V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Sonntag, 10. Oktober 2010

Alex in Kona: 9:22:23h


Swim 1:08:40h
Bike 4:32:50h
Run 3:22:04h

Gesamt: 9:22:25h

Platz 113/18. M 35

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Das Team auf Hawaii - erste Bilder!


Die ersten Teambilder von der Insel sind da:
Alex' Blog gibt's hier:


http://www.nopogobiker.de


Mehr später!

Montag, 27. September 2010

Jörn Gabler gewinnt 10er in Brachttal


Wolken, gerade mal zehn Grad und feuchte Luft; selbst das trübe Wetter hielt gestern Laufbegeisterte nicht davon ab, sich in ihr Outfit zu werfen und am 4. Brachttaler Lauf- und Nordic Walking-Tag teilzunehmen. 120 Läufer starteten in insgesamt fünf Disziplinen: Zehn Kilometer und fünf Kilometer Laufen, zehn Kilometer Nordic Walking und Walking, fünf Kilometer Walking sowie ein zwei Kilometer-Schnupperlauf für die jungen Teilnehmer galt es zu absolvieren.

Punkt Zehn Uhr fiel der Startschuss für die ersten Teilnehmer, die sich zum Zehn-Kilometer-Lauf angemeldet hatten. Die Strecke hielt einige Herausforderungen bereit: so ging es vom Sportplatz Schlierbach aus über fast sechs Kilometer Asphalt und vier Kilometer Wald- und Wiesenboden, bei Kilometer fünf folgte ein Gefälle und anschließend eine starke Steigung.

Oben angekommen, konnten sich die Teilnehmer kurz stärken, bevor es auf zum Endspurt ging.

Zieleinlauf war mitten auf dem Spielfeld des Sportplatzes. Tagesschnellster war über die 10 Kilometer Jörn Gabler vom TEAM SPESSARTCHALLENGE, der Strecke in neuem Streckenrekord von 38:36 allein vor dem Feld abspulte.


Ergebnisse 10km beim Brachttaler Lauf- und Nordic-Walking-Tag
1. Jörn Gabler 38:36
2. Oliver Rinkenberger 40:21
3. Norbert Schenk 40:51

Detailergebnisse Brachttaler Lauf- und Nordic-Walking-Tag
http://www1.your-sports.com/details/index.php?page=4&eventid=5186&lang=de

Montag, 20. September 2010

SPESSARTCHALLENGE 2010 – 4 Wertungen, 5 Mal auf dem Treppchen und doch nicht ganz zufrieden



(Florian Brosch, Bernd Paczarkowski, Adi Kohr, Jörg Treffler & Tim Stutzer v.l.n.r.)




Das gibt's nur einmal, das kommt nie wieder!


Tja, das war es wieder mal mit der Spessartchallenge. Wieder ein Jahr vorbei, in dem wir gute bis sehr gute Leistungen gezeigt haben, aber es dann doch nicht für die Krone der „Challenge Lang“ gereicht hat - die Ruhebank im ORber Wald mit Namensgravur des Gesamtsiegers. Nach dem Auftaktlauf über 10km sah alles danach aus, als ob es dieses Jahr was werden könnte mit einem Orber Sieger.





Stadtlauf - Brosch & Stutzer auf Rängen 2 & 3
Den Auftakt bildete wie immer am Samstag der Stadtlauf über 10 Kilometer, bei dem Florian Brosch hinter dem überragenden Jörn Harland (33:04min) den zweiten Platz belegen konnte. Da aber Brosch mit gebrochenem Arm die komplette Challenge nicht absolvieren konnte, ruhten die Hoffnungen der Orber auf Tim Stutzer und Adi Kohr. Von diesen beiden überraschte Stutzer beim Stadtlauf, den er als Gesamtdritter und erster der Challenger beenden konnte. Kohr ging das dreigeteilte Rennen wie immer vorsichtig an und lief auf Platz 10 der Challenger ein. Bernd Paczarkowski lief in starken 39:12min ein. Jörg Treffler, der das Rennen seit Jahr und Tag als Jahresabschluss bestreitet, kämpfte sich wacker in 47 Minuten über die 10 Kilometer. Direkt hinter Stutzer platziert war nach dem Stadtlauf mit Markus Olbrich ein Triathlet des SC Neukirchen. Weiter in Lauerstellung befand sich der exzellente Mountainbiker Rafael Ruppel (Bikeschmiede Ahl), gefährlicher aber sollte Stutzer wohl der dreifache Sieger der Challenge Thomas Lauterbach aus Bamberg werden.





Taktisches Mountainbikerennen
Sonntag früh beim Mountainbikerennen dann entwickelte sich schnell ein von Taktik geprägter Dreikampf: Schon am ersten langen Anstieg hatte sich eine Spitzengruppe mit Stutzer, Ruppel und Lauterbach gebildet. Als Lauterbach dann einen ersten kleinen Antritt lancierte, fiel Ruppel sofort ab. Stutzer konnte sich mit großer Mühe einige Zeit am Lauterbachs Hinterrad halten, musste aber kurz vor Ende des Anstiegs auch ein kleines Loch reißen lassen. Als dann aber Lauterbach auf dem Grenzweg zwischen Bad Orb und Bad Soden wieder etwas vom Gas ging, rollte das Trio wieder zusammen durch die Spessartwälder. Die gemeinsame Hatz wurde lediglich durch einen Sturz von Stutzer bei der Ortsdurchfahrt unterbrochen wodurch Stutzer etwas zurück fiel. Die beiden anderen erreichte Stutzer wieder am Wildpark von Bad Orb und damit kurz vor dem letzten und schwersten Anstieg der Strecke hinauf zum Horstberg. Diese Steigung mit im Mittel mehr als 12% Steigung wurde in diesem Jahr zweigeteilt absolviert. Zuerst stand ein Teilstück im Kurzen Tal von ca. 1,5km an nach kurzer Flachpassage dann sollten die letzten zwei Kilometer zum höchsten Punkt der Strecke folgen. Was nun folgen würde, hatte sich zumindest Stutzer schon gedacht. Zu Beginn des kurzen Tals verschärfte Lauterbach zum ersten Mal das Tempo und sehr schnell war Ruppel nach hinten abgefallen. Gemeinsam also erreichten Lauterbach und Stutzer dann den eigentlichen Scharfrichter des Tages und drehte Lauterbach noch einmal kurz am Gashahn und setzte sich langsam aber sicher von Stutzer ab. Bis hinauf zum Horst hatte Lauterbach sich einen Vorsprung von knapp einer Minute erarbeitet, den er bis zum Beginn der letzten Abfahrt von der Bieberer Höhe auf 90 Sekunden ausbauen konnte. Außer Sichtweite von Stutzer aber war Lauterbach erst, als die letzte Abfahrt begann. Wäre das Trio in der Reihenfolge Lauterbach – Stutzer – Ruppel ins Ziel gefahren, so hätte beim abschließenden Berglauf Vieles für Stutzer gesprochen, der Lauterbach beim Stadtlauf um mehr als eine Minute distanziert hatte.






Jetzt nur keinen Defekt!

Da Stutzer bei einem Blick über die Schulter Ruppel schon lange nicht mehr sehen konnte, ließ er sich auf der letzten Abfahrt sogar etwas Zeit, um den Defektteufel nicht herbeizurufen. Der aber schlug keine fünf Kilometer vor dem Zeil erbarmungslos zu! Zunächst hatte Stutzer nur einem Plattfuß zu beklagen, ein Defekt, der normalerweise nach ein bis zwei Minuten behoben werden kann. Als Stutzer aber der Hinterrad ausbaute um den Schlauch zu wechseln wurde die Lage komplizierter. Die nur mit Spezialwerkzeug festzuziehende Schraube, mit der die Zahnkränze auf der Hinterradnabe befestigt sind, hatte sich unerklärlicherweise gelöst und so durfte Stutzer mitten im Orber Wald mit Zahnrädern Puzzle spielen, was ihn etliche Minuten kostete während derer er von Ruppel und einem weiteren Challenger überholt wurde. Dass Stutzer dann nach beheben des Defekts auf dem Weg ins Ziel noch ein weiterer Plattfuß ereilte kann da schon fast zur Randnotiz verkommen. Ebenfalls einen eher schlechten Tag auf dem MTB erwischten Kohr und Treffler. Kohr, mit 29er MTB unterwegs hatte mit den matschigen Bedingungen ordentlich zu kämpfen und machte zwei Mal unsanft Bekanntschaft mit dem Orber Waldboden. Trotzdem reichte es für Kohr zum 11. Platz und einem späteren Angriff beim Berglauf. Treffler hatte auf seinem Nicolai/Rohloff-Bike als einziges Teammitglied keine Probleme mit der Ausrüstung und beendete das Mountainbikerennen als 29. Challenger.





Berglauf - oder - theoretische geht noch was nach vorn!
Vor dem abschließenden Berglauf lag Stutzer damit hinter Lauterbach und Ruppel auf Platz drei. Weil er in der Challengewertung auf Ruppel vier und auf Lauterbach sechs Punkte Rückstand hatte, musste er zur Verbesserung seiner Platzierung darauf hoffen, dass sich noch einige Athleten zwischen ihn und die direkte Konkurrenz schieben würden.
Trotzdem konnte er nicht widerstehen, als Mannschaftskollege Jörg Treffler vor dem Start des Berglaufs seine ganz besondere letzte Energieladung zu sich nahm, s. Foto.




Kurz vor dem Start des Berglaufs dann begannen die Rechenspiele innerhalb der Mannschaft. Idealerweise sollte sich mit Adi Kohr, der erfahrungsgemäß beim Berglauf immer seine besten Ergebnisse einfährt, ein Teamkollege zwischen Stutzer und die Konkurrenz schieben. Auch war damit zu rechnen, dass Markus Olbrich, der Zweite des Stadtlaufs sich noch nach vorn schieben würde. Für Stutzer aber gab musste es so weit nach vorn wie möglich gehen, weshalb er sich von Beginn des Laufs an die Fersen Alexander Hufnagel, Challenge-Teamstarter vom SV Gelnhausen, heftete, mit dem er auch schon große Teile des Stadtlaufs gelaufen war.


Brosch auf und davon!

Beim Berglauf vorneweg aber war allein auf weiter Flur Florian Brosch unterwegs. Nachdem er trotz Platz 2 mit dem Stadtlauf nicht ganz zufrieden gewesen war, ließ er auf den 7,6km die sprichwörtliche „Sau“ raus! Schnell war er dem Blick der Konkurrenz entschwunden und kämpfte allein gegen die Uhr. Dahinter lag Stutzer lange Zeit gleichauf mit Hufnagel, der aber ja das Rad fahren nicht in den Beinen hatte. Konnte Stutzer noch bis zu Beginn des zweiten Anstiegs zum Molkenberg mithalten, musste er Hufnagel dann aber ziehen lassen. Weit vor Hufnagel und Stutzer aber konnte Brosch die letzen Meter der Qual namens Molkenberglauf bei schönstem Wetter unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer genießen. Er gewann den Berglauf mit knapp zwei Minuten Vorsprung vor Hufnagel. Als für Stutzer nach erreichen des letzten Wiesenstücks der dritte Platz beim Berglauf und der erste Platz der Challenger fix war, konnte auch er die letzten Meter ein Wenig genießen.


Zittern im Ziel
Im Ziel angekommen begann für Stutzer das bange Warten auf die Konkurrenten. Als nächster Challenger erreichte Markus Olbrich das Ziel, damit musste vor Rafael Ruppel nur noch ein weiterer Challenger einlaufen und es hätte für Platz zwei gereicht. Als dann der dritte Challenger den Zielkanal erreichte war das für Stutzer gut und schlecht zugleich. Es war nicht Rafael Ruppel, damit war der zweite Platz gesichert. Da aber das gelbe Laufshirt des Führenden vor dem Berglauf den Zielbogen durchschritt, hieß der Sieger der Spassartchallenge 2010 Thomas Lauterbach. Zweiter war Tim Stutzer vor Rafael Ruppel geworden.

Lauterbach hatte sich mit Ruppel wie schon beim Rad fahren ein taktisches Rennen geliefert, ihn beschattet und war am letzten Anstieg vorbeigezogen. Ebenfalls noch an Ruppel vorbeischieben konnte sich Adi Kohr, der damit wie immer beim Berglauf seine beste Platzierung einfuhr und sich damit noch auf Platz 7 vorschob. Ob es nun an der kreativen Energieladung vor dem Berglauf lag oder einfach an den Anstrengungen der beiden Tage, kann man nicht genau sagen, aber für Jörg Treffler wurden die letzten Meter hoch zum Wartturm sehr schwer. Der rechte Oberschenkel versagte den Dienst. Lang aber dauerte auch seine Wiederherstellung nicht und bei immer noch strahlendem Sonnenschein verabschiedete sich das TEAM SPESSARTCHALLENGE von seinem Heimrennen.






Spaß auf dem Podium der Spessartchallenge 2010 haben hier Dieter Freund (9.), Markus Olbrich (4.), Tim Stutzer (2.), Thomas Lauterbach (1.), Rafael Ruppel (3.), Thomas Pilzer (5.)




Nächster Angriff 2011
Auch wenn die Chancen für einen Heimsieg bei der Spessartchallenge wohl noch nie so gut standen wie in diesem Jahr wird das Team auch 2011 wieder alles versuchen. Dann wird mit Florian Brosch auch sicher wieder der vermeintlich stärkste Lokalmatador am Start stehen und um „die Bank“ kämpfen.

Ergebnis Spessartchallenge Lang 2010 Einzel
1. Lauterbach, Thomas (Team Ghost Racing)
2. Stutzer, Tim (TEAM SPESSARTCHALLENGE)
3. Ruppel, Rafael (Bikeschmiede Ahl)
7. Kohr, Adi (TEAM SPESSARTCHALLENGE)
28. Treffler, Jörn (TEAM SPESSARTCHALLENGE)

Athletenbericht Spessartchallenge - Jörg Treffler

SpessartChallenge 2010 das Desaster

Die SpessartChallenge die seit 2002 jedes Jahr in der Kurstadt Bad-Orb ausgetragen wird, sollte sich in diesem Jahr als echte Katastrophe meines Trainingszustandes aufzeigen. Einmal lang immer lang dachte ich mir bei der Entscheidung wieder mal an der Challenge zu starten. Was ich aber nicht bedachte war und ist mein Training in diesem Jahr. Durch den harten Winter habe ich recht spät mit dem Training angefangen, und die Einheiten die ich zu Wiedergutmachung des versäumten eingelegt habe ließen mich ab Mai das richtige laufen unmöglich machen. Ok ok alle sagen wie wenig sie und vor allem wie schlecht sie Trainierst haben aber bei mir ist es Fakt was auch das Ergebnis der Challenge aufzeigte. Somit meine ausrede zuerst und nun der kleine Bericht.

Das achte Mal startete ich bei dieser Challenge so wusste ich eigentlich auf was ich mich da eingelassen habe. Am Samstagabend den 18.09.2010 wurde der 10KM Lauf durch die Kurstadt um 17:30 gestartet und ich wollte unbedingt eine Zeit zwischen 45min und 50min erreichen. Die erste Runde, der 4x2.5KM verliefen genau nach Plan einen Schnitt von 4:29 war zwar ein zacken schneller als für die Endzeit gebrauchten aber das ich etwas langsamer werde würde war mir schon klar. So durchlief ich KM 5 nach 22:56 noch recht zufrieden und wollte nur zusehen das ich dieses Tempo nun halte.


Ich musste aber leider bei der dritten Runde 41 Sekunden einbüssen und war auch schon recht kraftlos. Man meint es nicht aber die ca. 20 Höhenmeter pro Runde und vielen ecken die man laufen musste zerrten doch schon etwas. Das Tempo der dritten Runden konnte ich halten und so lief ich mit einer 47:42 ins Ziel. Mein Traum von einer 45 war da hin aber ich war noch recht zufrieden und meine Beine fühlten sich echt gut an. So habe ich nicht überzogt und dem MTB-Rennen am nächsten Morgen welches zu der Challenge gehört konnte kommen. Als ich aber in der Zwischenergebnisliste sah das ich mit meiner 47er Zeit auf den vorletzten Platz gelandet bin, war mir klar das, das Leistungsniveau recht hoch war.

Nun wir hatten 4° gehabt als ich am Morgen zum MTB-Rennen aufgebrochen bin und ich wusste nicht genau wie ich mich für das Rennen anziehen sollte. Es sollte 56Km und 1500Höhenmeter hinter sich gebracht werden. Der Start verlief soweit ganz normal und ich war auch recht guter Dinge. Bei der ersten Abfahrt merkte ich schon dass durch das wenige MTB-Fahren einiges an Fahrtechnik verloren gegangen ist. Die mit Wasser und Schlamm sehr schwer befahrbaren Wege waren alles andere als etwas wo man mal kurz die Beine lockern konnte. Ich dachte das ich immer am kämpfen war und kam mir auch gar nicht so langsam vor, doch musste ich am Engelstor, eine Anstieg nach 32 KM merken das ich heute nix mehr reisen würde. Dieser Anstieg hat ca. 100Höhenmeter auf 500Meter was eine durchschnittliche Steigung von 20% entspricht. da ich diese Tour schon mehrmals gefahren bin wusste ich auch was mir noch bevor stand und dieses nahm mir eventuell auch einwenig den Schwung aus der ganzen Geschichte. Nachdem ich bei KM 42 einen Sturz hatte verging auch langsam der Spaß an der ganzen Sache. Nun gut wer A sagt muss auch B sagen und so ging es halt weiter. Ich habe das Gefühl das die Strecke von Jahr zu Jahr immer härte wird, was mir auch die Zeiten der anderen Teilnehmer bestätigen. Die letzten 13% Steigung auf 2KM länge waren dann nur noch auf ein Ankommen ausgelegt. Ich konnte mich noch nicht mal darüber freuen dass ich noch 9 Punkte gut gemacht habe, auf den letzten 10KM, ich wollte nur noch ins Ziel. Nach 03:58:36 war ich dann endlich im Ziel. Wenn ich bedenke das ich diesen Wettkampf schon in 02:29:17 gefahren bin ist klar das die Strecke wesendlich langsamer geworden ist und nicht alles meinem Trainingszustand zuzuschreiben ist.

Leider hatte ich durch meine Spätes ankommen im Ziel nicht mehr so viel Zeit mich auf den folgenden Berglauf auszuruhen. Ich hatte hunger wie ein Bär und so viel mir nix besseres ein als erst mal eine große Portion Pommes in mich rein zu schlingen bevor es los ging.

Der Berglauf sollte über 7,5Km gehen und hatte 280Höhenmeter. Nun wenn man bedenkt das ich eine Woche zuvor 10,5 KM mit 1200Höhenmeter gelaufen bin konnte das ja nicht so wild werden dachte ich. Aber es wurde schlimmer. 60Meter vor dem Ziel machte mein rechter Oberschenkel mit einem Starken sehr schmerzenden Krampf die ganze Sache endgültig zu einen Desaster, ich humpelte mit starken Schmerzen zwar noch ins Ziel und beendete den Lauf in einer Zeit von 45:41 aber brauchte auch gut 15 Minuten bis ich mein Bein wieder im griff hatte.



Summa summarum, eine sehr schöne Veranstaltung mit sehr anspruchsvollem Kurs, den man aber nicht unvorbereitet starten sollte. Fazit: Beruhigt habe ich mich mit dem Gedanken dass mein Training ja erst angefangen hat und es noch Zeit ist wieder in Form zu kommen. Bei der Challenge habe ich es trotz miserablen MTB-Fahren und schlechten Berglauf noch auf Platz 28 Geschafft und mich somit um 4 Plätze weiter nach vorne gequellt.

Spessartchallenge 2010 - Teamwertung

Florian Brosch und Marco Weisbecker zweite in der Teamwertung, Paczarkowski und Heinl knapp am Podest vorbei

Zusammen mit Marco Weisbecker (Cycle Point Stock) erreichte Florian Brosch hinter dem Duo Sebastian Muth/ Mathias Albert den zweiten Platz der Teamchallenge-Wertung. Bernd Paczarkowski verpasste mit seinem Junior-Partner Sebastian Heinl das Treppchen denkbar knapp. Nach Stadtlauf, Mountainbikerennen und Berglauf und fast vier Stunden Wettkampfzeit lagen zwischen ihnen und den Drittplatzierten Volker Dautrich/ Wolfgang Schlögel nur ganze 11 Sekunden.

Ergebnis Spessartchallenge Lang 2010 - Team
1. Sebastian Muth/Mathias Albert
2. Marco Weisbecker/Florian Brosch
3. Volker Dautrich/Wolfgang Schlögel
4. Sebastian Heinl/Bernd Paczarkowski

Montag, 13. September 2010

"Uffgeschdiesche!" - Triathleten vom TV Bad Orb 2011 in der Regionalliga



Nachdem die zunächst zum Aufstieg berechtigten Hessenmeister vom DSW Darmstadt ihren Verzicht erklärt haben, dürfen die Kurstädter als Vizemeister knapp zwei Wochen nach Ende der Ligasaison noch einmal kräftig jubeln.


Von ganz unten nach (fast ganz) oben
Keiner, aber wirklich keiner, der Beteiligten hätte es sich träumen lassen, dass die Triathleten des TV Bad Orb am Ende der Saison 2010 den Aufstieg von der höchsten hessischen Landesklasse in Regionalliga Mitte würden. Letztes Jahr nämlich waren die Kurstädter im letzten Saisonrennen gerade noch dem Abstiegsgespenst entkommen. Nichtsdestotrotz hatten die Orber in diesem Rennen schon angedeutet, was möglich gewesen wäre, wenn man öfter in Bestbesetzung hätte antreten können. In der Besetzung Florian Brosch, Jörn Gabler, Tim Stutzer, Adi Kohr und Matthias Schmitt hatte man damals den dritten Tagesplatz erreicht. Ein Fingerzeig also, der für 2010 hoffen ließ. Da zum Jahresende mit Alexander Nikolopoulos noch schlagkräftige Verstärkung gewonnen werden konnte, sahen die Orber das Abstiegsgespenst von 2009 schon früh gebannt.

Vier Rennen - drei Mal auf dem Tagespodest
Im ersten Rennen der Saison dann, einem im Mannschaftsverband zu absolvierenden Sprinttriathlon in Fritzlar, schien das Potential der Mannschaft durch. Obwohl mit Florian Brosch der vermeintlich stärkste Athlet wegen einer Verletzung ausfiel, konnte sich die Mannschaft einen hart umkämpften zweiten Tagesrang sichern. Jörn Gabler, Adi Kohr, Jürgen Metzler, Alexander Nikolopoulos und Tim Stutzer erreichten das Ziel nach großen Kampf auf der Laufstrecke lediglich fünf Sekunden vor den Drittplatzierten Konkurrenten aus Viernheim.

Im zweiten Saisonrennen war dann Brosch wieder dabei, dafür aber konnten Kohr und Metzler nicht an den Start gehen. Dafür rückten mit Bernd Paczarkowski und Jörn Treffler die beiden Veteranen des Teams nach und sicherten bei Dauerregen in Bad Endbach mit Tagesrang sechs einen Platz im Vorderfeld. Im Zwischenklassement lag die Mannschaft damit weiterhin auf dem Podest, war aber auf den dritten Rang in der Saisonwertung zurückgefallen.

Tagessieg in Viernheim – Platz Drei in Greisheim
In Viernheim dann schöpfte die Mannschaft ihr Potential dann voll aus und konnte mit Brosch, Gabler, Kohr, Nikolopoulos und Stutzer die Tageswertung für sich entscheiden. Dafür war besonders die Leistung von Brosch und Nikolopoulos entscheidend, die als Zweiter und Dritter der Tageswertung ins Ziel liefen. Zum Finalwettkampf dann reiste die Mannschaft als Zweitplatzierte hinter den überlegenen Athleten vom DSW Darmstadt mit nur hauchdünnem Vorsprung vor der Konkurrenz aus Viernheim. Die Vorzeichen für eine gute Tagesplatzierung allerdings waren nicht wirklich gut. Von der Stammbesetzung fehlten mit Kohr, Metzler und Brosch krankheitsbedingt oder wegen anderer Verpflichtungen gleich drei Athleten. Da aber in aktiver Nachbarschaftshilfe Patrick Röll vom SV Gelnhausen für das Rennen ausgeliehen werden konnte, stand dennoch eine schlagkräftige Truppe am Start. Röll, Gabler, Nikolopoulos, Paczarkowski und Stutzer sollten die Kohlen aus dem Feuer holen. Das Rennen geriet dann wie fast erwartet zum veritablen Krimi. Nikolopoulos, Stutzer und auch Röll erwischten einen guten Tag, Gabler und Paczarkowski hingegen mussten in der windigen Rheinebene ordentlich kämpfen. So begann für die ersten Drei im Zielbereich das bange Warten auf entweder Gabler oder Paczarkowski. Als dann Gabler einlief war klar, dass es in der Addition der vier schnellsten Einzelzeiten schon im Tagesklassement mit einer Podestplatzierung knapp werden würde. Umso größer war dann die Freude, als dann eine Stunde nach dem Rennen das Ergebnis verkündet wurde: Als Dritte hatten sich die Kurstädter aufs Tagespodest gerettet und auch den zweiten Tabellenplatz gegen das Viernheimer Team verteidigt. Dass aber auch schon der Vizetitel zum Aufstieg berechtigen würde, war von den Hessenmeistern aus Darmstadt abhängig, die sich mit ihrer Entscheidung noch ein paar Tage Zeit lassen wollten. Als dann vergangenen Freitag die erhoffte E-Mail von der Ligaleitung des Hessischen Triathlonverbandes kam, war das erforderliche Formular zur Wahrnehmung des Aufstiegs in Windeseile ausgefüllt und auf den Weg gebracht.

Lokalduell mit SV Gelnhausen erneut vertagt
Auf ein spannendes Lokalduell allerdings wird der Main-Kinzig-Keis mit dem Aufstieg der Orber in der Saison 2011 verzichten müssen. Schon letztes Jahr war es sehr knapp: Wären die Orber 2009 abgestiegen, hätte man sich 2010 in der 2. Hessenliga mit dem SV Gelnhausen duellieren müssen. Dieses Jahr nun schafften die Gelnhäuser auf ihrem glatten Durchmarsch durch die Hessenligen den dritten Aufstieg in Serie und sind jetzt in der höchsten Landesklasse angekommen. Da aber die Orber wieder einmal „entkommen“ sind, steht das MKK-Duell frühestens 2012 ins Haus. Positiv ist das für beide Mannschaften, hat man sich doch auch 2010 wieder einmal gegenseitig ausgeholfen, wenn Not am Mann oder der Frau war. Das allerdings wird sicher dann ein Ende finde, wenn man gegeneinander antreten muss.

Motivationsschub für die SPESSARTCHALLENGE
Eine ordentliche Portion Extramotivation sollte der Aufstieg den Kurstädtern für das Heimrennen bei der Spessartchallenge am kommenden Wochenende in Bad Orb geben. Die große Herausforderung der Challenge lang bestehend aus dem langen Stadtlauf (10km), dem Mountainbikerennen über 56km und dem abschließenden 7km-Berglauf werden voraussichtlich Kohr, Metzler und Stutzer angehen. Sie dürften dabei sicher um einen Platzierung unter den ersten Zehn mitkämpfen. Der Vorjahresdritte und Lokalfavorit Florian Brosch allerdings wird leider nur in einer Teamwertung als Läufer antreten. Brosch, der sich bei der Deutschen Meisterschaft im Crosstriathlon den Arm gebrochen hat, ist aber trotzdem ein Kandidat fürs Podest. Mit seinem Partner auf dem Mountainbike Marco Weisbecker hat er einen Platz im Vorderfeld der Teamwertung fest im Blick.


Endstand 1. Hessische Triathlonliga 2010 nach 4 Rennen
1. DSW Darmstadt
2. TV Bad Orb – TEAM SPESSARTCHALLENGE
3. XXXL-Team Viernheim

Montag, 6. September 2010

Ein Wochenende, drei Länder Teil 4, Hessen # 2

Hessische Mannschafts-Vizemeister

Der Titel klingt sperrig, aber kürzer geht es nicht. Nach Platz drei im Ligafinale der 1. Hessischen Triathlonliga belegen die Kurstädter den zweiten Platz und sind damit erstmals in der Vereinsgeschichte Hessische Mannschafts-Vizemeister.

Schon in den ersten drei Rennen der hatten sich die Kurstädter eine gute Ausgangsposition für das abschließende Rennen in Griesheim bei Darmstadt erarbeitet. Auf Platz zwei gingen sie ins Rennen, mit einer klitzekleinen Chance, noch die führenden Athleten vom DSW Darmstadt abzufangen. Da die Mannschaft aber durch den Ausfall ihres stärksten Athleten Florian Brosch (Armbruch bei der DM Crosstriathlon am Wochenende zuvor) deutlich geschwächt in das Rennen ging, hatten die Orber schon vor dem Rennen nur die Sicherung des Podestplatzes im Auge.

Verstärkung aus Gelnhausen
So gingen in Griesheim mit Alexander Nikolopoulos, Tim Stutzer und Jörn Gabler drei Athleten der Stammbesetzung und Bernd Paczarkowski und Patrick Röll als Nachrücker an den Start. Den kurzfristigen Einsatz Rölls hatten die Kurstädter dem SV Gelnhausen zu verdanken. Die Gelnhäuser hatten ihn im Rahmen aktiver Nachbarschaftshilfe für diesen Wettkampf freigestellt. Ein Modell, das zwei Wochen zuvor den Damen des SV Gelnhausen geholfen hatte, das Podium des Ligarennens in Viernheim zu erklimmen.

Kühler Auftakt im Riedsee
Das Schwimmen im Leeheimer Riedsee war die erste Wasserübung der Ligasaison, die die Athleten im Neoprenanzug absolvieren durften. Die Wassertemperatur war in den kühlen Septembernächten zuvor auf unter 20 Grad gesunken - ein nicht zu unterschätzender Vorteil für die eher schwachen Schwimmer aus Bad Orb. Nach den 1.500m der Auftaktdisziplin hatte sich diese Prognose bewahrheitet, denn der Rückstand der ersten Orber auf die Spitze betrug nur drei Minuten. Gleichauf machten sich Röll und Stutzer auf den Weg zum Rad, dicht gefolgt von Gabler (im Bild), Nikolopoulos und Paczarkowski.




Dynamit auf Rädern

Auf der wenig anspruchsvollen weil fast komplett flachen Radstrecke konnten sich dann wieder einmal Nikolopoulos und Stutzer in Szene setzen. Beide benötigten nur knapp 1:04h für die 44 Kilometer lange Radstrecke und konnten den drittbesten Radler des Tages um mehr als drei Minuten distanzieren. Für Röll und besonders den gesundheitlich angegriffenen Gabler lief es auf dem Rad nicht wirklich rund. Trotzdem konnten sie sich um Platz 25 halten und versuchten ebenso wie Paczarkowski, auf der Laufstrecke noch einmal anzugreifen.

Kämpfen und banges Warten
Die Laufstrecke erreichte Stutzer wie schon beim Ligarennen in Bad Endbach als erster Ligastarter. Diesmal allerdings konnte er sich keine Hoffnung machen den Sieg ins Ziel zu bringen. Mit Roman Veith (Tri Force Fulda), Moritz Lange und Daniel Gebert (beide 3athlon WCV Kassel) waren ihm drei sehr starke Läufer zu dicht auf den Fersen. An vierter Stelle schon konnte Nikolopoulos die Laufschuhe schnüren und auch Röll war noch unter den ersten 20 Ligaathleten vertreten. Schon nach vier Laufkilometern dann war das Einzelklassement zementiert: Veith, Lange und Gebert hatten Stutzer überholt, der sicher auf Rang vier lag, direkt vor Nikolopoulos.


Auch Röll (hier im Bild) war zu Fuß gut unterwegs und holte beim laufen wieder auf Stutzer auf. Für Gabler allerdings begann auf der Laufstrecke das große Leiden. Seine Erkältung nagte an den Atemwegen und bei jedem Schritt schmerzte die Lunge. Als dann Stutzer (4.), Nikolopoulos (5.) und Röll (19.) das Zeil erreicht hatten, begann das bange Warten auf Gabler, dessen Rennzeit in Addition mit der Zeit der anderen Drei das Tagesergebnis bestimmen sollte. Nach endlosen Minuten im glücklicherweise sonnigen Zielbereich kam Gabler dann in Sicht. Er hatte alles gegeben und war als 37. eingelaufen.
Anders als Gabler konnte es Paczarkowski (im Bild) etwas lockerer angehen lassen, da er als fünfter Starter des Teams schon nach dem Radfahren wusste, dass er wohl nicht in die Wertung der ersten vier Teamathleten kommen würde.


Wie immer vergeht bei Ligarennen einige Zeit bis zur Ermittlung des Ergebnisses, aber dieses freute die Orber umso mehr: Tagesplatz drei Stand zu Buche und in der Endabrechnung der 2. Platz. Damit konnten die Kurstädter zwar den dominierenden Athleten des DSW Darmstadt den Hessenmeistertitel nicht mehr streitig machen, können aber mit dieser Saison rundweg zufrieden sein.

Aufstieg? Fragezeichen!
Da nur einen Mannschaft aus der 1. Hessenliga in die Regionalliga von Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland aufsteigt, haben die Kurstädter diesen zumindest nicht direkt schaffen können. Allerdings steht noch nicht abschließend fest, ob der DSW Darmstadt sein Aufstiegsrecht wahrnehmen wird, weshalb auch nach dem letzten Rennen der Saison noch etwas Spannung bleibt.

Endstand 1. Hessische Triathlonliga
1. DSW Darmstadt
2. TV Bad Orb / Team SPESSARTCHALLENGE
3. XXXL Team TSV Viernheim

Tageswertung Team 1. Hessische Triathlonliga Griesheim
1. DSW Darmstadt
2. 3athlon WVC Kassel
3. TV Bad Orb / Team SPESSARTCHALLENGE

Tageswertung Einzel 1. Hessische Triathlonliga Griesheim
1. Veith, Roman Tri-Force Fulda 21:13 (3) 1:07:32 (3) 35:52 (2) 2:04:37.71
2. Lange, Moritz 3athlon WVC Kassel 21:18 (4) 1:09:25 (7) 34:26 (1) 2:05:09.42
3. Gebert, Daniel 3athlon WVC Kassel 20:48 (1) 1:08:30 (5) 37:16 (6) 2:06:34.06
4. Stutzer, Tim TV Bad Orb 23:53 (17) 1:04:14 (1) 38:49 (14) 2:06:56.18
5. Nikolopoulos, Alexander TV Bad Orb 25:20 (31) 1:04:43 (2) 37:42 (8) 2:07:45.06
19. Röll, Patrick TV Bad Orb 24:00 (20) 2:16:12.04
45. Gabler, Jörn TV Bad Orb 24:39 (23) 1:15:43 (45) 44:14 (46) 2:24:36.46
52. Paczarkowski Bernd TV Bad Orb 28:55 (53) 1:18:04 (53) 43:45 (44) 2:30:44.42

Detailergebnisse 4. Lauf 1. Hessische Triathlonliga - Griesheim
http://www.hessischer-triathlon-verband.de/

Bilder 4. Lauf 1. Hessische Triathlonliga – Griesheim
http://picasaweb.google.com/timule/Griesheim2010#

Ein Wochenende, drei Länder Teil 4, Hessen # 1

Julia Nikolopoulos in Griesheim auf dem Podest


Mit der besten Radzeit aller Frauen konnte Julia sich am vergangenen Wochenende den dritten Platz beim Short Track Triathlon in Griesheim sichern.




Ergebnis Short Track Triathlon Griesheim:1. Fischer, Steffi TV Forst 24:47 1:19:02 46:20 2:30:09.58
2. Heidemann Silke TSV Amiticia Viernheim 24:31 1:19:38 47:23 2:31:32.62
3. Nikolopoulos Julia TV Bad Orb 30:08 1:18:07 45:28 2:33:43.19

Ein Wochenende, drei Länder Teil 2 - Österreich

Eine 2-Mann-Delegation unserer Triathleten hatte sich vergangenes Wochenende nach Österreich aufgemacht, um an der erstmals ausgetragenen Challenge Walchsee über die Halbdistanz teilzunehmen.

Jürgen Metzler (4:51:57h) und Adi Kohr (4:52:29), einem Zwillingspaar gleich, finishten bei kühlen Temperaturen um 16 Grad innerhalb knapp einer halben Minute. Was wie ein Duell Mann gegen Mann klingt, war leider keines, denn die bieden waren in unterschiedlichen Startgruppen auf die Strecke geschickt worden und duellierten sich damit in einem Fernduell.

In diesem Fernduell hatte nach dem schwimmen noch Kohr kanpp die Nase vorn, er hatte MEtzler 45sec abgenommen. Diese Führung konnte er dann auf dem Rad auf knapp fünf Minuten ausbauen. Beim abschließenden Halbmarathon aber drehte Metzler richtig auf und nahm Kohr knapp fünfeinhalb Minuten ab, was ihm am Ende den knappen Vorsprung einbrachte.

Ergebnisse Challenge Walchsee (Tirol, Östtrreich)
1. Weiss, Michael 3:57:15,2 27:53,7 (13.) 2:04:16,0 (1.) 1:21:02,6 (8.)
2. Cigana, Massimo 3:59:35,3 26:35,8 (7.) 2:12:30,0 (2.) 1:16:23,6 (1.)
3. Degasperi, Alessandro 4:04:52,4 26:13,1 (6.) 2:16:46,0 (5.) 1:17:53,0 (3.)

Metzler, Jürgen 4:51:57,3 (17. TM 30-34) 33:34,5 (22.) 2:36:23,6 (23.) 1:36:18,5 (10.)
Kohr, Adi 4:52:29,8 (21. TM 40-44) 32:12,6 (16.) 2:31:25,4 (15.) 1:40:55,5 (36.)

Ein Wochenende, drei Länder Teil 1 - Schweiz

Alexander Mack, unser Mann im Schweizer Exil beim Powerman Zofingen

Teil 1 der Rennberichte des vergangenen Wochenendes beginnt mit Alex' kleinem Ausflug zu DEM Duathlon-Klassiker schlechthin, dem Powerman Zofingen. Bei der kurzen Ausgabe über 10L - 50R - 5L kam Alex trotz sehr geringem Trainings im Vorfeld in 2:38h un Platz 78 von 250 Startern gut durch.

Im Originalton klingt das so:

"War das Wochenende in Zofingen: Sehr schöner Wettkampf, gute Grösse (nicht so riesig wie die IM`s, hat eher den Flair vom Moret-Triathlon, aber doch etwas grösser).

Ausgesprochen schöne Radstrecke mit Blick auf Eiger/Mönch/Jungfrau, aber...die Laufstrecke(n) ist (sind) brutal. Für mich war es spitze. Ich war in 38 Minuten bereits aus der ersten Wechselzone wieder raus, bin wie immer meinen gewohnten 30er Schnitt geradelt und hab am Ende eine 2:38 gebraucht (10-50-5). Das ist bei einer Wochenleistung von 2-5h ganz ansehnlich, finde ich. Und das Beste: Keine dicken Beine heute!!!

Grüsse, Alex"


Ergebnis Powerman Zofingen Kurzdistanz
1. Gehring Lukas, 2:13.34,6
2. Wiesner Daniel 2:14.09,3
3. Geiser Christof 2:15.21,5
[...]
78. Mack Alexander 2:38.37,0 (38.13-1:34.38-23.10)



Detailergebnisse Powerman Zofingen Kurzdistanz
http://services.datasport.com/2010/tri/zofingen/default.htm

Montag, 30. August 2010

Deutsche Meisterschaft Cross-Triathlon - Florian Brosch auf dem 3. Platz


Einen Kilometer schwimmen im von den Regenfällen der letzten Woche stark angeschwollenen Neckar. 35 Kilometer mit dem Mountainbike über schlammige Wege des Odenwalds und weitere neun Kilometer zu Fuß über Stock und sehr nassen Stein im Neckartal. Das stand für Florian Brosch vom TV Bad Orb am vergangenen Samstag auf dem Sportprogramm. An einem Wochenende, das so richtig keinen Ausdauersportler mit seinem Wetter begeistern konnte, machte sich kurz entschlossen Brosch auf den Weg zur Deutschen Meisterschaft nach Hirschhorn am Neckar/Odenwald. Eigentlich nur als Vorbereitung für sein Heimrennen, die am 18./19. September anstehende SPESSARTCHALLENGE in Bad Orb hatte Brosch seine Triathlonausrüstung zusammengepackt. Neben mehreren Spezialisten im Offroad-Triathlon war auch der deutsche Nachwuchsstar auf der Ironman-Distanz Sebastian Kienle, am Start. Brosch konnte sich also mit den Besten messen. Gegen Kienle sollten aber auch die Spezialisten keinen Erfolg haben, er gewann das Rennen und war zu jeder Zeit überlegen.

Widrigkeiten schon zu Beginn
Aufgrund der starken Strömung war die Schwimmstrecke verkürzt worden, sodass nur 900m flussabwärts zu absolvieren waren. In Weltrekordverdächtiger Zeit von weniger als sieben Minuten steig so die Spitzengruppe auf das Mountainbike, Brosch folgte nur eine dreiviertel Minute später.

Pech auf dem Rad
Rund um Hirschhorn ging es auf dann die teils abwechslungsreiche aber auch anspruchsvolle Radstrecke, die zweimal zu durchfahren war. Teils mit Schiebepassagen bergauf, nassen Wurzeln und schönen Abfahrten gespickt war es eine Radstrecke, die den Vornamen „Cross“ wirklich verdient hatte. Leider musste Brosch auf seiner Aufholjagd am Anfang der zweiten Radrunde aufgrund eines direkt vor ihm fast fallenden Athleten auch aus den Pedalen. Leider konnte er die Pedale nicht rechtzeitig lösen und kam so zu Fall und landete auf dem linken Ellenbogen. Nach einer kurzen Pause am Streckenrand aber, setzte er das Rennen unter Schmerzen fort. Gerade bergab war jeder Schlag und jedes Bremsen sehr schmerzhaft. Trotzdem überholte Brosch weiter und wechselte knapp außerhalb der ersten zehn Athleten in die Laufschuhe.

Aufholjagd zu Fuß
Endlich bei seiner Paradedisziplin dem Laufen angekommen, legte Brosch richtig los. Den Arm in Schonhaltung angelegt arbeitete er sich auf Wiesen- und Schlammboden weiter und weiter nach vorn. Als dann zum zweiten Mal an einer Brücke abgeseilt hatte - auch diese Herausforderung musste gemeistert werden - lag Brosch schon in den Top 10. Für den Orber stand am Ende trotz Verletzung die drittbeste Laufzeit zu Buche, mit der er sich auf dem 3. Platz vorarbeiten konnte.



Gipsarm als Souvenir
Die verdiente Siegerehrung, Brosch hatte in seiner Altersklasse den 3. Platz belegt, konnte Brosch allerdings nicht mehr wahrnehmen, denn dafür schmerzte der Arm zu sehr. Ein Zwischenstopp im Krankenhaus ergab dass glücklicherweise keine Knochen gebrochen sind. Trotzdem wurde ihm für einige Tage ein Gips angelegt, um den Arm ruhig zu stellen. Fraglich ist damit leider Broschs Einsatz beim Ligafinale der 1. Hessischen Triathlonliga am kommenden Sonntag, bei dem die Kurstädter noch um den Aufstieg in die Regionalliga kämpfen.

Ergebnisse Deutsche Meisterschaft Cross-Triathlon Hirschhorn/Neckar
1. Sebastian Kienle (Team Erdinger Alkoholfrei) 2:08:18 (6:59-1:26:31-34:48)
2. Alexander Haas (TSG 08 Roth) 2:10:05 (6:47-1:28:23-34:55)
3. Florian Brosch (TV Bad Orb) 2:25:55 (7:46-1:42:32-35:37)

Detailergebnisse Deutsche Meisterschaft Cross-Triathlon Hirschhorn/Neckar
http://trisys.de/Triathlon/Hirschhorn/hirschhorn.html#Xterra

Montag, 23. August 2010

'Gwunna in Viernheim # 2

Sieg im dritten Rennen der 1. Hessenliga





Der Spätsommer ist die erfolgreichste Zeit für die Bad Orber Triathleten. Schon im letzten Jahr konnten sie ihren Tagessieg beim Septemberrennen in Greisheim einfahren. Dieses Jahr war es schon im vorletzten Rennen soweit: Die Kurstädter holten in direkter Nachbarschaft zum Hauptquartier ihres Bekleidungssponsors Rono Innovations in der Besetzung Florian Brosch, Jörn Gabler, Adi Kohr, Alexander Nikolopoulos und Tim Stutzer den ersten Saisonsieg!


Der Odenwald – wie gemacht für Orber Triathleten
Schon vor dem Rennen hatten sich die Orber Hoffnungen auf eine vordere Platzierung gemacht, denn der Triathlon in Viernheim, deutschlandweit vielleicht das Kurzdistanzrennen mit der anspruchsvollsten Radstrecke liegt den radstarken Kurstädtern wie kein zweites Rennen der Saison 2010. Um nichts dem Zufall zu überlassen, war als Betreuer und Ein-Mann-Fanculb Jürgen Metzler mit angereist, der schon am Vortag seine Pflichten in Viernheim erfüllt hatte: Er belegte beim am Samstag ausgetragenen Sprinttriathlon einen hervorragenden sechsten Platz und gewann dabei die Altersklasse AK30. Da die Radstrecke mit ihren 46 Kilometern entscheidend sein sollte, war es nur konsequent, dass Nikolopoulos kurz vor dem Schwimmstart folgende Devise an die Mannschaftskollegen ausgab: „Bloß nicht im Wasser verrückt machen lassen. Unser Rennen beginnt auf dem Rad!“. Und obwohl Gabler und Stutzer schon nach dem schwimmen unter den ersten 20 Ligastartern zu finden waren, sollte die Aufholjagd der Orber erst auf dem Rad wirklich losgehen. Schnell konnten sich Brosch, Kohr und Nikolopoulos weiter im Feld nach vorn arbeiten. Dabei hatten Nikolopoulos und Brosch schon nach 30 Kilometern bei schwülwarmen Temperaturen um 32 Grad zu Stutzer aufgeschlossen. Kohr lieferte auf dem Rad einen Tag nach seinem Geburtstag ein solides Rennen und fuhr gegen Ende der Radstrecke auch an Gabler vorbei.

Solide Laufleistungen
Den Wechsel zum abschließenden Lauf über zehn Kilometer erreichten Nikolopoulos, Stutzer und Brosch innerhalb von weniger als einer Minute auf den Plätzen drei bis fünf der Ligawertung. Enteilt war ihnen zu diesem Zeitpunkt einzig der stärkste Ligaathlet des Tages, Roman Veith aus Fulda, in Schlagdistanz aber noch der Frederik Blümm (DSW Darmstadt). Kohr und Gabler nahmen die Laufstrecke um Platz 20 in Angriff.
Auf dem Zweirundenkurs um das Sportzentrum von Viernheim konnten Nikolopoulos und Brosch noch einmal richtig aufdrehen und Blümm schnell hinter sich lassen. Stutzer hingegen, ebenso wie Gabler kein Fan von Hitzerennen, musste zwei Konkurrenten vorbeiziehen lassen und kam am Ende auf Platz sieben. Kohr lief den Zehner solide durch und kam auf Platz 33. Für Gabler, der im letzten Jahr schon Pech in Viernheim hatte, wird auch 2010 nicht in wirklich positiver Erinnerung bleiben: Eigentlich neben Brosch der stärkste Läufer der Orber, musste er wegen Überhitzung mehrere Gehpausen einlegen, rettete sich am Ende jedoch noch auf Platz 37.


Ganz oben auf dem Treppchen
Dass es für eine vordere Platzierung gereicht haben konnte, wussten die Kurstädter schon früh. Dass es allerdings in der Addition der jeweils vier zeitschnellsten Athleten einer jeden Mannschaft zum obersten Platz auf dem Treppchen gereicht hatte, erfuhren sie erst unter Dusche von Jürgen Metzler, der als erster die Ergebnisliste erspäht hatte.
Vor dem letzten Ligarennen in Griesheim belegen das TEAM SPESSARTCHALLENGE damit hinter dem DSW Darmstadt den zweiten Platz in der Saisonwertung. Wenn das Team dort in zwei Wochen noch einmal so auftreten kann wie in Viernheim ist sogar der Aufstieg in die Regionalliga nicht ausgeschlossen. Das allerdings wäre wohl die größte Überraschung des Ligajahres, denn im vergangenen Jahr war die Mannschaft dem Abstiegsgespenst erst im allerletzten Rennen entronnen.


Gelnhäuser Damen mit Verstärkung auch auf dem Podest
Auch die Damen des SV Gelnhausen schafften es in Viernheim mit einem dritten Platz aufs Podest, diesmal tatkräftig unterstützt durch eine kurzfristige Leihgabe unsererseits, Julia Nikolopoulos war für die Barbarossastadt mit Zweitstartrecht am Start.


Ergebnisse 3. Lauf 1. Hessische Triathlonliga Viernheim
1. TV Bad Orb / TEAM SPESSARTCHALLENGE (Brosch, Gabler, Nikolopoulos, Kohr, Stutzer) 10:15:31h
2. XXXL Team TSV Viernheim (Brandmüller, Litters, Zemke, Radowski) 10:25:50h
3. DSW Darmstadt (Blümm, Haupt, Dröll, Picard) 10:33:55h

1. Hessische Triathlonliga Viernheim – Zwischenstand nach 3 von 4 Rennen
1. DSW Darmstadt
2. TV Bad Orb / TEAM SPESSARTCHALLENGE
3. XXXL Team TSV Viernheim

Detailergebnisse 3. Lauf 1. Hessische Triathlonliga Viernheim :
http://www.triathlon-zeitnahme.de/results/PDF/index.php?loc=/2010/2010_08_22_27._V-Card_Triathlon

Bericht Hessischer Triathlon-Verband:
http://www.hessischer-triathlon-verband.de/


Bilber: http://picasaweb.google.com/alexander.nikolopoulos/2010Viernheim#


Sonntag, 22. August 2010

'Gwunna in Viernheim!


Jürgens Reaktion nach dem ersten Blick auf die Ergebnisliste sagt alles!



BERICHT VON DER HTV-WEBSITE
HTL in Viernheim: Bad Orb ist vorne, Darmstadt gewinnt gleich zweimal
Von: SH - 22. 8. 2010

Der TV Bad Orb/Spessartchallenge belegt Rang 1 in der höchsten Hessenliga der Herren, das StartNet-Team wird Erster bei den Damen sowie in der zweiten Hessenliga


Nach dem sechsten Platz beim letzten Liga-Rennen hat sich der TV Bad Orb eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Equipe konnte sich über die Podestplatzierungen von Florian Brosch (2.) und Alexander Nikolopoulos (3.) freuen, die gemeinsam mit Tim Stutzer (7.) und Andreas Kohr (33.) den Sieg in 10:15:31 perfekt machten. Die Einzelstarter hatten dabei jeweils 1,5 Kilometer Schwimmen, 46 Kilometer Rad auf bergiger Strecke sowie 10 Kilometer Laufen zu absolvieren.
Die Lokalmatadoren von XXXL TSV Viernheim erreichten rund 10 Minuten dahinter Rang 2, der dritte Platz ging an das StartNet-Team DSW Darmstadt. Die viertplatzierte Mannschaft Tri-Force Fulda hatte mit Roman Veith den überlegenen Gesamtsieger in ihren Reihen.
Zwei Wochen vor dem HTL-Finale in Griesheim führt damit nun das Startnet-Team (5 Platzziffern) vor Bad Orb (9) und Fulda (11).

Bei den Damen waren wie bei den beiden ersten Rennen die Damen des StartNet-Team DSW Darmstadt das Maß aller Dinge. Susan Dietrich setzte sich in der Einzelwertung vor Vereinskameradin Alexandra Behrens durch, Sara Bund machte auf Rang 8 den Sieg perfekt (Gesamtzeit: 8:23:33). Etwa 48 Minuten dahiner belegte das Tri-Team Fuldatal den zweiten Gesamtrang, etwas mehr als drei Minuten vor dem SV Gelnhausen. Der verbleibende Podestpplatz der Einzelwertung ging an Isabelle Gath vom Team LahnLeander Heinz Bike. In der Gesamtwertung liegt das Startnet-Team nun deutlich vorne, in Griesheim ist aber ein spannender Kampf um Rang 2 zu erwarten, bei dem das Tri-Team Fuldatal die besten Aussichten hat. Doch auch Tri-Force Fulda, LC Olympia Wiesbaden und der SV Gelnhausen können sich durchaus noch Chancen ausrechnen.

In der zweiten Hessenliga der Männer ging der Tagessieg ans StartNet-Team DSW Darmstadt.Matthias Blatt (5.), Sebastian Steger (16.), Thomas Färber (17.) und Thomas Knibbe (20.) erreichten diesen Triumph durch eine geschlossene Teamleistung. Gut sechs Minuten dahinter folgte der SV Gelnhausen mit dem Zweitplatzierten Michael Lik und der SV Traisa. Erster der Einzelwertung wurde Georg Abel (Triathlon Team Giessen), den dritten Rang sicherte sich Martin Nickel (SBR Spangenberg). Das führende Team der Ligawertung nach drei Rennen, TaunaGas Oberursel, musste sich diesmal mit Rang 4 begnügen, liegt jedoch vor dem letzten Wettkampf in Griesheim komfortable 3 Platzziffern vor den Verfolgern aus Darmstadt.

Montag, 9. August 2010

Rennbericht von Julia Nikolopoulos zu ihrem Sieg beim Fuldataler Triathlon

Start um 8 Uhr. Als ich das las war ich für einen Moment versucht, den Start in Fuldatal sausen zu lassen. Aber auch nur für einen Moment. Denn mit 2 Stunden Anreise, einrichten der Wechselzonen etc. bedeutete das Aufstehen um vier Uhr. Na gut, was macht man nicht alles für diesen wunderbaren Sport.

Kurz vor fünf Uhr war Abfahrt – meine Freundin Ariane hatte sich angeboten, mit mir nach Fuldatal zu fahren und holte mich ab. Rad ins Auto du ab auf die Autobahn.

Startunterlagen geholt, Laufschuhe in die zweite Wechselzone gebracht und dann runter an die Fulda. Dort die erste Wechselzone eingerichtet, Neo anziehen. Bei der Wettkampfbesprechung hieß es: 17 Grad Wassertemperatur. Einstieg, ein paar Züge geschwommen (Einschwimmen traue ich mich nicht das zu nennen) und dann warten auf den Startschuss. Es ging los, das Feld setzte sich in Bewegung. Die Schlägerei blieb aus und so schwamm ich in meinem Tempo durch die Fulda. Raus, Neo aus und auf dem Weg aus der Wechselzone flogen meine Gels weg. Egal, weiter! Ariane hatte sich an einer Ecke postiert, um mir zu sagen, wie viele Frauen vor mir wären. Sie rief mir „Zwei“ zu und ich gab Gas. Anfangs geht die Radstrecke entlang der Fulda – schön zum warm fahren. Seit diesem Jahr gibt es eine neue Radstrecke, aber der Anstieg, der gerne die Triathleten ärgert, ist immer noch Teil der Radstrecke – der Knickhagener Berg. Mit 10% und mehr Steigung geht es für eine gefühlte Ewigkeit nach oben. Dann wieder runter und durch Ihringshausen, an die Fulda zurück und die Runde noch einmal. Am Anfang der zweiten Runde überholte ich eine Frau und ich dachte, mich hätte auf der ersten schon eine überholt. Ok, also immer noch zwei Frauen vor mir. Während ich das zweite Mal den Knickhagener Berg hochklettere wundere ich mich mal wieder, wie schnell die Mädels vor mir unterwegs sind. Deswegen war ich überrascht, als es auf dem Weg in die zweite Wechselzone hieß: „erste Frau“. Ich dachte nur bei mir: „Da sind die anderen beiden Mädels denen wohl durch die Lappen gegangen…“ und dann rolle ich in die zweite Wechselzone und stelle fest, dass ich wirklich die erste Frau bin! Na gut, rein in die Laufschuhe und ab auf die Laufstrecke. Diese führt in vier Runden durch ein Neubaugebiet. So richtig auf Tempo komme ich nicht und mein Darm fängt wieder an, Mucken zu machen. Auf der zweiten Runde kommt mir die zweite Frau entgegen und ich schaue, dass ich nicht langsamer werde. Nach 2:30:34h dann der Zieleinlauf – als erste Frau! Auch wenn ich mit der Laufzeit nicht zufrieden bin war es ein guter Wettkampf mit einer tollen Radstrecke, das Wetter hat gehalten und ich hatte Spaß!

Ergebnisse Triathlon Fuldatal:

1. Nikolopoulos, Julia TV Bad Orb 2:30:34

2. Seibel, Geraldine 2:54:41

3. Walz, Ramona ADAC Triathlonclub Main-Kinzig 3:05:41

Dienstag, 3. August 2010

Ironman Regensburg – Florian Brosch mit exzellenter Premiere, harter Tag für Tim Stutzer


Bei der Premierenveranstaltung des zweiten deutschen Ironmanrennens waren mit Florian Brosch und Tim Stutzer zwei Athleten des TV Bad Orb am Start. Für Brosch stand die Premiere über die Langdistanz an, wohingegen Stutzer schon einige solcher Rennen absolviert hatte. Trotz seines Rookie-Status war Brosch stark einzuschätzen, hatte er doch bei den Vorbereitungsrennen eine sehr gute Form gezeigt. Auch Stutzer hatte zuletzt mit dem Sieg beim Ligarennen in Bad Endbach aufhorchen lassen.

Bange Gesichter vor dem Start
Beiden Kurstädter aber war am Morgen des 1. August der Respekt vor den Streckenlängen und insbesondere vor dem mit einem Landstart beginnenden Schwimmen anzumerken. Die mehr als 1.800 Athleten wurden vom Strand des Guggenberger Sees, 12 Kilometer vor den Toren von Regensburg, auf die Reise geschickt, was durchaus zu einigen Gedränge führen konnte. Für die Orber Athleten aber glückte der Auftakt gut, allein mussten sie die Schwimmbrillen nach Körperkontakt mit anderen Athleten einige Male wieder auf der Nase zurechtrücken.

Stutzer vor Brosch aus dem Wasser
Als erster des Orber Duos konnte Tim Stutzer die Auftaktdisziplin in 56:20min beenden, knapp vier Minuten hinter ihm folgte Brosch in guten 1:00:58h.

Überraschend Radleistung von Florian Brosch - Stutzer mit schlechten Beinen
Auf der Radstrecke, die landschaftlich reiz- und sportlich anspruchsvoll an der Ruhmeshalle Walhalla vorbei durch den Bayerischen Wald führt,wollte dann Stutzer den Angriff auf den begehrten Startplatz für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii starten. Allein wollte der Motor nicht richtig anspringen. Trotz verhaltenem Beginn konnte Stutzer während der am Ende fast fünf Stunden auf dem Rad nie wirklich den nötigen Druck auf die Pedale bringen. So versuchte er, die Taktik anzupassen, entsprechend konservativ zu fahren, sich gut zu verpflegen und setzte darauf, dass ein guter Marathon den Tag noch retten könnte. Er stellte sein Rad nach 4:52h ab und konnte auf dem 35. Rang die Laufschuhe schnüren. Wenn Stutzer auf dem Rad enttäuschte, so ist die Leistung von Brosch umso höher einzuschätzen. Der Rookie hatte mit einer Radzeit von knapp über fünf Stunden geliebäugelt, am Ende blieb die Uhr bei 4:53h stehen, also sogar sieben Minuten unter der Zielzeit. Damit lag Brosch, dessen eigentliche Stärke das laufen ist, schon nach dem Rad fahren in aussichtsreicher Position und lediglich knapp vier Minuten hinter Stutzer.

Zum Abschluss wird es für beide hart!
Auf der Laustrecke entwickelten sich dann zwei kleinere Dramen um die beiden Orber. Zuerst sollte für Stutzer der zunächst mittelprächtige Tag noch düsterer werden - nach dem radeln verlief auch der Marathon nicht nach Plan. Wieder einmal musste er den hohen Temperaturen, in Regensburg erreichten sie am vergangenen Sonntag 30 Grad, Tribut zollen. Hitze ist Stutzers Sache nicht und trotz ständigen Kühlens überhitzte sein Organismus und er trat schon bei Laufkilometer vier einen vermeintlich langen Spaziergang an. Einziges Mittel in einer solchen Situation ist es, den Körper mit dem ihm fehlenden Brennstoff zu versorgen und ausgiebig zu kühlen. Also wanderte Stutzer von einer Verpflegungsstation zur nächsten, um dort ausgiebig zu essen, zu trinken und durch Eiswürfel für Kühlung zu sorgen.

Parallel zu Stutzers Einbruch legte Brosch in seiner Paradedisziplin los wie die Feuerwehr. Mit einer Geschwindigkeit, die, hätte er sie bis zum Ende durchgehalten, für einen Marathon von weit unter drei Stunden gut gewesen wäre, absolvierte er die erste der vier Laufrunden durch die historische Altstadt von Regensburg. Dabei konnte er den Rückstand zu Stutzer schon nach fünf Kilometern wett machen und ließ ihm am Ende weit hinter sich.

Nachdem Stutzer seinen Körper mehr als eine dreiviertel Stunde so gut als möglich zu kühlen versucht hatte, kam er bei Laufkilometer acht wieder vom gehen ins laufen. Um nicht Familie und Freunde am Rand der Strecke zu enttäuschen begab er sich nach ersten Gedanken, aufzugeben, dann doch auf die weiteren Laufrunden. Seltsamerweise konnte er diese dan fast wie ein Uhrwerk in einer Geschwindigkeit von um 5min/km abspulen. Dies war auch etwa die Geschwindigkeit, die Florian Brosch ab der Hälfte des Marathons anschlagen musste, denn es rächte sich zu diesem Zeitpunkt sein zu hohes Anfangstempo. Die zweite Hälfte des Marathons legten Brosch und Stutzer so beide in 1:47h, also fast gleich schnell, zurück.


Für Brosch, der sich zum Ende des Laufs noch einmal fangen konnte, bedeutete dies trotz des Einbruchs eine für einen Debütanten hervorragende Marathonzeit von 3:20:58h. Zusammen mit seinem soliden Schwimmsplit und der hervorragenden Radleistung schob sich Brosch damit in 9:20:42 auf den 40. Gesamtplatz vor, was den 8. Platz in seiner Altersklasse 25-29 bedeutete. Versöhnlich endete das im Mittelteil verkorkste Rennen von Tim Stutzer nach 9:51:04 als 131. der Gesamtwertung und 31. TM 35.

Hawaii ist aufgeschoben
Trotz der seines herausragenden Debüts konnte auch Brosch keinen der begehrten Startplätze für die Ironman-WM auf Hawaii erreichen, ihm fehlten am Ende lediglich sechs Minuten zum begehrten Hawaii-Ticket, bei Stutzer waren es 13 Minuten.

Ergebnisse Ironman Regensburg:
1. Al Sultan, Faris Abu Dhabi Tri Team 8:12:37
2. Böcherer, Andreas Abu Dhabi Tri Team 8:18:23
3. Goerke, Nils Triabolos Hamburg 8:22:57
[…]
42. Brosch, Florian TV Bad Orb 9:20:42 (1:01 – 4:53 – 3:20)
105. Lik, Michael SV Gelnhausen 9:42:09 (0:53 – 5:08 – 3:34)
131. Stutzer, Tim TV Bad Orb 9:51:04 (0:56 – 4:52 – 3:55)
257. Breite, René SV Gelnhausen 10:230:48 (1:07 – 5:12 – 3:54)

Detailergebnisse Ironman Regensburg:
http://services.datasport.com/2010/tri/ironman_regensburg

Bilder:

http://picasaweb.google.de/svgelnhausentriathlon/IronmanRegensburg

Freitag, 23. Juli 2010

Bad Endbach - Bericht des Hessischen Triathlonverbandes

Doppelsieg fürs StartNet-Team, auch Oberursel vorne

Alles zum zweiten Rennen der beiden höchsten Hessenligen in Bad Endbach


Nach dem Auftaktsieg in Fritzlar haben die Herren des StartNet-Team DSW Darmstadt auch das zweite Rennen der obersten Hessenliga gewonnen. Volker Hain (3.), Matthias Hähnel (4.), Felix Haupt (7.), Frederik Blüm (13.) und Philipp Hofmann (20.) setzten sich bei der Veranstaltung über die Sprintdistanz in Bad Endbach mit 1:26 Vorsprung knapp vor 3athlon WVC Kassel durch. Hier starteten David Reetz (2.), Marcel Glaser (6.), Jörg Röver (9.) und Henning Hahn (18.). Noch einmal knapp vier Minuten dahinter sicherte sich das Tri-Team Fuldatal den dritten Platz. Der Gesamtsieg im Einzelrennen ging jedoch nicht an ein Top3-Team: Es gewann in einem knappen Finish Tim Stutzer vom TV Bad Orb/Spessartchallenge.

Den Doppelsieg für das StartNet-Team machten dann die Damen perfekt: Sara Bund (4.), Jana Donnely (5.) und Monika Heindl (18.) machten mit deutlichem Vorsprung das Rennen und hatten mit Alexandra Behrens auch die überlegene Gesamtsiegerin in ihren Reihen. Rang 2 ging ans XXXL Team TSV Viernheim (Lena Kämmerer, Hannah Otto, Engela Zacher, Lorente Carina Espinar) vor Tri-Force Fulda (Ute Heres, Jutta Weigel, Elke Böhm, Petra Löffert). Diese beiden Vereine konnten sich auch die verbleibenden Podestplatzierungen im Einzel sichern: Lena Kämmerer wurde Zweite, Ute Heres Dritte.

Im dritten WEttstreit rund um den Aartalsee, dem Rennen der zweiten hessenliga konnten die Sieger der Liga-Auftaktveranstaltung ihren Triumph ebenfalls wiederholen: Vor allem die kompakte Teamleistung war es, die Rainer Hett (2.), Björn Müller (6.), Robert Lacko (7.), Daniel Kilb (11.) und Matthias Holitzer (42.) von TaunaGas SC Oberursel zum Sieg verhalf. Mit über zehn Minuten vor der zweitplatzierten Mannschaft aus Darmstadt fiel der Vorsprung dabei sehr deutlich aus. Beim StartNet-Team war es vor allem Michael Zacher, der mit Rang 4 herausragte. An dritter Stelle finishte SF Tria Roßdorf. Stärkster Athlet war Joachim Czerny.
Im Einzelrennen ging der Sieg nach Spangenberg: Martin Nickel belegte Platz 1, Eric Kappes vom SV Traisa wurde Dritter.

Mehr zum HTV: http://www.hessischer-triathlon-verband.de/

Montag, 19. Juli 2010

Zweites Rennen 1. Hessische Triathlonliga – Orber auf Platz 6 – Tagessieg durch Tim Stutzer

Trotz Nässe mit guter Leistung: Bernd Paczarkowski, Tim Stutzer, Alexander Nikolopoulos, Florian Brosch & Jörg Treffler (v.l.n.r. )



Personell geschwächt durch Krankheitsfälle und den Parallelstart von Jürgen Metzler und Johannes Goldbach beim Challenge in Roth (s. gesonderter Bericht) traten die Triathleten vom TV Bad Orb am 17.07. zum zweiten Rennen der Ligasaison in Bad Endbach an. Auf dem Programm stand ein windschattenfreies Sprintrennen über 750m schwimmen, 20km Rad fahren und 5km laufen. Für das Rennen neben der Stammbesetzung Florian Brosch, Alexander Nikolopoulos und Tim Stutzer nachgemeldet wurden die erfahrenen Athleten Bernd Paczarkowski und Jörg Treffler.

Hatte in den beiden Wochen vor dem Rennen die Sonne den Himmel über Hessen dominiert, so wartete am Aartalsee eine nasse Überraschung auf die Kurstädter: Eine Schlechtwetterfront hatte das Lahn-Dill-Bergland in tristes Grau getaucht und mit Dauerregen und kühlen Temperaturen überzogen. Aber auch von den ungünstigen äußeren Bedingungen ließen sich die Orber nicht abschrecken und starteten zu einem nassen Ausflug in den frühen Morgen. Das Schwimmen konnte Tim Stutzer als erster des Quintetts beenden, musste aber schon beim Wechsel auf das Rad Brosch und Nikolopoulos, die dicht hinter ihm den einzig warmen Ort des Tages verlassen hatten, zunächst passieren lassen. Auch Paczarkowski und Treffler schlugen sich zu Wasser wacker und kamen innerhalb von weniger als 60 Sekunden nach Stutzer an Land.

Auf dem Rad, der traditionell stärksten Disziplin von Nikolopoulos und Stutzer, wollten die Orber nun richtig angreifen. Leider aber war Nikolopoulos durch eine noch nicht vollständig auskurierte Erkältung etwas geschwächt und erreichte so „nur“ die zweitbeste Radzeit des Tages (31:04min). Stutzer hingegen konnte auf dem Rad zwei Wochen vor seinem Saisonhöhepunkt beim Ironman Regensburg überzeugen und absolvierte als einziger der 200 Starter die 21km unter 30 Minuten. So konnte Stutzer als erster der Ligastarter die Laufschuhe schnüren. Kurz danach folgten auf dem fünften Zwischenrang Nikolopoulos und auf Platz 10 dahinter nach ebenfalls starker Radleistung Brosch. Paczarkowski und Treffler absolvierten auf dem Rad ebenfalls ein gutes Rennen und wechselten im Mittelfeld auf die fünf Laufkilometer.

Hinter dem Führungsfahrrad kämpfte Stutzer dann auf der ein Mal um den Aartalsee führenden Laufstrecke darum, nicht von den stark aufkommenden Athleten aus Kassel, Viernheim und Darmstadt eingeholt zu werden. Währenddessen Brosch konnte sich um einige Plätze nach vorn schieben. Nikolopoulos hingegen Nikolopoulos, dessen Erkältung sich jetzt umso stärker bemerkbar machte, büßte einige Plätze ein. Bernd Paczarkowski konnte im Laufen, seiner Paradedisziplin, noch einige Athleten überholen. Da für die Mannschaftswertung lediglich die Zeiten der ersten vier Athleten addiert werden, konnte Jörg Treffler beim laufen einen Gang zurückschalten.

Zum Ende des Laufsplits wurde es für Stutzer noch einmal richtig eng: David Reetz (3athlon WVC Kassel) holte mit der zweitbesten Laufleistung des Tages von 16:52min gefährlich auf. Dennoch konnte Stutzer gegen halten und das Rennen in 1:02:17h lediglich sechs Sekunden vor Reetz gewinnen. Brosch erreichte das Ziel knapp eine Minute später als Achter, Nikolopoulos (1:06h) erreichte Platz 29 und Paczarkowski (1:10h) folgte auf dem 51. Rang. Abgerundet wurde das Mannschaftsergebnis durch Treffler (1:16h) auf Rang 65.

In der Addition der Einzelzeiten kamen die Kurstädter damit auf den 6. Platz der Tageswertung und liegen in der Zwischenabrechnung nach dem zweiten Rennen auf Platz 3.


Weitere Bilder: http://picasaweb.google.com/alexander.nikolopoulos/2010BadEndbach


Ergebnis 1. Hessische Triathlonliga – 2. Rennen Bad Endbach
1. DSW Darmstadt (Hein, Hähnel, Haupt Blühm, Hofmann) 4:11:41h
2. 3athlon WVC Kassel (Reetz, Glaser, Röver, Hahn) 4:13:07h
3. Tri-Team Fuldatal (Langlotz, Lieblein, Korell, Rudel, Koch) 4:17:01h
[…]
6. TV Bad Orb (Brosch, Nikolopoulos, Paczarkowski, Stutzer, Treffler) 4:22:09h

Deatilergebnisse 1. Hessische Triathlonliga – 2. Rennen Bad Endbach: http://results.mikatiming.de/2010/aartalsee


1. Hessische Triathlonliga - Zwischenstand nach 2 von 4 Rennen
1. StartNet-Team DSW Darmstadt
2. Tri-Team Fuldatal
3. TV Bad Orb/ Team Spessartchallenge


TV Bad Orb beim Challenge Roth – Bestleistung für Metzler, gelungene Premiere für Goldbach

Einen Tag nach dem Mannschaftsrennen in Bad Endbach stand mit dem Challenge Roth über die Ironmandistanz (3,8 – 180 – 42,129) der Saisonhöhepunkt für die Orber Athleten Jürgen Metzler und Johannes Goldbach an. Metzler hatte nach seiner gelungenen Premiere im Vorjahr beim Ironman in Frankfurt eine neue Bestzeit, im Idealfass unter 9:45h, angepeilt. Für Goldbach stand im Fränkischen das Debut über den „langen Kanten“ an.

Bei fast idealen äußeren Bedingungen, moderatem Wind Temperaturen die im Tagesverlauf die 25-Grad-Marke kaum übersteigen sollten, machten sich die Kurstädter am frühen Morgen im Main-Donau-Kanal an ihr Tagwerk. Der erste Teil war für Metzler in guten 1:06h absolviert und auch Goldbach schlug sich in 1:14h beachtlich.

Da am Tag des Fabelweltrekords für Frauen, die Engländerin Chrissie Wellington kam als Gesamt-7. in 8:19h ins Ziel, auch für das Rad fahren gute Bedingungen herrschten, konnten Metzler und Goldbach auch hier ein gutes Tempo anschlagen. Metzler lag zunächst auf Kurs, die 180km in unter fünf Stunden zurückzulegen, die zweite Durchfahrt des längsten Anstiegs der Strecke, des Kalvarienbergs in Greding aber, ließ ihn diese Aussicht vergessen und Metzler erreichte den Wechsel zum laufen nach 5:09h auf dem Rad. Goldbach fuhr etwas dahinter ein sehr konstantes Rennen und konnte diesen Teil des Rennens in 5:19h hinter sich bringen.

Den abschließenden Marathon, für Goldbach die große Unbekannte des Tages ging er mit einem auf eine Zeit von 3:15h gerichteten Tempo an. Auch Metzlers Tempomat musste sich nach etwas zügigem Beginn (Zielzeit 3:05h) noch nachjustiert werden. Das Finetuning aber hatten beide Kurstädter nach spätestens 5km durchgeführt und Metzler lief danach wie ein Uhrwerk auf einen Marathon von 3:25h zu. Goldbach konnte sich gar nach einem Zwischentief zwischen Laufkilometer 25 und 30 erholen und auf dem letzten 5km noch einmal zulegen. Metzler hingegen konnte das Polster seiner schnellen ersten Kilometern ins Ziel retten und am Ende stand für eine Marathonzeit von 3:23:13h zu Buche, was in der Addition eine Zeit von 9:42:06h bedeutete. Nach der von Alexander Nikolopoulos vor zwei Wochen in Frankfurt aufgestellten Ironman-Bestzeit des TV Bad Orb von 9:07h bedeutete dies die zweitbeste Ironman-Zeit eines Orber Athleten.

Mit der Steigerung auf den letzten fünf Kilometern sicherte sich Goldbach eine Marathonzeit von locker unter 3:45h und beendete seine Ironman-Premiere nach starken 10:22:33h.


Ergebnis Challenge Roth (18.07.2010)
1. Henning, Rasmus (DK) 7:52:36h
2. Kienle, Sebastian (GER) 7:59:06h
3. Llanos, Eneko (ESP) 8:02:33h
[..]
158. Metzler, Jürgen (GER) 9:42:06h
546. Goldbach, Johannes (GER) 10:22:33h

Detailergebnisse Challenge Roth: http://www.challenge-roth.com/de/index.html

Dienstag, 13. Juli 2010

Erfolgreiches Abschneiden Orber Triathleten beim 21. Abendtriathlon in Kassel

Die weite Anreise zum Clausthaler Abendtriathlon im fernen Kassel am Samstag, den 03.07.2010, hat sich gelohnt. Und das obwohl der Wettkampf überdies mitten in die Live-Üvertragung des WM-Klassikers "Deutschland - Argentinien" fiel. Für Jürgen Metzler und Adi Kohr vom Team Spessartchallenge sollte es eine erfolgreicher Kurztriathlon über 1500m Schwimmen, 38km Radfahren und einem abschließenden 10km-Lauf werden. Kohr, seit jeher ein guter Schwimmer, entsprang dem Wasser der Fulda nach etwas über 20 Minuten auf dem 16. Rang. Metzler folgte als 19. etwa eine Minute später. Beide Athleten konnten auf dem Rad eine ordentliche Leistung abrufen und fuhren vor auf die Plätze 10 (Kohr) bzw. 13 (Metzler), und das obwohl die Radstrecke mit bissigen Anstiegen und das tropische Wetter ihr bestes gaben, schnelle Wettkampfzeiten zu vermasseln. Beim abschließenden Lauf konnte Metzler seine läuferische Stärke mit der drittbersten Laufzeit aller Athleten unter Beweis stellen und spurtete am Ende auf den 9. Gesamtrang. Mannsschaftskollge Adi Kohr ließ es beim Laufen etwas gemächlicher angehen und landete am Ende auf Platz 12. Zudem gewann Kohr Bornze in der Altersklassenwertung M40. Alles in Allem eine gelungene Reise in Hessens Norden. Und ein passabler letzter Test für Metzlers Saisonhighlight, der Challenge Roth über die Ironmandistanz am 18.07.2010.

Montag, 5. Juli 2010

IRONMAN Germany - Alex Nikolopoulos mit sicherer Hawaii-Qualifikation


(In neuen Schwimmanzug zur Bestzeit über 3,8km - Julia Nikolopoulos)

Heiss war es beim Ironman in Frankfurt am Wochenende und die Athleten waren heilfroh, dass die Temperaturen vom Samstag nicht auch am Sonntag herrschten. Trotzdem mussten die Athleten am Morgen ohne Neoprenanzug ins Wasser.

Erste Bestzeit im Langener Waldsee
Für das Eisenpaar Alexander und Julia Nikolopoulos vom TV Bad Orb begann der Tag also ohne den helfenden Auftrieb des Schwimmanzuges, trotzdem konnte insbesondere Julia mit 1:15h eine neue persönliche Bestzeit über die 3,8km aufstellen. Auch Alexander hielt das Zeitdefizit in Grenzen, kam nach 1:05h aus dem 26° warmen Langener Waldsee.

Zweite Bestzeit in der Wetterau
Beide wollten dann auf dem Rad ihre Stärken ausspielen, was Alexander auch bravourös gelang. Mit 4:34h für die in diesem Jahr 185 statt sonst 180km lange Radstrecke war er schnellster Amateur; nur 8 Profiathleten absolvierten die beiden Runden durch die Wetterau schneller. Auf der ersten dieser beiden Runden lief auch Julias Rennen noch nach Plan und sie sammelte Athletin für Athletin ein. Leider aber erwischte sie keinen perfekten Tag und musste an steilsten Anstieg der zweiten Runde, dem Hühnerberg vor Niederdorfelden den ein oder, anderen Gang zurückschalten. Während Alexander sich Position für Position nach vorn arbeitete und am Ende der Radstrecke an Position zwei der AK 35 lag, konnte Julia also nicht wie gewohnt aufholen. Trotzdem gelang es ihr, auf dem Rad 13 Konkurrentinnen zu überholen und als 5. ihrer Altersklasse in die Laufschuhe zu wechseln.

Hitzeschlacht am Main


(Alexander Nikolopoulos)



Auf den vier Runden, die die Eisenmänner und –frauen am Main absolvieren müssen begann dann der härteste Teil des Tages, denn die Temperaturen aus der an Schatten armen Strecke näherten sich dann doch der 30-Grad-Marke. Die machte insbesondere Julia zu schaffen, die schon auf der ersten Laufrunde ihr geplantes Tempo nicht einschlagen konnte. Auf Laufrunde zwei und drei fing sie sich aber und kämpfte sich nach einer schwierigen vierten Runde nach 11:08h als 10. der Altersklasse 30-34 in das Ziel auf dem Römerberg. Nach seinem Parforceritt musste auch Alexander auf der Laufstrecke etwas Gas herausnehmen, konnte eine Podiumsplatzierung bis kurz vor dem Ziel halten. In Richtung eines Marathons von 3:10h absolvierte er die ersten beiden Laufrunden. Zwar büßte auch er auf den letzten 21 Kilometern noch an Tempo ein, konnte aber dennoch einen Platz unter den Top30 der Gesamtwertung festigen. Vom dritten Platz wurde er dann leider während eines Stopps auf dem stillen Örtchen verdrängt und am Ende fehlten ihm lediglich 48 Sekunden auf Platz 3.

Das familiäre Happy End allerdings gab es trotz Julias schwerem Tag, denn mit dem 4. Platz der Altersklasse sicherte Alexander den Herbsturlaub der Familie auf Hawaii, wo er am 09. Oktober zum dritten Mal bei der Ironman-WM an den Start gehen wird.

Ergebnis Ironman-EM, Frankfurt – 04.07.2010
Männe
r
1. Andreas Raelert (GER) 8:05:15 (47:34-4:20:35-2:53:27)
2. Timo Bracht (GER) 8:10:22 (48:02- 4:31:14-2:47:37)
3. Chris McCormack (AUS) 8:14:43 (47:54–4:33:33-2:49:57)
4. Cameron Brown (NZL) 8:18:33 (48:04-4:33:50-2:53:04)

25./4. TM35 Alexander Nikolopoulos 9:07:58 (1:04:50 – 4:34:54 – 3:23:38)

Frauen
1. Sandra Wallenhorst (GER) 9:04:27 (0:58:57-5:01:37-3:00:15)
2. Caroline Steffen (SUI) 9:06:42 (0:52:58-5:01:21-3:08:54)
3. Yvonne van Vlerken (NED) 9:10:21 (0:57:09-5:03:34-3:05:51)

41./10. TW30 Julia Nikolopoulos (GER) 11:08:29 (1:14:29 – 5:21:29 – 4:28:24)

Detailergebnisse: www.ironman.de

Dienstag, 29. Juni 2010

Vier Siege in Folge! Kohr „King“ von Bad König

Zum vierten Mal in Folge gewinnt der Gelnhäuser Ausdauersportler Adi Kohr den Triathlon in Bad König. Der über die Sprintdistanz ausgetragene Wettkampf über die Distanz von 500m Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen forderte den 150 Teilnehmern bei warmen Temperaturen im Odenwald alles ab.

Lokalmatador Tim Koch vom VfL Michelstadt, der noch vor zwei Wochen beim Moret-Triathlon Kohr klar distanzierte, hatte gegen den ehemaligen Bundesligastarter keine Chance. Nach 1:06,20 Stunden, mit 55 Sekunden Vorsprung vor Koch, durchlief der für das ‚Team Spessartchallenge’ startende Athlet das Zielband. Schon seit Jahren versucht Koch, den Gelnhäuser Athlet zu schlagen. „Im Gegensatz zu Kohr fehlt mir einfach die Grundschnelligkeit im Laufen und Schwimmen, da komme ich einfach nicht mit.“, bilanziert Koch das Rennen nach dem Zieleinlauf im schönen Kurpark von Bad König. Bei einem kalten Energiegetränk im Schatten der hohen Bäume des Parks fügt der Sieger hinzu: „Kurze Distanzen sind meine Lieblingsstrecke. Mein hohes Geschwindigkeitsniveau, das ich mir vor vielen Jahren während des Leichtathletiktrainings unter Willi Bechtold beim Turnverein Roth antrainiert habe, steht mir heute noch zur Verfügung. Die Kombination aus zwei Sportarten, wie Leichtathletik und Schwimmen, sind hervorragende Sportarten, da der Körper durch die unterschiedlichen Belastungen und koordinativen Ansprüche sehr gut gekräftigt und trainiert wird. Kinder und Jugendliche profitieren von einem abwechslungsreichen Training in unterschiedlichen Sportarten ein Leben lang.“

Montag, 21. Juni 2010

Quarterman Buchköbel - Rennbericht Alex

Hier der Link:

http://www.nopogobiker.de/blog/?p=431
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Quarterman Buchköbel - Doppelsieg für Julia und Alexander Nikolopoulos



(v.l.n.r.: Alexander Nikolopoulos, Julia Nikolopoulos, Jörg Treffler)



Der Quarterman Bruchköbel heißt deshalb „Quarter“-Man weil bei diesem Rennen genau ein Viertel der Ironman-Distanz vom 3,8km schwimmen, 180km Rad fahren und 42,195km laufen zurückzulegen ist. Die Athleten schwimmen im unbeheizten Freibad von Bruchköbel also 950 Meter, fahren 45km durch die vordere Wetterau und laufen abschließend 10,5km zurück zum Freibadgelände.

Die beiden Neuzugänge des TV Bad Orb, Julia und Alexander Nikolopoulos, waren dieses Jahr angetreten, ihre im Vorjahr noch für die Eintracht Frankfurt errungenen Titel zu verteidigen. Beide hatten 2009 nach etwas verkorkstem Schwimmauftakt auf der Radstrecke den entscheidenden Vorsprung herausholen können.

Aufholjagd auf dem Rad
Auch in diesem Jahr mussten beide zunächst ein kleines Defizit nach dem Schwimmpart wettmachen. Im Becken Matthias Hähnel, Bundesligastarter des DSW Darmstadt bereits drei Minuten auf Alexander Nikolopoulos herausgeschwommen. Ähnlich verhielt es sich bei Julia Nikolopoulos, die nach 950m ein Defizit von knapp einer Minute gegenüber der Führenden (Lisa Merget -OPTIMUM Augenoptik) aufwies. Wie im Vorjahr aber konnten beide auf der Radstrecke ihre Stärke ausspielen und sich einen entscheidenden Vorsprung erarbeiten. Dabei fuhren beide mit 1:07:47h bzw. 1:19:29h jeweils Tagesbestzeit.

Auslaufen und harter Kampf zu Fuß
Der abschließende Lauf wurde für Julia Nikolopoulos fast zu einem lockeren auslaufen, denn sie hatte sich auf dem Rad einen Vorsprung von fast neun Minuten auf die Zweitplatzierte erarbeitet. Ungefährdet erreichte sie damit nach 2:21:25h das Zeil als erste Frau vor der schnellsten Läuferin des Tages Lisa Merget (OPTIMUM Augenoptik) und Verena Volz (TriTeam ATZ-Rhein-Main).

Spannender war das Rennen der Männer, in dem Alexander Nikolopoulos erheblich mehr Mühe hatte, die Konkurrenz in Schach zu halten, obwohl er davon so richtig nichts wissen konnte. Trotz überlegener Radbestzeit betrug sein Vorsprung gegenüber dem Zweitplatzierten Christian Mokros zu Beginn der Laufstrecke lediglich 45 Sekunden. Nur wusste Nikolopoulos davon nichts, denn Mokros war in einer der vorderen Startgruppen ins Rennen gegangen. Damit kam es auf der Strecke nicht zum direkten Duell und Nikolopoulos musste allein gegen die Uhr kämpfen. Obwohl Mokros im virtuellen Duell noch einmal bedrohlich nahe kam, Nikolopoulos konnte gegenhalten und nach 2:00:37h einen knappen Vorsprung von 23 Sekunden ins Ziel retten. Weitere zweieinhalb Minuten später komplettierte der zweite DSW-Athlet Matthias Hähnel das Podium in 2:03:27h.


Nach längerer Triathlonpause konnte mit Jörg Treffler ein weiterer Orber Athlet in 2:47:47h ein respektables Comeback abliefern.

Ergebnisse Quarterman Bruchköbel (0,95-45-10,5)



Frauen



1. Nikolopoulos, Julia TV Bad Orb 2:21:25 (17:38 - 1:19:29 - 44:18)
2. Merget, Lisa OPTIMUM Optik 2:30:30 (16:23 - 1:32:03 - 42:04)
3. Volz, Verena TriTeam ATZ-RhMa 2:31:30 (17:48 - 1:26:38 - 47:04 83




Männer
1. Nikolopoulos, Alexander TV Bad Orb e.V. 2:00:37 (16:08 - 1:07:47 - 36:42)
2. Mokros, Christian DSW Darmstadt 2:01:00 (12:45 - 1:11:46 - 36:29)
3. Hähnel, Matthias DSW Darmstadt 2:03:27 (13:16 - 1:12:53 - 37:18)
167.Treffler, Jörg TV Bad Orb 2:46:47 (17:37 - 1:26:18 - 1:02:52)

Detailergebnisse Quarterman Bruchköbel
http://www.trisys.de/