V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Montag, 28. Mai 2018

RaceNEWS: Ein Derby in aller Freundschaft

SVG holt beim Regionalligadebüt Platz 5 – TV Bad Orb gelingt nach Ausfall von Michael Lik nur Platz 7 – Zweite Mannschaft wird 10. in der 1. Hessenliga – Tabea Sander mit starkem 5. Rang in der offenen Wertung

Rivalität sieht wahrlich anders aus. Zumindest wenn man die Entstehungsgeschichten der Triathlonteams des TV Bad Orb und des SV Gelnhausen blickt, wird dies schnell klar. 2004 waren es allen voran der gebürtige Gelnhäuser Adi Kohr, der sich für die Idee der Orber begeisterte, in der neu gegründeteten Hessenliga für den TV Bad Orb als Vereinsmitglied aktiv zu werden. Aushelfen bei den ersten Orber „Gehversuchen“ im Ligabetrieb musste zudem Egmont Pietruschka, noch heute aktiver Traithlet im SVG und trotzdem mit seiner Anwaltskanzlei ein Förderer des Bundesliga-Projekts der Damenabteilung der Kurstädter. Und auch im Damenbereich sind seit jeher die Verbindungen eng verknüpft. Zunächst hatten die Orber gar keine Damentruppe auf Ligaebene, sondern der SVG leitstete vorbildliche Arbeit. Mit Nina Vabic und Julia Hündersen wechselten dann nach der Abmeldung des Gelnhäuser Damenteams gleich zwei weitere SVG-Sportlerinnen zum TV Bad Orb, als dieser sich anschickte, mit der neu formierten Damenabteilung sportlich für Furore zu sorgen. All dies sind Beweise dafür, dass seit jeher eher ein freundschaftliches denn ein rivalisierendes Verhältnis zwischen den beiden Triathlon-Abteilungen herrschte. Zudem begegnete man sich im Ligabetreib als Konkurrent bis zum vergangenen Sonntag noch nie. Stets wetteiferte man in unterschiedlichen Ligen. Bad Orbs erste Garde seit 2011 in der höheren Regionalliga, die zweite Mannschaft der Kurstädter kämpfte sich erfolgreich hoch bis in die erste Hessenliga, während die zweite Mannschaft des SVG in der 4. Hessenliga sportlich ihr Bestes gibt. Durch den Aufstieg der ersten Garde des SVG in die Regionalliga kam es beim Ederauen Triathlon nun endlich zum Aufeinandertreffen.
Die Main-Kinzigtal-Allstars
Ligaauftakt beim Ederauen Sprint: SVG hat im MKK-Derby die Nase vorn
Nach 750m Schwimmen, 20km Radfahren inklusive zweier garstigen Anstiege und einen flachen abschließenden 5-Kilometer-Lauf hatte der SVG die Nase vorn. In der Endabrechnung aller 12 Teams landete der SVG auf Rang 5, Bad Orb gelang trotz dem Ausfall von Erfolgsgarant Michael Lik Rang 7. Den Tagessieg holte der Schwimmclub Oberursel.
Mit einem erwartungsgemäß starken Schwimmauftakt der Gelnhäuser Truppe setze vor allem David Behnsen gleich ein Ausrufezeichen und entstieg mit der schnellsten Schwimmzeit des Tages dem Wasser. Zu dieser Zeit hatte Bad Orbs Vorzeige-Sportler, Florian Brosch, bereits mehr als zwei Minuten Rückstand aufgebrummt bekommen. Doch dann begann seine Aufholjagd. Im Ziel hatte Brosch lediglich Tagessieger Uwe Drescher aus Darmstadt und den diesjährigen Sieger des Kinzigtal-Triathlons und des Kinzigmans – Vincent Größer - vor sich. Mit dem Podestplatz legte Brosch den Grundstein für Rang 7 seines Teams, das ersatzgeschwächt, den Ausfall von Michael Lik kompensieren musste. David Behnsen als bester SVG-Athlet kam auf Rang 9 ins Ziel. „Für uns ist ein Ausfall immer schwer zu kompensieren. Die Regionalliga hat wirklich in den letzten Jahren enorm an Leistungsdichte zugenommen. Wenn es uns nicht gelingt, dass die besten 4 Starter unter den ersten 20-30 Athleten ins Ziel kommen, wird es schwer, in der Endtabelle unter den ersten 4 Teams der Liga zu landen. Ein 7. Rang ist von daher ein gutes Ergebnis im Mittefeld“, so Florian Brosch zur großen Konkurrenz in Deutschlands dritthöchster Liga. Und zu dieser Konkurrenz stößt jetzt auch noch der SVG als zweites Team aus heimischen Gefilden hinzu. Neben David Behnsen bewiesen an diesem Wochenende Christian Senzel (24.), Felix Gundlach (27.), Rafael Ruppel (33.) und Andreas Hinrich 47.), dass sie in dieser Liga durchaus konkurrenzfähig sind. Maximilian Ostermeier (20.), Adi Kohr (35.), Alex Wallrath (44.) und Jörn Galber (45.) komplettierten das Orber Team. Das nächste Aufeinandertreffen folgt beim Nibelungen-Triathlon in Worms; in aller Freundschaft versteht sich.

Bad Orbs zweite Mannschaft kommt mit Rang 10 in der 1. Hessenliga an

Was von der Platzierung her für die erste Mannschaft eher weniger erhofft, ist für das zweite Team eine passable Leistung. In der mit 13 Teams voll besetzten höchsten Hessenliga erkämpften die Orber Buben  beim selben Wettkampfformat den 10. Platz in der Teamwertung. Marco Weisbecker (28.) lieferte einen starken Auftritt und wurde bester Orber. Die weiteren Starter waren Simon Brend’Amour (39.), Jürgen Metzler (41.), Sebastian Heinl (57.) und „Liga-Debütant“ Phillip Huth (59.). Erwähnenswert ist, dass es wirklich knapp herging in dem sehr kompakt agierenden Starterfeld. Allein Brend’Amour und Metzler konnten auf dem letzten Laufkilometer noch 4 Konkurenten überholen, was letztlich mit ein Anteil daran hatte, dass sich die Kurstädter in der Endtabelle gerademal um einen Punkt in der Pltzziffernaddition vor den Verein aus Traisa schob. Dominant gesiegt hat in der 1. Hessenliga der TuS Griesheim. Das nächste Rennen der 1. Hessenliga findet am zweiten Juniwochenende im Rahmen des Darmstädter Woogsprints statt. 

Tabea Sander brilliert mit Rang 5 in der offenen Wertung  
Einen weiteren Testwettkampf im Hinblick auf ihren ersten Einsatz für den TV Bad Orb in der zweiten Bundesliga absolvierte Vereinsneumitglied Tabea Sander. Als viertbeste Schwimmerin kam sie aus dem Wasser – lediglich drei männliche Starter waren bei der Auftaktdisziplin schneller. Am Ende musste sie aber 4 Athletinnen ziehen lassen und brachte ein ordentliches Ergebnis für einen Testwettkampf hinter sich. Das erste Rennen der zweiten Bundesliga wird ebenfalls beim Darmstädter Woogsprint ausgetragen.

Sonntag, 27. Mai 2018

Katha Kreit im Interview: Mein Weg zum IRONMAN Klagenfurt

Während sich die Orber Jungs auf kurzen Triathlonstrecken die Kante geben, hat Katha Kreit dieses Jahr ein langes Ding im Fokus - den IRONMAN Klagenfurt. In fünf Wochen geht es für die Offenbacher Orberin an die Startlinie in Österreich, an den malerischen Wörthersee. Im Interview gibt's Hinweise, wie man sich in einer Langdistanz-Vorbereitung fühlt und was da alles abtrainiert werden muss, damit man lächelnd die Ziellinie überquert. Face it...!




Dienstag, 22. Mai 2018

RaceVORSCHAU: Saisonauftakt für die Herrenteams des TV BAD ORB

Regionalliga- & Hessenliga-Auftakt in Fritzlar

Im Nordhessischen Fritzlar steht am kommenden Wochenende der Saison-auftakt der ersten Hessenliga und der Regionalliga Mitte im Triathlon an. Beide Herrenteams des TV BAD ORB gehen an den Start. Die zweite Mannschaft reist als Aufsteigerteam der vergangenen Saison an und versucht beim Saisonauftakt in Hessens höchster Liga Fuß zu fassen. Die erste Garde der Kurstädter kämpft in der Regionalliga Mitte – dem Verbund aus den besten Teams der Landesverbände Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland - um den begehrten Aufstieg in die Zweite Triathlon Bundesliga. Für alle Ligen steht in den Ederauen von Fritzlar ein Sprint-Triathlon an. Nach 750m im Schwimmbad, stehen 20 Radkilometer und ein abschließender 5km-Lauf für die Athleten an. Erstmals kommt es in dieser Saison zum „Derby“ zwischen dem befreundeten SV Gelnhausen. Angedacht war regulär eigentlich das der Wettstreit zwischen Bad Orbs zweiter Mannschaft und der ersten Mannschaft des SVG in der ersten Hessenliga. Dadurch jedoch, dass eine andere Mannschaft ihr Aufstiegsrecht nicht annahm, rückte der SVG als Aufsteiger in die Regionalliga nach. Nun kommt es zum Kräftemessen zwischen den besten Orbern und Gelnhäusern auf höchster Ebene. Dafür reisen die Orber top besetzt an: Mit Florian Brosch, Michael Lik und Neuzugang und Ex-Zweitligastarter Maximilian Ostermeier haben die Kurstädter Athleten in ihren Reihen, die Vorne mitmischen können. Außerdem ergänzen Jörn Gabler und Altmeister Adi Kohr das Regionalligateam; beide sind mit großer Ligaerfahrung ausgestattet und immer in der Lage, auf diesem Niveau Ausrufezeichen zu setzen für das Team.
Der Leader im Regionalligateam: Flo Brosch
Die zweite Garde der Orber möchte zeigen, dass die 4 Aufstiege innerhalb von 5 Jahren kein Zufall waren. Mit Sebastian Heinl, Jürgen Metzler, Phillip Huth, Marco Weisbecker, und Simon Brend’Amour bietet der TV Bad Orb eine zuverlässige Truppe auf, bei der fast alle auf jahrelange Ligaerfahrung zurückschauen können. Lediglich Phillip Huth debütiert in Hessens Oberhaus im Ligabetrieb. 

Neuzugang mit Bundesliga-Erfahrung: Max Ostermeier
„Es ist immer spannend, wenn das erste Ligarennen der Saison ansteht. Jeder ist aufgeregt und freut sich, in unserem geliebten Einzelsport auch wieder im Team antreten zu dürfen. Das Aufeinandertreffen mit dem SVG ist da ein netter Nebeneffekt, der auch nochmal eine Extraportion Motivation für jeden aus der ersten Mannschaft sein wird. Wir wissen um die Stärke der Gelnhäuser. Gerade im Schwimmen sind sie traditionell sehr stark. Alles in allem ist es jedoch bereits jetzt schon eine unfassbare Leistung, dass mit Gelnhausen und Bad Orb zwei Teams aus der Region auf diesem hohen Niveau sportlich vertreten sind. Das ist Werbung für unseren tollen Sport und für beiden Vereine aus dem Main-Kinzig-Kreis“, so Abteilungsleiter Jürgen Metzler vor dem Saisonauftakt.  


Samstag, 12. Mai 2018

Nachgereicht: Team Spessartchallnge dominant bei bei einem neuen Format: SwimRun Urban Challenge in Frankfurt

Maximilian Ostermeier und Florian Brosch siegen im Team vor Vereinskamerad Simon Brend'Amour und seinem Mitstreiter Sascha Robertson
 
Eine SwimRun Challenge ist ein - ursprünglich aus Skandinavien stammendes Wettkampfformat, bei dem ursprünglich zwischen Inseln geschwommen und diese Läuferisch überquert wurden. Dementsprechend gilt es, viele Wechsel zwischen den disziplinen zu bewältigen. Es wird mit Schuhen, Pullboy und Paddels geschwommen und gelaufen, im Team sind sogar auch Zugleinen erlaubt; Haiuptsache, man überwindet die vorgegebene Strecke schnellstmöglich. 
Bei iher ersten Austragung in Frankfurt galt es, ca. 300m zu Schwimmen, dann ca. 2,1 km zu laufen (Asphalt und Feldweg). Das Ganze fand im und um das Freibadgelände Eschersheim statt. Die Runde musste ganze 7-mal absolviert werden inklusiver der 13 Wechsel zwischen den Disziplinen. In Summe waren die Athleten bei der Erstaustragung Ende April insgesamt 16,8 km bei herrlichen Temperaturen unterwegs. 
Das Siegerteam Ostermeier/Brsoch
Gleich zwei Teams machten sich auf, um die Farben des Team Spessartchallenge TV BAD ORB hochzuhalten. Gar dominant traten dabei das Duo Florian Brosch & Max Ostermeier auf, die nach 1:36 Stunden deutlich siegten. Auf Rang zwei landete abgeschlagen, jedoch nur vom Siegerteam das Duo - bestehend auch Teamkollege Simon Brend‘amour, der gemeinsam mit Kumpel Sascha Robertson nach 1:56 Stunden die Ziellinie überquerten. Ein besseres Teampotraining der ersten und letzten Traithlondisziplinen "kompiniert" kann man sich wohl kaum vorstelllen. Die Orber Buben scheinen in Form zu sein. 
Silber ging an Brand'Amour/Robertson
Die Orber Buben

Sonntag, 6. Mai 2018

Dana Wagner gewinnt Kinzigman - Hessenmeisterschaft MTB in Bad Orb - Interview

Auf den Artikel klicken, dann kann man den besser lesen.

Wagners Triumph in Bildern und Hessenmeisterschaft MTB in Bad Orb - Nikolopoulos gewinnt Silber im Elite-Rennen - Marco Weisbecker im Interview


Montag, 30. April 2018

Starkes Teamergebnis beim Kinzigtal-Triathlon - Streckenrekord durch Lisa Gerß


Lisa Gerß pulverisiert den von Julia Ertmer aufgestellten Streckenrekord aus dem Jahr 2017

Ganze 30 Sekunden schneller absolvierte das Teammitglied der Bundesligamannschaft den Kurs in Gelnhausen als die Hawaii-Altersklassen-Weltmeisterin. Auch die Zweitplatzierte Dana Wagner blieb 40 Sekunden unter ihrer letztjährigen Bestzeit. Antonia Gardeike schwamm sensationell 6:45 Min über 500 m - da konnte keine Frau mithalten, auch nicht die Erst-Bundesligaathletin Franziska Schildhauer - nur drei Männer waren im Wasser schneller als die eingebürgerte Orber Vereinsathletin.

Katha Kreit belegte, trotz hartem Training für ihr Saisonziel 'Ironman Klagenfurt,' einen sehr guten 9. Platz. Lea Brand schwamm gute 7:30 min und lief 21:52 min über 5 km - eine sehr gute Gesamtleistung des Teams. Mareike Czakert finishte auf Platz 27. Bedenkt man, dass Brand, Gardeike und Czakert noch letztes Jahr auf wesentlich kürzeren Strecken unterwegs waren, kann man erahnen, welches Potential in den 16- und 17-jährigen Athletinnen liegt. Besonders glücklich äußerte sich auch Hannelore Heinl nach dem Zieleinlauf im Freibad:
"Ich hatte einen platten Reifen und  habe dennoch weiter gemacht - wegen so einer Lappalie darf man doch den Wettkampf nicht beenden".

Bei den Männern kämpften die beiden Teamkollegen Florian Brosch und Max Ostermeier mit und gegeneinander in der Spitzengruppe über die ganze Renndauer. Brosch hämmerte dabei mit seiner neuen Waffe 'CUBE C68' über den Radkurs von Gelnhausen nach Wächtersbach und zurück - und rannte noch 17:34 min über die Wendepunkt-Laufstrecke. Ostermeier  wechselte mit knapp 20 Sekunden Rückstand auf Brosch und setzte gleich zu Beginn der Laufstrecke ein Ausrufezeichen; dabei holte er gleich auf dem ersten Kilometer seinen ehemaligen Teamkollegen Sven Bartels vom Triathlonteam Wetterau ein - musste aber gegen Ende des Rennens ein wenig den Speed reduzieren und Bartels wieder ziehen lassen - Gesamtplatz 8 für Ostermeier: "Es ist noch früh im Jahr, in einem Monat kann ich kontern", so Ostermeier selbstbewusst.

Beide Athleten offerierten mit Gesamtplatz 5 und 8, dass sie für die anstehende Regionalligasaison gerüstet sind. Teamkollege Jörn Gabler zeigte an diesem herrlichen Sonnentag mit einer sehr guten Laufzeit von 19:32 min, dass er ein wichtiger Mann für das große Ziel "Aufstieg" ist.

Michael Radermacher, der 17 Sekunden nach Gabler ins Ziel lief, hatte nette Worte für die Triathlonabteilung des SV Gelnhausen übrig:

"Das war ein top organisierter Wettkampf, ich komme schon seit Jahren sehr gerne nach Gelnhausen.
Hier merkt man, dass die Organisatoren viel 'Herzblut' in den Wettkampf stecken, das ist nicht selbstverständlich".

Nebenbei stellte das Team Spessartchallenge TV Bad Orb mit insgesamt 16 Startern die größte Teilnehmergruppe aller gemeldeten Vereine.

Gerß, Wagner, Gardeike, Brosch und Parczarkowski holen den Altersklassensieg!

Die Ergebnisse

1.  Lisa Gerß 59:25                             1. AK
2.  Dana Wagner 1:01,03                    1. AK
7.  Antonia Gardeike 1:03,56             1. AK
9.  Katha Kreit 1:05,28                       2. AK
11.  Lea Brand 1:06,15                       2. AK
27.  Mareike Czakert 1:12,17             3. AK
73.  Hanneloren Heinl 1:29,11

5.   Flo Brosch 53:40                          1. AK
8.    Max Ostermeier 54:06                 2. AK
22.  Jörn Gabler 58:43
23.  Michael Radmacher  59:00
35.  Holger Borsdorf 1:01,43             3. AK
46.  Bernd Paczarkowski 1:03,22      1. AK
48.  Matthias Schmitt  1:04,22
111. Philipp Huth 1:11,02
178. Heinrich Heinl 1:20,53

Donnerstag, 26. April 2018

Saisoneinstieg beim Kinzigtal-Triathlon - WIR KOMMEN!


Am kommenden Wochenende steht das komplette Damen-Bundesligateam des Team Spessartchallenge an der Startlinie des Kinzigtal-Triathlons. Die Strecke über die Sprintdistanz dient als Formbarometer für die fünf anstehenden Wettkämpfe in der 2. Bundesliga, die am 10. 6 mit dem ersten Wettkampf in Darmstadt beginnt.

"Wir sehen den Wettkampf als Leistungstest und möchten Rückschlüsse für die Startaufstellungen in den nächsten Wochen gewinnen, umschreiben die Teamleiter Adi Kohr und Jürgen Metzler die Zielsetzung für das Wochenende.

Mannschaftskapitänin Dana Wagner ist optimistisch, dass es mindestens eine Teamkameradin auf das Podest schafft:

"Mit Franziska Schildhauer vom Erst-Bundesligateam TSV Amicitia Viernheim startet eine sehr schnelle Athletin in Gelnhausen - da ist die Favoritenrolle schon vergeben. Wir werden uns aber in guter Form präsentieren und besonders beim Schwimmen richtig schnell anschwimmen", so Wagner. 

Nach Wagners Einschätzung wird Teamkameradin Antonia Gardeike zusammen mit Schildhauer als Erste aus dem Wasser steigen. Lisa Gerß, die letztes Jahr Hessenmeisterin über die Mitteldistanz in Moret wurde, dürfte dann am Ende nach knapp über einer Stunde ganz vorne das im Ziel im Freibad erreichen und ist neben Wagner und Schildhauer die stärkste Athletin im Feld. 

"Das restliche Damenteam um Lea Brand, Mareike Czakert, Tabea Sander und Katharina Kreit ist bis in die Haarspitzen motiviert und möchte zum guten Teamergebnis ein großes Stück beitragen", so Teamleiter Metzler.

Bei den Herren treffen die Orber Athleten auf den Vorjahressieger Vincent Größer vom Triathlon Team Gießen. Der Drittplatzierte aus dem letzten Jahr Florian Brosch wird zusammen mit dem Neuzugang Maximilian Ostermeier alles daran setzen, den Zuschauern in Gelnhausen ein spannendes Rennen zu präsentieren.

Am Sonntag nimmt auch ein ganz besonderer Athlet am Wettkampf teil. Nach mehr als 20 Jahren Pause wird der ehemalige Orber Bub Matthias Schmitt, ein Gründer der Triathlonabteilung, wieder das Wettkampfparkett in Gelnhausen betreten. Reichlich Freude werden auch die weiteren Athleten des Teams haben: Hannelore Heinl, Heinrich Heinl, Seb Heinl, Philipp Hut, Bernd Parczakowski, Michael Radermacher Holger Borstorff und Jörn Gabler.

Dana Wagner
Katha Kreit
Mareike Czakert
Lisa Gerß
Antonia Gardeike
Tabea Sander



Sophie Egl - verletzt + nicht am Start




Lea Brand






Eric Rainer und Tim Stutzer nehmen sich Auszeit vom Triathlonsport

Während die Bad Orber Triathletinnen und Triathleten die Fahrräder putzen, die Wettkampfflaschen langsam füllen, den Neo zurechtlegen und die Beine rasieren, hat sich Eric Rainer nach einem grandiosem Trainingslager auf Lanzarote unter das Messer gelegt, um seine Beinachse vom ärztlichen Fachpersonal der Ortho-Klinik in Offenbach korrigieren zu lassen. "Nächste Woche lege ich wieder mit dem Schwimmtraining los", hält Eric auf Krücken stützend fest. Wir sind der Meinung, so hört sich ein motivierter Athlet an. 

Altersikone Tim Stutzer, der dieses Jahr wieder mal richtig Bock auf Training und Wettkampf hatte, durfte sich ebenfalls unter ärztliche Aufsicht begeben, um seine beim Tennisspiel gerissene Achillessehne flicken zu lassen - wir wünschen den beiden von hier aus gute Genesung und drücken die Daumen!

Braungebrannt und frisch von Lanzarote nach Offenbach ins Bett gelegt!

Einen Tag nach der OP - könnte auch als Haiattacke durchgehen!

Eine Woche nach der OP -  man sieht deutlich, wie schnell der Heilungsprozess bei einem trainierten Athleten voranschreitet.

Dienstag, 20. Februar 2018

Montag, 12. Februar 2018

Orber Triathleten erfolgreich bei ersten Testwettkämpfen

Ob Skilanglauf, Swim & Run oder nur Laufen - Bad Orbs Triathleten basteln am Formaufbau für die Saison 2018

Startkulisse im Tannheimer Tal
Während die Neumitglieder des Team Spessartchallenge TV BAD ORB Tabea Sander, Antonia Gardeike und Lea Brandanderen beim Swim & Run in Darmstadt schonmal die erste und die letzte Disziplin testeten, machten sich andere Athleten aus der Kurstadt auf, um in winterlichen Gefilden ihre Form bei Skilanglauf-Wettkämpfen zu zeigen. Beim Skitrail im Tannheimer Tal gingen Dana Wagner, Michael Rademache und Michael Lik über stolze 60km in der freien Technik an den Start. Andreas Kohr und René Breite zog es nach Thüringen, wo sie über 30km "klassisch" in Oberhof beim traditionsreichen Rennsteig-Skilauf antraten. Und weil es nicht genügt, packten Wagner, Rademacher und Lik noch bei der Jügesheimer Winterlaufserie einen 10km-Lauf eine Woche später drauf. 

Orber Neumitglieder zeigen ihre Schwimmstärke
Tabea Sander, Antonia Gardeike und Lea Brand zeigten beim Swim & Run in Darmstadt vor allem starke Schwimmleistungen. Die erste Damenmannschaft des TV BAD ORB hatte oft mit der Auftaktdisziplin so seine Last. Die drei neuen Mitglieder lassen hoffen, dass diese Schwäche bald der Vergangenheit angehört. Mit tollen Schwimmleistungen über 500m Schwimmen legten Sander (7:06min), Brand (7:19min), vor allem aber Gardeike (6:35min) den Grundstein für einen ordentlichen Test in Darmstadt. Den abschließenden 5,5km Lauf absolvierten die drei ambitionierten Neumitglieder des TV BAD ORB solide. Sander benötigte 25:32min, Gardeike 23:04min und Brand in starken 22:40min. Am Ende sprang für Gardeike Platz 4, für Brand Platz 5 in der Wertung der weiblichen Jugend A heraus. Sander holte in der Alterklasse W20 den 5. Rang.    
Adi & René strahlen nach 30km "klassisch"
Skilanglauf Ausdauersport für die kalten Monate
Dana Wagner, Michael Rademacher und Michael Lik zeigten im Tannheimer Tal ihr Können unter den Spezialisten. Und das gar nicht schlecht. Lik meisterte die 60km-Distanz mit Bravour, blieb in 2:58 Stunden unter der magischen 3-Stunden-Marke, wurde Gesamt 48. und belohnte sich in seiner Alterklasse mit Platz 16. Rademacher benötigte 3:28 Stunden und kam in der gleichen Altersklasse auf den 24. Rang. Wagner torpedierte ihre Zeit aus dem Vorjahr um "sportliche" 20min. Gemeinsam mit Rademacher kam sie ins Ziel und wurde in ihrer Altersklasse W30 stolze 4. Frau. 
Im thüringischen Oberhof glänzten Breite und Kohr in der "klassischen" Variante. Für die 30km schob sich Breite unter den Spezialisten wie Lik im Tannheimer Tal unter die Top50.  Als 44. der Gesamtwertung lief Breite nach 1:59 Stunden im Biathlon-Stadion ins Ziel ein. Kohr folgte in 2:04 Stunden auf Rang 59. Breite holte damit den starken 8. Rang  in seiner Altersklasse M50, Kohr wurde 12. in der M45.  
Michi R., Dana & Michael L im Tannheimer Tal
Jügesheimer Winterlaufserie
Das 60km-Skatingrennen haben Wagner, Rademacher und Lik gut weggesteckt. Mit einer Zeit von 42:09min zeigte Wagner ein gutes Testrennen über 10km. Sie liegt in der Serienwertung auf einem aussichtsreichen 4. Platz nach drei von vier Wertungsrennen.
Rademacher kam mit Wagner nach 42:10min. Die Zeit reichte ihm für den 16. Platz in der Altersklasse M35. Michael Lik zeigte, dass mit den Orbern Herren dieses Jahr ebenfalls zu rechnen sein wird. In starken 34:20min für 10km, holte Lik unter den Laufspezialisten einen starken 14. Gesamtrang und siegte in der Altersklasse M40.  
Michael Lik holt in Jügesheim den AK-Sieg!

Montag, 5. Februar 2018

Samstag, 27. Januar 2018

Orber Triathletinnen glänzen bei der GNZ-Sportlerwahl

Julia Ertmer wird Dritte bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2017 

Für ihre tollen Erfolge wurde Ironman-Weltmeisterin Julia Ertmer (W30) und Dritte der Cross-Weltmeisterschaften Julia Nikolopoulos (W40) im vergangenen Jahr von der Gelnhäuser Neuen Zeitung bereits zu Sportlerinnen des Monats gekührt. 
Am 24. Januar stand nun die Wahl zum Sportler des Jahres 2017 bei der GNZ Sportler-Gala statt. Mit zwei Athletinnen des TV BAD ORB trumpften die Triathleten aus der Kurstadt mit zwei Nominierten auf. 
Adi Kohr und Jürgen Metzler vertraten bei der Gala die beruflich verhinderte Julia Nikolopoulos und standen auf der Bühne in kurzen Interviews - gekonnt geführt vom Leier der sportredaktion Dieter Geißler - ebenso wie Julia Ertmer in Sachen Triathlon dem begeisterten Publikum Rede und Antwort.  


v.l.n.r.: Jürgen Metzler (in Vertretung für Julia N.) - Julia Ertmer - Dieter Engel (1. Vorsitzender )

Beim Höhepunkt der Veranstaltung kletterte Julia Ertmer für die Orber Triathleten aufs Podium. Bei der Wahl zum Sportler des Jahre 2017 erreichte Ertmer einen tollen dritten Platz und sicherte der Triatlhon-Abteilung des TV BAD ORB 300 Euro Preisgeld für die Teamkasse. 


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Die Bilder des Abends!!!

Ertmers Sportlicher Erfolg war für die Fach-Jury sogar Platz 1 wert!

Mittwoch, 20. Dezember 2017

GNZ-Interview: Brosch's Welt außerhalb der Triathlon-Schuhschachtel

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Sonntag, 10. Dezember 2017

GNZ-NEWS: Kalli Flach in höchsten Höhen


GNZ-News: Julia Nikolopoulos holt Bronze bei der UCI Cross WM


Mission Titelverteidigung bei der GNZ Sportlerwahl des Jahres

Bereits letztes Jahr konnte sich Julia Ertmer den Titel der Gelnhäuser Neuen Zeitung "Sportlerin des Jahres" sichern... mit ihrem Weltmeistertitel gehört sie auch dieses Mal sicher zum Favoritenkreis!!!



Samstag, 2. Dezember 2017

Weltmeisterschaft UCI Masters Cyclocross - Julia Nikolopoulos erstrampelt furios Bronze


Was macht man im Winter, wenn es regnet und schneit? Auf dem Sofa liegen? Nicht ganz! Manche, denen es auf der heimischen Couch zu langweilig wird, die holen ihr Rad aus dem Keller und fahren durch den Matsch. Julia Nikolopoulos vom Team Spessartchallenge fröhnt im Winter dieser Leidenschaft und erkämpfte sich nun mit einem dritten Platz bei der Masters-WM das Podest - wieder eine sportliche Sensation für die Athletin und den TV Bad Orb!


Es wird nicht nur mit pinken Socken geradelt beim Cyclocross - Niklopoulous in Action beim Sandsprint!

"Nach jahrelangen Erfolgen über die Langdistanz und im Regionalligateam motiviert mich die Matscherei im Herbst und Winter." Während man beim Triathlon immer nach unten schaut und sich auf das Pedalieren mit gleichmäßigem Druck konzentriert, sind die Rennen im Cyclocross technisch und taktisch eine enorme Herausforderung - das macht auch sehr viel Spaß, so die frischgebackene Bronze-Medaillen-Gewinnerin nach dem Rennen im belgischen Mol.

Am Ende fehlten sogar nur 11 Sekunden auf Platz 2 (42:33 min), den Martina Sichtova vom Team KPHC Turcianske Teplice (Tschechien) belegte. Kate Eedy aus England holte in 41:42 min die Goldmedaille.

Ehemann Alexander Nikolopoulos war auch am Start und belegte im Männerrennen den 20 Platz. Dabei verlor er nur rund vier Minuten auf den Sieger Agustin Navarro Vidal aus Spanien.

Eine WM-Medaille um den Hals - kann es Schöneres geben? Nikolopoulos freut sich mit Martina Sichtova.


Freitag, 24. November 2017

GNZ-Sonderseiten unserer HAWAII-HELDEN!!!

Julia Ertmer, Florian Brosch und die Triathlon-Abteilung des TV Bad Orb danken FRANK HAU 
für die tollen Fotos unserer WM-Helden!!! Danke dafür... 
Diese Bilder zeigen unseren Sport treffend und sind für immer!!! 

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Montag, 13. November 2017

Kreit und Brosch starten in die Vorbereitung für die kommende Saison

Nach einer unvergesslichen Zeit auf Hawaii, bei dem neben dem Ironman Hawaii auch eine ereignisreiche Urlaubszeit anstand, folgte für Brosch eine vierwöchige Pause. Katharina Kreit konnte sich auf Hawaii komplett von der mit einem erfolgreichen Marathondebut abgeschlossenen Triathlonsaison erholen und Motivation für ihre im kommenden Jahr anstehende erste Langdistanz sammeln.
Für Kreit und Lik begann die Saison schon am vorangegangen Wochenende mit dem Start bei der Winterlaufserie in Jügesheim. Hier konnten beide Athleten mit ihren Leistungen nach der Saisonpause sehr zufrieden sein und schon mit guten Zeiten in die anstehende Vorbereitung für 2018 starten.
Runner's run!
An diesem Wochenende stand für Kreit ein weiterer Laufwettkampf bei der Winterlaufserie in Goldbach an. Ist die Strecke in Jügesheim aufgrund des flachen Profils für schnelle Zeiten bekannt, ist die Goldbacher Crossstrecke durch ständige Bergauf- und Bergabpassagen sowie einem hohen Trailanteil sehr kräftezehrend und keinesfalls bestzeitenfähig. Jedoch bringt dieses Streckenprofil neben wöchentlich witterungsbedingt wechselnden Bedingungen und der mit Trails gespickten Strecke Abwechslung in das Wintertraining und setzt nebenbei läuferische Kraft- und Schnelligkeitsreize.
Die 35. Winterlaufserie findet jeden Sonntag statt und zieht seit vielen Jahren etliche Läufer bei jeder Witterung an. Die familiäre Atmosphäre,die unkomplizierte Organisation, die abwechslungsreichen Sonderwertungen für alle Leistungsklassen und nicht zuletzt der hochgelobte heisse Zitronentee ziehen neben ambitionierten Läufern auch ein breites Teilnehmerfeld sonntäglich nach Goldbach bei Aschaffenburg.
Brosch trainierte nach seiner Saisonpause wieder nach Lust und Laune und entschied sich spontan für einen Start in Goldbach, wo er in den Jahren 2008 bis 2010 schon des öfteren gelaufen ist, da seine Freundin Kreit dort auch starten wollte.
Für beide Athleten des TV Bad Orb Team Spessartchallenge ging es bei nassen Verhältnissen auf die Laufstrecke. Kreit konnte ihre gute Form von der Vorwoche trotz einer trainingsreichen Woche bestätigen und beendete den anspruchsvollen Lauf in der 50min Marke.
Brosch setzte sich kurz nach dem Start an Position zwei und konnte diesen auch bis ins Ziel mit einem großen Vorsprung nach hinten und einer Zeit unter 37min verteidigen. 
Da Kreits und Broschs Zeiten nicht viel langsamer als deren jeweilige Bestzeiten auf dieser Strecke bei trockeneren Bedingungen sind, sollte die gewünschte Erholung in der Pause mit einem geringen Formverlust eingetreten sein. „Ich freue mich total auf meine erste Langdistanzvorbereitung und konnte sehr gut ins Training einsteigen. Die Wettkämpfe stecke ich deutlich besser weg als in den Vorjahren, das bringt Selbstbewusstsein für 2018.“, so Kreit. Auch Brosch freut sich nach seiner groben Saisonplanung am vorangegangenen Freitag auf den Trainingsbeginn „Der Crosslauf in Goldbach war ein toller Start mit einer unverhofft guten Zeit und Platzierung. Ich freue mich jetzt so lansgam wieder in das strukturierte Training einzusteigen. Die Pause nach Hawaii tat sehr gut und ich konnte mich sehr gut erholen. Jetzt merke ich aber schon wieder das Kribbeln in den Armen und Beinen“
Beide sind sich einig, dass sie in den kommenden Wochen nochmal hier starten wollen.
Triathletisch wurde der Tag dann mit einer Schwimmeinheit und Kaffee und Kuchen passend abgeschlossen.

Donnerstag, 9. November 2017