V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Montag, 28. Januar 2019

Lik - Wagner - Rademacher - Kohr beim Ski-Trail im Tannheimer Tal

Fachsimpelei in Perfektion: "Welches Wachs nimmst du?"

Nur knapp vier Stunden von Bad Orb entfernt liegt das Tannheimer Tal. Die etwa 20 kilometerlange Hochebene unweit von Pfronten ist im Sommer wie im Winter ein Ausdauerparadies: Berge, Seen und tolle Radstrecken wechseln sich mit Skipisten und hübschen Hotels mit Sauna im Winter ab. Mitte Januar findet alljährlich der Ski-Trail in Tannheim statt. Am Samstag und Sonntag werden insgesamt 6 Rennen mit Distanzen von 13 km bis zu 60 Kilometer angeboten. Schon seit Jahren reist die Ober Truppe Mitte Januar in die Bergwelt nach Österreich.

'Daumen hoch' für das Skifahren auf Brettern!
Am Samstag ging Adi Kohr über 33 km im Klassikstil ins Rennen. Der neu gefallene Schnee und die warmen Temperaturen machten die Strecke über Nacht zur Tortour. "Es war keine Spur vorhanden, auf der man ordentlich fahren konnte. Das war schon lustig, weil ständig der Ski nach rechts und links auswich. Zudem habe ich mich auf einen Geheim-Wachstipp auf der Website des Veranstalters verlassen. Dort stand, man solle mit Fellski fahren. Leider war das totaler Blödsinn, weil ich keinen Berg hoch kam. Kohr schaffte es deshalb mit 2:58:02 knapp unter die 3 Std.-Marke und war dabei 40 min langsamer als vor zwei Jahren- trotz neuer Fischer-Race-Fellski.

Am Tag drauf begrüßte der Winter die 200 Teilnehmer über die 60 Km Skating mit herrlichen Bedingungen: -4 Grad, Sonnenschein und tolle Sicht.

Dana Wagner, die tags zuvor noch über Ohrenschmerzen klagte, vergaß am Wettkampftag ihre Ohren und  bretterte mit Ehemann Michael Rademacher mit konstant hohem Tempo durch das Tal. Nach 3:25,42 Std. überquerten die beiden Skifahrer die Ziellinie im Tannheimer Skistadtion - wobei Wagner den 6. Platz in der Frauenwertung erreichte. "Das ging heute ab wie am Schnürchen, so schnell waren wir noch nie", so die Bundesligaathletin Wagner.

Michael Lik war da schon knappe 8 Minuten im Ziel und nippte derweil am heißen Tee. Lik fuhr mit 3:17,01 Std. die schnellste Zeit der Orber Truppe. Gegen Daniel Debertin vom Eleven Eintracht Braunschweig Skiteam, der die Strecke  als Erster in 2:36,23 Std. bewältigte, hatte Lik dieses Jahr noch keine Chance. Debertin gewann das Rennen vor Urban Jentsch vom Adidas XCS Team. Dauergast Lik, der 5 x im Jahr in Tannheim ist, sah den Wettkampf an als "super Training, das sehr viel Spaß macht."
Lik und Pietruschka kurz vor dem Start in Pose!
Neben dem Team Bad Orb - Gesund im Spessart war auch der SV Gelnhausen in Person von Egmont Pietruschka am Start. Konstant lässig und mit guter Laune unterwegs, finishte der Gelnhäuser die 36 km lange Strecke nach 2:18,36 Std. auf Platz 165 und ging anschließend - wie Wagner und Rademacher - zum Apfelstrudel-Essen ins eigene Wohnmobil.


Samstag, 26. Januar 2019

Mittwoch, 9. Januar 2019

Dienstag, 1. Januar 2019

Wimbledon hat Tennis - Oberrodenbach den Sylvesterlauf


Ja, das ist schnell! Flo Brosch mit Druck beim Sylvestelauf in Frankfurt

Zum Jahresende steht man als Läufer- oder Triathlet bei der Suche nach einem Silvesterlauf stets vor der gleichen Frage: „Möchte ich eine schnelle Strecke mit einem riesigen Teilnehmerfeld oder suche ich eine anspruchsvolle Waldstrecke, gespickt mit einigen Höhenmetern in familiärer Atmosphäre?“ Die Athletinnen und Athleten des Team Spessartchallenge – TV Bad Orb standen auch dieses Jahr wieder vor dieser Frage und entschieden sich dafür, an beiden Rennen mit Athleten ins letzte Wettkampfgeschehen des erfolgreichen Jahres 2018 einzugreifen. 

Der Anfang wurde am Sonntag, den 30.12.2018 in Frankfurt beim 40. Silvesterlauf der Spiridon Frankfurt gemacht. Florian Brosch entschied sich für die eher schnelle Strecke in Frankfurt und wollte neben gut 1500 weiteren Startern nochmal einen schnellen 10er absolvieren. Seine 10km Bestzeit qualifizierte ihn für den Start im Elitefeld, wodurch der Bad Orber Athlet mit gut 40 weiteren Starterinnen und Startern fünf Minuten vor dem restlichen Starterfeld durch den Startschuss des amtierenden Ironman Hawaii Siegers Patrick Lange geschickt wurde. Mit einem von Beginn an konstanten Tempo konnte Brosch die vermessene 10km Strecke hinter sich bringen und war mit einer Zeit von 34.29min und einem 13. Gesamtplatz aller Starterinnen und Starter sichtlich zufrieden: „Nachdem die ersten 1,5 Monate der Saisonvorbereitung absolviert sind, bietet sich ein Silvesterlauf immer gut an um zu schauen, wie der aktuelle Leistungsstand ist und wie das Training anschlägt. Zu dieser Zeit stehen im Training andere Schwerpunkte als eine Top 10km Zeit an, deshalb freue ich mich umso mehr über diese für mich sehr gute Zeit!“

Am Sonntag ging es für weitere Starter des Team Spessartchallenge – TV Bad Orb zur hügeligen Variante des Jahresabschlusses nach Oberrodenbach. "Wimbledon hat die Tennis-Championships, Paris die Tour de France - und wir hier in Oberrodenbach haben den Silvesterlauf", so die offiziellen Begrüßungsworte des Bürgermeisters Klaus Schenja.

Das Team aus Orb ging mit vier Athleten auf die hügelige Strecke im Wald zwischen Somborn und Oberrodenbach. Über 5,1 Km startete Claudia Weisbecker ins Rennen und kam nach 36:46 Min auf Platz 13 in der W 20 ins Ziel. Bruder Marco Weisbecker ging mit Philipp Huth und Adi Kohr auf die doppelte Distanz über 10,2 km. Vor allem Huth zeigte ein tolles Rennen mit Gesamtplatz 24 (10.AK) und unterbot mit 41:31 min seine Bestzeit aus dem Vorjahr um ganze vier Minuten. Huth, der dieses Jahr in Frankfurt seinen ersten Ironman absolvieren wird, zeigte sich sehr zufrieden: "Das vermehrte Training schlägt an", so Huth mit einem Becher heißem Tee nach dem Zieldurchlauf. Weisbecker folgte kurz danach auf Platz 31 mit 42:26 Min. "Zur Zeit schwimme ich 3 bis 5 mal in der Woche, daher ist das eine gute Zeit“, so Weisbecker. Adi Kohr, der sich für den letzten Lauf im alten Teamgewand das Ziel gesetzt hatte, als Letzter des Teams die Ziellinie mit dem alten Teamnamen zu überqueren, kam nach einem eigenen Worten: "mit einem positiven Lächeln und Dankbarkeit über an die vergangen 16 Jahren" mit 49:50 min auf Platz 158 ins Ziel.