V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Montag, 10. September 2012

"Totale Anarchie!" beim Lauf für mehr Zeit - Julia Nikolopoulos wird trotzdem Dritte

3333 Läufer,verteilt auf ~2400 über 5km, ~900 über 10km gehen gleichzeitig auf einen 5km langen Rundkurs... das kann bloß schief gehen. Ging es auch. Und zwar mächtig. Denn was die ersten 50 Leute des 10km-Laufs an Slalomkünsten aufbieten mussten, um sich durch Hundertschaften von 5km-Walkern zu schlängeln war schon abenteuerlich. Julia war mit Adjutant Alex aber gut bewacht und kam in knapp über 40min als Gesamtdritte Frau über die 10km ins Ziel. "Totale Anarchie!", war, was Alex mit im vorbeilaufen zurief, als er sich vor Julia bei Kilometer 9,5 in Richtung Ziel schlängelte.

Ergebnisse Lauf für mehr Zeit 2012
1. Miriam Baumgarten 38:46
2. Laura Wimmer 39:11
3. Julia Nikolopoulos 40:26


Mittwoch, 5. September 2012

Orber stürmen den Kaiserwinkel


Mixed-Staffel mit Podestplatz beim "Fun-Tri" - Kohr, Metzler und Paczarkowski mit span-nendem Rennen auf der Mitteldistanz


Die (fast) komplette Athleten- und Fantruppe vom Walchsee
Die Challenge Tirol am ersten Septemberwochenende steht seit ihrer Premiere im Jahr 2010 fest im Teamkalender. Bei dem Rennen über die halbe Ironman-Distanz zeigen wir immer wieder gelungene Rennen vor einer zauberhaften Alpenkulisse des Kaisergebirges.

Bereits am Samstag wurde mit dem „Fun-Tri“ ein Sprintformat ausgetragen, bei dem das wir noch kurz vor Meldeschluss eine Mixed-Staffel an Start brachten. Grund hierfür war nicht zuletzt die nach einem Kreuzbandriss wieder genesene Aldona Lyschik, die die Radstrecke in Angriff nahm. Mit Adi Kohr, traditionell ein starker Schwimmer, und Jürgen Metzler, Läufer aus Leidenschaft, war die Staffelmannschaft schnell komplett. Nachdem Adi als Gesamtvier-ter dem Walchsee entstieg, wechselte Aldona auf das Rad. Dort galt es, nach langer Verlet-zungspause wieder mal Wettkampfluft zu schnuppern. Beim zweiten Wechsel lagen die Orber auf Staffelrang 5, was für Jürgen eine stramme Aufholjagd bedeutete. Dabei konnte er noch drei anderen Staffelteams den Rang ablaufen. Am Ende lief das Team Spessartchallenge auf dem zweiten Rang gemeinsam durch den Zielbogen am Walchsee. Ein überaus gelungener Start ins Triathlonwochenende.
Durch den Tunnel zum 2. Platz: Adi, Aldona & Jürgen
Für Adi, Jürgen und Bernd Paczarkowski stand am darauffol-genden Sonntag dann noch die Mitteldistanz auf dem Programm. Im Rennen über die halbe Ironman-Distanz gelang es Jürgen, in den vergangenen zwei Jahren immer die Nase vorne zu haben vor Teamkollege Ad Kohr. Nachdem Adi im heimlichen Ver-einsduell über die Saison bei allen gemeinsamen Regionalligarennen immer der schnellere war, Jürgen aber bei den Europameisterschaften über die Langdistanz in Roth mit 9:38 Stunden eine starke Leistung und damit eine neue persönliche Bestzeit aufgestellt hatte, stand bei der Challenge Tirol eine spannende Entscheidung an. Der Rennverlauf bescherte den fast 20 mitgereisten Freunden und Bekannten einen packenden Wettstreit. Adi konnte auf den 1,9 Schwimmkilometern im Walchsee die ersten 90 Sekunden auf Jürgen gut machen und startete als erster Orber auf die 90km lange Radstrecke, die trotz der etwa 900 Höhenmeter als schnel-ler Kurs gilt. Mit über 37km/h „flogen“ Jürgen und Adi über den Asphalt. Durch die Zwi-schenrufe der Betreuer registrierte Jürgen, dass Adis Vorsprung von Kilometer zu Kilometer ausgebaut wurde. Vor dem abschließenden Halbmarathon hatte Adi ganze 5min zwischen sich und Jürgen erkämpft. Jürgen hatte dennoch den Trumpf des schnelleren Läufers in der Hand. Und so startete dieser auf den vier Laufrunden um den See seine Aufholjagd. Nach der Hälfte der 21,1km hatte Jürgen den Vorsprung auf 2:30min halbiert. Diese Aufholjagd hinter-ließ jedoch Spuren, so dass Jürgen auf den letzten beiden Laufrunden wieder etwas Zeit ein-büßte. Am Ende konnte Jürgen nach einem soliden Lauf mit 4:45 Stunden eine neue persönli-che Bestzeit bei der Challenge Tirol aufstellen. Jürgen folgte drei Minuten später nach 4:48 Stunden.

Auch Bernd konnte nach seinem Silberrang bei den hessischen Meisterschaften über die Sprintdistanz auch auf der Mitteldistanz ein gutes Rennen abliefern und unterbot die angepeil-te 5:30 Stunden-Marke. Mit einem schnellen Ritt auf dem Rad konnte „Bend“ den Grundstein für das Erreichen seines Ziel legen. Nach 5:26 Stunden lag sich dann auch Bernd zufrieden und entkräftet mit den beiden Teamkollegen in den Armen, immer noch schwär-mend von dem tollen Alpenpanorama.


Daumen hoch für den Triathlon am Wilden Kaiser von Bernd!







Montag, 3. September 2012

Bären-Triathlon in Bad Zwischenahn -Rennbericht Julia Nikolopoulos

Julia ganz oben auf dem Podest

"Back to the roots"

Das vergangene Wochenende mussten Alex und ich mal wieder wettkämpfen. Dieses Mal ging es in meine alte Heimat, damit meine Eltern und mein Opa auch zuschauen konnten. Samstag Nachmittag nach familiärem Teetrinken machten Alex und ich uns auf, nochmal die Wettkampstrecke rund ums Bad Zwischenahner Meer abzuradeln und holten dabei unsere Startnummern ab. Nächster Morgen war das übliche, außer dass meine Eltern beim Frühstück etwas seltsam auf unsere Essgewohnheiten reagierten (Gummibrötchen vom Vortag stehen bei denen normalerweise nicht auf dem Plan). Dann ging es auch schon los Richtung Wettkampf. Check-In war bis 9 Uhr, deshalb konnten wir beim Start der Powerkids noch zusehen und anfeuern. Dann startete die Liga und am Ende dann wir. Das Zwischenahner Meer war mit knapp 20° zu kalt für ohne Neo und beim Einschwimmen war klar, dass das Wort Sicht neu definiert werden müsste. Schönes mooriges Wasser. Andere bezahlen für Moorpackungen viel Geld, wir geringfügig weniger. Dafür nahm ich während des Schwimmens auch den ein oder anderen Schluck. Wenn’s schee macht… Ansonsten breite ich über das Schwimmen und die Schwimmzeit (30min+: Hallo, geht’s noch?!?!?!) den Mantel des Schweigens. Zum Glück kommt nach dem Schwimmen das Rad fahren. Dreimal galt es den See zu umrunden. Also ab und Kette rechts. Die Strecke war in unserer Fahrtrichtung gesperrt und auf der Gegenrichtung staute sich der Ausflugsverkehr. Der Wind windete so vor sich hin, mal für, mal gegen uns. Im Gegensatz zu der Radstrecke, hatte ich mich mit der Laufstrecke vorher nicht vertraut gemacht. 4 Runden sollten gelaufen werden, also Schuhe an und ab. Kurz einen Schluck Wasser gegriffen und über Asphalt ging es auf die ersten Meter. Dann kam Schotter und vor mir lief Wolfgang (seinen Namen kannte ich da noch nicht, im Gegensatz zu den Zuschauern an der Strecke, die ihn gefühlt ALLE kannten), der sich nicht überholen lassen wollte von mir und mein Tempo lief. Also, machten wir uns gemeinsam über die vier Runden. Wann immer es eng wurde, räumte er mir den Weg frei, und ich schlappte brav hinter ihm her. Auf dem letzten Kilometer zog er dann nochmal an, ich musste natürlich hinterher, wollte ihm aber die Chance geben im Ziel sagen zu können „I didn‘t get chicked!“. Viel schlimmer als die 2,5 Std Sport waren aber ungefähr 7 Std später die 60 Minuten, in denen wir einen zerlegten Kleiderschrank (Erbstück meiner Oma und damit massiv!) in Einzelteilen in den 4. Stock getragen haben. Damit fiel die mal angedachte Schwimmeinheit am heutigen Morgen wegen platter Arme aus :-)=

p.s. Alex war auch dabei. Ihn hat's auf Platz zwei geFunkt!