V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Sonntag, 24. September 2017

Eric Rainer rennt Bestzeit und gewinnt Altersklasse 

beim Hugenottenlauf über 21,1 Km


Herausforderung Frankfurt Marathon





"Was auf dem Halbmarathon geht, geht bestimmt auch auf der doppelten Distanz"-  Gedanken von Eric Rainer nach der Halbmarathon-Bestzeit in Neu-Isenburg. Rainer, der sich im Oktober der Herausforderung über 42,2 Kilometer stellen wird, ergänzt: "Durch die Mainmetropole - vorbei an Tausenden Zuschauern - vielleicht ist es kalt - vielleicht warm - windig oder nicht, alles Variablen, die man vorher nicht weiß und beeinflussen kann. Aber das macht so einen Ausdauerwettkampf einfach spannend."

Zur Vorbereitung lief Rainer beim Internationalen Hugenottenlauf die 21,1 Kilometer und  erreichte von 856 Teilnehmern den 18. Gesamtplatz. Ziel war es, die Kilometer im Schnitt 10 Sekunden schneller zu laufen als im Marathon - also ein Test.

"Bei besten Läuferwetter konnte ich trotz hoher Laufumfänge in der Woche mein Ziel sogar unterbieten - gleichmäßig lief ich 4 min den Kilometer und darunter. Meine Beine fühlten sich bis zum Schluss sehr gut an. Mit der Endzeit von 1:22,24 Std. bin ich sehr zufrieden - eine neue Bestzeit und den Altersklassensieg noch oben drauf",  so Rainer.

Als nächster Testwettkampf steht der Mainunferlauf in Offenbach auf dem Terminplan - zuerst den 10er, dann den Halbmarathon.


Dana Wagner und Adi Kohr beenden die Triathlonsaison 

mit Gesamtplatz 1 + 8 beim Alzenau-Triathlon




"Das war der erste Wettkampf in diesem Jahr, an dem mein Körper völlig erholt an der Startlinie stand. Man glaubt es kaum, zu welcher Kraftleistung man auf dem Rad und beim Lauf fähig ist, wenn das System erholt ist. 1:03,07 Std. Vollgas - und man wird nicht müde. So muss sich das bei Profiathleten auch anfühlen", bemerkt Kohr nach dem Rennen in Alzenau. Dana Wagner hatte das gleiche Power-Erlebnis. Wagner bestimmte von Beginn an das Rennen bei den Damen und zeigte beim ersten Part mit Gesamtplatz 3 auch den schwimmstarken männlichen Kollegen ihre Kräfte.

Kohr stieg als 12. aus dem Meerhofsee und legte zusammen mit Rafael Ruppel vom SV Gelnhausen eine Aufholjagd auf den Asphalt. "In der ersten Runde hatte ich Rafael immer im Blick, in der zweiten Runde habe ich ihn dann ein wenig fahren lassen, um noch schnell laufen zu können", so Kohr.

Der Schnitt von 39 km/h über 23 Kilometer war der schnellste Split des Jahres und brachte Kohr nach dem Radpart auf  den 6. Platz. Auch beim Lauf lies Kohr nicht nach und drückte ständig aufs Tempo, um den Sieg in der Altersklasse zu sichern. 

Dana Wagner holte mit 1:05,10 Std. souverän den Gesamtsieg und gewann im internen Duell gegen Partner Michael Rademacher, der nach einer Müdigkeitsattake auf der Laufstrecke das Rennen vorzeitig beenden musste.

Effizienz-Mann Sven Kailing belegte mit 1:07,50 Std. den 25. Gesamtrang und sicherte sich Silber in seiner Altersklasse. 31 Sekunden vor Kailing kam Haselman-Sieger Egmont Pietruschka vom SV Gelnhausen ins Ziel.


Donnerstag, 7. September 2017

Triathlon - Orber Solisten in Österreich, der Schweiz und Niedersachsen

Kälterennen in Tirol - Borstorff bei Duathlon in der Schweiz - Wagner wird niedersächsische Staatsmeisterin 
Immer dabei: Der FanClub des TV BAD ORB tortzt jedem Regen und jeder Kälte!!!
Kälte und Regen erschweren Orber Triathleten die Challenge Walchsee 
Während viele ihrer Teamkollegen beim großen Ligafinale in Bauatal oder bei der letzten Austragung des Heimrennens der Spessartchallenge bei angenehmen Temperaturen um Platzierungen kämften, zog es die Teamleiter Adi Kohr und Jürgen Metzler als Einzelsportler und Aldona Lyschik, Sandra Sturm und Mark Pizzo als Staffel nach Österreich, wo sie bei der Challenge Walchsee über die halbe Ironman-Distanz (1,9km Schwimmen, 90km Rad, 21,1km Laufen) antraten. Sie erlebten ein Kälterennen bei strömendem Regen. „Sowas habe ich in meiner 30-jährigen Triathlonkarriere noch nicht erlebt. Soviel Regen bei 7 Grad Außentemperatur machte den Wettkampf zu einer großen Herausforderung“, so Adi Kohr im Nachgang. Allein die Tatsache, dass der Veranstalter sowohl das Schwimmen als auch die Radstrecke kurzfristig zum Schutze der Gesundheit aller Athleten verkürzte, beweist die besonderen Umstände, unter denen die Veranstaltung durchgeführt wurde. Von dem 1000 Sportler großen Starterfeld, schieden dann letztlich mehr als 300 aus auf Grund der Tatsache, dass sie erst gar nicht angetreten waren oder wegen Unterkühlung ausschieden. 
Adi Kohr - eingepackt in Rettungsdecke nach dem Finish am Walchsee!!!
Alle angetretenen Triathleten des TV BAD ORB bissen sich jedoch durch, wobei die Wettkampf-Szenerie eher einem „Wintersport“ ähnelte denn einem Sommer-Triathlon. Mit dicken Regenjacken, Handschuhen und untypisch viel Zeit in den Wechselzonen packten sich all die, die den Wettbewerb durchzogen, ein, um ihn durchzustehen.
Adi Kohr konnte dabei sportlich glänzen wurde in der Gesamtwertung unter den hunderten Finishern 70. Und erreichte nach 4:14 Stunden damit den 5. Platz in seiner Altersklasse. Metzler finishte 2 Minuten hinter Kohr auf Rang 80. Der Gesamtwertung und holte den 10. Platz in der Altersklasse.
Auch die Staffel des TV BAD ORB war nach 5:18 Stunden froh, den Wettkampf hinter sich zu haben. Die mixed-Staffel wurde 41. in der Gesamtwertung. Und obwohl es in diesem Jahr sehr ungemütlich am Walchsee zuging, kommen die Orber Dauergäste auch im kommenden Jahr gerne wieder zu ihrer Lieblingsveranstaltung in Tirol. 
Wie im Winter... Aldona Lyschik auf dem Weg zum kältesten Radrennen ihrer Karriere
Borstorff erfolgreich beim Powerman Zofingen
Mit einer der traditionsreichsten Duathlon Veranstaltungen im schweizerischen Zofingen beendet Holger Borstorff seine Saison. Über die Ditanzen 10km Laufen, 50km Rad und erneut 5km Laufen konnte sich der Kustädter nach 2:42 Stunden auf dem 81. Gesamtrang und als 25. In seiner Altersklasse positionieren und geht zufrieden in die wohl verdiente Multisport-Saisonpause. 
Holger Borstorff in Zofingen
Dana Wagner
 


Wagner erkämpft weiteren Landesmeistertitel
Die gebürtige Niedersächsin Dana Wagner ließ es sich nicht nehmen, neben dem Bundesligafinale in Baunatal auch noch den Versuch zu unternehmen, am selben Wochenende beim Maschsee-Triathlon in Hannover bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften über die olympische Distanz erfolgreich zu sein. Dies gelang ihr mit Bravour, denn nach dem Landestitel über die Sprint-Distanz, den Wagner sich in diesem Jahr bereits sichern konnte, gelang ihr auch der Sieg über die längere Distanz von 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und einem abschließenden 10km-Lauf. Nach 2:17 Stunden siegte Wagner in der Frauenkonkurrenz.

Dienstag, 5. September 2017

Ein turbulentes Triathlon-Saisonfinale


Die Ligateams des TV BAD ORB beenden ihre Saison: Bundesligateam behält rote Laterne – Damenteam 2 feiert Nichtabstieg – Regionalligateam der Herren landet auf Rang 9 - Zweites Herrenteam feiert Aufstieg in Hessens höchste Liga


Das letzte August- und das erste Septemberwochenende war für das Team Spessartchallenge TV BAD ORB das große Saisonfinale. Mit den Rennen in Viernheim und  Baunatal wurde die Ligasaison beendet. Mit drei Teams traten die Orber dabei an. Und trotz der vielen Ligastarts konnte das Ende der Heimveranstaltung - der Spessartchallenge - mit einem ordentlichen Teilnehmerfeld des Teams belgeitet werden. 
Allen voran zeigte Michael Lik mit seinem starken Zweiten Gesamtplatz in der Challenge-Wertung, was in ihm steckt.

Das Team Spessartchallenge bei der letzten Spessasrtchallenge
Absage in Viernheim
Bereits am letzten Augustwochenende jedoch begann das turbulente Saisonende für Bad Orbs Triathleten. Das Bundesligateam sollte zum vorletzten Rennen in Viernheim antreten. Allein, es fehlten die „gesunden“ Sportlerinnen. Die Folge war die – erstmals in der Geschichte der Abteilung – verletzungsbedingte Absage eines Rennens. „Das war natürlich ein Drama. Unser Kader – das zeigt sich im Rückblick – ist schlicht zu klein, um für alle Fälle gewappnet zu sein. In Roth haben die Mädels gezeigt, dass sie mithalten können. Und es ist eine starke Leistung, dass die drei übrig gebliebenen Mädels beim Finale in Baunatal an den Start gegangen sind, um ein ordentliches Saisonfinale zu bestreiten“, so Abteilungsleiter Jürgen Metzler zum schwierigen Finale von Bad Orbs Vorzeige-Damenteam. Die zweite Herrenmannschaft machte mit ihrer herausragenden Leistung in Viernheim und dem dritten Platz in der zweiten Hessenliga die Rennabsage der Damen jedoch schnell vergessen (Die GNZ berichtete). 

Mit drei Teams zum großen Finale in Baunatal

Zum großen Finale traten in Baunatal beide Damenteams (2. Hessenliga & 2. Bundesliga) an. Außerdem das zweite Herrenteams, das sich durch seine starken Auftritte im Laufe der Saison immer noch die Chance auf den Aufstieg in Hessens höchste Triathlonliga bewahrt hatte. Als Wettkampfformat wurde in Baunatal ein Teamsprint ausgetragen. Zunächst wurden bei einem 750m langen Schwimmen im Hallenbad die Zeitabstände für das nach einer kurzen Unterbrechung mit Jagdstart ausgetragene Radfahren (20km) und Laufen (5km) ermittelt.

Bundesligateam verabschiedet sich

Mit Dana Wagner, Katharina Kreit und Anne Kaiser traten die einzig übrigen Athletinnen der Bad Orber zum Teamsprint an. Mit den beiden roten Laternen aus Kulmbach und Darmstadt und der Rennabsage von Viernheim war der siebte und damit letzte Platz in der zweiten Bundesliga Süd nicht mehr abzuwenden. Allein im fränkischen Roth konnte die erste Garde der Kurstädter mit einem starken vierten Platz die Tageswertung durcheinander wirbeln und sportlich glänzen. Vor allem Dana Wagner zeigte mehrfach mit Top10-Platzierungen, was in ihr steckt. 
Durch das Teamformat, bei dem es vor allem auf Bundesliganiveau auf schnelles Schwimmen ankommt, war klar, dass auch in Baunatal kein Pokal zu holen sein würde. Deswegen stand für die Damen im Vordergrund, sich mit einer geschlossenen Teamleistung zu verabschieden von der großen Bühne „Bundesliga“. Auch in Baunatal sprang am Ende Rang 7 heraus. „Wir sind stolz auf die Mädels. Eine wahrlich schwierige Saison geht zu Ende. Zwei Terminverschiebungen durch den Verband und verletzungsbedingtes Pech machte die Ausgangslagen vor den Rennen personell stets problematisch und die internen Planungen mehr als spontan. Den Mädels, die sich hier durchgebissen haben, gebührt großer Respekt. Platzierungen spielen da eine untergeordnete Rolle“, so Metzler zur Bundesligasaison.  
Strahlend zum Abscied: Das Bundeligateam Dana, Katha, Anne!
Die doppelte „Julia“ hilft dem zweiten Damenteam beim Nichtabstieg
Was die erste Damenmannschaft als leidvoll erlebte, war für das zweite Damenteam nahezu vorherzusehen gewesen. Als Perpsektivteam mit vielen neuen Gesichtern und Triathlonneulingen vor der Saison ins kalte „Liga“-Wasser geworfen, war der Abstieg für das Team um Teamkapitän Kristin Riess fast vorprogrammiert gewesen. Mit zwei letzten Plätzen in Fritzlar und Darmstadt schien der Gang in die zweite Hessenliga fast schon besiegelt. Beim dritten Saisonrennen im Rodgau konnte durch die Tatsache, dass Julia Ertmer – durch die spontanen Terminverschiebungen des Verbandes bei den Bundesligarennen noch kaum eingesetzt – mit der Dritten des Ironman Hamburg ungeahnt eine Topathletin für das zweite Damenteam antreten. Heraussprang dort mit Rang 9 das erste Teamergebnis, das nicht auf dem letzten Platz beendet wurde.

Und auch in Bauntal war mit Julia Nikolopolous eine altbekannte Top-Sportlerin gefunden, die neben Krisitn Riess und Jessica Schreiber, das zweite Damenteam komplettierte. Und das, obwohl Nikolopolous ihre Liga-Karriere eigentlich für beeendet erklärt hatte. „Das war ganz stark von Julia Nikolopolous. Erst durch ihre Unterstützung hatten wir das Team komplett“, so die Teamführerin Kristin Riess zur spontanen Zusage von Nikolopolous. Heraus sprang in Baunatal Rang 8 für die Kurstädterinnen.

Die Sensation zeigte sich erst in der Saison-Abschlusstabelle. Mit den Ergebnissen der letzten beiden Rennen und durch die Aushilfe der beiden "Julias" schob sich die zweite Mannschaft der Damenabteilung mit hauchdünnem Vorsprung vor das Team aus Bruchköbel und feierte somit völlig unerwartet den Nichtabstieg in Hessens höchster Triathlon Liga. Dort erwarten sie Damen im kommenden Jahr ihre männlichen Kollegen des zweiten Herrenteams. 
Nichtabstieg: YEAH!!! Jessica, Kristin, Julia N!
Bad Orbs Herren holen den Aufstieg trotz Disqualifikationen
Die die zweite Herrenmannschaft traten in Baunatal Sebastian Heinl, Alexander Nikolopolus, Alexander Wallrath, Michael Rademacher und Marco Weisbecker an. Beim Schwimmen konnten die Orber durch eine homogene Teamleistung sich auf dem fünften Rang platzieren, mit knapp einer Minute Rückstand auf das führende Team der TSG Kleinostheim. Mit dem Radfahren folgte die stärkste Disziplin der Kurstädter. Mit einem hohen Tempo und Durchschnittsgeschwindigkeit von über 40km/h fuhr das Team des TV BAD ORB bis auf Position Eins vor. Hier ist besonders die starke Radleistung von Alexander Nikolopolus zu erwähnen, der fast die gesamte Strecke im Wind fuhr. In der dritten Radrunde passierte dem Team allerdings ein kleines Missgeschick mit großen Folgen. Sie überfuhren regelwirdig im Eifer des Gefechts in einer Kurve die Fahrbahnmarkierung der gesperrten Radstrecke. Dies wurde sofort von den Kampfrichtern mit einer „roten Karte“ geahndet. Der kurze Schock über die Karte war deutlich zu spüren, das Team nahm kurz das Tempo raus. Unklar war in diesem Moment,  ob ein Athlet, mehrere oder sogar alle vom Team disqualifiziert wurde. Die Jungs entschieden sich jedoch schnell, das Rennen fortzusetzen. Auf der Laufstrecke gaben nochmal alle ihr Bestes. Das Team überquerte mit über einer Minute Vorsprung auf die weiteren Mannschaften das Ziel. Nach Mitteilung durch die Kampfrichter war klar, dass das Team durch die rote Karte auf den vorletzten Platz im Tagesergebnis strafversetzt wurde. Nicht nur der Tagessieg, sondern wohl möglich auch der sicher geglaubte Aufstieg schienen dahin. Entsprechend groß war die Freude bei der Siegerehrung, als klar war, dass es trotzdem zum dritten Rang in der Abschlusstabelle  gereicht hatte und das Team im nächsten Jahr in der höchsten hessischen Triathlonliga starten darf.  Damit konnte sich die zweite Mannschaft im fünften Jahr seit Teamgründung von der fünften bis in die erste Hessenliga hocharbeiten. Im kommenden Jahr kommt es nun erstmals zum „Derby“ zwischen der ersten Mannschaft des SV Gelnhausen und der zweiten Mannschaft des TV BAD ORB. 
Erste Hessenliga, wir kommen: Alex N, Sebastian, Alex W, Marco W
Regionalliga Herren landen nach Rennabsage auf einem ordentlichen 9. Rang
Für die erste Garde der Herren war die Saison früher beendet als erwartet. Das für den 9. September angesetzte Rennen am traditonsreichen Brückenkopf von Remagen wurde vom Veranstalter abgesagt. Somit wurde die Saison bereits nach drei Rennen für beeendet erklärt. Mit dem 9. Rang verbessert sich das Team um Florian Brosch und Michael Lik sogar um einen Platz zum Vorjahresergebnis.

„Beine hoch oder Hawaii“

Für die meisten Triathleten geht nun eine lange Saison zu Ende. Die beiden Hawaii-Qualifikanten Florian Brosch und Julia Ertmer verausgaben sich jedoch weiter, um bei der Weltmeisterschaft im Oktober eine ordentliche Figur zu machen. Alle anderen dürfen nun auch mal die Beine hochlegen.