V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Mittwoch, 29. August 2018

RaceNEWS: Heimische Athleten bei der DM in Viernheim


Flach & Lik holen Deutsche Meistertitel für Orb in Viernheim
Zweites Herrenteam des TV Bad Orb landet auf Rang 12
Michael Lik vor dem Rennen!
Nachdem die Damenmannschaft des Teams Spessartchallenge TV Bad Orb tags zuvor bereits mit Rang 5 ein tolles Ergebnis beim Teamsprint auf Bundesligaebene abgeliefert hatte, stand am Sonntag in Viernheim das Rennen über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) an. Dabei handelte sich unter anderem um das letzte Saisonrennen der ersten Hessenliga, in der die zweite Herrenmannschaft um die Platzierungen kämpft. Zudem wurde innerhalb des Rennens die Deutschen Meister über diese Distanz ermittelt.
Orber "Buben" im Ziel
Zweites Herrenteam des TV Bad Orb hält die Klasse
Für Bad Orbs zweites Herrenteam ging es auf Ligaebene vor allem um das Bestehen in Hessens höchster Liga. Von verletzungssorgen geplagt traten die Kurstädter dann auch unter nicht optimalen Vorzeichen – mit nur vier, statt der üblichen fünf Starter – zum Rennen in Südhessen an. Von vorneherein war somit klar, dass alle Orber Starter in die Wertung kommen würden. Marco Weisbecker (29.), Simon Brend’Amour (45.), Adi Kohr (52.) und Phillip Huth (57.) taten ihr Bestes, um auch im letzten Rennen allen Abstiegssorgen zu enteilen. Mit Rang 12 der 13 Teams der Hessenliga gelang dies erneut, wenn auch denkbar knapp. Der KSV Baunatal steht nach dem erneuten Tagessieg in Viernheim als Hessenmeister fest und steigt in die Regionalliga auf, die Mannschaft aus Traisa steigt als Tabellenletzter in die zweite Hessenliga ab. Das Team vom TV Bad Orb belegt final in der Abschlusstabelle der Saison 2018 Rang 12, hält somit die Klasse und tritt dementsprechend auch 2019 auf Hessens höchster Triathlon Bühne an. 
"He is legend"... Kalli Flach beim "Zieleinlauf"
Flach, Lik und Ertmer holen Deutsche Meistertitel in ihren Altersklassen
Mit Kalli Flach und Michael Lik kämpften im Wettbewerb um die Deutschen Altersklassentitel über die olympische Distanz gleich zwei Orber um die begehrten Medaillen. Und auch die amtierende Deutsche Meisterin aus dem Vorjahr, Julia Ertmer, immerhin aktives Vereinsmitglied im TV Bad Orb, in dieser Saison bei Rennen jedoch für den DSW Darmstadt antretend, wollte ihren Titel verteidigen. Dies gelang ihr mit Bravour, und das, obwohl sie tags zuvor beim Bundesligarennen im Darmstädter Team auf Grund von Verletzungssorgen „aushelfen“ musste und mit dementsprechend schweren Beinen ins Rennen ging. Neben ihr gelang der Mesiterschafts-Coup aber auch den Vereinskameraden Michael Lik und – als ältester Teilnehmer im Starterfeld – Kalli Flach. Ertmer, Lik und „Oldie“ Flach ließen ihre jeweilige Konkurrenz hinter sich und krönten ihre Saison mit dem Deutschen Meistertitel über die olympische Distanz. Vor allem für Lik zeigt die Formkurve steil nach oben, was im Hinblick auf das Ligafinale des Orber Regionalligateams am 09. September in Remagen auf ein gutes Abschneiden hoffen lässt.

Montag, 27. August 2018

2. Bundesliga: Bad Orb verpasst Platz 3 nur knapp - spannendes Rennen in Viernheim


Lisa Gerß - Dana Wagner - Tabea Sander - Lea Brand vor dem Start - wie immer gut gelaunt!

Auf die Damen des Bundesligateams vom TV Bad Orb ist Verlass. Die Ankündigung, beim vorletzten Rennen in Viernheim um den Podestplatz mitzukämpfen, setzten die jungen Damen in die Tat um. Die  bekannt starken Schwimmerinnen stiegen gemeinsam nach 750 Meter in 11:33 Minuten als Zweite - nur drei Sekunden hinter dem späteren Sieger Forchheim - aus dem 50m-Becken im Waldbad. 




Der DSW Darmstadt mit Julia Ertmer folgte auf Platz drei mit 25 Sekunden Rückstand auf die Orber Truppe. Auf der fünfmal zu fahrenden und vier Kilometer langen Wendepunktstrecke attackierte der Orber Radexpress mit Dana Wagner und Lisa Gerß so stark, dass die Führungsschwimmerin Tabea Sander dem hohen Tempo trotz Windschatten nicht folgen konnte. Fortan kämpfte Bad Orb nur noch zu Dritt und die erst 16-jährige Lea Brand hielt sich nur im Windschatten auf. "Lisa und ich sind vorne im Wind gefahren, um Lea für den Lauf zu schonen, so der Plan. Wir sind sehr stolz, dass uns nur der DSW Darmstadt auf der Radstrecke überholen konnte, denn wir waren eigentlich nur zu Zweit auf dem Rad. Ständig haben wir Druck gemacht jenseits der 40 Stundenkilometer, damit konnten wir unseren dritten Platz bis zum Radziel verteidigen", so Wagner nach dem Rennen.

Radexpress in Perfektion - Bad Orb vor Erlangen


Mit einem Vorsprung von knapp 35 Sekunden auf die viertplatzierte Mannschaft vom Puma Team Erlangen gingen die Kurstädter Athletinnen auf die fünfmal zu durchlaufende und ein Kilometer lange Wendepunktlaufstrecke. Schon nach einer Runde war in den Gesichtern von Brand, Gerß und Wagner abzulesen, dass der Wille und Kampf zur Verteidigung des dritten Platzes vorhanden war. Bis Runde zwei behauptete sich Bad Orb auf dem Podiumsplatz, doch die heranstürmenden Damen vom SV 05 Würzburg liefen in 19:30 Minuten über fünf Kilometer Tagesbestzeit und überholten die Orber Athletinnen. "So hart bin ich noch nie gelaufen, Dana und Lisa haben mich abwechselnd regelkonform geschoben, aber letztendlich hat es nicht gereicht, um den Würzburgerinnen Paroli zu bieten", bilanzierte Brand nach dem Zieldurchlauf.
Bad Orb kämpft um das Podium!

 In Runde vier setzt sich noch Erlangen vor die Mannschaft aus Bad Orb. "Auch mit dem fünften Platz sind wir sehr zufrieden. Es war ein absolut spannendes Rennen, zumal wir für knapp 50 Minuten Wettkampfdauer auf dem Podest standen. Wir müssen lediglich unserer Laufleistungen verbessern, das schaffen wir bis zur nächsten Saison", ist sich Gerß sicher.

TV Bad Orb + SSC Forchheim + DSW Darmstadt im Kampf um Sekunden

Nach vier von fünf Rennen steht der fünfte Platz für das Orber Damen-Triathlonteam in der 2. Bundesliga fest. "Aufgrund der guten Resultate in den letzten vier Rennen kann es in der Tabelle nur noch nach vorne gehen. Schon vor dem vor dem letzten Rennen sind wir mit dem Abschneiden unserer Mannschaft in der zweihöchsten deutschen Triathlonliga sehr zufrieden," resümieren Teamleiter Adi Kohr und Abteilungsleiter Jürgen Metzler.

150 Jahre TV Bad Orb  - ein erfolgreicher Verein

Samstag, 25. August 2018



GNZ, 25.8.2018   
Tabea Sander in "Action"!

Dienstag, 21. August 2018

Regionalliga Mitte: Tabellenstand nach 3 von 4 Saisonrennen

Platz 8 für die Orber Buben... Maxdorf & die Diva vom Main im Nacken, Viernheim & Gelnhausen in Reichweite!


Montag, 20. August 2018

RaceNEWS: Platz 9 beim Regionalliga Teamsprint im Rodgau


Team am Strand: Swen, Jürgen, Michael, Max, Jan, Flo, Katha
Heimische Athleten mit Großaufgebot beim Rodgau Triathlon

Bei glühender Hitze fand am vergangenen Sonntag der 17. Rodgau Triathlon statt. Mehr als 350 Starterinnen und Starter nahmen die Distanz 1,4km Schwimmen im Rodgauer Badesee, 42 flache Radkilometer auf gesperrten Landstraßen und einem abschließenden 10km-Lauf in Angriff. Neben der Mitfavoritin, der passionierten Läuferin Lisa Oed vom SSC Hanau-Rodenbach , waren mit der Bundesliga-Athletin Katharina Kreit, sowie ihren Vereinskollegen Swen Kailing und „Altmeister“ Kalli Flach gleich drei Sportler des Teams Spessartchallenge TV Bad Orb am Start. Daneben nahm auch Heike Eger vom ADAC Sportclub Gelnhausen das Rennen in Angriff.

Oed wird Zweite – Kreit holt die Holzmedaille - Kalli Flach finisht als „ältester“ Triathlet des gesamten Starterfeldes
Beim Sieg von Kristina Ziemons vom Team Sportona hatten die heimischen Starterinnen keine Chance. Katharina Kreit vom TV Bad Orb lag lange Zeit aussichtsreich auf Podestkurs, musste sich jedoch Lisa Oed, die in 37 Mintuen den schnellsten Lauf des Tages zeigte, und der Norwegerin Kristin Lie geschlagen geben und landete final sogar nur auf dem undankbaren vierten Gesamtrang. Heike Eger vom ADAC Sportclub belegte einen ordentlichen 14. Gesamtrang im Frauenfeld.
Bei den heimischen Herren glänzte Swen Kailing mit einem soliden Auftritt auf Gesamtrang 23 und holte die Silbermedaille in der Altersklasse M45. Der Applaus aller Starter war einmal mehr Kalli Flach sicher. Der Sieg in der Altersklasse M80 war ein harter Kampf gegen sich selbst und ein Beweis dafür, dass Triathlon auch im hohen Alter Spaß machen kann. 
Kalli imZiel

SVG und Team Spessartchallenge im Regionalliga Derby beim Teamsprint
Besonderes Highlight des Tages war aber der Regionalliga Teamsprint, bei dem es zum nächsten Aufeinandertreffen der heimischen Topteams vom TV Bad Orb und dem SV Gelnhausen kam. Das Format versprach Spannung. Nach dem Tabellenzwischenstand nach zwei von vier Saisonrennen wurden die Teams in Mannschaftsformation von 5 Startern im 30 Sekunden Abstand per Jagdstart auf die Strecke geschickt. Ziel beim Teamsprint ist es, dass von den fünf im Team agierenden Startern eines Vereins im Ziel vier ankommen. Dabei spielt Taktik und Teamwork eine große Rolle, denn in jeder der drei Teildisziplinen muss der schwächste Sportler eines Teams „geholfen“ bekommen. Beim Schwimmen kann dies der „Wasserschatten“ des Vordermanns sein, der hilft, leichter durchs kalte Nass zu „pflügen“. Beim Teamzeitfahren auf dem Rennrad hilft es, wenn man zu fünft „kreiseln“ und den Windschatten nutzen kann. Und beim abschließenden Lauf stellt sich spätestens heraus, wer noch „die Körner in sich hat“, um einer der vier „Wertungsathleten“ zu sein.
Der SV Gelnhausen ging mit David Behnsen, Felix Gundlach, Christian Senzel, Raphael Ruppel und Andreas Hinrich ins dritte Saisonrennen. Ohne die guten Schwimmer Adi Kohr und Jörn Gabler wussten für die Bad Orber schon im Vorfeld, dass ein gutes Abschneiden nur über eine geschlossene Teamleistung erreicht werden kann. Vor allem beim Radfahren und Laufen sollte dies gelingen. Florian Brosch, Maximilian Ostermeier, Michael Lik, Jan Grießmann und Jürgen Metzler gaben für Bad Orb ihr Bestes. Für beide heimischen Teams war bereits vor dem Rennen klar, dass der Nichtabstieg gefeiert werden konnte. Denn mit Fuldatal, das durch zwei letzte Plätze bei den Rennen in Fritzlar und Worms und dem Nichtantreten im Rodgau, steht der Absteiger für diese Saison bereits fest. Zwischen den Plätzen 5 bis 9 der Ligatabelle liegen alle Vereine im Abstand von nur einem Punkt dicht beieinander.  
Der "belgische Kreisel" im Orb-Style
Metzlers Maschine am Limit
Im Rodgau ging der SVG eineinhalb Minuten vor den Orbern als sechstes Team, die Orber als neuntes Team ins Rennen. Erwartungsgemäß bleiben die Gelnhäuser auch im weiteren Rennverlauf vor den Orbern. Jan Grießmann (TVO) und Andreas Hinrich fielen während des Rennens dem Tempodiktat der eigenen Teamkollegen zum Opfer und mussten abreißen lassen. Beide Teams „brannten“ die dritt- bzw. viertschnellste Radzeit aller 11 Regionalligateams auf den Asphalt. Dabei „flogen“ beide Teams mit fast 43km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über die Strecke. Am Ende kam der SVG auf Rang 6, die Bad Orber auf Rang 9 ins Ziel, denkbar knapp hinter Viernheim und der Eintracht aus Frankfurt. Beide Teams schoben sich zwischen den SVG und die Kurstädter. „Jetzt steht es zwei zu eins für Gelnhausen im heimischen Derby. Beide Vereine halten die Klasse. Das ist vor dem letzten Rennen schon mal eine sichere Voraussetzung. Beide Teams kämpfen um einen Platz im Tabellen-Mittelfeld. Beim Saisonfinale im September werden wir Orber alles dransetzen, im Derbyduell wieder gleichzuziehen und noch Plätze in der Tabelle gutzumachen. Dann wäre das ein toller Saisonabschluss“, so Teamkapitän der Kurstädter Florian Brosch. 
Das letzte Regionalligarennen wird die olympische Distanz am geschichtsträchtigen Brückenkopf von Remagen am 09. September 2018 sein.

Donnerstag, 9. August 2018

GNZ, 9.8.2018

Montag, 6. August 2018

RaceNEWS: PLatz 6 beim dritten Bundesligarennen in Mühlacker

Bad Orber Bundesligateam zieht Zwischenbilanz nach drei Saisonrennen


Die Damen des DSW Darmstadt trumpften beim Bundesligarennen im Baden-Würtembergischen Mühlacker über 750 Meter im Freibad, 20 profilierten Rad- und fünf Laufkilometer mit einem Doppelsieg von Lucia Kammer (1.) und Jana Uderstadt (2.) auf. Das Team brillierte mit dem Tagessieg und geht als Tabellenführer in die letzten beiden Saisonrennen in Viernheim und Baunatal.



In Müchlacker wurde das heimische Team Spessartchallnge vom TV BAD ORB sechste und ließ das Team von Spiridon Frankfurt und das Team des SV Bayreuth hinter sich. Angetreten sind die Kurstädterinnen mit Dana Wagner (10.), die sich die Saison über nach ihrem 13. Platz in Darmstadt und ihrem 11. Platz am Rothsee nun den ersten Top10-Platz sicherte. Nach einem erneut sehr guten Auftritt beim Schwimmen komplettierten die Wertung für Bad Orb Antonia Gardeike (18.) und - bei ihrem Bundesligadebüt 2018 - Katharina Kreit (24.). Mareike Czakert steig beim abschließendem Lauf nach leidenschaftlichen Kampf von Krämpfen geplagt aus und kam nicht in die Wertung.



"Das Team konnte erneut zwei Teams der Konkurrenz hinter sich lassen. Damit sind unsere Mädels auf Bundesliganiveau angekommen. Mit einem vierten, einem siebten und nun dem sechsten Platz der acht Teams der zweiten Bundesliga Süd, liegen wir voll im Soll. Keiner konnte im Vorfeld so recht einschätzen, ob unsere - teilweise sehr jungen - Neuzugänge diese kurzen, hochintensiven Belastungen verkraften. Zwar ist anzunehmen, dass die Deutsche Triathlon Union die Liga weiter auffüllt und es am Ende gar keinen Absteiger geben wird. Selbst wenn, und dies nach drei von vier Saisonrennen jetzt schon klar, würde es defintiv nicht der TV Bad Orb sein. Ein Platz im Tabellenmittelfeld ist ein sehr großer Erfolg für unser Team und sichert dem Main-Kinzikreis und TV Bad Orb Triathlon auf Bundesliganiveau auch im Jahr 2019", resümmiert Abteislungsleiter Jürgen Metzler den bisherigen Saisonverlauf.
Ende August und Anfang September folgen - beide als Teamformat ausgetragen - die letzten beiden Rennen in Viernheim und Baunatal.