V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Mittwoch, 12. September 2018

RaceNEWS: YES...Erstes Podium für die Regionalliga-Buben!!!


Regionalligateam des TV BAD ORB beendet Saison mit erstem Podestplatz beim Rhein-Ahr Triathlon in Remagen - SVG landet auf Rang 6 – Kohr holt Bronze bei den Hessischen Meisterschaften
 
Abgeliefert kurz vor Saisonende: Platz drei in der Regionalliga für Max, Tim (!!!), Michael L, Simon & Flo
Beim letzten der vier Saisonrennen mussten die heimischen Triathlonteams von SVG und TV BAD ORB zum Rhein-Ahr-Triathlon über die verlängerte olympische Distanz anreisen. Die zu bewältigenden Distanzen waren 2,9km Schwimmen „rheinabwärts“, 46km Radfahren und 10,5km Laufen. Aufgrund des flachen Pegelstands im Rhein, ging es mit dem Bus zum Schwimmstart, wo traditionell flussabwärts von einem Fährboot gestartet wurde.
Für Orb gingen Michael Lik (3.), Florian Brosch (4.), Maximilian Ostermeier (16.), Simon Brend’Amour (43.) und Tim Stutzer ins Rennen. Vor allem der Auftritt von Tim Stutzer erfreute die gesamte Orber Triathlon-Abteilung. Nach einem Achillessehnen-Riss war dies die erste „Tuchfühlung“ mit dem Leistungssport. Stutzer sollte – nur im Fall, dass ein Teammitglied ausfällt, das Laufen antreten und ansonsten, nach dem Radfahren seine gerade wieder genesene Verletzung schonen und aus dem Rennen aussteigen. Seine Teamkameraden taten ihm den Gefallen und zeigten starke Leistungen. Für den SV Gelnhausen waren David Behnsen (11.), Rafael Ruppel(13.), Christian Senzel (25.), Felix Gundlach (36.) und Andreas Hinrich (39.) ins Rennen gegangen.

Bad Orb stürmt am historischen Brückenkopf von Remagen auf Rang 3
Dank Strömung und Neoprenanzug konnte Michael Lik vom TV Bad ORB beinahe gemeinsam mit dem Gelnhäuser Vorzeige-Schwimmer David Behnsen aufs Rad steigen. Kurz dahinter folgten Florian Brosch und Maximillian Ostermeier aus der Kurstadt. Auf dem Rad konnte Brosch den Abstand zu Lik und Behnsen schnell verringern. Regelkonform und unter ständiger Begleitung eines Wettkampfrichters folgte die 46km lange und mit 600 Höhenmetern gespickte Radstrecke. Ein Absetzen war hier für keinen der Athleten möglich. In einem packenden Rennverlauf kämpfte sich Brosch beim abschließenden Lauf zwar bis in die Spitzengruppe vor, unterlag aber im Duell mit dem eigenen Vereinskamerad Lik und den späteren Erst- und Zweitplatzierten, Pascal Ramadi aus Oberursel und Julius Ott aus Viernheim. Der starke Auftritt von Lik (3.) und Brosch (4.) und auch Maximilian Ostermeier (16.) legten das Fundament für den sensationellen dritten Rang in der Teamwertung und das erste Podium der Saison. Das Team aus der Barbarossastadt belegte einen ordentlichen sechsten Rang in Remagen.

Orb zieht gleich im Derby-Duell - SVG in der Regionalliga Endtabelle aber vor Orb
An die Teamleistung des Teams Spessartchallenge TV BAD ORB kam der SVG in Remagen nicht heran. Die Kurstädter glichen somit im Derby-Duell auf Regionalligaebene aus. Beide Teams konnten im Wetteifern um die Vormachtstellung im Main-Kinzig-Kreis zweimal punkten. Orb entschied die Rennen in Worms und Remagen für sich, Gelnhausen blieb in Fritzlar und im Rodgau vor den Kurstädtern. In Abschlusstabelle zur Saison 2018 rangiert der SVG in seiner Debütsaison auf einem starken fünften Rang. Bad Orb liegt mit nur einem Zähler Rückstand auf Rang 7 der 13 Teams in der Regionalliga, einem Verbund der besten Mannschaften der Landesverbände aus Hessen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz.
Die beiden befreundeten Vereine aus heimischen Gefilden haben damit im Jahr 2018 beweisen, dass sie ihren Platz in Deutschlands dritthöchster Liga allemal verdient haben. Der Meistertitel in der Regionalliga ging nach vier Tagessiegen souverän an den Schwimmclub Oberursel, der nach einer kleinen Abstinenz im Jahr 2019 in die zweite Bundesliga zurückkehren darf.
Helden der unter sich: Adi, Oli, Kalli!
Adi Kohr holt Hessenmeister-Bronze am Twistesee
Beim parallel zum Regionalligarennen am Twisteesee in Nordhessen ausgetragenen Rennen um die Hessische Meisterschaft über die gleiche Distanz, konnte Adi Kohr einen weiteren Erfolg für den TV BAD ORB einfahren. Er überzeugte mit Gesamtplatz 18. Diese Leistung brachte ihm die Bronzemedaille bei der Hessenmeisterschaft in der Altersklasse M45. Kalli Flach gewinnt seine Altersklasse 80+ unangefochten, verfuhr sich jedoch auf der Radstrecke. Zehnfach-Hawaiifinisher Oli Hodatsch (SPV Seligenstadt)) startete nach zweijähriger Wettkampfpause wie gewohnt auf dem Rad mächtig durch und belegte den 17. Platz in der TM 50.
Für die meisten Triathleten neigt sich die Saison nun dem Ende. Für Rafael Ruppel, der bei der Ironman-WM auf Hawaii antreten darf und Florian Brosch, der sich den Ironman Barcelona als Saisonhighlight ausgeguckt hat, heißt es jedoch bis Oktober noch „fleißig“ sein.

Donnerstag, 6. September 2018

RaceNEWS: Ein Orber Stimmungsnest in Tirol

Athleten des Teams Spessartchallenge TV Bad Orb kämpfen seit neun Jahren bei der Challenge Walchsee um Platzierungen

Seit 9 Jahren treten Adi Kohr und Jürgen Metzler bereits bei der Challenge Walchsee über die halbe Ironman-Distanz (1,9km Schwimmen, 90km Radfahren, 21,1km Laufen) an. Alle Jahre wieder ist es ein heißes Duell, oft gegeneinander, meist am Ende aber vor allem gegen die eigenen – schwindenden – Kräfte, wenn man versucht, die ersehnte Endzeit zu erreichen, zu unterbieten oder – im schlimmsten Fall – nicht allzu weit zu verfehlen.
Auch in diesem Jahr trat mit Sebastian Kienle ein „Hawaii-Sieger“ bei dem Rennen an. Aus Orber Sicht waren es in den letzten Jahren aber vor allem auch Vereinsmitglieder wie Julia Ertmer, Florian Brosch und Michael Lik, die mit Topplatzierungen im Endklassement zeigten, dass die kleine hessische Kurstadt in der europäischen Triathlon-Szene ein Wörtchen mitreden kann. Gleich mehrere Europameistertitel ergatterten die Orber im Jahr 2016, als die kontinentalen Meisterschaften am Walchsee ausgetragen wurden.
Mittlerweile sind es jedoch nicht nur die Sportler aus Bad Orb, die zu beeindrucken wissen. Die mitreisenden Fans sind es, die für große Stimmung an der Strecke sorgen. 
Kurz & gut: Bad Orb
Ehrenmitglied des TV Bad Orb – Klaus Metzler – trapiert mit etlichen anderen Fans jedes Jahr am ersten Wochenende im September das Stimmungsnest an der Rad- und Laufstrecke der Challenge Walchsee mit großen Werbebannern für die Kurstadt Bad Orb, die von der Kurgesellschaft Bad Orb extra dafür zur Verfügung gestellt werden. Großer Förderer aller heimischen Sportler ist alljährlich außerdem das Seehotel Brunner, das alle Orber Triathleten kostenfrei beherbergt und so tolle Rahmenbedingungen für die aktiven Sportler schafft. 
Mark & Aldona nach ihrem "Seegang"
Bereits am Samstag traten mit Aldona Lyschik und Mark Pizzo die ersten beiden Athleten im Wetkampf an. Beide starteten beim erstmals ausgetragenen Challenge Swim, bei dem es galt, bestmöglich 1,9km schwimmend im Walchsee zu bewältigen. Für beide lautete das Motto „Dabei sein ist alles“, waren die fast zwei Kilometer im Freiwasser eine Schwimmdistanz, die beide im Wettkampf noch nie bewältigt hatten. Aldona Lyschik schaffte es dann sogar, mit einem vierten Platz in der weiblichen Hauptklasse (W23-39) zu beeindrucken. Auf Rang 6 in der männlichen Hauptklasse (M23-39) kam ihr Lebensgefährte Mark Pizzo ins Ziel.  
Die 1,9km im Walchsee waren tags darauf für Adi Kohr, Jürgen Metzler vom TV Bad Orb, aber auch für Christof Kalbfleisch vom SV Gelnhausen und Heike Eger vom ADAC Sportclub Gelnhausen lediglich der Auftakt für einen langen Tag in Sachen Triathlon. Denn nach dem Schwimmen standen noch 90km auf welligem Terrain und ein abschließender Halbmarathon auf dem Programm. Bei – für Ausdauersport – angenehmen 16 Grad Außentemperatur gaben die heimischen Athleten ihr Bestes. Zufrieden mit seinem Finish über die halbe Ironman-Distanz war Christof Kalbfleisch, der nach 5:52 Stunden das Ziel erreichte. Mit seiner Zeit wurde der Gelnhäuser 56. in der Altersklasse M40. Etwas schneller war Heike Eger, die nach 5:47 Stunden alle drei Disziplinen beendet hatte. Eger belegte mit ihrer Leistung einen tollen 14. Rang in der Altersklasse W30. 
 
Adi Kohr... Vorsprung ins Ziel gerettet: JUBEL!!!
Adi Kohr und Jürgen Metlzer, Sportlicher Leiter Bundesligakader und Abteilungsleiter bei den Orber Triathleten, lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe. Beide ließen dem diesjährigen Favorit – Sebastian Kienle - am Ende den Vortritt, der in unfassbaren 3:48 Stunden eine echte Marke setzte und das Rennen gewann. Bei den Orbern waren es am Ende gerade einmal 57 Sekunden, die Kohr als Vorsprung vor Metzler ins Ziel rettete. Kohr kam dort nach 4:58:33 Stunden an, Metzler finishte in 4:59:30 Stunden.
Metzlers Spiel lautete "Jag' den Kohr!" Tolles Spiel, obwohl Metzlers Maschine dieses Mal nicht gewann ;-)
Final kam Metzler jedoch nur deshalb so dicht an Kohr heran, weil dieser von einem Plattfuß auf dem Rad kurz jäh gestoppt wurde, den Adi Kohr aber direkt vor „heimischem“ Publikum am Stimmungsnest souverän behob. Metzler lief auf beim Halbmarathon von dem - ursprünglich dreiminütigem –Vorsprung zwar über zwei Minuten „zu“, am Ende hatte Kohr aber die Nase vorn. Kohr landete in seiner Altersklasse M45 auf Rang 12, Metzler belegte Platz 18 in der Altersklasse M40.
Im nächsten Jahr verlegt der Veranstalter das Rennen auf das letzte Juniwochenende. Eines steht jetzt schon fest: Ein Orber Stimmungsnest und viele aktive heimische Triathleten werden vor Ort sein!   

Dienstag, 4. September 2018

2. Bundesliga: Bad Orb jubelt über Platz 5 - Saisonfinale in Baunatal

Ja, Spaß hat es gemacht!

Bad Orb jubelt! Die Damen des TV Bad Orb beenden beim Saisonfinale in Baunatal die 2. Triathlon-Bundesliga 2018 mit einem fünften Platz. Das Team des DSW Darmstadt behauptete die Tabellenspitze und steht damit als Meister fest. Die DSW-Damen mussten beim Finale zwar erneut dem SSV Forchheim den Vortritt lassen – retteten aber zwei Zähler Vorsprung ins Ziel. 

Obwohl die Damen aus Bad Orb beim Teamwettkampf in Baunatal in der Endabrechnung wie in Viernheim den 5. Platz belegten, kämpften die Kurstädterinnen lange Zeit um den dritten Platz. Nach einem sehr schnellen Schwimmen über 750 Meter im Hallenbad und toller Führungsarbeit durch Tabea Sander landeten die Damen auf Platz drei. Nach einer organisatorischen, einstündigen Pause durfte Katharina Kreit, die 30 Sekunden Abstand zu Lisa Gerß, Tabea Sander und Dana Wagner nach dem Schwimmen hatte, wieder mitstarten und die Radstrecke in Angriff nehmen. Die Orber Athletinnen verließen die Startlinie im  Bauntaler Parkstadtion mit hohem Tempo und wurden  auf der 20 Kilometer langen Radstrecke von keinem Team eingeholt. Bis zur Hälfte der Laufstrecke gelang es wie schon in Viernheim, den dritten Platz zu verteidigen. "Schade, wenn man bei zwei Wettkämpfen hintereinander so kurz vor dem Ziel von den Würzburger  und Erlanger Athletinnen überholt wird. Aber wir sehen das eher als Motivation, weiter an uns zu arbeiten", so Katharina Kreit, die für die verletze Antonia Gardeike das Team verstärkte und wirklich alles aus ihrem Körper rausholte.


Topathlet Georg Abel (rechts) treibt mit Michi Rademacher (Foto) unsere Damen zu Höchstleistungen
Während des Wettkampfes kam es in Baunatal zu einem Regelverstoß seitens eines Vereins, der von der Deutschen Triathlon Union (DTU) nicht geahndet wurde. Laut Reglement darf die vierte Schwimmerin im Team nicht mehr als 45 Sekunden Abstand zur Restmannschaft haben, wenn die ersten drei Schwimmerinnen nach 750 Meter die Wand anschlagen. "In Baunatal war das aber der Fall. Die Athletin durfte nach der Schwimmpause mit dem Team auf das Rad, ein klarer Regelverstoß. Die DTU stellt Regeln auf, aber kontrolliert und sanktioniert sie nicht, das darf nicht passieren.", so  Gerß.

"Auch wenn der letzte Wettkampf aufgrund der Regelverstöße ein komisches Gefühl hinterlässt, so blicken wir dennoch auf eine spannende Saison zurück, in dem wir als Team zusammengewachsen sind. Durch die hohen Belastungen im Wettkampf  haben wir uns weiter entwickelt. Nächstes Jahr werden wir unser Team weiter verstärken und über den Winter neue Akzente setzten, um im Jahr 2019 wieder Jagd auf einen Podiumsplatz zu machen. Das ist unser Ziel!", so die Mannschaftskapitän Dana Wagner abschließend.