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Dienstag, 30. Juni 2015
Montag, 29. Juni 2015
Live is Live: Schwimmstart Erste Triathlon Bundesliga 2015 in Düsseldorf
... a little bit of Gänsehaut:
Julia Nikolopoulos did it again: Swissman 2015 - Wellnessbehandlung inklusive
2
Uhr morgens klingelte der Wecker am Samstag Morgen. Wie immer gab es
das übliche Prozedere: Espresso machen, Startershake, Brot schmieren,
Räder einpacken und zusammen mit Felix und Simone schlichen wir vom
Campingplatz. In Ascona am Schwimmbad angekommen war der Checkin schon
in vollem Gang und ich richtete mich häuslich ein. Dann wanderten wir zu
viert rüber zum Bootsanleger, zogen die Neos an, checkten ein und Felix
und ich verabschiedeten uns von unseren Edel-Supportern. Die Spannung
war greifbar. Am Steg der Brissago-Inseln angekommen verließen wir das
Boot und schwammen zur Startlinie.
Und dann begann das erste Drama des Tages: das Schwimmen. ich kam gut vom Start weg und schwamm meinen Stiefel. Aber das Wasser war kabbelig und es gab auch eine Strömung und mein Eindruck, dass ich nicht vorwärts käme, täuschte nicht. Nach 1:24 stieg ich aus dem Wasser. Mehr muss ich dazu nicht schreiben. Auf dem Weg zum Rad stolperte und fiel ich noch hin und stieß mir dabei am rechten Fuß einen Zeh. Aber ich machte mir keine weiteren Gedanken darüber.
Am Rad dauerte das Anziehen einen Moment länger - angesichts der Wettervorhersage mit Schnee, Regen, Wind und Temperaturen um den Nullpunkt wollte ich vorbereitet sein mit Trikot, Armlingen, Knielingen und Weste. Aber bis Airolo blieb die Strecke komplett trocken, auch wenn ab Kilometer 50 der Gegenwind immer mehr wurde. Und im Passanstieg fing es an zu regnen, wie vorhergesagt. Je weiter wir nach oben kamen, umso kälter wurde es (was eine Überraschung). Und oben auf dem Gotthard regnete und windete es...Alex stand schon bereit, lotste mich zum Camper, an dem ich mir Regenhose, Regenjacke, Mütze und Handschuhe anzog, er gab mir noch eine Flasche mit warmen Iso und ich "freute" mich auf die Abfahrt. Und dann kam noch Eisregen dazu und peelte mir die ersten Schicht an Hautschüppchen aus dem Gesicht. In Hospental angekommen nahm ich am Kreisvekehr die zweite Ausfahrt und rollte mit Rückenwind nach Realp, wo der Furkapass wartete. Dort begann mein zweites Drama des Tages.
Aber zunächst rollte ich die ersten Kilometer halb im Regen, halb im trocknen den Furkapass rauf. Ab Kilometer 6 oder 7 verschwand dann das Umfeld in dichtem Nebel. Zum Glück gab es die Kilometermarkierungen auf der Straße, denn man konnte die Passhöhe nicht erahnen. Und ich dachte darüber nach, dass das alles gerade so gar keinen Spaß machte. Autos kamen Geistern gleich aus dem Nebel und verschwanden wieder. Und ich war für jede Kilometermarkierung dankbar. Endlich war ich oben, Alex reichte mir wieder was zu essen, Simone stand auch dort und feuerte mich an und dann ging es mit Gegenwind und Peeling-Eisregen für die Entfernung der zweiten Schicht an Hautschüppchen Richtung Gletsch. Es war kalt, ich mochte nicht mehr und konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich noch einen Marathon laufen sollte. Nun ja, in Gletsch ging es dann wieder rauf. Die letzte Passhöhe des Tages. In der einen Kurve wird schon seit Jahren gebaut und gefühlt kommt man dort nicht weiter. An der Ampel sammelten sich dann wieder meine Mitfahrer, grün, es ging weiter. In der folgenden Kurve stand Alex und ich stieg ab! Sagte, ich wollte nicht mehr und heulte rum. Der Wissende erkennt natürlich den Hungerast, ich sah ihn nicht. Alex tat dann das einzig richtige: erst nahm er mich in den Arm, sagte, dass alles ok sei, dann füllte er mir Cola in eine Trinkflasche und anschließend gab‘s den Tritt in den Hintern, die Flasche bis zu Passhöhe ausgetrunken zu haben. Hatte ich eine Wahl? Nein. Also, machen, was der Mann sagte. Cola ist ein Zaubergetränk, ich sag es euch. Auf der Passhöhe schien zumindest in meinem Gemüt schon wieder die Sonne, die Frage, ob ich noch einen Marathon laufen wollte, stellte sich schon längst nicht mehr und ich schob mir kontinuierlich Essen rein. Dann ging es das letzte Mal durch Eisregen (für die allerletzten Hautschüppchen), der sich im Laufe der Abfahrt in Regen verwandelte, und Gegenwind in die letzte Abfahrt. Die Durchfahrten der Tunnel sind nach wie vor ein ganz persönliches Highlight! Alex steht an der letzten Steigung beim Radfahren, drückt mir nochmal Gel in die Hand und rast vor Richtung Wechselzone. Ich kaue, schlucke und fahre die letzten 30 Kilometer. Es ist schon fast trocken, aber als ich in die Wechselzone komme, fängt es wieder an zu tropfen.
Erst einmal: Dixie! Danach geht’s mir besser. Da für die Laufstrecke Regen und später wieder kalt angesagt ist, ziehe ich die Weste vom Rad fahren wieder an und lasse die Mütze auch gleich auf. Alex schickt mich los und ich laufe Richtung Giesbachfälle (die nachts beleuchtet sind) los. Da ich weiß, dass dort noch eine offizielle Verpflegungsstation ist, drücke ich mir zwei Gels rein und lasse meinen Müll direkt dort bei den Jungs. Ich laufe weiter durch den Wald, Alex kommt mit dem Rad und dem Rucksack, mit allem bepackt für den Rest des Tages. Zum Glück bleibt es trocken. Ich schlappe die bekannte Strecke, durch die kleinen Dörfer und es wird sogar so warm, dass ich mich über die Brunnen freue, in die ich meine Hände zum Erfrischen halten kann. Ab dem Halbmarathon sehen wir auch wieder mehr Läufer vor uns, die wir anfeuern und dann hinter uns lassen. Aber mein rechtes Knie zeigt wieder Überlastungserscheinungen, die ich dieses Mal ignoriere und mein Zeh, den ich mir beim Schwimmausstieg stieß meldet sich auch immer mal wieder. Aber egal. Kurz vor Grindelwald fährt Alex vor, um die Rucksäcke checken zu lassen. Ich komme an den Checkpoint, Alex wartet schon und dann geht es wieder einmal den senkrechten Wanderweg rauf. Noch immer ist es trocken und die letzten 10km wollen gelaufen werden. Auf den Abschnitten, an denen es nur „halb senkrecht“ rauf geht, laufen wir. Da kommt Alpiglen. Ich greife dankbar nach den angebotenen Salzstangen und wir traben weiter. Noch 4 Kilometer. Knapp hinter uns ist ein französischer Athlet mit seinem Supporter. Letzterer redet die die ganze Zeit und ich schaue, dass wir davon kommen. Was aber nicht so richtig klappen will. Also, hören wir weiter auf Französisch die Peitsche schwingen. Dann endlich der letzte Hügel auf der Kleinen Scheidegg und wir laufen durch das Banner-Spalier. Wie immer steht Beat von der Orga dort und nimmt mich in die Arme und muss mich dieses Mal auch festhalten. Ich habe keine Kraft mehr zu stehen in den Beinen.
Und dann begann das erste Drama des Tages: das Schwimmen. ich kam gut vom Start weg und schwamm meinen Stiefel. Aber das Wasser war kabbelig und es gab auch eine Strömung und mein Eindruck, dass ich nicht vorwärts käme, täuschte nicht. Nach 1:24 stieg ich aus dem Wasser. Mehr muss ich dazu nicht schreiben. Auf dem Weg zum Rad stolperte und fiel ich noch hin und stieß mir dabei am rechten Fuß einen Zeh. Aber ich machte mir keine weiteren Gedanken darüber.
Am Rad dauerte das Anziehen einen Moment länger - angesichts der Wettervorhersage mit Schnee, Regen, Wind und Temperaturen um den Nullpunkt wollte ich vorbereitet sein mit Trikot, Armlingen, Knielingen und Weste. Aber bis Airolo blieb die Strecke komplett trocken, auch wenn ab Kilometer 50 der Gegenwind immer mehr wurde. Und im Passanstieg fing es an zu regnen, wie vorhergesagt. Je weiter wir nach oben kamen, umso kälter wurde es (was eine Überraschung). Und oben auf dem Gotthard regnete und windete es...Alex stand schon bereit, lotste mich zum Camper, an dem ich mir Regenhose, Regenjacke, Mütze und Handschuhe anzog, er gab mir noch eine Flasche mit warmen Iso und ich "freute" mich auf die Abfahrt. Und dann kam noch Eisregen dazu und peelte mir die ersten Schicht an Hautschüppchen aus dem Gesicht. In Hospental angekommen nahm ich am Kreisvekehr die zweite Ausfahrt und rollte mit Rückenwind nach Realp, wo der Furkapass wartete. Dort begann mein zweites Drama des Tages.
Aber zunächst rollte ich die ersten Kilometer halb im Regen, halb im trocknen den Furkapass rauf. Ab Kilometer 6 oder 7 verschwand dann das Umfeld in dichtem Nebel. Zum Glück gab es die Kilometermarkierungen auf der Straße, denn man konnte die Passhöhe nicht erahnen. Und ich dachte darüber nach, dass das alles gerade so gar keinen Spaß machte. Autos kamen Geistern gleich aus dem Nebel und verschwanden wieder. Und ich war für jede Kilometermarkierung dankbar. Endlich war ich oben, Alex reichte mir wieder was zu essen, Simone stand auch dort und feuerte mich an und dann ging es mit Gegenwind und Peeling-Eisregen für die Entfernung der zweiten Schicht an Hautschüppchen Richtung Gletsch. Es war kalt, ich mochte nicht mehr und konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie ich noch einen Marathon laufen sollte. Nun ja, in Gletsch ging es dann wieder rauf. Die letzte Passhöhe des Tages. In der einen Kurve wird schon seit Jahren gebaut und gefühlt kommt man dort nicht weiter. An der Ampel sammelten sich dann wieder meine Mitfahrer, grün, es ging weiter. In der folgenden Kurve stand Alex und ich stieg ab! Sagte, ich wollte nicht mehr und heulte rum. Der Wissende erkennt natürlich den Hungerast, ich sah ihn nicht. Alex tat dann das einzig richtige: erst nahm er mich in den Arm, sagte, dass alles ok sei, dann füllte er mir Cola in eine Trinkflasche und anschließend gab‘s den Tritt in den Hintern, die Flasche bis zu Passhöhe ausgetrunken zu haben. Hatte ich eine Wahl? Nein. Also, machen, was der Mann sagte. Cola ist ein Zaubergetränk, ich sag es euch. Auf der Passhöhe schien zumindest in meinem Gemüt schon wieder die Sonne, die Frage, ob ich noch einen Marathon laufen wollte, stellte sich schon längst nicht mehr und ich schob mir kontinuierlich Essen rein. Dann ging es das letzte Mal durch Eisregen (für die allerletzten Hautschüppchen), der sich im Laufe der Abfahrt in Regen verwandelte, und Gegenwind in die letzte Abfahrt. Die Durchfahrten der Tunnel sind nach wie vor ein ganz persönliches Highlight! Alex steht an der letzten Steigung beim Radfahren, drückt mir nochmal Gel in die Hand und rast vor Richtung Wechselzone. Ich kaue, schlucke und fahre die letzten 30 Kilometer. Es ist schon fast trocken, aber als ich in die Wechselzone komme, fängt es wieder an zu tropfen.
Erst einmal: Dixie! Danach geht’s mir besser. Da für die Laufstrecke Regen und später wieder kalt angesagt ist, ziehe ich die Weste vom Rad fahren wieder an und lasse die Mütze auch gleich auf. Alex schickt mich los und ich laufe Richtung Giesbachfälle (die nachts beleuchtet sind) los. Da ich weiß, dass dort noch eine offizielle Verpflegungsstation ist, drücke ich mir zwei Gels rein und lasse meinen Müll direkt dort bei den Jungs. Ich laufe weiter durch den Wald, Alex kommt mit dem Rad und dem Rucksack, mit allem bepackt für den Rest des Tages. Zum Glück bleibt es trocken. Ich schlappe die bekannte Strecke, durch die kleinen Dörfer und es wird sogar so warm, dass ich mich über die Brunnen freue, in die ich meine Hände zum Erfrischen halten kann. Ab dem Halbmarathon sehen wir auch wieder mehr Läufer vor uns, die wir anfeuern und dann hinter uns lassen. Aber mein rechtes Knie zeigt wieder Überlastungserscheinungen, die ich dieses Mal ignoriere und mein Zeh, den ich mir beim Schwimmausstieg stieß meldet sich auch immer mal wieder. Aber egal. Kurz vor Grindelwald fährt Alex vor, um die Rucksäcke checken zu lassen. Ich komme an den Checkpoint, Alex wartet schon und dann geht es wieder einmal den senkrechten Wanderweg rauf. Noch immer ist es trocken und die letzten 10km wollen gelaufen werden. Auf den Abschnitten, an denen es nur „halb senkrecht“ rauf geht, laufen wir. Da kommt Alpiglen. Ich greife dankbar nach den angebotenen Salzstangen und wir traben weiter. Noch 4 Kilometer. Knapp hinter uns ist ein französischer Athlet mit seinem Supporter. Letzterer redet die die ganze Zeit und ich schaue, dass wir davon kommen. Was aber nicht so richtig klappen will. Also, hören wir weiter auf Französisch die Peitsche schwingen. Dann endlich der letzte Hügel auf der Kleinen Scheidegg und wir laufen durch das Banner-Spalier. Wie immer steht Beat von der Orga dort und nimmt mich in die Arme und muss mich dieses Mal auch festhalten. Ich habe keine Kraft mehr zu stehen in den Beinen.
Dann
geht wie immer alles ganz schnell: Alex holt den schon vorab
hochtransportierten Rucksack mit unseren Wechselklamotten und wir ziehen
uns im beheizten Sanitäterzelt um. Es gibt noch ein schönes Zielphoto
mit uns beiden und Alex treibt mich, dass wir die nächste Bahn nach
Grindelwald erreichen. Wir schaffen es! Unten angekommen schnappt er
sich das Rad und fährt die Laufstrecke zurück, um den Camper zu holen.
Ich wandere in der Zwischenzeit zum Campingplatz und organisiere uns und
Felix und Simone einen Stellplatz für die Nacht. Im Restaurant warte
ich auf Alex, treffe den Zweitplatzierten, quatsche mit ihm, und schlafe
dann einfach ein.
Gegen halb 12 ist
Alex wieder zurück, wir räumen den Bus aus und ich geh endlich duschen.
Und sehe meinen Zeh: innerlich blutigrot und er tut auch richtig weh.
Hmm, vermutlich war es nicht so gut, damit noch einen Marathon gelaufen
zu sein. Gegen 1 Uhr sind wir dann endlich im Bett, der längste Tage des
Jahres ist nach 23 Stunden vorbei.
Sonntag, 28. Juni 2015
BREAKING NEWS: Die Ederseee-Boys halten das Team im Aufstiegskampf in aussichtsreicher Position
Orber Triathleten erkämpfen am Edersee
7. Rang - Team hält nach 2 Rennen Aufstiegsplatz!!!
Am Samstag stand für die zweite Mannschaft der Orber Triathleten der zweite Ligawettkampf in der 3. HTL an, dieses Mal im schönen Waldeck am Edersee. Leider sahen die Wetteraussichten im Vorfeld nicht so gut aus, aber davon ließen sich Eric Rainer, Peter Amend, Bernd Paczakowski und Marco Weisbecker nicht beirren. Leider mussten die Orber auf einige Leistungsträger verzichten, die an diesem Wochenende verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen nicht starten konnten.
Am Samstag stand für die zweite Mannschaft der Orber Triathleten der zweite Ligawettkampf in der 3. HTL an, dieses Mal im schönen Waldeck am Edersee. Leider sahen die Wetteraussichten im Vorfeld nicht so gut aus, aber davon ließen sich Eric Rainer, Peter Amend, Bernd Paczakowski und Marco Weisbecker nicht beirren. Leider mussten die Orber auf einige Leistungsträger verzichten, die an diesem Wochenende verletzungsbedingt oder aus anderen Gründen nicht starten konnten.
| Die Edersee-Boys: Bernd, Eric, Peter, Marco |
Mit Waldeck stand einer der anspruchsvollsten Wettkämpfe auf der olympischen
Distanz in Hessen auf dem Programm, sowohl das Schwimmen im welligen Edersee,
als auch die hügelige Radstrecke und der abschließende Laufpart mit über 100
Höhenmetern verlangten den Teilnehmern alles ab.
In der Auftaktdisziplin dem Schwimmen, die nicht zu der Stärke der Orber zählt, konnten sich alle im Mittelfeld platzieren. Beim Radfahren konnten dann Marco und Eric ihre Radstärke ausspielen und deutlich Plätze gut machen, Marco stieg sogar unter den Ersten 10 vom Rad und auch Bernd und Peter konnten ihre Ausgangsposition für den abschließenden Lauf verbessern. Marco musste beim Lauf leider wieder ein paar Plätze abgeben und finishte auf Gesamtrang 13. Mit der 10. schnellsten Laufzeit verbesserte sich Eric auf einen starken 22ten Gesamtrang, bei seinem Ligadebüt. Bernd (35.) und Peter (38.) sicherten mit ihren Platzierungen einen guten 7. Rang der Mannschaft im Gesamtklassement. In der Tabelle rangieren die Orber Buben damit auf dem dritten Platz nach zwei Rennen und dürften sich die weiterhin Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Der nächste Ligawettkampf steht in drei Wochen In Griessheim an, dann hoffentlich wieder in gewohnter Stärke.
In der Auftaktdisziplin dem Schwimmen, die nicht zu der Stärke der Orber zählt, konnten sich alle im Mittelfeld platzieren. Beim Radfahren konnten dann Marco und Eric ihre Radstärke ausspielen und deutlich Plätze gut machen, Marco stieg sogar unter den Ersten 10 vom Rad und auch Bernd und Peter konnten ihre Ausgangsposition für den abschließenden Lauf verbessern. Marco musste beim Lauf leider wieder ein paar Plätze abgeben und finishte auf Gesamtrang 13. Mit der 10. schnellsten Laufzeit verbesserte sich Eric auf einen starken 22ten Gesamtrang, bei seinem Ligadebüt. Bernd (35.) und Peter (38.) sicherten mit ihren Platzierungen einen guten 7. Rang der Mannschaft im Gesamtklassement. In der Tabelle rangieren die Orber Buben damit auf dem dritten Platz nach zwei Rennen und dürften sich die weiterhin Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Der nächste Ligawettkampf steht in drei Wochen In Griessheim an, dann hoffentlich wieder in gewohnter Stärke.
BREAKING NEWS: Trotz schlechter Vorzeichen - Orber Bundesligadamen machen Fortschritte
Drittes Saisonrennen T3-Triathlon Düsseldorf: Ein strahlendes Schlusslicht kommt langsam in die Gänge
„Wir haben aus der Not
eine Tugend gemacht. Es ist uns gelungen, in einem Topstarterfeld unsere
geplanten Fortschritte zu machen. Wir bleiben Letzter in der Tabelle, aber
kommen voran. Das macht uns stolz“, resümiert der sportliche Leiter Jürgen
Metzler das Bundesligarennen der Bad Orber Triathletinnen beim T3-Triathlon in
Düsseldorf. Das Bundesligarennen, in das die Deutsche Meisterschaft der
Profisportler eingebettet war, hatte mit der kompletten Deutschen
Nationalmannschaft um Anne Haug und Rebecca Robisch etliche Starterinnen, die
nicht nur um eine Topplatzierung mit der Mannschaft, sondern auch um den
Deutschen Meistertitel im Sprint kämpften.
| Vorstartspannung 1. Triathon Bundesliga: "On your Marks!" |
| Großstadtflair Deluxe: T3@Düsseldorf |
| Und ab dafür... |
Der fast 500m lange Weg
durch den Düsseldorfer Medienhafen zur Wechselzone kam den Damen vom TV Bad Orb
ebenfalls entgegen. Ertmer gelang es, die Gruppe um Hilfenhaus zu ergattern. Von
da an fuhren sie in einer 5-köpfigen Verfolgergruppe. Vabic schloss einen Pakt
mit einer Athletin vom TUS Neukölln, so dass alle Orber in „Teamzeitfahrmanier“
unterwegs waren.
Nach den flotten 20
Kilometern auf dem Rad, konnten vor allem Ertmer und Vabic zeigen, dass sie
sich in den Laufschuhen am wohlsten fühlen. Mit starken Läufen ließen
sie dieses Mal einige der Konkurrentinnen hinter sich. Hilfenhaus biss sich
durch, verlor aber auf den 5km an Boden.
Im Ziel war die Mannschaft happy,
obwohl in der Addition der Platzierungen erneut Platz 14 von ebenso vielen
Bundesligateams heraussprang.
„Hier fand heute Entwicklung statt. Wir kommen näher. Es braucht eben seine Zeit, um auf diesem Niveau Fuß zu fassen. Jetzt haben die Mädels einen Monat Zeit, sich zu erholen und die Verletzungen auszukurieren. Beim Finale in Tübingen wollen wir nochmal einen draufsetzen und zeigen, dass unser kleines Städtchen nochmal ein Ausrufezeichen setzen kann“, wagt Kohr den Blick in die Zukunft.
Die Topathleten kämpften mit brutalem Tempo um den Deutschen Meistertitel. Die Damen von Buschhütten, Witten und Potsdam gaben alles, um ganz vorne mitzumischen. Gewonnen hat das Rennen die Potsdamerin und
Juniorenweltmeisterin Laura Lindemann. Eine Athletin, die Deutschland bei den
olympischen Spielen in Rio sicherlich vertreten wird. Für die Orber Damen folgt
ihr nächstes persönliches „Rio“ am 2. August beim Saisonfinale der Ersten
Triathlon Bundesliga.
Das Bild des Tages wurde beim Check-In geschossen. Der Deutscher Serienmeister EJOT Team Buschhütten "meets" Schlusslicht TV Bad Orb: WOW!
![]() |
| Julia E führt die Gruppe an, Elli schuftet hinter ihr! |
![]() | ||
| Elli beißt auf der Laufstrecke |
„Hier fand heute Entwicklung statt. Wir kommen näher. Es braucht eben seine Zeit, um auf diesem Niveau Fuß zu fassen. Jetzt haben die Mädels einen Monat Zeit, sich zu erholen und die Verletzungen auszukurieren. Beim Finale in Tübingen wollen wir nochmal einen draufsetzen und zeigen, dass unser kleines Städtchen nochmal ein Ausrufezeichen setzen kann“, wagt Kohr den Blick in die Zukunft.
| Check: Julias Schwesterherz der Schmerzen aus Erlangen |
| Schwestern im Leid... Nina und ihre Zeitfahrpartnerin aus Neukölln! |
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| Meisterlich mit einem 5km-Lauf in 16:25min: Laura Lindemann! |
| ... Immer wieder wie im Film: "The Orb" in der Bundesliga!!! |
Donnerstag, 25. Juni 2015
Vorschau 3. Hessenliga: Edersee is calling!
Doch auch die Orber Herren sind - wie die beiden Damenteams - vom Pech verfolgt. Mehrere Ausfälle lassen die "Buben" zu viert an den Edersee reisen. Jürgen Metzler und Adi Kohr begleiten die Bundesliga-Damen nach Düsseldorf und sind somit zwar fürs Team unterwegs, stehen als Starter jedoch nicht zur Verfügung. Jean-Marc Paczarkowski und Swen Kailng fallen ebenfalls aus.
Somit treten die Orber mit einem Starter weniger an als möglich, aber immer noch gerade so vielen Athleten wie nötig. Mit der Formation Bernd Paczarkowski, Peter Amend, Eric Rainer und Marco Weisbecker wollen die Kurstädter bei der schweren Olympichen Distanz in Nordhessen die aussichtsreiche Position des Teams verteidigen. Die schwere Radstrecke dürfte den Startern jedenfalls
Vorschau Bundesliga: "Vom Verletzungspech geplagt und dennoch motiviert"
Die
Orber Triathletinnen vor ihrem Highlight beim Bundesligarennen in Düsseldorf
| Mit Freude Richtung Düsseldorf |
„Jede der Athletinnen wird sich in Düsseldorf ein persönliches Ziel setzen. Wenn diese erreicht werden, hat das Team Erfolg. Wir sind zwar vom Verletzungspech geplagt und dennoch motiviert. Es macht viel Freude zu spüren, wie das Team an seinen Aufgaben wächst. Alle verbessern sich ungemein. Hier wächst etwas zusammen, das sich nicht etwas Verletzungspech aus der Ruhe bringen lässt“, betont der sportliche Leiter Jürgen Metzler den Umgang der Sportlerinnen mit der Notsituation vor dem Rennen in Düsseldorf.
Montag, 22. Juni 2015
2. Hessenliga der Damen in Bruchköbel am Start
Nach dem Ligaauftakt in Darmstadt vor zwei Wochen ging es für die Mädels der 2. Hessenliga heute in Bruchköbel zur Sache.
Beim Quarterman mussten Julia Hündersen, Hannelore Heinl und Katharina Kreit die Olympische Distanz bewältigen.
Geschwächt durch die Krankheit von Julia Karrasch und Laura-Sophie Usinger mussten sich die Mädels zu Dritt anstatt zu Viert durchbeißen und hoffen, dass keiner ausfiel. Denn drei Damen kommen letzten Endes in die Teamwertung.
Das Schwimmen, was ja die eher schwächere Disziplin der Orber darstellt, verlief zufriedenstellend und so wechselten die Ladies entschlossen aufs Rad.
Der Rundkurs um Bruchköbel hat es in sich und so kostete einiges an Kraft.
Dennoch holten die Mädels auf und platzierten sich im vorderen Feld.
Nach dem Wechsel zum Laufen waren Hündersen und Kreit dicht beisammen, gefolgt von Heinl.
Angefeuert von den mitgereisten Fans kam Kreit letztendlich als erste Orberin (Platz 13) und mit neuer Bestzeit ins Ziel, knapp vor Hündersen (Platz 16). Heinl (Platz 43) kämpfte sich eindrucksvoll über die Strecke und bewies einmal mehr, dass Triathlon nicht nur für junge Wilde ist . Das Team belegte in der Notformation dennoch den 9. Rang von allen 13 Teams in der Ligawertung. Auch Amiticia Viernheim, in Damrstadt noch souveräner Sieger, schwächelte und belegte nur Platz 11. Lediglich der ASC Darmstadt, Spiridon Frankfurt und die Sportgemeinschaft Orlen bestätigten ihre gute Leistungen vom Saisonauftakt. Der Kampf um die begehrten 3 Podestplätze, die zum Aufstieg in die höchste Hessenliga berechtigen bleibt jedenfalls spannend. Für den Teamsprint in Fuldatal und das Saisonfinale im Rodgau über die olympische Distanz hat sich das Team vorgenommen, den ein oder anderen Favoriten noch zu ärgern. Was am Ende dabei herausspringt, wird sich weisen.
Teamkollege Eric Rainer kämpfte sich beim Quaterman in der offenen Wertung auf einen hervorragenden 9. Gesamtrang. In einer Endzeit von 2:23 Stunden belonhte er sich obendrein mit dem Bronzerang in seiner Altersklasse. Es scheint, als sei der Orber fit für sein Ligadebüt am 28. Juni bei Waldeck-Triathlon am Edersee, wo er in der zweiten Herrenmansnchaft für ein gutes Abschneiden des Teams antritt.
Beim Quarterman mussten Julia Hündersen, Hannelore Heinl und Katharina Kreit die Olympische Distanz bewältigen.
Geschwächt durch die Krankheit von Julia Karrasch und Laura-Sophie Usinger mussten sich die Mädels zu Dritt anstatt zu Viert durchbeißen und hoffen, dass keiner ausfiel. Denn drei Damen kommen letzten Endes in die Teamwertung.
| Im Ziel: Hannelore, Julia H. und Katha |
Der Rundkurs um Bruchköbel hat es in sich und so kostete einiges an Kraft.
Dennoch holten die Mädels auf und platzierten sich im vorderen Feld.
Nach dem Wechsel zum Laufen waren Hündersen und Kreit dicht beisammen, gefolgt von Heinl.
| Julia H. nach dem Radfahren |
| Katha auf dem Weg in die 2. Wechselzone |
Teamkollege Eric Rainer kämpfte sich beim Quaterman in der offenen Wertung auf einen hervorragenden 9. Gesamtrang. In einer Endzeit von 2:23 Stunden belonhte er sich obendrein mit dem Bronzerang in seiner Altersklasse. Es scheint, als sei der Orber fit für sein Ligadebüt am 28. Juni bei Waldeck-Triathlon am Edersee, wo er in der zweiten Herrenmansnchaft für ein gutes Abschneiden des Teams antritt.
Julia Ertmer wird Deutsche Meisterin über die „olympische Distanz“
Innerhalb von nur 7 Tagen gelingt
Julia Ertmer vom Team Spessart-challenge TV BAD ORB ein grandioser Doppelschlag.
Nach ihrem Deutschen Vizemeistertitel über die Sprintdistanz vor einer Woche im
bayerischen Ingolstadt, schlägt sie bei der Deutschen Meisterschaft über die doppelte
Streckenlänge (1,5km Schwimmen, 40km Rad, 10km Laufen) richtig zu und
krönt ihre Leistung mit dem Deutschen Meistertitel in ihrer Altersklasse.
In ihrem
Wettkampf klappte für die Bad Orber Athletin dieses Mal nahezu alles. Sie
konnte bereits beim Schwimmen zeigen, dass auch Orberinnen das „kühle Nass“
beherrschen und stieg nach der ersten Disziplin als zweite Frau aus dem Wasser.
Das ist von daher zu betonen, als dass die Kurstädterin in der Auftaktdisziplin
einige Bundesligakonkurrentinnen hinter sich ließ, an deren Fersen sie in der
Vergangenheit oft vergeblich versucht hatte, dranzubleiben. Auf dem Rad konnte
Ertmer mit etwa 38km/h in Führung liegend ordentlich Druck machen und hielt die
Deutsche Meisterin aus der Vorwoche, zwar kurz hinter ihr fahrend, dennoch auf
Abstand. „Es war ein tolles Gefühl zu spüren, dass sich einige
Bundesligakonkurrentinnen abmühten, mich zu stellen. Gerade weil es in der
Bundesliga bisher auf Grund der Windschattenfreigabe für uns Orber eher eine
Aufholjagd war. Dieses Mal war es andersrum. Ich wusste aber, dass ich auf der
Laufstrecke alles aus mir herausholen muss und lief dementsprechend hart an“, so
Ertmer zum Wettkampfgeschehen. Das gelang der Gymnasiallehrerin prächtig. Sie
absolvierte die 10km in 38:40min, eine Zeit, mit der man bei einem reinen
Volkslauf gute Chancen auf den Sieg hat. Nach phänomenalen 2:10:43 Stunden war
Ertmer dann im Ziel angelangt. Lediglich eine Athletin in der Gesamtaddition
aller Altersklassen war 6 Sekunden flotter als Ertmer, so dass auch der gesamtzweite Rang heraussprang. Dafür gibt es jedoch keine Medaille, es zeigt
lediglich die Stärke von Ertmer in der virtuellen Addition aller Wettkämpfe. Und es zeigt sich einmal mehr, dass klassischer Triathlon, also ohne
Windschattenfreigabe auf dem Rad, das Format ist, bei dem Ertmer all ihre Trümpfe
ausspielen kann. Es bleibt leider nahezu eine andere Sportart als in der
Bundesliga, wo der Schwerpunkt eher auf dem Schwimmen liegt und derjenige verloren
hat, der keine Radgruppe erwischt.| Smile: Deutsche Meisterin "olympisch" |
„Hier in Peine hat heute alles gepasst.
Darauf lässt sich aufbauen. Es wird sich zeigen, ob ich kommende Woche in
Düsseldorf eine ähnlich gute Schwimm-Performance zeige, dann kann sich der
ganze Wettkampf anders entwickeln“, hofft Ertmer
und blickt in Richtung Düsseldorf, wo die Erste Triathlon Bundesliga
am 28. Juni gastiert. Motiviert jedenfalls ist das Team, reisen sie doch mit einer frisch gebackenen Deutschen Meisterin an den Rhein.
Sonntag, 21. Juni 2015
Regionalliga Mitte „Herren“ beim Mittelmoseltriathlon: PLatz 8 für die "MoselBoys"
Team Spessartchallenge TV BAD ORB verteidigt Mittefeldposition - Florian Brosch siegt in der Ligawertung
Bereits am Samstag reiste das Regionalligateam des TV BAD
ORB nach Zell an der Mosel, um in einem altehrwürdigen Landgasthaus Station zu
machen und sich auf den Mittelmoseltriathlon vorzubereiten. Am Sonntag stand
nach dem Auftaktrennen in Darmstadt und einem überzeugenden 7. Platz in der
Regionalliga Mitte, die sich aus den Landesverbänden Hessen, Rheinland-Pfalz und
dem Saarland zusammensetzt, erneut ein Rennen über die Sprintdistanz an.
![]() | |
| "Prost" sagt Zell's Symbol: die schwarze Katz |
In der
Formation Florian Brosch, der sein viertes Rennen innerhalb von vier Wochen
absolvierte, Michael Lik, Jan Grießmann, Sebastian Heinl und Jürgen Metzler
erhofften sich die „Orber Buben“ ihre Position im Mittelfeld der Liga zu
festigen. Adi Kohr, als Ersatzmann in der offenen Wertung gemeldet, startete
kurz nach den Ligaathleten über die identische Distanz von 750m Schwimmen in
der Mosel, 20km Radfahren mit einem garstigen Anstieg und einem 5km Lauf am
Ufer der Mosel. Das Freiwasserschwimmen ist immer eine besondere
Herausforderungen, die die Kurstädter eher erledigen, als genießen. Dennoch
tauchten die schwimmstarken Brosch und Lik zu Beginn der Radstrecke schon in
aussichtreicher Position auf. Jan Grießmann folgte kurz dahinter. Jürgen
Metzler entstieg kurz vor Sebastian Heinl eher im hinteren Mittelfeld der
Ligakonkurrenz der 19,5 Grad „warmen“ Mosel. Jetzt galt es, auf in den
Lieblingsdisziplinen Radfahren und Laufen, Plätze gutzumachen. Bereits am
Anstieg merkte Brosch, dass vier Rennen in vier Wochen durchaus förderlich für
die Form sein können. „Ich bin den Berg heftig hochgeballert und hab mich so gut
gefühlt dabei. Da wusste ich, mein Rennen aus der Vorwoche über die halbe Ironman-Distanz
in Maxdorf habe ich defintiv gut verkraftet“, so der Lehramtsreferendar Brosch
im Ziel. Seine Leistung bestätigte er
auch beim Laufen und holte den Tagessieg in der Ligawertung mit einer
phänomenalen Endzeit von unter einer Stunde. Mit einem starken Rennen und einer
Zeit von 1:00:54 Stunden schaffte es Neuzugang Michael Lik – wie schon beim
Rennen in Darmstadt – mit einem neunten Rang in die Top10. Jan Grießmann (1:04:03
Stunden) und Jürgen Metzler (1:08:13 Stunden) komplettierten mit soliden
Leistungen die Wertungsplätze der Orber Mannschaft. Nachdem Heinl auf dem Rad
Metzler zunächst am Berg gestellt hatte, musste Metzler beim Laufen alles
investieren, um in der teameigenen Wertung Heinl den Rang noch strittig zum
machen. Am Ende trennten die beiden gerade mal 20 Sekunden. Triathlon „Urgestein“ Adi Kohr zeigte, dass
mit ihm immer noch zu rechnen ist. Kohr
(1:08:33 Stunden) setzte sich im zeitversetzten Rennen in der „virtuellen“
Teamwertung genau zwischen Metzler und Heinl und belegte in der offenen Wertung
einen ordentlichen 7. Rang in seiner Altersklasse.
| Heinl, Grießmann, Kohr, Metzler, Lik, Brosch |
Für die Orber Mannschaftsleistung sprang erneut der 8.
Platz in der Teamwertung aller 14 Mannschaften heraus. Damit scheint das
Saisonziel, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und in Richtung vorderes
Mittelfeld zu schielen, in greifbarer Nähe. Die Regionalliga Mitte macht nun
erst mal Pause und wartet mit dem extrem schweren Teamsprint in Fuldatal Anfang
August auf, bevor es Mitte September zum Saisonfinale an der
geschichtsträchtigen „Brücke von Remagen“ geht. Das Team jedenfalls hofft in der
zweiten Saisonhälfte noch auf den Einsatz von Alexander Nikolopoulos, der nach
seinem Saisonhighlight – einem Langdsitanzrennen in den Pyrenäen – hoffentlich
zum Team hinzustößt und die Truppe verstärkt.
Mittwoch, 17. Juni 2015
Aus der Fachpresse "tri-mag": Die Deutschen Meisterinnen "Sprint" im Überblick...
... Julia E. ist dabei! Topleistung... Chapeau!
Fast 2.000 Einzelstarter waren am Wochenende beim Triathlon Ingolstadt dabei. Knapp 200 davon kämpften in den verschiedenen Altersklassen um die Deutschen Meistertitel auf der Sprintdistanz. Insgesamt neunmal Gold, Silber und Bronze wurde bei den Frauen vergeben. Und hier ist die Ehrentafel. Herzlichen Glückwunsch den Siegerinnen und Platzierten!
http://tri-mag.de/aktuell/kurzstrecke/sprintstark-die-deutschen-meisterinnen-im-ueberblick-118067
Fast 2.000 Einzelstarter waren am Wochenende beim Triathlon Ingolstadt dabei. Knapp 200 davon kämpften in den verschiedenen Altersklassen um die Deutschen Meistertitel auf der Sprintdistanz. Insgesamt neunmal Gold, Silber und Bronze wurde bei den Frauen vergeben. Und hier ist die Ehrentafel. Herzlichen Glückwunsch den Siegerinnen und Platzierten!
http://tri-mag.de/aktuell/kurzstrecke/sprintstark-die-deutschen-meisterinnen-im-ueberblick-118067
| AK30 W | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 14. Juni, Ingolstadt (GER) | ||||||
| Name | Verein | Gesamt | 0,75 km Swim | 20 km Bike | 5 km Run | |
| 1 | Maria Hivner | SC Königsbrunn | 1:04:57 | 12:54 | 31:32 | 17:41 |
| 2 | Julia Ertmer | TEAM fas.tri TV Bad Orb | 1:05:08 | 13:09 | 31:21 | 18:13 |
| 3 | Katrin Puth | TSV 1880 Gera Zwötzen | 1:10:33 | 14:19 | 33:42 | 19:48 |
Dienstag, 16. Juni 2015
Vorschau: Zweites Damenteam beim Quaterman & Regionalliga der Männer beim Mittelmoseltriathlon

Auch vor den zweiten Rennen in der Liga-Saison der Hessen- und Regionalligen heißt es für die Teams des Team Spessartchallenge TV BAD ORB ihre Leistungen abzurufen.
Das zweite Damenteam reist dafür zum Quaterman nach Bruchköbel, bei dem es eine "viertel" Ironman-Distanz zu bewältigen gilt (950m Swim - 45km Bike - 10,5km Run). Für das Damenteam heißt es, die "Holzmedaille" (Rang 4) vom Saisonauftakt in Darmstadt vergessen zu machen, die nur aus einer kollektiven Zeitstrafe auf Grund zu späten Eincheckens in die Wechselzone resulierte, nicht aber wegen zu schlechter Leistungen. Sportlich wären die Orberinnen direkt hinter dem zweiten Team von Bundesligakonkurrent Amiticia Viernheim gelandet. Die Kurstädterinnen treten dieses Mal mit Julia Hündersen, frisch gebackene Siegerin des Triathlons in Seligenstaadt und Julia Karrasch an, die sich beim Radrennen "Rund um Köln" in Form begracht hat. Dritte im Bunde ist Katahrina Kreit, die nach guten Ergebnissen in Gemünden und Viernheim auf den Ligaeinsatz brennt. Komplettiert wird die Formationvon Laura-Sophie Usinger, die Joanna Tywczynski ersetzt, die an einer langwierigen Handverletzung laboriert und leider passen muss. Mit ihrer Topplatzierung von Darmstadt ist Usinger jedoch sicherlich eine adäquate Lösung, um Erfolg für das Team einzufahren.
Die Orber Männer des Regionalligateams dürfen zu einer neuen Wettkampfstätte reisen. "Neue Wettkampforte sidn immer etwas besonderes, da macht unser Sport doppelt Freude", meint Adi Kohr im Hinblick auf das anstehende Rennen beim Mittelmoseltriathlon über die Sprintdisatanz in Zell an der Mosel. Kohr wird als "Ersatzmann" mit an die Mosel reisen und in der offenen Wertung um vordere Platzierungen kämpfen. Die geplante Stammformation für das Regionalligarennen besteht aus den Erfolgsgaranten vom Saisonauftakt in Darmstadt Florian Brosch und Michael Lik, ergänzt um Jan Grießmann, Sebastian Heinl und Jürgen Metzler. Alle treten an, um den zufrieden-stellenden 7. Rang von Darmstadt mindestens zu bestätigen.
Das letzte Wochenende hat gezeigt, wie erfolgreich die Orber als Einzelkämpfer waren. Jetzt darf es ruhig so weitergehen... dieses Mal im TEAM!!!
Sonntag, 14. Juni 2015
BREAKING NEWS Teil 2: Brosch stark - Fünfter Platz beim Maxdorf Triathlon auf der Mitteldistanz
Am Sonntag ging es für Florian Brosch vom TV Bad Orb Team Spessartchallenge zur Mitteldistanz (2km schwimmen, 85km Rad, 20km laufen) nach Maxdorf. Dieser Wettkampf wird nur alle zwei Jahre ausgetragen, beinhaltete die Deutschen Feuerwehrmeisterschaften, sowie die Landesmeisterschaften von Rheinland Pfalz und dem Saarland. Da dieses Rennen ausßerdem zum presitgeträchtigen BASF Rhein Neckar Cup gehört, waren einige hochkarätige Starter unter den insgesamt rund 800 TeilnehmerInnen.
Brosch, der ebenfalls am BASF Rhein Neckar Cup teilnimmt und
für den es nach dem vor zwei Wochen stattgefundenen Viernheim Triathlon und dem
letztwöchigen Regionalalligaauftakt in Darmstadt der dritte Wettkampf innerhalb
von zwei Wochen war, wusste deshalb nicht genau, wo er sich einordnen konnte.
| Flo Brosch beim 20km-Run |
Nach dem 2km Schwimmauftakt fand sich Brosch in der
Führungsgruppe wieder und konnte als 8. aufs Rad steigen. Auf dem Rad galt es
eine landschaftlich reizvolle, aber konditionell mit knapp über 1000 Höhenmeter
gespickte Radrunde zu absolvieren. Kontrolliert fahrend konnte Brosch auch
wieder als 8. auf die abschließenden 20km Laufen wechseln. Die Laufstrecke
führte die Athleten bei nun hochsommerlichen Temperaturen an die 30 Grad über
Wald- und Fahrradwege, die die müden Beine auch koordinativ und konditionell
mit zwei kurzen Bergaufpassagen forderten. Hier konnte Brosch seine Laufstärke
einmal mehr ausspielen und fand sich schnell auf Platz 6, nachdem er den
Profiathlet Jens Kaiser vom Mohrenwirt Pro Team überholen konnte. Bei km15
konnte Brosch dann sogar auf den 4. Platzierten auflaufen und sich vor diesen
setzen. Da der Bad Orber Athlet zu diesem Zeitpunkt aber schon mit
Krampfansätzen zu kämpfen hatte, musste er zwei Kilometer vor dem Ziel an der
Verpflegungsstelle etwas Tempo rausnehmen, um etwas trinken zu können. Hier
konnte sich der vorher eingeholte Athlet wieder nach vorne setzen und Brosch
konnte nichts mehr entgegensetzen. So konnte der Regionalligastarter des Team
Spessartchallenge des TV Bad Orb das Tempo rausnehmen, damit er am kommenden
Wochenende beim vierten Rennen in drei Wochen für das Regionalligateam wieder
einigermaßen fit am Start stehen kann.
BREAKING NEWS: Orber Triathleten auf Erfolgstour quer durch Deutschland
Ertmer Deutsche Vizemeisterin im Sprint - Gabler Hessenmeister im Duathlon – Kailing Vizehessenmeister im Cross-Biathlon - Hündersen siegt in Seligenstadt
Wenn mal kein Ligarennen
ansteht für die Triathlonabteilung des Team Spessartchallenge TV Bad Orb sind
die Athleten keinesfalls am faulenzen. Das zumindest beweist einmal mehr das
vergangene Wochenende. Als Einzelstarter auf den verschiedensten
Wettkampfformaten vom Radrennen, Duathlon (Lauf-Rad-Lauf) über Crossbiathlon
(Laufen & Schießen) bis hin zum klassischen Triathlon
(Schwimmen-Radfahren-Laufen) waren etliche Sportler als Einzelkämpfer nicht nur
aktiv, sondern auch überaus erfolgreich.
Bereits am Samstag startete
Jörn Gabler bei den hessischen Meisterschaften im Duathlon, die innerhalb des
Burgwald Triathlons ausgetragen wurden, mit dem Gewinn des Hessenmeistertitels
in seiner Altersklasse den Erfolgsreigen der Kurstädter.
Bei dem Wettkampf über
10km Laufen, 40km Rad und einem finalen 5km-Lauf wurde er hinter dem
Gesamtsieger Marcel Glaser vom WVC Kassel auch in der Tagesendabrechnung
Zweiter.
| Jörn Gabler holt "Silber" |
| Peter Amend mit Urkunde |
Beim Gershäuser
Volkstriathlon schrammte Peter Amend nur knapp an der Top10 vorbei und errgang
einen 11. Platz in der Gesamtwertung. Damit zeigt die Formkurve für seinen
ersten Ligaeinsatz für die zweite Mannschaft am letzten Juniwochenende am
Edersee deutlich nach oben.
Das kurioseste
Wettkampformat absolvierte Teamneuling Swen Kailing. Beim den hessischen
Meisterschaften Cross-Biathlon in Marjoss musste im Wechsel gerannt und
geschossen werden. Im Rennen musste sich Kailing lediglich dem Seriensieger der
letzten Jahre geschlagen geben und holt den Vizehessenmeistertitel.
| Podest für Swen Kailing |
Nach dem überaus
erfolgreichen Samstag gingen sonntags weitere Athleten – kreuz und quer
verteilt über die Republik – an den Start. Beim traditionsreichen Radrennen
„Rund um Köln“, das bei den Profimännern von Tom Boonen gewonnen wurde und mit
dem 6. Platz von Sprint-Ass Marcel Kittel Hoffnung auf Etappensiege bei der
kommenden Tour De France macht, startete Julia Karrasch über die Distanz von
67km. In der Damenkonkurrenz belegte sie einen hervorragenden 10. Gesamtrang,
knapp eineinhalb Minuten hinter der Siegerin. „Ich habe die 67km in flotten
1:45 Stunden hinter mich gebracht. Das hat mega Spaß gemacht.“, beschrieb
Karrasch ihre Leistung.
Vergleichsweise „vor der
Haustür“ lieferten Julia Hündersen und Teamkollege Jan Grießmann beim 24.
Seligenstädter Triathlon bärenstarke Leistungen ab. Mit dem 11. Rang in der
Gesamtwertung verfehlte Grießmann zwar knapp die Top10-Platzierung, sicherte
sich jedoch mit „Bronze“ in seiner Altersklasse einen Podiumsrang. Im Rennen
der Damen Hündersen enteilte der Frauenkonkurrenz und feierte den Gesamtsieg.
Damit topt Hündersen sogar die beiden Bronzeplätze von Adi Kohr aus den Jahren
2006 und 2007. Es scheint alles angerichtet für eine der Leaderinnen des
zweiten Teams im Hinblick auf die kommenden Herausfoderungen in der Hessenliga.
| Julia Hündersen "ganz oben" |
Hunderte Kilometer entfernt
im Bayerischen Ingolstadt stand mit den Deutschen Meisterschaften im
Sprinttriathlon der Altersklassen ein weiteres Highlight des Rennwochenendes
an. Als Titelverteidigerin reiste Julia Ertmer an, um eine ebenso erfolgreiche
Leistung wie im vergangenen Jahr in Darmstadt abzuliefern. Dass dies kein
leichtes Unterfangen werden würde, konnte man bereits an der Meldeliste
erkennen, die einige Bundesligakolleginnen des MRRC Triathlon Teams aus München
präsentierte. Im Rennen musste sich Ertmer dann auch zwei ihrer Kolleginnen aus
der 1. Triathlon Bundesliga, Maria Paulig und Liora Feicht in der Gesamtwertung
geschlagen geben. Gerade einmal 50 bzw. 15 Sekunden trennten Ertmer am Ende von
den beiden. Dies ist von daher beachtlich, als dass die Münchnerin vergangene
Woche beim Bundesligarennen im Kraichgau noch fast 4 Minuten schneller war.
Daran erkennt man, wie in den Bundeligarennen durch die Tatsache, dass schnelle
Schwimmer auf dem Rad ein eher erholsames Rennen in einer Radgruppe verbringen
und schwimmschwache Sportler einen harten Kampf auf dem Rad „solo“ erleben
müssen, was zu den markant erscheinenden Zeitabständen führt. Es ist
schlichtweg so, dass man im Pulk einer Radgruppe schneller fährt als wenn man
alleine unterwegs ist wie bei den Deutschen Meisterschaften von Ingolstadt.
| Julia Ertmer "out of the Water" |
An
Ertmers Leistung erkennt man das „Zerrbild“, das die Bundesliga ab und zu
abgibt. Im Einzelvergleich von Ingolstadt konnte Ertmer mit solidem Schwimmen
über 750 Meter, schnellen 20 Kilometer auf dem Rad und einem Toplauf über 5km zwar nicht ihren Deutschen Meistertitel verteidigen, erkämpfte sich aber
mit dem 4. Rang in der Gesamtwertung den Vizemeistertitel in ihrer
Altersklasse. Damit zeigte sich die Bundesliga-Athletin des TV Bad Orb
zufrieden: „Die Konkurrenz hier in Bayern kam mir höllisch schnell vor. Mit dem
Vizetitel bin ich sehr happy. Und nächste Woche geht’s dann über die doppelte
Distanz bei den nächsten Deutschen Meisterschaften ran.“ Denn vor dem
Bundesligahighlight am 28. Juni in Düsseldorf legt die Orberin nächste Woche
in Peine einen Zwischenstopp ein, wo die Deutsche Meisterschaft über die
„olympische Distanz“ ansteht. Generell gilt als Grundsatz für die Triathleten
des TV Bad Orb „Je länger die Rad- und Laufstrecke, desto größer die Chance auf
Erfolg“. Neben Ertmer genießen auch die Teamkolleginnen der zweiten Mannschaft
am 21. Juni beim Ligawettkampf der zweiten Hessenliga während des „Quaterman“
in Bruchköbel längere Wettkampfstrecken und freuen sich drauf. Mit einer
längeren Distanz haben es die Orber Herren in der Regionalliga nächste Woche beim
„Mittelmoseltriathlon“ in Zell an der Mosel zwar nicht zu tun. Dennoch
versuchen auch sie, den 7. Platz vom ersten Rennen in Darmstadt zu bestätigen
oder gar noch eine Schippe zuzulegen. Es wird sich also zeigen, ob auch kommendes
Wochenende für die Teams und Einzelstarter des TV Bad Orb Erfolg zu Buche
schlägt.
Mittwoch, 10. Juni 2015
Sonntag, 7. Juni 2015
Kraichgau & Darmstadt - Das Rennwochenende der Teams im Überblick
Bundesliga im Kraichgau – Bad Orber
Triathlon-Damen kämpfen gegen erbarmungslose Hitze und Konkurrenz
Bereits am
Freitag reiste ein Teil des Teams Spessartchallenge TV Bad Orb in den
Kraichgau, um sich mit den Wettkampfstrecken des zweiten Saisonrennens der
ersten Triathlon Bundesliga vertraut zu machen. Bei brütender Hitze testeten
Julia Ertmer und Laura-Sophie Usinger die Radstrecke, wechselten danach noch in
die Laufschuhe, um sich an die heißen Wetterbedingungen zu gewöhnen. Kurz vor
dem abschließenden Seeschwimmen, traf das Team noch Coach Uwe Widmann, der für
das Organisationsteam für die am Folgetag stattfindende Deutsche Meisterschaft
über die Halbe Ironman-Distanz vor Ort war.
Für das
Team der Bad Orberinnen stand am Samstag Abend um 19 Uhr der Einzelsprint gegen
hochkarätige Konkurrenz, gespickt mit nationalen und internationalen Stars wie
Andrea Hewitt, die am vergangen Wochenende beim Weltcup in London noch auf
einen hervorragenden 6. Platz gesprintet war. Als Gesamtweltcupsiegerin von
2011 und Olympiateilnehmerin von 2012, führte sie die Mannschaft vom Deutschen
Meister EJOT TEAM Buschhütten an.
| Vorstartspannung |
Sofort nach
dem die Startkanone erklungen war, wurde auf der Schwimmstrecke enormer Druck
gemacht. Die Schwimmstärke im Bundesligastarterfeld ist immens groß. Wer nicht
mithält und eine der begehrten Radgruppen ergattert, muss sich solo über die
Radstrecke kämpfen, während sich etliche gute Schwimmer in den Radgruppen
verstecken und nur die ganz starken Radfahrerinnen das Rennen von Vorne
gestalten. Nahezu geschlossen kamen die vier Kurstädterinnen am Ende des Feldes
aus dem Wasser und machten sich auf, die enteilten Konkurrentinnen einzufangen,
was ein schier kraftraubendes Unterfangen schien.
| Die Topathletinnen auf dem Rad |
Durch einen vorbildlich
schnellen Wechsel setzte sich Julia Ertmer sofort von ihren Vereinskameradinnen
ab und machte sich auf die Verfolgungsjagd. Nina Vabic, Ann Parthemore und
Laura-Sophie Usinger machten gemeinsame Sache und versuchten im
„Mannschaftszeitfahr-Express“ Sekunden gut zu machen.
| Lauso & Ann |
Erstaunlicher Weise fiel
Nina Vabic – sonst als starke Radfahrerin bekannt – zurück, so dass das Trio
auf ein Duo zusammenschrumpfte. Die Situation entpuppte sich jedoch nicht als
köperliche Schwäche, sondern als Raddefekt, der Vabic zur Aufgabe zwang. Dieser
Ausfall musste nun von den übrigen drei Orberinnen aufgefangen werden. Ertmer
tat alles, um die gut 500 Meter vor ihr fahrende Gruppe zu erreichen. Dieser
zehrende Soloritt kostete viel Kraft, dennoch gab Ertmer alles und halbierte
den ihren Rückstand auf knappe 35 Sekunden. In der Wechselzone angekommen,
waren die vor ihr platzierten Athletinnen schon in greifbare Nähe gerückt. Mit
einem schnellen Lauf von 19:14min über 5km konnte Ertmer einige Athletinnen
einsammeln und erstmals gestandene Bundesligakonkurrentinnen hinter sich
lassen.
![]() |
| Julia hebt ab! |
Ann
Pathemore und Laura-Sophier Usinger kämpften bis kurz vor die Ohnmacht auf der
Laufstrecke, um ihre Debüts auf höchster nationaler Ebene für sich
zufriedenstellend abzuschließen. „Ich war so kaputt im Ziel“, hechelte Usinger,
nachdem sie mindestens eine viertel Stunde am Boden nach Luft rang. „Aber es hat
total Spaß gemacht, sich so zu verausgaben. Usinger hat mit ihrem
Bundesligadebüt einen großen sportlichen Karriereschritt getan. Im Vorjahr startete
sie noch in der niedrigsten Hessenliga und durfte nun mit den „Großen ihrer
Sportart“ an den Start gehen. „Das macht mich stolz. Selbst wenn ich Letzte im
Starterfeld wurde, ist es eine große Ehre, neben Andrea Hewitt gestartet zu
sein. Mit jemand zu starten, der 2012 in London bei Olympia war, ist total
motivierend für mich,“ so Usinger im Resümee ihres Rennens. „Am Ende ist es
nicht von der Hand zu weisen, dass wir im Schwimmen hinter der nationalen
Spitze hinterherhinken. Alle Konkurrentinnen entspringen den Kaderschmieden der
Landesverbände oder sind Weltstars. Und dann kommen wir ambitionierte
Hobbysportler und versuchen mitzuhalten“, so Ertmer ernüchternd zu den schwimmerischen
Defiziten. „Andererseits wussten wir das aber auch vor der Saison und können
uns auf das konzentrieren, was wir können und Spaß dabei haben“, ergänzt Ertmer
ihren Anspruch in der ersten Bundesliga. Im Ziel waren alle Kurstädterinnen
dann auch schnell sehr froh über das Geleistete.
| Auf und davon: 5km in 16:37min... Andrea Hewitt |
„Es ist ein Teilerfolg, dass
Julia heute einige Konkurrentinnen eingefangen hat. Das Schwimmdefizit ist
nicht von der Hand zu weisen, das lässt sich nicht leugnen. Dennoch ist es toll
zu sehen, wie sich unsere Mädels von dem hohen Niveau beflügeln lassen. Alle
machen den Teildisziplinen Radfahren und Laufen persönlich große Fortschritte“, kommentiert Trainer Uwe Widmann das Rennen. „Der
Ausfall von Nina hat geschmerzt. Ihr hatten wir eine ähnlich starke Leistung
wie Julia Ertmer zugetraut“, fügt der Sportliche Leiter Jürgen Metzler hinzu.
„Wir hoffen, dass sie in Düsseldorf beim nächsten Rennen angreift, um den Raddefekt
für sich vergessen zu machen“, so Metzler weiter. In der Zwischentabelle nimmt
das TEAM SPESSARTCHALLENGE TV BAD ORB auch nach dem zweiten von vier Bundesligarennen
auf dem 14. Rang platz. „Es ist nicht so, dass wir gesenkten Hauptes nach Hause
fahren. Klar ist es neu für unsere Erfolgstruppe, die Rennen aus einer anderen
Perspektive zu erleben. Aber aus dieser Perspektive können unsere Athletinnen
sehr viel lernen. Von daher leuchten wir eher frohen Mutes mit dem „Schlusslicht“
als uns darüber zu ärgern,“ bezieht der Sportliche Leiter Adi Kohr Stellung zum
Tabellenstand.
| Beliebtheit bei der Presse genießen unsere Mädels jedenfalls |
Das EJOT
TEAM aus Buschhütten konnte auch im Kraichgau erneut den Tagessieg holen.
Andrea Hewitt gewann erwartend souverän vor allen anderen 55
Mitstreiterinnen.
Woogsprint Darmstadt- Der TV BAD ORB beim zweiten
Highlight des Rennwochenendes in der Triathlon Regional- und Hessenliga
Etwas müde reiste die
Bundesligamannschaft des TV BAD ORB in der Früh an den Darmstädter Woog, wo die
zweite Damenmannschaft in der Hessenliga und die Erste Garde der Männer in der
Regionalliga ins Renngeschehen eingreifen sollten.
Nachdem Ellisabeth
Hilfenhaus erkrankt ausfiel, sprang
Laura-Sophie Usinger ein, die nicht mal 13 Stunden zuvor ihr erstes Rennen in
der ersten Bundesliga gefinisht hatte.
![]() |
| Doppelstart von Sonnenschein "Lauso" |
Etwas unrühmlich begann der Check-In,
bei dem durch die notwendige Ummeldung leider etwas zu viel Zeit benötigt
wurde. Zumindest zeigten sich die Kampfrichter wenig kulant und brummten der
gesamten Mannschaft der Kurstädterinnen eine Minute Zeitstrafe wegen zu spätem
Einchecken auf. Diese hatten die Athletinnen nach dem Radfahren in der
Penalty-Box abzusitzen. Etwas frustiert,
aber voller Vorfreude, sprangen die Mädels in den Woog, um die 750m Schwimmen,
20km Rad und 5km Laufen schnellstmöglich anzugehen. Dabei konnte sich vor allem
Laura-Sophie Usinger in der Spitzengruppe in Szene setzen. Julia Hündersen und
Julia Karrasch rollten das Feld von hinten auf und machten Platzierung um
Platzierung gut. Angefeuert von den mitgereisten Fans und Betreuern gab auch
Kristin Rieß alles bei ihrem ersten Ligarennen ihrer noch jungen
Triathlonkarriere.
| Kristin "torkelnd" bei ihrem ersten Liga-Finish |
| Team2 im Ziel! |
Beim nächsten Rennen in zwei Wochen beim Quaterman in
Bruchköbel muss die Konkurrenz mit den Damen vom Team Spessartchallenge
jedenfalls rechnen.
Im Rennen der Herren wurde dieses mal – ganz wie in der Bundesliga – das Windschattenfahren frei gegeben, so dass ein spannendes Rennformat bevor stand. Die Startformation setzte sich aus Florian Brosch, Michael Lik, Jan Grießmann, Sebastian Heinl und Marco Weisbecker zusammen. Alle Orber fanden sich nach dem harten Schwimmen im Woog in Radgruppen wieder, allen voran Brosch und Lik, die in der ersten Verfolgergruppe ordentlich Druck machten. Jan Grießmann und Sebastian Heinl folgten in größeren Verfolgergruppen, Weisbecker kämpfte weiter hinten in einer kleinen Gruppe um Reichweite. Mit 40km/h im Durchschnitt flog das Feld der Regionalliga förmlich über die gesperrte B26. Auf auf der Laufstrecke kämpften die Orber hart um die Platzierungen und konnten einen gelungenen Einstand in die Saison feiern. Mit einem 7. Platz von Florian Brosch und einem 9. Platz von Michael Lik wurden zwei Top10-Ergebnisse erzielt. Zusammen mit den Plätzen von Jan Grießmann und Sebastian Heinl belegte das Team einen hervorragenden 7. Platz in der Tagesendtabelle. Beim nächsten Regionalligarennen in Zell an der Mosel setzt das Team alles daran, den Platz im Mittelfeld der Liga zu festigen.
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