V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Sonntag, 21. Juli 2019

RaceNEWS: Brosch auf zweitem Gesamtrang beim Erlangen Triathlon Mitteldistanz

Für Florian Brosch vom Team Bad Orb - Gesund im Spessart - steht dieses Wettkampfjahr, neben den Ligastarts in der Hessen- und Regionalliga, voll im Zeichen der Mitteldistanz (2km schwimmen/80km Radfahren/20km Laufen).
Nach zwei sehr erfolgreichen Wettkämpfen in Maxdorf und am Chiemsee, wo er jeweils in den Top Ten Overall landen und den Sieg in der Altersklasse verzeichnen konnte, stand jetzt innerhalb von sechs Wochen die dritte Mitteldistanz für den Orber Athleten in Erlangen an. „Mir macht diese Distanz und das Training dafür einfach sehr viel Spaß. Intensitäten und etwas längere Einheiten wechseln sich ab und man kann im Gegensatz zur Langdistanz auch mehrere Wettkämpfe aufgrund der kürzeren Regenerationszeiten absolvieren. Ob vier Wettkämpfe, darunter drei Mitteldistanzen, innerhalb sechs Wochen gut gehen, wusste ich auch nicht. Es war für mich ein Experiment und mein Trainer Uwe Widmann hat das Experiment wie immer sehr gut begleitet“, sagt der Lehrer für Sport und Mathematik.

Das dieses Experiment überaus erfolgreich geglückt ist, bewies Brosch eindrucksvoll beim Erlangen Triathlon, bei dem er schon ab dem Schwimmpart in den Top 15 aus dem Main Donau Kanal auf sein Rad steigen konnte. Auf dem Rad konnte Brosch weiterhin Boden gut machen und mit einem Kilometerschnitt von ca 40 km/h bis auf Platz 7 vorfahren. Die Strecke führte die Athleten dabei über zwei Runden á 43km, wo es Wind und ein welliges, aber schnelles Profil auf die 500 Starterinnen und Starter wartete.
Angekommen in der zweiten Wechselzone stand Broschs Sahnedisziplin laufen an. Doch hier war Brosch anfangs etwas unsicher, da er in der Vorwoche müde aufgrund der Trainings- und Wettkampfbelastung war. „Als ich gemerkt habe, dass ich mit Bernd Hagen, der dieses Rennen schon dreimal gewinnen konnte und ein super Läufer ist, mitlaufen kann, wusste ich, dass ich jetzt nur nicht zu schnell anlaufen darf.“ Auf der in Bezug auf Höhenprofil und Laufuntergrund abwechslungsreichen ersten von zwei zu absolvierenden Laufrunden konnten sich Hagen und Brosch bei schwülem Wetter stetig weiter nach vorne arbeiten. Auf einmal waren nicht nur die Top 5, sondern auch das Podest in Reichweite. Brosch musste den Lokalmatadoren und mehrfachen Top 25 Finisher der Challenge Roth etwas ziehen lassen und hatte sich schon mit dem nun aktuell dritten Gesamtplatz innerlich zufrieden gegeben. „Als ich dann aber bei km15 den Abstand immer weiter reduzieren konnte, hab ich es riskiert und konnte nach zwei Versuchen eine kleine Lücke reissen. Es wurden sehr harte letzte drei Kilometer und ich traute mich erst auf der Zielgeraden nach hinten zu schauen, da ich zuvor oft gehört habe, dass ich nur 50m Vorsprung habe.“ Mit der Tagesbestzeit im abschließenden Laufpart konnte Brosch hinter dem Bayern Kader Athleten Marchelo Loza Kunzelmann den zweiten Gesamtplatz und Sieg in der Altersklasse in einer Zeit von 3.58 Stunden erreichen.
Für Brosch stehen jetzt zwei Wochen Urlaub an, bevor es mit dem dem Regionalligateam nochmal in den Saisonentspurt geht. Wer im Hause Kreit/Brosch jetzt das erste italienische Urlaubsessen übernimmt, ist somit auch schon geklärt.

Montag, 8. Juli 2019

Tirol, Frankfurt, Roth... Team Bad Orb - Gesund im Spessart unterwegs auf den langen Strecken

Ob halbe Ironman-Distanz bei der Challenge Tirol am Walchsee oder volle Ironman-Distanz bei den Europameisterschaften in Frankfurt oder der Challenge im Triathlon-Mekka Roth im Frankenland, einige Triathleten vom Team Bad Orb - Gesund im Spessart vom TV BAD ORB machten sich an den vergangenen beiden Wochenenden auf, um die langen "Distanzen" ihrer Leiblingssportart Traithlon zu meistern. 
Den Anfang machte Phillip Huth, der beim Iroman in Frankfurt seine erste Langdistanz in Angriff zu nehmen. Bereits am frühen morgen stieg Huth in den Langener Waldsee, um die geforderten 3,8km im Wasser zu bewältigen. Nach 1:41 Stunden hatte er die Auftaktdisziplin hinter sich gebracht. Es sollte eine Hitzeschlacht par Exellence werden. 7:13 Stunden benötigte er für die 185km auf dem Rad. Aufgeben war für Huth jedoch keine Option. Denn er hatte noch eteas besonderes geplant im Ziel. Er erledigte den abschließenden Marathon in 4:44 Stunden, bevor er im Zielbereich vor seiner Freundin auf die Knie ging, um ihr einen "hart erkämpften" Heiratsantrag zu machen. Bei der Hitze in Frankfurt kamen fast 1000 Athleten nicht ins Ziel. Für Huth war das Finish oberste Priorität. Er hatte 14:10 Stunden Zeit auf der Rennstrecke verbracht, den Verlobungsring die ganze Zeit bei sich gehabt. Zeit genug, um sich die Sache genau zu überlegen. Er war sich seiner Sache sicher und überglücklich, Ironman und gleichzeitg frisch verlobt zu sein. 
Phillips Kniefall war sogar der BILD einen Artikel wert!!!
Nicht ganz so romantisch, dafür ebenso von der Hitze geplagt, standen Michael Lik, Adi Kohr und Jürgen Metzler bei der Challenge Tirol in Walchsee an der Startlinie der über die halbe Ironman-Distanz ausgetragenen Herausforderung. Es galt 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21,1km Laufen hinter sich zu bringen. Allein die Hitze sollte zum entscheidenden Faktor an diesem Tag werden. Nie wurden höhere Temperaturen in Österreich gemessen. Und so machten sich Kohr und Metzler - zwar alte Hasen im Triathlongeschäft und Finisher etlicher Mittel- und Langdistanzen - auf den Weg, neue Seiten ihrer Sport zu entdecken. Das jährliche Duell der beiden Führungsköpfe der Orber Triathlonabteilung in Östereich sollte in diesem Jahr die inneren Schweinehunde und körplerichen Kräfte auf eine besondere Probe stellen. 
Stark: Gesamtplatz 14... Michael Lik!!!
Michael Lik stand erstmals im Feld der Profis an der Starltinie und hatte sich - immerhin amtierender Hessenmeister über die halbe Ironman-Distanz - viel vorgenommen. Seine Mühe sollte belohnt werden. Dennoch hatte auch er - vor allem auf der Laufstrecke - seine Last, die sich gesteckten Ziele zu erreichen. Genauso schwer erging es Kohr und Metzler. Und das, obwohl - motiviert wie immer - Kohr bei der Auftaktdisziplin gleich drei Minuten vor Metzler dem Walchsee entstieg. Dieser Vorsprung schrumpfte nach den 90km Radfahren auf eine Mintue. Nach bereits 500m auf der Laufstrecke hatte Metzler Kohr eingefangen. Doch bereits auf der ersten der vier zu bewältigenden Runden um den Walchsee machten beide eine besondere Erfahrung. Ein Halbmarathon bei 38 Grad in der glühenden Mittagshitze ist kein Spaziergang. So erging es auch Lik, der Metzler kurz bevor er bereits ins Ziel einbog, Tipps gab, um der Hitze zu widerstehen. Lik schloss den Wettkpampf in starken 4:30 Stunden ab und landete auf einem hervorragenden 14 Gesamtplatz aller fast 1000 Starter. "Es war brutal hart beim Laufen. Zum ersten Mal in meiner Krriere dachte ich auf der ersten Laufrunde, ich schaff das heute nicht. Doch dann kühlte ich mich an jeder Verpfegungsstation und irgendwie ging es weiter und ich hab es gut zu Ende gebracht", so Lik nach dem Wettkampf. 
Die sonst so gut trainerten Orber Kohr und Metzler verbrachten deutlich mehr Zeit auf der Laufstrecke wie in den vergangenen 10 Jahren. Beide, eigentlich Garanten für Endzeiten unter 5 Stunden, mussten zuerst ihr Duell und dann ihre Ambition unter 5 Stunden zu finishen in den Wind schreiben, um final den Plan umzusetzen, um den es beim Triathlon geht, "finishen". Metzler erlebte seine langsamste Mitteldistanz seiner Karriere. 
Metzler & Kohr im ewigen Duell
 In 5:21 Stunden erreichte er das Ziel auf Gesamtplatz 169 als 24. in seiner Alterklasse M40. Kohr erlebte einen noch härteren Kampf in der Troler Hitze und finishte auf Gesamtplatz 358 nach 5:58 Stunden als 54. in seiner Altersklasse. Von den fast 1000 an den Start gegangenen Sportlern sollten nur 510 das Ziel erreichen. Allein diese Zahl macht deutlich, wie hefitg die Hitze die sportliche Lesitung beeinflusste oder gar ganz verhinderte. "Es war ein Sieg über sich selbst. Hart und an der Grenze des Machbaren, aber hinterher fühlt sich sogar die langsamte Mitteldistanz meines Lebens wie ein großer Sieg an", so Metzler völlig entkräftet, aber glücklich um Ziel. 
Die 5km-Läuferinnen vom Walchsee
Für die mittlerweile fast 20 mitgereisten Kurstädter ist der Walchsee immer eine Reise wert. Sandra Metlzer, Ligastarterin des TV Bad Orb und frisch gebackene Mama, feierte beim neben dem Haupftwettkampf ausgetragenen 5km-Lauf gemeinsam mit ihrer Schwester die Rückkehr in den Wettkampfsport. Und alle anderen feuerten im Stimmungsnest am See alle "halben Iron-Männer" den ganzen Tag an und kommen alles liebenc gern im kommenden Jahr wieder.
Georg im Triathlon-Stadion von Roth
Eine Woche später und bei besten äußeren Bedingungen gingen die Regionalligastarter des Teams Bad Orb - Gesund im Spessart, Georg Abel und Alexander Wallrath, im Trithlon-Mekka bei der Challenge Roth über die volle Ironman-Distanz an den Start. Abel, im Jahr 2017 bereits bei der Ironman-WM auf Hawaii am Start gewesen und mit einer sensationenellen Zeit von 9:52 Stunden auf der Pazifik-Insel ausgestattet, hatte im Frühjahr keine optimale Vorbereitung und war sich nicht sicher, für was es auf der schenllen Strecke im Frankenlandreichen würde. Für Wallrath sollte es der erste Wettkampf über die Ironman-Strecke werden. 
Alex Wallrath kurz vorm Ziel... nach 226km!!!
Beide machten ihre Sache sehr ordentlich. Abel kam nach 9:46 Stunden als 277. Sportler gesamt und 35. in seiner Alterklasse im Triathlonstadion in Roth an. Wallrath folgte kurz darauf nach 9:55 Stunden. Mehr als 3500 Einzelstarter machten die Challenge Roth wieder zu einem Triathlonfest der besonderen Art. Die beiden Orber Atlheten geöhrten dazu. 
Am Tag nach dem Wettkampf üben sich Triathlten gerne mal in Abwandlungen ihrer Lieblingsdisziplinen...

... dies nimmt teils kuriose Ausmaße an ;-

Donnerstag, 4. Juli 2019

Kreit und Brosch am Chiemsee erfolgreich unterwegs

Am Wochenende standen die Athleten des Team Bad Orb – Gesund im Spessart bei zahlreichen Rennen am Start und trotzten den heissen Bedingungen. Auch für Katharina Kreit und Florian Brosch stand mit dem Chiemsee Triathlon auf der Olympischen Distanz bzw. Mitteldistanz ein heisses Rennen in toller Umgebung statt.
Nachdem Kreit in den letzten Wochen gesundheitlich etwas geplagt war, meldete sie sich auf die Olympische Distanz um, bei der nach den 1,5km Schwimmauftakt im Chiemsee eine landschaftlich schöne und abwechslungsreiche Radstrecke mit 42km und ein abschließender 10km Lauf mit einigen bergauf und bergab Passagen am Chiemsee und in Chieming absolviert werden sollte. Der Veranstalter sorgte neben einer tollen Organisation für einige Kühlmöglichkeiten, trotzdem hatte Kreit nach einem guten Schwimmauftakt und einer guten Radperformance auf der Laufstrecke mit den heissen Bedingungen und der anspruchsvollen Laufstrecke zu kämpfen. Ohne Überblick über die aktuelle Platzierung ging es für Kreit darum, die Laufstrecke kontrolliert hinter sich zu bringen und sich auf sich selbst zu kontrollieren. Im Zielkanal kam es allerdings nochmal zu einem spannenden Zielsprint, bei dem Kreit mit Platz 11 denkbar knapp die Top Ten Platzierung verfehlte. „Da in der Vorwoche noch nicht einmal feststand, ob ich überhaupt starten kann, da ich eine sehr heftige allergische Reaktion hatte, bin ich sehr zufrieden mit dem Wettkampf und froh, dass ich bei solche harten Bedingungen diese Platzierung erreichen konnte."

Für Brosch ging es auf die Mitteldistanz bestehend aus 2km schwimmen, 84km radfahren und 20km laufen. Dabei war Brosch auf den gleichen landschaftlich schönen und anspruchsvollen Strecken wie Kreit unterwegs, musste jedoch die Radrunde zweimal und die Laufrunde viermal absolvieren. Spannend war neben den gemeldeten extremen Hitzebedingungen auch das große Profigeld, das für die diesjährige Austragung gemeldet war. Neben dem österreichischen Staatsmeister Thomas Steger war auf der zweifache Weltmeister auf der Mitteldistanz Michael Raelert, mehrfache Ironmansieger Horst Reichel und zwanzig weitere Profis gemeldet.
Nach einem soliden Schwimmauftakt konnte Brosch bei immer heisser werdenden Bedingungen ein konstantes Pacing auf dem Rad anschlagen und weitere Plätze gutmachen. Beim abschließenden Laufen konnte Brosch seine stärkste Disziplin und seine meist gute Hitzeverträglichkeit voll ausspielen. „Ich habe mich komplett auf mich konzentriert und wusste, dass man auf keinen Fall zu hart anlaufen darf. In der ersten Laufrunde war es besonders hart, da man schon überhitzt vom Rad gestiegen ist. Ich konnte aber trotzdem immer weiter überholen.“ Von Platz 20 aus lief Brosch mit einem konstanten Tempo immer weiter nach vorne und konnte sich noch bis auf Gesamtplatz 10 nach vorne schieben. Dies bedeutete mit einer Zeit von 4.03h den erneuten Altersklassensieg in der AK30. Mit einer Laufzeit, die nur 45s langsamer als die des zweifachen Weltmeister auf der Mitteldistanz Michael Raelert war, zeigte sich Brosch sehr zufrieden. „Es war eine gute Entscheidung, dass ich mich nur auf mein Körpergefühl konzentriert habe und kontrolliert losgelaufen bin. Natürlich profitierte ich davon, dass Michael Raelert auf dem Rad viel investiert hatte und mit der Hitze Probleme bekam, sonst wäre der Abstand bei der Laufzeit definitiv höher ausgefallen.“ Für Brosch geht es in drei Wochen erneut auf die Mitteldistanz in Erlangen, bei der man gespannt sein darf, wie Brosch die dritte Mitteldistanz innerhalb sechs Wochen verkraftet und ob eine weitere Steigerung möglich sein wird.

Montag, 1. Juli 2019

"Und jetzt sind wir wieder vorne!"

Die Bad Orber Triathletinnen bleiben weiter auf Erfolgskurs in der 2. Triathlon
Bundesliga. Auch beim dritten Wettkampf im bayrischen Trebgast belegen die
Orber Mädels eine Spitzenposition mit Platz 3.


So leicht war es in Trebgast nun wieder auch nicht!



Was vor der Saison noch unvorstellbar war, ist nun schon zum zweiten mal eingetreten. Die Damen vom TV Bad Orb übernehmen nach dem Wettkampf in Darmstadt nun zum zweiten mal die Führung und stehen auf Platz 1. Dabei waren die Kurstädterinnen nach dem Wettkampf mit ihren Leistungen und der Organisation des Veranstalters und der Deutschen Triathlon Union (DTU) gar nicht zufrieden. 


Zum Glück gibt es Bier in Bayern!

"Auf der Wettkampfbesprechung wurde uns von der DTU mitgeteilt, dass es zwei Überholverbotszonen auf der Radstrecke von je 1,3 Kilometer gibt. Wir haben auf der Wettkampfbesprechung unsere Bedenken geäußert", hält Mannschaftsführerin Wagner die Situation fest. "Wie wir uns das gedacht haben, kam es dann im Rennen bei genau diesen Abschnitten zu Bremsattacken einiger Athletinnen. Dadurch haben Laura und ich nach einem guten Schwimmen auf den Plätzen 11 und 12 weitere 30 Sekunden Zeit auf die vor uns fahrende Gruppe verloren. Die Gruppe vor uns mit Lisa konnte das Teilstück ohne starken Geschwindigkeitsverlust bewältigen", so Wagner weiter. 

Lisa (3. Platz) vor der starken Frankfurterin Imke Jagau (4.Platz)

Gerß, die 20 Sekunden schneller schwamm und genau die schnelle Radgruppe erwischte, zog nach den 20 Kilometer Rad auf Platz fünf liegend die Schuhe in der Wechselzone zwei an. Auf den zwei Runden um den von Badegästen gefüllten Trebaster Badesee lief Gerß noch auf Platz drei nach vorne. Mit der Zeit von 58:46 min überquerte die Ökotrophologin nach einem sehr starken Auftritt die Ziellinie. Die bekannt starke Läuferin Jansen konnte schlussendlich auf dem 4.6 Kilometer langen Lauf nur zwei Plätze gut machen, weil der Abstand und zu den vorderen Läuferinnen durch das Bremsmanöver auf dem Rad zu groß geworden war. 

Laura auf Platz 10.

Jansen beendete das Rennen nach eigener Aussage auf einem für sie enttäuschenden 10 Rang. Wagner, kämpfte sich mit Achillesehnenschmerzen über die Laufstrecke und war froh, als 16 das Rennen zu beenden. Lucas verließ als 22. das Wasser und fuhr lange Zeit alleine, aber nicht langsamer als Wagner und Jansen und beendete das Rennen auf Platz 22.

Tina: "Ja, es war heiß und hart in Trebgast!"
"Wir sind natürlich hoch erfreut über unseren dritten Platz und die erneute Tabellenführung. Auch wenn wir heute unser volles Leistungspotential nicht ganz ausschöpfen konnten. Solche Überholverbote gehören unserer Meinung nach nicht in einen Bundesligawettkampf. Wir beherrschen die schnelle Fahrt mit hohen Geschwindigkeiten in der Gruppe, das haben wir oft geübt. Die DTU sollte zukünftig darauf verzichten und die Mannschaften darauf hinweisen, dass das Fahren in großen Gruppen beherrscht werden muss", so Gerß. 

Wagner ergänzt:" Die Freude über die Führungsposition ist groß. Wir wollen und wir werden auch bei den nächsten verbleibenden Wettkämpfen in Viernheim und Baunatal unseren "TV Bad Orb-Stempel" dem Rennen aufdrücken.  Am Ende der Saison möchten wir nämlich noch stolzer auf uns sein," verrät die Mannschaftskapitänin vor den beiden letzten Wettkämpfen, die im August und September stattfinden.




"Raketen-Damen" übernehmen Führung in der 2. Bundesliga


Wer hätte das vor der Saison gedacht? Nach drei Rennen auf Platz 1! 

Mit einem dritten Platz in Trebgast erobern die Damen des TV Bad Orb wieder die Tabellenspitze in der 2. Triathlonbundesliga. Lisa Gerß erreicht Gesamtplatz drei, Laura Jansen Platz 10, Dana Wagner Platz 16 und Tina Lucas Platz 26.

"Wir sind nicht ganz zufrieden mit uns, das lag ein Stück weit auch an der DTU und einer blöden Regelung", so Laura Jansen. Ein detaillierter Rennbericht folgt.

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Grimma, die zeitgleich stattfanden, belegte Antonia Gardeike bei den Junioren den 16. Platz. Lea Brand finished auf  Platz 33 bei der Jugend A. Regionalligastarter Paul Weigand läuft am Ende eines heißen Tages auf Platz 28 in das Ziel.

Wir gratulieren!