V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Montag, 27. Juni 2016

Adi Kohr holt AltersklassenSilber am Werberliner See

In seiner charmanten, knappen Art schildert Adi Kohr seinen Erfolg beim Rennen über die halbe Ironman-Distanz am Werberliner See in Brandenburg. Nach 1,9km Schwimmen, 84km Radfahren und einem Halbmarathon finisht er in 4:50 Stunden und holt sensationell AltersklassenSilber. 
Sein Rennen beschreibt er so: "Ich war Rakete heute!" Damit ist alles gesagt. 
Rakete "Kohr"

Julia Nikolopoulos wird Gesamtzweite beim SWISSMAN

Der Platz auf dem Podest scheint die gebucht zu haben. Bereits im dritten Anlauf landet Julia Nikolopoulos eine Topplatzierung bei einer der schwersten Langdistanzen der Welt und wird Gesamtzweite!!! 

Dort Radeln, wo es im Sommer noch Winter ist
Warum eingetlich "flach", wenn "bergauf" auch eine Option ist
Going UP!!!
Nicht nur Edeka, auch Julia "supergeil" ;-)
Julia am Ende ihres Abenteuers (mit Helfershelfer & Ehemann Alex)


Regionalliga Mitte - Bad Orber Triathlonteams landen im Mittelfeld


Damen kommen in Notformation beim Nibelungen Triathlon in Worms nicht über Rang 5 hinaus – Herren freuen sich über Rang 6

Bei herrlichen Wetterbedingungen stand für die Regionalliga-Mannschaften des Teams Spessartchallenge TV BAD ORB am vergangenen Wochenende das dritte Wertungsrennen in der Regionalliga Mitte – bestehend aus Teams der Landesverbände Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz – an. Beim als Sprint ausgetragenen Rennen in Worms galt es zunächst 750 Meter im Rhein zu bewältigen, bevor es 20 Kilometer über eine „topfebene“ Radstrecke ging. Zum Schluss folgte eine winkliger Stadtlauf von 5 Kilometern.
Schon in den Tagen vor dem Rennen hatten Abteilungsleiter Jürgen Metzler und die Teamkapitäne Florian Brosch und Nicole Swoboda-Töpfer alle Hände voll zu tun, denn die personellen Ausfälle wollen in dieser Saison nicht abreißen. Mit Elisabeth Hilfenhaus stürzte eine weitere Athletin im Training und fehlte in Worms. Bei den Herren debütierte zwar Jan Grießmann, Christian Ries und Jörn Gabler – eigentlich gesetzt – fielen jedoch aus Krankheits- und Berufsgründen erneut aus. Julia Hündersen sprang bei den Mädels für Hilfenhaus ein, Marco Weisbecker und Jürgen Metzler gingen bei den Herren für die Ausfälle an den Start. Mit Metzler hat sich nach seinem zweiten Start in Deutschlands dritthöchster Liga nun jedoch ein Garant für gute Ergebnisse in Team 2 „oben“ festgespielt und fällt der zweiten Mannschaft nun für den Rest der Saison aus.
Als am Vorabend Teamchefin Swoboda-Töpfer selbst wegen eines Infekts ihre Absage verkündete, war klar, dass die Damentruppe nicht nur geschwächt, sondern auch nur mit drei Athletinnen starten würde. Julia Ertmer (1.), Katharina Kreit (18.) und Julia Hündersen (25.) taten alles und kämpften um ein ordentliches Teamergebnis. Am Ende konnte Ertmer ihre tolle Form bestätigen und holte mit mehr als drei Minuten Vorsprung den Gesamtsieg. Schaut man sich die Zeiten an, bemerkt man, dass Ertmer sogar einen Großteil der Orber Herren in den Schatten stelle. Nur Florian Brosch und Michael Lik landeten in der teaminternen Wertung vor der Orberin. Mit dem 5. Rang in der Teamwertung landeten die Kurstädterinnen erstmals in dieser Saison nicht auf dem Podium. Den Kopf in den Sand werden die erfolgsverwöhnten Orber Dreikämpferinnen jedoch nicht. „Aus Niederlagen wächst man. Ich weiß, dass alle Mädels jetzt erst recht motiviert sind. Beim letzten Rennen in Baunatal werden die Mädels einen tollen Teamwettkampf zeigen, da bin ich sicher“, so Metzler zum Abschneiden der Damen. 
 
Katha beim ersten Wechsel
Julia Ertmer auf dem Weg in die 2. Wechselzone
Bei den Herren sieht die Sache schon ganz anders aus. Ein Platz im Mittelfeld der Tabelle ist für die Orber ein großer Erfolg. Die Konkurrenz beweist sich als enorm stark und die Ambitionen, in die zweite Bundesliga aufzusteigen, hegen etliche Teams. 


In der Formation Florian Brosch (9.), der von seinem Wettkampfsturz letzte Woche an der Mosel wieder genesene Michael Lik (12.), Jürgen Metzler (40.), Marco Weisbecker (44.) und Jan Grießmann (49.) konnten sich die Orber Buben am Ende über einen tollen 6. Gesamtrang freuen. 
Jürgen zieht an Teamkollegen Marco vorbei... und "beißt"
Michael Lik im Laufduell mit Florian Bartels
Marcos Kampf in den Laufschuhen
Damit bestätigt das Team seine Form, die es bereits beim Auftakt in Darmstadt gezeigt hatte. Beim als Teamwettkampf ausgetragenen Saisonfinale in Baunatal sollten die mittlerweile im fünften Jahr auf Regionalligaebene kämpfenden Orber mit der geplanten Formation und den hoffentlich zum Team hinzustoßenden Alexander Nikolopolous, Jörn Gabler und Christian Ries dann ihren guten Platz im Tabellenmittelfeld zementieren oder vielleicht sogar ausbauen. 
Ende gut, alles gut!





Sonntag, 26. Juni 2016

"Eine ganz besondere Holzmedaille" - Julia Ermter wird Gesamtvierte bei der Challenge Heilbronn

Julia Ertmer ärgert das Profifeld bei der Challenge Heilbronn und wird Deutsche AltersklassenMeisterin über die Mitteldistanz



Bleibt man ganz sachlich, muss man festhalten, dass die Bad Orber Triathletin Julia Ertmer – bis zum vergangenen Wochenende im Jahr 2016 noch ungeschlagen – bei der Challenge Heilbronn mit dem 4. Gesamtplatz ihre erste Niederlage einstecken musste.  Diese Holzmedaille stellt sich jedoch als Ertmers größter Erfolg in ihrer Sportlerkarriere dar, las sich die Startliste mit den Profidamen Laura Phillip, Julia Mai, Julia Viellehner und vor allem Julia Gayer im Vorfeld so, dass Ertmer eher mit Außenseiterchancen ins Rennen ging. Es war ein Aufeinandertreffen deutscher Triatlhongrößen, alle angetreten um sich einen der begehrten DM-Titel zu holen. Die zweite heimische Athletin stand mit Nina Vabic an der Startlinie. Beide Sportlerinnen des TV BAD ORB haben sich in der Vergangenheit schon spannende Duelle geliefert. Als Ironman-WM Starterin musste man auch mit Vabic an diesem Tag rechnen. 

Bleibt man weiter bei den Fakten, so muss man aber genauso feststellen, dass die passionierte Triathletin Ertmer am Wochenende neben etlichen anderen Triathlon-Profis vor allem Namenvetterin Julia Gayer, ihres Zeichens Siegerin des legendären Langdistanz-Klassikers im fränkischen Roth von 2013, zweite beim Ironman Germany in Frankfurt in 2015 und Siegerin der Nordamerika Meisterschaften beim Ironman Texas in 2016, in den Schatten gestellt hat. Vor allen anderen Fakten hat Ertmer bei den Deutschen Meisterschaften, die innerhalb der Challenge Heilbronn ausgetragen wurde, das Renngeschehen von Anfang an mitgestaltet und sich vorbildlich in Szene gesetzt. Der Kurstädterin kam dabei entgegen, dass auch das Rennen am Neckar auf Grund der Schlechtwetterlage ohne Schwimmen, dafür aber als Duathlon über die Distanzen 5km Laufen, 93km Radfahren und einem abschließenden 21,1km langen Halbmarathon ausgetragen wurde. Ertmer war selbstverständlich bestens auf ihr erstes Saisonhighlight vorbereitet, so auch auf das Schwimmen. Als ehemalige 3000m-Hindernis Läuferin spielte das Duathlonformat Ertmer jedoch durchaus in die Karten. Bereits beim Auftaktlauf setzte sich Ertmer direkt hinter Laura Phillipp, in dieser Saison bereits mit diversen Siegen über die halbe Ironman-Distanz ausgezeichnet, fest. Angeführt wurde das Feld beim Auftaktlauf von Laufspezialistin Juia Viellehner, die ihre Chancen mit einem Höllentempo versuchte voll auszuschöpfen. Ertmer lief jeden der ersten 5km Kilometer in 3:30min und wechselte damit als dritte Athletin direkt hinter den beiden Pro-Athletinnen aufs Rad. Die mehrfache Ironman-Siegerin Julia Gayer hatte sie zu diesem Zeitpunkt „stehenlassen“, die direkt nach der Oberin die Wechselzone erreichte. 


Auf der Radstrecke, die es mit ständigen – von den Startern gerne als „giftig“ betitelten - Anstiegen in sich hat, spielte sich ein munteres Positionsgerangel ab. Gayer spielte ihre gewohnte Radstärke aus und führte das Feld bald an. Ertmer wiederum konnte Viellehner zunächst überholen, um dann aber wieder von ihr gestellt zu werden. Mit Anne Falk und Lena Berlinger ärgerten zwei weitere starke Altersklassen-Athletinnen die anderen Profis und gaben alles, dass sich diese die mit den Platzierungen hinter ihnen begnügen mussten. Ertmer fuhr als 5. Des Gesamtfeldes in die zweite Wechselzone und stieg zum zweiten Mal an diesem Tage in die Laufschuhe. Mit den beiden schnellsten Halbmarathons waren Laura Phillip (1.) und Julia Viellehner (2.) nicht zu schlagen. Julia Gayer stieg auf der Laufstrecke aus und beendete das Rennen nicht. Hinter den beiden enteilten Profis spielten sich für die voll am Limit laufende Ertmer zunächst Dramen ab. Nach etwa 2 Kilometern krampfte ihr Oberschenkel dermaßen, dass sie stoppen musste und alles daran setzte, mit entlastenden Dehnungen wieder zu dem Lauftempo zu kommen, welches sie in einer Topplatzierung halten würde. Glücklicherweise kam Ertmer wieder in ihren gewohnt schnellen „Tritt“ und zementierte mit einem starken Halbmarathon den vierten Gesamtrang und den Sieg in ihrer Altersklasse. 
„Ich bin total überwältigt von meiner eigenen Leistung. Ich war jetzt zwar schon öfters bei kleineren Veranstaltungen erfolgreich. Aber bei einem Challenge Rennen, bei dem fast 3000 Triathleten am Start sind und die Elite um die Deutsche Meisterschaft kämpft, zu merken, dass ich ganz vorne dabei bin, ist ein unglaublich tolles Gefühl. Als die Presse-Motorräder zum Fotografieren neben mir hergefahren sind, die sonst eher an einem vorbeirauschen, um Bilder von den Profis zu schießen, habe ich gemerkt, wie gut ich unterwegs bin. Dann noch als Vierte über die Ziellinie zu laufen, war umwerfend. Normalerweise ärgert man sich ja immer etwas, wenn man am Podium vorbeischrammt, aber das hier ist schon eine ganz besondere „Holzmedaille“, so beschreibt die Orberin ihre Emotionen. Fast schon nebenbei sprang mit der sensationellen Endzeit von 4:35 Stunden obendrein auch der Deutsche Meistertitel in ihrer Altersklasse heraus. Durch das stark besetzte Starterfeld verbucht Ertmer den 4. Gesamtplatz als größte sportliche Leistung ihrer Karriere – noch vor dem Europameistertitel im Sprint-Duathlon im April -  ab und freut sich über eine ganz besondere „Holzmedaille“.


Sonntag, 19. Juni 2016

RegionalligaNEWS: Die MoselBoys & MoselGirls geben alles beim Duathlonfromat in Zell

Ohne Schwimmen beim Mittelmosel-Triathlon in Zell an der Mosel:
Damen holen zweiten Platz – Herren mit großem Kampf 

Aus dem Mittelmosel-Triathlon wurde in diesem Jahr wie an vielen anderen Orten ein Duathlon. Die Schlechtwetterlage machte ein Schwimmen in der Mosel aufgrund von zu großer Strömung und Treibgutmengen zu gefährlich, so dass der Veranstalter das Wettkampfformat änderte. Statt dem Auftaktschwimmen von 1500m stand nun ein Auftaktlauf von 5,2km für die beiden Regionalligamannschaften des Teams Spessartchallenge TV BAD ORB an. Danach ging es mit 40 Radkilometern mit zwei giftigen Anstiegen und einem finalen 10,4km-Lauf weiter.  Die Gefühle – nicht nur bei den Orbern – waren ob der Änderungen durchaus gemischt. Die guten Schwimmer vermissten „ihr“ Element, die Laufspezialisten dagegen freuten sich, zweimal ihre Lieblingsdisziplin absolvieren zu dürfen. Eines wussten alle Kurstädter sicher: Ein Duathlon fühlt sich anders an als ein Triathlon. Zumeist liegt das daran, dass beim Auftaktlauf ein höllisches Tempo auf den Asphalt gebrannt wird. Ab dann ist es ein Ausscheidungsrennen, das auf den finalen 10 Laufkilometern seinen Höhepunkt findet. Und genauso kam es.
Beim zuerst gestarteten Rennen der Herren konnten sich – wie erwartet – vor allem Florian Brosch und Michael Lik in Szene setzen. Beide rannten den brutal Tempo machenden Startern aus Trier hinterher, angeführt vom Triathlon-Profi Jens Roth.  Jürgen Metzler spielte das Format in die Karten. In der teaminternen Wertung setzte er sich hinter Brosch und Lik mit einem starken Auftaktlauf auf den dritten Orber Wertungsrang fest. Michael Rademacher, Sebastian Heinl und Adi Kohr, der in der offenen Wertung am Start war, folgten den Dreien und setzten auf dem Rad alles daran, zumindest Metzler noch einzufangen. Dies gelang Rademacher nach etwa 25km am Anstieg  des zweimal zu fahrenden Bergs, der es mit etlichen Höhenmetern für alle Teilnehmer in sich hatte und für viele Sportler zum Schafrichter wurde.  Michael Lik lief gerate zu Hochtouren auf, als er mit etwa 40 Stundenkilometer in ein Straßenschild donnerte und schwer stürzte. Sein Rennen war damit beendet. Außer einem Schaden am Rad und etlichen Schürfwunden und blauen Flecken hatte der in aussichtsreicher Position liegende Orber Glück im Unglück. So kamen immerhin noch vier Orber in der zweiten Wechselzone an und gaben alles ihre Plätze zu verteidigen oder auszubauen. Brosch kämpfte mittlerweile um die Topplatzierung und konnte am Ende auf Rang 6 ins Ziel laufen. Metzler (39.) konnte seinen Teamkollegen Rademacher (46.) wieder einholen. Alle liefen am Limit. Heinl (50.) komplettierte die Teamwertung. Ein besonderes Ausrufezeichen setze Adi Kohr, der in der offenen Wertung auf den 20. Gesamtrang lief und mit dem Bronzerang in seiner Altersklasse einen persönlichen Erfolg feiern konnte. Nach den im Vorfeld bereits verletzungs- und krankheitsbedingten Absagen von Christian Ries und Jan Grießmann und dem Sturz von Michael Lik muss die Erste Garde der Herren mit dem ... Platz in der Teamwertung leben. „In den letzten zwei Jahren ist die Regionalliga der Herren vom Leistungspotenzial her enorm stark geworden. Dass wir uns dort oben halten macht mich echt stolz. Es war für mich persönlich ein total hartes Rennen. Wir haben alles gegeben und das ist dann eben im Moment das, was wir leisten können. Nächste Woche in Worms werden wir hoffentlich mit einer anderen Besetzung etwas mehr zeigen können“, so Teamkapitän Florian Brosch in seinem Fazit.
In ganz anderen Tabellenregionen waren die Orber Damen. unterwegs. In der Formation Nicole-Swoboda Töpfer (4.), Dana Wagner (6.), Katharina Kreit (12.) und Elisabeth Hilfenhaus (16.)  zeigten die Kurstädterinnen eine tolle Teamleistung. Kathrina Kreit debütierte in der Regionalliga und schrammte nur knapp an der Top10 vorbei und zeigte, dass ihre Form durchaus in Deutschlands dritthöchster Triathlonliga vorzeigbar ist. Dort setzten sich von Anfang an ihre Mannschaftskolleginnen Swoboda-Töpfer und Wagner fest. Vor allem Swoboda-Töpfer legte schon beim Auftaktlauf ordentlich los und machte vergessen, dass sie – als passionierte Schwimmexpertin – eigentlich lieber geschwommen, als zweimal gerannt wäre. In der Teamwertung mussten die Orberinnen lediglich den ASC Darmstadt vorbeiziehen lassen und belegten einen tollen 2. Platz aller Ligateams. Beim ersten Rennen vor zwei Wochen war es noch genau umgekehrt. Damit ist zeichnet sich jetzt schon ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Regionalligameisterschaft 2016 an.
Bereits in der kommenden Woche steht für die beiden Orber Triathlonteams das nächste Rennen an. Beim Nibelungen-Triathlon in Worms kehrt mit Julia Ertmer ein Garant für Topplatzierungen zurück ins Team und versucht neben Katharina Kreit,  Elisabeth Hilfenhaus und Julia Karrasch wieder an den Darmstädtern vorbeizuziehen. Die Herren nähern sich mit Florian Brosch,  Michael Lik, Jörn Gabler, Jan Grießmann und Marco Weisbecker erstmals an ihre einer Bestbesetzung an.

Montag, 13. Juni 2016

MyRACE: Weisbecker erfolgreich beim Xterra Belgien


Der Triathlet Marco Weisbecker vom Team Spessartchallenge aus Bad Orb absolvierte am vergangenen Samstag in den Ardennen den XTERRA Belgien. Der Wettkampf ist Teil einer weltweiten Serie von Crosstriathlon-Veranstaltungen, für die in der Regel 1,5km im Freiwasser geschwommen, danach zwischen 30 und 40km Mountainbike gefahren und abschließend ein ca. 10km Geländelauf zu bewältigen sind.

Das Wettkampfgelände rund um die Zitadelle (Schloss) in Namur war eine traumhafte Kulisse für den Wettkampf. Leider mussten die Veranstalter das Schwimmen in der Maas auf Grund von einer zu starken Strömung durch die starken Regenfälle aus Sicherheitsgründen streichen, dadurch wurde der Wettkampf zu einem Crossduathlon mit einem 4,4km langen Crosslauf, 35km Mountainbike und abschließenden 9km Crosslauf geändert.
Marco in Action!
An der Startlinie des perfekt organisierten Wettkampfs standen neben Weisbecker ca. 470 internationale Altersklassen- und 30 Profiathleten. Im ersten Lauf wurde an der Spitze gleich ein hohes Tempo gelaufen, hier positionierte sich Weisbecker im ersten Drittel des Feldes. Auf dem Mountainbike erwischte Weisbecker dann aber einen sehr guten Tag und so konnte er auf der technisch und konditionell anspruchsvollen Strecke viele Athleten überholen und bereits unter den ersten 100 Athleten auf die abschließende Laufstrecke gehen. Dort konnte er noch einige Athleten überholen und somit als 78ter in der Gesamtwertung und viertbester Deutscher ins Ziel einlaufen.

Orber „Haudegen“ Klaus Stutzer verteidigt seinen Hessenmeistertitel


Im vergangenen Jahr siegte Klaus Stutzer vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB in Griesheim und feierte den Hessenmeistertitel in der Altersklasse der über 70-jährigen. In diesem Jahr wurden die Hessenmeisterschaften im Sprinttriathlon im nordhessischen Eschwege ausgetragen. Am 11. 6. fand der sogenannte  "WerraMan" statt, bei dem 750m Schwimmen, 23km Rad und 5km Laufen auf dem Programm standen. 
Nicht zu stoppen... Klaus Stutzer erneut Hessenmeister!!!
Bad Orbs dienstältester Triathlet konnte seinen Titel aus dem Vorjahr bravourös verteidigen. Ganze vier Minuten brachte der Kurstädter in der Endabrechnung zwischen sich und seinem ärgsten Konkurrenten. Seine Zeit hätte sogar bei den Jüngeren, 65-jährigen den Hessentitel bedeutet. Dem Orber Eisenmann verlernt das Siegen folglich auch im Alter nicht und ergänzt seine Vita um einen weiteren persönlichen Erfolg.