V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Freitag, 19. August 2016

Team "intim": Lach- & Sachgeschichten...

Aus der Kategorie: Was sonst noch geschah... Einige Snapshots der Saison 2016
"Uns" Lauso gratuliert ihrem Patrick zum Sieg beim IM Texas
Adis Radwerkstatt
Klettergerüst & Team beim Kinzigman
Eric in den Alpen...
SMILE: Fotoshooting für die Mädel



Trainingsgruppe Offenbach/Frnkfurt in der Woche vorm Liga-Auftakt

Eli on the Run zu Platz 8 beim Woogsprint
Aldona & Julia E "after Race"@Woogsprint
Boys2 "after Race" @Woogsprint: PROST
Swen "the man" in Büdingen
Chefkoch Flo
Der Gang zum Schafott beim Mittelmosel--- ähh: -duathlon


Dawid gegen Goliath... Nee: Bartels gegen Lik in Worms!
Julia N beim Swissman
Alex N beim Altriman
Jürgen M nach dem Eschathlon-Halbmarathon
Landstart in Borken


24 Stunden Feldberg: 35 Faher 132 Auffahrten!!! WOW
Trainingslager anders: Aldona auf ihrer Radreise durch Sardinien...
Solo mit Bike!!!
Sardiniens Küstenstreifen
Marco W beim Xterra Sweden
Swen... Was für geile (Kerb-)Burschen!!! ;-)
Und immer wieder Cafépause!!!

Dienstag, 16. August 2016

Gelungener Auftritt der Orber Triathleten beim Hanau City Triathlon

Michael Lik wird Gesamtzweiter - Dreimal Altersklassen-Gold für den TV BAD ORB

Krisin Riess, Eric Rainer, Michael Lik, Bernd und Jean-Marc Parczakowski standen gleich 5 Starter vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB beim diesjährigen Hanau City Triathlon an der Startlinie. Alle Athleten mussten bei der 5. Auflage dr Veranstaltung 550m im Freibad zurücklegen, danach über eine flache, schnelle Radstrecke 20km ihr Bestes geben, um dann bei einem abschließenden 5km-Lauf um die Platzierungen zu wetteifern. 
In Hanau gelang dies am erfolgreichsten Regionalligastarter Michael Lik, der sich nach flotten 55min Endzeit mit einem starken zweiten Gesamtrang lediglich Jannick Trunk vom TUS Griesheim geschlagen geben musste. Mit der tagesschnellsten Radzeit aller Athleten legte er das Fundament für seinen Erfolg. Den 5km-Lauf erledigte er obendrein in schnellen 16:22 Minuten, so dass er am Ende eine halbe Minute Abstand zwischen sich und dem drittplatzierten Alex Schmitz aus Bonn bringen konnte. 
Michael Lik bei der Siegerehrung!
Ein ebenfalls starkes Rennen lieferte Mannschaftkollege Jan Griesmann ab. In 1:02 Stunden wurde er 18. und sicherte sich den Sieg in seiner Altersklasse. Eric Rainer holte nach überstandener Erkältung in 1:05 Stunden einen zufriedenstellenden 30. Gesamtrang und den Bronzetitel in seiner Altersklasse. "Meine Erkältung hat mich im Training etwas aus der Bhn geworfen. Vor allem im Schwimmen merkt man leider sofort, wenn man mal zwei Wochen nichts trianieren konnte. Aber so ein toll veransteltetes Rennen im Main Kinzig Kreis wollte ich mir nicht entgehen lassen. Hanau ist eine tolle Veranstaltung mit einer schnellen Radstrecke. Ich komme nächstes Jahr wieder", so Eric Rainer in seinem Rennfazit.  
The "ORBs"
Weiter ging es mit dem erfolgreichen Vater-Sohn-Duo Bernd und Jean-Marc Parczakowski. Beide kamen als 36. und 39. kurz nacheinander ins Ziel. Noch hat Vater Bernd in 1:07 Stunden die Nase vorn und sicherte sich eine Minute vor Sohnemann Jean-Marc den Sieg in seiner Alterklasse. Für Jean-Marc reichte seine Endzeit von 1:07 Stunden für Rang 6 in der Altersklasse.
Komplettiert wurde das Team von Kristin Riess, die sich an ihrem Arbeitsort Hanau präsentierte und nach 1:22 Stunden als 35. des Frauenfeldes und Neunte in ihrer Altersklasse die Fahne für die Orber "Damen" hochhielt.

Montag, 8. August 2016

Ertmer triumphiert beim Grand-Prix im Münsterland


Julia Ertmer vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB suchte sich den Münsterland Grand-Prix innerhalb des Sassenberg Triathlons als Vorbereitungsrennen für ihre beiden noch anstehenden Highlights, die Deutschen Meisterschaften über die Kurzdistanz in Immenstadt/Allgäu und die Europameisterschaften über die halbe Ironman-Distanz im österreichischen Walchsee Anfang September aus. Über beide Distanzen ist die Bab Oberin amtierende Deutsche Meisterin in ihrer Altersklasse. Gerade am Walchsee, wo die Kurstädterin in den vergangenen Jahren stets ihre Altersklasse dominierte, ist Ertmer stolz, die Deutsche Altersklassen-Nationalmannschaft auf europäischer Ebene vertreten zu dürfen. 
Ertmer ganz links = Ertmer ganz oben!!! ;-)
Der bisherige Saisonverlauf von Ertmer kann ohne Zweifel als hervorragend bezeichnet werden. Und auch in Sassenberg zeigte Ertmer über die etwas ungewohnte Distanz von 1,7km Schwimmen, 68km Radfahren und 15km Laufen Bestform. Als 4. Frau entstieg die Bundesligastarterin des vergangenen Jahres dem Wasser und legte sofort mit der Aufholjagd los. Auf dem verwinkelten, aber flachen Dreirundenkurs hatte die Vorzeigesportlerin des TV Bad Orb auf dem Rad schon bald ihre Konkurrentinnen eingefangen. Beim Laufen holte sie dann alles aus sich heraus. Und das, obwohl die Laufstrecke über häufig wechselnden Untergrund führte und anspruchsvoll kupiert war. Mit einem Tempo von 3:55min pro Kilometer zeigte Ertmer, dass das Laufen ihre Paradedisziplin ist. Sie deklassierte mit ihrem Auftritt die Konkurrenz und siegte mit einem Vorsprung von 16 Minuten vor Ilka Hebenstreit aus Bielefeld.

„Das war eine sehr schön und gut organisierte Veranstaltung. Mein Rennen lief sehr gut und ich konnte vor allem beim Laufen sogar noch etwas schneller sein als erwartet“, so die Kurstädterin zu ihrem Auftritt im Münsterland. Mit diesem Erfolg blickt Ertmer zuversichtlich in Richtung Saisonfinale und freut sich auf die beiden anstehenden Highlights im Allgäu und am Walschsee.

Montag, 1. August 2016

Brosch und Kreit "rocken" den Heidelbergman


An diesem Sonntag ging es für Florian Brosch vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB zum zweiten Rennen des BASF Rhein Neckar Cups, bei dem Brosch seinen 5. Rang in der Cupwertung des Vorjahres bestätigen möchte. Auch Katharina Kreit suchte sich mit dem Heidelbergman einen der anspruchsvollsten Triathlons der Kurzdistanz aus, um sich für ihre erste Mitteldistanz bei der Challenge Walchsee vorzubereiten.

Wie schon am letzten Wochenende in Ladenburg lockte auch der Heidelbergman viele Spitzenathleten, unter anderem den Sieger des Ironman Texas 2016 Patrick Lange, der auch schon mehrfach die BASF Cupwertung gewinnen konnte.

Für Kreit und Brosch ging es zum ersten mal zum „Heartbreak Hill“ Triathlon nach Heidelberg. Eine malerische Kulisse rund um den Neckar mit Blick auf das Schloss und der schönen Altstadt lockten rund 600 Einzelathleten zu diesem Wettkampf. Von den Distanzen mit 1,6km schwimmen im Neckar, 36km auf dem Rad und 10km laufen lesen sich die Distanzen zuerst wie eine normale Kurzdistanz mit einer leicht verkürzten Radstrecke. Jedoch warten auf den 36km insgesamt über 800 Höhenmeter mit Anstiegen über 14%, weshalb man in der Wechselzone nicht die sonst üblichen Zeitfahr- sondern zu 95% Rennräder sah. Auch die Laufstrecke führt die Athleten über den Philosophenweg über 4km mit über 160HM bergauf und ermöglicht einen tollen Blick auf die Stadt, bevor es wieder bergab in Richtung Ziel am Neckar geht. Da es für Kreit um einen guten Trainingsreiz für die anstehende Mitteldistanz und für Brosch um eine möglichst gute Platzierung ging und somit im Rennen keine Zeit sein sollte, um den guten Ausblick zu genießen, ging es am Vortag nach Heidelberg, um sich die Stadt noch etwas anzuschauen.

Am Wettkampftag ging es gemeinsam mit den restlichen Startern zu Fuß zum Schwimmstart. Nachdem sich Brosch in einer Verfolgergruppe unter den Top20 wiederfand, konnte sich auch Kreit im Hauptfeld behaupten und mit einer guten Schwimmzeit auf das Rennrad steigen.

Brosch konnte sofort couragiert losfahren, merkte jedoch schon am ersten steilen Anstieg, dass er sich für eine falsche Übersetzung entschieden hatte und musste deshalb mit viel Kraft und wenig Frequenz die langen und steilen Anstiege erklimmen. Für Kreit lief es von Beginn an gut und sie konnte die teils „ungeliebten“ Berge flüssig bergauf und bergab fahren. Nach der langen Auffahrt folgte eine rasante und kurvige Abfahrt, bevor es wieder auf die zweite Runde ging. Auf dieser verlor Brosch in der ersten Runde aufgrund fehlender Streckenkenntnisse etwas Zeit, obwohl auch er mit knapp über 80km/h Höchstgeschwindigkeit die Abfahrten kontrolliert und zügig nahm. In der zweiten Runde konnte Brosch jedoch auch bei der langen Abfahrt seine Höchstgeschwindigkeit nochmals erhöhen und den Abstand zu den heimischen und den Topstartern mit Streckenkenntnis konstant halten.
Katha und Flo beim Heidelbergman

Nachdem das Rad in der zweiten Wechselzone abgestellt wurde, ging es für den laufstarken Brosch in den Top 20 auf die bergige Laufstrecke. „Das erste Stück ist so steil, da ist man fast im gehen schneller“, so Ironman Texas Sieger Patrick Lange im Gespräch mit Kreit und Brosch im Vorhinein. Nach 500 flachen Laufmetern wusste Brosch, was Lange am Wettkampfmorgen beschrieben hatte: „Auch wenn ich im Training aufgrund der überwiegend flachen Laufstrecken im Triathlon keine Bergauf- und Bergabläufe trainiere, hat sich bei mir das Gefühl von langen und steilen Bergaufpassagen aufgrund des Berglaufs der Spessartchallenge eingebrannt. Ich war zumindest mental recht gut vorbereitet.“ Schon auf dem 4km langen Bergaufstück des Philosophenwegs konnte Brosch einige Plätze gut machen und drehte dann bergab nochmal richtig auf. „Auch hier habe ich ein Szenario meines ersten Berglaufs der Spessartchallenge noch vor Augen. Als ich dachte, dass man sich beim Bergablaufen erholen würde und etwas locker laufe und dann mein Teamkollege Adi Kor bergab an mir vorbeigeflogen kam. Dieses Bild hat mir in den Jahren danach und auch in Heidelberg wieder enorm geholfen", so Brosch zu seinen Erfahrungen mit schwierigen Rennpassagen. Kreit, die in den Wochen zuvor nochmal Tempoläufe am Berg gelaufen ist, konnte ebenfalls ihren Platz im Frauenfeld behaupten.

Brosch lief als 14. des Gesamrfeldes ins Ziel. Im Zwischenranking nach zwei Rennen steht Brosch aktuell auf dem 4. Gesamtplatz des BASF Rhein Neckar Cups und kann trotz sehr starker Konkurrenz sein selbstgestecktes Ziel eines erneuten 5. Gesamtrangs beim letzten Wertungsrennen in Viernheim erreichen. Kreit konnte mit einem sehr starken Wettkampf ebenfalls ein Top 20 Resultat im Damenfeld holen und blickt optimistisch auf ihre erste Mitteldistanz bei der Challenge Walchsee.

Dienstag, 26. Juli 2016

Deutsche Meisterschaft Crosstriathlon - Marco Weisbecker auf Platz 5

Marco Weisbecker vom Team Spessartchallenge absolvierte am vergangenen Samstag in Zeulenroda (Thüringen) die Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon.
Die Veranstalter in Zeulenroda richteten zum ersten mal die Meisterschaften aus und boten den Athleten ein perfekt organisiertes Rennen in traumhafter Kulisse. Geschwommen wurden 1,5km im Zeulenroda Maat. Die 34km lange Mountainbike- und die 10km Crosslaufstrecke verliefen überwiegend am See entlang. Für Weisbecker war es bereits die vierte Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon. Es ist deutlich zu erkennen, dass sich diese Sportart positiv entwickelt und das Starterfeld qualitativ und quantitativ zunimmt.
"Beim Schwimmen ohne Neopren habe ich mir einige Minuten Rückstand auf meine direkten Konkurenten eingehandelt, die habe ich aber auf dem MTB wieder aufgeholt. Die Mountainbikestrecke war zwar technisch nicht besonders anspruchsvoll, aber dafür konditionell sehr fordernd. Der abschließende Traillauf war durch ständiges Auf- und Ab die größte Herausforderung des Tages", erzählt Weisbecker.
Hier zeigte sich, wer sich das Rennen gut eingeteilt hatte. Am Ende belegte Weisbecker nach starker Aufholjagd den 28. Gesamtplatz und den 5. Platz in seiner Altersklasse.

Montag, 25. Juli 2016

Florian Brosch mit einem starken 7. Platz beim Römerman

Für Florian Brosch vom TV Bad Orb stand nach dem ersten großen Wettkampfblock im Juni nun der zweite Wettkampfblock an, der beim Römerman in Ladenburg an Samstag mit einem sehr guten 7. Gesamtplatz eingeläutet wurde.
Schon im Vorjahr hatte der Bad Orber Triathlet sehr erfolgreich an den Wettbewerben des BASF Rhein Neckar Triathlon Cups teilgenommen und konnte dort einen 5. Gesamtrang in der Cupwertung erreichen. Für Brosch ein sehr großer Erfolg, ist das Starterfeld alljährlich mit Ironmansiegern, Startern mit Bundesliga- oder gar Europacuperfahrung und einigen Jungprofis gespickt. Aus den vier Wertungsrennen werden dann die drei besten Ergebnisse für die Cupwertung zusammengefasst. Da Brosch beim ersten Wertungsrennen in Mußbach ein Start mit dem Regionalligateam des TV Bad Orb in Darmstadt vorzog, ging es jetzt beim zweiten Wertungsrennen an die Startlinie.
Der Römerman in Ladenburg zeichnet sich, wie alle Rennen des BASF Rhein Neckar Cups, durch reizvolle, mit einigen Höhenmetern gespickte und anspruchsvolle Radstrecken aus. Eine weitere Besonderheit ist die Fährfahrt zum Schwimmstart im Neckar, die durch Alphornbläser am Ufer begleitet wird. Beim Blick auf die diesjährige Startliste mischte sich jedoch das Gefühl der Vorfreude über die tolle Strecke mit einer gehörigen Portion Respekt gegenüber des diesjährigen nochmals stärkeren Starterfeldes. Eine Top15 Platzierung und im Idealfall ein Top10 Resultat wurde somit als Zielsetzung im Voraus ausgegeben. „Ich wollte einfach meinen bestmöglichen Wettkampf machen und schauen, wo ich dann landen werde. Aber die Anspannung ist schon etwas größer, wenn man mit der Startnummer 6 an der Startlinie steht.“Doch neben einem erfolgreich absolvierten Trainingsblock, hatte der Orber Athlet auch noch das Wetter auf seiner Seite. Für den Renntag waren hochsommerliche Temperaturen mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit vorausgesagt, was Brosch sehr gut liegt und womit er im Vergleich zu anderen Athleten sehr gut umgehen kann.
Schon beim Schwimmen konnte sich Brosch unter den Top20 behaupten und verließ den Neckar in der zweiten Verfolgergruppe. Beim anschließenden Radpart, der die Athleten nach einer kuren Anfahrt zu einem langen Anstieg führte, konnte Brosch weitere Plätze gutmachen. Sowohl bei den bergauf, als auch bei den bergab Passagen konnte Brosch seine frühere Mountainbikeerfahrung sehr gut ausspielen. Auf Platz 13 ging es dann für Brosch in der Mittagshitze und schwülem Wetter auf die Laufstrecke. Hier spielte Brosch seine Laufstärke und seine Vorliebe für warme Temperaturen aus und konnte stetig Plätze gutmachen. Mit der fünftbesten Laufzeit des Tages erreichte Brosch überglücklich und erschöpft als 7. Gesamt und 1. in der Altersklasse 30-34 das Ziel. „Mit diesem Ergebnis bin ich total zufrieden. Beim Laufen war es zwar echt hart, aber ich konnte bei den Wendepunkten sehen, dass ich auf viele vorderen Athleten den Abstand verkürzen konnte. Das motiviert unheimlich.“ 
Am kommenden Wochenende steht mit dem Heidelbergman ein weiteres Wertungsrennen des BASF Rhein Neckar Cups an, das als eines der härtesten Rennen über die olympische Distanz gilt. Man kann gespannt sein, wie sich der Orber Athlet hier schlagen wird.

Sonntag, 24. Juli 2016

Erfolge im Frankenland für Orber Triathleten

Platz Eins und Zwei für Julia Ertmer und Dana Wagner beim Velburg Kirchweih Triathlon – Tim Stutzer und Ann Parthemore mit erfolgreicher Staffel bei der Challenge Roth

Alle Jahre mitten im Juli wird das Frankenland um die Kreisstadt Roth zum Anziehungspunkt von Detuschlands Triathlon-Szene. An dem Wochenende in diesem Jahr, an dem Olympia- und Hawaii-Sieger Jan Frodeno sonntags bei der Challenge Roth - Deutschlands größter Veranstaltung über die Ironman-Distanz - eine neue Weltbestzeit aufstellte und den bisherigen Rekord auf 7:35 Stunden verbesserte,  ließen es sich einige Orber Triathleten nicht nehmen, im „Mekka“ des Triathlon vorbeizuschauen.
Bereits am Tag vor Frodenos  Glanztat starteten Julia Ertmer und Dana Wagner über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen – 40km Rad – 10km  Laufen) beim Velbruger Kirchweih Triathlon, nur einige Kilometer von Roth entfernt. Nach dem Auftaktschwimmen folgte ein Zweirunden-Radkurs, der es mit einem strammen Anstieg in sich hatte. Ertmer gelang es, nach etwa drei Kilometern auf dem Rad die enteilte Teamkollegin Wagner einzufangen. Ertmer gab die Führung auch beim Laufen nicht mehr her und baute ihren Vorsprung stetig aus. Andere Konkurrenz hatten die beiden Topstarterinnen des Team Spessasrtchallenge TV Bad Orb zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr zu fürchten. Ihnen gelang mit ihrem starken Auftritt eine lupenreiner Doppelerfolg. Mit einem Siegerlächeln konnten die beiden Kurstädterinnen am Tag darauf entspannt staunen wie Jan Frodeno einen neuen Weltrekord aufstellte.
Sportlich aktiv waren während Frodenos Sieg zwei andere Orber.
In einer Staffel, bei der sich drei Athleten die 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und den abschließenden Marathon teilen, waren die letztjährige Bundesligastarterin Ann Parthemore und Tim Stuzer stolz, nach 9:50 Stunden im Ziel zu sein. Dabei schwamm Parthmore in einer für sie starken Zeit 1:05 Stunden. Um den Vergleich zu Frodeno herzustellen, muss man festhalten, dass dieser sensationelle 20 Mintuen schneller war in der Auftaktdisziplin. Der starke Radfahrer Stutzer konnte bei seinem Part die 180km auf dem Rad in 4:44 Stunden hinter sich bringen. Auch hier gelang Frodeno mit 4:08 Stunden eine überwältigende Leistung. Diese Vergleiche sind natürlich alles andere als fair, bedenkt man, dass alle Orber Athleten ihren Lieblingssport zwar ambitioniert, im Gegensatz zu Vollprofi Frodeno jedoch in ihrer Freizeit und erst nach getaner bruflicher Arbeit erledigen. Alle anwesenden Kurstädter applaudierten laut und zogen den Hut vor Frodenos Leistung, waren aber auch „happy“ über ihre eigenen Erfolge.
Ertmer & Wagner beim Doppelpodium!!!

Sonntag, 17. Juli 2016

Gallerie der BorkenBoys & -Girls!!!

LANDSTART!!!
Jan out of Water!
Alex nach der ersten Disziplin
2500m Atacke beim Swim & Run
Lauso mit toller Schwimmleistung als 10. aus dem Wasser!
... geflogt von Julia N.

.... und Julia K.
... und Julia H.
Eric spurtet zum Rad!
Jan "fliegt" in die zweite Wechselzone
Eric rennt...
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen!

Hessenliga: Großer Sport der Bad Orber Triathlonteams beim Celticman in Borken


Damen auf Platz 7 - Herren landen auf Rang 8 – Metzler mit toller Leistung in der offenen Wertung


Mit einem zweigeteilten Wettkampftag mussten die beiden zweiten Mannschaften des Teams Spessartchallenge TV BAD ORB beim Celticman im nordhessischen Borken antreten. Am Morgen galt es, zunächst einen – bei den Orbern nicht beliebten – Swim and Run zu absolvieren. Dabei mussten 400m im Stockelache Badesee zurückgelegt werden, um danach sofort in die Laufschuhe zu wechseln und 2500m wie entfesselt zu rennen. Nach einer Stunde Pause ging es dann mit einem klassischen Liga-Sprint – bestehend aus 750m Schwimmen, 18km Radfahren und 5km Laufen – weiter. 
Landstart der Herren
Nachdem im Juni etliche personelle Ausfälle die Erfolgschancen der Ersten Garden des TV Bad Orb zu Nichte machten und die Startformationen weit entfernt von den geplanten Idealbesetzungen waren, sah es für die beiden zweiten Teams endlich mal gut aus. Einziges Manko war die Tatsache, dass Jürgen Metzler – der sich durch seine Einsätze im Juni in der Regionalliga in der hohen Liga „festgespielt“ hatte – dem zweiten Herrenteam fehlte. Er unterstützte sein Team am Morgen als Fan und startete am Nachmittag im Rennen der Offenen Wertung. Dafür standen erstmals das Ehepaar Nikolopoulos – Julia (1:12:25 Std - Platz 18) und ihr Gatte Alexander (1:02:21 Std - Platz 4) – nach ihren Langdistanz-Erfolgen in den Alpen und den Pyrenäen, zwar mit etwas müden Beinen, aber gewillt, das Team mit allen Kräften zu unterstützen, an der Startlinie. Außer ihnen starteten für die Herren Marco Weisbecker (1:06:07 - Platz 22), Adi Kohr (1:06:54 Std - Platz 28), Jan Grießmann (1:07:44 Std - Platz 31) und Eric Rainer (1:09:37 Std - Platz 42). Bei den Damen komplettierte Laura-Sophie Usinger (1:09:38 Std - Platz 4) das Team mit einem sensationell starken Auftritt bei ihrem ersten Ligarennen, ebenfalls stark und wieder genesen nach einem Trainingsunfall auf dem Rad Julia Karrasch (1:12:57 Std - Platz 20) und Julia Hündersen, die das Rennen auf der Laufstrecke aufgab als klar war, dass alle Wertungsstarterinnen gut im Rennen lagen. In der höchsten Hessischen Triathlon-Liga, in der die Damen um den Hessenmeistertitel der Mannschaften kämpfen, belegte das Team in der Addition von Swim and Run und Sprint-Triathlon den 7. Gesamtrang. 
Lauso auf dem Weg zu ihrem 4. Platz!!!
Bei den Herren merkt das Team, wie stark die Konkurrenz in der zweiten Hessenliga mittlerweile ist. Die Truppe kam auch im zweiten Ligarennen nicht über Rang 8 hinaus, hat damit zwar nichts mit dem Abstieg zu tun, versackt aber im Mittelfeld der Tabelle. Beim dritten Rennen steht für beide Teams dann endlich eine olympische Distanz an, bei der die Orber sich jetzt schon jetzt auf die doppelte Wettkampfdistanz und speziell auf die 40 Radkilometer freuen, die ihnen mehr liegen als Sprints.  
Marco nach starker Radleistung
Jürgen Metzler (1:03:52 Std) wiederum konnte beim Sprint in der Offenen Wertung in Borken noch ein kleines Ausrufezeichen für die Orber setzen. Mit dem 8. Gesamtplatz und dem Sieg in seiner Altersklasse bewies er eine gute Form und blickt zuversichtlich in Richtung seines Saisonhighlights – der Europameisterschaft über die halbe Ironman-Distanz im österreichischen Walchsee. 
Metzler auf dem Podium
Neben ihm gelang Triathlon-Neuling Simon Brend’Amour (1:05:31 Std) mit einem 12. Platz in der Offenen Wertung ein toller Einstand und er freut sich schon, das Team des TV BAD ORB in der kommenden Saison in der Liga zu unterstützen. Vervollständigt wurde der Wettkampftag der Kurstädter von „Sonnenschein“ Aldona Lyschik, die als Ersatzfrau des Damenteams in einer Staffel einen stürmischen Auftritt auf dem Rad zeigen konnte.

Samstag, 16. Juli 2016

Pyrenäen-Held: Alex Nikolopolous wird Zweiter beim Altriman

Wenn sich Dramen abspielen in den Pyrenäen denkt man meist an die Tour de France und die epischen Etappen am Mount Ventoux, an großes Scheitern oder Helden- und Husarenritte. 
Einen solchen Heldenritt kann Alex Nikolopolous bei seinem dritten Start bei einer der weltweit anspruchsvollsten, aber leidenschaftlich top organisierten Triathlon-Langdistanz, vorweisen. Nachdem er bei seinem ersten Altriman-Auftritt schonmal knapp geschlagen auf Rang zwei gelandet war, konnte er im letzten Jahr den Sieg einfahren. Einziges Manko war die Tatsache war, dass das Schwimmen damals durch Nebel abgesagt wurde. Für einen waschechten Triathleten fühlt sich ein Sieg eben am besten an, wenn man bei einem über die klassische Ironman-Distanz ausgetragenem Rennen eben auch die 3,8km im Wasser vor den 180 Rad- und 42,195 Laufkilometern absolvieren "darf". 
In diesem Jahr durfte der passionierte Athlet des TV BAD ORB, der als "nimmersatt" auf dem Drahtesel in der Vorbereitungszeit an den Wochenenden gerne mal Ausfahrten über 300km praktiziert, alle drei Disziplinen absolvieren. Seine Trainingsdistanzen auf dem Rad, die Großteile des eigenen Teams "schaudern" lassen, sind teilweise ungewöhnlich. Nicht unüblich ist der Klassiker, von seinem Wohnort Frankfurt nach Fulda zu radeln, dort drei Stücke Kuchen zu verdrücken und dann wieder zurück zu fahren
Vorbereitungsmethoden, die zunächst als extrem wirken, aber anscheinend extrem Erfolg versprechend sind. Mit der schnellsten Radzeit aller Teilnehmer beweist Nikolopoulos bei seinem Saisonhighlight in den Pyrinäen, dass sein Training gefruchtet hat. Als 17. Athlet enstieg der Athlet vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB dem Bergsee und lieferte eine Glanzleistung auf dem Rad ab. Lediglich der spätere Sieger Francois Duranton aus Frankreich zeigte dem Orber wie ein flotter Berglauf-Marathon aussieht und verdrängte Nikolopoulos von der Spitze. Nach 12:39 Stunden waren die 226 Gesamtwettkampfkilometer abgespult. Mit drei Podestplätzen bei drei Teilnahmen kann Nikolopoulos auf eine tolle Erfolgsserie blicken.  

Mittwoch, 13. Juli 2016

Stutzer wird Hessenmeister in Waldeck - Amend erfolgreich in Seligenstadt

Topleistung mit 70! Wer ein paar Trainingstipps haben möchte, der sollte mal nach Bad Orb radeln und Klaus Stutzer besuchen. Dort angekommen, kann man gleich bei einer Tasse Kaffee, die Wettkampfstrecken des berühmten "Haselman" bestaunen.
Auch dieses Jahr verteidigte Stutzer in der AK 70 seinen Titel bei der Triathlon-Hessenmeisterschaft über 1,5-42-10 in und um Waldeck am schönen Edersee. Die Wetterbedingungen kommentierte Klaus folgendermaßen: "Strömender Regen und Kälte machen mir nichts aus."
Peter Amend in Seligenstadt erfolgreich
Bei der 25. Austragung des Seligenstädter Triathlons kämpfte sich Peter über 0,7-18-5 durch das Teilnehmerfeld und belegte in seiner Altersklasse mit 1:10,34 Std. den 6. Platz. Ganz weit oben auf Gesamtrang 6 und Platz 1 in seiner Altersklasse finishte Steffen Swoboda in 59:44 Min vom EOSC Offenbach. Wir erwähnen das hier, weil Nicole Swoboda-Töpfer in der Regionalligamannschaft des Team Spessartchallenge an der Startlinie steht und wir immer auf der Suche nach sympathischen und schnellen Athleten sind. Der Gewinner Steven Scheuring vom TSG Kleinostheim benötigte 55:31 Min - den würden wir auch nehmen.

Für Euch gelesen: "Schnell + Fit ab 50" von Joe Friel

Es gibt ja haufenweise Ausdauersportler, die jenseits der 40 Jahre noch sau schnell auf den Wettkampfstrecken unterwegs sind. Triathlonlegende Dave Scott wurde mit 40 Jahren 2. beim Ironman Hawaii, im gleichen Alter und gleiche Platzierung von Andreas Realert im letzten Jahr. Auch jenseits der 60 kann man extrem schnell sein. Der Weltrekord in der Altersklasse 60 bis 64 beim Ironamn auf Hawaii liegt bei 10:02 Std. und der Rekord im reinen Marathon bei 2:34 Std. Was also tun, um schnell zu sein? Wir haben für Euch das Buch gelesen "Schnell +Fit ab 50" und geben hier kurz die wichtigsten Punkte des Trainings wieder. Wer jetzt noch keine 50 ist, sollte trotzdem weiter lesen, weil das sicherlich auch für jüngere Athleten und Athletinnen interessant ist:
1. Belastungsintensives Training ist der Schlüssel zum Erfolg jenseits der 50 Jahre. Schnelle Intervalle (Vo2max-Intervalle - Laktatschwellen-Intervalle) und Kraftraumtraining mit schweren Lasten spielen eine wichtige Rolle. Besonders das ganzjährige Krafttraining ist wichtig, um den Abbau der Muskulatur zu verhindern und die Hormonproduktion auf hohem Niveau zu halten. Auch in der Wettkampfphase muss das Krafttraining durch ein Ein-Satz-Training im Maximalkraftbereich beibehalten werden, um das Aktionspotential auf hohem Niveau zu halten.
2. Langanhaltendes Grundlagentraining ist sicherlich notwendig. Ein Trainingsprogramm, das nur auf Long Slow Distance (LSD) basiert, ist wenig erfolgsversprechend, wenn es darum geht, das aerobe Fitnessniveau im Alter zu erhalten.
3. Eine Periodisierung mit längeren Regenerationsphasen ist der Schlüssel zum Erfolg, um die feinen Strukturen wie Sehnen, Bänder und Knochen nicht zu überlasten.
Unser Kommentar: Die wissenschaftliche Studien unterstützen Friels Ansatz. Jedoch sollte auch weiterhin 80 % des Trainings im Grundlagenbereich unterhalb der aeroben Schwelle von 2mmol/l Laktat durchgeführt werden. Die restlichen 20 % verteilen sich auf hohe und sehr hohe Intensitäten.
Eine Untersuchung von Esteve-Lanao aus dem Jahr 2007 zeigte, dass eine Reduzierung des Trainings auf 67 % im aeroben Bereichs (unter 2mmol/Laktat) und gleichzeitige Erhöhung des Umfangs im mittleren Trainingsbereich auf 25 % im aerob-anaeroben Übergangsbereich = GA2 und 8% > 90% VO2max zu einer Reduktion der Leistungsfähigkeit im Vergleich zur anderen Gruppe führte. Die Probanden waren durch das viele Training im GA2-Bereich zu müde und nicht mehr in der Lage, die hohen Intensitäten auch wirklich intensiv durchzuführen. Die Probanden der anderen Gruppe mit der Trainingsverteilung (80% GA1- 12% GA 2 - 8% Vo2max) waren schneller.
Nach dieser Fachsimpelei gilt immer noch:
Nicht der schnellste Athlet/Athletin macht alles richtig, sondern der oder die Athletin mit der größten Freude im Training und auf der Strecke.

Freitag, 8. Juli 2016

Wir freuen uns sehr, die Firma HORMUNI als Förderer unserer Teams vorzustellen. In einem kurzen Interview haben wir dem Inhaber, Herrn Acker, drei Fragen gestellt.

1. Herr Acker, welche Idee steckt hinter der Firma HORMUNI?
Anliegen der Firma HORMUNI ist es, talentierten Musikern den Weg zur professionellen Musikproduktion zu ebnen. Dies geschieht durch Liveaufnahmen, deren Bearbeitung bis hin zur Erstellung einer Kleinserie von CDs für Demo- oder Promotionzwecke. Später soll noch die Online Vermarktung von Musik hinzukommen.
2. Wie sind Sie auf das Team Spessartchallenge aufmerksam geworden?
Da ein guter Freund von mir mehrfacher Ironman Finisher ist, verfolge ich auch die Triathlonaktivitäten des TV Bad Orb schon seit längerem.
3. Welche sportliche Vergangenheit haben Sie, bzw. wie halten Sie sich fit?
1988 und 1989 habe ich vier Marathons absolviert. Dann kam eine längere gesundheitliche Krise. Zum sportlichen Ausgleich für meine anderen Aktivitäten nehme ich regelmäßig an den Wanderungen der Kurverwaltung teil.
Wir bedanken uns für das Interview!

Team Spessartchallenge im Dauerfokus

Wir sammeln Kilometer im Wasser, auf dem Rad und in den Laufschuhen - und wir sammeln fleißig Besucher auf unserer Blogseite. Das hat Gründe: In den letzten Jahren hat sich das Team Spessartchallenge von einer kleinen Abteilung zu einem erfolgreichen Team mit vier Mannschaften entwickelt. Durch die großen Team- und Einzelerfolge im Jahr 2015 (1.Bundesliga - Flo Brosch - Julia Ertmer und viele andere) und den damit verbundenen Medienveröffentlichungen in der Fachzeitschrift Triathlon und den regionalen Zeitungen hat sich das Interesse an unserem Team enorm erhöht. Im Schnitt besuchen täglich fast 90 Interessierte unseren Blog. Die Spitzenwerte lagen im Mai, Juni, Juli 2015 bei ca. 4600 Besuchern - was über drei Monate lang einem täglichen Schnitt von 153 entsprach. So kann es weiter gehen...

Freitag, 1. Juli 2016

Going Long: Tim Stutzer meistert den CeltMan Extreme Triathlon in Schottland

Tim hat es getan... Manche Langdistanzen sind länger als andere. Manche Langdistanzen sind nicht im Flachland, sondern in den schottischen Highlands... 3,8km Schwimmen, 202km Rad und eine Laufstecke von 42km , die jeder Hobbyläufer als Bergsteigen bezeichnen würde. 
Tim mit Geh-Hilfe & "Michelle"
Als guter Schwimmer und sensationeller Radfahrer konnte er sein gestecktes Ziel erreichen und kam als Gesamtdritter in der Wechselzone nach dem Radfahren an. Mit wenig Laufform angereist begann dann eine 8,5 Stunden lange Wanderung durch die schottischen Highlands. Nach 15:32:07 Stunden war Tim als 57. der Gesamtwertung im Ziel angekommen. Chapeau!!!

Gallerie: Die Moselboys & Moselgirls!!!