Doppelsieg fürs StartNet-Team, auch Oberursel vorne
Alles zum zweiten Rennen der beiden höchsten Hessenligen in Bad Endbach
Nach dem Auftaktsieg in Fritzlar haben die Herren des StartNet-Team DSW Darmstadt auch das zweite Rennen der obersten Hessenliga gewonnen. Volker Hain (3.), Matthias Hähnel (4.), Felix Haupt (7.), Frederik Blüm (13.) und Philipp Hofmann (20.) setzten sich bei der Veranstaltung über die Sprintdistanz in Bad Endbach mit 1:26 Vorsprung knapp vor 3athlon WVC Kassel durch. Hier starteten David Reetz (2.), Marcel Glaser (6.), Jörg Röver (9.) und Henning Hahn (18.). Noch einmal knapp vier Minuten dahinter sicherte sich das Tri-Team Fuldatal den dritten Platz. Der Gesamtsieg im Einzelrennen ging jedoch nicht an ein Top3-Team: Es gewann in einem knappen Finish Tim Stutzer vom TV Bad Orb/Spessartchallenge.
Den Doppelsieg für das StartNet-Team machten dann die Damen perfekt: Sara Bund (4.), Jana Donnely (5.) und Monika Heindl (18.) machten mit deutlichem Vorsprung das Rennen und hatten mit Alexandra Behrens auch die überlegene Gesamtsiegerin in ihren Reihen. Rang 2 ging ans XXXL Team TSV Viernheim (Lena Kämmerer, Hannah Otto, Engela Zacher, Lorente Carina Espinar) vor Tri-Force Fulda (Ute Heres, Jutta Weigel, Elke Böhm, Petra Löffert). Diese beiden Vereine konnten sich auch die verbleibenden Podestplatzierungen im Einzel sichern: Lena Kämmerer wurde Zweite, Ute Heres Dritte.
Im dritten WEttstreit rund um den Aartalsee, dem Rennen der zweiten hessenliga konnten die Sieger der Liga-Auftaktveranstaltung ihren Triumph ebenfalls wiederholen: Vor allem die kompakte Teamleistung war es, die Rainer Hett (2.), Björn Müller (6.), Robert Lacko (7.), Daniel Kilb (11.) und Matthias Holitzer (42.) von TaunaGas SC Oberursel zum Sieg verhalf. Mit über zehn Minuten vor der zweitplatzierten Mannschaft aus Darmstadt fiel der Vorsprung dabei sehr deutlich aus. Beim StartNet-Team war es vor allem Michael Zacher, der mit Rang 4 herausragte. An dritter Stelle finishte SF Tria Roßdorf. Stärkster Athlet war Joachim Czerny.
Im Einzelrennen ging der Sieg nach Spangenberg: Martin Nickel belegte Platz 1, Eric Kappes vom SV Traisa wurde Dritter.
Mehr zum HTV: http://www.hessischer-triathlon-verband.de/
Freitag, 23. Juli 2010
Montag, 19. Juli 2010
Zweites Rennen 1. Hessische Triathlonliga – Orber auf Platz 6 – Tagessieg durch Tim Stutzer
Personell geschwächt durch Krankheitsfälle und den Parallelstart von Jürgen Metzler und Johannes Goldbach beim Challenge in Roth (s. gesonderter Bericht) traten die Triathleten vom TV Bad Orb am 17.07. zum zweiten Rennen der Ligasaison in Bad Endbach an. Auf dem Programm stand ein windschattenfreies Sprintrennen über 750m schwimmen, 20km Rad fahren und 5km laufen. Für das Rennen neben der Stammbesetzung Florian Brosch, Alexander Nikolopoulos und Tim Stutzer nachgemeldet wurden die erfahrenen Athleten Bernd Paczarkowski und Jörg Treffler.
Hatte in den beiden Wochen vor dem Rennen die Sonne den Himmel über Hessen dominiert, so wartete am Aartalsee eine nasse Überraschung auf die Kurstädter: Eine Schlechtwetterfront hatte das Lahn-Dill-Bergland in tristes Grau getaucht und mit Dauerregen und kühlen Temperaturen überzogen. Aber auch von den ungünstigen äußeren Bedingungen ließen sich die Orber nicht abschrecken und starteten zu einem nassen Ausflug in den frühen Morgen. Das Schwimmen konnte Tim Stutzer als erster des Quintetts beenden, musste aber schon beim Wechsel auf das Rad Brosch und Nikolopoulos, die dicht hinter ihm den einzig warmen Ort des Tages verlassen hatten, zunächst passieren lassen. Auch Paczarkowski und Treffler schlugen sich zu Wasser wacker und kamen innerhalb von weniger als 60 Sekunden nach Stutzer an Land.
Auf dem Rad, der traditionell stärksten Disziplin von Nikolopoulos und Stutzer, wollten die Orber nun richtig angreifen. Leider aber war Nikolopoulos durch eine noch nicht vollständig auskurierte Erkältung etwas geschwächt und erreichte so „nur“ die zweitbeste Radzeit des Tages (31:04min). Stutzer hingegen konnte auf dem Rad zwei Wochen vor seinem Saisonhöhepunkt beim Ironman Regensburg überzeugen und absolvierte als einziger der 200 Starter die 21km unter 30 Minuten. So konnte Stutzer als erster der Ligastarter die Laufschuhe schnüren. Kurz danach folgten auf dem fünften Zwischenrang Nikolopoulos und auf Platz 10 dahinter nach ebenfalls starker Radleistung Brosch. Paczarkowski und Treffler absolvierten auf dem Rad ebenfalls ein gutes Rennen und wechselten im Mittelfeld auf die fünf Laufkilometer.
Hinter dem Führungsfahrrad kämpfte Stutzer dann auf der ein Mal um den Aartalsee führenden Laufstrecke darum, nicht von den stark aufkommenden Athleten aus Kassel, Viernheim und Darmstadt eingeholt zu werden. Währenddessen Brosch konnte sich um einige Plätze nach vorn schieben. Nikolopoulos hingegen Nikolopoulos, dessen Erkältung sich jetzt umso stärker bemerkbar machte, büßte einige Plätze ein. Bernd Paczarkowski konnte im Laufen, seiner Paradedisziplin, noch einige Athleten überholen. Da für die Mannschaftswertung lediglich die Zeiten der ersten vier Athleten addiert werden, konnte Jörg Treffler beim laufen einen Gang zurückschalten.
Zum Ende des Laufsplits wurde es für Stutzer noch einmal richtig eng: David Reetz (3athlon WVC Kassel) holte mit der zweitbesten Laufleistung des Tages von 16:52min gefährlich auf. Dennoch konnte Stutzer gegen halten und das Rennen in 1:02:17h lediglich sechs Sekunden vor Reetz gewinnen. Brosch erreichte das Ziel knapp eine Minute später als Achter, Nikolopoulos (1:06h) erreichte Platz 29 und Paczarkowski (1:10h) folgte auf dem 51. Rang. Abgerundet wurde das Mannschaftsergebnis durch Treffler (1:16h) auf Rang 65.
In der Addition der Einzelzeiten kamen die Kurstädter damit auf den 6. Platz der Tageswertung und liegen in der Zwischenabrechnung nach dem zweiten Rennen auf Platz 3.
Hatte in den beiden Wochen vor dem Rennen die Sonne den Himmel über Hessen dominiert, so wartete am Aartalsee eine nasse Überraschung auf die Kurstädter: Eine Schlechtwetterfront hatte das Lahn-Dill-Bergland in tristes Grau getaucht und mit Dauerregen und kühlen Temperaturen überzogen. Aber auch von den ungünstigen äußeren Bedingungen ließen sich die Orber nicht abschrecken und starteten zu einem nassen Ausflug in den frühen Morgen. Das Schwimmen konnte Tim Stutzer als erster des Quintetts beenden, musste aber schon beim Wechsel auf das Rad Brosch und Nikolopoulos, die dicht hinter ihm den einzig warmen Ort des Tages verlassen hatten, zunächst passieren lassen. Auch Paczarkowski und Treffler schlugen sich zu Wasser wacker und kamen innerhalb von weniger als 60 Sekunden nach Stutzer an Land.
Auf dem Rad, der traditionell stärksten Disziplin von Nikolopoulos und Stutzer, wollten die Orber nun richtig angreifen. Leider aber war Nikolopoulos durch eine noch nicht vollständig auskurierte Erkältung etwas geschwächt und erreichte so „nur“ die zweitbeste Radzeit des Tages (31:04min). Stutzer hingegen konnte auf dem Rad zwei Wochen vor seinem Saisonhöhepunkt beim Ironman Regensburg überzeugen und absolvierte als einziger der 200 Starter die 21km unter 30 Minuten. So konnte Stutzer als erster der Ligastarter die Laufschuhe schnüren. Kurz danach folgten auf dem fünften Zwischenrang Nikolopoulos und auf Platz 10 dahinter nach ebenfalls starker Radleistung Brosch. Paczarkowski und Treffler absolvierten auf dem Rad ebenfalls ein gutes Rennen und wechselten im Mittelfeld auf die fünf Laufkilometer.
Hinter dem Führungsfahrrad kämpfte Stutzer dann auf der ein Mal um den Aartalsee führenden Laufstrecke darum, nicht von den stark aufkommenden Athleten aus Kassel, Viernheim und Darmstadt eingeholt zu werden. Währenddessen Brosch konnte sich um einige Plätze nach vorn schieben. Nikolopoulos hingegen Nikolopoulos, dessen Erkältung sich jetzt umso stärker bemerkbar machte, büßte einige Plätze ein. Bernd Paczarkowski konnte im Laufen, seiner Paradedisziplin, noch einige Athleten überholen. Da für die Mannschaftswertung lediglich die Zeiten der ersten vier Athleten addiert werden, konnte Jörg Treffler beim laufen einen Gang zurückschalten.
Zum Ende des Laufsplits wurde es für Stutzer noch einmal richtig eng: David Reetz (3athlon WVC Kassel) holte mit der zweitbesten Laufleistung des Tages von 16:52min gefährlich auf. Dennoch konnte Stutzer gegen halten und das Rennen in 1:02:17h lediglich sechs Sekunden vor Reetz gewinnen. Brosch erreichte das Ziel knapp eine Minute später als Achter, Nikolopoulos (1:06h) erreichte Platz 29 und Paczarkowski (1:10h) folgte auf dem 51. Rang. Abgerundet wurde das Mannschaftsergebnis durch Treffler (1:16h) auf Rang 65.
In der Addition der Einzelzeiten kamen die Kurstädter damit auf den 6. Platz der Tageswertung und liegen in der Zwischenabrechnung nach dem zweiten Rennen auf Platz 3.
Weitere Bilder: http://picasaweb.google.com/alexander.nikolopoulos/2010BadEndbach
Ergebnis 1. Hessische Triathlonliga – 2. Rennen Bad Endbach
1. DSW Darmstadt (Hein, Hähnel, Haupt Blühm, Hofmann) 4:11:41h
2. 3athlon WVC Kassel (Reetz, Glaser, Röver, Hahn) 4:13:07h
3. Tri-Team Fuldatal (Langlotz, Lieblein, Korell, Rudel, Koch) 4:17:01h
[…]
6. TV Bad Orb (Brosch, Nikolopoulos, Paczarkowski, Stutzer, Treffler) 4:22:09h
Deatilergebnisse 1. Hessische Triathlonliga – 2. Rennen Bad Endbach: http://results.mikatiming.de/2010/aartalsee
1. Hessische Triathlonliga - Zwischenstand nach 2 von 4 Rennen
1. StartNet-Team DSW Darmstadt
2. Tri-Team Fuldatal
3. TV Bad Orb/ Team Spessartchallenge
TV Bad Orb beim Challenge Roth – Bestleistung für Metzler, gelungene Premiere für Goldbach
Einen Tag nach dem Mannschaftsrennen in Bad Endbach stand mit dem Challenge Roth über die Ironmandistanz (3,8 – 180 – 42,129) der Saisonhöhepunkt für die Orber Athleten Jürgen Metzler und Johannes Goldbach an. Metzler hatte nach seiner gelungenen Premiere im Vorjahr beim Ironman in Frankfurt eine neue Bestzeit, im Idealfass unter 9:45h, angepeilt. Für Goldbach stand im Fränkischen das Debut über den „langen Kanten“ an.
Bei fast idealen äußeren Bedingungen, moderatem Wind Temperaturen die im Tagesverlauf die 25-Grad-Marke kaum übersteigen sollten, machten sich die Kurstädter am frühen Morgen im Main-Donau-Kanal an ihr Tagwerk. Der erste Teil war für Metzler in guten 1:06h absolviert und auch Goldbach schlug sich in 1:14h beachtlich.
Da am Tag des Fabelweltrekords für Frauen, die Engländerin Chrissie Wellington kam als Gesamt-7. in 8:19h ins Ziel, auch für das Rad fahren gute Bedingungen herrschten, konnten Metzler und Goldbach auch hier ein gutes Tempo anschlagen. Metzler lag zunächst auf Kurs, die 180km in unter fünf Stunden zurückzulegen, die zweite Durchfahrt des längsten Anstiegs der Strecke, des Kalvarienbergs in Greding aber, ließ ihn diese Aussicht vergessen und Metzler erreichte den Wechsel zum laufen nach 5:09h auf dem Rad. Goldbach fuhr etwas dahinter ein sehr konstantes Rennen und konnte diesen Teil des Rennens in 5:19h hinter sich bringen.
Den abschließenden Marathon, für Goldbach die große Unbekannte des Tages ging er mit einem auf eine Zeit von 3:15h gerichteten Tempo an. Auch Metzlers Tempomat musste sich nach etwas zügigem Beginn (Zielzeit 3:05h) noch nachjustiert werden. Das Finetuning aber hatten beide Kurstädter nach spätestens 5km durchgeführt und Metzler lief danach wie ein Uhrwerk auf einen Marathon von 3:25h zu. Goldbach konnte sich gar nach einem Zwischentief zwischen Laufkilometer 25 und 30 erholen und auf dem letzten 5km noch einmal zulegen. Metzler hingegen konnte das Polster seiner schnellen ersten Kilometern ins Ziel retten und am Ende stand für eine Marathonzeit von 3:23:13h zu Buche, was in der Addition eine Zeit von 9:42:06h bedeutete. Nach der von Alexander Nikolopoulos vor zwei Wochen in Frankfurt aufgestellten Ironman-Bestzeit des TV Bad Orb von 9:07h bedeutete dies die zweitbeste Ironman-Zeit eines Orber Athleten.
Mit der Steigerung auf den letzten fünf Kilometern sicherte sich Goldbach eine Marathonzeit von locker unter 3:45h und beendete seine Ironman-Premiere nach starken 10:22:33h.
Ergebnis Challenge Roth (18.07.2010)
1. Henning, Rasmus (DK) 7:52:36h
2. Kienle, Sebastian (GER) 7:59:06h
3. Llanos, Eneko (ESP) 8:02:33h
[..]
158. Metzler, Jürgen (GER) 9:42:06h
546. Goldbach, Johannes (GER) 10:22:33h
Detailergebnisse Challenge Roth: http://www.challenge-roth.com/de/index.html
Bei fast idealen äußeren Bedingungen, moderatem Wind Temperaturen die im Tagesverlauf die 25-Grad-Marke kaum übersteigen sollten, machten sich die Kurstädter am frühen Morgen im Main-Donau-Kanal an ihr Tagwerk. Der erste Teil war für Metzler in guten 1:06h absolviert und auch Goldbach schlug sich in 1:14h beachtlich.
Da am Tag des Fabelweltrekords für Frauen, die Engländerin Chrissie Wellington kam als Gesamt-7. in 8:19h ins Ziel, auch für das Rad fahren gute Bedingungen herrschten, konnten Metzler und Goldbach auch hier ein gutes Tempo anschlagen. Metzler lag zunächst auf Kurs, die 180km in unter fünf Stunden zurückzulegen, die zweite Durchfahrt des längsten Anstiegs der Strecke, des Kalvarienbergs in Greding aber, ließ ihn diese Aussicht vergessen und Metzler erreichte den Wechsel zum laufen nach 5:09h auf dem Rad. Goldbach fuhr etwas dahinter ein sehr konstantes Rennen und konnte diesen Teil des Rennens in 5:19h hinter sich bringen.
Den abschließenden Marathon, für Goldbach die große Unbekannte des Tages ging er mit einem auf eine Zeit von 3:15h gerichteten Tempo an. Auch Metzlers Tempomat musste sich nach etwas zügigem Beginn (Zielzeit 3:05h) noch nachjustiert werden. Das Finetuning aber hatten beide Kurstädter nach spätestens 5km durchgeführt und Metzler lief danach wie ein Uhrwerk auf einen Marathon von 3:25h zu. Goldbach konnte sich gar nach einem Zwischentief zwischen Laufkilometer 25 und 30 erholen und auf dem letzten 5km noch einmal zulegen. Metzler hingegen konnte das Polster seiner schnellen ersten Kilometern ins Ziel retten und am Ende stand für eine Marathonzeit von 3:23:13h zu Buche, was in der Addition eine Zeit von 9:42:06h bedeutete. Nach der von Alexander Nikolopoulos vor zwei Wochen in Frankfurt aufgestellten Ironman-Bestzeit des TV Bad Orb von 9:07h bedeutete dies die zweitbeste Ironman-Zeit eines Orber Athleten.
Mit der Steigerung auf den letzten fünf Kilometern sicherte sich Goldbach eine Marathonzeit von locker unter 3:45h und beendete seine Ironman-Premiere nach starken 10:22:33h.
Ergebnis Challenge Roth (18.07.2010)
1. Henning, Rasmus (DK) 7:52:36h
2. Kienle, Sebastian (GER) 7:59:06h
3. Llanos, Eneko (ESP) 8:02:33h
[..]
158. Metzler, Jürgen (GER) 9:42:06h
546. Goldbach, Johannes (GER) 10:22:33h
Detailergebnisse Challenge Roth: http://www.challenge-roth.com/de/index.html
Dienstag, 13. Juli 2010
Erfolgreiches Abschneiden Orber Triathleten beim 21. Abendtriathlon in Kassel
Die weite Anreise zum Clausthaler Abendtriathlon im fernen Kassel am Samstag, den 03.07.2010, hat sich gelohnt. Und das obwohl der Wettkampf überdies mitten in die Live-Üvertragung des WM-Klassikers "Deutschland - Argentinien" fiel. Für Jürgen Metzler und Adi Kohr vom Team Spessartchallenge sollte es eine erfolgreicher Kurztriathlon über 1500m Schwimmen, 38km Radfahren und einem abschließenden 10km-Lauf werden. Kohr, seit jeher ein guter Schwimmer, entsprang dem Wasser der Fulda nach etwas über 20 Minuten auf dem 16. Rang. Metzler folgte als 19. etwa eine Minute später. Beide Athleten konnten auf dem Rad eine ordentliche Leistung abrufen und fuhren vor auf die Plätze 10 (Kohr) bzw. 13 (Metzler), und das obwohl die Radstrecke mit bissigen Anstiegen und das tropische Wetter ihr bestes gaben, schnelle Wettkampfzeiten zu vermasseln. Beim abschließenden Lauf konnte Metzler seine läuferische Stärke mit der drittbersten Laufzeit aller Athleten unter Beweis stellen und spurtete am Ende auf den 9. Gesamtrang. Mannsschaftskollge Adi Kohr ließ es beim Laufen etwas gemächlicher angehen und landete am Ende auf Platz 12. Zudem gewann Kohr Bornze in der Altersklassenwertung M40. Alles in Allem eine gelungene Reise in Hessens Norden. Und ein passabler letzter Test für Metzlers Saisonhighlight, der Challenge Roth über die Ironmandistanz am 18.07.2010.
Montag, 5. Juli 2010
IRONMAN Germany - Alex Nikolopoulos mit sicherer Hawaii-Qualifikation
(In neuen Schwimmanzug zur Bestzeit über 3,8km - Julia Nikolopoulos)
Erste Bestzeit im Langener Waldsee
Für das Eisenpaar Alexander und Julia Nikolopoulos vom TV Bad Orb begann der Tag also ohne den helfenden Auftrieb des Schwimmanzuges, trotzdem konnte insbesondere Julia mit 1:15h eine neue persönliche Bestzeit über die 3,8km aufstellen. Auch Alexander hielt das Zeitdefizit in Grenzen, kam nach 1:05h aus dem 26° warmen Langener Waldsee.
Zweite Bestzeit in der Wetterau
Beide wollten dann auf dem Rad ihre Stärken ausspielen, was Alexander auch bravourös gelang. Mit 4:34h für die in diesem Jahr 185 statt sonst 180km lange Radstrecke war er schnellster Amateur; nur 8 Profiathleten absolvierten die beiden Runden durch die Wetterau schneller. Auf der ersten dieser beiden Runden lief auch Julias Rennen noch nach Plan und sie sammelte Athletin für Athletin ein. Leider aber erwischte sie keinen perfekten Tag und musste an steilsten Anstieg der zweiten Runde, dem Hühnerberg vor Niederdorfelden den ein oder, anderen Gang zurückschalten. Während Alexander sich Position für Position nach vorn arbeitete und am Ende der Radstrecke an Position zwei der AK 35 lag, konnte Julia also nicht wie gewohnt aufholen. Trotzdem gelang es ihr, auf dem Rad 13 Konkurrentinnen zu überholen und als 5. ihrer Altersklasse in die Laufschuhe zu wechseln.
Hitzeschlacht am Main
(Alexander Nikolopoulos)Auf den vier Runden, die die Eisenmänner und –frauen am Main absolvieren müssen begann dann der härteste Teil des Tages, denn die Temperaturen aus der an Schatten armen Strecke näherten sich dann doch der 30-Grad-Marke. Die machte insbesondere Julia zu schaffen, die schon auf der ersten Laufrunde ihr geplantes Tempo nicht einschlagen konnte. Auf Laufrunde zwei und drei fing sie sich aber und kämpfte sich nach einer schwierigen vierten Runde nach 11:08h als 10. der Altersklasse 30-34 in das Ziel auf dem Römerberg. Nach seinem Parforceritt musste auch Alexander auf der Laufstrecke etwas Gas herausnehmen, konnte eine Podiumsplatzierung bis kurz vor dem Ziel halten. In Richtung eines Marathons von 3:10h absolvierte er die ersten beiden Laufrunden. Zwar büßte auch er auf den letzten 21 Kilometern noch an Tempo ein, konnte aber dennoch einen Platz unter den Top30 der Gesamtwertung festigen. Vom dritten Platz wurde er dann leider während eines Stopps auf dem stillen Örtchen verdrängt und am Ende fehlten ihm lediglich 48 Sekunden auf Platz 3.
Das familiäre Happy End allerdings gab es trotz Julias schwerem Tag, denn mit dem 4. Platz der Altersklasse sicherte Alexander den Herbsturlaub der Familie auf Hawaii, wo er am 09. Oktober zum dritten Mal bei der Ironman-WM an den Start gehen wird.
Ergebnis Ironman-EM, Frankfurt – 04.07.2010
Männer
1. Andreas Raelert (GER) 8:05:15 (47:34-4:20:35-2:53:27)
2. Timo Bracht (GER) 8:10:22 (48:02- 4:31:14-2:47:37)
3. Chris McCormack (AUS) 8:14:43 (47:54–4:33:33-2:49:57)
4. Cameron Brown (NZL) 8:18:33 (48:04-4:33:50-2:53:04)
25./4. TM35 Alexander Nikolopoulos 9:07:58 (1:04:50 – 4:34:54 – 3:23:38)
Frauen
1. Sandra Wallenhorst (GER) 9:04:27 (0:58:57-5:01:37-3:00:15)
2. Caroline Steffen (SUI) 9:06:42 (0:52:58-5:01:21-3:08:54)
3. Yvonne van Vlerken (NED) 9:10:21 (0:57:09-5:03:34-3:05:51)
41./10. TW30 Julia Nikolopoulos (GER) 11:08:29 (1:14:29 – 5:21:29 – 4:28:24)
Detailergebnisse: www.ironman.de
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