V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Montag, 29. Juni 2015

Live is Live: Schwimmstart Erste Triathlon Bundesliga 2015 in Düsseldorf

... a little bit of Gänsehaut: 




Julia Nikolopoulos did it again: Swissman 2015 - Wellnessbehandlung inklusive

2 Uhr morgens klingelte der Wecker am Samstag Morgen. Wie immer gab es das übliche Prozedere: Espresso machen, Startershake, Brot schmieren, Räder einpacken und zusammen mit Felix und Simone schlichen wir vom Campingplatz. In Ascona am Schwimmbad angekommen war der Checkin schon in vollem Gang und ich richtete mich häuslich ein. Dann wanderten wir zu viert rüber zum Bootsanleger, zogen die Neos an, checkten ein und Felix und ich verabschiedeten uns von unseren Edel-Supportern. Die Spannung war greifbar. Am Steg der Brissago-Inseln angekommen verließen wir das Boot und schwammen zur Startlinie. 
Und dann begann das erste Drama des Tages: das Schwimmen. ich kam gut vom Start weg und schwamm meinen Stiefel. Aber das Wasser war kabbelig und es gab auch eine Strömung und mein Eindruck, dass ich nicht vorwärts käme, täuschte nicht. Nach 1:24 stieg ich aus dem Wasser. Mehr muss ich dazu nicht schreiben. Auf dem Weg zum Rad stolperte und fiel ich noch hin und stieß mir dabei am rechten Fuß einen Zeh. Aber ich machte mir keine weiteren Gedanken darüber. 
Am Rad dauerte das Anziehen einen Moment länger - angesichts der Wettervorhersage mit Schnee, Regen, Wind und Temperaturen um den Nullpunkt wollte ich vorbereitet sein mit Trikot, Armlingen, Knielingen und Weste. Aber bis Airolo blieb die Strecke komplett trocken, auch wenn ab Kilometer 50 der Gegenwind immer mehr wurde. Und im Passanstieg fing es an zu regnen, wie vorhergesagt. Je weiter wir nach oben kamen, umso kälter wurde es (was eine Überraschung). Und oben auf dem Gotthard regnete und windete es...Alex stand schon bereit, lotste mich zum Camper, an dem ich mir Regenhose, Regenjacke, Mütze und Handschuhe anzog, er gab mir noch eine Flasche mit warmen Iso und ich "freute" mich auf die Abfahrt. Und dann kam noch Eisregen dazu und peelte mir die ersten Schicht an Hautschüppchen aus dem Gesicht. In Hospental angekommen nahm ich am Kreisvekehr die zweite Ausfahrt und rollte mit Rückenwind nach Realp, wo der Furkapass wartete. Dort begann mein zweites Drama des Tages.
Aber zunächst rollte ich die ersten Kilometer halb im Regen, halb im trocknen den Furkapass rauf. Ab Kilometer 6 oder 7 verschwand dann das Umfeld in dichtem Nebel. Zum Glück gab es die Kilometermarkierungen auf der Straße, denn man konnte die Passhöhe nicht erahnen. Und ich dachte darüber nach, dass das alles gerade so gar keinen Spaß machte. Autos kamen Geistern gleich aus dem Nebel und verschwanden wieder. Und ich war für jede Kilometermarkierung dankbar. Endlich war ich oben, Alex reichte mir wieder was zu essen, Simone stand auch dort und feuerte mich an und dann ging es mit Gegenwind und Peeling-Eisregen für die Entfernung der zweiten Schicht an Hautschüppchen Richtung Gletsch. Es war kalt, ich mochte nicht mehr und konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich noch einen Marathon laufen sollte. Nun ja, in Gletsch ging es dann wieder rauf. Die letzte Passhöhe des Tages. In der einen Kurve wird schon seit Jahren gebaut und gefühlt kommt man dort nicht weiter. An der Ampel sammelten sich dann wieder meine Mitfahrer, grün, es ging weiter. In der folgenden Kurve stand Alex und ich stieg ab! Sagte, ich wollte nicht mehr und heulte rum. Der Wissende erkennt natürlich den Hungerast, ich sah ihn nicht. Alex tat dann das einzig richtige: erst nahm er mich in den Arm, sagte, dass alles ok sei, dann füllte er mir Cola in eine Trinkflasche und anschließend gab‘s den Tritt in den Hintern, die Flasche bis zu Passhöhe ausgetrunken zu haben. Hatte ich eine Wahl? Nein. Also, machen, was der Mann sagte. Cola ist ein Zaubergetränk, ich sag es euch. Auf der Passhöhe schien zumindest in meinem Gemüt schon wieder die Sonne, die Frage, ob ich noch einen Marathon laufen wollte, stellte sich schon längst nicht mehr und ich schob mir kontinuierlich Essen rein. Dann ging es das letzte Mal durch Eisregen (für die allerletzten Hautschüppchen), der sich im Laufe der Abfahrt in Regen verwandelte, und Gegenwind in die letzte Abfahrt. Die Durchfahrten der Tunnel sind nach wie vor ein ganz persönliches Highlight! Alex steht an der letzten Steigung beim Radfahren, drückt mir nochmal Gel in die Hand und rast vor Richtung Wechselzone. Ich kaue, schlucke und fahre die letzten 30 Kilometer. Es ist schon fast trocken, aber als ich in die Wechselzone komme, fängt es wieder an zu tropfen.
 Erst einmal: Dixie! Danach geht’s mir besser. Da für die Laufstrecke Regen und später wieder kalt angesagt ist, ziehe ich die Weste vom Rad fahren wieder an und lasse die Mütze auch gleich auf. Alex schickt mich los und ich laufe Richtung Giesbachfälle (die nachts beleuchtet sind) los. Da ich weiß, dass dort noch eine offizielle Verpflegungsstation ist, drücke ich mir zwei Gels rein und lasse meinen Müll direkt dort bei den Jungs. Ich laufe weiter durch den Wald, Alex kommt mit dem Rad und dem Rucksack, mit allem bepackt für den Rest des Tages. Zum Glück bleibt es trocken. Ich schlappe die bekannte Strecke, durch die kleinen Dörfer und es wird sogar so warm, dass ich mich über die Brunnen freue, in die ich meine Hände zum Erfrischen halten kann. Ab dem Halbmarathon sehen wir auch wieder mehr Läufer vor uns, die wir anfeuern und dann hinter uns lassen. Aber mein rechtes Knie zeigt wieder Überlastungserscheinungen, die ich dieses Mal ignoriere und mein Zeh, den ich mir beim Schwimmausstieg stieß meldet sich auch immer mal wieder. Aber egal. Kurz vor Grindelwald fährt Alex vor, um die Rucksäcke checken zu lassen. Ich komme an den Checkpoint, Alex wartet schon und dann geht es wieder einmal den senkrechten Wanderweg rauf. Noch immer ist es trocken und die letzten 10km wollen gelaufen werden. Auf den Abschnitten, an denen es nur „halb senkrecht“ rauf geht, laufen wir. Da kommt Alpiglen. Ich greife dankbar nach den angebotenen Salzstangen und wir traben weiter. Noch 4 Kilometer. Knapp hinter uns ist ein französischer Athlet mit seinem Supporter. Letzterer redet die die ganze Zeit und ich schaue, dass wir davon kommen. Was aber nicht so richtig klappen will. Also, hören wir weiter auf Französisch die Peitsche schwingen. Dann endlich der letzte Hügel auf der Kleinen Scheidegg und wir laufen durch das Banner-Spalier. Wie immer steht Beat von der Orga dort und nimmt mich in die Arme und muss mich dieses Mal auch festhalten. Ich habe keine Kraft mehr zu stehen in den Beinen.
Dann geht wie immer alles ganz schnell: Alex holt den schon vorab hochtransportierten Rucksack mit unseren Wechselklamotten und wir ziehen uns im beheizten Sanitäterzelt um. Es gibt noch ein schönes Zielphoto mit uns beiden und Alex treibt mich, dass wir die nächste Bahn nach Grindelwald erreichen. Wir schaffen es! Unten angekommen schnappt er sich das Rad und fährt die Laufstrecke zurück, um den Camper zu holen. Ich wandere in der Zwischenzeit zum Campingplatz und organisiere uns und Felix und Simone einen Stellplatz für die Nacht. Im Restaurant warte ich auf Alex, treffe den Zweitplatzierten, quatsche mit ihm, und schlafe dann einfach ein.
Gegen halb 12 ist Alex wieder zurück, wir räumen den Bus aus und ich geh endlich duschen. Und sehe meinen Zeh: innerlich blutigrot und er tut auch richtig weh. Hmm, vermutlich war es nicht so gut, damit noch einen Marathon gelaufen zu sein. Gegen 1 Uhr sind wir dann endlich im Bett, der längste Tage des Jahres ist nach 23 Stunden vorbei.

Sonntag, 28. Juni 2015

BREAKING NEWS: Die Ederseee-Boys halten das Team im Aufstiegskampf in aussichtsreicher Position

Orber Triathleten erkämpfen am Edersee 7. Rang - Team hält nach 2 Rennen Aufstiegsplatz!!!

Am Samstag stand für die zweite Mannschaft der Orber Triathleten der zweite Ligawettkampf in der 3. HTL an, dieses Mal im schönen Waldeck am Edersee. Leider sahen die Wetteraussichten im Vorfeld nicht so gut aus, aber davon ließen sich Eric Rainer, Peter Amend, Bernd Paczakowski und Marco Weisbecker nicht  beirren. Leider mussten die Orber auf einige Leistungsträger verzichten, die an diesem Wochenende verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen nicht starten konnten.
Die Edersee-Boys: Bernd, Eric, Peter, Marco
Mit Waldeck stand einer der anspruchsvollsten Wettkämpfe auf der olympischen Distanz in Hessen auf dem Programm, sowohl das Schwimmen im welligen Edersee, als auch die hügelige Radstrecke und der abschließende Laufpart mit über 100 Höhenmetern verlangten den Teilnehmern alles ab.
In der Auftaktdisziplin dem Schwimmen, die nicht zu der Stärke der Orber zählt, konnten sich alle im Mittelfeld platzieren. Beim Radfahren konnten dann Marco und Eric ihre Radstärke ausspielen und deutlich Plätze gut machen, Marco stieg sogar unter den Ersten 10 vom Rad und auch Bernd und Peter konnten ihre Ausgangsposition für den abschließenden Lauf verbessern. Marco musste beim Lauf leider wieder ein paar Plätze abgeben und finishte auf Gesamtrang 13. Mit der 10. schnellsten Laufzeit verbesserte sich Eric auf einen starken 22ten Gesamtrang, bei seinem Ligadebüt. Bernd (35.) und Peter (38.) sicherten mit ihren Platzierungen einen guten 7. Rang der Mannschaft im Gesamtklassement. In der Tabelle rangieren die Orber Buben damit auf dem dritten Platz nach zwei Rennen und dürften sich die weiterhin Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Der nächste Ligawettkampf steht in drei Wochen In Griessheim an, dann hoffentlich wieder in gewohnter Stärke.

BREAKING NEWS: Trotz schlechter Vorzeichen - Orber Bundesligadamen machen Fortschritte


 Drittes Saisonrennen T3-Triathlon Düsseldorf: Ein strahlendes Schlusslicht kommt langsam in die Gänge
Vorstartspannung 1. Triathon Bundesliga: "On your Marks!"
„Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht. Es ist uns gelungen, in einem Topstarterfeld unsere geplanten Fortschritte zu machen. Wir bleiben Letzter in der Tabelle, aber kommen voran. Das macht uns stolz“, resümiert der sportliche Leiter Jürgen Metzler das Bundesligarennen der Bad Orber Triathletinnen beim T3-Triathlon in Düsseldorf. Das Bundesligarennen, in das die Deutsche Meisterschaft der Profisportler eingebettet war, hatte mit der kompletten Deutschen Nationalmannschaft um Anne Haug und Rebecca Robisch etliche Starterinnen, die nicht nur um eine Topplatzierung mit der Mannschaft, sondern auch um den Deutschen Meistertitel im Sprint kämpften. 
Großstadtflair Deluxe: T3@Düsseldorf
Mit Julia Ertmer hatten die Profisportler eine Konkurrentin aus Bad Orb in ihren Reihen, die den Elitesportlern vorgemacht hatte, wie man bei den Deutschen Meisterschaften ganz vorne landet. Ertmer reiste als Vizemeisterin „Sprint“ und Deutsche Meisterin „Olympische Distanz“ an den Rhein, deutsche „Amateurmeisterin“ wohlgemerkt. Genau an diesem Punkt erkennt man das sportliche Niveau und den Unterschied, mit dem sich die Orber Triathletinnen in dieser Saison auseinandersetzen. Es ist eine leidenschaftliche Truppe ambitionierter Amateursportlerinnen, die durch ihre Erfolge unter den ganz Großen ihrer „Zunft“ antritt. Die Topstarter der ersten Triathlon Bundesliga schielen allesamt Richtung Olympische Spiele 2016 in Rio. Der TV Bad Orb dagegen kann mit seinem Bundesliga-Etat gerademal das Jahr 2015 überblicken. Die Kurstädterinnen sind dementsprechend froh, einfach nur „dabei zu sein“. Dies ist ihr ganz persönlicher olympischer Gedanke und jedes Bundesligarennen ein kleines „Rio“. Deswegen war es zwar schade, aber kein Beinbruch, dass das Team Spessartchallenge TV Bad Orb vom Verletzungspech geplagt in Düsseldorf an den Start gehen musste. Mit Julia Ertmer, Nina Vabic, Elisabeth Hilfenhaus und Nicole Swoboda-Töpfer stellte sich das Team sozusagen von selbst auf. Hilfenhaus wechselte für das Rennen auf ein neues Fahrrad mit anderer Schaltung, um ihrer noch nicht ganz verheilten Wunde von einem Brotmesserunfall mehr Schonung zu ermöglichen. Swoboda-Töpfer stellte zwar ihr Wettkampfrad ordnungsgemäß in die Wechselzone. Dieses blieb jedoch „geplant“ unbenutzt. Ihr Ermüdungsbruch, der Radfahren und Laufen unmöglich macht die nächste Zeit, verhinderte, dass sie das Rennen fortsetzen konnte nach dem Schwimmen. Ihre einzige Aufgabe war es, einer Teamkollegin „Wasserschatten“ zu spenden. 
Und ab dafür...
Von vorneherein war also klar, dass die Last des Durchkommens auf Ertmer, Vabic und Hilfenhaus ruhte. Wäre eine weitere Athletin ausgefallen während des Rennens, hätte das Team nicht gewertet werden können. 
„Wir hatten rein gar nichts zu verlieren. Schon am Vorabend des Rennens war in Düsseldorf an der Stimmung unserer Athletinnen zu spüren, dass die Aufregung der ersten beiden Rennen positiver Energie gewichen war. Mit unbändigem Willen kämpften alle im Wasser, um ihre Ziele zu erreichen“, so Betreuer Adi Kohr zur Auftaktdisziplin. Elisabeth Hilfenhaus und Nicole Swoboda-Töpfer konnten sich im Mittelfeld festsetzen. Ertmer hielt lange Kontakt zur hintersten Schwimmgruppe und musste erst spät etwas abreißen lassen. Vabic distanzierte eine Konkurrentin von Neukölln beim Schwimmen, so dass die Orberinnen dieses Mal nicht das Schlusslicht bildeten. Swoboda-Töpfer hatte nach dem Schwimmen ihren Dienst fürs Team erledigt. Die Mittelfeldposition von ihr und Hilfenhaus lässt auf das Ligafinale in Tübingen hoffen, bei dem beide wieder voll gesundet in allen drei Disziplinen angreifen wollen. 

Der fast 500m lange Weg durch den Düsseldorfer Medienhafen zur Wechselzone kam den Damen vom TV Bad Orb ebenfalls entgegen. Ertmer gelang es, die Gruppe um Hilfenhaus zu ergattern. Von da an fuhren sie in einer 5-köpfigen Verfolgergruppe. Vabic schloss einen Pakt mit einer Athletin vom TUS Neukölln, so dass alle Orber in „Teamzeitfahrmanier“ unterwegs waren.  
Julia E führt die Gruppe an, Elli schuftet hinter ihr!
Nach den flotten 20 Kilometern auf dem Rad, konnten vor allem Ertmer und Vabic zeigen, dass sie sich in den Laufschuhen am wohlsten fühlen. Mit starken Läufen ließen sie dieses Mal einige der Konkurrentinnen hinter sich. Hilfenhaus biss sich durch, verlor aber auf den 5km an Boden.
Elli beißt auf der Laufstrecke

Im Ziel war die Mannschaft happy, obwohl in der Addition der Platzierungen erneut Platz 14 von ebenso vielen Bundesligateams heraussprang.  
„Hier fand heute Entwicklung statt. Wir kommen näher. Es braucht eben seine Zeit, um auf diesem Niveau Fuß zu fassen. Jetzt haben die Mädels einen Monat Zeit, sich zu erholen und die Verletzungen auszukurieren. Beim Finale in Tübingen wollen wir nochmal einen draufsetzen und zeigen, dass unser kleines Städtchen nochmal ein Ausrufezeichen setzen kann“, wagt Kohr den Blick in die Zukunft. 
Check: Julias Schwesterherz der Schmerzen aus Erlangen
Schwestern im Leid... Nina und ihre Zeitfahrpartnerin aus Neukölln!
Die Topathleten kämpften mit brutalem Tempo um den Deutschen Meistertitel. Die Damen von Buschhütten, Witten und Potsdam gaben alles, um ganz vorne mitzumischen. Gewonnen hat das Rennen die Potsdamerin und Juniorenweltmeisterin Laura Lindemann. Eine Athletin, die Deutschland bei den olympischen Spielen in Rio sicherlich vertreten wird. Für die Orber Damen folgt ihr nächstes persönliches „Rio“ am 2. August beim Saisonfinale der Ersten Triathlon Bundesliga. 
Meisterlich mit einem 5km-Lauf in 16:25min: Laura Lindemann!
Das Bild des Tages wurde beim Check-In geschossen. Der Deutscher Serienmeister EJOT Team Buschhütten "meets" Schlusslicht TV Bad Orb: WOW! 
von links nach rechts Hannah Philipin (U23 WM 2014/Platz 4), Nina Vabic, Rebecca Robisch (Weltcupfinale 2014/Platz 6), Swenja Bazlen (Olympia 2012/Platz 32), Nicole Swoboda-Töpfer, Julia Ertmer, Rachel Klamer (Europameisterin 2013), Elisabeth Hilfenhaus
... Immer wieder wie im Film: "The Orb" in der Bundesliga!!!

Donnerstag, 25. Juni 2015

Vorschau 3. Hessenliga: Edersee is calling!

Am Samstag, 27. Juni, macht die 3. Hessenliga Halt am Edersee, um dort beim zweiten Wertungsrennen beim Waldecker Traditions-Triathlon ihre Platzierungen neu zu sortieren. Nach dem gelungenen Auftakt der Orber mit dem zweiten Rang in Fritzlar beweist die "Zweite Garde", dass auch sie ein Wörtchen mitsprechen kann im Aufstiegskampf.
Doch auch die Orber Herren sind - wie die beiden Damenteams - vom Pech verfolgt. Mehrere Ausfälle lassen die "Buben" zu viert an den Edersee reisen. Jürgen Metzler und Adi Kohr begleiten die Bundesliga-Damen nach Düsseldorf und sind somit zwar fürs Team unterwegs, stehen als Starter jedoch nicht zur Verfügung. Jean-Marc Paczarkowski und Swen Kailng fallen ebenfalls aus.
Somit treten die Orber mit einem Starter weniger an als möglich, aber immer noch gerade so vielen Athleten wie nötig. Mit der Formation Bernd Paczarkowski, Peter Amend, Eric Rainer und Marco Weisbecker wollen die Kurstädter bei der schweren Olympichen Distanz in Nordhessen die aussichtsreiche Position des Teams verteidigen. Die schwere Radstrecke dürfte den Startern jedenfalls liegen. Paczarkowski ist Experte für schwierigstes Terrain, ist er doch mehrfacher Finisher eines der schwersten Ironman-Rennens der Welt auf Lanzarote. Auch den leidenschaftlichen Mountain-Biker Rainer und Weisbecker sind "Höhenmetern" auf dem Rad keinesfalls abgeneigt. Im Grunde spricht also vieles für die Orber! Es wird sich zeigen, was die Konkurrenz der Truppe entgegenzusetzen hat. Das dritte der vier Saisonrennen folgt am 19. Juli in Griesheim, wo der Wettkampf in die Hessenmeisterschaft im Sprint Griesheim bei Darmstadt eingebettet sein wird.

Vorschau Bundesliga: "Vom Verletzungspech geplagt und dennoch motiviert"

 Die Orber Triathletinnen vor ihrem Highlight beim Bundesligarennen in Düsseldorf


Mit einer taktischen Notlösung reist die Bundesligamannschaft des TV Bad Orb an den Rhein, um beim Großstadttriathlon in Düsseldorf beim dritten Saisonrennen anzutreten. Erneut ist die Meldeliste gespickt mit Olympioniken und Weltcupstartern . Mit Rebecca Robisch, Laura Lindemann, Anja Knapp und Sophia Saller tritt nahezu die komplette Nationalmannschaft an, die im Juli beim Weltcuprennen in Hamburg versuchen wird, vor heimischem Publikum zu Wekltcuppunkte zu sammeln und den begeehrten WM-Titel in der Mixed.-Staffel in der Hansestadt zu holen. Außerdem wollen die gestandenen Olympiateilnehmerinnen  Anne Haug und Svenja Bazlen  alles geben, um auch in Düsseldorf das Rennen von vorne zu gestalten. Für den TV Bad Orb war alles angerichtet, um Plätze gutzumachen. Mit Nicole Töpfer und Ellisabeth Hilfenhaus sollten die beiden besten Schwimmer mit neuen Kräften zurück ins Team kommen, um eine der begehrten Radgruppen nach der Auftaktdisziplin zu ergattern. „Dies wäre die ideale Ausgangsituation gewesen, damit die Mädels endlich mal zeigen können, was gehen kann, wenn sie mit anderen Sportlern vom Rad steigen. Aber leider kamen dann die schlechten Nachrichten“, so der Sportliche Leiter Adi Kohr. „Nicole Töpfer erlitt einen Ermüdungsbruch, der Laufen unmöglich macht. Ellisabeth Hilfenhaus schnitt sich tief mit dem Brotmesser in die Finger und musste eine Trainingspause einlegen. Auch Ann-Parthemore hat vom Arzt aufgrund einer Rückenverletzung absolutes Laufverbot erteilt bekommen und Laura-Sophie Usinger laboriert an einer starken Erkältung und fällt aus“, so Kohr weiter. Zwischenzeitlich bangte das Team darum, überhaupt die nötigen drei Starterinnen aufzubringen. Wenigstens Ellisabeth  Hilfenhaus stößt rechtzeitig zum Rennen zum Team zurück und brennt auf ihren Einsatz. Mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen wird Julia Ertmer nach Düsseldorf reisen. Als frisch gebackene deutsche Meisterin wird sie alles daran setzen, ihre gute Schwimmleistung aus der Vorwoche zu bestätigen. Und auch Nina Vabic will ihren Raddefekt, der sie beim letzten Rennen im Kraichgau zur Aufgabe zwang, vergessen machen. Auch sie ist hochmotiviert, in Düsseldorf zu glänzen. Nicole Töpfer wird jedoch am Renntag nicht am Streckenrand anfeuern, sondern als vierte im Bunde antreten und eine besondere Rolle einnehmen. Ihre Verletzung erlaubt der guten Schwimmerin ihre Lieblingsdisziplin auszuüben. So wird sie „Wasserschatten“ spenden und für eine ihrer Teamkolleginnen das Tempo machen, um diese so lange es geht am Hauptfeld zu halten und eine gute Ausgangsposition für die Folgedisziplinen zu schaffen. Ertmer, Vabic, Hilfenhaus und Töpfer werden also alles tun, um die Farben des TV Bad Orb auf höchster nationaler Ebene gut zu vertreten. 
Mit Freude Richtung Düsseldorf

„Jede der Athletinnen wird sich in Düsseldorf ein persönliches Ziel setzen. Wenn diese erreicht werden, hat das Team Erfolg. Wir sind zwar vom Verletzungspech geplagt und dennoch motiviert. Es macht viel Freude zu spüren, wie das Team an seinen Aufgaben wächst. Alle verbessern sich ungemein. Hier wächst etwas zusammen, das sich nicht etwas Verletzungspech aus der Ruhe bringen lässt“, betont der sportliche Leiter Jürgen Metzler den Umgang der Sportlerinnen mit der Notsituation vor dem Rennen in Düsseldorf. 

Montag, 22. Juni 2015

2. Hessenliga der Damen in Bruchköbel am Start

Nach dem Ligaauftakt in Darmstadt vor zwei Wochen ging es für die Mädels der 2. Hessenliga heute in Bruchköbel zur Sache.htl_logo_rgb_400.jpg
Beim Quarterman mussten Julia Hündersen, Hannelore Heinl und Katharina Kreit die Olympische Distanz bewältigen.
Geschwächt durch die Krankheit von Julia Karrasch und Laura-Sophie Usinger mussten sich die Mädels zu Dritt anstatt zu Viert durchbeißen und hoffen, dass keiner ausfiel. Denn drei Damen kommen letzten Endes in die Teamwertung.
Im Ziel: Hannelore, Julia H. und Katha
Das Schwimmen, was ja die eher schwächere Disziplin der Orber darstellt, verlief zufriedenstellend und so wechselten die Ladies entschlossen aufs Rad.
Der Rundkurs um Bruchköbel hat es in sich und so kostete einiges an Kraft.
Dennoch holten die Mädels auf und platzierten sich im vorderen Feld.
Nach dem Wechsel zum Laufen waren Hündersen und Kreit dicht beisammen, gefolgt von Heinl.
Julia H. nach dem Radfahren
Katha auf dem Weg in die 2. Wechselzone
Angefeuert von den mitgereisten Fans kam Kreit letztendlich als erste Orberin (Platz 13) und mit neuer Bestzeit ins Ziel, knapp vor Hündersen (Platz 16). Heinl (Platz 43) kämpfte sich eindrucksvoll über die Strecke und bewies einmal mehr, dass Triathlon nicht nur für junge Wilde ist . Das Team belegte in der Notformation dennoch den 9. Rang von allen 13 Teams in der Ligawertung. Auch Amiticia Viernheim, in Damrstadt noch souveräner Sieger, schwächelte und belegte nur Platz 11. Lediglich der ASC Darmstadt, Spiridon Frankfurt und die Sportgemeinschaft Orlen bestätigten ihre gute Leistungen vom Saisonauftakt. Der Kampf um die begehrten 3 Podestplätze, die zum Aufstieg in die höchste Hessenliga berechtigen bleibt jedenfalls spannend. Für den Teamsprint in Fuldatal und das Saisonfinale im Rodgau über die olympische Distanz hat sich das Team vorgenommen, den ein oder anderen Favoriten noch zu ärgern. Was am Ende dabei herausspringt, wird sich weisen.

Teamkollege Eric Rainer kämpfte sich beim Quaterman in der offenen Wertung auf einen hervorragenden 9. Gesamtrang. In einer Endzeit von 2:23 Stunden belonhte er sich obendrein mit dem Bronzerang in seiner Altersklasse. Es scheint, als sei der Orber fit für sein Ligadebüt am 28. Juni bei Waldeck-Triathlon am Edersee, wo er in der zweiten Herrenmansnchaft für ein gutes Abschneiden des Teams antritt.


Julia Ertmer wird Deutsche Meisterin über die „olympische Distanz“


Innerhalb von nur 7 Tagen gelingt Julia Ertmer vom Team Spessart-challenge TV BAD ORB ein grandioser Doppelschlag. Nach ihrem Deutschen Vizemeistertitel über die Sprintdistanz vor einer Woche im bayerischen Ingolstadt, schlägt sie bei der Deutschen Meisterschaft über die doppelte Streckenlänge (1,5km Schwimmen, 40km Rad, 10km Laufen) richtig zu und krönt ihre Leistung mit dem Deutschen Meistertitel in ihrer Altersklasse.

In ihrem Wettkampf klappte für die Bad Orber Athletin dieses Mal nahezu alles. Sie konnte bereits beim Schwimmen zeigen, dass auch Orberinnen das „kühle Nass“ beherrschen und stieg nach der ersten Disziplin als zweite Frau aus dem Wasser. Das ist von daher zu betonen, als dass die Kurstädterin in der Auftaktdisziplin einige Bundesligakonkurrentinnen hinter sich ließ, an deren Fersen sie in der Vergangenheit oft vergeblich versucht hatte, dranzubleiben. Auf dem Rad konnte Ertmer mit etwa 38km/h in Führung liegend ordentlich Druck machen und hielt die Deutsche Meisterin aus der Vorwoche, zwar kurz hinter ihr fahrend, dennoch auf Abstand. „Es war ein tolles Gefühl zu spüren, dass sich einige Bundesligakonkurrentinnen abmühten, mich zu stellen. Gerade weil es in der Bundesliga bisher auf Grund der Windschattenfreigabe für uns Orber eher eine Aufholjagd war. Dieses Mal war es andersrum. Ich wusste aber, dass ich auf der Laufstrecke alles aus mir herausholen muss und lief dementsprechend hart an“, so Ertmer zum Wettkampfgeschehen. Das gelang der Gymnasiallehrerin prächtig. Sie absolvierte die 10km in 38:40min, eine Zeit, mit der man bei einem reinen Volkslauf gute Chancen auf den Sieg hat. Nach phänomenalen 2:10:43 Stunden war Ertmer dann im Ziel angelangt. Lediglich eine Athletin in der Gesamtaddition aller Altersklassen war 6 Sekunden flotter als Ertmer, so dass auch der gesamtzweite Rang heraussprang. Dafür gibt es jedoch keine Medaille, es zeigt lediglich die Stärke von Ertmer in der virtuellen Addition aller Wettkämpfe. Und es zeigt sich einmal mehr, dass klassischer Triathlon, also ohne Windschattenfreigabe auf dem Rad, das Format ist, bei dem Ertmer all ihre Trümpfe ausspielen kann. Es bleibt leider nahezu eine andere Sportart als in der Bundesliga, wo der Schwerpunkt eher auf dem Schwimmen liegt und derjenige verloren hat, der keine Radgruppe erwischt.
Smile: Deutsche Meisterin "olympisch"
„Hier in Peine hat heute alles gepasst. Darauf lässt sich aufbauen. Es wird sich zeigen, ob ich kommende Woche in Düsseldorf eine ähnlich gute Schwimm-Performance zeige, dann kann sich der ganze Wettkampf anders entwickeln“, hofft Ertmer und blickt in Richtung Düsseldorf, wo die Erste Triathlon Bundesliga am 28. Juni gastiert. Motiviert jedenfalls ist das Team, reisen sie doch mit einer frisch gebackenen Deutschen Meisterin an den Rhein.



Sonntag, 21. Juni 2015

Regionalliga Mitte „Herren“ beim Mittelmoseltriathlon: PLatz 8 für die "MoselBoys"


Team Spessartchallenge TV BAD ORB verteidigt Mittefeldposition - Florian Brosch siegt in der Ligawertung

Bereits am Samstag reiste das Regionalligateam des TV BAD ORB nach Zell an der Mosel, um in einem altehrwürdigen Landgasthaus Station zu machen und sich auf den Mittelmoseltriathlon vorzubereiten. Am Sonntag stand nach dem Auftaktrennen in Darmstadt und einem überzeugenden 7. Platz in der Regionalliga Mitte, die sich aus den Landesverbänden Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zusammensetzt, erneut ein Rennen über die Sprintdistanz an. 
"Prost" sagt Zell's Symbol: die schwarze Katz
In der Formation Florian Brosch, der sein viertes Rennen innerhalb von vier Wochen absolvierte, Michael Lik, Jan Grießmann, Sebastian Heinl und Jürgen Metzler erhofften sich die „Orber Buben“ ihre Position im Mittelfeld der Liga zu festigen. Adi Kohr, als Ersatzmann in der offenen Wertung gemeldet, startete kurz nach den Ligaathleten über die identische Distanz von 750m Schwimmen in der Mosel, 20km Radfahren mit einem garstigen Anstieg und einem 5km Lauf am Ufer der Mosel. Das Freiwasserschwimmen ist immer eine besondere Herausforderungen, die die Kurstädter eher erledigen, als genießen. Dennoch tauchten die schwimmstarken Brosch und Lik zu Beginn der Radstrecke schon in aussichtreicher Position auf. Jan Grießmann folgte kurz dahinter. Jürgen Metzler entstieg kurz vor Sebastian Heinl eher im hinteren Mittelfeld der Ligakonkurrenz der 19,5 Grad „warmen“ Mosel. Jetzt galt es, auf in den Lieblingsdisziplinen Radfahren und Laufen, Plätze gutzumachen. Bereits am Anstieg merkte Brosch, dass vier Rennen in vier Wochen durchaus förderlich für die Form sein können. „Ich bin den Berg heftig hochgeballert und hab mich so gut gefühlt dabei. Da wusste ich, mein Rennen aus der Vorwoche über die halbe Ironman-Distanz in Maxdorf habe ich defintiv gut verkraftet“, so der Lehramtsreferendar Brosch im Ziel.  Seine Leistung bestätigte er auch beim Laufen und holte den Tagessieg in der Ligawertung mit einer phänomenalen Endzeit von unter einer Stunde. Mit einem starken Rennen und einer Zeit von 1:00:54 Stunden schaffte es Neuzugang Michael Lik – wie schon beim Rennen in Darmstadt – mit einem neunten Rang in die Top10. Jan Grießmann (1:04:03 Stunden) und Jürgen Metzler (1:08:13 Stunden) komplettierten mit soliden Leistungen die Wertungsplätze der Orber Mannschaft. Nachdem Heinl auf dem Rad Metzler zunächst am Berg gestellt hatte, musste Metzler beim Laufen alles investieren, um in der teameigenen Wertung Heinl den Rang noch strittig zum machen. Am Ende trennten die beiden gerade mal 20 Sekunden.  Triathlon „Urgestein“ Adi Kohr zeigte, dass mit ihm immer noch zu rechnen ist.  Kohr (1:08:33 Stunden) setzte sich im zeitversetzten Rennen in der „virtuellen“ Teamwertung genau zwischen Metzler und Heinl und belegte in der offenen Wertung einen ordentlichen 7. Rang in seiner Altersklasse. 
Heinl, Grießmann, Kohr, Metzler, Lik, Brosch
Für die Orber Mannschaftsleistung sprang erneut der 8. Platz in der Teamwertung aller 14 Mannschaften heraus. Damit scheint das Saisonziel, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und in Richtung vorderes Mittelfeld zu schielen, in greifbarer Nähe. Die Regionalliga Mitte macht nun erst mal Pause und wartet mit dem extrem schweren Teamsprint in Fuldatal Anfang August auf, bevor es Mitte September zum Saisonfinale an der geschichtsträchtigen „Brücke von Remagen“ geht. Das Team jedenfalls hofft in der zweiten Saisonhälfte noch auf den Einsatz von Alexander Nikolopoulos, der nach seinem Saisonhighlight – einem Langdsitanzrennen in den Pyrenäen – hoffentlich zum Team hinzustößt und die Truppe verstärkt.


Mittwoch, 17. Juni 2015

Aus der Fachpresse "tri-mag": Die Deutschen Meisterinnen "Sprint" im Überblick...

... Julia E. ist dabei! Topleistung... Chapeau!

Fast 2.000 Einzelstarter waren am Wochenende beim Triathlon Ingolstadt dabei. Knapp 200 davon kämpften in den verschiedenen Altersklassen um die Deutschen Meistertitel auf der Sprintdistanz. Insgesamt neunmal Gold, Silber und Bronze wurde bei den Frauen vergeben. Und hier ist die Ehrentafel. Herzlichen Glückwunsch den Siegerinnen und Platzierten!

http://tri-mag.de/aktuell/kurzstrecke/sprintstark-die-deutschen-meisterinnen-im-ueberblick-118067


AK30 W
14. Juni, Ingolstadt (GER)

NameVereinGesamt0,75 km Swim20 km Bike5 km Run
1Maria HivnerSC Königsbrunn1:04:5712:5431:3217:41
2Julia ErtmerTEAM fas.tri TV Bad Orb1:05:0813:0931:2118:13
3Katrin PuthTSV 1880 Gera Zwötzen1:10:3314:1933:4219:48


Dienstag, 16. Juni 2015

Vorschau: Zweites Damenteam beim Quaterman & Regionalliga der Männer beim Mittelmoseltriathlon




Auch vor den zweiten Rennen in der Liga-Saison der Hessen- und Regionalligen heißt es für die Teams des Team Spessartchallenge TV BAD ORB ihre Leistungen abzurufen. 
Das zweite Damenteam reist dafür zum Quaterman nach Bruchköbel, bei dem es eine "viertel" Ironman-Distanz zu bewältigen gilt (950m Swim - 45km Bike - 10,5km Run). Für das Damenteam heißt es, die "Holzmedaille" (Rang 4) vom Saisonauftakt in Darmstadt vergessen zu machen, die nur aus einer kollektiven Zeitstrafe auf Grund zu späten Eincheckens in die Wechselzone resulierte, nicht aber wegen zu schlechter Leistungen. Sportlich wären die Orberinnen direkt hinter dem zweiten Team von Bundesligakonkurrent Amiticia Viernheim gelandet. Die Kurstädterinnen treten dieses Mal mit Julia Hündersen, frisch gebackene Siegerin des Triathlons in Seligenstaadt und Julia Karrasch an, die sich beim Radrennen "Rund um Köln" in Form begracht hat. Dritte im Bunde ist Katahrina Kreit, die nach guten Ergebnissen in Gemünden und Viernheim auf den Ligaeinsatz brennt. Komplettiert wird die Formationvon Laura-Sophie Usinger, die Joanna Tywczynski ersetzt, die an einer langwierigen Handverletzung laboriert und leider passen muss. Mit ihrer Topplatzierung von Darmstadt ist Usinger jedoch sicherlich eine adäquate Lösung, um Erfolg für das Team einzufahren. 


Die Orber Männer des Regionalligateams dürfen zu einer neuen Wettkampfstätte reisen. "Neue Wettkampforte sidn immer etwas besonderes, da macht unser Sport doppelt Freude", meint Adi Kohr im Hinblick auf das anstehende Rennen beim Mittelmoseltriathlon über die Sprintdisatanz in Zell an der Mosel. Kohr wird als "Ersatzmann" mit an die Mosel reisen und in der offenen Wertung um vordere Platzierungen kämpfen. Die geplante Stammformation für das Regionalligarennen besteht aus den Erfolgsgaranten vom Saisonauftakt in Darmstadt Florian Brosch und Michael Lik, ergänzt um Jan Grießmann, Sebastian Heinl und Jürgen Metzler. Alle treten an, um den zufrieden-stellenden 7. Rang von Darmstadt mindestens zu bestätigen. 

Das letzte Wochenende hat gezeigt, wie erfolgreich die Orber als Einzelkämpfer waren. Jetzt darf es ruhig so weitergehen... dieses Mal im TEAM!!!

Sonntag, 14. Juni 2015

BREAKING NEWS Teil 2: Brosch stark - Fünfter Platz beim Maxdorf Triathlon auf der Mitteldistanz


Am Sonntag ging es für Florian Brosch vom TV Bad Orb Team Spessartchallenge zur Mitteldistanz (2km schwimmen, 85km Rad, 20km laufen) nach Maxdorf. Dieser Wettkampf wird nur alle zwei Jahre ausgetragen, beinhaltete die Deutschen Feuerwehrmeisterschaften, sowie die Landesmeisterschaften von Rheinland Pfalz und dem Saarland. Da dieses Rennen ausßerdem zum presitgeträchtigen BASF Rhein Neckar Cup gehört, waren einige hochkarätige Starter unter den insgesamt rund 800 TeilnehmerInnen. 
Brosch, der ebenfalls am BASF Rhein Neckar Cup teilnimmt und für den es nach dem vor zwei Wochen stattgefundenen Viernheim Triathlon und dem letztwöchigen Regionalalligaauftakt in Darmstadt der dritte Wettkampf innerhalb von zwei Wochen war, wusste deshalb nicht genau, wo er sich einordnen konnte.
Flo Brosch beim 20km-Run
Nach dem 2km Schwimmauftakt fand sich Brosch in der Führungsgruppe wieder und konnte als 8. aufs Rad steigen. Auf dem Rad galt es eine landschaftlich reizvolle, aber konditionell mit knapp über 1000 Höhenmeter gespickte Radrunde zu absolvieren. Kontrolliert fahrend konnte Brosch auch wieder als 8. auf die abschließenden 20km Laufen wechseln. Die Laufstrecke führte die Athleten bei nun hochsommerlichen Temperaturen an die 30 Grad über Wald- und Fahrradwege, die die müden Beine auch koordinativ und konditionell mit zwei kurzen Bergaufpassagen forderten. Hier konnte Brosch seine Laufstärke einmal mehr ausspielen und fand sich schnell auf Platz 6, nachdem er den Profiathlet Jens Kaiser vom Mohrenwirt Pro Team überholen konnte. Bei km15 konnte Brosch dann sogar auf den 4. Platzierten auflaufen und sich vor diesen setzen. Da der Bad Orber Athlet zu diesem Zeitpunkt aber schon mit Krampfansätzen zu kämpfen hatte, musste er zwei Kilometer vor dem Ziel an der Verpflegungsstelle etwas Tempo rausnehmen, um etwas trinken zu können. Hier konnte sich der vorher eingeholte Athlet wieder nach vorne setzen und Brosch konnte nichts mehr entgegensetzen. So konnte der Regionalligastarter des Team Spessartchallenge des TV Bad Orb das Tempo rausnehmen, damit er am kommenden Wochenende beim vierten Rennen in drei Wochen für das Regionalligateam wieder einigermaßen fit am Start stehen kann.

BREAKING NEWS: Orber Triathleten auf Erfolgstour quer durch Deutschland


Ertmer Deutsche Vizemeisterin im Sprint - Gabler Hessenmeister im Duathlon – Kailing Vizehessenmeister im Cross-Biathlon - Hündersen siegt in Seligenstadt

Wenn mal kein Ligarennen ansteht für die Triathlonabteilung des Team Spessartchallenge TV Bad Orb sind die Athleten keinesfalls am faulenzen. Das zumindest beweist einmal mehr das vergangene Wochenende. Als Einzelstarter auf den verschiedensten Wettkampfformaten vom Radrennen, Duathlon (Lauf-Rad-Lauf) über Crossbiathlon (Laufen & Schießen) bis hin zum klassischen Triathlon (Schwimmen-Radfahren-Laufen) waren etliche Sportler als Einzelkämpfer nicht nur aktiv, sondern auch überaus erfolgreich.
Bereits am Samstag startete Jörn Gabler bei den hessischen Meisterschaften im Duathlon, die innerhalb des Burgwald Triathlons ausgetragen wurden, mit dem Gewinn des Hessenmeistertitels in seiner Altersklasse den Erfolgsreigen der Kurstädter. 

Jörn Gabler holt "Silber"
Bei dem Wettkampf über 10km Laufen, 40km Rad und einem finalen 5km-Lauf wurde er hinter dem Gesamtsieger Marcel Glaser vom WVC Kassel auch in der Tagesendabrechnung Zweiter.
Peter Amend mit Urkunde
Beim Gershäuser Volkstriathlon schrammte Peter Amend nur knapp an der Top10 vorbei und errgang einen 11. Platz in der Gesamtwertung. Damit zeigt die Formkurve für seinen ersten Ligaeinsatz für die zweite Mannschaft am letzten Juniwochenende am Edersee deutlich nach oben. 


Das kurioseste Wettkampformat absolvierte Teamneuling Swen Kailing. Beim den hessischen Meisterschaften Cross-Biathlon in Marjoss musste im Wechsel gerannt und geschossen werden. Im Rennen musste sich Kailing lediglich dem Seriensieger der letzten Jahre geschlagen geben und holt den Vizehessenmeistertitel. 
Podest für Swen Kailing

Nach dem überaus erfolgreichen Samstag gingen sonntags weitere Athleten – kreuz und quer verteilt über die Republik – an den Start. Beim traditionsreichen Radrennen „Rund um Köln“, das bei den Profimännern von Tom Boonen gewonnen wurde und mit dem 6. Platz von Sprint-Ass Marcel Kittel Hoffnung auf Etappensiege bei der kommenden Tour De France macht, startete Julia Karrasch über die Distanz von 67km. In der Damenkonkurrenz belegte sie einen hervorragenden 10. Gesamtrang, knapp eineinhalb Minuten hinter der Siegerin. „Ich habe die 67km in flotten 1:45 Stunden hinter mich gebracht. Das hat mega Spaß gemacht.“, beschrieb Karrasch ihre Leistung.
Vergleichsweise „vor der Haustür“ lieferten Julia Hündersen und Teamkollege Jan Grießmann beim 24. Seligenstädter Triathlon bärenstarke Leistungen ab. Mit dem 11. Rang in der Gesamtwertung verfehlte Grießmann zwar knapp die Top10-Platzierung, sicherte sich jedoch mit „Bronze“ in seiner Altersklasse einen Podiumsrang. Im Rennen der Damen Hündersen enteilte der Frauenkonkurrenz und feierte den Gesamtsieg. Damit topt Hündersen sogar die beiden Bronzeplätze von Adi Kohr aus den Jahren 2006 und 2007. Es scheint alles angerichtet für eine der Leaderinnen des zweiten Teams im Hinblick auf die kommenden Herausfoderungen in der Hessenliga. 
Julia Hündersen "ganz oben"

Hunderte Kilometer entfernt im Bayerischen Ingolstadt stand mit den Deutschen Meisterschaften im Sprinttriathlon der Altersklassen ein weiteres Highlight des Rennwochenendes an. Als Titelverteidigerin reiste Julia Ertmer an, um eine ebenso erfolgreiche Leistung wie im vergangenen Jahr in Darmstadt abzuliefern. Dass dies kein leichtes Unterfangen werden würde, konnte man bereits an der Meldeliste erkennen, die einige Bundesligakolleginnen des MRRC Triathlon Teams aus München präsentierte. Im Rennen musste sich Ertmer dann auch zwei ihrer Kolleginnen aus der 1. Triathlon Bundesliga, Maria Paulig und Liora Feicht in der Gesamtwertung geschlagen geben. Gerade einmal 50 bzw. 15 Sekunden trennten Ertmer am Ende von den beiden. Dies ist von daher beachtlich, als dass die Münchnerin vergangene Woche beim Bundesligarennen im Kraichgau noch fast 4 Minuten schneller war. Daran erkennt man, wie in den Bundeligarennen durch die Tatsache, dass schnelle Schwimmer auf dem Rad ein eher erholsames Rennen in einer Radgruppe verbringen und schwimmschwache Sportler einen harten Kampf auf dem Rad „solo“ erleben müssen, was zu den markant erscheinenden Zeitabständen führt. Es ist schlichtweg so, dass man im Pulk einer Radgruppe schneller fährt als wenn man alleine unterwegs ist wie bei den Deutschen Meisterschaften von Ingolstadt. 
Julia Ertmer "out of the Water"
An Ertmers Leistung erkennt man das „Zerrbild“, das die Bundesliga ab und zu abgibt. Im Einzelvergleich von Ingolstadt konnte Ertmer mit solidem Schwimmen über 750 Meter, schnellen 20 Kilometer auf dem Rad und einem Toplauf über 5km zwar nicht ihren Deutschen Meistertitel verteidigen, erkämpfte sich aber mit dem 4. Rang in der Gesamtwertung den Vizemeistertitel in ihrer Altersklasse. Damit zeigte sich die Bundesliga-Athletin des TV Bad Orb zufrieden: „Die Konkurrenz hier in Bayern kam mir höllisch schnell vor. Mit dem Vizetitel bin ich sehr happy. Und nächste Woche geht’s dann über die doppelte Distanz bei den nächsten Deutschen Meisterschaften ran.“ Denn vor dem Bundesligahighlight am 28. Juni in Düsseldorf legt die Orberin nächste Woche in Peine einen Zwischenstopp ein, wo die Deutsche Meisterschaft über die „olympische Distanz“ ansteht. Generell gilt als Grundsatz für die Triathleten des TV Bad Orb „Je länger die Rad- und Laufstrecke, desto größer die Chance auf Erfolg“. Neben Ertmer genießen auch die Teamkolleginnen der zweiten Mannschaft am 21. Juni beim Ligawettkampf der zweiten Hessenliga während des „Quaterman“ in Bruchköbel längere Wettkampfstrecken und freuen sich drauf. Mit einer längeren Distanz haben es die Orber Herren in der Regionalliga nächste Woche beim „Mittelmoseltriathlon“ in Zell an der Mosel zwar nicht zu tun. Dennoch versuchen auch sie, den 7. Platz vom ersten Rennen in Darmstadt zu bestätigen oder gar noch eine Schippe zuzulegen. Es wird sich also zeigen, ob auch kommendes Wochenende für die Teams und Einzelstarter des TV Bad Orb Erfolg zu Buche schlägt.

Mittwoch, 10. Juni 2015

BundesligaNEWS: Offiziellles Rennvideo Bundesliga Kraichgau


Und auch wenn die Kameras eher im vorderen Feld filmten und den Kampf unserer Mädels vernachlässigten... Der TV BAD ORB war dabei!!! 
Julia E, Elli, Lauso & Nici im Orber Haseltal!
Voller Vorfreude bereitet sich die "Truppe" auf das kommende Rennen in Düsseldorf vor!

Sonntag, 7. Juni 2015

Kraichgau & Darmstadt - Das Rennwochenende der Teams im Überblick

Bundesliga im Kraichgau – Bad Orber Triathlon-Damen kämpfen gegen erbarmungslose Hitze und Konkurrenz 
 

Bereits am Freitag reiste ein Teil des Teams Spessartchallenge TV Bad Orb in den Kraichgau, um sich mit den Wettkampfstrecken des zweiten Saisonrennens der ersten Triathlon Bundesliga vertraut zu machen. Bei brütender Hitze testeten Julia Ertmer und Laura-Sophie Usinger die Radstrecke, wechselten danach noch in die Laufschuhe, um sich an die heißen Wetterbedingungen zu gewöhnen. Kurz vor dem abschließenden Seeschwimmen, traf das Team noch Coach Uwe Widmann, der für das Organisationsteam für die am Folgetag stattfindende Deutsche Meisterschaft über die Halbe Ironman-Distanz vor Ort war.

Die Kraichgau-Crew

Für das Team der Bad Orberinnen stand am Samstag Abend um 19 Uhr der Einzelsprint gegen hochkarätige Konkurrenz, gespickt mit nationalen und internationalen Stars wie Andrea Hewitt, die am vergangen Wochenende beim Weltcup in London noch auf einen hervorragenden 6. Platz gesprintet war. Als Gesamtweltcupsiegerin von 2011 und Olympiateilnehmerin von 2012, führte sie die Mannschaft vom Deutschen Meister EJOT TEAM Buschhütten an. 
Vorstartspannung
Sofort nach dem die Startkanone erklungen war, wurde auf der Schwimmstrecke enormer Druck gemacht. Die Schwimmstärke im Bundesligastarterfeld ist immens groß. Wer nicht mithält und eine der begehrten Radgruppen ergattert, muss sich solo über die Radstrecke kämpfen, während sich etliche gute Schwimmer in den Radgruppen verstecken und nur die ganz starken Radfahrerinnen das Rennen von Vorne gestalten. Nahezu geschlossen kamen die vier Kurstädterinnen am Ende des Feldes aus dem Wasser und machten sich auf, die enteilten Konkurrentinnen einzufangen, was ein schier kraftraubendes Unterfangen schien. 
Die Topathletinnen auf dem Rad
Durch einen vorbildlich schnellen Wechsel setzte sich Julia Ertmer sofort von ihren Vereinskameradinnen ab und machte sich auf die Verfolgungsjagd. Nina Vabic, Ann Parthemore und Laura-Sophie Usinger machten gemeinsame Sache und versuchten im „Mannschaftszeitfahr-Express“ Sekunden gut zu machen. 
Lauso & Ann
Erstaunlicher Weise fiel Nina Vabic – sonst als starke Radfahrerin bekannt – zurück, so dass das Trio auf ein Duo zusammenschrumpfte. Die Situation entpuppte sich jedoch nicht als köperliche Schwäche, sondern als Raddefekt, der Vabic zur Aufgabe zwang. Dieser Ausfall musste nun von den übrigen drei Orberinnen aufgefangen werden. Ertmer tat alles, um die gut 500 Meter vor ihr fahrende Gruppe zu erreichen. Dieser zehrende Soloritt kostete viel Kraft, dennoch gab Ertmer alles und halbierte den ihren Rückstand auf knappe 35 Sekunden. In der Wechselzone angekommen, waren die vor ihr platzierten Athletinnen schon in greifbare Nähe gerückt. Mit einem schnellen Lauf von 19:14min über 5km konnte Ertmer einige Athletinnen einsammeln und erstmals gestandene Bundesligakonkurrentinnen hinter sich lassen. 
Julia hebt ab!

Ann Pathemore und Laura-Sophier Usinger kämpften bis kurz vor die Ohnmacht auf der Laufstrecke, um ihre Debüts auf höchster nationaler Ebene für sich zufriedenstellend abzuschließen. „Ich war so kaputt im Ziel“, hechelte Usinger, nachdem sie mindestens eine viertel Stunde am Boden nach Luft rang. „Aber es hat total Spaß gemacht, sich so zu verausgaben. Usinger hat mit ihrem Bundesligadebüt einen großen sportlichen Karriereschritt getan. Im Vorjahr startete sie noch in der niedrigsten Hessenliga und durfte nun mit den „Großen ihrer Sportart“ an den Start gehen. „Das macht mich stolz. Selbst wenn ich Letzte im Starterfeld wurde, ist es eine große Ehre, neben Andrea Hewitt gestartet zu sein. Mit jemand zu starten, der 2012 in London bei Olympia war, ist total motivierend für mich,“ so Usinger im Resümee ihres Rennens. „Am Ende ist es nicht von der Hand zu weisen, dass wir im Schwimmen hinter der nationalen Spitze hinterherhinken. Alle Konkurrentinnen entspringen den Kaderschmieden der Landesverbände oder sind Weltstars. Und dann kommen wir ambitionierte Hobbysportler und versuchen mitzuhalten“, so Ertmer ernüchternd zu den schwimmerischen Defiziten. „Andererseits wussten wir das aber auch vor der Saison und können uns auf das konzentrieren, was wir können und Spaß dabei haben“, ergänzt Ertmer ihren Anspruch in der ersten Bundesliga. Im Ziel waren alle Kurstädterinnen dann auch schnell sehr froh über das Geleistete. 
Auf und davon: 5km in 16:37min... Andrea Hewitt
 „Es ist ein Teilerfolg, dass Julia heute einige Konkurrentinnen eingefangen hat. Das Schwimmdefizit ist nicht von der Hand zu weisen, das lässt sich nicht leugnen. Dennoch ist es toll zu sehen, wie sich unsere Mädels von dem hohen Niveau beflügeln lassen. Alle machen den Teildisziplinen Radfahren und Laufen persönlich große Fortschritte“,  kommentiert Trainer Uwe Widmann das Rennen. „Der Ausfall von Nina hat geschmerzt. Ihr hatten wir eine ähnlich starke Leistung wie Julia Ertmer zugetraut“, fügt der Sportliche Leiter Jürgen Metzler hinzu. „Wir hoffen, dass sie in Düsseldorf beim nächsten Rennen angreift, um den Raddefekt für sich vergessen zu machen“, so Metzler weiter. In der Zwischentabelle nimmt das TEAM SPESSARTCHALLENGE TV BAD ORB auch nach dem zweiten von vier Bundesligarennen auf dem 14. Rang platz. „Es ist nicht so, dass wir gesenkten Hauptes nach Hause fahren. Klar ist es neu für unsere Erfolgstruppe, die Rennen aus einer anderen Perspektive zu erleben. Aber aus dieser Perspektive können unsere Athletinnen sehr viel lernen. Von daher leuchten wir eher frohen Mutes mit dem „Schlusslicht“ als uns darüber zu ärgern,“ bezieht der Sportliche Leiter Adi Kohr Stellung zum Tabellenstand. 
Beliebtheit bei der Presse genießen unsere Mädels jedenfalls
Das EJOT TEAM aus Buschhütten konnte auch im Kraichgau erneut den Tagessieg holen. Andrea Hewitt gewann erwartend souverän vor allen anderen 55 Mitstreiterinnen.  

Woogsprint Darmstadt- Der TV BAD ORB beim zweiten Highlight des Rennwochenendes in der Triathlon Regional- und Hessenliga



Etwas müde reiste die Bundesligamannschaft des TV BAD ORB in der Früh an den Darmstädter Woog, wo die zweite Damenmannschaft in der Hessenliga und die Erste Garde der Männer in der Regionalliga ins Renngeschehen eingreifen sollten.

Nachdem Ellisabeth Hilfenhaus  erkrankt ausfiel, sprang Laura-Sophie Usinger ein, die nicht mal 13 Stunden zuvor ihr erstes Rennen in der ersten Bundesliga gefinisht hatte. 
Doppelstart von Sonnenschein "Lauso"
Etwas unrühmlich begann der Check-In, bei dem durch die notwendige Ummeldung leider etwas zu viel Zeit benötigt wurde. Zumindest zeigten sich die Kampfrichter wenig kulant und brummten der gesamten Mannschaft der Kurstädterinnen eine Minute Zeitstrafe wegen zu spätem Einchecken auf. Diese hatten die Athletinnen nach dem Radfahren in der Penalty-Box abzusitzen.  Etwas frustiert, aber voller Vorfreude, sprangen die Mädels in den Woog, um die 750m Schwimmen, 20km Rad und 5km Laufen schnellstmöglich anzugehen. Dabei konnte sich vor allem Laura-Sophie Usinger in der Spitzengruppe in Szene setzen. Julia Hündersen und Julia Karrasch rollten das Feld von hinten auf und machten Platzierung um Platzierung gut. Angefeuert von den mitgereisten Fans und Betreuern gab auch Kristin Rieß alles bei ihrem ersten Ligarennen ihrer noch jungen Triathlonkarriere. 
Kristin "torkelnd" bei ihrem ersten Liga-Finish
Trotz der abgesessenen Zeitstrafe konnten sich Usinger (Rang 6), Karrasch (Rang 12) und Hündersen (Rang 23) zufriedenstellende Wertungsplatzierungen ergattern. Zieht man die Zeitstrafe ab, wären die Bad Orberinnen auf dem souveränen zweiten Platz gelandet. So fuhren die Damen mit dem unbeliebten vierten Rang nach Hause. 
Team2 im Ziel!
Beim nächsten Rennen in zwei Wochen beim Quaterman in Bruchköbel muss die Konkurrenz mit den Damen vom Team Spessartchallenge jedenfalls rechnen.


Im Rennen der Herren wurde dieses mal – ganz wie in der Bundesliga – das Windschattenfahren frei gegeben, so dass ein spannendes Rennformat bevor stand. Die Startformation setzte sich aus Florian Brosch, Michael Lik,  Jan Grießmann, Sebastian Heinl und Marco Weisbecker zusammen. Alle Orber fanden sich nach dem harten Schwimmen im Woog in Radgruppen wieder, allen voran Brosch und Lik, die in der ersten Verfolgergruppe ordentlich Druck machten. Jan Grießmann und Sebastian Heinl folgten in größeren Verfolgergruppen, Weisbecker kämpfte weiter hinten in einer kleinen Gruppe um Reichweite. Mit 40km/h im Durchschnitt flog das Feld der Regionalliga förmlich über die gesperrte B26. Auf auf der Laufstrecke kämpften die Orber hart um die Platzierungen und konnten einen gelungenen Einstand in die Saison feiern. Mit einem 7. Platz von Florian Brosch und einem 9. Platz von Michael Lik wurden zwei Top10-Ergebnisse erzielt. Zusammen mit den Plätzen von Jan Grießmann und Sebastian Heinl belegte das Team einen hervorragenden 7. Platz in der Tagesendtabelle. Beim nächsten Regionalligarennen in Zell an der Mosel setzt das Team alles daran, den Platz im Mittelfeld der Liga zu festigen.