V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Sonntag, 12. Juni 2016

MyRACE: Flo Brosch beim Bonn Triathlon - Platz 12 bei starker Konkurrenz

Nachdem Florian Brosch seinen ersten wichtigen Wettkampf bei der Deutschen Meisterschaft im Duathlon sehr erfolgreich absolviert hatte, sollte der nächste Höhepunkt beim Bonn Mitteldistanz Triathlon (3,8 schwimmen rheinabwärts/ 60km Rad/ 15km Rad) an diesem Wochenende folgen. Ein traditioneller Wettkampf, der zum 26. Mal ausgetragen wurde und seit Jahren ein sehr hochkarätiges Feld anzieht. Der spektakuläre Auftakt findet normalerweise mit dem Schwimmstart von einer Fähre statt, die die Athleten stromabwärts des Rheins auf die 3,8km lange Schwimmstrecke schickt. Aufgrund der Niederschläge der letzten Wochen stand das Schwimmen in den letzten Wochen aufgrund des hohen Wasserstands, des mitgeschwemmten Treibguts und der Strömungsgeschwindigkeit auf der Kippe. Um die Sicherheit aller Athleten zu gewährleisten musste sich das Organisationsteam dann am Donnerstag für einen Duathlon entscheiden. Es mussten 15km gelaufen, 60km Rad gefahren und abschließend 7,5km gelaufen werden. Auch wenn sich der Bad Orber Athlet auf die Schwimmstrecke gefreut und seine gute Schwimmform schon in Gelnhausen und Darmstadt gezeigt hatte, reizte das neue Wettkampfformat den laufstarken Brosch. 
Dieses Mal kein Triathlon, sondern: Run - Bike - Run
Angekommen in Bonn und mit Blick auf den Rhein konnte Brosch die Entscheidung nur zu gut nachvollziehen und bereitete sich mit gehörigem Respekt auf den Wettkampf vor. Aufgrund der hohen Starterzahl von 800 Starterinnen und Startern wurden die verschiedenen Startwellen mit einem Abstand von 90s auf die Laufstrecke geschickt. Da in der ersten Startgruppe nur Profis und die Starter der NRW Triathlonliga starten durften, ging es für Brosch mit 3min Abstand auf die erste Startgruppe auf die Strecke. Wichtig war hier das Gleichgewicht aus schneller Laufzeit und dem Aufsparen genügend „Körner“ für die anspruchsvolle Radstrecke durch das Siebengebirge sowie den abschließenden Lauf zu finden. Wer bei dem 15km Lauf zu schnell anläuft und den Körper frühzeitig übersäuert, wird spätestens beim Radfahren sehr viel Zeit liegen lassen. Broschs Trainer Uwe Widmann, selbst Ex Triathlon Profi, empfahl eine Laufzeit von 3.35min/km. Mit einer Durchgangszeit von 35min bei km10 konnte Brosch diese Vorgabe fast exakt umsetzen und unter den Top 3 seiner Startgruppe auf die Radstrecke gehen. Nach einer guten Radleistung auf der anspruchsvollen Radstrecke durch das Siebengebirge fand sich Brosch im vorderen Drittel der ersten Startgruppe wieder, wo es jetzt auf die abschließende 7,5km Laufstrecke entlang des Rheins ging. „Gefühlt bin ich extrem langsam gelaufen, konnte aber trotzdem weiterhin Starter überholen und musste mich selbst nicht überholen lassen. Leider hatte ich selbst keinen Überblick über meine aktuelle Platzierung.“ Nach kurzer Zeit im Ziel konnte Brosch dann die „bereinigte“ Ergebnisliste mit allen Nettozeiten einsehen und fand sich auf einem sehr starken 12. Gesamtplatz von über 800 Startern wieder. Der nur dreiminütige Abstand auf Platz 5 zeigt, dass das Starterfeld extrem stark besetzt war. Ebenfalls für eine starke Leistung Broschs spricht, dass er den Gesamtsieger der Deutschen Meisterschaften im Duathlon am heutigen Tag klar hinter sich lassen konnte, was Brosch einerseits mit der längeren Gesamtdistanz und andererseits mit der deutlich profilierteren Radstrecke begründet. Fraglich ist, was für Brosch möglich gewesen wäre, wenn er mit den weiteren Profis und Ligastartern in der ersten Startgruppe und somit in direkter Konkurrenz hätte starten dürfen. „Die letzten Prozent lassen sich natürlich leichter mobilisieren, wenn man in direkter Konkurrenz startet. Aber das ist alles Spekulation. Trotzdem werde ich beim nächsten Start auf alle Fälle nachfragen, ob ich in der ersten Startgruppe starten kann.Nichts desto trotz bin ich aufgrund der kurzen Abstände nach vorne sehr zufrieden. Jetzt hoffe ich auf eine schnelle Regeneration, da am kommenden Wochenende der nächste Ligawettkampf beim Mittelmoseltriathlon in Zell an der Mosel mit dem Regionalligateam des TV Bad Orb Team Spessartchallenge ansteht.“

Samstag, 11. Juni 2016

Orber Solisten erfolgreich

Swen Kailing siegt beim Sprint-Triathlon in Büdingen - Nicole Swoboda-Töpfer wird trumpft beim Ironman 70.3 im Kraichgau
  
Mit vier Liga-Mannschaften wetteiferte das Team Spessartchallenge Anfang Juni beim Saisonauftakt in Darmstadt um Platzierungen in Regional- und Hessenligen. Dennoch gab es auch an diesem Wochenende zwei Solisten, die Highlights andererorts vor sich hatten. 
Lieblingsplatz: Swen... "Oben" aufm Podest!!!
Bei der Sprintversion des Triathlons in Büdingen ging der Orber Swen Kailing an den Start. Bereits beim Schwimmen konnte Kailing zeigen, was er kann. Als zweiter enteilte er nach den 550m im Büdinger Freibad der Konkurrenz und hatte nur nur den schnellsten Schwimmer vor sich. Mit einem flotten Wechsel überholte der Kurstädter jedoch bereits in der Wechselzone den Mitstreiter. Da es bei dem Wettkampf zwei Startgruppen gab, konnte sich Kailing jedoch zu keinem Moment seiner Führung sicher sein, da die andere Gruppe zeitversetzt unterwegs war. Solch spannende Situationen, die der Triathlet u.a. durch sein Auftiegrennen mit der zweiten Männermannschaft im vergangenen Jahr nicht nur kennt, sondern durch den Auftieg gekonnt meisterte, liegen Kailing offenbar. Mit einem harten Kampf gegen die Uhr ließ er auf den 20km Rad und dem abschließenden 5km-Lauf nichts mehr anbrennen und feierte den Gesamtsieg.
Etwas längere Distanzen nahm die letztjährige Bundesliga-Starterin Nicole Swoboda-Töpfer beim Rennen im Kraichgau über die halbe Ironmandistanz von 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und einem Halbmarathonlauf über 21,1km in Angriff. Das Wetter ewar im Kraichgau die große Unbekannte und es drohte, dass das Schwimmen unter Umständen ins Wasser fallen würde. Letztlich konnte Swoboda-Töpfer jedoch auch beim Schwimmen ihre Stärke ausspielen. Diese Stärke setzte sie auf Radkurs im "Land der 1000 Hügel" fort. Mit einem starken Auftritt feierte die passionierte Triathletin nach 5:10 Stunden den zweiten Rang in ihrer Altersklasse und verpasste den Sieg um lediglich 3 Minuten. 
Flower-Ceremony ;-)
Der Sieg wurde sogar mit der sicheren Qualifikation für die Weltmeisterschaft über die halbe Ironmandistanz gekrönt. Als die Siegerin ihren Qualiplatz nicht annahm, hätte Swoboda-Töpfer das Startrecht als Nachrückerin sicher gehabt. Die Tatsache, dass der Austragungsort die Sunshine Coast in Australien ist, macht die Angelegenheit zwar nicht minder reizvoll, aber eben nicht für jeden ambitionierten Athleten realisierbar. Und so genoß Swoboda-Töpfer ihren Erfolg, ohne zur WM zu fahren. Sie tauscht sozusagen am 19.6. die Option "Gold Coast" mit dem Moseltal, wo sie beim zweiten Rennen der Regionalliga Mitte zum erfolgreichen Damenteam des TV BAD ORB hinzustößt.  
Nici im Kraichgau!!!

Sonntag, 5. Juni 2016

Vier Orber Triathlonteams feiern Saisonauftakt beim Woogsprint in Darmstadt

Regionalligadamen holen Tagessieg - Regionalliga Herren auf Platz 6 - Beide zweite Mannschaften auf Rang 8 in ihren Ligen - Julia Ertmer schnellste in der Liga - Eric Rainer und Aldona Lyschik mit großem Herz auf noch größerer Bühne
Ein butner Haufen: 4 Teams beim Woogsprint
"Ein Wechselbad der Gefühle", so beschreibt Abteilungsleiter Jürgen Metzler in seinem Feedback zum Ligaauftakt beim Woogsprint in Darmstadt den Auftritt der vier Mannschaften des Teams Spessartchallenge TV Bad Orb. Am Morgen gingen die zweiten Mannschaften auf die Strecke, die mit einem 750m Schwimmen im Naturbad "Woog" gestartet wurde. Danach folgte für alle Ligen ein 20km Radfahren mit der Besonderheit, dass das Windschattenfahren hinter und mit den Konkurrenten - sonst ein "No Go" im Triathlon - beim diesjährigen Woogsprint explizit erlaubt war. Dadurch entstanden teilweise große Pulks, die sich ordentlich pushten. Am Ende kam dann ein knallharter Auscheidungslauf, das bei heißen Temperaturen den Athleten 5km lang alles abverlangte. 
Wendepunkt Radstrecke
Das zweite Herrenteam, angetreten mit Jürgen Metzler (16.), Michael Rademacher (26.), Marco Weisbecker (27.), Sebastian Heinl (32.) und Jean-Marc Paczarkowski (49.), konnte mit den ersten vier Athleten zwar eine kompakte Teamleistung abliefern. Enttäuscht war die Truppe etwas mit dem Abschneiden in der Teamwertung: Mit Platz 8 der 12 Teams in der zweithöchsten Hessenliga merkt die Truppe, dass es nach drei Aufstiegen in Folge, nun nicht mehr ganz so leicht ist, Topplatzierungen zu landen. "Uns werden die kommenden Rennen mehr liegen, bei denen wieder Windschattenverbot herrschen wird. Die guten Schwimmer haben dann den Vorteil des gemeinsamen Radfahren nicht mehr und wir traditionell starken Radfahrer aus Orb können besser unsere Trumpfe ausspielen", so Teamkapitän Sebastian Heinl nach dem Rennen. 
Flo mit 16:45min auf 5km Orbs schnellster!

Die zweite Damenmannschaft tat es den "Buben" gleich und landete ebenfalls auf Rang 8 im Endklassement. Stark ersatzgeschwächt trat das Team mit Katharina Kreit (7.), Julia Hündersen (22.)  und Hannelore Heinl (40.) an. Die eigentlich zur Stammformation gehörende Julia Karrasch fiel nach einem Trainingssturz am letzten Wochenende aus. Ersatz stand nicht zur Verfügung, so dass das Team mit der Mindeststarteranzahl von drei Athletinnen auf die Strecke gehen musste und tapfer kämpfte. So sprang am Ende das bestmögliche Ergebnis heraus, das an diesem Tag möglich war. 

Besser erging es den Regionalligateams; und das, obwohl man dies gerade für die Herren nicht hätte erwarten können. Noch schlechter standen die Vorzeichen bei Bad Orbs erster Herrengarde. Mit Jan Grießmann und Jörn Gabler fielen gleich zwei fest eingeplante Stammkräfte krankheits- und berufsbedingt aus. Obendrein erlitt Top-10-Garant Michael Lik ebenfalls einen Radstruz im Training und ging arg gehandicapt an den Start. Bei den Reigionalligadamen kam ebenfalls alles anders als geplant. Mit Laura-Sophie Usinger fiel auch den Vorzeige-Athletinnen des TV Bad Orb eine Stammkraft in der Woche vorm Renntermin wegen Krankheit aus. 
Aldona Lyschik & Eric Rainer im Ziel

Mit einer besonderen Teamtaktik holten die beiden ersten Mannschaften bei heißen äußeren Bedingungen die Kohlen für den TV Bad Orb aus dem Feuer und konnten die besten Teamplatzierungen landen. Bei den Herren rückte mit Adi Kohr ein erfahrener und bekanntlich schneller Schwimmer in die Mannschaft. Er sollte versuchen, mit einem starken Auftritt in der ersten Disziplin eine Radgruppe zu ergattern und dem Team zu einer guten Auftaktplatzierung zu verhelfen. Kohr, eigentlich unter der Woche noch fest eingeplant im zweiten Team, stellte sich in den Dienst der ersten Mannschaft und legte ein sensationell gutes Rennen hin. Diese Taktik ging auf. 
Die beiden anderen taktischen Finessen wirkten zunächst etwas kurios. Denn mit Eric Rainer und Aldona starteten zwei Athleten auf der großen Bühne, die sich beide definitiv wohler in unteren Ligen fühlen. Für beide war klar, dass sie leistungsmäßig über ihre Grenzen gehen müssen, um nicht abgehängt zu werden. Ihnen war die Streichwertung nahezu sicher. Diese Taktik bescherrte den beiden zweiten Teams jedoch bessere Chancen und den beiden ersten ein Back-Up, welches im Fall eines Ausfalls greifen würde, damit das Team noch die Mindestzahl an nötigen Wertungsathleten ins Ziel bringen würde. Beide - Lyschik und Rainer - stellten sich mit ihren Auftritten in deutschlands dritthöchsten Triathlonliga aufopferungsvoll in den Dienst ihres Vereins. 
Und ganz so schlimm wie befürchtet wurde es für beide während des Wetkampfs gar nicht. Lyschik ließ zumindest bei den ersten beiden Disziplinen eine Athletin hinter sich und litt dann erst beim Laufen enorm. Rainer fand ebenfalls eine Radgruppe und konnte gewohnt stark laufen. 
Chrisitan Ries on the run
Am Ende stand damit für die Herren ein - unter diesen Bedingung sehr starker - 6. Gesamtrang. Mit dem gewonht sehr starken Florian Brosch (7.), dem seiner Verletzung trotzdenden Michael Lik (26.), Regionalliga-Rookie Christian Ries (31.) , Adi Kohr (35.) und Eric Rainer (57.) gelang eine unverhofft gute Vorstellung, die - insofern die ausgefallenen Athleten zeitnah zum Team hinzustoßen - Hoffnung auf mehr macht. 
Die Damengarde angeführt von der in dieser Saison noch ungeschlagenen Julia Ertmer (1.), Neumitglied Dana Wagner (3.) und dem senastionellen Auftritt von Elisabeth Hilfenhaus (8.) donnerte mit allen Wertungsathletinnen in die Top 10. Back-Up-Athletin Aldona Lyschik (27.) komplettierte - zwar als letzte Athletin der Regionalligawertung, aber dennoch zufrieden - die Teamleistung. 
Mit dem Tagessieg machten die Kurstädterinnen sofort dort weiter, wo sie vor ihrem Ausflug in die 1. Bundesliga aufgehört haben und hatten allen Grund zum Feiern. 

Parken verboten, Siegen erlaubt!
Aldona Lyschik und Julia Ertmer, letzte und erste in der Einzelwertung, aber gemeinsame Siegerinnen der Teamwertung schildern den Lesern ihre Eindrücke zum Ligaauftakt:
Aldona, was ist das für ein Gefühl, wenn man als eigentliche Ersatzfrau des zweiten Teams plötzlich aus taktischen Gründen in der Regionalliga zum Einsatz kommt?
Ich hatte die ganze Woche vorm Rennen ordentlich die Hosen voll. Erst dachte ich "Spinnt ihr, als mir die Taktik präsentiert wurde". Dann sagte ich mir, wenn es so sein soll und ich dem Team damit helfe, mache ich es. Die Hosen hätte ich auch in der Hessenliga voll gehabt und auch dort meine Last gehabt, mitzuhalten. Und so konnte ich heute sogar der zweiten Mannschaft helfen, denn dort konnte eine stärkere Athletin anstatt mir Plätze gut machen und wichtige Wertungspunkte sammeln.
Julia, du bist eine erfahrene Regionalligastarterin. Hättest du mit diesem Teamergebnis nach den schlechten Vorzeichen gerechnet?
Damit gerechnet klingt übertrieben, aber daran geglaubt schon. Ich weiß, wie gut wir alle drauf sind. Ich dachte schon, dass Dana und ich unter den ersten vier sein könnten und Elli im vorderen Drittel des Starterfeldes. Das kann für einen Sieg reichen. Dann ist es jetzt sogar noch besser gelaufen. Tolles Ergebniss fürs Team. Der Backup durch Aldona gibt der Mannschaft insgesamt einfach Sicherheit. Mit vier Athletinnen ist immer besser als zu dritt, denn es kann im Triathlon immer etwas passieren! 
Aldona, bist du mit deiner Leistung im Haifischbecken Regionalliga zufrieden?!
Ich bin total zufrieden. Ich war schneller als bei meinen Auftritten hier in Darmstadt als ich in der Hessenliga angetreten bin. Im Ziel war ich zwar als letzte aller Regionalligastarterinnen, das sollte nicht wieder vorkommen. Aber alles in allem hatte ich einen tollen Tag. Dass Julia, Dana und Eli für unseren Sieg im Team gesorgt haben und ich mit ihnen auf dem Podest gelandet bin, ist natürlich unfassbar.
Aldona im Windschatten
Julia, erneut ein Tagessieg fürs Team mit dir als schnellster Orberin! Vielleicht der unerwartetste bis dato? 
Der unerwartetste sicher nicht. Klar bleibt das immer spannend beim ersten Rennen, wenn man nicht weiß, was sich bei der Konkurrenz getan hat und wie das Rennen laufen wird. Ich wusste, dass eine sehr schnelle Schwimmerin aus Baunatal am Start sein würde. Aber ich habe auf meine Rad- und Laufleistung vertraut. Und durch die Umstellung meines Schwimmtrainings war der Abstand nach dem Schwimmen zur Baunatalerin gar nicht so groß wie gedacht und beim Laufen konnte ich sie dann stellen. Mit dreien von uns in der Top 10 haben wir eine tolle Teamleistung gezeigt. Und auch Aldona hat das toll gemacht in der Regionalliga. Das war kein leichter Job. 

Freitag, 3. Juni 2016

MyRace: Eric Rainer fightet gegen die Naturgewalten beim beim Trimotion 111 in Saalfelden

Während andere Sportfsfreunde des Teams Spessartchallenge das lange - wettkampffreie Wochenende für ordentlich umfangreiches Training nutzten, stand für Eric Rainer das erste Saison-Highlight an. In Saalfelden in den österreichischen Alpen ging der Orber beim Trimition 111 an den Start. Bei diesem besonderen Format werden 1000m geschwommen, gefolgt von 100km Radfahren und einem 10km-Lauf am Ende. Als Triathlon-Spätzünder, immerhin geht der passionierte Läufer stramm auf die 50 Jahre zu, bleibt einem das Schwimmen eher Last, denn Freude. Und so kommt dieses Format dem Kurstädter sehr entgegen, denn nach einem vergleichsweise kurzen Auftakt im Wasser folgen die Disziplinen, die Rainer durch seine Mountainbike und Lauferfahrung nur zu gut kann.
Mit Neo & "Adiletten"
Bei 18 Grad Wassertemperatur stieg der Orber dann in den frischen Bergsee. Bei wolkenverhangenem Himmel drohte das Wetter während des Wettkampfs stets zu kippen, hielt aber so lange bis Rainer im Ziel war. Mit 1500 Höhenmetern hatte es vor allem die Radstrecke in sich. "Es war ein toller Wettkampf mit internationalem Flair. Wie erwartet konnten die Konkurrenten wichtig gut radeln. Meine Schwimmschwäche mit meiner Radstärke wegzumachen, war nicht so einfach. Da hatte ich mir vor dem Rennen doch etwas mehr erhofft. Im Laufen konnte ich auf der hügeligen Strecke dann doch noch 11 Plätze gutmachen. Und nach der Zielankunft brach dann auch das Gewitter los, dem ich den ganzen Tag davongestrampelt bin", so Eric Rainer zu seinem Rennen. Nach exakt 4:12:36 Stunden war Rainer nach 111km Gesamtstrecke im Ziel angekommen. Damit erlangte er bei dem internationalen Wettkampf einen ordentlichen 53. Gesamtrang und feierte den 20. platz in seiner Altersklasse. 
111km in den Beinen! Fertig!!!

Freitag, 27. Mai 2016

In aller Munde: TeamPresse 2015

CoverGirls & CoverBoys...

Ein logischer Dreiklang journalistischer Fachpresse... 

Time Magazine - tritime - Bad Orber Blättche

CoverGirls & CoverBoys... 









Sonntag, 22. Mai 2016

Heimspiel Nr 2: Gelungener Auftrtitt beim "Kinzigman" 2016

Wasserausstieg:
Kohr kurz vor Metzler 
Beim zweiten Heimspiel - dem Kinzigman in Langenselbold - stand für neun Athleten des TV Bad Orb das erste Traithlonrennen des Jahres auf dem Programm. Zwei mussten leider schon im Vorfeld passen. Durch Kollisionen mit PKWs im Training verlief die Vorbereitung für "Oldie" Klaus Stutzer und "Vorjahressieger" Michael Lik alles andere als ideal und ein Start letztlich nicht möglich. Beide verpassten ein schnelles Rennen bei herrlichen äußeren Bedingungen. Das Teilnehmerfeld nahm bei strahlendem Sonnenschein 500m Schwimmen, 20km Radfahren und einen abschließenden 5km-Lauf in Angriff. 
Metzler ohne Bodenhaftung ;-)
Alle Orber konnten dabei einen guten Einstand in die Saison hinlegen. Schnellster Athlet des Teams war durch die Abwesenheit von Michael Lik nun Jürgen Metzler, der das Rennen nach 1:00:26 Stunden beenden konnte. Mit dem 25. Gesamtrang konnte er aber nicht in die vorderen Ränge stoßen und schrammte mit dem 4. Rang in seiner Altersklasse auch knapp am Podest vorbei. "Es war ein toller Einstieg in die Saison. Die Anwesenheit der Bundesligateams aus der Wetterau und Darmstadt hat das Rennen schnell gemacht. Damit waren viele Plätze schon vergeben. Wir Orber haben eine tolle Teamleistung abgeliefert. Mit Adi Kohr, Marco Weisbecker, Peter Amend und Swen Kailing haben wir für unsere zweite Mannschaft und deren Auftritt in der zweiten Hessenliga ein Ausrufezeichen setzen können. Das kann die Liga-Saison kommen", so Metzler zum Rennen. Mit Adi Kohr (1:01:23 Stunden) und Marco Weisbecker (1:01:28 Stunden) landeten zwei Teamkollegen von Metzler zwar hinter Metzler, lieferten sich aber noch im Zielkanal einen Sprint um die Plätze. Adi Kohr konnte seine Sprinterqualitäten einmal mehr beweisen und landete kurz vor Weisbecker auf Platz 30. Beide sicherten sich mit ihren Leistungen den Bronzerang in der jeweiligen Altersklasse. Swen Kailing (1:04: ) und Peter Amend (1:10:36 Stunden) komplettierten das Männfeld des Team Spessasrthcallenge TV Bad Orb.
Kohr - Diesmal beim Zielsprint kurz vor Weisbecker
Knapp hintereinander eingelaufen: Metzler - Kohr - Weisbecker
Schnellstes weibliches Vereinsmitglied war Nina Vabic (01:03:24 Stunden). Sie verpasste mit einer tollen Leistung mit Rang 4 knapp das Podest der drei Gesamtschnellsten. Mit Profiathletin Nina Kuhn, der ehemaligen Bundesligastarterin Martina Maul und der 4. der Duathlon-WM von Jenny 2014 hatte Vabic aber auch ordentliche "Brocken" in der Damenkonkurrenz. Bei der Konkurrenz allemal keine Schande für die Ironman-WM-Teilnehmerin Vabic. Voll aus dem Training heraus startete Joanna Tywczynski in den Wettkmapf. "Ich bin gestern noch 6 Stunden Rad gefahren und gehe gleich nochmal für 4 Stunden radeln. Dafür lief das Rennen echt gut", so Tywczynski zu ihrem Kinzigman, welcher eines ihrer Vorbereitungsrennen für die Ironman-EM in Frankfurt im Juli darstellt. Mit Rang 11 verpasste sie nach 1:10:23 Stunden zwar knapp die Top10, sicherte sich aber den Sieg in ihrer Altersklasse. Julia Hündersen (1:14:02 Stunden) und Hannelore Heinl (1:22:31 Stunden) komplettierten das Damenfeld der großen Fraktion aus der Kurstadt.
Hannelore und die Boys!!!
So groß wie nie wird diese Fraktion am 5. Juni sein, wenn erstmals alle 4 Teams des TV Bad Orb im Rahmen des Darmstädter Woogsprints in ihren Ligen bei einem Wettkampf an den Start gehen.
Happy Team!

Montag, 16. Mai 2016

Orber Duathlon Erfolgsserie geht weiter: Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaft Duathlon für Florian Brosch


Nicht erst seit den diesjährigen Erfolgen der Athleten des TV Bad Orb Julia Ertmer und Nina Vabic bei den Europameisterschaften sowie den erfolgreichen Ergebnissen bei den Hessischen Meisterschaften im Duathlon durch Joanna Tywczynski, Julia Ertmer und Michael Lik sind die Bad Orber für ihre Rad- und Laufstärke bekannt. Auch Florian Brosch wollte es seinen Vereinskameraden gleichtun und suchte sich dafür die Deutschen Meisterschaften im Duathlon in Alsdorf bei Aachen aus. Zwar war Brosch in 2012 Deutscher Meister im Crossduathlon geworden (Crosslauf – Mountainbike – Crosslauf); sein letzter Start bei einer Duathlon DM auf der Straße ist jedoch schon 8 Jahre her.

Nach einem guten 3. Platz beim Kinzigtaltriathlon in Gelnhausen am vorherigen Wochenende, ging es am Sonntag trotzdem mit einer gehörigen Portion Respekt zur DM. In Erinnerung an das Rennen von 2008 wusste Brosch, dass der erste 10km Lauf alles andere als langsam gelaufen wird, obwohl das Radfahren und ein abschließender 5km Lauf noch folgen würden. 
Nachdem das Rad in der Wechselzone eingecheckt war, ging es bei kühlen und sehr windigen Temperaturen los. Der Laufkurs führte über 4 Runden durch ein Parkgelände und die Innenstadt von Alsdorf, so dass die Zuschauer die Athleten sehr oft zu sehen bekamen. Brosch konnte sich sofort in der Verfolgergruppe einordnen, lediglich ein Athlet setzte sich zu Beginn der Laufstrecke leicht ab. Aufgrund des starken Windes wurde die Führungsarbeit beim Laufen meist gewechselt und die Verfolgergruppe nahm nach und nach ab. In der vierten Runde konnte Brosch dann mit einem weiteren Athlet eine Tempoverschärfung vornehmen, bei der sie der Gruppe enteilen und bis in die Wechselzone noch ein wenig Zeit gut machen konnten. Mit einer Zeit von unter 35min für die ersten zehn Kilometer bogen die beiden Athleten dann in die Wechselzone ein. Beim Wechsel aufs Rad bemerkte Brosch schnell, dass das Streckenprofil der Radstrecke mit seiner flachen und sehr windanfälligen Wendepunktstrecke leider nicht mit seiner Radstärke auf bergigen Strecken zusammenpasst. So konzentrierte sich Brosch voll und ganz auf sich und konnte nach den 6 Radrunden auf Platz 6 die Wechselzone für den letzten 5km Lauf verlassen. Zusammen mit seinem direkten Konkurrenten in der AK30 Timo Brückhof ging Brosch auf die letzten zwei Laufrunden. Auf der ersten Laufrunde konnte Brosch eine kleine Lücke zwischen sich und seinem Verfolger reissen, die Brückhof jedoch in der letzen Laufrunde schließen und letztendlich bei km 4 am Ende einer Gegenwindpassage taktisch klug zum Überholen ansetzten konnte. Brosch versuchte das erhöhte Tempo mitzugehen, merkte aber schnell, dass er die entstandene Lücke nicht schließen konnte und erreichte somit als 6. des Gesamtklassements und 3. seiner Altersklasse das Ziel. Mit der Bronzemedaille in der Altersklasse kommt also ein weiterer Duathlontitel in die Kurstadt. 
Run-Bike-Run "fast"
„Der erste Lauf war recht taktisch. Bei dem starken Wind war es wohl die richtige Entscheidung erst in der letzten Laufrunde zu attackieren. Dass mir die flachen Radstrecken nicht unbedingt liegen und meine Radstärke eher am Berg ist, damit kann ich leben. Dementsprechend freue ich mich neben den anstehenden Regionalligawettkämpfen mit dem TV Bad Orb auf meine nächstes Rennen beim Bonn Triathlon sowie dem BASF Rhein Neckar Triathlon Cup, bei dem selektive und anspruchsvolle Radstrecken auf die Athleten warten“, so Broschs Fazit nach dem Rennen. Mit dem 3. Platz beim Kinzigtaltriathlon und der Bronzemedaille im Duathlon darf man gespannt auf die kommende Saison sein.
Bronze für Flo Brosch!!!

Sonntag, 15. Mai 2016

Julia Ertmer setzt Siegesserie beim Schwanheimer Pfingstlauf fort

Manch einer würde sich freuen, im Wochentakt sportliche Erfolge feiern zu können. Julia Ertmer vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB erfüllt sich aktuell diese Freuden. Nach ihrem Europameistertitel im Duathlon, ließ die Kurstädterin den Hessentitel ebenfalls im Duathlon folgen, bevor sie - ebenfalls nur eine Woche später - das "Heimspiel" beim Kinzigtal Triathlon in Gelnhausen deutlich für sich entscheiden konnte. Nun setzt Ertmer ihre Siegesserie in ihrer Lieblingssportart - dem Laufen - im stark besetzten Schwanheimer Pfingstlauf in Frankfurt über 10 Kilomter fort. Dabei war Ertmers Vorgabe, weniger auf die Konkurrenz, denn auf ein geplantes Tempo zu achten. "Es lief von Anfang an super! Das Wetter leicht abgekühlte Wetter war genau meins und obwohl es eine leicht wellige Strecke auf Waldboden und Schotter war, war jeder Kilometer sehr flott. Dann konnte ich auf den letzten Kilomtern noch was rausholen, weil ich gemerkt habe, dass ich die 38min-Marke knacken kann", so Ertmer zu ihrem Rennen. Mit 37:53min war Ertmer sogar deutlich schneller als die Profi-Triathletin Natascha Schmitt, immerhin Siegerin des Ironman 70.3 auf Rügen im vergangenen Jahr. Ihr brummte Ertmer fast 50 Sekunden Rückstand in der Endabrechnung auf.
im Ziel nach 37:53min!!!
Vier Wochenenden, vier Wettkämpfe, vier Siege. Mit dieser lupenreinen Bilanz beendet die ambitionierte Gymnasiallehrerin ihren vierwöchigen Trainingablock und kann nun enspannt während der Pfingstwoche mit ihren Schützlingen auf Klassenfahrt reisen, wo sie den Triathlon sozusagen gegen verschiedenste pädagogische Disziplinen tauscht. 
Prost!!!


Mittwoch, 11. Mai 2016

„Mädelsstammtisch Team Spessartchallenge" - O(r)berGeil beim Kinzigtal Triathlon


Fünf Triathletinnen berichten über ihren Lieblingssport und ihren Saisonauftakt beim Kinzigtal Triathlon“

Mit einem Reigen an Podestplätzen setzte die Triathlon-Abteilung des TV Bad Orb ein gehöriges Ausrufezeichen beim Kinzigtal Triathlon in Gelnhausen.
Mit Julia Ertmer (Gesamtsiegerin, 1. Altersklasse W30), Katharina Kreit (Platz 6, 3. Altersklasse W30), Elisabeth Hilfenhaus (Platz 11, 3. Altersklasse W30), Hannelore Heinl (Platz 31, 2. Altersklasse W50) und Dana Wagner (Gesamtzweite, 2. Altersklasse W30), die in der nahenden Liga-Saison das Damenteam ergänzt, konnten alle angetretenen weiblichen Athletinnen in ihren Altersklassen aufs Treppchen klettern. In der Altersklasse W30 stellten Ertmer, Wagner und Kreit sogar das komplette Podium, was im Hinblick auf den Ligaauftakt in Darmstadt Anfang Juni große Hoffnung macht.
Im folgenden Interview stellen die einzelnen Athletinnen ihre Herangehensweise an den Triathlon vor und geben Einblicke in ihren Lieblingssport.
Das Orber Podium W30
 Julia, Dana, Katharina, Elisabeth und Hannelore, jeder von euch war auf dem Podest. Was ist das für ein Gefühl, bei einem Triathlon nach 500m Schwimmen, 25km Radfahren und 5km Laufen auf dem Podest zu stehen?    

Julia Ertmer: Es ist jedes mal wieder ein gutes Gefühl, eine Ziellinie zu überqueren. Weil man weiß, dass man es geschafft hat! Sei es nach einem Sprint oder nach einer Langdistanz.  Wenn das dann sogar noch mit einem Sieg belohnt wird, ist es natürlich umso schöner.
Dana Wagner: Es ist natürlich toll, auf dem Podest zu stehen, aber viel wichtiger ist mir, dass ich mit meiner eigenen Leistung zufrieden bin. Dass ich weiß, dass ich an dem Tag das Bestmögliche herausgeholt habe. Wenn andere dann schneller waren, ist das gleichzeitig Ansporn, besser zu werden. 
Katharina Kreit: Natürlich ist das ein gutes Gefühl. Viel wichtiger war mir aber Spaß zu haben und gut in die neue Saison zu starten. Aber die größte Zufriedenheit auf meiner Seite war, dass ich meine guten Trainingszeiten im Wettkampf bestätigen und meine Erwartungen an mich erfüllen konnte. Das Podest ist dann nur das „i-Tüpfelchen“. 
Elisabeth Hilfenhaus: Klar ist es ein schönes Gefühl einen Platz auf dem Podium zu erreichen. Gerade mit meinen kleinen 1,60m ist es immer schön, ein paar Zentimeter höher zu stehen.
Hannelore Heinl: Mit regelmäßigem Ausdauersport habe ich erst mit Ende 30 angefangen, mein Rennrad hat mir mein Mann zum 42. Geburtstag geschenkt. Den ersten Triathlon habe ich mit 44 angetreten. Das Kraulen habe ich auch erst zu dieser Zeit gelernt. Da ist es schon absolut was Besonderes für mich, es auf das Treppchen zu schaffen.

Katharina Kreit auf dem Weg zur Radstrecke
Alles in allem haben die Damen des TV Bad Orb einen erfolgreichen Start ins Triathlonjahr 2016 hingelegt. Elisabeth, dein ursprünglicher Heimatverein SV Gelnhausen richtet das Rennen aus. Ist es ein besonderes Gefühl, vor heimischer Kulisse zu starten?

Elisabeth Hilfenhaus: Ich persönlich finde es besonders schön, bei einem Triathlon an den Start zu gehen, den der Verein ausrichtet, bei dem alles für mich begonnen hat. Der Kinzigtal Triathlon wird für mich jedes Jahr zu einem besonderen Erlebnis. Die gewohnte Umgebung, sowie die bekannten Gesichter der Streckenposten auf Rad- und Laufstrecke, die meinen Namen rufen und mich anfeuern, machen die ganze Veranstaltung zu einem gelungenen Saisonstart. Bei keinem anderen Triathlon kenne ich so viele Zuschauer, Athleten und freiwillige Helfer, die mich unterstützen.
Elli on the Run
 Aber auch für eine „waschechte“ Orberin ist es ein Heimrennen mit besonderen Emotionen, Hannelore?

Hannelore Heinl: Vor jedem Wettkampf bin ich das reinste Nervenbündel, aber in Gelnhausen bin ich absolut am meisten aufgeregt, da dort so viele Bekannte zuschauen.

Julia, du bist mit deinem Europameister- und Hessenmeistertitel im Duathlon bereits erfolgreich in die Wettkampf-Saison gestartet. Sind die Abläufe also bereits automatisiert? Beschreibe den Lesern mal, wie so ein Rennmorgen abläuft.

Julia Ertmer: Ich bin immer circa zwei Stunden vor dem Start am Wettkampfort, um entspannt die Startunterlagen zu holen, das Rad fertig zu machen und alles in die Wechselzone einzuchecken. Die Handgriffe in der Wechselzone sind so langsam tatsächlich routiniert. Etwa 45 Minuten vor dem Start laufe ich mich ein, um dann gut aufgewärmt an der Starlinie zu stehen.

Katharina, dies war dein erster Start in Gelnhausen. War das eine besondere Anspannung vor dem Start?

Katharina Kreit: Logo, aber auch Freude. Für uns Orber ist Gelnhausen ja immer der Start in die neue Triathlonsaison. Man trifft immer alte Bekannte, Freunde und viele Teamkollegen. Da will man sich natürlich keine Blöße geben. Außerdem ist Gelnhausen immer stark besetzt und ist eine gute Standortbestimmung für die kommende Saison.

Hannelore, in deinem Rennkalender ist Gelnhausen seit Jahren „gesetzt“. Von Julia Ertmer hat man bereits lesen können, dass sie viel Zeit investiert, um so erfolgreich zu sein im Triathlon. Nun hast du in deiner Altersklasse ebenfalls auf dem Podest gestanden. Wie viel Zeit investierst du wöchentlich für deinen Lieblingsport?

Hannelore Heinl: Neben Vollzeitjob, Vierpersonenhaushalt, Haus und Garten bleibt nicht so viel Zeit. Radfahren wöchentlich ca. 5 bis 7 Stunden, davon eine lange Strecke am Wochenende. Laufen gehe ich meistens vor der Arbeit zweimal pro Woche. Schwimmen außerhalb der Freibadsaison „nur“ zweimal wöchentlich. Insgesamt sind das im Winter- bzw. im Frühjahr um die 7-10 Wochenstunden. Im Sommer wird das schon etwas mehr, bis zu 14 Stunden. Da gehe ich vor der Arbeit noch zusätzlich ein- bis  zweimal zum Frühschwimmen im Orber Freibad. Das alles klappt aber mit Familie nicht immer so wie man das gerne hätte, deshalb nutze ich Feiertage und Urlaub für Sondertrainingseinheiten. Im Urlaub machen mein Mann und ich dann täglich Sport. 
Hannelore Heinl und ihr Bike
Katharina, mit deinem 6. Platz bestätigst du eine gute Form. Beschreibe deinen Trainingsalltag und wie du das Spagat zwischen Beruf und ambitioniertem Triathlonsport hinbekommst?

Katharina Kreit: Das ist gar nicht so schwer. Wichtig ist, dass man es gerne tut. Natürlich muss man sich gut organisieren, hierbei helfen mir sportfreundliche Arbeitszeiten als Physiotherapeutin und mein Umfeld, was mich tagtäglich unterstützt. Aber Schwimmen, Radfahren und Laufen muss man am Ende doch selbst. Unter der Woche stehen neben meiner Arbeit dann täglich eine Einheit auf dem Plan, am Wochenende dann auch mal zwei. Am liebsten würde ich natürlich mehr trainieren, aber das Ganze muss eben auch finanziert werden.

Klingt fleißig, Katharina. Was kann das Team von dir diese Saison noch erwarten?

Katharina Kreit: Was ich diese Saison leisten kann, vermag ich jetzt noch nicht zu sagen, da bin ich selbst gespannt. Dank der Trainingspläne von Nina Vabic konnte ich mit einem gezielten und strukturierten Training eine wahnsinnige Leistungssteigerung im letzten Jahr erzielen. 2015 war dementsprechend eine Wundertüte voller persönlicher Erfolge. Natürlich hoffe ich auf ein ebenso gutes Jahr in 2016. Aber auf jeden Fall kann das Team maximalen Einsatz, Kampfgeist und Freude an meinem Lieblingssport von mir erwarten und bekommen.  
Happy Katharina Kreit!
 Julia und Elisabeth, ihr seid im letzten Jahr Teil der Bundesligateams des TV Bad Orb gewesen und durftet gegen Olympiateilnehmer antreten. Der sofortige Abstieg nach nur einer Saison war für das bis dahin Erfolg verwöhnte Team ein Dämpfer. Könnt ihr dem Projekt „Bundesliga“ im Nachhinein dennoch ganz persönlich etwas abgewinnen und für euch etwas mitnehmen auch für die kommende Saison?

Julia Ertmer: Die Erfahrung, mit Topathleten an der Startlinie zu stehen, war einfach einmalig. Die ganze Atmosphäre bei den Rennen war sehr professionell. Das machte jedes Rennen zu einem ganz besonderen. Ich habe viele Erfahrungen und vor allem, Erlebnisse sammeln können, die man für immer behalten wird.
Elisabeth Hilfenhaus: Trotz des Abstiegs in der letzten Saison, bleiben mir ganz viele Erinnerungen an eine Zeit, die sehr aufregend war. Gemeinsam mit dem Team zu Bundesliga-Wettkämpfen in ganz Deutschland zu fahren, hat mir gezeigt, dass Triathlon Menschen zusammenbringen kann. Mit Profitriathleten an der Starlinie zu stehen, war für mich persönlich ein große Ehre. Ich konnte viele sportliche Erfahrungen auf einer anderen Ebene machen, die ich natürlich in die kommende Saison mitnehme. Hierzu zählt vor allem das Schwimmen in einem großen Pulk und der Umgang mit Misserfolg.

Julia Ertmer in Action
Dana, du stößt diese Saison neu zu den erfolgreichen Mädels vom TV Bad Orb hinzu. Mit Julia Ertmer und dir sind die beiden ersten des Damenfeldes in einer Mannschaft vereint. Was sind deine Erwartungen an die Liga-Saison mit dem Team?

Dana Wagner: Ich erhoffe mir eine Menge Spaß mit dem Team und freue mich darauf, dass wir in der Regionalliga zeigen können, was wir drauf haben. Ich kenne zwar das Niveau in der Regionalliga hier noch nicht, aber ich denke, dass wir gute Chancen haben, ganz vorne mitzumischen. Es wäre super, wenn wir voneinander profitieren könnten und uns gegenseitig pushen.

Beide Liga-Teams der Damenabteilung des TV Bad Orb treten am 5. Juni beim Darmstädter Woogsprint beim Ligaauftakt an. Die erste Mannschaft hofft auf eine ähnlich gute Saison wie 2014, als mit der Meisterschaft in der Regionalliga Mitte der Aufstieg in die erste Triathlon Bundesliga gefeiert werden konnte. Und auch das zweite Team erhofft sich gute Chancen und tritt nach dem Aufstieg im letzten Jahr in der höchsten hessischen Triathlon Liga an.

Dienstag, 10. Mai 2016

Nachgereicht: Frühjahrsläufe, Trainingslager, neue Räder & Klamotten - Eine Fotoschau


Adi auf Fuerteventura
Jahnkampf - Triathlon - Journalistin = Lauso!!!
Julia Ertmers neue Wettkampf-Maschine
Julia E, Eric, und Jürgen beim Swim auf Fuerteventura
Eric & Jürgen bei ihrer Königsetappe im Trainingslager
Eric & Nici auf Fuerteventura
Lauso durfte einen Monat nach Fuerte: Sie meint "TOP"
Formtest für Katha & Flo beim 10er in Großostheim
Elli radelt auf Hawaii
Joannas neue Rennmaschine
"Weihnachtsmann" Eric bereit die Klamottenausgabe fürs Team vor!
... und das waren etliche Kisten
New Look!!!
Mai-Ausflug: 1x Frankfurt > Fulda und zurück mit dem Rad! Hier Julia N. beim Halbzeit-Kuchen
Unser Strong Viking Swen