V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Dienstag, 20. August 2013

Unglaubliche Mädels - Durchmarsch in die Regionalliga

Tagessieg und Aufstieg für die Mädels in Viernheim, Jungs landen auf Platz 6
 

 
Der TV in Viernheim v.l.n.r. Julia Ertmer, Julia Nikolopoulos, Jörn Gabler, Alexandra Fellmann, JürgenM etzler, Nina Vabic, Florian Brosch, Tim Stutzer, Adi Kohr


Vor drei Jahren hatten unsere Jungs mit einem Tagessieg beim Saisonabschluss in Viernheim den Aufstieg von der Hessen- in die Regionalliga klar gemacht. Das ihnen die Damenmannschaft am vergangenen Sonntag mal glatt nachgetan! Der zweite Aufstieg im zweiten Jahr, einen glatten Durchmarsch in die Regionalliga nennt man sowas!


 
In der Besetzung Julia Ertmer, Alexandra Fellmann, Julia Nikolopoulos und Nina Vabic waren wir nach dem ersten Tagessieg in Fuldatal am letzen Wochenende fast schon als Favoriten nach Viernheim gereist. Allerdings war nicht klar, ob die ewigen Hessenemeisterinnen vom DSW Darmstadt nicht doch noch einmal ihre Profiriege aufbieten würden und so gab jede der Damen Vollgas.
 
Wer vorm Start bereits so schaut, hat eigentlich schon gewonnen!
Schon im Wasser konnten sich Nina und Julia Ertmer an Position zwei und drei der Ligawertung festsetzen. Julia Nikolopoulos und Alexandra steigen etwa zeitglich knapp drei Minuten nach ihnen aufs Rad. Dann hatte der vordere Odenwald einige Berge und Abfahrten zu bieten, die sich gewaschen hatten. Mit dem Rennrad über Stock und Stein wäre wohl die richtige Formulierung gewesen, so schlecht wer der Straßenzustand teils. Davon aber ließen sich die vier nicht abhalten und legten allesamt eine sehr gute Radperformance hin, die Nina, Julia Ertmer und Julia Nikolopoulos in den Top10 der Ligawertung, Alexandra etwas dahinter auf die abschließenden zehn Laufkilometer kommen ließen. Dort drehte dann Nina mal so richtig auf und flog förmlich über den Asphalt. Sie war dabei in 39:51min so schnell, dass von unseren Jungs bloß Florian Brosch - er gewann aber auch die Einzelwertung der Regionalliga Herren - schneller war. Den Rest unserer Jungs ließ Nina aber ziemlich alt aussehen.
 
Florian auf dem Weg zum Tagessieg in der Regionalliga
Da aber die Darmstädterinnen mit Susann Blatt nur eine ihrer Profidamen aufgeboten hatten, konnten Nina und Julia Ertmer die Plätze zwei und drei der Einzelwertung belegen, Julia Nikolopoulos kam auf Platz 7, Alexandra auf den 16. Rang. In der Addition war das Ergebnis schon fast beängstigend gut: Der erste Platz der Tageswertung, gebildet aus der Addition der drei Zeitschnellsten Athletinnen, ging mit einem Vorsprung von mehr als sieben Minuten an uns. Ganz nebenbei sei erwähnt, dass diese Leistung auch in der Regionalliga, zum Tagessieg gereicht hätte.

So machte dann der mitgereiste Fanclub und die ebenfalls gestartete Männermannschaft, sie erreichte in der Besetzung Florian Brosch, Jörn Gabler, Adi Kohr, Jürgen Metzler und Tim Stutzer den 6. Tagesplatz in der Regionalliga, bei der Siegerehrung einen Riesenradau, als die Damen zum zweiten Mal den obersten Platz auf dem Treppchen eroberten.
 
Am Ende ganz oben, unsere Mädels!
Das Tüpfelchen auf dem „i“ war dann nach Abschluss der Siegerehrung die Nachricht, dass die Erstplatzierten der Saisonwertung ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen werden und damit der Weg in die Regionalliga für die Kurstädterinnen frei ist. Ein klein Wenig hatten die anwesenden Athleten des Männerteams dabei ein Deja vu-Erlebnis, denn genauso war die Männermannschaft 2010 in die Regionalliga aufgestiegen – Tagessieg in Viernheim und aufstiegsverzicht der Erstplatzierten.



Sonntag, 18. August 2013

DM Crosstriathlon - Sebastian Heinl und Marco Weisbecker mit starker Leistung



Sebastian und Marco in der Eifel


















Dieses Jahr vergab die DTU die Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon nach Schalkenmehren in der Eifel. Am Start für den TV Bad Orb: Sebastian Heinl und Marco Weisbecker. Die Distanzen: 1,5km Schwimmen, 32km Mountainbiken und abschließend ein 9,6km langer Crosslauf. Das Schwimmen fand im 49 Meter tiefen Schalkenmehrer Maar statt und sollte mit 21°C recht frisch werden, da die DTU hier strickte Regeln hat, waren leider keine Neoprenanzüge erlaubt. Zu schwimmen waren zwei Runden mit einem ordentlichen Landgang dazwischen. Die Radstrecke war technisch nicht sehr anspruchsvoll, die Herausforderung waren hier allerdings kurze Rampen und eine längerer steiler Anstieg, der es in sich hatte. Beim abschließenden Crosslauf mussten drei Runden mit je 3,2km zurückgelegt werden. Am Anfang komplett über unebene Wiesenwege am Hang, ständig auf und ab, schwierig zu laufen, da die Wiese immer leicht nach rechts abfiel. Wie sagte der Streckenchef am Freitag so schön zu den beiden: "Ihr wisst ja, hier müsste das linke Bein kürzer sein." Zum Glück waren aber doch beide Beine gleich lang, aber den Orthopäden wird’s freuen. Der zweite Teil der Laufrunde verlief auf Asphalt und ebenen Feldwegen, zurück am See zur Wechselzone. Dort war dann eine steile Brücke aufgebaut, die über die Radstrecke ging und auf die zweite Runde führte.

Vor dem Start gab es bereits eine kleine Aufregung, als wie beim Domino sämtliche Räder der knapp 150 Starter in den Radständern umfielen. Zum Glück blieben dabei aber die Räder unbeschädigt. Das Chaos war dann auch wieder schnell behoben und ein neuer Wechselplatz eingerichtet.
Um 16:00Uhr war eigentlich der Start angesetzt, durch den Zwischenfall in der Wechselzone wurde der dann aber um 15 Minutenn nach hinten verschoben. Marco hatte hier auf der zweiten Runde Probleme mit den Wassertemperaturen und kühlte stark aus, so hatte er bereits in der ersten Wechselzone etwas mehr als vier Minuten Rückstand auf Sebastian, der in der ersten großen Verfolgergruppe aus dem Wasser kam und wieder ein gutes Schwimmen zeigte.

Auf dem MTB kam Marco dann auch wieder auf Betriebstemperatur und beide konnten ihre Stärken ausspielen und Plätze gut machen. Am Ende waren die Radzeiten der beiden innerhalb von einer halben Minute.

Beim abschließenden Crosslauf galt es dann die guten Platzierungen zu halten und eventuell noch etwas zu verbessern. In der ersten Runde konnte Marco den Rückstand auch das erste Mal visuell einschätzen. Weiter verkürzen aber konnte er den Abstand auf Sebastian nicht, da beide auch die Laufstrecke in fast der gleichen Zeit bewältigten.

Im Ziel kam Sebastian auf einen tollen 15. Gesamtrang und wurde in der sehr stak weil teils mit Kaderathleten besetzten Altersklasse Siebter. Marco kam auf den 18. Gesamtrang in der DM-Wertung und auf einen überraschenden dritten Rang in der AK30 – Podium!




Freitag, 16. August 2013

Wahnsinn beim Embrunman 2013 - Alexander Nikolopoulos Achter!

Der nächste Streich der Bergmonster aus der Brönnerstraße! Letztes Jahr fiel der Embrunman für Alex Nikolopoulos aus, weil er dann doch zum mit Lance nach Hawaii wollte. Dieses Jahr aber, knapp vier Wochen, nachdem seine Frau Julia beim Swissman Xtreme Triathlon den dritten Platz belegt hatte, hat Alex in den französischen Seealpen wohl die beste Leistung seines Sportlerlebens abgeliefert. Er erreichte den 8. Platz beim Embrunman.

Alex am ersten Anstieg
Ganau wie der Norseman Xtreme Triathlon ist der Embrunman bei weitem nicht so bekannt wie der Ironman auf Hawaii oder in Frankfurt. Er gehört eben nicht zur großen Ironmanserie. Trotzdem gibt es diese Monster unter den Langdistanztriathlons nun schon seit 30 Jahren. Monster deshalb, weil die Strecken im malerisch schönen Frankreich fordernder fast nicht sein könnten: ja, wie immer ist das Schwimmen über 3,8km flach, dann aber warten nicht die üblichen kleinen Hügel auf der Radstrecke von 190km. Im Gegenteil, hier türmen sich vor den Athleten Bergpässe auf, die dem geneigten Radsportfan das Wasser im Munde zusammenlaufen und ihn vor Ehrfurcht erstarren lassen. Der höchste von ihnen ist der Col d’Izoard, Passhöhe 2361m. Bis dahin aber müssen die Triathleten erst mal eine Auffahrt von mehr als 30km überwinden, nur um nach der folgenden Abfahrt gleich den nächsten Berg vorgesetzt zu bekommen. So geht es dann weiter, bis die Athleten 190km im Sattel zurückgelegt haben. Auch der abschließende Marathon hat es mit mehr als 400 Höhenmetern mehr als in sich. Und ganz eigentlich ist Alex für solch ein Rennen mit seinen 1,86m und einem Renngewicht von knapp über 80kg gar nicht gemacht. Dominiert wird das Rennen seit Jahren von spanischen und französischen Leichtgewichten, die kaum mehr als 60kg auf die Waage bringen. All das aber konnte den traditionell starken Radfahrer nicht davon abhalten dieses Rennen unbedingt angehen zu wollen. Also ordnete er das Jahr 2013 gänzlich dem Projekt Embrunman unter. Zur Vorbereitung nahm er alle angefallenen Überstunden auf einmal und konnte sich so in den letzten sieben Wochen vor dem Rennen ganz dem (Rad)Training verschreiben. Überliefert ist dabei die unglaubliche Trainingseinheit, bestehend nur aus der Auffahrt auf den Großen Feldberg im Taunus, 12 Kilometer lang, 550 Meter Höhendifferenz. An sich nicht schlimm, unglaublich aber, wenn man das an einem Tag zehn Mal macht. 

Gut vorbereitet also ging Alex das Rennen an, insgeheim wohl mit dem Ziel, an die 10:30h Gesamtzeit heranzukommen - rausgelassen hat er selbst das allerdings nie. Das sollte im Vergleich mit vergangenen Jahren wohl für eine Platzierung in den Top10 der rund 1.500 Startern reichen. Ein großes Ziel, aber nicht unerreichbar, war die Einschätzung der Teamkollegen. 

Das Schwimmen am Renntag war dann in 1:04h schnell abgehakt und es ging an die 190 Radkilometer. Dort legte Alex dann ordentlich los und fuhr schon auf dem ersten 19km langen Teilstück von Rang 240 in die Top50 vor. Immer weiter arbeitete er sich die Berge hoch, immer weiter im Feld nach vorn. Nach den letzten der knapp 5.000 Höhenmetern und wieder am See angekommen hatte er sich auf den 11. Gesamtrang vorgearbeitet und schnürte die Laufschuhe. In nur 6:11h hatte er die Asphaltblasen der Seealpen mit der siebtschnellsten Radzeit aller starter plattgedrückt.
 
Alex mit dem Rad, für das der Izorad nur eine Asphaltblase ist
 Was normalerweise in solchen Rennen der Radmonster von TV Bad Orb folgt ist, ein steter Kampf darum, nicht allzu viele der auf dem Rad gewonnen Plätze wieder herzugeben. Diesmal aber hatte sich Nikolopoulos die Kräfte perfekt eingeteilt und machte auf der Marathonstrecke sogar Plätze gut. Einige der vor ihm platzierten Athleten fielen ihrem zu hohen Radtempo zum Opfer und wurden teils weit nach hinten durchgereicht. Nikolopoulos aber hielt stur seine Geschwindigkeit von knapp 4:45min/km und beendete den Marathon in nur knapp über 3:20h, Endzeit 10:43:15h. Dass er damit gar bis in die Top 10, genauer auf Platz 8 vorlaufen konnte, hätte wohl auch er selbst nicht wirklich geglaubt.  

 
Da kann man sich auch mal „entspannt“ zurücklehnen:
 
Feddisch!


Dienstag, 13. August 2013

Tagessieg in der 1. HTL - Überragende Leistung der Bad Orber Triathleten in Fuldatal

Überraschungserfolg für die Damen – Jörn Gabler mit Bronze in der offenen Wertung



Anspannung vorm Teamrennen
Mit einem mehr als überraschenden Tagessieg in der ersten hessischen Triathlonliga kam unser Damenteam am vergangenen Sonntag zurück aus Nordhessen. Mit großen Sorgen war das Team in der Rennwoche konfrontiert gewesen, fiel mit Julia Karrasch doch eine Leistungsträgerin krankheitsbedingt aus und alle anderen möglichen Athletinnen befanden sich noch im Urlaub. Bei Damenrennen müssen mindestens drei der vier Sportlerinnen einer Mannschaft ins Ziel kommen, was bedeutete, dass es keine Ausfälle geben durfte. Sonst wären die Kurstädterinnen durch die fehlende Wertungszeit automatisch auf dem letzten Rang gelandet. Besonders misslich schien die Lage, da beim Fuldataler Triathlon in diesem Jahr ein ungewöhnliches "Teamformat" praktiziert werden sollte. Am Morgen stand ein Teamrennen im „Swim & Run“ auf dem Programm. Die Distanzen hierbei waren 300m schwimmen und 2,5km laufen. Alle Starterinnen mussten auf zehn Meter zusammen bleiben, sonst drohte die sofortige Disqualifikation. Nachmittags stand für alle verbliebenen Starterinnen eine "normale" Sprintdistanz über 750m schwimmen, 25km Rad fahren und 5km laufen an. Zur Ermittlung der Platzierungen wurden die Zeiten des Swim&Run und die der Sprintdistanzen addiert. Mit Julia Ertmer, Joanna Tywczynski und Nina Vabic standen drei nahezu gleichstarke Läuferinnen im Team.

Beim schwimmen aber war das Leistungsgefälle größer. Die Teamtaktik war, dass Julia und Nina die Aufgabe übernahmen, der schwächeren Schwimmerin Joanna Wasserschatten zu spenden, sodass der Rückstand auf die anderen Teams nicht allzu groß werden würde. Die Mädels taten ihr Bestes, stiegen dennoch als letzte aller Ligamannschaften aus dem Wasser. Was danach folgte, war eine Aufholjagd sonders gleichen. Denn nach den 2,5 Laufkilometern bogen die drei Kurstädterinnen als zweites Team in den Zielkanal. Damit hatten sie auf der kurzen Strecke nicht nur die schnellste Laufzeit erzielt, sondern ganze neun Mannschaften überholt.
 
Mal Betreuer, mal selbst am Sporteln: Adi Kohr, Jörn Gabler & Jürgen Metzler

In der Wettkampfpause der Ligateams traten die männlichen Vereinskollegen Adi Kohr, Jörn Gabler und Jürgen Metzler im Rennen der offenen Wertung an. Dabei erkämpfte sich Jörn Gabler mit einem starken Auftritt den dritten Gesamtrang. Im Duell der Trainingspartner Jürgen und Adi unterlag Jürgen denkbar knapp um ganze zwei Sekunden. Damit belegten beide Rang 17 bzw. 18 der Gesamtwertung.

Die große Show sollte allerdings im Ligasprint der Damen folgten. Bereits beim schwimmen stiegen Julia und Nina mit guten Leistungen auf den Plätzen sieben bzw. neun aus dem Becken, Joanna kämpfte weiter hinten mit dem ungeliebten Element. Auf der Radstrecke übernahm Julia alsbald die Führung, konnte die Konkurrenz zunächst jedoch nicht abschütteln. Es kam zu mehreren Führungswechseln zwischen ihr und einer starken Fuldaer Konkurrentin. Mit etwas Abstand folgte die erfahrene Darmstädterin und ehemalige Profiathletin Nicole Best, in deren Schlepptau Nina Vabic. Nach den 25 Radkilometern hatte Julia dann aber doch einen 45-sekündigen Abstand auf die Konkurrenz herausgefahren und wechselte als erste in die Laufschuhe. Nina, bekannt als starke Läuferin, überholte die beiden hartnäckigen Mitkonkurrentinnen bereits auf den ersten 100 Metern. Auf Rang eins und zwei angelangt, lieferten sich die Orberinnen ein spannendes Duell um den Tagessieg. Alle anderen Ligastarterinnen hatten nicht den Hauch einer Chance. Ins Ziel konnte Julia von ihrem Vorsprung noch 20 Sekunden retten, denn Nina war mit der schnellsten Laufzeit aller weiblichen Athletinnen regelrecht über den Asphalt geflogen. Was folgte war banges Warten auf die dritte im Bunde. Mit einer starken Laufleistung beendete schließlich auch Joanna ihr Rennen. Was in der Addition der Zeiten herauskommen würde, war zu diesem Zeitpunkt auch für die Teambetreuer Adi und Jürgen nicht klar. Umso größer war die Freude, als der Tagessieg für das Team Spessartchallenge verkündet wurde. Mit 90 Sekunden Vorsprung ging laut Ligaleiter Martin Hannappel „erstmals seit Jahren in der ersten Liga ein Sieg nicht an den DSW Darmstadt". Da war die Freude in der Kurstadt riesig. Überglücklich reisen die Orber nun kommenden Sonntag nach Viernheim zum Saisonfinale, bei dem das Team bei einer der schwersten Kurzdistanzen bundesweit aus dem Vollen schöpfen kann. "Warum sollte es mit unserer Topbesetzung Julia Ertmer, Julia Karrasch, Julia Nikolopoulos und Nina Vabic nicht gelingen, innerhalb einer Woche den Darmstädter zum zweiten Mal ihren Stammplatz an der Spitze der Liga streitig zu machen", meint Teambetreuer Jürgen Metzler voller Zuversicht. Der Kampf um die Hessenmeisterschaft im Triathlon der Damen tritt somit in die heiße Phase ein.
 


Große Freude nach dem Tagessieg

Verein Platz
Name,Vorname Ak TriZeit TeamSwim&run Endzeit Platz
TV Bad Orb 1
Ertmer, Julia TW30 01:24:21      
TV Bad Orb 2
Vabic, Nina TW30 01:24:41      
TV Bad Orb 25
Tywczynski, Joanna TW40 01:38:28 00:18:43 4:46:13 1



Montag, 12. August 2013

Vegas, Baby? No thanks! - Florian Brosch und Tim Stutzer bei der Ironman 70.3 EM in Wiesbaden






Rundum erfolgreich verlief der Team-Ausflug von Florian Brosch und Tim Stutzer zum Ironman 70.3 Wiesbaden, der Europameisterschaft über die halbe Ironmandistanz. Erstmals seit Langen war es in Wiesbaden wieder möglich, sich nicht nur für die WM über die Ironman 70.3-Distanz in Las Vegas zu qualifizieren, sondern es gab auch 30 Startplätze für die „große“ Ironman-WM auf Hawaii. Das zog das qualitativ und quantitativ (2.800 Einzelstarter 2013 gegenüber nur 1.300 in 2012) an, das man diesseits des Atlantiks über diese Distanz je gesehen hat und unsere Jungs konnten sich dort sehr gut behaupten. Im Gesamtfeld belegte Tim den 57., Florian den 75. Platz. Dabei schrammte Tim als 6. seiner Altersklasse in 4:30:51h um weniger als zwei Minuten am Podest vorbei, Florian belegte in 4:34:28h im hochklassig besetzten Feld der M25-29 einen hervorragenden 13. Platz.

In unterschiedlichen Startgruppen auf die Strecke geschickt, absolvierten die beiden die 1,9km im Wasser fast im Gleichschritt (Brosch 26:33min, Stutzer 26:41min).

Rauf aufs Rad!
Auf dem Rad spielte Tim seine Stärke aus, fuhr die schnellste Radzeit seiner Altersklasse und lag damit nach den 90km per pedale sogar auf einem Podestplatz. Florian überraschte auf dem Rad mit einer starken Leistung – er verlor in der teaminternen Wertung nur knapp fünfeinhalb Minuten auf Tim und  wechselte so auf dem 15. Platz seiner Altersklasse in die Laufschuhe. Wie immer, wenn Tim und Florian im Triathlon antreten, bot sich auch dieses Mal dasselbe Bild: Der eine - Tim - kämpfte darum, beim abschließenden Lauf nicht zu viele Plätze dranzugeben, der andere - Florian - machte dort Boden gut. Um den Podestplatz von Tim aber war es dann schnell geschehen. Schon nach der Hälfte der Laufstrecke war er auf Platz sechs durchgereicht worden, hielt diesen aber mit einer Halbmarathonzeit von knapp 1:27h tapfer bis zum Schluss. Florian, eigentlich der erheblich stärkere Läufer der beiden hatte wohl bei seinem Husarenritt durch den Taunus etwas zu viele Körner gelassen und zu wenig getrunken, womit seine Aufholjagt per pedes nicht ganz so eindrucksvoll ausfiel wie gewohnt.

Florian bei Laufkilometer 4,5.
Er konnte trotz dauernden Krampfansätzen in den Beinen mit einer Laufzeit von 1:26h trotzdem noch auf den 13. Platz vorlaufen. 

Auch wenn in Florians Altersklasse nur zwei Startplätze für das Rennen auf Hawaii ausgelobt waren, begann einige Stunden später auf der Siegerehrung noch einmal ein banges Warten. Vielleicht würden ja doch genug vor ihm platzierte Athleten verzichten. Leider aber war das nicht der Fall und zur Ironman 70.3 WM nach Las Vegas wollte Florian nicht wirklich fahren. Auch Tim verzichtete danken auf einen Start im Spielerparadies und konnte – er hat den Startplatz für den Ironman Hawaii schon länger in der Tasche - einem hinter ihm platzierten Konkurrenten einen großen Traum erfüllen, indem er auf die Frage: „Kona und oder Vegas?“ mit „Nein, danke!“ antwortete.

 Name / Swim / Bike / Run / Total /AK-Platz / Gesamtplatz  
 
Stutzer, Tim
26:41- 2:32:37- 1:26:59 -4:30:51 6.57.


Brosch, Florian
26:33- 2:38:03- 1:26:17 - 4:34:2813.75.

 

Montag, 5. August 2013

Drei Mal Freistart - das Team beim Frankfurt City Triathlon


Einmal hat ihn die Ehefrau gewonnen, einmal der Freund, ein drittes Mal ist der ursprünglich gemeldete Starter krank ausgefallen und es wurde umgemeldet. So kamen Kahtarina Kreit, Alexander Nikolopoulos und Tim Stutzer am vergangenen Sonntag ziemlich unverhofft an die Startlinie des Frankfurt City Triathlons.

Da Alex mit seiner Anmeldung so richtig spät dran war, wurde es leider nix mit einem direkten Duell der beiden kurstädtischen Radungeheuer und nur Tim durfte zusammen mit den großen Jungs in der ersten Startgruppe loslegen. Nicht, dass er die zwischen Start und Ziel auch nur ansatzweise noch mal gesehen hätte, aber immerhin durfte er sich von hinten angucken, wie es sich mit Außenbordmotor so schwimmt. Neben Alex und Tim hatte auch Katharina Kreit gemeldet, die in Frankfurt ihre erste Olympische Distanz bestritt. Das sorgte für etwas Nervosität im Vorfeld, die aber spätestens 20 Minuten vor dem Start verflogen war.
So gingen unsere drei in verschiedenen Startgruppen auf die Reise und schlugen sich zu Wasser zunächst sehr wacker. Tim und Alex trennte nach den 1500 Metern kaum mehr als 90 Sekunden und Katharina legte mit knapp über 30 Minuten eine sehr ordentliche Leistung hin.
 
Auf der topfebenen Radstrecke duckten dann Alex und Tim die Köpfe auf den Lenker und versuchten, den Rückstand von mehr als fünf Minuten auf die Spitze nicht allzu sehr ansteigen zu lassen. Besser gelang dies Tim, der aber auch nicht zwei Tage zuvor gleich 10 Mal !!! den Anstieg von der Hohemark in Oberursel zum Großen Feldberg geradelt war. So wechselte Tim auf dem 9. Gesamtplatz in die Laufschuhe, Alex knapp drei Minuten dahinter. Katharina, als Leichtgewicht nicht gerade prädestiniert für eine solche Drückerstrecke brannte mit 33km/h ebenfalls einen klasse Schnitt auf den Asphalt und machte sich an ihren ersten 10er im Rahmen eines Triathlons. Im virtuellen Duell zwischen lex und tim wurde es dann auf der Laufstrecke dann knapp. Mit seinen bekannten Riesenschritten holte Alex Sekunde um Sekunde auf Tim auf. Tim hingegen lief sehr konstant, dafür aber erheblich langsamer als Alex.
 
 
Am Ende aber reichte es im teaminternen Duell der Radungeheuer zum Tagessieg für Tim, der knappe 80 Sekunden Vorsprung auf Alex ins Ziel retten konnte. In der Gesamtwertung schnitten die beiden auch nicht allzu schlecht ab, Tim belegte den 15., Alex den 19. Gesamtplatz. In ihren jeweiligen Altersklasse reichte es, wenn man mal die beiden der AK35 vor Alex platzierten Faris al Sultan und Timo Bracht herausrechnet für beide zum Tagessieg. Dafür gab es dann auch einen kleines Pokal in Form großen Äppelweinglases, s. Foto.

Die größten Pokale aber staubte Katharina ab, nachdem sie ihre erste Olympische Distanz mit einem Lauf von 1:03h über die 10km abgeschlosen hatte. Ohne auch nur eine Millisekunde zu zögern, machte sie im Ziel gleich mal zwei ganz große Trophäen klar:
 
Katharina mit ihren Trophäen
Detailergebnisse Frankfurt City Triathlon:


Dienstag, 30. Juli 2013

Jörn Gablers Stenogramm zum Celticman


Lief nicht ganz so rund.... 21.07.2013

Platz 7 AK 1

habe schon im Schwimme den Anschluss verloren... Rad nicht so toll...
Dafür liefs beim Laufen ganz gut...




Habe eine sehr gute Position bei der Bike Fact Tropy ak Nordhessen Cup...
Fünf Rennen muss ich machen, 4 habe ich. Mehr Punkte als ich haben nur
die, die schon fünf Rennen haben ;)

Montag, 29. Juli 2013

Schweißbaden! - Sebastian Heinl beim Churfranken Triathlon in Niedernberg

Laufen im Glutofen von Churfranken!
Das "Überall über 30 Grad Wochenende" wie es am Morgen im Radio ausgerufen
wurde, nutzte Sebastian um in Niedernberg bei Aschaffenburg seine "richtig
erste" Olympische Distanz in Angriff zu nehmen. Genau genommen war die
Radstrecke sogar 54km statt 40km lang. Geschwommen wurde im Niedernberger
Badesee, aufgrund der Wassertemperatur von molligen 25 Grad gab es
natürlich Neoprenverbot. Vom Start weg konnte Sebastian in der
Spitzengruppe mitschwimmen, verpasste allerdings an der 2. Boje nach 500m
den Anschluss und musste eine 20 köpfige Gruppe ziehen lassen, ohne den
kraftsparenden Wasserschatten absolvierte er die restlichen 1000m als
erster Verfolger, um dann nach 26 Minuten in die Wechselzone einzulaufen.
Auf dem Rad machte Sebastian weitere Plätze gut, was nicht zuletzt an dem
eher selektiven Radkurs lag, der mit 640 Höhenmetern die Ausläufer des
Odenwaldes streifte.

Die erste von zwei Laufrunden der 10,5 Kilometer langen Laufstrecke um den
Badesee ließ Sebastian locker angehen, um dann das Tempo allmählich zu
steigern. Kurz um, es reichte für einen 12. Gesamtrang mit einer Zeit von
2:51 und den 4. Platz in der Altersklasse der M20.

Dienstag, 23. Juli 2013

Gigathlon - One Week Single: König der Athleten

Der schwabenPlusExpress v.l.n.r.: Carsten Schweikart, Dorothee Baumann, Matze
Baumann, Bettina Misselhorn, Adi Kohr
Wer ist der größte Athlet in der Welt des Sports?

Schon in der Antike, als der Sport durch Laufen, Ringen und  Faustkampf mit dem olympischen Geist das griechische Volk begeisterte, war die Frage nach dem stärksten Athlet, dem König der Athleten ganz bedeutsam. Mythen entstanden, gingen verloren und Helden wurden geboren.

Waren es noch vor wenigen Jahrzehnten die Zehnkämpfer, so folgten alsbald die Marathonläufer, die dem König der Athleten ein neues Gesicht gaben. Später, in den neunziger Jahren, folgten die Triathleten über die Ironman-Distanz. "Ist doch unglaublich, 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und ein Marathonlauf, wie soll man das schaffen", waren  die Aussagen damaliger Bewunderer. Heute ist der Ironman in der Mitte der Gesellschaft angekommen und die Frage nach den Königinnen und Königen der Athleten muss neu gestellt und beantwortet werden. Neue Veranstaltungen sind entstanden und faszinieren Grenz- und Leistungssportler: 10-Fach Ironman, Race-Across-America, Trans-Europa-Lauf, Gigathlon.

Gibt es neue Athleten, die den Olymp dieser Auszeichnung annehmen dürfen?
Gigathlon! Der Schweizer Kantonspolizist Markus Utrecht sitzt am dritten Tag des Wettkampfes in Fluelen am Vierwaldstätter See in der Wechselzone, um kurz zu verschnaufen. Er schaut mit hängendem Kopf zum Boden, der Schweiß rinnt ihm von der Stirn, seine Augen sind fahl von der Anstrengung der letzten Tage, die Sonne brennt auf sein Trikot und seine braune Haut. Heute Morgen um 6 Uhr sei er gestartet am Vierwaldstätter See mit der ersten Disziplin, verrät er. "1,5 km Schwimmen am Morgen, das fühlt sich immer toll an," lacht Utrecht und man hat den Eindruck, der Mann hat wieder Energie auf seinem Stuhl. "Danach bin ich, wie auch die anderen 130 Einzelstarter, 123 km über den Sustenpass auf 2200 m Höhe gefahren, da war ein Gletscher und Schnee lag am Straßenrand."

Sein Betreuer Roger, der sogenannte Supporter, fügt  hinzu: "Danach folgten noch die 18 km Inliner-Strecke und jetzt geht es weiter mit dem Mountainbike über 1400 Höhenmeter, mit einer Seeüberquerung auf dem Schiff. Gigathlon heißt: 6 Tage lang, jeden Tag fünf Disziplinen mit wechselnder Reihenfolge und Streckenlänge, über hohe Berge in der Schweiz, über Almen, tiefe Schluchten und alles mit der eigenen Muskelkraft, mit dem eigenen Schweinehund im Dialog, mit den anderen Athleten, über Stock und Stein, auf atemberaubenden Abfahrten, die Sonne und Wind im Gesicht. Immer das Ziel vor Augen, am letzten Tag in Lausanne am Genfer See einzulaufen und voller Stolz erlöst zu werden...Gigathlet sein. Gigathlet heißt,  die Auseinandersetzung mit deinem inneren Kern, einem Substrat deiner tiefsten Seele", sagt Betreuer Roger, der vor fünf Jahren auch am Gigathlon teilnahm und nach vier Tagen scheitere.

Utrecht ergänzt: "Es macht mich froh, es selbst zu wissen, jeden Tag 15 Stunden unterwegs gewesen zu sein von Chur in der Nordschweiz zum Ziel am Genfer See in Lausanne, es geschafft zu haben". Er wuchtet seinen schweren Körper, wie ein Triathlet sieht er nicht aus, eher wie ein Gelegenheitssportler, von seinem Stuhl auf und läuft mit dem Erkennungszeichen der 'One Week Single', der schwarzen Startnummer, aus der Wechselzone auf die nächste Herausforderung zu, mit dem MTB den Berg hinauf. "Er wird heute Abend im Ziel ankommen nach dem abschließenden 23 km Lauf mit 750 Höhenmetern und am nächsten Morgen wieder an der Startlinie stehen, da bin ich mir sicher, das ist ein harter Kerl. " A geiler Siach, sagen die Schweizer...ein geiler Kerl", fügt sein Betreuer Roger hinzu, der sich aufopferungsvoll um seinen Sportkumpel kümmert - 17 Stunden am Tag, eine Woche lang.


Die magische Szenerie in der Wechselzone verfolgt auch ein heimischer Athlet des "Team Spessartchallenge". Adi Kohr, der noch auf seinen Teamkameraden vom "Schwaben-Plus-Express" wartet, startet im Fünfer-Team über die gleiche Strecke, sechs Tage am Stück. "Wir sind fünf Studienkumpelinnen und -kumpels und Freunde und ich frage mich seit drei Tagen, wie man das hier alleine schaffen kann, sechs Tage, jeden Tag fünf Sportarten, 20.000 Höhenmeter, 1100 km. Sein Kumpel Matze Baumann, der vor ein paar Jahren den Ironman in Hawaii finishte und noch im selben Jahr den Mount Everest bestieg*, antwortet nicht, sondern sagt: "Wir starten in fünf Jahren auch als Single-Athlet, das schaffen wir. Wir nehmen den Rest unseres Teams Betzi, Doro und Carsten als Supporter mit. Die 2000 EUR Startgeld pro Person sind das allemal wert."

Während Adi und Matze die nächsten Tage über einen Start im Jahr 2018 nachdenken und jeden Tag eine Teildisziplin absolvieren, kämpft sich Markus Utrecht unaufhörlich und alleine durch die Schweiz. Er finished schlussendlich nach 6 Tagen Dauersport um 23:12 Uhr unter tosendem Applaus in Lausanne nach 90:17,56 Std. als letzter der Single-Starter. Das "Team Schwaben Express" hat sich am Zielkanal versammelt und verneigt sich gemeinsam mit 100 Fans vor dieser schier unglaublichen Leistung.  Utrecht blickt bei seinen letzten Schritten in den Himmel und hebt einen Arm als wolle er jemand danken - sein Betreuer im Arm und an der Seite, schreiten beide gemeinsam mit schwerem Schritt in einer lauen Sommernacht über die Ziellinie am Ufer des Genfer Sees. Der "Schwaben-Plus-Express" ist sich in diesem Moment, ohne ein Wort zu sprechen, einig: "Wir haben diese Woche und hier im Ziel Könige der Athleten einlaufen sehen."

 

 

Die Gigathlonwoche

Tag 1: 85 km Rennrad - 1750 HM - 3 km Schwimmen - 12 km Lauf - 1400 HM - 37 km MTB - 1000 HM - Inline 18 km

Tag 2: 21 km Laufen,  250 HM - 82 km Rennrad, 350 HM - 3 km Schwimmen - 40 km Inline  - 60 km MTB, 1200 HM

Tag 3: 1,5 km Schwimmen - 123 km Rennrad 2650 HM - 18 km Inline - 37 km MTB, 1400 HM - 23 km Laufen, 750 HM

Tag 4: 3 km Schwimmen - 43 km MTB, 1000 HM - 114 km  Rennrad, 1450 HM - 25 km Inline - 24 km Laufen, 450 HM

Tag 5: 53 km Rennrad, 650 HM - 13 km Inline  - 6 km Schwimmen - 27 km MTB, 800 HM - 9 km Laufen, 100 HM

Tag 6: 42 km Inline - 3 km Schwimmen - 65 km MTB, 1200 HM - 70 km Rennrad, 900 HM - 16 km Laufen

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, 17. Juli 2013

„Eine Bombe zünden!“ - Teamstaffel beim Challenge-Triathlon in Roth

Armbänder v.l.n.r.: Jürgen, Tim & Julia
„Eine Bombe zünden!“ 
Das war der Plan unserer Staffel, die am vergangenen Sonntag beim Challenge-Triathlon über die Langdistanz in Roth bei Nürnberg an den Start ging. In der Besetzung Julia Ertmer (Schwimmen), Tim Stutzer (Rad) und Jürgen Metzler (Lauf) machten sich die Orber Hoffnungen auf eine Endzeit von um 8h 30min. Damit das klappen konnte, sollte Julia die 3,8km in um 1:06h schwimmen, Tim die 180km in rund 4:25h fahren und dann Jürgen den abschließenden Marathon in unter 3h laufen. So der hehre Plan, es sollte anders kommen!

In der Hektik des Rennwochenendes schlichen sich – nachher ist man immer klüger – einige Fehler in der unmittelbaren Rennvorbereitung ein, die sich im Rennen bitter rächen sollten.

Zunächst aber lief im Mekka des deutschen Triathlonsports alles nach Plan: Julia blieb mit 1:04:32h schon einmal unter der angepeilten Zeit und schickte Tim Stutzer so mit einem kleinen Polster auf die Radstrecke. Von günstigen Winden und gehörig Adrenalin angetrieben baute Tim den Vorsprung auf die Marschtabelle bis zur Hälfte der Radstrecke auf mehr als vier Minuten aus. Schon bei Kilometer 120 aber begann es hart zu werden: es lief nicht mehr so richtig rund und erste Krampfansätze machten sich bemerkbar. „Zu wenig Salz im System“, meinte Tim später und bemühte sich, das wohl durch unzureichende Salzzufuhr am Tag vor dem Rennen aufgetretene Defizit zu beheben. Das klappte mehr schlecht als recht und so schmolz der Vorsprung aufs intern gesteckte Ziel schnell dahin. Nach einer Radzeit von 4:28:30min war aus dem Vorsprung auf die Marschtabelle damit ein Rückstand von 2:30min geworden. Damit eine Zeit unter 8:30h also noch möglich sein konnte, musste Jürgen nun also eine Zeit von deutlich unter drei Stunden auf die Laufstrecke brennen. Er legte auch los wie die Feuerwehr und hatte den Rückstand zur Hälfte der Marathonstrecke egalisiert. Dort aber mehrten sich die Anzeichen dafür, dass auch Jürgen heute keinen guten Tag haben würde. Ein ungewöhnlich hoher Puls war das erste Anzeichen, ab Kilometer 25 aufkommende Krämpfe das nächste. Ab Kilometer 30 spielte Jürgens Elektrolytehaushalt völlig verrückt und er musste wieder und wieder am Rande der Strecke anhalten, um die Wadenmuskulatur zu dehnen. Dabei aber verkrampfte sich der Oberschenkel, später auch die Bauchmuskulatur. Jürgen wurde wohl zum Verhängnis, dass er in den fast zehn Stunden zwischen dem Aufstehen und dem Start des Marathons kaum salzhaltige Nahrung oder Getränke zu sich genommen hatte. Die Hektik des Renntages, an dem er erst „seine“ Athleten betreute und so eine ausreichende Salzzufuhr nicht gewährleistete, wurde ihm zum Verhängnis und so wurden die letzten 15 Kilometer zur reinen Willensübung. Immer wieder musste er anhalten, um die Muskulatur zu dehnen, immer wieder verkrampften sich neue Muskelgruppen. So wurde aus dem Vorsatz, heute ein Bombe zu zünden leider nichts. Zwei Explosion aber hatte die Orber Staffel so trotzdem bereit: Erst Tim bei Radkilometer 135, dann Jürgen bei Laufkilometer 25. Etwas erholt allerdings konnte Tim den Zieleinlauf durchaus genießen, Jürgen hingegen kämpfte noch auf den ausgelegten roten Teppich mit Krämpfen.

 

Zwei Drittel des Teams genießen den Zieleinlauf
Nach dem Zieleinlauf war das Leiden von Jürgen aber noch nicht vorbei, denn erst knapp vier Stunden danach war er mittels zweier Elektrolyteinfusionen halbwegs wiederhergestellt. Aber all das konnte uns die Freude an einem stimmungsvollen und mit wunderschönem Wetter ausgestatteten Wochenende nicht nehmen und wir haben uns vorgenommen, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Swissman 2013 - Rennbericht von der Drittplatzierten Julia Nikolopoulos

Da vorne wird es flacher – Swissman 2013

 

 
 
 
Schon früh in der Saison stand mein Saisonhighlight auf dem Plan: der Swissman!
Schon am Sonntag vor dem Rennen machten wir uns in unserem mal wieder gemieteten VW Camper California auf den Weg in die Alpen, um die Strecke des Rennens in Augenschein zu nehmen und ein paar Tage Urlaub zu machen. Am Sonntag Nachmittag fuhr ich den Gotthardpass (der erste Pass meines Lebens) rauf – bis zur Schranke, wo die Tremola (Kopfsteinpflasterstück auf 4 Kilometer bis zur Passhöhe) anfängt. Ein Anruf an Alex klärt auf, dass dort noch Schnee zu sehen sei (er war auf der schnelleren Alternativstraße mit dem Bus schon hoch gefahren). Treffpunkt an der Moto Bartolo auf dem Weg zum Gotthard rauf ausgemacht, dort getroffen und mit dem Bus das erste Mal rauf. Aber dann könnte ich doch mit dem Rad wenigstens noch runter? Rad wieder ausgepackt, losgefahren und schon nach 2 km sah ich die Autoschlange. Durchwieseln wäre mit dem Rad gegangen, aber Alex muss ja hinterher. Und bei der Geschwindigkeit der Schlange wäre ich auf dem Grimsel bevor er mich wieder eingeholt hat. Also, Radl wieder eingepackt, rumgedreht und dann sahen wir, dass die alte Passstraße auf den Gotthard rauf hier wohl offen zu sein schien. Wir also abgebogen, aber sie war nicht offen. Und beim Wenden des Busses passierte es: Alex übersah den stählernen Wegbegrenzungspfosten und Rumms stieß der Heckgepäckträger daran und die Pedale des Treckingrades löste die Zerbröselung der Heckscheibe aus. So ein Mist! Aber: die Versicherung wirds richten… Dann wollten wir wirklich nur noch zum Campingplatz nach Faido.
Für den nächsten Tag standen dann die Erkundung des Furka- und Grimselpasses an. Die Sonne strahlte vom Himmel, es war wunderbar! Alex nutzte die Gelegenheit ausgiebig, tolle Bilder vor der Kulisse zu machen und ich erfreute mich an der tollen Aussicht. In Innertkirchten tauschten wir die Rollen und Alex durfte aufs Rad steigen, während ich den Bus lenkte. Statt Furka und Gotthard wollte er den Nufenenpass fahren. Der war aber zu. Zumindest für Autos. Zwei Radfahrer, die gerade runterkamen, sagten, der Weg sei frei und mit dem Rad käme man ohne Probleme durch. Also machte sich Alex alleine auf den Weg während ich so schnell es ging über Furka und Gotthard fuhr (was war ich froh, dass ich den California hatte und nicht ein größeres Gefährt!), damit Alex nach der Abfahrt nicht zu lange würde warten müssen. Der ließ sich allerdings Zeit, machte, wie ihr wisst, Fotos von Murmeltieren und Steinböcken und so wartete ich dann doch ein bisschen. Und ab nach Locarno, wo wir bis zum Rennen unseren Bus parken wollten.
Die nächsten Tage waren für mich relativ ereignislos – chillen, erholen und vorbereiten auf den Wettkampf waren angesagt. Da ich in der Woche vor einer LD immer noch einen 5er zügig laufe, machte ich dies am Dienstag Abend. Das hätte ich vielleicht nicht tun sollen bzw in dieser Konsequenz. Mir brannten danach die Oberschenkel (Tempo gab es an dem Tag auch kein richtiges, Saltinsdiät sei dank!), als wäre ich 20km bergab gelaufen… hoffentlich würde das wieder besser werden bis Samstag…
Während Alex seine Touren durch die Berge machte, chillte ich weiter. Morgens vor dem Frühstück gab es ein lockeres Schwimmen im angenehm temperierten Lago Maggiore und dann war endlich Freitag, der Tag der Wettkampfbesprechung. Da wir mittags vom Campingplatz sein mussten (wir wären am Wettkampfmorgen dort nicht vor 7 Uhr weggekommen), nutzten wir die Zeit und fuhren die Radstrecke bis Bellinzona noch einmal mit dem Bus ab. Dann noch die letzten Besorgungen gemacht und auf nach Ascona. Die Wettkampfbesprechung war schnell gemacht: Wassertemperatur: 20° – also kein Neoverbot Furkapass war wegen des Wetter gestern noch geschlossen. Sollte das schlechte Wetter anhalten, würden wir alternativ den Sustenpass fahren. Hmm, Wetterbericht für Samstag Morgen war, dass es regnen bzw auch gewittern könnte. Sollte das sein, würde das Schwimmen ausfallen und wir würden einen 7km Lauf als Start machen. Als die B-Pläne angekündigt wurden, musste ich grinsen bei dem Gedanken, dass man so etwas mal bei einer WTC/Challenge-Veranstaltung machen sollte…
Wie immer ist die Nacht vor einem Rennen kurz. Und irgendwie scheint sich ein Muster heraus zu kristallisieren, dass die Nacht auf dem Campingplatz besonders unruhig wird. Dieses mal war es keine elektrische Luftmatratze, die aufgeblasen, sondern Heringe, die eingeschlagen wurden. Aber egal, um 2 Uhr meldete der Wecker, dass wir nun aufstehen müssten. Dann alles wie gehabt: erster Startershake, Weißbrot mit Honig und endlich wieder KAFFEE!!! Dann mit Sonnencreme eingecremt, den California beladen und auf ging es nach nach Ascona. Als wir das Rad ausluden war es ein bisschen am Regnen…vielleicht doch ein Lauf zum Auftakt? Aber nein, es hörte auf. Dann also die Wechselzone eingerichtet, zum Bootsanleger gewandert, Neo angezogen und dann ging das einschiffen auf dem Partyboot auch schon los. Harald und ich ließen uns mit den anderen Athleten auf den See schippern. Ausstieg auf dem Bootsanleger zwischen den Brissago-Inseln und ab ins Wasser. Mit ein bisschen Verspätung, dafür aber mit Handschlag von Katrin und Beat Stadelman von der Orga ging die Kuhglocke als Startzeichen los. Orientierung war eine Blinklampe an einem Boot und am Ufer. Ein bisschen dunkel war es schon noch, aber im Laufe der Zeit wurde es heller. Das Getümmel am Start löste sich schnellstens auf und für die nächsten 75 Minuten war ich alleine unterwegs. Bei Kilometer 2,5 setzte dann die Langeweile ein, aber ich versuchte, mein Tempo zu halten. Endlich, das Ufer! Schwimmen vorbei, nun geht der Spaß endlich los. Alex wartet am Ufer, läuft mit mir in die Wechselzone und wir versuchen, möglichst schnell die bereitgelegten Klamotten anzuziehen. Definitiv noch room for improvement


 

Auf der Fahrt nach Locarno überhole ich Trix, mit der ich die kommenden 50km mehr oder weniger zusammen fahren werde. Wenig später überholen wir Vibeke, die ab da ebenfalls mit uns fährt. Falls sich jemand wunderte, warum ich bis zum Gotthard meistens vorne gefahren bin – ich fahre lieber vorne und meinen Rhythmus, als hinten immer auf den Abstand achten zu müssen. Die Wolken am Himmel bedeuteten nichts Gutes und so öffneten sich die Schleusen des Himmels bei Kilometer 40. Es regnete, innerhalb von Minuten war alles nass, Zeit die Regenjacke anzuziehen. Alex wartete alle 5-7km ohnehin, schaute, ob ich etwas brauchte und an der Stelle freute ich mich über die Regenjacke. Im nächsten Leben spiele ich Handball dachte ich noch – drinnen, trocken und nach 120min vorbei. Aber, Sport macht ja Spaß! Und warum hatte ich mich nochmal mit LSF 50 Sonnencreme eingeschmiert? Irgendwann konnte man zwischen den Wolken einen Blick auf den Gotthard erhaschen. Hui! Es ging weiter nach Airolo – Einstieg zum Gotthardpass. Der Regen war weniger geworden, ich hatte Alex unten noch die Regenjacke in die Hand gedrückt und ich rollte den Gotthard hoch. Was ein Glück, dass ich die Kompaktkurbel (jaha, ich bin ein Weichei!) familienintern durchgesetzt hatte. Die Tremola war noch geräumt/gefräst worden, so dass wir die alte Straße fahren konnte. Was soll ich sagen? Die 4 Kilometer bis zum Gipfel waren kalt, zugig und regnerisch. Aber immerhin fiel kein Schnee! Aber diese Pflastersteine…na, egal, da müssen alle drüber. Aber, um es mit Sandras Worten zu sagen: Es rollte wie ein Sack Nüsse. Als ich oben ankam und das Restaurant sah dachte ich für einen Moment, dass es auch sehr schön sein könnte, dort für eine heiße Zwiebelsuppe (warum auch immer ich darauf gekommen bin!) einzukehren, trockene Klamotten anzuziehen und den Tag für fröhlich zu erklären. Ein anderes Mal. Alex wartete schon mit offener Heckklappe und allem, was anzuziehen ging – Knielinge, Weste, Regenjacke. Und heißem Iso – das war so heiß, dass ich es erst nach der Abfahrt an der Ampel wartend trinken konnte. Denn unten in Hospental wird ein Kreisel gebaut, die vorläufige Verkehrsführung wird über eine Ampel geregelt. Da es keine Sonderverkehrsregelung für uns gab, hieß es dort warten. Vibeke schloss auf und wir warteten gemeinsam. 21, 22, 23,…also, ich wär dann so weit…endlich grün…Der Abschnitt zwischen Hospental und Realp ist fast flach. Runter in die Aeroposition und los. Vibeke bleibt hinter mir und ich sehe sie danach auch nicht mehr. Dann Aufstieg auf den offenen Furkapass – 12 Kilometer lang. Es regnet immer noch, je näher wir zur Passhöhe kommen, umso nebliger wird es. Zeit zum Aussicht genießen hätte ich ohnehin nicht. Die Supporterfahrzeuge bleiben ähnlich, man “kennt” sich mittlerweile. Endlich, die Passhöhe. Nun kommt eine 10km Abfahrt – bei nasser Straße nur bedingt lustig, aber, egal. Kurz vor Gletsch rauscht Andrea an mir vorbei, Moutainbikerin halt ;-) Und es geht weiter Richtung Grimselpass. Der Regen wird weniger und ich habe die Hoffnung, dass die lange Abfahrt vom Grimsel trocken sein könnte. Beim Austesten des Grimsel war ich erstaunt, wie kurz der Pass ist, nur 5 Kilometer. Immer schön weiterfahren…Oben angekommen scheint tatsächlich die Sonne! Ich stürze mich in die Abfahrt und habe einen Riesenspaß! Die Serpentinen nehme ich mit Vorsicht (ich muss ja schließlich morgen wieder arbeiten!), beschleunige aus den Kurven heraus und genieße einfach nur. Vor mir, hinter mir ist niemand zu sehen, ich flitze weiter. Es geht durch diverse Tunnel – mit 80 Sachen da durch zu fahren ist echt abgefahren. Wir kommen nach Innertkirchen und ich ziehe die Regenjacke aus. Jetzt noch den letzten kleinen Anstieg rauf. Alex wartet dort und nimmt mir die Regenjacke ab. Dann geht es runter Richtung Brienz. Es wird flach, aber mit Gegenwind (muss das sein?!). Also ab in den Auflieger und treten. Endlich, die Wechselzone. Alex hat alles vorbereitet – auf dem Campingstuhl schäle ich mich aus den nassen Radklamotten, Laufschuhe an, Gels eingepackt und dann geht es weiter. Vor mir läuft gerade auch Andrea los. Die Beine sind so lala, aber das Tempo von Andrea kann ich nicht mitgehen. Da rächte sich die Laufeinheit vom Dienstag Abend. Egal, weiter. Es geht zu den Giesbachfällen. Sehr schön, aber keine Zeit für ein Foto wie die Touristen, die dort rumstehen. Es geht auf einem Wanderweg durch den Wald. Im Gegensatz zum Vormittag, als es auf dem Gotthard bei 5° regnete, scheint hier die Sonne bei knappen 20°. Der Wanderweg geht immer wieder hübsch rauf und runter. Beim Laufkilometer 6 fängt mein Knie an zu zicken. Mist, es ist zu früh dafür. Alex kommt mir mit dem Rad entgegen, mit allem dabei, was wir für den Rest des Tages brauchen würden: Getränken, Essen, den Rucksäcken für den Aufstieg. Das war auch sehr gut, denn sonst waren die Abstände, in denen die Supporter an die Strecke konnten, schon relativ weit. Aber so hatte ich meinen Kiosk die ganze Zeit neben mir. Es geht weiter, immer ein leichtes oder weniger leichtes rauf und runter. Zwischendrin muss ich Gehpausen machen, wenn das Knie zu sehr wehtut. Aaargh! Ich verliere schon fast den Überblick, wo wir auf der Laufstrecke sind oder wie weit es noch ist. Ich hoppel in Schonhaltung durch den Wald, wenn ich gehe, sagt Alex immer wieder “da vorne wird es flacher” und ich hoppel weiter. Endlich kommt Grindelwald Grund. Dort stellt Alex das Rad ab und ab da geht es hoch. Wir verlassen den Checkpoint zusammen mit Markus und Mauri. Und wir sehen, was nun kommt! Ich denke nur: die Schweizer haben echt Humor, bauen eine senkrecht nach oben gehenden Wand und nennen das “Wanderweg”! Also gut, dann wird nun gewandert. Das Gehen findet mein Knie gut. Es geht gefühlt senkrecht nach oben. Markus und Mauri fallen hinter uns zurück. Alex und ich wandern weiter. Alles bei Sonnenschein. Die Szenerie ist beeindruckend. Ich bin gut beschäftigt mit Gehen, Essen und Trinken. Der Blick geht immer wieder zurück – wo bleibt Trix? Aber es ist niemand zu sehen. Mal mehr mal weniger steil geht es hoch. Da sehen wir endlich Alpiglen! Noch ein kleiner Schluck zu trinken und auf zu den letzten 4 Kilometern. Böse genug, wir sehen das Hotel schon aber es dauert…Immer weiter…und immer wieder der Blick zurück, ob nicht noch wer von hinten kommt. Irgendwann sagt Alex: “du hast noch 23 Minuten!” Ok, sub 15 sollte es ja schon werden . Also, nochmal Konzentration und da hören wir auch schon die Kuhglocke, die die Ankunft eines Finishers verkündet. Sie gilt mir. Und weil wir ja bei den Schweizern sind, die nicht alle Latten am Zaun haben (), ist das Ziel natürlich nicht neben der Bahnstation, sondern auf dem daneben gelegenen Hügel. Nochmal 30hm! Aber es macht keinen Unterschied mehr. Endlich oben! Ich gehe ins Ziel und kann für einen Moment kaum Worte finden. Mir wird gratuliert und Fotos werden gemacht. Und das Bewusstsein setzt ein, dass nun alles vorbei ist. So plötzlich…irgendwie…
Und dann muss ich wieder diese 30hm runter. AUA! Wir gehen langsam zu der Unterkunft für die Nacht. Da kommt auch schon Trix. Andrea trifft uns vor dem Hotel, sie macht noch ein Foto von dem Eiger, Alex und mir, wir schwätzen kurz und ich bemühe mich, ins Zimmer zu kommen. Sitzen und nichts tun müssen. Dann geht es unter die Dusche. Als ich rauskomme liegt dort Vibeke am Tropf. Sie konnte beim Laufen nichts mehr Essen und ist total alle (auch am nächsten Morgen ist sie leider nicht wieder richtig fit). Wir essen noch was und dann ist es auch schon Zeit fürs Bett.