Montag, 26. Oktober 2009
Frankfurt Marathon - 6. Platz beim Staffelwettbewerb – Vereinsrekord durch Dieter Freund
Gewirr zum Anfang
Da die Staffeln, um nicht in das eigentliche Hauptrennen der Sololäufer einzugreifen sehr weit hinten im Starterfeld von mehr als 12.000 Läufern platziert werden, hatte Kessler auf seinem Streckenabschnitt nach eigener Aussage nicht sonderlich großen Spaß. Zu viele Haken hatte er um Einzelläufer schlagen müssen. Leider überschneiden sich in diesem Bereich des Laufes die Wege der schnelleren Staffeln mit denen der langsameren Läufer, was unweigerlich zu Behinderungen beider führt. Nichtsdestotrotz kämpfte sich Kessler durch den Menschendschungeldschungel gehörig nach vorn und übergab nach knapp 51 Minuten das Staffelband an Tim Stutzer. Dieser hatte den mit sechs Kilometern kürzesten Teil zu absolvieren und übergab nach einer Gesamtlaufzeit von knapp unter 1:14h bei Kilometer 18 an Bernd Paczarkowski. Dieser hatte als Einziger mit 10.000m eine klassische Laufdistanz zu absolvieren, was ihm in unter 39 Minuten gelang.
Freie Fahrt erst gegen Ende
Bei Kilometer 28 übergab Paczarkowski dann an den Schlussläufer Florian Brosch, der sich im Eiltempo von 3:30min/k daran machte, auf dem Weg von Hoechst in die Innenstadt noch einige Plätze gut zu machen. Auf dem nun gut zu laufenden, weil auf der Mainzer Landstraße endlich breiten, Kurs konnte Brosch mit flottem Schritt die Mannschaft dann auch unter die angepeilte Zielzeit bringen und lief nach 2:47:39h durch das Ziel in der Festhalle. Dass es allerdings damit für die Orber zum 6. Platz unter allen Staffeln gereicht hatte, erfuhren die Athleten erst lange nachdem sie schon zuhause angekommen waren.
Vereinsrekord durch Dieter Freund in 2h 53min 41sec – Jürgen Metzler konstant
Parallel zur Staffel hatten sich auch einige andere Athleten des TV Bad Orb auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Unter ihnen Dieter Freund aus der Leichtathletiksparte des Vereins und Triathlet Jürgen Metzler. Beide verfolgten das Ziel, die für ambitionierte Läufer fast magische 3-Stunden-Marke zu unterbieten. Überaus motiviert von der grandiosen Stimmung an der Strecke ließ sich Freund auf der ersten Hälfte der Strecke zu einem für eine Endzeit knapp unter drei Stunden sehr forschen Halbmarathon von 1:24:32h verleiten. Solch ein furioser Beginn, der eher für eine Endzeit von um 2:50h geeignet ist, hat schon manchen Läufer im späteren Verlauf des Marathon bitter büßen lassen. Nicht jedoch Freund, der trotz eines Geschwindigkeitsverlustes im letzten Drittel der Strecke auch die zweite Hälfte unter 1:30h lief und so mit einer Endzeit von 2:53:41h noch mehr als fünf Minuten unter dem alten Vereinsrekord des TV Bad Orb blieb. Sofern denn Freund für die im Rahmen des Marathons ausgetragene Hessenmeisterschaft gemeldet hätte, wäre er mit dieser Leistung als Zweiter auf dem Podest gelandet. Jürgen Metzler dagegen war es auch im fünften Anlauf nicht vergönnt, die „2“ vorn stehen zu haben. Nach verletzungsbedingter Trainingspause im Sommer kam er nach immer noch beachtlichen 3:04:57h in der Festhalle an.
Ergebnisse der Läufer des TV Bad Orb beim Frankfurt Marathon
Einzelläufer:
242. Freund, Dieter 2:53:41h
547. Metzler, Jürgen 3:04:57h
1301. Dickert, Jens 3:20:58h
3510. Köhler, Michael 3:49:05h
3933. Acker, Thomas 3:54:08
Marathonstaffel
6. Platz (Kessler, Stutzer, Paczarkowski, Brosch) 2:47:39h
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Special Spessartchallenge II - Matthias Schmitt

"... seit 8 Jahren ist das 3. Wochenende im September immer fest im Kalender markiert. Dann heißt es MTB mit Utensilien einpacken und in Richtung Heimat in den Spessart fahren. es steht die Spessartchallenge an.
Ein Wettkampf in meiner Heimat, auf meinen alten Trainingsstrecken, zuhause vor den Augen von vielen bekannten und meiner Familie. eigentlich ein Traum, dass sich hier in 8 Jahren ein qualitativ hochwertiger Multisportwettkampf etabliert hat.
in diesem sinne schon vielen, vielen dank allen Helfern und dem TV Bad Orb mit seinen hilfreichen Heinzelmännchen.
Mein Motto war in all den acht Austragungen immer: am start stehen, egal unter welchen Umständen. Das konnte ich immer einhalten und ich habe es nie bereut.
Auch dieses Jahr wieder
Der Stadtlauf.
Vier Runden. klingt eigentlich einfach. Kurpark hoch rennen, und die Kurparkstraße bis in die Stadt wieder runter.
Aber im Rennen sieht das anders aus.
Während die ersten zwei runden noch recht gut gehen, wird die zweite Hälfte immer spürbar länger und der "Anstieg" bis zum Wendepunkt am Ende des Kurparks immer steiler.
Schön sind in der Stadt die zahlreichen Schaufenster. Sie dienen nicht nur als Blick zum nachfolgenden Läufer sondern auch als Spiegel zur Motivation.
MTB-Rennen:
Ich würde sagen , dieses Jahr war es die beste Variante der Streckenführung. Weniger Schotterwege, dafür viele kleinere Trails, über Wiesen, durch den Wald und in Gegenden, die ein einheimischer Orber vorher nie gesehen hat. Super natürlich die Hochstraße mit dem Engelstor und der nachfolgenden Hölle, musikalisch vom Blasorchester untermalt.
auch der "devil" Horst hat es mit seinem langen und steilen anstieg in der absoluten ruhe des Spessart s in sich.
Man hört nur seinen Atem und das fluchen der Kontrahenten.
Der Berglauf ist dann zum Abschluss das Sahnhäubchen der Wettkampfs. Es ist wahrlich ein super Gefühl unterhalb des Wartturms völlig erschöpft ins ziel zu laufen. Fachleute nennen dies, das Läufergefühl, Ausschüttung von Endorphinen, körpereigenes Koksdepot,....
Egal wie man es will, man sehnt sich nicht s sehnlicher als die Ziellinie.
Jedes Jahr dasselbe. Brutal . Aber das ist es was der Sport uns gibt und jeden einzelnen von uns zum Helden macht.
Nächstes Jahr wieder!!
Als Belohnung wartet nämlich das Münchener oktoberfest.
Das beginnt immer am dritten Wochenende im September.
Matthias Schmitt
Special Spessartchallenge I - Florian Brosch

Vor jedem Wettkampf kusieren ja immer viele Gedanken im Kopf herum: Bin ich fit? Welche Platzierung ist drin? Wie stark ist die Konkurrenz? Hoffentlich habe ich einen guten Tag!
Bei der Spessartchallenge kommt aber auch immer noch dazu, dass man vor dem heimischen Publikum die bestmögliche Leistung bringen möchte und deshalb der Druck und die eigene Erwartungshaltung sehr hoch ist. Letztes Jahr konnte ich leider nicht an der Spessartchallenge teilnehmen, das Jahr zuvor war ich auf dem 2. Platz gelandet, also war dieses Jahr (gerade nach der Verletzung im Sommer) alles drin.
Die letzten fünf Wochen mit drei Wettkämpfen haben mir aber gezeigt, dass ich gut drauf bin und mich läuferisch nicht verstecken muss. Auch wenn klar war, dass ein paar Athleten noch schneller laufen können. Aber man möchte sich ja auch mit sportlichen Größen messen, um zu wissen, wo man im direkten Vergleich steht. Ich konnte also theoretisch locker an den Stadtlauf drangehen.
Theoretisch-denn schon beim Firmenlauf wurde mir klar, dass viele der Orber und auch der TVler mir sehr viel zutrauten, da wurde von Podest geredet... Verrückt, dachte ich noch am Freitagabend. Ich wollte doch eigentlich ohne Druck starten, schauen was drin ist und auf alle Fälle ne Menge Spaß beim Wettkampf in meinem Heimatort haben... Morgens noch in der Bikeschmiede gearbeitet und dann stieg auch schon die Anspannung, doch beim Startschuss und dem gemeinsamen Start mit den Teammitgliedern überwog die Freude über das geile Rennen.
Konstant gelaufen konnte ich dann in der vorletzten Runde auch noch den bis dahin drittplatzierten Challenger überholen und mich somit hinter den Favoriten Bresser und Moldan einreihen. Mit der Zeit von 35.03min war ich auch durchaus zufrieden, ist doch die Strecke nicht komplett flach und die größte Anstrengung noch vor einem.
Also Podestplatz nach dem Stadtlauf, krass... Und die Beine fühlen sie zwar schwer an, aber noch im grünen Bereich. Die Pastaparty habe ich dann aber doch ausgelassen, ich habe einfach gemerkt, dass es mir nicht gut tut, wenn mir zu viele Leute sagen, dass doch jetzt einiges drin ist. Ich mache mir dann einfach zu viel Druck, auch wenn es von den Personen nur gut gemeint ist.
Am Abend dann wieder eine Flut von Gedanken: MTB Rennen? Schaffe ich das? Vor zwei Jahren vollkommen am Horst eingegangen, passiert das dieses Jahr wieder? Hoffentlich regnet es nicht, ich bin tatsächlich vor zwei Jahren das letzte MTB Rennen gefahren...
Trotzdem konnte ich gut schlafen und nach dem einfahren morgens auf der Rolle zuhause merkte ich, dass sich die Beine doch verhältnismäßig gut anfühlten. Meine Taktik war, einfach wieder relativ konstant zu fahren, bei den Abfahrten nicht zu viel riskieren und eine gute Gruppe erwischen. Im Kopf existierte nur der Gedanke an die Hochstraße, an der eine supergeile Stimmung war und danach an den Horst, wo eine Radflasche mit Cola auf mich wartete. Es lief super, ich konnte eine gute Gruppe gleich vor dem Markberg erreichen und bis zum kurzen Tal dann mit Rafael zusammen fahren. Ich war so froh, dass ich den Horst gut hochkam, bin ich ihn in den letzten Jahren doch schon unzählige Male im Training gefahren... Im Ziel erfuhr ich, dass ich der viertplatzierte der Challenge-Wertung war, super gelaufen!!!
Zuhause mit Teamkollege Jörn Gabler hatten wir keine Lust mehr auf den kräftezehrenden Berglauf, aber jetzt kamen bei mir das erste Mal die Gedanken an das Podium. Ich musste vor Thomas Lauterbach ins Ziel kommen und dann war ich tatsächlich auf dem 3. Gesamtplatz... Also bin ich gleich hinter der Spitzengruppe bestehend aus Bresser, Moldan, Müller und einem reinen Läufer den Schießwinkel hinaufgelaufen. Auf dem langen Bergabweg konnte ich noch Müller und den Läufer überholen und konnte auf dem 3.Platz zum Wartturm laufen. Wie jedes Jahr der gleiche Gedanke auf den letzten Metern: Wenn ich jetzt gehen würde, wäre ich doch genauso schnell, warum mache ich es nicht? Aber dann stehen da doch jedes Jahr die Zuschauer und der Gedanke ist auch schon wieder verflogen. Der Zieleinlauf ist der Wahnsinn, Tunnelblick:nur noch klatschende Hände, eine Moderatorstimme und dann ist es geschafft! Tatsächlich den 3.Platz bei einem gut besetzten Feld erreicht und beim MTB fahren super durchgekommen.
Ich glaube, so richtig realisiert habe ich es erst am nächsten Tag, wie ich die Zeitung aufgeschlagen habe und dann schwarz auf weiss lesen konnte, dass ich den 3. Platz erreicht habe.
Man freut sich natürlich immer über gute Platzierungen, aber es ist unbeschreiblich, wenn man beim Rennen in seiner Heimat gut abschneidet und so viele Leute mitfiebern!!"
Freitag, 25. September 2009
Spessartchallenge - Podiumsplatz für Florian Brosch, Team 3x in Top 10
1. Bresser, Carsten
2. Moldan, Johannes
3. Brosch, Florian
4. Lauterbach, Thomas
5. Müller, Bernd
6. Majchrzak, Oliver
7. Pilzer, Thomas
8. Jaeckel, Bengt
9. Ruppel, Rafael
10.Gabler, Jörn
Pressebericht: Hier
Blog-Special folgt in Kürze
Montag, 7. September 2009
Dem Abstieg in letzter Sekunde entronnen – Orber Triathleten beschließen Ligasaison mit Podestplatz
Im Bild v.l.n.r. Jürgen Metzler (heute Betreuer, Manager & Media-Beauftragter), Andreas Kohr, Jörn Gabler, Tim Stutzer, Matthias Schmitt, Florian Brosch
Rehabilitation, Genugtuung
– oder einfache Freude darüber, zum Abschluss der Saison einmal das gezeigt zu haben, was an Potential in der Mannschaft steckt. So kann man den Abschluss der Triathleten des TEAM SPESSARTCHALLENGE - TV Bad Orb in der obersten Hessischen Triathlonliga beschreiben. In der Besetzung Florian Brosch, Jörn Gabler, Andreas Kohr, Matthias Schmitt und Tim Stutzer sicherten die Orber mit einem überzeugen 3. Platz in der Tageswertung den Klassenerhalt in der obersten Landesklasse.
War die Saison wegen verletzungsbedingten Ausfällen von Brosch und Stutzer bislang mehr als enttäuschend verlaufen, so stand das Rennen in Griesheim bei Darmstadt schon von Beginn an unter einem guten Stern. Brosch hatte seine Knieprobleme, die ihn im Frühsommer weit zurückwarfen kurz zuvor überwunden und auch Stutzer war nach langsamem Heilungsverlauf einer Knieoperation wieder zum Team gestoßen. Besondere Motivation hatte Jörn Gabler mit nach Griesheim gebracht, denn er wollte unbedingt die Scharte seiner Disqualifikation beim vorangegangenen Rennen in Viernheim auswetzen. Mit Andreas Kohr, oder auch Mr. Konstanz, der seit sechs Jahren kein Ligarennen mehr verpasst hat, stand eine weitere sichere Bank für eine vordere Platzierung an der Startlinie. Als Nummer fünf im Bunde verstärkte das bayerische Element Matthias Schmitt die Truppe.
Zunächst Dunkle Vorzeichen
Obwohl die Starterliste der Mannschaft verheißungsvoll war, wollte den Orbern zunächst das anstehende Rennformat nicht so recht behagen. Zwar stand in Griesheim ein Rennen über die olympische Distanz von 1,5km schwimmen, 42km Rad fahren und 10km laufen mit Windschattenverbot an. Da die flache Radstrecke in der Rheinebene jedoch wenig selektiv war, hatten einige vor dem Rennen Bedenken, es könnte zur Bildung verbotener Radgruppen kommen. Der Veranstalter hatte jedoch versucht, mit kleinen Startgruppen, dieser Gefahr entgegen zu wirken. Auch das Schwimmen im Leeheimer Badesee behagte den Orbern nicht wirklich. Bei einer Temperatur von 20,4 Grad waren die vor Kälte schützenden Neoprenanzüge verboten. Trotzdem ließen sich die Kurstädter nicht entmutigen und gaben schon im Wasser ihr Bestens. Es war dann Gabler, der als 10. und erster Orber nach knapp unter 24 Minuten das Schwimmen im kristallklaren Wasser beendet hatte. Knapp eine Minute später folgte Kohr, der eine weitere Minute zwischen sich und das teilweise Seite an Seite schwimmende Duo Brosch und Stutzer (26min) gelegt hatte. Als 49. landete dann Schmitt in 28 Minuten an.
Auf dem Rad beginnt die Aufholjagd
Klassischerweise eröffnen die teil von der Konkurrenz liebevoll als Nichtschwimmer bezeichneten Orber erst auf dem Rad ihr wirkliches Rennen. Die gilt allerdings seit jeher nicht für Kohr und spätestens seit dieser Saison nicht mehr für Gabler, die sich stets schon in der ersten Disziplin im Vorderfeld festsetzen. So konnte auch Gabler mit gutem Radsplit seinen Platz in den Top 10 halten. Kohr jedoch, noch etwas angeschlagen von einem in der Vorwoche absolvierten Triathlon über die halbe Ironman-Distanz, musste an diesem Tag auf dem Rad einige Athleten passieren lassen. Dahinter aber legten Brosch und Stutzer auf dem Rad los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Stutzer, dem aufgrund seiner etwas schwereren Statur Radkurse wie der in Griesheim auf den Leib geschneidert sind, konnte bereits nach der ersten Durchfahrt der vier Mal zu absolvierenden Runde zu Kohr und Brosch auffahren. Im internen Radduell passierte er auf dem Weg zur besten Radzeit aller Ligastarter zum Ende der zweiten Runde auch Gabler. Etwas dahinter machte auch Brosch Platz um Platz gut, so dass zum Ende der 42 Kilometer mit Stutzer (3.), Gabler (9.) und Brosch (10.) sogar drei Orber unter den besten zehn Ligaathleten lagen. Kohr (23.) war derweil etwas zurückgefallen während Schmitt (38.) hatte einige Plätze hatte gut machen können.
Durchbeißen bis zum Klassenerhalt
Schon nach dem Rad fahren war damit klar, dass, sollte nicht wirklich unvorhergesehenes geschehen, die Orber mit einer Platzierung im Vorderfeld rechnen konnten und damit der Klassenerhalt gesichert war. Trotzdem zählte für die Endabrechnung jede Sekunde, die Mannschaftsplatzierung wird in der Liga aufgrund der addierten Zeiten der vier schnellsten Athleten einer jeden Mannschaft errechnet. Deshalb machten sich Gabler und Brosch auch daran, in ihrer Spezialdisziplin noch einmal aufzutrumpfen. War Stutzer noch mit einem Abstand von zwei Minuten auf Gabler und drei Minuten auf Brosch in die Laufschuhe gestiegen, konnte Brosch diesen Vorsprung schon nach drei der fünf zu absolvierenden Runden aufholen. Gabler passierte Stutzer gegen Ende der vierten Runde. Kohr hatte sich in der Zwischenzeit wieder gefangen und lief in konstantem Tempo einer Platzierung im Mittelfeld entgegen. Aufgrund der guten Position der ersten vier Athleten konnte es Schmitt beim laufen ruhig angehen lassen. Besonderen Reiz entfaltete die kurze Laufrunde dadurch, dass sich die Teamkollegen immer wieder entgegen kamen und so sehr oft untereinander anfeuern konnten. Am Ende stürmte Brosch mit der besten Laufzeit des Tages noch auf den 3. Tagesrang vor, Gabler landete auf Rang 5 und Stutzer sorgte mit dem 8. Platz dafür, dass auch am Ende des Rennens drei Orber in den Top 10 vertreten waren. Kohr sicherte das Ergebnis als 34. ab, Schmitt beschloss das Quintett auf Platz 52.
Ende gut, alles gut
Von der Podiumsplatzierung allerdings erfuhren die Orber noch nicht direkt nach dem Zieleinlauf. Zwar hatte der heute als Betreuer fungierende Teamkollege Jürgen Metzler schon gute Zwischenstände durchgegeben und die Kurstädter hatten vermutet, im Vorderfeld gelandet zu sein. Fest stand das Ergebnis allerdings erst gut zwei Stunden nach dem letzten Zieleinlauf. Fast ungläubig staunten die Orber über diese Nachricht, die sie bei einem verdienten, natürlich alkoholfreien, Bier erreichte
Klasse gehalten, Lokalderby mit Gelnhausen erst 2011 möglich
Wären die Orber dem Abstiegsgespenst nicht in letzter Sekunde entkommen, wäre es schon in der kommenden Saison zu spannenden Lokalderbys mit den Triathleten des SV Gelnhausen gekommen. Die Gelnhäuser hatten zuvor in Viernheim den Aufstieg in die Zweite Hessische Triathlonliga perfekt gemacht. So allerdings müssen die Gelnhäuser zumindest bis zur Saison 2011 warten, um im direkten Vergleich mit den Orbern nicht nur um den Hessenmeistertitel zu kämpfen, sondern auch den Kreismeister zu ermitteln.
Next Stop: SPESSARTCHALLENGE 19./20. September
Auch wenn Brosch und Stutzer am vergangenen Wochenende noch das ein oder andere Zipperlein plagte und auch Kohr noch etwas angeschlagen war, scheint einem gewohnt starken Auftritt der Orber bei der Spessartchallenge nicht viel im Wege zu stehen. Der vom TV Bad Orb selbst ausgerichtete Multisportwettkampf wird allerdings mit Mountainbikerennen und Berglauf wieder neue Herausforderungen bereithalten. Besondern von Brosch wird dabei einiges zu erwarten sein, kann er sich doch voraussichtlich beim Stadtlauf über 10km mit dem ehemaligen deutschen Meister über diese Strecke Carsten Eich messen.
Tageswertung 1. Triathlonliga Hessen Greisheim
1. SC Neukirchen
2. DSW Darmstadt
3. TEAM SPESSARTCHALLENGE – TV Bad Orb
Abschlusstabelle 1. Triathlonliga Hessen 2009
1. DSW Darmstadt
2. SC Neukirchen
3. VfL Bad Arolsen
9. TEAM SPESSARTCHALLENGE – TV Bad Orb
Detailergebnisse
http://www.hessischer-triathlon-verband.de/index.php?id=HTL
Montag, 31. August 2009
Comeback Nummer zwei – Tim Stutzer mit Top-Platzierung im Rodgau
An einem herrlichen Spätsommertag konnte Stutzer sich schon auf der ca. 1,3km langen Schwimmstrecke im Vorderfeld (Platz 19) festsetzen und blies auf der Radstrecke dann zum Angriff. Stutzer, dem der flache und an diesem Tag sehr windige Kurs auf den Leib geschneidert war konnte dann die 42 Kilometer in weniger als einer Stunde hinter sich bringen und war vor dem abschließenden Lauf schon auf Rang sechs platziert. Schneller als Stutzer war an diesem Tag mit Enrico Knobloch (DSW Darmstadt) lediglich ein ehemaliger Rad- und derzeit Triathlonprofi. Den Laufpart nahm Stutzer, dessen letzte Laufeinheit vor dem Rennen aus Mitte Juli datierte, entsprechend vorsichtig in Angriff. Da sich das Knie aber glücklicherweise ruhig verhielt, konnte Stutzer die 10 Kilometer in ordentlichen 40:57min beenden und damit auch seinen sechsten Gesamtrang halten. Dass Stutzer damit auch seine Altersklasse gewinnen konnte, war nur noch das Tüpfelchen auf den sprichwörtlichen „I“.
Viel wichtiger aber war, dass Stutzer damit die Ligamannschaft beim entscheidenden Rennen in Griesheim wird unterstützen können. In Griesheim werden die Ober dann in der Aufstellung Florian Brosch, Jörn Gabler, Adi Kohr, Matthias Schmitt und Tim Stutzer fast in Bestbesetzung antreten können. Spannend sollte es auf dem erstmals genutzten Kurs in Griesheim trotzdem werden, denn die enge Radstrecke könnte zu einigen Stürzen im Teilnehmerfeld und damit auch zu unvorhersehbaren Verwerfungen in den Platzierungen führen. Es bleibt den Orbern damit nur zu hoffen, dass mit dem Verletzungs- und sonstigen Pech in den letzten Rennen, Fortuna schon vor dem letzten Rennen ihren Tribut für die Saison 2009 gefordert hat.
Ergebnis Rodgau Triathlon:
1. Knobloch, Enrico 1:53:59h (17:19 /59:26/37:13)
2. Beck, Henry 1:56:50.h (15:48/1:04:55/36:06)
3. Teichert, Stefan 2:01:40h (17:21/1:04:31/39:47)
4. Dohm, Patrick 2:03:09h (15:22/1:09:19/38:27)
5. Lüning, Holger 2:03:17h (15:32/1:06:15/41:29)
6. Stutzer, Tim 2:04:00h (19:49/1:03:13 00/40:57)
Detailergebnisse Rodgau Triathlon
http://www.tsv-dudenhofen.de/Dokumente/tria2009/gesamt_olympisch.pdf
Mittwoch, 26. August 2009
Triathlon-Hessenliga in Viernheim - Orber Triathleten mit doppeltem Pech
Aufgrund der warmen Wassertemperaturen von 24 Grad erfolgte der Start ohne Neoprenanzug, selbst dünne Schwimmanzüge wurden durch die Ligaleitung nicht zugelassen, wodurch nur die Starter des Rhein-Neckar-Cups und die Einzelstarter, unter ihnen der Ironman-Weltmeister von 2005, Faris Al-Sultan und der Sieger der diesjährigen Ironman-Europsmeisterschaft Timo Bracht, den Vorteil des größeren Auftriebs genießen durften.
Nichtsdestotrotz konnte Jörn Gabler als schnellster Schwimmer der Orber nach gut 23min den See verlassen, dicht gefolgt von Florian Brosch und Andreas Kohr, die sich die Arbeit im Wasser hatten teilen können; Jörg Treffler verließ den See nach gut 28min.
Auf einer der anspruchsvollsten Radstrecken der olympischen Distanz konnten die Athleten weiter Boden gutmachen und so folgte fünf Minuten hinter Brosch schon Gabler, der aber während einer Abfahrt mit einer Zeitstrafe von zwei Minuten wegen eines angeblichen Verstoßes gegen Windschattenverbot belegt wurde.
Auf der Laufstrecke konnten Brosch und Gabler ihre Stärke in der dritten Disziplin ausspielen und mit Laufzeiten von knapp unter 36 Minuten (Brosch) bzw. knapp unter 38 Minuten (Gabler) vordere Platzierungen in dem stark besetzen Feld erreichen. Auch Kohr und Treffler konnten mit ihrem Wettkampf zufrieden sein und eine mittlere Platzierung wäre möglich gewesen. Leider wurde der zunächst sehr positive Eindruck des Rennens durch die folgende Disqualifikation Gablers jäh zerstört. Gabler hatte, entgegen der an diesem Tag gelten regel, nicht die Strafbox zum verbüßen seiner Zeitstrafe aufgesucht, sondern war davon ausgegangen, dass die Zeitstrafe im Nachhinein auf seine Gesamtzeit addiert werde. In solchen Fällen sehen die Regelungen des Verbandes zwingend eine Disqualifikation vor. So konnten nur noch die verbleibenden drei Athleten zur Ligawertung herangezogen werden, womit die Mannschaft auf den letzten Platz der Tageswertung gesetzt wurde.
Alle Hoffnung der Orber auf den Klassenerhalt ruht jetzt auf dem letzten Rennen der Saison, das am 06. September in Griesheim bei Darmstadt stattfinden wird. Die Zeichen stehen gut dafür, dass die Mannschaft am übernächsten Wochenende erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung antreten können wird.
Die Einzelplatzierungen im Überblick:
Brosch: 3.Platz 1.Hessenliga (15.Platz Gesamtzieleinlauf)
Kohr: 34.Platz 1.Hessenliga (104.Platz Gesamtzieleinlauf)
Treffler: 60.Platz 1.Hessenliga(378.Platz Gesamteinlauf)
Gabler: DSQ
Mittwoch, 19. August 2009
Mitteldistanz Hückeswagen oder Triathlon Undercover….

Brosch, der zunächst mit Platzierungen im Vorderfeld beim Triathlon in Gelnhausen und Buschhütten viel versprechend in die Saison gestartet war, hatte zuletzt aufgrund einer langwierigen Knieverletzung länger pausieren müssen. So nahm Brosch das Rennen, bei dem auch die Nordrheinwestfälischen Meisterschaften ausgetragen wurden, auch in Angriff, ohne zuvor selbst seinen Mannschaftskollegen davon zu berichten.
Pünktlich um 8.45h startete Brosch in das Rennen konnte die 1,9km lange Schwimmstrecke vor der Bevertalsperre nach gut 31 Minuten verlassen. Nach etwas längerer Suche nach seinem Rad in der Wechselzone machte sich Brosch ging es auf die 74km „kurze“ Strecke, die aber sehr profiliert war, weshalb die Gegend wohl auch oberbergiges Land heisst.
Nach insgesamt vier relativ konstant gefahrenen Runden konnte Brosch das Rad mit einer Nettozeit von knapp über zwei Stunden verlassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits viele der Starter der Landesliga überholt und machte sich an die 21 Kilometer lange Laufstrecke.
Bis zu Kilometer 16 hatte er ein gutes Tempo und machte ständig Plätze gut. Am Ende aber musste Brosch dann seiner Verletzung und den daraus resultierenden wenigeren Laufkilometern Tribut zollen und konnte das Tempo nicht mehr halten. Trotz alledem stand am Ende der Laufstrecke eine der schnellsten Lauzeiten des Tages von 1:19h zu Buche.
Mit einer Gesamtzeit vom 3:55:49h belegte Brosch in der Endabrechnung einen hervorragenden sechsten Gesamtplatz und siegte in der Altersklasse 20.
Ergebnis Mitteldistanz Hückeswagen:
1. Veith, Roman (GER) 3:43:34
2. Sabatschus, Olaf (D) 3:43:45
3. Schuster, Mike (D) 3:51:08
4. Hanke, Marian (D) 3:52:26
5. Martin, Frederik (D) 3:53:37
6. Brosch, Florian 3:55:49
Detailergebnisse:
http://results.frielingsdorf-datenservice.de/2009/hw/
Sonntag, 19. Juli 2009
11. Platz am Edersee beim zweiten Rennen der 1. Hessenliga
In absoluter Minimalbesetzung gingen die Athleten des TV Bad Orb das zweite Ligarennen der Saison im nordhessischen Waldeck an. Jörn Gabler, Adi Kohr, Tim Stutzer und Jörg Treffler hatten sich auf den Weg an dem größten hessischen See gemacht, um Schadensbegrenzung zu betreiben und im Kampf gegen den drohenden Abstieg weitere Punkte zu holen. Wegen des Krankheitsbedingten Ausfall zweier Stamm-„Spieler“ reiste man nur mit vier Startern an, obwohl fünf Athleten hätten antreten können. Da, um in die Wertung zu kommen, mindestens vier Athleten das Ziel erreichen müssen, konnten sich die Kurstädter keinen Ausfall erlauben. Also wurde alles, was es an Werkzeug gab, mit auf das Rad genommen um auch dort sämtliche eventuell auftretenden Defekte beheben zu können.
Guter Auftakt
Vom Start weg setzten sich im kühlen See Kohr und Gabler in der zweiten Verfolgergruppe fest und konnten aussichtsreich auf das Rad wechseln. Stutzer und Treffler genossen das kühlende Bad im See etwas länger und befanden sich zu Beginn der zweiten Disziplin eher im hinteren Mittelfeld.
Kleine Aufholjagd
Auf dem windigen und mit einigen Anstiegen gespickten Radkurs war es dann Stutzer, der trotz des Handicaps einer Knieoperation im Mai, nach vorn arbeiten konnte. Als er zur Mitte der Radstrecke Gabler und Kohr erreicht hatte, fanden sich diese drei Orber dann im Bereich der Top20. Treffler, dessen Vorbereitung für eine späte Langdistanz im September noch nicht zu viele Tempoeinheiten aufweist, musste die Teamkollegen schon zu diesem Zeitpunkt etwas ziehen lassen. Als man den Wechsel in die Laufschuhe erreicht hatte, trennten die Stutzer, Gabler und Kohr nicht mehr als zwei Minuten, Treffler war noch etwas weiter zurückgefallen.
Versöhnlicher Abschluss
Führte Stutzer das Quartett der Orber noch auf die Laufstrecke, forderte das nicht absolvierte Lauftraining doch sofort seinen Tribut und Gabler übernahm schon nach weniger als einem Kilometer die Führung in der teaminternen Wertung. Dahinter kam Kohr langsam auf und überholte Stutzer knapp einen Kilometer vor dem Zeil. Treffler hingegen lief sein Rennen solide durch und komplettierte dadurch das unter den gegebenen Umständen ordentliche Mannschaftsergebnis.
In der Endabrechnung landeten die Orber mit einer addierten Gesamtzeit von 10:17:19h auf Rang 11. Den Tagessieg holte sich der DSW Darmstadt vor dem SC Neukirchen und dem VfL Bad Arolsen. In der Zwischenwertung liegen die Orber auf Platz neun der 14 Mannschaften der 1. Hessenliga und haben damit eine gute Chance, die Klasse am Ende der Saison zu halten. Das nächste Rennen der Saison steht für den 22.08. in Viernheim auf dem Programm. Den Abschluss bildet dann der Kurztriathlon in Grienheim Anfang September.
2. Rennen 1. Hessenliga Waldeck
1. DSW Darmstadt
2. SC Neukirchen
3. VfL Bad Arolsen
[…]
11. TV Bad Orb TEAM SPESSARTCHALLENGE
1. Hessenliga - Zwischenwertung nach zwei Rennen
1. DSW Darmstadt
2. VfL Bad Arolsen
3. MTV Kronberg
[…]
9. TV Bad Orb TEAM SPESSARTCHALLENGE
Weitere Ligainformationen: http://www.hessischer-triathlon-verband.de/index.php?id=HTL
Die Eisenmänner des Teams Spessartchallenge in Frankfurt und Zürich
Der Rookie - Jürgen Metzler
Überglücklich kam Neuling Metzler Athlet am späten Nachmittag nach 226 schwimmend, radelnd und laufend zurückgelegten Kilometern am Römerberg an. Doch vorangegangen war ein Ironmanrennen der etwas besonderen Art. Beim Schwimmen im Langener Waldsee benötigte Metzler für die 3,8km 1:06 Stunden, was sogar etwas schneller war als erwartet. Danach begann das Radrennen, in dem Metzler bewies, dass die eine lange und passable Vorbereitung von 33 Wochen hinter ihm lag. Mit einem Durchschnittstempo von über 35km/h konnte der Orber Triathlet die ersten 75km der 180km langen Radstrecke bewältigen. Dann wurde er jäh von einem „Plattfuß“ erwischt. Diese Panne kostete fast 10 Mintuen, bis das Rennen wieder aufgenommen werden konnte. Und als wäre dies nicht genug, entledigte sich der gerade zuvor gewechselte Reifen bei Kilometer 170 erneut seiner Luft, so dass Metzler – nun ohne weiteres Ersatzwerkzeug – notgedrungen die letzten 10 Radkilometer zur zweiten Wechselzone am Frankfurter Mainufer auf der Felge zurücklegen musste. Nach diesen Pannen und insgesamt 5:17 Stunden (34km/h) auf dem Rennrad warteten „nur“ noch die 42,195 Kilometer des abschließenden Marathons. Auf der ersten der vier zurückzulegenden Laufrunden lief Metzler noch ein gutes Zeitpolster heraus. Auf den nächsten beiden Runden zahlte er Tribut für den langen und „zügigen“ Tag beim Schwimmen und Radfahren. Nach 3:40 Stunden beendete Jürgen Metzler seinen ersten Ironman mit dem Wissen, dass er – trotz einiger Hindernisse – ein gelungenes Rennen hingelegt hat.
Der Veteran - Bernd Paczerkowski
Bernd Paczarkowski war in Frankfurt angetreten, um die 11-stunden-Marke zu unterbieten, was ihm mit einer Gesamtzeit von 10:56.51h knapp gelang. Paczarkowski, konnte schon in der Auftaktdisziplin über 3,8km schwimmen ein kleines Zeitpolster gewinnen, denn schneller als erwartet schloss er diesen Rennteil in 1:08h ab. Einem soliden Radsplit (5:37h) folgte in Parczakowskis Paradedisziplin, dem abschließenden Marathonlauf ein kleiner Einbruch. Besondern auf den letzten beiden Runden musste er kämpfen und blieb dann leider doch für das Laufen über vier Stunden (4:01:58h). Trotzdem konnte er mit Platz 101 in der AK 45-49 sehr zufrieden sein.
Der Pechvogel - Matthias Schmitt aka el Toro
Manchmal weiss man einfach nicht, warum, aber diesen verdammten Tagen, geht alles schief! Einen solchen Tag hatte Matthias Schmitt beim Ironman Switzerland am vergangenen Wochenende. War das schwimmen noch erfolgreich verlaufen (1:04h), kam bei Radkilometer 110, also nicht einmal zur Halbzeit des Rennens, der Mann mit dem Hammer. Trotz ausgeklügeltem Ernährungsplan und guter Vorbereitung fuhr Schmitt gegen die sprichwörtliche Wand. Die zweite Radrunde war dann auch knapp 30 Minuten langsamer als die erste (2:36h/3:04h) und am Ende stand eine Radzeit 5:40h zu Buche.
Zwar konnte Schmitt auch die erste Hälfte des Marathons noch im angepeilten Tempo Richtung Marathonzeit 3:30h laufen, die zweite Hälfte aber verlief nicht nach Plan. Nach 2:20h für die letzten 21,1km überquerte Schmitt nach schweren 10:55h die Ziellinie am Zürichsee.
Athletenbericht Hessenmeisterschaft Sprinttriathlon (Jörn Gabler)
Detailergebnisse:
http://www.mikatiming.de/cms_data/sp_gender_aeb03fc6.pdf
Dienstag, 23. Juni 2009
Quaterman Bruchköbel: Zwischen Regen und Sonnenschein...
9. Adi Kohr (M35 3.) 2:16:55h; Swim 14:56 / Bike 1:18:41 / Run 43:18
27. Jürgen Metzler (M30 5.) 2:23:03h; Swim 18:22 / Bike 1:17:32 (+2) / Run: 43:09
37. Jörg Treffler (M40 8.) 2:26:59h; Swim 15:49 / Bike 1:21:53 / Run 49:17
Kohr und Metzler bei der Wettkampfanalyse
Insgesamt kann das Team mit Kohrs Top10-Platzierung und drei mal Top10 in der Altersklassenwertung durchaus zufrieden sein.Jörg Treffler im Ziel
Ergebnisse gibts hier!
Montag, 15. Juni 2009
Formtest gelungen: Jürgen Metzler auf Platz 6 bei der Hessischen Meisterschaften über die Mitteldistanz
Die Gesamtergebnisse gibts hier! Die Ergebnisse der hesischen Meisterschaften hier... Für Fotos von mir vom Radfahren flach, Radfahren bergab, beim Radfahren "uphill" und beim Zieleinlauf einfach klicken!
Sonntag, 7. Juni 2009
Formtest im Osten – Das Team beim ITT-Ferropolis-Triathlon
Trotzdem traten Schmitt und Stutzer den Weg in den 16 Grad kalten Grimmener See. Kurz vor dem Start hatte Stutzer zu Schmitt gesagt, dass eine Zeit von 32min doch möglich sein sollte und Schmitt hatte ihm zugestimmt. Nach gut zwei Dritteln der Strecke dann sah Stutzer neben sich den charakteristischen Schwimmanzug von Schmitt neben sich im Wasser und so schwammen die beiden Teamkollegen die letzten 500 Meter Seite an Seite. Als sie dann das Wasser verließen die beiden den See, nach exakt 32:10min und damit beide das Soll erfüllt.
Stutzer machte sich dann langsam auf den Weg zum Fahrrad, während Schmitt sich flotten Schrittes auf die drei Mal zu durchfahrende 30 Kilometer lange Runde. Da Stutzer aber von Beginn an beabsichtigte, den abschließenden Halbmarathon gehend zu absolvieren, konnte er auf dem Rad Vollgas geben und holte Schmitt schnell ein. Schon auf der ersten der drei Runden frischte der Ostwind gehörig auf, sodass in sich trotz des sehr flachen Radkurses keine größeren Gruppen bildeten. Parallel zu Stutzer konnte sich auch Schmitt auf dem Rad stetig weiter nach vorn arbeiten. Zum Ende des Radsplits war Stutzer dann in der besten Radzeit der Amateurtriathleten auf den 7. Gesamtrang nach vorm gefahren. Gemütlich begab sich Stutzer dann auf den abschließenden Halbmarathon, für den er, als langsamster aller Teilnehmer 3:35h benötigte und beendete das Rennen schlussendlich mehr als 6:26h.
Ergebnisse Irontown Triathlon Ferropolis (Wittenber, Sachsen-Anhalt)
1. Bachor, Konstantin 3:51:18h
2. Sabatschus, Olaf 3:57:33h
3. Ritter, Christian 3:59:57
70. Schmitt, Matthias 4:44:22h
491. Stutzer, Tim 6:26:19
Montag, 1. Juni 2009
Ruppel Sieger, Gabler Zweiter beim Spessart-Therme Duathlon

Zum dritten Mal konnte das Team SPESSARTCHALLENGE beim Spessart-Therme Duathlons in Bad Soden Salmünster einen Doppelsieg feiern.
Gabler ging das Rennen über die ersten 6,5 Laufkilometer sehr schnell an, denn die technische Strecke auf dem Mountainbike ist seine Sache nicht. Als Führender mit über zwei Minuten Vorsprung auf Teamkollegen
Auf dem Rad wurde schnell klar, dass
Die letzten Laufkilometer konnte Ruppel gemächlich angehen, betrug sein Vorsprung auf den ärgsten Verfolger schon sechs Minuten. Dahinter allerdings witterte Gabler seine Chance auf Rang zwei und setzte, wieder in seinen geliebten Laufschuhen alles auf eine Karte. Er lief, was die Beine hergaben und knapp einen Kilometer vor dem Ziel wurde seine Aufholjagd dann auch von Erfolg gekrönt und er schob sich an Preus vorbei auf den zweiten Rang.
Ergebnisse Spessart-Therme Duathlon Bad Soden-Salmünster:
1. Ruppel, Rafael Team Spessart Challenge/bikeschmiede Ahl 1:57:26
2. Gabler, Jörn Team Spessart Challenge/bikeschmiede Ahl 2:03:01
3. Preus, Jan-Nils RFC Rossbach/Bike-Work Desch 2:
36. Treffler, Jörg Team Spessartchallenge 2:28:59
Detailergebnisse: http://chipzeit.de/
Saisonauftakt Hessische Triathlonliga – Mannschaft des TV Bad Orb auf Rang 7 im Mannschaftsrennen

Im ersten von vier Saisonrennen verbuchten die Triathleten des TV BAD ORB - TEAM SPESSARTCHALLENGE in Fritzlar mit dem 7. Platz beim Mannschaftsrennen innerhalb des Ederauen-Triathlons über 750m schwimmen, 20km Rad fahren und 5km laufen einen respektablen Rang im Mittelfeld. Und das, obwohl die Mannschaft mit Tim Stutzer und Florian Brosch zwei ihrer "Zugpferde" (knie-)verletzungsbedingt im Vorfeld verloren hatte. So war es für Adi Kohr, Jörn Gabler, Jürgen Metzler, Jörg Treffler und Mathias Schmitt (oben v.l.n.r.) die Aufgabe, eine möglichst kompakte und gut aufeinander abgestimmte Teamleistung abzuliefern. Gar nicht so leicht, wenn man bedenkt, dass Triathleten gemeinhin mit ihren "Egos" nur auf sich selbst fixiert und ihre eigene persönliche Bestzeit im Kopf haben. Bei diesem Mannschaftssprint galt es jedoch, eigene Belange in den Hintergrund zu stellen und so sportlich zu handeln und zu taktieren, dass das bestmöglichste Gesamtergebnis herausspringt. Bereits beim Schwimmen machte sich die vorgegebene Taktik bezahlt und das Team stieg - nur leicht versetzt in zwei Gruppen nach 12 bzw. 12:30min als eines der ersten Teams ihrer Startgruppe aus dem Wasser.
Auf dem Rad verlief das Rennen zunächst etwas chaotisch und erst nach Ende der ersten von zwei Runden hatte sich die die Formation für das Windschatten-Team-Zeitfahrten gefunden. Die zweite Runde auf dem Rad verlief dann etwas flotter und besser abgestimmt, jedoch bot der Kurs nicht die erhofften Möglichkeiten für ein reibungsloses Mannschaftszeitfahren. Nach etwa 38 Minuten hatte das Team die mit etwa 350 Höhenmetern gespickte Radstrecke hinter sich.
Beim Laufen war klar, dass die stärkeren Läufer Gabler, Kohr, Metzler und Schmitt versuchen mussten, Boden gut zu machen. So fiel Treffler der Renntaktik zum Opfer und wurde für beim abschließenden 5km-Lauf "geopfert. Als dritte der Startgruppe auf die Laufstrecke gestartet "schluckte" das Team die beiden vorausgeeilten Gegnermannschaften und kam mit ordentlichem Tempo mit einer reinen Laufzeit von etwa 18:45 Minuten ins Ziel. Insgesamt benötigte das TEAM SPESSARTCHALLENGE 01:12:17h für den Wettkampf. Damit war es das schnellste Team des in zwei Startgruppen aufgeteilten Ligastarterfeldes. Mit etwas Wehmut musste das Team des TV Bad Orbs hinnehmen, dass sich dann doch noch sechs Teams der zweiten Startgruppe in der Endwertung vorbei schoben.
Ergebnis Auftaktrennen der 1. Hessische Triathlonliga
1. VfL Bad Arolsen
2. DSW Darmstadt
3. MTV Kronberg
7. TV Bad Orb - TEAM SPESSARTCHALLENGE
Ergebnisdetails: http://www.triathlon-fritzlar.de/
Montag, 11. Mai 2009
Buschhütten 2009 – Florian Brosch im Klassefeld auf Rang 33
Mit von der Partie aus den Reihen der Triathleten des TV Bad Orb war heuer Florian Brosch. Er wollte nach etwas verpatztem Saisonauftakt in Gelnhausen am vergangenen Wochenende die Frühform für den Ironman Switzerland einem weiteren Test unterziehen. Nach dem im Freibad von Buschhütten ausgetragenen Schwimmen über 1.000m hinkte Brosch mit einer Zeit von knapp unter 16 Minuten den Schwimmspezialisten an der Spitze bereits zwar mehr als drei Minuten hinterher. Allerdings war diese Zeit für Brosch ein erster Fingerzeig, dass das beharrliche Arbeiten an seiner schwächsten Disziplin bezahlt gemacht hat, hatte er doch mit einer etwas langsameren Zeit gerechnet.
Auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Stadtautobahn begann dann Broschs einsamer Kampf gegen auf dem Rad. Die anstehenden 40 Kilometer brachte er erstmals in unter einer Stunde hinter sich; neuer persönlicher Rekord. Trotz dieses sehr schnellen Radsplits konnte es Brosch nicht verhindern, dass ihn der entfesselnd fahrende spätere Sieger Sebastian Kienle auf der nur sieben Kilometer langen, sechs Mal zu fahrenden Runde, dann doch überrundete. Kienle legte die strecke in der für Triathleten fabelhaften Zeit von 52:43min zurück und verschaffte sich so das nötige Polster, um sich den sieg auch von den schnellsten Läufern im Feld nicht mehr nehmen zu lassen. Brosch, der auf dem Rad kurzzeitig in gebührendem Abstand Kienle verfolgen wollte, dies doch aber schnell aufgab, konnte seine Laufschuhe unter den ersten 50 Platzierten schnüren. In der Vorbereitung auf seinen ersten Ironman hatte Brosch das Lauftraining auf lange Läufe umgestellt, weshalb nicht klar war, ob er seine eigentliche Stärke heute würde ausspielen können.
Ergebnisse Triathlon Buschhütten: http://www.tvg-buschhuetten.de/Frameset%202.html
Sonntag, 3. Mai 2009
Kinzigtal Triathlon Gelnhausen - drei Podestplätze in Gelnhausen für Athleten des Teams
(v.l.n.r. Jörg Treffler, Tim Stutzer, Jürgen Metzler, Florian Brosch)Brosch, der mit Stutzer auf derselben Schwimmbahn in das Rennen gestartet war, zeigte sich zunächst in der Auftaktdisziplin stark verbessert und erreichte knapp hinter Stutzer den Wechsel zum Rad. Zu diesem Zeitpunkt war die Spitze des Rennens schon weit enteilt, die Athleten um den späteren Sieger Sven Bartels waren mehr als eine Minute vor den Orbern aus dem Wasser gestiegen. Zunächst zusammen machten sich Brosch und Stutzer auf die Verfolgung und eventuelle Aufholjagd.

Für Teamneuling Jürgen Metzler (Bild auf dem Podest), der in dieser Saison erstmals in Frankfurt auf der Ironman-Distanz an den Start gehen wird, war das Rennen in der Barbarossastadt bis auf einer kleinen Extrarunde auf dem Rad, ein gelungener Testlauf. Komplettiert wurde das gute Mannschaftsergebnis durch Jörg Treffler (11. M40)
Ergebnisse Kinzigtal-Triathlon Gelnhausen: http://www.kinzigtal-triathlon.de/
Altstadtduathlon Oberursel - Jörn Gabler Hessenmeister
Parallel zum großem Frankfurter Radrennen fand am 01. Mai in Oberursel die Hessische Meisterschaft im Duathlon statt, bei dem sich der junge Athlet des TV Bad Orb sehr gut in Szene setzen konnte. Auf der hügeligen Strecke rund um die Altstadt der Taunusstadt konnte sich Gabler schon während der ersten zehn Kilometer, die Gabler in der Spitzengruppe der Hessenmeisterschaft festsetzen. Als es dann zum zweiten Teil, einer anspruchsvollen, 40 Kilometer langen Radstrecke im Taunus ging, musste Gabler den Vorbelastungen des vergangenen Wochenendes im schwäbischen Backnang Tribut zollen. Dort war er bei den Deutschen Meisterschaften im Duathlon nur knapp an einer Medallie vorbei geschrammt – er belegte in seiner Altersklasse den undankbaren 4. Platz. Mit etwas schweren Beinen fiel Gabler also einige Plätze zurück, konnte sich aber mit großem Kämpferherz auf dem zweiten Laufsplit von fünf Kilometern erneut an die Spitze seiner Alterskollegen setzen. Am Ende blieb die Zeit bei 2:05:43h stehen.
Ergebnisse Altstadtduathlon Oberursel: http://www.duathlon-oberursel.de/
Montag, 27. April 2009
DM Duathlon Backnang und Marathon Hamburg - Ziele knapp verfehlt!
DM Duathlon Backnang: http://www.3komma8.de/
Marathon Hamburg: http://hamburg.mikatiming.de/2009/
Das mit dem Erreichen von Zielen geht jetzt aber ab dieser Woche mal lieber positiv weiter! Am Freitag (1.5.) startet Jörn Gabler bei der Hessenmeisterschaft im Duathlon (Oberursel). Am Sonntag steht für Jürgen Metzler, Tim Stutzer, Jörg Treffler und Mitfavorit Florian Brosch der Kinzigtal-Triathlon in Gelnhausen an. Ob Florian allerdings den überlegenen Sieger der AK-DM in Backnang, Johannes Moldan, halten kann, werden wir noch sehen.
Tim
Montag, 30. März 2009
Kanpp am Treppchen vorbei - Jörn Gabler Vierter beim Duathlon in Stockstadt
Dienstag, 10. März 2009
Matthias Schmitt und Florian Brosch im Trainingslager
Während es in der Heimat immer winterlicher wurde und die Faschingszeit begann, entflohen zwei Mitglieder des Team Spessart Challenge dem wilden Treiben in den Süden Spaniens.
Ihr Ziel war Andalusien, der Region der Stiere und des Cherrys. In der Provinz Cadiz besteht seit fast 6 Jahren eine Radsportstation des Schweizer Veranstalters Max Hürzeler unter der Leitung von Roger Graf. Dieser ist seit gut zwei Jahren einer der Sponsoren des Teams und stattet dieses Jahr die Athleten mit Radtrikots aus.
Während Florian Brosch fleißig Grundlagen Kilometer auf dem Rad und in den Laufschuhen sammelte und die Umgebung mit den vielen weißen Dörfern erkundete, musste Matthias Schmitt fleißig arbeiten. Seit bestehen der Station ist er Gruppenleiter und Physiotherapeut in der Station und leitet täglich Radgruppen mit Touren von 100 - 140 Km. Am Abend steht er dann an der Massagebank und knetet die geschundenen Radfahrerbeine für den nächsten Ausflug.
Bei frühlingshaften Temperaturen um die 20 Grad und königlich blauem Himmel, fanden beide Athleten beste Bedingungen zum frühen Einstieg in das Training vor.
Da die Gegend sehr viel zu bieten hat, wurde jede Tour zu einem Erlebnis. Flache Strecken direkt am Meer mit Blick auf den benachbarten Kontinent Afrika, hügelige Abschnitte mit kleinen Anstiegen in die weißen maurischen Dörfer, Bergetappen mit Pässen von 12 km auf 1300 Höhenmeter, Touren vorbei an den weitläufigen Feldern mit Stieren oder nach Gibraltar, der einzigen englischen Kolonie.
Bevor die Jungs am Abend das reichhaltige Essensbuffet stürmen konnten, wurden noch Laufeinheiten am langen Sandstrand und im nahegelegenen Pinienwald absolviert.
Sponsorenengament von Bicycle Holidays Max Hürzeler
Für die kommende Saison wird das Team Spessart Challenge mit neuen weißen Radtrikots auf den heimatliche Straßen unterwegs sein.
Der Stationsleiter Roger Graf übergab dem Team Mitglied Matthias Schmitt 5 Trikots und freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit. Neben organisierten Radsporturlaub ist der Schweizer Max Hürzeler noch Besitzer einer Sportartikelfirma, speziell für Radsporttextilien.
Aus dem umfangreichen Sortiment stellte er dem Team weiße Radtrikots für ein einheitliches Auftreten zur Verfügung.
7. Offenbacher Rosenhöhen-Waldlauf - Jürgen Metzler in Top-10
Ergebnisdetails: http://www.lg-offenbach.de/