V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Mittwoch, 31. Oktober 2018

Frankfurt Marathon - Zweiundvierzig am Stück - Drei unter 3

Drei Athleten des Team Spessartchallenge  haben es geschafft: Die unter Läufern so begehrte Drei-Stunden-Marke knackten am Wochenende Michael Lik, Max Ostermeier und Simon Brend'Amour.

Das sieht locker aus bei Km 31 - "Le Metzlermaschine" - im Ziel: 3:06:27 Std. 

Trotz recht kühler Temperaturen von nur 6 Grad gelang es vor allem Lik und  Ostermeier mit Zeiten von 2:46 und 2:47 diese Grenze deutlich zu unterbieten. Ex-Ruderer Brend'Amour durchbrach auch die Schallmauer mit 2:58 Std. Abteilungsleiter Jürgen Metzler blieb wie in den Jahren davor nur ganz knapp über der Grenze und zeigte über die klassische Distanz von 42,2 km ein sehr starkes Rennen. Dabei finishte der Abteilungsleiter der Orber Truppe "gefühlt" den fünfzehnten Marathon - immer mit Zeiten zwischen 3:02 und 3:10 Std. "Wahnsinn - ich glaube, er ist noch nie langsamer als dieses Zeitfenster gelaufen, an eine langsamere Zeit  kann ich mich nicht erinnern," bemerkte Fotograph Adi Kohr, der bei Kilometer 31 die Szenerie aufgrund der Leistung der vier Orber Athleten mit sehr viel Demut beobachtete.

2:58:40 Std. Simon Brend' Amour

2:47:01 Std. - Max Ostermeier
Ostermeier und Lik waren sich einig, dass "dies ein nahezu perfektes Rennen war", so beide nach dem engen Zieleinlauf. Auch wenn Lik nach dem Rennen ein ganz bisschen enttäuscht war, da der Modellathlet eigentlich eine 2:45 Std. laufen wollte. Dauerstarter und Routinier Kalli Flach musste leider wegen Muskelproblemen bei Kilometer 5 das Rennen beenden, führte aber das Schlusswort an diesem erfolgreichen Wochenende:

"Es gibt ja Vereine, die sind schon mächtig stolz, wenn mindestens ein Läufer oder eine Läuferin unter 3 Stunden bleibt. Für den TV Bad Orb ist das kein Maßstab, da schaffen das gleich drei."

Der Größte unter den Großen: 2:46:52 Std. - Michael Lik


Mittwoch, 17. Oktober 2018

GNZ vom 16.10.18

GNZ vom 16.10.18

Dienstag, 2. Oktober 2018

------------------Eric Rainer is back at the finish line! ----------------


Sport ist gesund und fördert die Selbstheilungskräfte, sagt der Volksmund und die Sportwissenschaft. Eric Rainer vom Team Spessartchallenge kann diese Weisheit bestätigen. Nur sechs Monate nach einer schweren Operation, bei dem er sich einen Knochen im Unterschenkel durchsägen lies, um ein Bein zu begradigen, startete Rainer bei einem Mountain-Bike-Wettkampf in Elz im Landkreis Limburg-Weilburg. Bei dem Rennen über 24 Kilometer waren 600 Höhenmeter zu bewältigen - dabei zeigte Rainer, dass die Einstellung und Haltung eines Sportlers wichtiger sind als jede Platzierung oder Zeit. 


12.April 2018 - Ortho-Klinik, Offenbach

30.September 2018 - MTB-Rennen in Elz
"Heute war da pure Freude und Liebe zum Sport. Noch nie war mir eine Zeit oder Platzierung so egal wie heute. Und doch habe ich über eine Stunde alles gegeben. Mit einem Maximalpuls von 180 Schlägen und einem Durchschnitt von 172 - das sagt alles - das muss man schon wollen und den Sport richtig toll finden. Heute war es keine Quälerei, sondern wirkliche Lust und Freude am Wettkampfsport - den Berg' hochzuprügeln' und die Kraft des eigenen Körpers zu spüren und dann die Abfahrt zu genießen. Das war heute wie eine Neugeburt - eine Wiederkehr...", so Rainer nach dem Rennen.

"Mein Traum, eine Langdistanz zu finishen, habe ich noch nicht aufgegeben, jedoch ist es noch ein langer Weg. Zuerst muss ich wieder anfangen zu joggen, das darf ich noch nicht, da die Belastungen zu groß für das operierte Bein sind, laut Aussage der Ärzte von der Ortho-Klinik in Offenbach. Jedoch werde ich in ein paar Wochen mit leichtem Lauftraining für ein paar Minuten beginnen, um dann meinem Ziel Stück für Stück näher zu kommen. Vielleicht gelingt es mir, in ein paar Jahren an der Startlinie eines großen Rennens zu sehen", gibt sich Rainer zuversichtlich.

Sollte es nicht klappen, so ist sich Rainer sicher, ist das kein Schiffbruch, da es einen unglaublichen Wert hat, diesen Sport ausüben zu dürfen: "Hauptsache ich kann die drei Disziplinen trainieren und bin gesund. Eine Langdistanz ist nur das Sahnehäupchen oben drauf - das ist mir klar geworden nach meiner Operation", so der Orber Athlet.

Jawoll, so muss es wieder sein - happy im Ziel mit Aldona!
In den nächsten Monaten wird Eric Rainer weiter an der Verbesserung seiner Kraftfähigkeiten im Fitnesstudio arbeiten und seinen Beinschlag im Schwimmen verbessern, um dann im Frühjahr im Trainingslager in der Toskana mit den Sportkameraden seines Teams den weiteren Aufbau für die neue Saison fortzuführen. Wann genau der erste Triathlon im Rennkalender steht, entscheidet der weitere Genesungsprozess des Beines. Mit dem MTB-Rennen in Elz ist der erste Schritt in eine neue Zukunft gemacht, denn Sport ist gesund und fördert die Selbstheilungskräfte. 
GNZ, 2.10.2018