V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Donnerstag, 27. Juni 2013

Rehabilitation am Edersee – 5. Platz im zweiten Rennen der Regionalliga


Nach dem Debakel im ersten Saisonrennen hat sich unsere erste Männermannschaft mit einem soliden Resultat in der Regionalliga zurückgemeldet. In der Besetzung Florian Brosch (2:21:30h), Jörn Gabler (2:23:12h), Tim Stutzer (2:26:31h), Daniel Kasack (2:33:44h) und Adi Kohr (2:33:51h) kamen die Jungs in die Top5.  


Im Gleichschritt hatten Florian und Jörn zunächst den Schwimm- und Radpart absolviert, bevor sich Jörn kurz vor Ende der 44 Kilometer noch ein wenig von Florian absetzen konnte. Der wiederum kam direkt zusammen mit Tim in der zweiten Wechselzone an, nachdem Tim im Wasser erheblich Zeit eingebüßt hatte und auf dem Rad schon die Tagesbestzeit abliefern musste, um wenigstens noch in der Wechselzone die Fersen von Jörn kurz zu Gesicht zu bekommen. Kurz nach dem Wechsel zum Laufen hatte Florian zu Jörn aufgeschlossen, der sich zunächst festbeißen konnte, fiel aber dann ab Laufkilometer drei mehr und mehr zurück und erreichte das Ziel knapp eineinhalb Minuten nach Florian. Tim hingegen spielte mal wieder das Überlebensspiel auf der Laufstrecke und versuchte, nicht zu viele Konkurrenten vorbeiziehen zu lassen, was nicht so recht gelang, denn im Gegensatz zu Florian und Jörn landete er erheblich außerhalb der Top10.
 
Das interessanteste und fast schon denkwürdige teaminterne Duell aber spielte sich um den vierten und letzten Wertungsplatz fürs Team ab. Wir nennen es mal:
 
Adi "The Body" Kohr vs. Daniel "BÄM!" Kasack 2013
Damit der lesen mehr Spaß macht, wechseln wir mal ins Präsens: Wie ein Grottenolm schwimmt Gaststar(ter) Daniel die 1.500m und versucht danach, auf dem Rad „BÄM!“ zu geben. Auch das aber funktioniert nicht so recht. So kann Adi, der solide geschwommen und geradelt ist knapp zwei Minuten Vorsprung mit auf die abschließenden 10 Laufkilometer nehmen. Bis zum Wendepunkt bei 5km halbiert Daniel den Rückstand und schließt mit sich selbst einen Vertrag, der da lautet: „Ich bin heute nicht das Streichergebnis!“. Adi aber hat auch mental mitgerechnet und nimmt sich – ebenfalls am Wendepunkt - vor, dass „niemand die letzten 5km schneller läuft als ich“. Ganz geht Adis Plan allerdings nicht auf. Bei 8,5km hat Daniel aufgeschlossen und attackiert kurz darauf. Adis Parade allerdings folgt auf dem Fuß: der (alte) Hase hat ein paar Körner gespart und tritt seinerseits zur Gegenattacke an. Schnell hat er einen Vorsprung von knapp 30 Metern herausgelaufen. Den aber egalisiert Daniel auf dem Weg zur letzten Kuppe, die keine 150m vor dem Ziel liegt. Auf dem letzten Bergabstück, das eine letzte scharfe Rechtskurve hat, nimmt Adi dann – taktisch klug – die Innenbahn.

Schnitt in den Zielbereich
Es ist Daniels erster und wohl einziger Start fürs Team und so versucht Tim schnell einen Fotografen zu organisieren, der Daniels Gastfinish fürs Team im Bild festhält. Keine fünf Sekunden ist Edelfan Bill im Zielkanal platziert, da schießen sie um die Ecke: Schulter an Schulter nehmen die beiden die letzte Rechtskurve. Noch 40 Meter und Adi im taktischen Vorteil. Er hält die Innenbahn. Dann aber trägt es Adi nach außen und die Innenbahn wird frei. Daniel sieht, dass auf der rechten Seite des Zielkanals die Zeiterfassung mittels Handchip erfolgt (das blaue Ding am Handgelenk der Jungs unten). Diese Chance nutzt Daniel und prescht los. Keine Zehntelsekunde vor Adi schlägt er an. 


Hammer! Beide völlig außer Atem und zufrieden, fürs Team das heute maximale rausgeholt zu haben.

Danke Jungs, so kann es weitergehen!
 

 

 

 

 

Montag, 24. Juni 2013

TeamTwo: Zweites Rennen, zweiter Sieg in der 5. HTL beim Quarterman Bruchköbel


Siegerteam mit Teamchef v.l.n.r. Bernd Paczarkowski, Marco Weisbecker, Oliver Rinkenberger, Julia Ertmer & Jürgen Metzler
Am Sonntag machte sich die zweite Mannschaft auf den Weg nach Bruchköbel zum 7. Quarterman, dem zweiten Rennen der 5ten Hessenliga, um an das gute Mannschaftsergebnis aus Griesheim anzuknüpfen. Beim Quarterman wird ziemlich genau ein Viertel der Ironman-Distanz absolviert (950m Becken schwimmen im Freibad, 46km Rad fahren und 10,5km laufen). Die Mannschaft bildeten diesmal Jürgen Metzler, Marco Weisbecker, Julia Ertmer und Oliver Rinkenberger, wobei Julia bereits samstags das Ligarennen der Damen am Edersee als Vorbelastung in den Beinen hatte.
 
Die Stimmung und das Wetter waren schon vor dem Rennen gut. Mittlerweile hat das Team auch schon eine kleine Fangemeinde, die auch diesmal wieder mitgereist ist und lautstark am Rand die Athleten anfeuerte. Das Schwimmen verlief relativ unspektakulär und so konnten alle im vorderen Mittelfeld aus dem Wasser steigen. Nach guten Wechseln ging dann die Aufholjagd auf dem Rad los. Hier konnten Jürgen und Marco weit nach vorne fahren. Zeitgleich stiegen sie vom Rad und gingen auf die Laufstrecke, dicht gefolgt von Julia und Oli. Durch schnelle Laufzeiten konnten am Ende alle Orber Starter in die Top 10 laufen und somit auch das zweite Rennen klar gewinnen. Addiert man die Zeiten der vier Orber, kommt man auf eine Langdistanzzeit von 9:14:24h (Jürgen: 2:14:58h; Marco: 2;16:44h; Julia: 2:20:41h; Oli: 2:22:01h).

Sonntag, 16. Juni 2013

Burgwaldman- Gabler fliegt auf Podium oder 2 mal 2 macht 2!

Ja, dasselbe Bild wie letzte Woche... 

Der Burgwaldman besteht aus zwei Rennen an einem Tag: einer Sprint Distanz über 500m-20km-5km und einem Super-Sprint Rennen über 200m-8km-2km.

Schon im ersten Rennen konnte sich Jörn Gabler in Szene setzen, als er als Fünfter aus dem Wasser stieg und nach dem ersten Kilometer auf dem Rad die Führung übernahm. Erst zur Mitte der Radstrecke gesellte sich David Lappöhn vom KSV Baunatal zu Jörn. Trotz zahlreicher Attacken beider Seiten konnte sich keiner der Athleten eine Entscheiden Vorsprung erarbeiten. Als Erster erreichte Jörn die zweite Wechselzone und konnte mit einem blitzschnellen Wechsel zehn Sekunden zwischen sich und Lappöhn bringen. Diesen Vorsprung hielt leider nur ein Kilometer, dann zog Lappöhn schon an Jörn vorbei. Dieser erreicht dann auch das Ziel als erstes. Als Dritter erreichte Tobias Kisling (Tri-Team Fuldatal) das Ziel. Dabei blieben alle drei unter der ein Stundengrenze!

Vier Stunden später hieß es für die Burgwaldmänner abermals ran ans Werk. Diesmal stieg der Orber als Zweiter aus den Fluten, in seinem Nacken Lappöhn. Doch verlor Jörn beim Wechsel entscheidende Sekunden. Es dauert sechs Kilometer bis er zu dem Führenden das Loch schloss und sich abermals an die Spitze des Feldes setze. In kurzen Abständen schossen die Duellanten in der Manier von Mittelstrecken Läufer aus der Wechselzone. Lappöhn riss schnell wieder die Führung an sich und brachte Meter für Meter zwischen sich Jörn. Am Berg konnte Jörn dann wieder aufschließen doch bergab konnte der starke Läufer Lappöhn sein Hebelverhältnisse ausnutzen und sich absetzen. Wie schon vormittags erreichte der Baunataler als Erster das Ziel.

In der Gesamtwertung des Burgwaldmans kam Jörn damit 49 Sekunden hinter Lappöhn auf den zweiten Platz. Martin Busche, ebenfalls von KVS Bauntal kam auf den dritten Platz.
Nach dem Rennen resümiert Jörn: „Das war ein tolles Rennen. Nicht weil ich Zweiter geworden bin - das ist auch toll - sondern weil sich der Veranstalter, der kleine Verein TV Bottendorf viel Mühe gegeben hat und wieder ein gut organisiertes Rennen hingelegt hat. Da können sich einige größere Veranstaltungen eine Scheibe abschneiden. Und die familiäre Atmosphäre haut auch einen um.“

1.  Lappöhn, David KSVBaunatal 84 TM25 00:57:29 00:22:54 01:20:23
2. Gabler, Jörn TV BadOrb 85 TM25 00:58:02 00:23:10 01:21:12
3. Busch, Martin KSV Baunatal 78 TM35 01:01:10 00:23:56 01:25:06


Montag, 10. Juni 2013

Von Regen, Blitz und Donner... und der deutschen Meisterschaft über die Mitteldistanz im Kraichgau

Etliche Athleten schoben frustriert ihre Wettkampfräder am Rennmorgen der Challenge Kraichgau wieder aus der Wechselzone. Sie beugten sich dem Wettergott, der es alles andere als gut an diesem Tag in der Region meinte. Der traditionsreiche Triathlon im nahegelegnen Maxdorf wurde gar abgesagt, so heftig ergoss sich Regen, zuckten Blitze und toste Donner. Etliche Athleten mehr als jene, die wieder gingen, zogen schon viel früher als sonst ihren Neopreenanzug an, mehr als Schutz vor Kälte und Nässe, denn als Schwimmhilfe. 
Vorstartphase: eingepackt in einen Regenponcho

So auch Jürgen Metzler vom Team Spessartchallenge, der einiges an Aufwärmarbeit leisten musste, um den unterkühlten Körper wieder auf Betreibstemperatur zu bekommen. Dazu hatte er hinreichend Zeit, verschob sich der Start doch mehrfach auf Grund von andauerndem Gewitterbeben direkt über dem See. Um 10:10 Uhr ging es dann aber endlich los. Auf den 1,9 Schwimmkilometern konnte Metzler mit gutem Wassergefühl in die Auftaktdisziplin starten. Wegen des guten Gefühls liebäugelte der Orber mit einer Zeit unter 30min und war fast etwas entäuscht, als 31:30min zu Buche schlugen. 

Schwimmausstieg

Doch eines weiß Metzler mittlerweile von den längeren Distanzen, sich wegen Minutenrückstände bei Mittel- oder Langdistanzen zu Beginn eines Rennens unnötig aufzuregen, bringt nichts außer uneffektiv eingesetzter Energie. Dies wissend, legte der Kurstädter auf dem anspruchsvollen - weil mit etlichen garstigen Anstiegen versehenen - Radkurs richtig los. "Nach der Hälfte der 90km hatte ich richtig gute Beine und dachte ständig, Triathlon ist toll. Nach einer kleinen Schwächephase bei Kilometer 70 fielen mir derlei Gedanken dann auch wieder leicht", merkte Metzler nach dem Rennen an. Nach 2:40 Stunden wechselte er dann in die Laufschuhe, wo er auf Grund seines - zunächst nicht paraten - Wechselbeutels einige Sekunden liegen lassen musste. Für den leidenschaftlichen Läufer, der sich bei seiner Lieblingsdisziplin in der Vorbereitung sehr gut fühlte, sollte der abschließende Halbmarathon Highlight und größeter Schmerz zugleich werden. Gerade weil sich Metzler einiges vorgenommen hatte fürs Laufen, dementsprechend schnell anlief und dies nach etwa 5km auf dem extrem welligem Kurs mit Krämpfen in den Oberschenkeln bemerkbar machte. 
On the Run

Ab jetzt lief definitiv nur noch der Wille, der Körper bereitete den Vollstreik der Beinmuskeln vor. Am Ende siegte der Wille über den leiblichen Wunsch, mit dem Laufen aufzuhören. Nach kurzer Zeit kämpfte sich der Orber zurück in den Wettkampf und brachte die 21,1 Laufkilometer in fotten 1:33 Stunden zu Ende. Die Zieluhr zeigte 4:50 Stunden und sagt in ihrer Sachlichkeit so gar nichts darüber aus, wie sehr ein Triathlet während dieser Zeit an die eigenen Grenzen stößt und dahin verschiebt, wo ungeahnte Kräfte schlummern. Das Gefühl im Zielbereich bleibt unvergessen, jedes Mal neu, immer wieder.

Im Zielbereich
Nebenbei war Metzlers Zielzeit dann auch einen 18. Platz bei den Deutschen Altersklassen-Meisterschaften wert.  

Detailergebnisse: http://kraichgau.r.mikatiming.de/2013/

Jörn Gabler bei den Deutsche Hochschulmeisterschaften Triathlon




Die diesjährige DHM wurde im Zuge des Klever Triathlons als Sprintrennen (500m-22km-5km) ausgetragen. Bevor ihr jetzt den Atlas auskramt… Kleve liegt direkt an der niederländischen Grenze, rund 50km nordwestlich von Duisburg. Dieses Rennen hatte eine Besonderheit. Es wurde nicht in einem Fluss, Meer, See oder Schwimmbad geschwommen, sondern in einem, nur für dieses Rennen, aufgebautem mobilen 25m Schwimmbecken.
Im Gegensatz zu den meisten Rennen der Saison 2013 waren die Witterungsbedingungen fast optimal. Sonnenschein, blauer Himmel und Temperaturen deutlich über 20Grad bescherten der Veranstaltung den richtigen Rahmen.
Gemeinsam mit den Kasseler Athleten/innen ging es am Samstagmorgen nach Kleve. Die gemeinsame Anreise nutzten wir zum fachsimpeln über unseren Sport, zum Austausch über das Studium und um allerlei Blödsinn zu babbeln. Dort angekommen, nutzten wir die Zeit bis zum Start, um unsere Startunterlagen abzuholen und um die Radstrecke zu besichtigen.
Das Rennen: Die Einteilung auf meiner Bahn lief sehr gut und schon nach 25m waren wir sortiert, als zweiter dieser Gruppe verließ ich nach 7:34 Minuten das Wasser. Der Wechsel verlief sehr gut und ich konnte ein paar Plätze gut machen. Trotzdem schaffte ich nicht den Sprung in die zweite Radgruppe. Die Radstrecke bestand aus einem 10km Wendepunktkurs, den es zwei Mal zu befahren galt. Dabei war es möglich einen guten Überblick über das Feld zu behalten. Zu Beginn der zweiten Runde sah ich die zweite Radgruppe hinter dem Wendepunkt, diese hatte den Kontakt zur ersten Gruppe nicht herstellen können und es machten sich erste Auflösungserscheinungen bemerkbar. Also zündete ich den Nachbrenner und konnte somit nach 21km den Anschluss herstellen. Auch der zweite Wechsel ging sehr zügig von der Hand. Die landschaftlich sehr reizvolle Laufstrecke ging vorbei am Spoykanal über das Gelände der Hochschule Rhein Waal. Dort konnte ich dann noch ein paar Jungs stellen. Erstmals blieb ich bei einer Sprintdistanz unter der magischen 1-Stundengrenze. Allerdings musste ich im Ziel nach ein paar Minuten bangen, bis meine Platzierung feststand, denn es gab noch eine weitere Startgruppe. Aus dieser schaffte es aber nur einer noch vor mir, so dass am Ende ein Platz 14 für mich zu Buche stand.


Fazit: Ich bin total happy über das Ergebnis und jetzt wird es Zeit, dass ich das schwimmen wieder mehr trainiere.

Dienstag, 4. Juni 2013

Team Spessartchallenge fördert den Triathlonnachwuchs




Die Rasselbande von der Schillerschule
Schüler sitzen im Unterricht auf Stühlen und lauschen den hochtragenden und vollendeten Ergüssen des Lehrkörpers. Schule, ein alltägliches Bild, wer kennt das nicht? Dass Schule auch anders sein kann, konnten nun 108 Schüler aus ganz Hessen erfahren. Darunter 18 Schüler aus Viernheim, Offenbach und Gelnhausen. Die nahmen nämlich mit Ihren Lehrern am Landesentscheid des schulsportlichen Wettkampfes *Jugend trainiert für Olympia* in der Sportart Triathlon teil. Statt Mathe, Physik und Deutsch standen 200m Schwimmen, 4 km Radfahren und 2 km Laufen im Stundenplan - und das in Vollgas zu zwei Teams mit je 3 Startern. Die Lehrer als Trainer und Motivator. Trotz der widrigen Bedingungen gaben unsere Athletenlehrer Julia Ertmer, (Alexander-von-Humboldt-Schule, Viernheim) Jürgen Metzler (IGS Schillerschule Offenbach) und Adi Kohr (Grimmelshausen Gymnasium Gelnhausen) alles, um die eigenen Athleten nach vorne zu treiben. Das Ziel war klar, fordere Platzierungen, vielleicht sogar ein Podestplatz.

Strategien, Schmerzen, Belastungsgrenzen und Wechselprozeduren wurden im Vorfeld geübt, denn es ging um die hessische Meisterschaft der Schulen und um das begehrte Ticket zum Bundesfinale in Berlin. Top vorbereitet, wie nicht anders zu erwarten, stellten stellten sich die Teams der Konkurrenz aus ganz Hessen. "Wir waren und sind motiviert bis in die kleinste Zelle unseres Körpers", teilte Jürgen symptomatisch die geistige Verfassung von Julia und Adi an diesem Tag. Dann ging es los 1:45 Std. Sport, Freude, Matsch, tiefer Atem, Hektik und Leidenschaft...

Letztendlich erreichte das Grimmelshausen Gymnasium einen tollen 5. Platz in der Endabrechnung unter den besten 17 hessischen Teams. "Wir sind zufrieden, aber ich habe dieses Jahr für nächstes Jahr einen Perspektivteam aufgestellt: 2014 stürmen wir wie Im Jahr 2012 das Podest", informiert Athlet Adi Kohr mit lauter Stimme nach dem Zieleinlauf der Grimmelsmannschaft. Für Jürgens IGS Schillerschule sprang ein guter 13. Platz heraus. Die sonst immer podestverdächtige Julia finishte mit Ihrer Mannschaft von der Alexander-von-Humboldt-Schule aus Viernheim in der schönen Barockstadt Fulda auf einen schönen 15. Platz.
Alle drei Vollblutlehrer waren sich einig: Die hochtragenden geistigen Ergüsse fanden an diesem regnerischen Mittwoch eindeutig in einer osthessischen Stadt statt. Ganz nach dem Zitat eines bekannten Sportlers: "Schule ist wichtig, aber der Wettkampfsport öffnet dir eine Welt, die größer ist als jeder Lehrplan."



Ein zufriedenes Trio von Triatlhonlehrern: Adi, Julia & Jürgen

Montag, 3. Juni 2013

Der Triathlon, der keiner war!

Sieg und zweiter Platz beim Hessenliga-Auftakt

Bereits am Vortag des 7. Short Track Triathlons in Biebesheim, in dessen Rahmen der erste Lauf der Hessischen Triathlon-Ligen stattfand, wurde vom Kampfgericht entschieden aus dem Olympischen Triathlon einen Sprintduathlon zu machen. Begründet wurde diese Entscheidung mit der Wassertemperatur von 15°C des Biebesheimer Wechselsees. Auch wenn diese Entscheidung seltsam anmutete – die Regeln schreiben eigentlich vor, dass das Schwimmen erst ab einer Wassertemperatur von unter 14,0 Grad gestrichen werden kann - beugten wir uns schlussendlich der Entscheidung des Wettkampfgerichts und versuchten, aus dem dann doch schönen, aber windigen Tag das Beste zu machen.
 
Das Podium der 1. HTL Damen
 
Zuerst startete die frisch in die höchste Landesklasse aufgestiegene Damenmannschaft in der Besetzung Julia Ertmer, Alexandra Fellmann, Julia Karrasch und Joanna Tywcynski auf den verkürzten Kurs von 5km laufen, 20km Rad fahren und 3,5km laufen. Schon im ersten Laufsplit konnten sich Julia Ertmer, Julia Karrasch und Joanna unter den Top10 festsetzen. Als bereits Drittplatzierte auf das Rad gestiegen hielt Julia Ertmer diesem Platz bis zum zweiten Wechsel. Ebenfalls um Platz sechs herum konnte sich Julia Karrasch behaupten. Nur Joanna fiel per pedale etwas zurück. Alexandra, aufgrund dann doch veritablen Trainingsrückstandes beim ersten Lauf etwas zurückgefallen, konnte auf dem Rad einige Plätze gutmachen. Beim zweiten Lauf aber drehten unsere Mädels noch einmal auf: Julia Ertmer konnte noch Alexandra Behrens (DSW Darmstadt) abfangen, um das Rennen auf einem hervorragenden zweiten Platz zu beenden. Julia Karrasch sicherte mit einem soliden Lauf Platz 5 und Joanna schob sich mit der viertbesten Laufzeit im zweiten Laufsplit noch bis auf Platz sieben vor. Alexandra komplettierte mit einem guten 17. Tagesrang das hervorragende Mannschaftsergebnis. Für die aus den Zeiten der drei besten Starterinnen ermittelte Mannschaftswertung stand damit eine Zeit von 3:39:10h zu Buche. Hiermit mussten sich unsere Damen nur der Mannschaft des DSW Darmstadt geschlagen geben und landeten beim ersten Rennen in der 1. Hessenliga gleich auf dem zweiten Platz. Das „Projekt Durchmarsch in die Regionalliga 2013“ dürfen die fixen Damen also weiter verfolgen.

Im Rahmen der Rennen in Biebesheim stand  für unsere Männer ebenfalls eine Premiere an: Da der Boom in Sachen Triathlon auch die Kurstadt erfasst hat, wurde für 2013 erstmals eine zweite Mannschaft im Ligabetrieb gemeldet. Diese muss wie sich das gehört ganz unten anfangen und so traten die Herren im Rennen der 5. Hessenliga am. Da aber aus der eigentlich vorgesehenen Stammbesetzung der „Zweiten“ insgesamt vier Ausfälle zu verzeichnen waren, mussten mit Florian Brosch, Tim Stutzer und Andreas Kohr drei Athleten der Regionalligamannschaft aushelfen. Entsprechend eindeutig fiel das Tagesergebnis auch aus: mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg dominierte der frisch gebackene Hessenmeister im Sprinttriathlon Florian Brosch das Rennen fast nach Belieben. Hinter ihm kamen auch die anderen Athleten der Mannschaft im Vorderfeld ins Zeit: Tim kam auf Platz 4 ein, Adindreas Kohr als Sechster, Marco Weisbecker auf Platz 9 und Sebastian Heinl auf Platz 12.
 
 
Marco Weisbecker und Andreas Kohr beim zweiten Lauf
 
Da Andreas Kohr aber ein Missgeschick unterlaufen war – er hatte vergessen, seinen Zeitmesschip anzulegen - konnte sein sehr gutes Ergebnis für die Mannschaftswertung nicht berücksichtigt werden. Trotz dieses Fauxpas reichten die Resultate der anderen vier Starter des Teams locker aus, um die Tageswertung der 5. Hessenliga für den TV Bad Orb zu entscheiden: In der Zeitenaddition hatten wirOrber mit 4:26:21h mehr als sechs Minuten vor dem zweitplatzierten Team des ASC Darmstadt.
 
 
Das Podium der 5. HTL
 
Abgerundet wurde das tolle Ergebnis durch einen 3. Rang in der Altersklasse den Katharina Kreit beim Start in der offenen Klasse erreichte.

 

Ergebnis 1. Hessenliga Damen, Rennen 1, Biebesheim
1. Software AG Team DSW Darmstadt               3:35:38.49h
2. Team SPESSARTCHALLENGE TV Bad Orb  3:39:10.21h
3. Tri Force Fulda 1                                                3:45:04.49h

Ergebnis 5. Hessenliga Männer, Rennen 1, Biebesheim
1. Team SPESSARTCHALLENGE TV Bad Orb           4:26:21.46h
2. ASC Darmstadt 4                                                      4:32:28.04h
3. Triathlon-Team-Wallernhausen                                4:39:46.11h