Der WM-Auftritt der Orber Triathleten startete zunächst mit erheblichen
Schwierigkeiten. Nachdem Bernd Paczarkowski am Flughafen London Heathrow
vergebens auf sein Wettkampfrad wartete, wurde auch Julia Ertmer von einem
Defekt am Steuerrohr heimgesucht, so dass auch sie ohne funktionstüchtiges Rad
da stand. Mit dem am Donnerstag angereisten Fanclub aus der Heimat, kam
Paczarkowskis Rad dann doch noch an und auch Ertmer hatte mittlerweile einen
Radmechaniker aufgetan, der die Probleme behob. Am Rennmorgen war dann das
Wetter "very british", bei anhaltendem Nieselregen wurden die letzten
Vorbereitungen getroffen, um auf der Rennstrecke rund um den Hydepark für die
Detusche Triathlon Nationalmannschaft beim WM-Sprint über 750m Schwimmen, 22km
Radfahren und 5km Laufen das Beste aus sich herauszuholen. Für Ertmer sollte es
der krönende Abschluss einer Saison mit zwei Hessenmeistertiteln werden. Was
diese bei einer Weltmeisterschaft wert sein würden, war jedoch unklar. Gleich zu
Beginn des Rennens ließ Ertmer jedoch keine Fragen mehr offen, verblüffte mit
einer starken Schwimmzeit und stieg als 26. von allen 106 Starterinnen aus dem
Wasser. Auf dem Rad begann dann die große Show der Orberin. Mit einer
Durchschnittsgeschwindgikeit von 36km/h überholte Ertmer auf regennasser
Rennstrecke etliche Konkurrentinnen und wechselte als 13. in die Laufschuhe.
Bereits nach 2 Kilometern beobachteten die mitgereisten Fans, wie Ertmer in die
Top 10 lief. Mit der zweitschnellsten Laufzeit aller Starterinnen von 18:38min
für 5km schob sich Ertmer am Ende bis auf Rang 7 vor und beendete überglücklich
das beste Ergebnis ihrer Triathlonkarriere.
Auch Bernd Paczarkowski, der zwei Stunden später als Ertmer auf die Rennstrecke geschickt wurde, lieferte ein gutes Rennen. Vor einer Woche noch mit der zweiten Manschaft des TV Bad Orb in die 4. Hessenliga aufgestiegen, konnte Paczarkowski erneut zeigen, was in ihm steckt. Auch er glänzte mit einer starken Laufzeit von 19:19min. Damit sprintete er bei seinem WM-Debüt am Ende auf den 68. Platz.
Auch Bernd Paczarkowski, der zwei Stunden später als Ertmer auf die Rennstrecke geschickt wurde, lieferte ein gutes Rennen. Vor einer Woche noch mit der zweiten Manschaft des TV Bad Orb in die 4. Hessenliga aufgestiegen, konnte Paczarkowski erneut zeigen, was in ihm steckt. Auch er glänzte mit einer starken Laufzeit von 19:19min. Damit sprintete er bei seinem WM-Debüt am Ende auf den 68. Platz.
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