V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Montag, 28. August 2017

Bad Orber zweites Herrenteam holt Podestplatz in Viernheim

Diesen Sonntag stand das vorletzte Liga Rennen für das zweite Männerteam des Team Spessartchallenge TV Bad Orb beim V Card Triathlon in Viernheim an. Dort galt es den Aufstiegsplatz in Richtung 1. Hessenliga zu verteidigen.
Neben dem Team des TV Bad Orb, das in der zweiten Liga startet, war auch das befreundete Team des SV Gelnhausen in der 1. Hessenliga am Start. Zusammen gingen beiden Mannschaften in der zweiten von drei Startgruppen an den Start. Doch schon vor dem Startschuss erfolgte der erste Dämpfer, da Teamkapitän Sebastian Heinl disqualifiziert wurde. Die in den Ligen obligatorische Teamleitersitzung wollte Heinl pünktlich erreichen und entschied sich deshalb für ein Check In seines Rads nach dieser. Noch vor Ende der Teamleiterbesprechung wurde die Wechselzone am Hemsbacher See geschlossen und Heinl durfte zwar am Wettkampf teilnehmen, wurde aber nicht für das Team gewertet.
Der Frust darüber wurde von den startenden Athleten Brosch, Heinl, Rainer, Wallrath und Weisbecker sofort sportlich umgewandelt und alle fünf Starter konnten mit einem guten Schwimmstart den Grundstein für das weitere Rennen legen. Auf der anspruchsvollen Radstrecke erwartete die Starter dann gleich zu Beginn der gefürchtete Anstieg mit bis zu 17% zur Juhhöhe. Hier konnten die Bad Orber Starter weiter Boden gut machen und bei einer rasanten Abfahrt ihre Mountainbikekenntnisse nutzen, um sich für die kommenden eher flachen Passagen weiter nach vorne zu arbeiten. Da einige Starter etwas unsicher und langsamer unterwegs sind, lässt es sich nicht vermeiden, dass man vor Kurven eine kurze Zeit hinter langsameren Athleten fährt, um diese nicht zu gefährden. Just in diesem Moment wurde Heinl zum zweiten Mal an diesem Tag vom Wettkampf wegen Windschattenfahrens disqualifiziert, was laut Ergebnisliste wohl aufgehoben wurde.
Nachdem die längere Flachpassage gemeistert war, konnte Brosch als Führender der Ligawertung auf die abschließenden 10km gehen. Heinl, Rainer, Weisbecker und Wallrath konnten ebenfalls in aussichtsreichen Positionen auf die Laufstrecke wechseln und fuhren dabei versetzt beinahe identische Radzeiten, was für den kommenden Teamsprint und abschließenden Wettkampf in Baunatal auf ein sehr homogenes Team hoffen lässt.
Für Brosch stand parallel neben dem Ligarennen auch noch das letzte Rennen im BASF Cup an, wobei er durch seinen Ligastart zeitversetzt startete und die Cup Konkurrenz nicht direkt im Blick hatte.„ Natürlich ist es in Bezug auf den BASF Cup besser, wenn man in einer Startgruppe mit den anderen Teilnehmern startet. Als zu Beginn der Saison noch ein Starter für das 2. Team fehlte, war für mich aber sofort klar, dass ich gerne mit unserem Team starten und aushelfen möchte.“ So konnte Brosch mit einem schnellen Lauf mit einem komfortablen Abstand von 10 Minuten die 2. Hessenliga gewinnen. Auch Alexander Wallrath konnte sich auf der Laufstrecke noch weiter nach vorne arbeiten und mit einem Zielsprint den 5. Platz in der Ligawertung und damit eine weitere Top 10 Platzierung einfahren. Für Marco Weisbecker lief es auf der Laufstrecke trotz kurzer Verletzungspause und dadurch bedingtem fehlenden Lauftraining ebenfalls sehr gut und er landete auf dem 23. Ligaplatz. Rainer, lautstark angetrieben durch sein Team, sicherte sich mit einem langen Schlusssprint den 28. Ligaplatz und landete damit direkt hinter Heinl.
Platz 3!!!
Mit diesen Einzelergebnissen konnte der 3. Platz im Tagesklassement erreicht und somit der Aufstiegsplatz gewahrt werden. In einer Woche wird sich entscheiden, ob es durch ein Aufstieg endlich zum lang ersehnten Ligaduell zwischen dem TV Bad Orb und dem SV Gelnhausen kommt.

Donnerstag, 24. August 2017

VerbandsNEWS: Allgäu-Triathlon Immenstadt: Starke Hessen auf der DM über die Mitteldistanz

http://www.hessischer-triathlon-verband.de/news/rennberichte/allg%C3%A4u-triathlon-immenstadt-starke-hessen-auf-der-dm-%C3%BCber-die-mitteldistanz

Im Rahmen des 35. Allgäu-Triathlons fanden am Sonntag, 20. August in Immenstadt die Deutschen Meisterschaften der Elite und Altersklassen über die Mitteldistanz statt. Dementsprechend gut war das Rennen des „Allgäu-Classic“ mit über 600 Startern besetzt: Mit der Schweizerin Daniela Ryf und Jan Frodeno waren die beiden Hawaii-Weltmeister am Start. Bei für den Triathlon-Klassiker ungewohnt „brasilianischen“ Wetterverhältnissen durften die Teilnehmer auf der abwechslungsreichen Radstrecke mit 1200 Höhenmetern trockene Abfahrten genießen und sich mit Kuhschellen, Alphornbläsern und Heavy-Metal am 17%igen Kalvarienberg und der 4 kilometerlangen Steigung hinauf auf 1000 Meter Höhe anfeuern lassen. Zwei Athleten vom TuS Griesheim beeindruckten mit ihren Ergebnissen: Schnellster Hessischer Altersklassenathlet über 1,9 Kilometer Schwimmen im Alpsee, 80 Rad- und 20 Laufkilometer war Marius Overdick, der in 4:13:51 Stunden Deutscher Meister in der M20 wurde. „Im Wasser und auf dem Rad lief es mit der 11.schnellsten Zeit richtig gut“, sagt Overdick an der anschließenden Siegerehrung. „Lediglich das Laufen darf noch besser werden.“ Anna-Lena Pohl holte in der Elite-Wertung der Damen in 4:33:51 Stunden Deutsches Silber. Sie realisierte über die 1,9 Kilometer in 25:49 Minuten die schnellste Schwimmzeit aller Damen und lief vor Weltmeisterin Daniela Ryf in die Wechselzone oberhalb des Schwimmausstieges. Der Hessische Triathlon Verband gratuliert allen Teilnehmern!

Alle hessischen Medaillenträger über die Mitteldistanz im Überblick:
M18: 2. Tom Weber (Triathlon Wetterau)
M20: 1. Marius Overdick (TuS Griesheim)
M35: 2. Michael Lik (TV Bad Orb Team Spessartchallenge)
M40: 2. Martin Janousek (Eintracht Frankfurt)
Elite Damen: 2. Anna-Lena Pohl (Team Erdinger Alkoholfrei/TuS Griesheim)
W30: 2. Katharina Kreit (TV Bad Orb Team Spessartchallenge)
W45: 3. Ulrike Seiler (RFC Oberstedten)
W55: 2. Elke Leimpek (VLG Eisenbach)

Dienstag, 22. August 2017

Kreit und Lik holen Deutsche Vizemeisterschaft beim Allgäu Triathlon

Bei den Deutschen Meisterschaften über die halbe Ironman-Distanz glänzen Katharina Kreit und Michael Lik mit Altersklassen-Silber - Parczarkowskiwird holt den 13. Rang

Mit Bravur haben drei Athleten des Team Spessasrtchallenge TV BAD ORB am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz (1,9km Schwimmen, 84km Rad, 20 km Laufen) für Aufsehen gesorgt. Bei einem der diesntältetsten Deutschen Traithlon-Rennen, dem seit 1983 durchgeführten Allgäu Triathlon in Immenstadt waren im Kampf um die Deutschen Altersklassentitel Katharina Kreit in der Altersklasse W30, in der Altersklasse M55 Bernd Parczarkowski und in der M35 Michael Lik angetreten. Neben den drei Kurstädtern standen mit den beiden Hawaii-Siegern Jan Frodeno und der Daniela Ryf wohl die beiden besten Langdistanz-Traithleten der Welt mit an der Startlinie. Dementsprechend groß war die Aufmerksamkeit, die die Triathlon-Szene dem Rennen im Allgäu in diesem Jahr entgegenbrachte. 
Für alle Sportler gleichermaßen kräfteraubend ist im Allgäu vor allem das "knackige" Streckenprofil mit dem Kalvartienberg beim Radfahren und dem giftigen "Kuhsteig" auf der Laufstrecke.  
Und auch über die halbe Ironman-Distanz machten die Sportler vom TV BAD ORB dort weiter, wo die Vereinsmitglieder Julia Ertmer, Dana Wagner, Adi Kohr, Florian Brosch und Alexander Nikolopolous über die volle Ironman-Distanz zuletzt geglänzt hatten. 
Mit Michael Lik und Katharina Kreit fuhren die Orber mit zwei Deutschen Vizemeistern zurück in die Heimat. Vor allem Kreit konnte ihr Glück kaum fassen: " Mit einer Zeit von 5:30 Stunden und dem 37. Gesamtrang zur deutschen Vizemeisterin in meiner Altersklasse gekrönt zu werden, kam wirklich unverhofft. Ich bin eigentlich mit dem Gedanken ins Allgäu gefahren, einfach einen schönen Wettkampf zu machen. Normal ist gerade die Altersklasse W30 immer sehr stark besetzt. Dass nun der Silberrang dabei für mich herausspringt, hätte ich nie gedacht."
Kreit & Bike!!! ;-)
Ebenfalls reist Michael Lik als deutscher Vizemeister in der Altersklasse M35 nach Hause. Beim Schwimmen und Radfahren, das durch den malerischen Allgäu führt, versuchte Lik zunächst noch Körner zu sparen, um es beim Laufen dann krachen zu lassen. "Besonderes Highlight der Laufstrecke ist der circa 300m lange Kuhsteig, der so manchen Athlethen zum Stehenbleiben zwingt. Auf der Laufstrecke konnte ich dann immer weiter nach vorne - bis auf Gesamtplatz 15 - laufen. Mit meineer Endzeit von 4:16 Stunden und dem Vizmeistertitel bei den Detuschen Altersklassenmeisterschaften bin ich sehr zufrieden", so Lik zu seinem Auftritt im Allgäu. 
Happy Lik!!! YEAAAAH...
Kompelettiert wurde der starke Auftritt von Bernd Parczarkowsk, der in seiner Altersklasse nach 5:37 Stunden das Ziel erreichte. Ihm gleang mit Rang 13 in seiner Altersklasse der Sprung in die Top15 bei den Deutschen Meisterschaften. 

Montag, 21. August 2017

Rodgau Triathlon : Zweites Team der Orber Triathletinnen gibt rote Laterne ab - Metzler und Kailing glänzen

Die zweite Damenmannschaft der Bad Orber Triathleten landet beim dritten Ligarennen im Rodgau auf Rang Neun - Metzler holt Altersklassen-Silber, Kailing die Holzmedaille
Kapitän "Kristin" im Regenmantel mit ihrem Team "Rodgau": Julia E, Sandra Sturm, Brigit Eisenacher, Aldona Lyshik
Die Vorzeichen standen mehr als schlecht für die zweite Damenmannschaft des Team Spessartchallenge TV BAD ORB vor dem dritten Ligarennen über die olympische Distanz im Rodgau. Mit Jessica Schreiber musste unter der Woche eine fest eingeplante Starterin auf Grund eines Radsturzes absagen. Bei dem kleinen Kader der Oberinnen ein schlechtes Omen. Ersatz war mit der frischgebackenen Drittplatzierten des Ironman Hamburg und GNZ-Sportlerin des Jahres Julia Ertmer schnell gefunden. Da Ertmer in der ersten Mannschaft noch nicht "festgepielt" ist, ist dies regelkonform und brachte den erhofften Ersatz. "Darüber habe ich mich sehr gefreut. So hatten wir die nötigen Starterinnen doch noch komplett. Julia hat schnell zugesagt, obwohl ihr Iroman-Rennen nur eine Woche her ist", kommentiert Teamchefin Kristin Riess die gefunde Lösung. Außer Ertmer standen die erfahrene Birgit Eisennacher und die mit Achillessehnenproblemen angetretene Aldona Lyschik am Start. Komplettiert wude das Team von Geburtstagskind Sandra Sturm, die an ihrem Ehrentag ihre erste Olympische Distanz in Angriff nahm. Die Sportlerinnen mussten in Hessens höchster Triathlon Liga an diesem Tag im Rodgau 1400m Freiwasserschwimmen, 41km Radfahren und einen 10km-Lauf bewältigen.

Julia E "out of Water
dahinter Sandra Sturm...
und die strahlende Birgit Eisenacher
... gefolgt von Aldona Lyschik im Duell mit Joanna T.!
Von ihrer Verletzung wurde Lyschik zur Aufgabe nach dem Radfahren gezwungen, wodurch alle drei anderen Athletinnen zum Finish verdonnert waren, müssen doch drei Sportlerinnen in die Werrtung kommen. Ertmer gelang dies nur eine Woche nach ihrem Ironman-Erfolg souverän. Mit etwas angezogener Handbremse wurde Ertmer (2:18 Stunden) Gesamtzweite der LIgawertung und legte dem Team ein gutes Fundament. Birgit Eisenacher (2:45 Stunden) gelang erstmals in Hessens höchster Liga der Sprung in die Top30. Und Sandra Sturm (2:55 Stunden) belegte sehr zufrieden bei ihrem Debüt auf dieser Distanz einen 34. Gesamtrang in der LIgawertung. 
Erstes Finish auf der Olympischen Distanz für Sandra Sturm
In der Teamwertung gaben die Kurstädterinnen erstmals in dieser Saison die rote Larerne an Bruchköbel ab. Darüber freuen sich die Damen, sind jedoch vor allem froh und zufrieden mit der erbrachten Leistung. Gewonnen hat die Ligawertung der Damen der Schwimmverein Oberursel. "Das Niveau in der ersten Hessischen Traithlon Liga ist sehr ordentlich. Unser zweites Damenteam soll vor allem Freude haben. Platzierungen sind schön, aber wir können auf diesem hohen Liganiveau keine Bäume austreißen, das war klar", so Abtielungsleiter Jürgen Metzler nach dem Damenrennen.
Männerduell: Metzler & Kailing... Am Ende Arm in Arm!
Metzler trat im Rodgau selbst an. Im vereinsinternen Duell in der Altersklasse M40 hatte er es mit Swen Kailing zu tun. Beide wollten im Rodgau - mal nicht als Ligastarter, sondern im Rennen der offenen Wertung - ihre Form übeprüfen. Dies gelang vor allem Metzler (2:13 Stunden) gut. Er landete auf dem 16. Gesamtrang und holte Altersklassen-Silber. Kailing (2:17 Stunden) war mit  seinem 25. Gesamtrang und dem 4. Platz in der Altersklasse ebenfals mehr als zufrieden.  
Ins Ziel getanzt ;-)

Donnerstag, 17. August 2017

Platz 2 für Jörn Gabler beim Cross Triathlon in Lich


Am vergangenen Samstag fand die zehnte Austragung des Licher Cross-Triathlons statt. Bei harten Witterungsbedingungen mit Dauerregen ging örn Gabler vom Team Spessasrtchallenge TV BAD ORB an den Start. Es galt,  1500m zu schwimmen, 44km Rad zu fahren und 10km zu laufen. Bereits beim Schwimmen konnte sich Gabler unter den besten drei Sportlern positionieren, verlor jedoch schnell den Anschluss zum Führrenden - Triathlon-Legende - Lothar Leder aus Darmstadt. Zur eigenen Überraschung konnte Gabler während des Rennens aber zu Leder wieder aufschließen und sich später auch absetzen. Mit dem späteren Drittplatzierten  Thorsten Kleiner ging es zum zweiten Wechsel, hier spielte Gabler seine langjährige Ligaerfahrung aus und distanzierte sich von Kleiner. Im Verlauf des abschließenden Laufs konnte sich Gabler weiter absetzen und sicherte sich damit den zweiten Gesamtplatz nach Christopher Philipp. 
 
As fast as Jörn can be!!! Platz 2 in Lich für Gabler
„Der Triathlonverein Lich unterstützt die Schule, an der ich arbeite, bei der Ausrichtung unseres Schultriathlons. Solche Kooperationen sind enorm wichtig, sowohl für die Schulen wie auch für die Vereine. Da war es für mich selbstverständlich, als aktiver Sportler hier auch an den Start zu gehen. Solche lokalen Veranstaltung in einem familiären Umfeld finde ich sehr reizvoll. Und ich möchte jeden herzlich dazu motivieren beim Licher Cross Triathlon zu starten, denn ein paar mehr Starter hat diese tolle Veranstaltung verdient“, so Gabler nach dem Rennen.

Alexander Nikolopolous erfolgreich in Embrun

Der Bad Orber Triathlet wird 21. bei einer der schwersten Rennen über die Iromanstrecke

Dies ist der Monat der Langdistanz-Triathleten des Team Spessartchallenge TV BAD ORB. Innerhalb von nur 15 Tagen starteten Adi Kohr in Berlin, Florian Brosch beim Ironman in Zürich, Julia Ertmer zunächst mit Sturzpech in Frankfurt und danach beim Ironman in Hamburg, Dana Wagner in Regensburg und nun Alexander Nikolopoulos beim EmbrunMan in den französichen Alpen. Mit Adi Kohrs 3. Platz in Berlin, Dana Wagners 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften und den Qualifikationen von Flroian Brosch und Julia Ertmer für die Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii blickt der TV BAD ORB auf einen mehr als erfolgreichen Sommer in der - bei den Kurstädtern traditionell beliebten Sparte „Langdistanz“ zurück. Und dass Wettkämpfe über die Ironman-Distanz (3,8km Schwimmen – 180km Rad – Marathonlauf) auch noch schwerer gehen, beweist alljährlich Alexander Nikolopoulos, in dem er sich besonders schwere Streckenprofile auswählt für sein Saisonhighlight. Dieses Jahr hat er eine solch schwer zu bewältigende Strecke in den französischen Alpen gefunden, wo jährlich am 15. August der EmbrunMan ausgetragen wird. Das Spezielle an diesem Wettkampf sind die vielen Höhenmeter, die sich den Athleten den ganzen Tag über in den Weg stellen, darunter legendäre Alpenpässe der Tour de France. Highlight der 3800 Höhenmeter der Radstrecke ist der Col d’Izoard (2.360 m). Die Marathonstrecke verläuft entlang des Sees, dann durch das etwas höher gelegene Embrun und ist zweimal zu absolvieren. Auch die Laufstrecke weist knapp 500 Höhenmeter auf. 
 
POOOOOKAL!!!
Alexander Nikolopoulos benötigte für die insgesamt 226 Wettkampfkilomter 11:10:53 Stunden. Auf seinem „längsten halben Tag“ des Jahres schafften es lediglich 20 andere Sportler schneller zu sein. Er schwamm 1:06 Stunden, fuhr 6:22 Stunden Rad und „erledigte“ den Marathon in 3:35 Stunden. „Beim Laufen ging ab Kilometer 37 mein Oberschenkel zu und zwang mich zu einer Pause. Danach bin ich dann eher ins Ziel getippelt als gerannt“, so Nikolopoulos zu seinen Leiden auf der Marathonstrecke. Dennoch bleibt die M;arathon eine mehr als vorzeigbare. Genau wie seine Gesamtleistung. Auf Gesamtrang 21 und dem 3. Platz in seiner Kategorie beendete der Athlet des TV BAD ORB sein Rennen.

Montag, 14. August 2017

Wagner holt Platz 4 bei den Deutschen Langdistanzmeisterschaften bei der Challenge Regensburg

Dana Wagner erkämft bei der Challenge Regensburg einen starken neunten Gesamtrang und landet damit auf Rang 4 bei den Deutschen Meisterschaften

Im Wasser eine Waffe: Dana!!!

Die Bundesligastarterin des Team Spessartchallenge TV BAD ORB lieferte beim Challenge-Rennen über die Ironman-Distanz (3,8km Schwimmen - 180km Radfahren - 42,195km Laufen) und den darin ausgetragenen Deutschen Meitschaften der Deutschen Traithlon Union eine starle Leistung ab. Die starke Schwimmerin hatte erst vor zwei Wochen sponatn entschieden, dass es ihr Fitness-Level erlaubt, eine Langdistanz in Angriff zu nehmen. Diese spontane Meldung war möglich, da Wagner für das Jahr 2017 eine Profilizenz besitzt und somit die Freiheit hatte, auch kurzfristig nachzumelden. 
Beireits beim Schwimmen konnte Wagner zeigen, wieso sie auch bei den Rennen der zweiten Bundesliga ein Wörtchen mitreden kann. Nach nur 55 Minuten hatte die gebürtige Niedersächsin die 3,8km hinter sich gebracht und stieg als dritte Frau aus dem See. Die Wetterbedingungen waren jedoch alles andere als einladend, so dass alle Athleten vor allem auf dem Rad mit widrigsten äußeren Bedingungen zu kämpfen hatten. Wagner erlebte ein einsames, kaltes und verregnetes Rennen auf dem Rad, spulte die 180 Kilometer so ab, dass sie in - für die Bedingungen - ordentlichen 5:16 Stunden in der zweiten Wechselzone angelangt war. "Wichtig war mir, dass mein Oberschenkel, der immer mal wieder das Sorgenkind in meinem Körper ist, hält. Das ist mir gelungen, obwohl meine Muskulatur Kälte eigentlich nicht abhaben kann. Warm geworden bin ich jedoch den ganzen Renntag nicht mehr", so Wagner zu ihrem Kälterennen in Regensburg. Den abschließenden Marathon ging Wagner zunächst nach Tempovorgabe an mit einer geplanten Laufendezeit von 3:30 Stunden. Ab Kilomter 15 kämpfte Wagner jedoch zunächst mit offenen Füßen und dann immer mehr mit einem mentalen Loch, das sie erst auf der letzten Laufrunde wieder im Griff hatte und ihr letztlich zwar nicht die erwänschte Laufzeit, aber final den neunten Gesamtrang gesichert hat. Gekrönt wurde diese Leistung mit dem 4. Platz bei den Deutschen Meisterschaften, die innerhalb des Rennen vergeben wurden. Nun bleibt zu hoffen, dass Wagner die Strapazen gut verkraftet und dem Bundesligakader beim vierten Rennen der zweiten Bundesliga im südhessischen Viernheim am 26.8 zur Verfügung steht, bei dem die starke Schwimmerin das Team beim ungeliebten Teamverfolgungsrennen anführen könnte.
Leider schien in Regenburg die Sonne nicht so satt wie bei diesem Archivbild!!! ;-(

DRUCKFRISCH GNZ vom 14.8.17: Die Presse berichtet von Julia Ertmers Erfolg in Hamburg




Die Strahlende Dritte nach 9:30:57 Stunden beim Bike Checkout!!!

Sonntag, 13. August 2017

Eine Bombe gezündet: Julia Ertmer wird Gesamtdritte beim Ironman Hamburg!!!

Ihr Sturzpech vom Ironman in Frankfurt macht Julia Ertmer mit dem größten Erfolg in ihrer Karreire vergessen und zieht nach Florian Brosch als zweiter Orber Triathlet in diesem Jahr das Ticket für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii!!! In sensationellen 9:30:57 Stunden und einem Marathon von 3:14 Stunden muss sie sich lediglich den beiden Profi-Damen Daniela Sämmler und Eva Wutti geschlagen geben... 

WOW!!!

Eine Bombe gezündet in Hamburg: Julia Ertmer

Durch Regen und Schlamm und mit einer Portion Glück zum Neunten Platz in Fuldatal


Die Regionalligaherren des Team Spessartchallenge TV BAD ORB haben beim Teamsprint im nordhessischen Fuldatal im Abstiegskampf wichtige Punkte eingefahren. Und das, obwohl die Vorzeichen zunächst alles andere als gut aussahen. Mit Florian Brosch fehlte ein Garant für starke Leistungen. Und so standen Michael Lik, Adi Kohr, Jürgen Metzler, Alexander Wallrath und Simon Brend’Amour eine – für ein Teamrennen – eher heterogene Truppe am Start. Das Rennen in Fuldatal wurde in diesem Jahr auf Grund von Bauarbeiten in einem speziellen Format ausgetragen, bei dem nach einem 750m Schwimmen im Mannschaftverbund, ein 22km langes Teamzeitfahren auf dem Rad per Jagdstart und ein abschließender 5km-Lauf zu absolvieren war. Bei Triathlon-Teamformaten müssen am Ende im Ziel vier der fünf Starter eines Vereins ankommen, einer darf – am besten so spät wie möglich „geopfert“ werden. „Heute war ich das Opfer beim Laufen. Der steile Anstieg direkt zu Beginn der Laufstrecke war mein Schafrichter. Ich musste die Jungs ziehen lassen. Dennoch ist unsere Taktik aufgegangen. Wir durften unseren schwächsten Schwimmer nicht schon im Wasser zurücklassen, um vor allem auf dem Rad zusammen arbeiten zu können“, so Abteilungsleiter Jürgen Metzler zum Auftritt der Kurstädter in Nordhessen. Am Ende konnten sich die Orber einen neunten Rang von allen 11 Teams erarbeiten. Dabei profitierten die Orber am Ende sogar noch von der Disqualifikation des ASC Darmstadt und ließen neben Neukirchen auch die südhessichen Darmstädter noch hinter sich. Gewinnen konnte das Rennen die Mannschaft von TriSport Saar aus Saarbrücken. 
Schlamm, Matsch, Regen... und Michael, Jürgen, Adi, Simon, Alex W
Für die Kurstädter heißt es nun, sich beim letzten Saisonrennen am legendären Brückenkopf von Remagen ihren Verbleib in der dritthöchsten Triathlonliga Deutschlands zu sichern

Samstag, 12. August 2017

Gelnhäuser Neue Zeitung, 12.8.2017

Montag, 7. August 2017

Orber Quartett stark beim Frankfurt City Triathlon

Ertmer holt beim letzten Test vorm Ironman-Hamburg einen starken zweiten Gesamtplatz

Ju,ia E "fast ganz" oben!
 Als verkündet wurde, dass es im Rahmen des diesjährigen Frankfurt City Triathlons einen Wettbewerb über die Mitteldistanz (2km Schwimmen, 80km Radfahren, 20km Laufen) neu geben soll, ließen es sich die „nimmersatten“ Triathleten vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB nicht nehmen und meldeten nahezu in Mannschaftsstärke für den Wettkampf. Ganz wie beim Ironman geht es zunächst schwimmend durch den Langener Waldsee, danach auf flacher Strecke durch die Mainmetropole, bevor am Ende in der Innenstadt der 20km-Lauf ansteht. 
Eric auf dem Weg durch die Wechselzone
Für den TV Bad Orb stand am vergangenen Sonntag allen voran Julia Ertmer am Start, die einen letzten Formtest nach ihrem Sturzpech vom Ironman Frankfurt Anfang Juli und vor ihrem neuen Anlauf bei der Erstauflage des Ironman Hamburg kommenden Sonntag absolvierte. Von den Orber Herren standen mit Simon Brend’Amour und Marco Weisbecker Athleten mit Mitteldistanz-Erfahrung an der Startlinie. Für Eric Rainer sollte es der erste Wettkampf über die Mitteldistanz sein.
„Meine Premiere auf der Mitteldistanz ist gelungen. Dass bei den Begleitumständen ein 7. Platz in meiner Altersklasse heraussprang macht mich zufrieden“, reflektiert Rainer seinen Einstand bei diesem langen Wettkampfformat. Während des 4.22 Stunden andauernden Wettkampfs hatte es für Rainer nach ordentlichem Schwimmen und strammem Radeln, das er mit 36 Stundenkilometer im Durchschnitt bewältigte, vor allem beim Laufen zuerst nicht ausgesehen. Von Magenproblemen geplagt, war die Toilette am Streckenrand mehrfach seine letzte Rettung. Seine Laufzeit von 1:26 Stunden für die 20 Kilometer war dem zwar geschuldet, am Ende aber immer noch vorzeigbar.
Einen zunächst hektischen Rennmorgen erlebte Marco Weisbecker. Er verschlief zunächst und kam deshalb zu spät zum Start, konnte letztlich jedoch in einer anderen Startgruppe antreten. Dennoch war die Hektik am Rennmorgen wohl für die weniger erfreuliche Schwimmzeit mitverantwortlich. Auch beim Radeln und Laufen wollte Weisbeckers „Motor“ nicht den rechten Rhythmus finden an diesem Renntag. Mit seiner Endzeit von 4:19 Stunden und dem 31. Rang in seiner Altersklasse beendete Weisbecker seinen eher gebrauchten Tag.
Simon on the Run
Ganz anders trumpfte Simon Brend’Amour auf. Sein 24-Stunden-Radrennen am Nürburgring vom vergangenen Wochenende war anscheinend die perfekte Vorbereitung auf den Frankfurt City Triathlon. Der ehemalige Kader-Ruderer konnte vor allem auf dem Rad seine Trümpfe ausspielen. „Radfahren lief super. In der letzten halben Stunde hab ich etwas rausgenommen, um beim Laufen noch ordentlich Gas geben zu können“, so Brend’Amour zu seinem Rennen. Mit einer Laufzeit von 1:21 Stunden gelang ihm dies nur zu gut. Am Ende kratzte der Kurstädter mit seiner Endezeit von starken 4:02 Stunden noch an der Top30 der Gesamtwertung, landete auf dem 32. Gesamtplatz und wurde 7. In seiner Altersklasse.
Bester „Orber“ wurde an diesem Tag jedoch eine weibliche Athletin, einmal mehr Julia Ertmer, die all ihren Vereinskollegen enteilte. Und nicht nur ihnen. Lediglich der gegen die spätere Siegerin und Profi-Athletin, Maren Hufe, hatte Ertmer kein Rezept. Zwei Minuten verlor Ertmer im Langener Waldsee auf die Zweite des Ironman Western Australia 2016. Ertmer spulte vor allem auf dem Rad stoisch ihre Vorgaben ab, immerhin sollte der City Triathlon ein letzter Test und nicht völlige Verausgabung werden. Dennoch fuhr Ertmer mit ihrer geplanten Durchschnittsgeschwindigkeit von 38km/h bis auf den zweiten Gesamtplatz vor. Beim Laufen konnte sich Ertmer dann jedoch nicht mehr an Vorgaben halten, um ihren Zweiten Platz nicht doch zu verlieren und musste dem entsprechend flott über den Frankfurter Asphalt eilen. Dies gelang der passionierten Läuferin bestens. Mit einer sensationellen Laufzeit von 1:18 Stunden für 20 Kilometer sicherte sich die Orberin eine Endzeit von unter 4 Stunden und kam final in 3:56 Stunden vier Minunten hinter Hufe ins Ziel. Pech hatte Ertmer durch ihren Sturz beim Ironman Frankfurt mit Platzwunde am Kopf und kaputtem Rad zu Genüge. Mit diesem staken Auftritt beim Frankfurt City Triathlon untermauerte Ertmer ihre tolle Form im Hinblick auf ihr „verschobenes“ Saisonhighlight beim Ironman Hamburg am 13. August, bei dem sie hoffentlich – nach Vereinskamerad Florian Brosch in Zürich – einen der begeehrten Qualifikationsplätze für die Ironman-WM auf Hawaii ergattern kann. Die Formkurve jedenfalls zeigt in diese Richtung.

Montag, 31. Juli 2017

Über Zürich nach Hawaii... Flos Tag bis zum Hawaii-SLOT... Top, FLO!!!

Heute feiern wir mit dir, Flo!!! Ab nach Hawaii...

Vor dem Rennen!!!

Raus aus der Wechselzone!
Und ab aufs Rad...
Im Nachgang weiß Flo: "Nur noch die schlimmsten 42,195km meines Lebens!!!"
Finshen ist alles, Hawaii die Krönung!!!



YES YES YES!!!





ALOHA!!!

Got SLOT!!!

Bad Orbs Triathleten „auswärts“ erfolgreich

Gigantisch: Rad am Ring!!!
Ertmer und Borstorff beim Heidelbergman - Stutzer, Lik und Brend’amour beim 24 Stunden-Rennen „Rad am Ring“

Während andere in den Sommermonaten die Beine hochlegen, heißt es für die Triathleten des TV BAD ORB „Hochsaison“ in Sachen Triathlon. Während sich die einen bei Ironman-Wettkämpfen verausgaben, suchen andere den Reiz in kürzeren Distanzen oder kombinieren die Saison über längere und kürzere Wettkampfformate. Wieder andere machen Ausflüge in eine der drei Einzelsportarten wie zum Beispiel 24-Stunden-Rennradrennen.

Ertmer & Borstorff beim Heidelbergman
Im Rahmen des BASF Rhein-Neckar Triathlon Cups starteten Holger Borstorff und Bad Orbs Vorzeige-Athletin und GNZ-Sportlerin des Jahres – Julia Ertmer – beim Heidelbergman. Vor wunderschöner, malerischer Kulisse in Heidleberg müssen die Triathleten 2,8km im Neckar, 35km auf dem Rad und einen 10km-Lauf hinter sich bringen. Beim Heidelbergman sind mit dem Königstuhl auf dem Rad und dem Philosophenweg beim Laufen zwei sehr giftige Anstiege im Streckenprofil untergebracht, die es zu bewältigen gilt. 
Julia Ertmer
Nach ihrem Sturzpech beim Iroman in Frankfurt und der damit verbundenen Rennaufgabe meisterte Ertmer den Wettbewerb zum Wiedereinstieg gelungen. Ihr gelang ein 8. Gesamtrang und der zweite Platz in der Altersklasse. Vor ihr positionierten sich starke Konkurrenz und Bundesligastarterinnen. Gewonnen hat den Wettkampf Olympionikin Anne Haug, neben der Ertmer vor zwei Jahren noch in der 1. Triathlon Bundesliga antreten durfte. Ertmer beendete den Wettkampf in 2:29 Stunden Gesamtzeit. 
Holger Bortroff
Vereinskollege Holger Borstorff meisterte den Wettkampf trotz brütenden 30 Grad in 2:41 Stunden. Er konnte sich mit Rang 9 in seiner Altersklasse eine Top10-Platzierung sichern und war mit seinem Rennen zufrieden: „Schwimmen und Radfahren liefen gut. Beim Laufen meldete sich dann meine Achillessehne leider etwas und ich hab etwas rausnehmen müssen“, resümiert Borstorff sein Rennen. Für den Neuling beim Team Spessartchallenge steht Anfang September im Rahmen des Powerman im schweizerischen Zofingen für ihn ein Duathlon an, bei dem zunächst nach einem 5km-Lauf 50km auf dem Rad bewältigt werden müssen, ehe ein abschließender 30km-Lauf folgt.
Holger hoch hinaus!
Orber Trio bei Rad am Ring
Drei Orber zogen am Wochenende aus und tauschten den Dreikampf um einfach nur Rad zu fahren. Und wenn man schon nicht schwimmen und Laufen muss, kann man dafür ja umso länger Radfahren. Deswegen stand für Michael Lik, Tim Stutzer und Simon Brand’amour am vergangenen Wochenende das 24-Stunden-Radrennen am Nürburgring auf dem Programm. Lik trat dabei aber „nur“ beim 150km Rennen an, Stutzer und Brend’amour erledigten die 24-Stunden jeweils in unterschiedlichen 4er-Teams. Unter den Radspezialisten reihten sich die Kurstädter dabei ganz passabel ein. Lik erreichte die Zielzeit 5:04 Stunden und positionierte sich in seiner Altersklasse auf dem 43. Rang. 
Simon am Ring!!!
Simon Brend’amour fuhr mit seinem Team in 23:50 Stunden immerhin 27 Runden auf der 26km langen traditionsträchtigen Strecke auf dem Nürburgring. Sein Team landete auf dem 48. Rang. Und obwohl auf jeder dieser Runden sogar 580 Höhenmeter zu bewältigen sind, toppte Tim Stuzers  Team mit dem Namen „Old Men Racer“ das Team von Brend’amour noch. Die „alten Männer“ um Stutzer fuhren in der gleichen Zeit mit 28 Runden eine Runde mehr und landeten auf Rang 30 aller 600 angetretenen Teams.   

Papa Lik bei der Arbeit!