V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Läuferherbst - Update: Offenbacher Mainuferlauf & Bestzeit in Essen

Nachdem ein Großteil des Teams sich am 12. Oktober die Nacht um die Ohren gehauen hatte, um Tim Stutzers abschneiden beim Iroman Hawaii mitzuverfolgen, schleppten Julia Ertmer, Joanna Tywcynski, Katharina Kreit, Florian Brosch, Jürgen Metzler und Marco Weisbecker ihre müden Leiber zum Offenbacher Mainuferlauf. Jeder unserer Truppe tat dies aus einer anderen Motivation heraus. Für Julia, Flo und Marco sollte der "10er" eine tolle Saison 2013 beenden. Auch Jürgen trat über 10km an, jedoch mit der Zielsetzung, einen letzten schnellen Testwettkampf vor dem nahenden Frankfurt-Marathon zu absolvieren. Auf diesen bereitet sich auch Joanna vor, sie wählte jedoch den Halbmarathon als letzten Test. Katharina befindet sich im läuferischen Formaufbau, weshalb sie die 5km in Angriff nahm. 
Trotz der "kurzen" Nacht, kamen die Orber gut in ihre Rennen, allein Marco schied verletzungsbedingt aus. Mit Platz 2 für Julia (10km > 39:50min) und Platz 6 für Joanna Tywcynski (21,1km > 1:32:38h) konnten sich unsere Mädels besonders in Szene setzen. Flo beendete sein Rennen in flotten 35:54min (Platz 13), Metzler folgte in 37:46min (Platz 20) Katharina beendete die 5km in 28:12min. 
Fernab vom Mainufer kämpfte unser neues Vereinsmitglied Nina Vabic bei ihrem Saisonfinale, dem Essen-Marathon, um eine neue Bestzeit und eine Topplatzierung. Sensationell lief Nina in der Fabelzeit von 2:51h auf den zweiten Gesamtrang im Frauenfeld! Mit dieser Zeit hätte sie sogar den Männervereinsrekord von Dieter Freund gebrochen! Der Vereinswechsel steht jedoch erst zum neuen Jahr an, so dass alle männlichen Läufer nochmal eine Schippe draufpacken können, um den Vereinsrekord nicht an eine "schnelle Dame" abtreten zu müssen. Auf jeden Fall ein tolles Ergebnis für Nina: Chapeau!!!

Sonntag, 6. Oktober 2013

Läuferherbst - Update: Topergebnisse von Ertmer, Brosch und Metzler

Bei diversen Läufen in der Region setzten unsere "nimmersatten" Athleten Julia Ertmer, Katharina Kreit, Florian Brosch und Jürgen Metzler Ausfrufezeichen in der Läuferszene.
Beim "VULL WAT MANNS LOOP" am 29. September in Horbach, einem Crosslauf des Laufwerks Gelnhausen, siegte Florian Brosch souverän. "Es war eine riesen Schlammschlacht, die riesen Spaß gemacht hat!", meinte der Sieger über die lange Strecke (18km).
 
Katharina Kreit bestritt die kurze Distanz (6km), wurde in ihrer Altersklasse sechste und hatte noch genug Zeit, Florians Erfolg zu bejubeln.
Am 03. Oktober machten sich Julia Ertmer und Jürgen Metzler auf, beim Lauf gegen das Vergessen in Frankfurt/Ginnheim die nächste "Tempospritze" über 5km zu setzen. Gesagt, getan. Heraus kam ein lupenreiner Doppelsieg des Läuferpaares.


Metzler siegte in 17:55min, Ertmer dominierte das Frauenfeld in 18:54min und war damit sogar drittschnellster Läufer in der Gesamtwertung. Mit dieser Vorbelastung in den Beinen ging es nur zwei Tage später zum Halbmarathon nach Hanau/Rodenbach. Sowohl Ertmer und Metzler verbesserten bei strömendem Regen ihre Bestzeiten über die 21,1km. Auf dem 4-Runden-Kurs legten die beiden die erste Runde zusammen zurück. Ertmers ärgste Konkurrentin ging Metzlers Tempoverschärfung auf der zweiten Runde mit und sollte dies später bereuen.


Ertmer dagegen lief "ihr" Tempo und zog einen großen Pulk männlicher Läufer hinter sich und dem Führungsfahrrad her. Mit einem Kilometerschnitt von unter 4 Minuten pro Kilometer beendete Metzler in 1:23:46 Std. sein Bestzeitrennen. Damit erreichte er im stark besetzen Feld den 14. Gesamtrang. Ertmer folgte kurz darauf in 1:26:01 Std. mit ebenfalls neuer persönlicheer Bestzeit.

 
Das Frauenrennen hatte die Bad Orberin damit souverän gewonnen. "Diese Bestzeit ist eigentlich ein schöner Saisonabschluss. Anders ist dieses Ergebnis aber auch ein Ansporn für ein gutes Marathonrennen in Frankfurt", grübelt Ertmer und hält sich einen Start beim Frankfurt Marathon am 27. Oktober nach wie vor offen. Die Form für starke Leistungen bei der "Königsdisziplin" des Laufsports über 42,195km stimmt bei den beiden vom TV Bad Orb allemal.

Nach der Hawaii-Nacht des Teams kommenden Samstag, bei der alle unserem IRONMAN-WM-Starter Tim Stutzer die Daumen drücken, folgt tags darauf beim Mainuferlauf in Offenbach über 10km der letzte Formtest vor dem Marathon. Neben Ertmer und Metzler haben auch Joanna Tywczynski und Marco Weisbecker ihre Starts beim Mainuferlauf angekündigt. 
 

Donnerstag, 26. September 2013

London sehen und erleben! - Bernds Bericht von der ITU-WM

 
Speedy Gon-Bernd auf dem Weg ins Ziel
Bestes Londonwetter, also genau das richtige für Tim Stutzer, aber leider nicht´s für mich. Kalt und Regen, Wassertemperatur 16°C, Neopren zu Hause liegen lassen und mein Radkoffer auf dem Flughafen in London nicht mehr da, toll, toll! So fing das schon mal an. Mittwochs angekommen, die Eröffnungsfeier in strömenden Regen, typisch englisch, sagt man.
 
Ich erlebte trotz wiedriger Umstände eine schöne Zeit in London. Die Leute waren allesamt nett und freundlich. Das rege Treiben aller Nationen war schön anzuschauen. Mein Radkoffer stand am Freitag plötzlich im Hotel und alles war wieder gut. Das einzige was mir noch etwas Sorge bereitete war, wie hab ich den Mannschaftssprint in Baunatal weggesteckt?
Das Schwimmen (ich hab mir noch einen Neo gekauft) verlief wie erwartet. Ich bin im Mittelfeld herausgekommen. Den ersten kleinen Dämpfer gab es in der Wechselzone. Ein Athlet vor mir ist ausgerutscht, und hat, wie beim Kegeln die Räder abgeräumt. Wäre ja nicht so schlimm, aber mein
Helm und Brille waren weg und ich musste suchen. Auf dem Rad dann die Ernüchterung, meine Oberschenkel brannten wie Feuer und ich konnte keinen richtigen Druck geben. Mist, Baunatal lässt grüßen, dachte ich. Dann dachte ich noch, wer hätte das sonst noch gemacht, fünf Tage vorher Ligawettkampf?, Du Idiot! Na ja, es Regnete jedenfalls in Strömen. In die Wechselzone zum Laufen wollte ich mein Fahrrad auf seinen Platz hängen. Erstens war alles voll mit Rädern, ich musste warten bis ein Ordner kam der Platz machte, zweitens, waren meine Laufschuhe nicht mehr da, auch weggekegelt worden. Wer suchet der findet.
 
Das Laufen ging dann auch einigermaßen in 19:19min.. Realistisch gesehen hätte ich ohne Vorbelastung und ohne Pech in der Wechselzone einen Platz zwischen 40 – 50 erreichen können. Aber ich bin trotzdem nicht ganz unzufrieden denn es war ein schönes Erlebnis.

Mittwoch, 25. September 2013

Läuferherbst - Ertmer gewinnt Stadtlauf in Dietzenbach, Metzler wird Siebter!

Traditionell läutet Jürgen Metzler zum Saisonende den Läuferherbst ein. Alles in Vorbereitung auf den Saisonabschluss beim Frankfurter Marathon, der 2013 am 27. Oktober stattfindet. Am vergangenen Wochenende stand mit dem Stadtlauf in Dietzenbach der erste Formtest über 10km an. Mit 38:07 auf wellig und verwinkelter 2km Runde, die es 5 mal zu laufen galt, konnte er einen ehrbaren 7. Gesamtrang herauslaufen. Der eigentliche Clou gelang jedoch einmal mehr WM-Teilnehmerin Julia Ertmer, die "nimmersatt" nur eine Woche nach ihren beiden WM-Rennen in London das Frauenfeld dominierte.  Mit einem - Zitat - "lockeren" Tempodauerlauf gewann Julia in 40min den Dietzenbacher Stadtlauf deutlich. Ob sie als Sasionabschluss einen "schnellen" Halbmarathon oder doch den Frankfurt Marathon wählt, hält sich Julia noch offen. Zuzutrauen wäre ihr durchaus beides.

Dienstag, 17. September 2013

Die Dunkle Seite der Bank - Mit einem Rumpfteam beim Saisonabschluss der Regionalliga



Es ist Jahr für Jahr dasselbe Spiel am zweiten Septemberwochenende: Der Termin des letzten Ligarennens der Herrenmannschaft kollidiert mit der Spessartchallenge. Logisch, alle wollen zur Challenge, keiner wirklich mehr zum Ligarennen. Warum? Seit unserem Aufstieg in die Regionalliga geht es beim Saisonabschluss maximal um die goldene Ananas. Wir dümpeln Mitte September unverrückbar im Niemandsland der Tabelle rum. Der Klassenerhalt ist gesichert, aber ob wir nun am Saisonende Sechste, Siebte, Achte oder eben Neunte werden, ist am Ende auch egal. Mal ein Tagespodest wäre noch ein Ziel, das aber allenfalls in absoluter  Bestbesetzung drin. In Bestbesetzung anzutreten aber, das haben wir Individualstsportler, die wir hier im Team-Korsett agieren, diese Saison nicht ein einziges Mal hinbekommen. Nicht, dass es in den vorangegangenen Jahren ausgesehen hätte: Kollidierte ein Ligarennen mit eigenen Saisonschwerpunkten, musste immer die Mannschaft dran glauben. Selbst dann, selbst wenn man fest eingeplant war. Da bildet auch der Verfasser dieser Zeilen selbst keine Ausnahme. Glück für uns, dass auch der Ligaleitung dieses Faktum wohl bekannt ist und sie zumindest parallel zu den Rennen in Roth und Frankfurt erst gar keine Ligarennen ansetzt. Das Resultat aber ist alljährlich dasselbe: Zum letzten Rennen will eigentlich niemand hin!

Demgegenüber geht’s in der Heimat um lokalen Ruhm, Ehre und eine Bank im Orber Wald! Mehr als bloß verständlich wie die Interessenslage da durch die Bank weg (pun intended) aussieht. Wenn zu dieser Ausgangslage dann noch eine äußerst kurzfristige Absage erst am Rennmorgen kommt, sieht es schon vor dem Start düster aus. Denn damit bringen wir nur die Mindestanzahl von vier Athleten an den Start und haben so für den Fall der Fälle kein Streichresultat. Wohlige Wärme verbreitet dann auf der windigen Fähre zum Rennstart zusätzlich das Wissen darum, dass zur gleichen Zeit vier andere potentielle Starter durch den Orber Wald radeln.

Es kommt dann, wie es an einem solchen Tag kommen muss - zwei der vier verbliebenen Ligastarter erwischen einen gebrauchten Tag. Jörn Gablers Rücken macht zuzickt wieder mal, er kann sich aber trotzdem noch ordentlich im Mittelfeld der Ligastarter platzieren. Schlimm läuft es für Oliver Rinkenberger, der einen rabenschwarzen Tag erlebt. Seine Verdauung spielt schon auf dem Rad verrückt, er muss sich drei Mal übergeben. Trotzdem schleppt er sich – er muss ja finishen, ein Streichergebnis haben wir nicht – aufopferungsvoll ins Ziel. Hut ab, Oli! Auch die eigentlich soliden Leistungen  Tim Stutzer und Alexander Nikolopoulos (Platz 4 bzw. 6 der Tageswertung) können da nix mehr richten, es wird am Ende der vorletzter Platz in der Tageswertung, die Regionalliga schließen wir auf dem 9. Platz ab. Da kann man sich noch so sehr darüber freuen, dass Flo endlich die Bank im Orber Wald klar gemacht hat - es bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Denn wenn das, was eigentlich der schönste Sport der Welt ist, zur Pflichtübung verkommt, ist Spaß irgendwie was anderes!

 

Endtabelle Regionalliga Mitte 2013

 

Platz
Team
1
TaunaGas SC Oberursel
2
KSV Baunatal
3
Eintracht Frankfurt e.V.
4
Tri-Team Fuldatal
5
DBL-Team RSG Montabaur
6
Triathlon Team Giessen e.V.
7
TSV Amicitia Viernheim
8
TCEC Mainz
9
TV Bad Orb
10
TV Braunfels
11
Tri-flow Bad Endbach
12
Trianhas VfL Bad Arolsen
13
ETP Primasens

 

 

Montag, 16. September 2013

WM-Rennen, zweiter Streich - Julia Ertmer 20. über die Olympische Distanz


Am Sonntagmorgen um 7:45 Uhr stand für Julia - nach ihrem
sensationellen Rang 7 beim Sprintrennen am Freitag - ihr zweites WM-Rennen,
diesmal über die olympische Distanz, an. Es sollte die Zugabe einer
hervorrganden Saison geben, denn taktisch hatte die Kurstädterin das
gelungene Sprintrennen als WM-Hihghlight auserkohren und mit dem 7. Rang
alle Erwartungen voll erfüllt. Auf der längeren Distanz über 1,5km
Schwimmen, 40km Radfahren und einem abschließenden 10km-Lauf wollte Julia
schauen, wie viel Kraftreserven noch übrig sind. Erstamls seit drei Tagen
hörte es in der Rennnacht auf zu regnen, was die Strecke zwar trocken, die
Luft und das wasser jedoch enorm abkühlten. Bei 8 Grad Außentemperatur und
einer Wassertemperatur von knapp 15 Grad beschloss die Rennleitung am
Morgen, die Schwimmstrecke auf 750m auf Grund der Kälte zu verkürzen. Nach
13min hatte sie die Schwimmstrecke erledigt und wechselte auf Rang 45
aller 135 Athletinnen auf die Radstrecke. Vorbei am Buckingham Palace
entlang der Themse und bis zum Tower führte die Strecke zweimal, bis die
Triathleten - zurück im Hydepark - in die Laufschuhe wechseln durften. Auf
trockener Strecke fuhr Julia mit 38km/h noch schneller als beim Sprint.
Damit war sie bereits unnter den ersten 30 Athletinnen angelangt. Auf den
drei zu absolvierenden Laufrunden kam es zu einem Duell mit einer
britischen Konkurrentin. Beide "pushten" sich zu einem "flotten 10er" von
40min und schoben sich immer weiter vor. Am Ende lief Julia der Britin
davon und dadurch auf Rang 20 vor. Mit dem Ergebnis ist sie mehr als
zufrieden: "Zwei Rennen in drei Tagen, damit war ich eine von ganz wenigen
Verrückten, die sich zwei WM-Rennen angetan haben. Dafür bin ich mit einer
Top20- und einer Top10-Platzierung überglücklich."

Samstag, 14. September 2013

WM in London - Julia Ertmer auf Rang 7 beim WM-Sprint



Der WM-Auftritt der Orber Triathleten startete zunächst mit erheblichen Schwierigkeiten. Nachdem Bernd Paczarkowski am Flughafen London Heathrow vergebens auf sein Wettkampfrad wartete, wurde auch Julia Ertmer von einem Defekt am Steuerrohr heimgesucht, so dass auch sie ohne funktionstüchtiges Rad da stand. Mit dem am Donnerstag angereisten Fanclub aus der Heimat, kam Paczarkowskis Rad dann doch noch an und auch Ertmer hatte mittlerweile einen Radmechaniker aufgetan, der die Probleme behob. Am Rennmorgen war dann das Wetter "very british", bei anhaltendem Nieselregen wurden die letzten Vorbereitungen getroffen, um auf der Rennstrecke rund um den Hydepark für die Detusche Triathlon Nationalmannschaft beim WM-Sprint über 750m Schwimmen, 22km Radfahren und 5km Laufen das Beste aus sich herauszuholen. Für Ertmer sollte es der krönende Abschluss einer Saison mit zwei Hessenmeistertiteln werden. Was diese bei einer Weltmeisterschaft wert sein würden, war jedoch unklar. Gleich zu Beginn des Rennens ließ Ertmer jedoch keine Fragen mehr offen, verblüffte mit einer starken Schwimmzeit und stieg als 26. von allen 106 Starterinnen aus dem Wasser. Auf dem Rad begann dann die große Show der Orberin. Mit einer Durchschnittsgeschwindgikeit von 36km/h überholte Ertmer auf regennasser Rennstrecke etliche Konkurrentinnen und wechselte als 13. in die Laufschuhe. Bereits nach 2 Kilometern beobachteten die mitgereisten Fans, wie Ertmer in die Top 10 lief. Mit der zweitschnellsten Laufzeit aller Starterinnen von 18:38min für 5km schob sich Ertmer am Ende bis auf Rang 7 vor und beendete überglücklich das beste Ergebnis ihrer Triathlonkarriere.
Auch Bernd Paczarkowski, der zwei Stunden später als Ertmer auf die Rennstrecke geschickt wurde, lieferte ein gutes Rennen. Vor einer Woche noch mit der zweiten Manschaft des TV Bad Orb in die 4. Hessenliga aufgestiegen, konnte Paczarkowski erneut zeigen, was in ihm steckt. Auch er glänzte mit einer starken Laufzeit von 19:19min. Damit sprintete er bei seinem WM-Debüt am Ende auf den 68. Platz.  








Donnerstag, 12. September 2013

Aufstieg von TeamTwo und Wochenendvorschau

Den Aufsteig klar gemacht in Baunatal!
TeamTwo aufgestiegen
Irgendwie war es komisch: In Baunatal gab es eine Siegerehrung aber so ganz sicher waren unsere Jungs uns Mädels nicht, ob der vierte Platz beim Ligaabschluss und Platz zwei in der Endtabelle für den Aufstieg von der 5. HTL in die 4. HTL reichen würde. Jetzt allerdings ist es offiziell: Der Ligaausschuss hat über sämtliche Eingaben entschieden und der HTV hat die Endtabellen inclusive Aufstiegsregelungen für die HTL veröffentlicht. Als Zweitplatzierte der Endabrechnung der 5. HTL ist damit unser TeamTwo in die 4. HTL aufgestiegen. Gratulation an die ganze Crew!
Vorberichte zum Wochenende
Wie bereits berichtet, findet am kommenden Wochenende die Challenge in der Perle des Spessarts Bad Orb statt. Hier hat dieses Jahr das Team Spessartchallenge ein heißes Eisen im Feuer. Um den Gesamtsieg wird Florian Brosch kämpfen. Seine Rennform ist die ganze Saison über aufsteigend. Mit einem hessischen Meistertitel, Topplatzierungen bei den Regionalligarennen in Kaiserslautern sowie am Edersee, Topleistungen bei der Europameisterschaft in Wiesbaden auf der Mitteldistanz, dem Gesamtsieg in der Regionalliga in Viernheim und einer Top 15 Platzierung unter den Profis bei der Challenge Walchsee wird Brosch sicher eine der Favoritenplätze einnehmen. Ein weiterer Favorit wird wohl Heimo Kiefer von Skills 04 Frankfurt sein.
Auch auf die Leistung von Sebastian Heinl und Marco Weisbecker darf gespannt werden, nach der letzten Tempospritze in der  5. Hessenliga mit guter Lauf- Leistung und dem Rückenwind von der Deutschen- Crosstriathlon- Meisterschaften dürfen wir gespannt sein.

Am Sonntag  steht das letzte Regionalligarennen an. Für das Challenge-Team werden Alex, Tim, Jörn, Adi und Oli am Start stehen. Ziel wird es sein noch einmal eine solide Gesamtleistung zu zeigen.  Für Tim wird Remagen noch eine schnelle Tempospritze sein, bevor er im Oktober zum Ironman nach Hawaii fliegt.
In London werden Julia und Bernd nicht nur die Farben für den TV Bad Orb repräsentieren, sondern auch die Deutschlands, wenn sie am Start der Amateur- WM auf der Sprintdistanz stehen. Ende Mai hatten sich die beide bei den hessischen Meisterschaften für die WM qualifiziert. Support werden die beiden von Jürgen bekommen, der als Betreuerstab mitreist.

Dienstag, 10. September 2013

Challenge Kaiserwinkel - Aus Flo wird Pro!?!

Fast alle Starter vom Walchsee
Unsere Jungs & Mädels sorgten vorvergangenes Wochenende bei der Challenge Walchsee am malerisch gelegenen Kaiserwinkel für eine faustdicke Überraschung. Vor allem Florian Brosch stieß mit einem tadellosen Rennen unter vielen Profistartern auf 14. Gesamtplatz vor. Mit seiner Zeit von 4:16:37 Std. war er nur 15 Minuten langsamer als James Cunnama aus Australien - der Zweite des Langdistanz Rennen in Roth und Sieger der Challenge Walchsee.
Trotz morgendlichen Regenschauern stieg Florian schon nach 26:40 min kurz nach dem mehrmaligen Ironman-Gewinner Timo Bracht aus Eberbach aus dem 18 Grad kalten, glasklarem Wasser. Für den malerischen Blick auf das Kaisermassiv, das sich im Hintergrund in den Himmel aufbaut, hatte er aber keine Zeit, da 90 hügelige  Kilometer vor ihm lagen. Zudem saßen ihm seine Teamkollegen im Nacken, die mit geringem Abstand aus dem Wasser gestiegen waren. (Adi Kohr, 29:12min, Jürgen Metzler 31:25min, Julia Ertmer 31:51min, Alexandra Fellmann 38:26min, Joana Tywczynski, 50:13 min). Nach 2:24:21 Std. hatte Florian die neue Radstrecke mit vielen Kurven und Abfahrten gemeistert. Aufgrund einer Wendepunktstrecke konnte das Team die furiose Fahrt von Florian live mit verfolgen. "Wir haben uns alle gegenseitig angefeuert, den Regen spürt man da kaum.", zeigte er sich sehr zufrieden. Während Adi und Jürgen und auch Julia Ertmer nahezu die gleiche Radzeit fuhren, bereite sich Florian durch lockern der Beine auf dem Rad, auf den abschließenden Halbmarathon vor, der ihn in vier Runden, vorbei an den wieder zahlreich mitgereisten Orber Fans um den Walchsee führte. Hier spielte der Schlacks dann seine ganze Erfahrung aus und lief mit einer Zeit von 1:21:44 Std. auf den 14. Gesamtplatz vor.

Halbmarathon in 1:21h = zu schnell für ein scharfes Foto!
"Ich konnte die ganze Strecke voll am Limit laufen, jeden Kilometer unter 3:50 min und hatte keinen Einbruch. Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht", berichtete er unmittelbar nach dem Zieleinlauf. Jürgen folgte mit einer tollen Laufzeit von 1:31:31 Std. und der Gesamtzeit von 4:47:30 Std. auf Gesamtplatz 109. Julia Ertmer, die wegen der anstehenden Weltmeisterschaft der Altersklassen mit angezogener Handbremse unterwegs war, erreichte trotzdem in 5:01:41 Std. den 18. Gesamtrang bei den Damen.
Im Rennen der AK Damen 45 biss dann der Team-Hai zu: Alexandra Fellmann legte nach verhaltenem Start im Wasser die jeweils zweitbeste Rad- und Laufzeit ihrer Altersklasse hin. Damit kam sie als einzige Starterin des Teams in 5:26:26 Std. als Zweite aufs Altersklassenpodest.

Alex Fellmann auf dem Podest ganz rechts.
Adi und Joanna ließen sich auf dem schönen Kurs etwas mehr Zeit, um die Schönheit der Urlaubslandschaft intensiv wahrzunehmen. Adi finishte nach 5:10:41 Std., gefolgt von Joanna in 5:46:12. Std.

Nicht ganz alle Vertreter der Orber Kaiserwinkel-Delegation

Sonntag, 8. September 2013

Ligaabschluss 5. HTL: TeamTwo auf Rang 4


V.l.n.r. Marco, Alex, Jean-Marc, Sebastian & Bernd

Dieses Wochenende stand der letzte Ligawettkampf in der 5. HTLin Baunatal an. Das Wettkampfformat war ein Mannschaftsjagdrennen - geschwommen wurde im Hallenbad (25m Becken). Hier galt es kompakt in der Mannschaft zu schwimmen. Die Zeit des vierten Schwimmers wurde gewertet und der fünfte Mann durfte nur max. 25 Meter hinter dem vierten. sein, um nicht aus dem Rennen genommen zu werden. Nach einer kurzen Pause wurden die Mannschaften mit den Zeitdifferenzen des Schwimmwettkampfes auf die Radstrecke geschickt. Die  Wendepunktstrecke legten die Athleten dreimal zurück. Danach ging es auf die 2,5km Laufrunde, die zweimal gelaufen werden musste.

Für das Mannschaftszeitfahren konnte das Team diesmal mit Alex Nikolopoulos eine echte Granate auf dem Rad an den Start bringen. Im Team starteten somit Alex, Sebastian, Marco, Bernd und Jean-Marc. Die Taktik war beim Schwimmen auf jeden Fall zu fünft durchzukommen, um auf dem Rad auf der sicheren Seite zu sein, falls es zum Defekt kommen sollte. Mit einer Schwimmzeit von 13:06min für 750m waren wir voll im Soll und lediglich eine Minute hinter dem schnellsten Team. Also noch alles aufholbar... Soviel zur Theorie, in der Realität sah es leider so aus, dass wir nur bedingt aufholen konnten und uns in der Rangliste nur um einen Platz, nämlich auf den fünften Platz verbessern konnten. Auf die Führenden vom ASC Darmstadt hatten wir in der zweiten Wechselzone bereits drei Minuten Rückstand.

Nun galt es auf der Laufstrecke nochmal richtig Tempo zu machen. Auf den vierten Rang konnten wir uns Anfang der zweiten Laufrunde verbessern. Kurz vor dem Ziel tauchten dann gleich zwei Teams auf und es kam zum Sprintfinish auf der Stadionrunde. Wir sind als zweiter ins Stadion eingebogen, allerdings konnten wir hier nicht mehr geschlossen als Team laufen und wurden so auf den letzten Metern wieder auf den vierten Rang durchgereicht. Schade, in der Endabrechnung fehlten somit nur wenige Sekunden. Positiv war allerdings, dass wir mit 18:36min die schnellste Laufzeit in unserer Liga hatten.  Verdienter Sieger wurde heute der ASC Darmstadt.

In der Gesamtwertung der 5. HTL wurden wir somit noch vom ASC Darmstadt abgefangen und auf den zweiten Platz verwiesen.

Donnerstag, 5. September 2013

WM-Teilnahme Nummer #1 - Bernd und Julia auf dem Weg zur ITU-WM in London


Vor dem Flug nach London v.l.n.r. Petra Joffroy, Albert Koch(Vereinsvorstand), Bernd Paczarkowski, Julia Ertmer, Paul Ceming(Vorstand der VR-Bank Bad Orb-Gelnhausen), Dieter Engel, Tim Stutzer
Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen in der aktuellen Saison wurden zuerst Bernd Paczarkowski und seit ihrem Sieg der Sprint-Hessenmeisterschaften auch Julia Ertmer für die AK-WM der ITU nominiert. Die wird vom 11. bis zum 15. September in London ausgetragen, wobei Freitags die Sprintdistanz (750m-20km-5km) und Sonntags  die Olympische Distanz (1,5km-40km-10km) ansteht.
Bernd wird bei der Sprintdistanz am Start stehen, Julia wird Sprint- und Olympische Distanz in Angriff nehmen. Nominierungen für eine WM sind immer eine Ehre, in diesem Fall aber auch zugleich eine Bürde, denn von Seiten der Deutschen Triathlon-Union gibt es keine finanzielle Unterstützung. Im Gegenteil, die Athleten müssen das Startgeld, die Reise nach London, sowie Trikot und Trainingsanzug des DTU (ohne wäre kein Start möglich) aus der eigenen Tasche zahlen. Aufgrund dieser Tatsache hat der Vorstand TV entschieden beschlossen, Julia und Bernd finanziell zu unterstützen. Ausserdem hat sich die VR-Bank-Bad Orb-Gelnhausen, die seit über 10 Jahren als Hauptsponsor der VR-Bank-Spessartchallenge auftritt, ebenfalls ihre Unterstützung zugesagt.

Am 12.10. dann wird das Team dann durch Tim Stutzer bei einer weiteren Weltmeisterschaft vertreten - am anderen Ende der Welt, bei der Ironman-WM auf Hawaii.
 
 

Sonntag, 25. August 2013

TeamTwo auf dem 3. Platz - Das Team beim dritten Rennen in der 5. HTL


In der Besetzung Sebastian Heinl, Jean-Marc & Bernd Paczarkowski,  Marco Weisbecker und Oliver Rinkenberger traten die Kurstädter zu ihrem dritten Ligawettkampf in Bad Arolsen am Twistesee an. Für Jean-Marc, gerade erst 18 geworden, sollte der erste Ligastart auch gleichzeitig die erste olympische Distanz werden.
Nachdem der Sieg in den ersten beiden Wettkämpfe klar an die Orber ging, galt es die gute Gesamtplatzierung zu verteidigen. Dabei musste besonders auf die Mannschaften vom ASC Darmstadt (bisher Zweiter mit nur zwei Punkten Abstand) und dem Tria Team Bruchköbel (bisher Dritter) geachtet werden.
Das Wetter sollte halten und die Athleten nur beim Schwimmen nass werden. Da der See 21,6°C hatte, entschied der HTV, dass wieder ohne Neoprenanzug geschwommen werden musste, was unseren Athleten nicht unbedingt entgegen kommen sollte. Es galt also im Wasser nicht zu viel Zeit zu verlieren und dann beim Radfahren und Laufen Vollgas zu geben. Die große Schlägerei im Wasser blieb heute zum Glück aus, da das Ligarennen. Als erster Orber kam Sebastian in die erste Wechselzone gefolgt von Bernd, Marco, Jean-Marc und Oliver.
Auf dem Rad kam gerade den Mountainbikern im Team die wellige Strecke dann wieder entgegen und Sebastian und Marco konnten richtig Boden gut machen. Auch Bernd, Oliver und Jean-Marc konnten ihre Positionen verbessern. Es wurden sogar reichlich Athleten der 4ten HTL überholt, die zehn Minuten gestartet waren.
In der zweiten Wechselzone vom Rad aufs Laufen konnten dann Sebastian und Marco schon ungefähr einschätzen, dass sie sehr gut platziert waren. In den Radständern waren nur ganz wenige Räder. Sebastian lag hier bereits auf dem zweiten Rang und Marco folgte mit knapp vier Minuten Sicherheitsabstand um Platz sieben herum. Bernd, Oliver und Jean-Marc wechselten auch im vorderen Mittelfeld auf die zwei Laufrunden.
Der Lauf war als Wendpunktstrecke angelegt, wobei ein ordentlicher Berg einmal pro Runde gelaufen werden musste. Hier konnte man schön die Abstände vergleichen, allerdings waren auf der Laufstrecke verschiedene Ligen unterwegs und dadurch schwer zu sehen, wer ein direkter Ligakonkurrent war. Jean-Marc musste hier etwas für sein hohes Radtempo büßen. Da aber die ersten vier Athleten des Teams gut durchkamen konnte er es hier aber auch etwas lockerer angehen lassen.
Im Ziel konnte dann Sebastian einen starken zweiten Platz sichern und verpasste nur um knappe 30 Sekunden den Gesamtsieg der 5. Hessenliga. Marco kam als Vierter ins Ziel und auch Bernd und Oliver sicherten durch starke Platzierungen wieder ein Topergebnis fürs Team. Jean-Marc gab auch als Rookie im Team einen tollen Einstand und wir dürfen gespannt sein, wie er sich mit mehr Wettkampferfahrung schlägt. In der Tageswertung reichte es wieder fürs Podest, diesmal Platz 3. In der Gesamtwertung wird es nun noch einmal spannend: Beim abschließenden Teamsprint in zwei Wochen in Baunatal wird das Team mit dem ASC Darmstadt, der heute gewinnen konnte und damit mit nun einem Punkt Vorsprung auch die Gesamtwertung anführt zum Duell um den Gesamtsieg kommen. Die nächsten zwei Wochen werden also nochmal richtig zum Sondertraining und zum Abstimmen der Taktik genutzt.


Donnerstag, 22. August 2013

Zwischenstand "Bike-Facts-Trophy": Gabler führt!!!


Unseren „Jörn“ hat es bereits vor einigen Jahren zum Studium nach Marburg verschlagen. Erstmalig nutzt er nun die räumliche Nähe, um bei der „Bike-Facts-Trophy“, einer Rennerserie in Nordhessen, teilzunehmen. Diese setzt sich aus elf Rennen zusammen, von denen die besten fünf Rennen gewertet werden.
Mit einem starken dritten Platz beim Fuldataler Triathlon, bei dem er nicht nur auf dem Rad, sondern auch beim Laufen mehr als überzeugen konnte, absolvierte er sein fünftes Wertungsrennen und steht nun auf Tabellenplatz 1 der Serienwertung.
„In Fuldatal musste ich den Hammer auspacken. Die Rennen werden unterschiedlich gewichtet und gerade das Rennen in Fuldatal bringt viele Punkt. Es ist ein tolles Gefühl die Serie anzuführen, aber getreu dem Motto eines bekannten Trainers ist  „die Gans hinten fett“. Deshalb gilt es noch abzuwarten, da noch drei punkteträchtige Rennen mit starker Konkurrenz anstehen, wovon ich mindestens eins noch bestreiten muss, um vorne zu bleiben.“ reflektiert Gabler.
Gabler hat es im Fuldatal besonders eilig...