V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Montag, 25. Februar 2013

Crossduathlon Rodgau - Zwei Berichte von der Siegerin


Ein Bild vom letzten Jahr - ohne nervigen Schnee!

Kurzversion:

Sonntagmorgen - Aufstehen - Frühstücken - Sachen packen - in die Bahn steigen - Startnummern abholen - Strecke abfahren - Rad einchecken - an der Wettkampfbesprechung teilnehmen - auf den Startschuss warten - losrennen - erste Runde - zweite Runde - Helm aufziehen - Schuhe wechseln - das Rad zum Wechselbalken schieben - aufsteigen - losfahren - hinfallen - aufstehen - aufsteigen - weiterfahren - überholen - treten - erste Runde - zweite Runde - am Wechselbalken absteigen - den Atem der Verfolgerin im Nacken spüren - Helm ab - Vorderrad fällt beim Aufhängen raus - nächstes Paar Schuhe an - losrennen - erste Runde - überholen - zweite Runde - Zielgerade - abgesprintet werden - Zieleinlauf - FERTIG!

Anm.d.Red.: Dass sie gewonnen hat, verschweigt Julia in der Kurzversion glatt. Hingegen in der

Langversion:


Crossduathlon in Dudenhofen

Wie sagte es der Sprecher vor der Wettkampfbesprechung: am 24. Dezember hätten wir uns über den Schnee gefreut, am 24. Januar hätten wir ihn hingenommen und am 24. Februar ist er einfach nur nervig.
Alex und ich waren früh aufgestanden, um mal wieder bei einem Cross-Duathlon dabei zu sein. Anreise mit der Bahn ganz entspannt und dann haben wir nach Abholung der Startnummern die Strecke besichtigt. Die Waldwege waren verschneit, aber noch nicht unbefahrbar, in den Kurven sollte man also ein bisschen aufpassen. Na gut…
Der Startschuss fiel um 10, nachdem der Probestartschuss schon zu einer Vorwärtsbewegung geführt hatte. Das Feld jagte los, die schnellen Kerls waren nach der ersten Stadionrunde enteilt. Ich versuchte, mein Tempo zu laufen. Der Untergrund war verschneit, stellenweise der Abdruck schwierig, aber wie sollte es auch anders sein mit den Wettkampfschlappen, die kaum Profil aufweisen? Egal, Radwechsel kommt und ich ahne, dass ich die Führende bin. Ganz neue Erfahrung, sonst hole ich mir diese Position immer erst auf dem Rad. Es geht über die Autobahnbrücke, runter, Linkskurve, ich fahre rechts vom Asphalt, vertraue den Reifen, will mich wieder drauf fädeln und RUMMS haut es mich hin. Nichts passiert, alles gut, Kette ist runter, muss wieder drauf gefädelt werden und es geht weiter. Die kommenden Kurven fahre ich entsprechend langsam, dazwischen rollt es und ich fahre meistens alleine über die Strecke. Zweite Runde, ich spare mir den Sturz in besagter Kurve ( ) und fahre weiterhin mein Ding.
Auf der Abfahrt in die Wechselzone sehe ich meine Verfolgerin, ca 30-40Sek hinter mir. Dann muss das jetzt mit dem schnellen Wechsel klappen. Rolle in die Wechselzone, hänge das Rad ein, PLUMPS fällt das Vorderrad raus. Da hat sich wohl der Schnellspanner während des Sturzes gelockert… Ich renne los, um möglichst viel Abstand auf die Zweite zu bekommen. Mir kommt Alex entgegen, der sich da auf den letzten 500m befindet. Erste Runde, zweite Runde, Ziel. Vor dem Ziel meint mich noch einer absprinten zu müssen. Sei’s drum. Alex wartet schon und wir marschieren fast direkt mit unseren Rädern zum Checkout, um uns in der Turnhalle warme Sachen anzuziehen.

Wir warten auf die Siegerehrung, Alex hat den 3. Platz in der AK (7. Gesamt) gemacht und dann schwingen wir uns auf die Räder und gondeln nach Hause – zum wohlverdienten Kuchen.



Sonntag, 17. Februar 2013

Team-Wochenende mit flotten Läufen in Seligenstadt


Julia und Oliver im Gleichschritt

Im Rahmen des Team Wochenendes in Offenbach sorgte unsere bunte Truppe - zwischen den Einheiten - obendrein für Furore beim 4. Lauf der Winterlaufserie in Seligenstadt. Doch gestartet wurde das Team-Wochenende mit einer gemeinsamen Schwimmeinheit auf der ehrwürdigen Offenbacher Rosenhöhe, bevor der Abend bei Pizza & Pasta endete. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Samstag Morgen stand Athletiktraining in der Turnhalle der Offenbacher Schillerschule auf dem Plan. Wer wollte, reiste mit Rad nach Seligenstadt zum eingeschobenen Laufwettkampf oder eben mit dem Auto. Mit den Optionen 5 oder 10km war für jeden etwas dabei. Sowohl in den Altersklassen wie auch in der Gesamtwertung konnten trotz "übelster" Schlammschlachtbedingungen einige Ausrufezeichen gesetzt werden. Die herausragenden Athleten mit guten Platzierungen waren allen voran Julia Ertmer und Florian Brosch. 

Flo auf dem Weg zum 2. Platz
Julia war über 10km nicht zu schlagen, musste sich als Gesamtzweiter knapp geschalgen geben. Adi Kohr holte glänzte auf dem Bronzerang in der Altersklasse M40.
Über 5km belegte Jürgen Metzler den 7. Gesamtrang und gewann die Altersklasse M35. Auch Marco Weisbecker siegte in der Altersklasse M30. Beste Orber Frau auf der kurzen Distanz war Aldona Lyschik, die mit dem 10. Gesamtrang den silbernen Altersklassen-Podestplatz erreichte. Katharina Kreit debüttierte über 10km und war wie alle Teammitglieder ob der widrigen Bedingungen froh, das Rennen "nach Hause" gelaufen zu sein. Tolle Imperssionen gibts hier!!!

5km-Lauf
Männer:
7. 740 Jürgen Metzler 1976 TV Bad Orb Team Spessartchallenge 0:18:58 1. M35
14. 725 Marco Weisbecker 1981 TV Bad Orb 0:20:45 1. M30
36. 738 Sebastian Heinl 1991 TV Bad Orb Team Spessartchellenge 0:25:02 5. MHK
Frauen:10. 739 Aldona Lyschik 1982 TV Bad Orb Team Spessartchallenge 0:28:18 2. W30

10km-Lauf
Männer:
2. 389 Florian Brosch 1985 TV Bad Orb 0:36:09 2. MHK
19. 957 Adi Kohr 1970 Team Spessartchallenge 0:41:52 3. M40
22. 387 Oliver Rinkenberger 1979 TV Bad Orb 0:42:00 6. M30
Frauen:1. 423 Julia Ertmer 1983 TV Bad Orb Team Spessartchallenge 0:42:10 1. WHK
44. 388 Katharina Kreit 1986 TV Bad Orb 1:05:59 8. WHK

Nachdem der Samstag erneut mit einer ordentlichen Pizza/Pastaschlacht und diversen Anekdoten und Filmchen von zurückliegenden Rennen ausgeklungen war, folgte am Sonntag Morgen die nächste Schwimmeinheit. Danach wurde in Kleingruppen gelaufen, geradelt oder Athletik gemacht.



Alles in allem... Ein tolles TEAMweekend!!! 

Donnerstag, 14. Februar 2013

Orber Triathleten in der Loipe

 Spannendes Vereinsduell beim Rennsteigskilauf in Oberhof

Zum 36. Mal fand am ersten Februar Wochende der Rennsteigskilauf in Thüringischen Oberhof statt. Bereits Samstags gilt es 15km in der freien Technik zurück zu legen, Sonntags stehen 30km klassisch auf dem Programm. Start und Ziel ist dabei das weltbekannte BiathlonStadion in Oberhof. Der zu laufende Kurs fürht über die Weltcupstrecke hinaus auf den Rennsteig. Fast traditionell mischen sich zu diesem Anlass Bad Orber Triathleten unter die Langlauf Spezialisten.
Am Samstag hatte die Kurstädterin Julia Ertmer beim Rennen in der freien Technik namhafte Konkurenz. Mit Sabrina Buchholz und Manuela Henkel enteilten eine ehemahlige Biathletin und Profilangläuferin der Orberin deutlich. Dennoch glänzte Ertmer in ihrer zweiten Langlaufsaison mit einem 21. Gesamtrang und dem 5. Paltz in der Altersklasse. 

Julia freudig im Vorstartfieber
Am Tag darauf kam es zum dritten Mal in Folge zum Duell der Vereinskammeraden Adi Kohr und Jürgenn Metzler. Auch das Rennen über die klassische Distanz, bei dem auch die Thüringische Meisterschaft auf der "langen Strecke" ausgetragen wurde, dominierten Ex-Weltklasse Athleten oder neue Biathlethen. Mit dieser Konkurenz können sich die Kurstädter freihlich nicht messen. Im internen Vereinswettstreit liefern sich die beiden Ausdauersportler dennoch Jahr für Jahr spannende Duelle. So musste sich Metzler die letzten beiden Jahre immer knapp geschlagen geben. Mit guter Tagesform und top präparierten Skiern feierte Metzler in diesem Jahr einen ungefährdeten Start-Ziel sieg und lag am Ende mit einer Zeit von 1:56 Stunden fast sieben Minuten vor seinem Vereinskammeraden. Von allen 600 Startern bedeutete dies Rang 119 und 149. 

Adi & Jürgen nach ihrem Duell
Wegen der Platzierung reisen die Orber folglich nicht in jedem Winter nach Thüringen, wegen einem spannenden Vereinsduell und herrlichem Langlaufwettkampfspaß sehr wohl.

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