V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S A T E M P O F R E U D E

Dienstag, 19. März 2013

Der Crossduathlon, der gar keiner war!!!

Julia Ertmer siegt beim Crossduathlon in Dreieich - Metzler auf Rang 6

Am 17. März war der Frühling erneut in weite Ferne gerückt. Dicke Schneeflocken fielen, als sich die Orber Triathleten Julia Ertmer und Jürgen Metzler aufmachten, um bei der 3. Auflage des Crossduathlon in Dreieich  teilzunehmen. 
Mit dem Rad reisten die beiden Kurstädter dennoch an. Am Wettkampfort angelangt, wurd alsbald bekannt, dass aufgrund der schlechten Wetterlage kein Radfahren möglich sein würde. Zu viel Neuschnee auf gefrorener Altschneeunterlage machten die Radstrecke unbefahrbar, so dass aus dem Crossduathlon ein reiner Crosslauf wurde. Dabei konnten die beiden Athleten ihre Lieblingsdisziplin in vollen Zügen genießen. Trotz der Schneeunterlage konnte Ertmer auf der 9,2 Kilometer langen Strecke das Frauenfeld souverän distanzieren. 
Schlammschlacht!!!
Metzler auf der ersten der beiden Laufrunden

Gegen Ende lief sie sogar bis auf eine Minute an Metzler heran. Dieser lag aussichtreich auf auf dem 6. Platz, in Schalgdistanz auf die beiden Läufer vor ihm. Am Ende belegten die Orber vom Team Spessartchallenge in der Tabelle den 6. und 7. Rang. Ertmer siegte deutlich im Frauenfeld mit mehr als drei Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz, was auch den ersten Platz in der Altersklasse bedeutete. 

Ertmers Zieleinlauf

Mit Medaille und Bier geehrt!!!
Metzlers  6. Platz reichte für Silber in der Altersklasse. Die Form scheint zu stimmen beim TV Bad Orb. Den letzten Schliff für die kommende Liasaison, die für die rber Männer schon im Mai in Kaiserslautern und für die Damen im Juni in Biedesheim am Rhein starte, holen sich die beiden Orber im Ostertrainingslager auf Zypern.

Montag, 11. März 2013

Erflogreiche Tempotests beim 10km-Lauf in Brühl

Nach einem Trainingsintensivem Wochenende starteten Jürgen Metzler und Julia Ertmer am vergangenen Sonntag beim 7. Heini-Langlotz-Lauf in Brühl, dem Heimatort von Tennislegende Staffi Graf. Im gleichnamigen Steffi-Graf-Park war dann auch Start und Ziel des 10km-Rennens, zu dem die beiden Orber Athleten von Heidelberg aus mit dem Rad angereist waren. Dementsprechend warm standen die beiden Triathleten dann auch - trotz heftigem Wind - an der Startlinie. 
Für Metzler sollte es nach Sprunggelenkproblemen der erste 10er der neuen Saison werden, für Ertmer galt es, so nahe wie möglich an die magische 40min-Grenze heranzulaufen. Das stark besetzte Läuferfeld machte von Anfang an ordentlich Druck. Insgesamt nahmen mehr als 1000 laufbegeisterte Sportler an dem Spektkel teil. Allen voran enteilte die Siegerin der Tri-Pfalz-Mitteldistanz Almut Grüber im Frauenfeld und siegte souverän. Nach hartem Kampf verpasste Ertmer das Podium knapp, landete auf dem 4. Gesamtrang und wurde 2. in ihrer "neuen" Altersklasse W30. Ihr Ziel unter 40min zu laufen erreichte die Orberin leider nicht, mit 40:12min blieb sie knapp darüber. 


Jürgen Metzler spulte kilometer für Kilometer in etwa 3:50min ab und lief zufriedenstellende 38:50min, was Gesamtrang 26 und Rang 6 in der Altersklasse M30 bedeutete. Nach dem Lauf ging es mit dem Rad zurück nach Heidelberg. Stopp, zuvor wurde noch für 2000m "Ausschwimmen" am nächstgelegenen Schwimmbad gehalten, logo!     

Frauen: 



Grüber, Almuth engelhorn sports team -...   W30 1    0:38:34,2



Matheis, Josefa TSG Eisenberg e.V.   W40 0:39:11,2



Freimuth, Friederike Uni Heidelberg Halbmara...   Frauen  1 0:39:35,2
 

Ertmer, Julia                 



 TV BAD ORB   W30 2
0:40:12,9











 Männer: 



  Balthesen, Tobias     Runners Point Heidelber...    1    0:32:41,2



  Rapp, Mark     Vfl/SSG Bensheim    2    0:33:03,0


  Perleth, Sven     Stimmel Sports      3    0:33:31,2



  Metzler, Jürgen          TV BAD ORB                          26 

0:38:50,7 

Montag, 25. Februar 2013

Crossduathlon Rodgau - Zwei Berichte von der Siegerin


Ein Bild vom letzten Jahr - ohne nervigen Schnee!

Kurzversion:

Sonntagmorgen - Aufstehen - Frühstücken - Sachen packen - in die Bahn steigen - Startnummern abholen - Strecke abfahren - Rad einchecken - an der Wettkampfbesprechung teilnehmen - auf den Startschuss warten - losrennen - erste Runde - zweite Runde - Helm aufziehen - Schuhe wechseln - das Rad zum Wechselbalken schieben - aufsteigen - losfahren - hinfallen - aufstehen - aufsteigen - weiterfahren - überholen - treten - erste Runde - zweite Runde - am Wechselbalken absteigen - den Atem der Verfolgerin im Nacken spüren - Helm ab - Vorderrad fällt beim Aufhängen raus - nächstes Paar Schuhe an - losrennen - erste Runde - überholen - zweite Runde - Zielgerade - abgesprintet werden - Zieleinlauf - FERTIG!

Anm.d.Red.: Dass sie gewonnen hat, verschweigt Julia in der Kurzversion glatt. Hingegen in der

Langversion:


Crossduathlon in Dudenhofen

Wie sagte es der Sprecher vor der Wettkampfbesprechung: am 24. Dezember hätten wir uns über den Schnee gefreut, am 24. Januar hätten wir ihn hingenommen und am 24. Februar ist er einfach nur nervig.
Alex und ich waren früh aufgestanden, um mal wieder bei einem Cross-Duathlon dabei zu sein. Anreise mit der Bahn ganz entspannt und dann haben wir nach Abholung der Startnummern die Strecke besichtigt. Die Waldwege waren verschneit, aber noch nicht unbefahrbar, in den Kurven sollte man also ein bisschen aufpassen. Na gut…
Der Startschuss fiel um 10, nachdem der Probestartschuss schon zu einer Vorwärtsbewegung geführt hatte. Das Feld jagte los, die schnellen Kerls waren nach der ersten Stadionrunde enteilt. Ich versuchte, mein Tempo zu laufen. Der Untergrund war verschneit, stellenweise der Abdruck schwierig, aber wie sollte es auch anders sein mit den Wettkampfschlappen, die kaum Profil aufweisen? Egal, Radwechsel kommt und ich ahne, dass ich die Führende bin. Ganz neue Erfahrung, sonst hole ich mir diese Position immer erst auf dem Rad. Es geht über die Autobahnbrücke, runter, Linkskurve, ich fahre rechts vom Asphalt, vertraue den Reifen, will mich wieder drauf fädeln und RUMMS haut es mich hin. Nichts passiert, alles gut, Kette ist runter, muss wieder drauf gefädelt werden und es geht weiter. Die kommenden Kurven fahre ich entsprechend langsam, dazwischen rollt es und ich fahre meistens alleine über die Strecke. Zweite Runde, ich spare mir den Sturz in besagter Kurve ( ) und fahre weiterhin mein Ding.
Auf der Abfahrt in die Wechselzone sehe ich meine Verfolgerin, ca 30-40Sek hinter mir. Dann muss das jetzt mit dem schnellen Wechsel klappen. Rolle in die Wechselzone, hänge das Rad ein, PLUMPS fällt das Vorderrad raus. Da hat sich wohl der Schnellspanner während des Sturzes gelockert… Ich renne los, um möglichst viel Abstand auf die Zweite zu bekommen. Mir kommt Alex entgegen, der sich da auf den letzten 500m befindet. Erste Runde, zweite Runde, Ziel. Vor dem Ziel meint mich noch einer absprinten zu müssen. Sei’s drum. Alex wartet schon und wir marschieren fast direkt mit unseren Rädern zum Checkout, um uns in der Turnhalle warme Sachen anzuziehen.

Wir warten auf die Siegerehrung, Alex hat den 3. Platz in der AK (7. Gesamt) gemacht und dann schwingen wir uns auf die Räder und gondeln nach Hause – zum wohlverdienten Kuchen.



Sonntag, 17. Februar 2013

Team-Wochenende mit flotten Läufen in Seligenstadt


Julia und Oliver im Gleichschritt

Im Rahmen des Team Wochenendes in Offenbach sorgte unsere bunte Truppe - zwischen den Einheiten - obendrein für Furore beim 4. Lauf der Winterlaufserie in Seligenstadt. Doch gestartet wurde das Team-Wochenende mit einer gemeinsamen Schwimmeinheit auf der ehrwürdigen Offenbacher Rosenhöhe, bevor der Abend bei Pizza & Pasta endete. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Samstag Morgen stand Athletiktraining in der Turnhalle der Offenbacher Schillerschule auf dem Plan. Wer wollte, reiste mit Rad nach Seligenstadt zum eingeschobenen Laufwettkampf oder eben mit dem Auto. Mit den Optionen 5 oder 10km war für jeden etwas dabei. Sowohl in den Altersklassen wie auch in der Gesamtwertung konnten trotz "übelster" Schlammschlachtbedingungen einige Ausrufezeichen gesetzt werden. Die herausragenden Athleten mit guten Platzierungen waren allen voran Julia Ertmer und Florian Brosch. 

Flo auf dem Weg zum 2. Platz
Julia war über 10km nicht zu schlagen, musste sich als Gesamtzweiter knapp geschalgen geben. Adi Kohr holte glänzte auf dem Bronzerang in der Altersklasse M40.
Über 5km belegte Jürgen Metzler den 7. Gesamtrang und gewann die Altersklasse M35. Auch Marco Weisbecker siegte in der Altersklasse M30. Beste Orber Frau auf der kurzen Distanz war Aldona Lyschik, die mit dem 10. Gesamtrang den silbernen Altersklassen-Podestplatz erreichte. Katharina Kreit debüttierte über 10km und war wie alle Teammitglieder ob der widrigen Bedingungen froh, das Rennen "nach Hause" gelaufen zu sein. Tolle Imperssionen gibts hier!!!

5km-Lauf
Männer:
7. 740 Jürgen Metzler 1976 TV Bad Orb Team Spessartchallenge 0:18:58 1. M35
14. 725 Marco Weisbecker 1981 TV Bad Orb 0:20:45 1. M30
36. 738 Sebastian Heinl 1991 TV Bad Orb Team Spessartchellenge 0:25:02 5. MHK
Frauen:10. 739 Aldona Lyschik 1982 TV Bad Orb Team Spessartchallenge 0:28:18 2. W30

10km-Lauf
Männer:
2. 389 Florian Brosch 1985 TV Bad Orb 0:36:09 2. MHK
19. 957 Adi Kohr 1970 Team Spessartchallenge 0:41:52 3. M40
22. 387 Oliver Rinkenberger 1979 TV Bad Orb 0:42:00 6. M30
Frauen:1. 423 Julia Ertmer 1983 TV Bad Orb Team Spessartchallenge 0:42:10 1. WHK
44. 388 Katharina Kreit 1986 TV Bad Orb 1:05:59 8. WHK

Nachdem der Samstag erneut mit einer ordentlichen Pizza/Pastaschlacht und diversen Anekdoten und Filmchen von zurückliegenden Rennen ausgeklungen war, folgte am Sonntag Morgen die nächste Schwimmeinheit. Danach wurde in Kleingruppen gelaufen, geradelt oder Athletik gemacht.



Alles in allem... Ein tolles TEAMweekend!!! 

Donnerstag, 14. Februar 2013

Orber Triathleten in der Loipe

 Spannendes Vereinsduell beim Rennsteigskilauf in Oberhof

Zum 36. Mal fand am ersten Februar Wochende der Rennsteigskilauf in Thüringischen Oberhof statt. Bereits Samstags gilt es 15km in der freien Technik zurück zu legen, Sonntags stehen 30km klassisch auf dem Programm. Start und Ziel ist dabei das weltbekannte BiathlonStadion in Oberhof. Der zu laufende Kurs fürht über die Weltcupstrecke hinaus auf den Rennsteig. Fast traditionell mischen sich zu diesem Anlass Bad Orber Triathleten unter die Langlauf Spezialisten.
Am Samstag hatte die Kurstädterin Julia Ertmer beim Rennen in der freien Technik namhafte Konkurenz. Mit Sabrina Buchholz und Manuela Henkel enteilten eine ehemahlige Biathletin und Profilangläuferin der Orberin deutlich. Dennoch glänzte Ertmer in ihrer zweiten Langlaufsaison mit einem 21. Gesamtrang und dem 5. Paltz in der Altersklasse. 

Julia freudig im Vorstartfieber
Am Tag darauf kam es zum dritten Mal in Folge zum Duell der Vereinskammeraden Adi Kohr und Jürgenn Metzler. Auch das Rennen über die klassische Distanz, bei dem auch die Thüringische Meisterschaft auf der "langen Strecke" ausgetragen wurde, dominierten Ex-Weltklasse Athleten oder neue Biathlethen. Mit dieser Konkurenz können sich die Kurstädter freihlich nicht messen. Im internen Vereinswettstreit liefern sich die beiden Ausdauersportler dennoch Jahr für Jahr spannende Duelle. So musste sich Metzler die letzten beiden Jahre immer knapp geschlagen geben. Mit guter Tagesform und top präparierten Skiern feierte Metzler in diesem Jahr einen ungefährdeten Start-Ziel sieg und lag am Ende mit einer Zeit von 1:56 Stunden fast sieben Minuten vor seinem Vereinskammeraden. Von allen 600 Startern bedeutete dies Rang 119 und 149. 

Adi & Jürgen nach ihrem Duell
Wegen der Platzierung reisen die Orber folglich nicht in jedem Winter nach Thüringen, wegen einem spannenden Vereinsduell und herrlichem Langlaufwettkampfspaß sehr wohl.

instagram?





Dienstag, 29. Januar 2013

Marco Weisbecker beim Diry Race Murr-Crossduathlon




Am vergangenen Samstag fand auch dieses Jahr in Murr bei Stuttgart wieder das Dirty Race statt. Die Distanzen waren 5km Laufen 15km Mountainbike und 4km Laufen. Die Versanstaltung war wieder super organsiert und das Straterfeld erstklassig besetzt und mit Sebastian Kienle war sogar die „Weltspitze“ am Start.

Auf der Laufstrecke waren die Bedingungen relativ gut, technisch anspruchsvoll wurde es erst im Gelände. Der Boden war gefroren und die Temperaturen waren mit -3°C auch relativ frisch, trotzdem ließen einige Starter es sich nicht nehmen kurz zu fahren, Respekt!

Marco nutzte das Rennen mal wieder, um eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen zu absolvieren und einen kleinen Trainingsreiz zu setzen. Er beendete das Rennen ohne größere Probleme und platzierte sich im Mittelfeld.

Fazit: Verbesserungspotential gibt es noch genug!



Detailergebnisse hier: http://murr.r.mikatiming.de/2013/

Montag, 28. Januar 2013

Duett beim Swim&Run in Darmstadt



Fast im Gleichschritt absolvierten Sebastian Heinl und Marco Weisbecker den Swim&Run in Darmstadt am vergangenen Wochenende. Für die 500m im Becken, gefolgt von 5,2km per pedes benötigte Sebastian insgesamt 30:43min (9:05min Swim, 21:38run) und Marco 30:49min (8:43min Swim, 22:06 Run). Damit landeten die beiden im guten Mittelfeld der mehr als 200 Teilnehmer.

Detailergebnisse: http://www.triathlon-darmstadt.de/wp-content/uploads/2013/01/dsw-swim-run-2013-ergebnisse.pdf

Freitag, 25. Januar 2013

GNZ Sportlerwahl: Full sweep!





Mehr gab es nicht abzuräumen!

Dass unsere Mädelsmannschaft von der GNZ den Titel „Mannschaft des Jahres 2012“ verliehen bekommen werden würde, war schon leise durchgesickert. Deshalb hatte Teamchef Jürgen schon im Vorfeld so viele Mädels wie möglich zum Festakt nach Gelnhausen beordert, wo sie für ihren glatten Durchmarsch in die 1. Hessenliga geehrt wurden.
Dass aber auch der Titel für den oder die Individualsportler/in an eine unserer Damen gehen würde, war mal gar nicht abzusehen! Denn jedenfalls in der Abstimmung auf Facebook hatte Julia mit einigem Abstand hinter den beiden Erstplatzierten "nur" auf dem dritten Platz gelegen. Auf der Veranstaltung selbst dann lernte man aber, dass die fb-Stimmen nur 25% der Bewertung ausmachten. 25% waren die Coupons, 25% eine Fachjury und 25% die Sportredaktion.

Und als die letzte zu ehrende Person des Tages aufgerufen wurde stand Julia auf einmal ganz oben!

Da können wir uns alle bloß bei der GNZ, den On- und Offline-Wählern und der Fachjury bedanken und natürlich unseren Mädels und insbesondere Julia, die man seit dem Foto unten wohl jetzt "Grinsekatze" nennen darf, ganz herzlich gratulieren!

Montag, 21. Januar 2013

Winter = Winterlaufserien

Neue Saison, neue Wettkampfklamotten...
... zumindest gilt dieses Motto für all die Athleten, die die dritte Disziplin des Triathlonsports leidenschaftlich gerne - und nicht nur notgedrungen - betreiben. 
So konnte auch der Wintereinbruch Julia Ertmer und Jürgen Metzler nicht stoppen, die in Seligenstadt bei der dortigen Winterlaufserie das 5km-Rennen in Angriff nahmen. Mit den Crossrädern angereist, konnten beide ansehnliche Tempoläufe hinlegen. Metzler erreichte das Ziel nach Lauf auf völlig vereister Strecke nach 19:46min, Ertmer folgte dicht danach in 20:16min. Für Metzler bedeutete dies Rang 4 in der Altersklasse M35, Ertmer lief stark als Gesamtzweite und Siegerin ihrer Altersklasse ins Ziel. Danach ging es wieder Heim mit dem Rad, logo!
In Goldbach rannte Joana Tywczynski bereits ihren 6. Lauf über 10km in der Serienwertung. Mit einer Gesamtendzeit von 3:54 Stunden (5 Wertungsläufe) sicherte sie sich damit den Sieg in der Serienwertung der Altersklasse W40 und wurde drittschnellste Frau gesamt.  

Mittwoch, 9. Januar 2013

Sportlerwahl der GNZ 2012 - Julia Nikolopoulos nominiert



Nicht nur das Gelnhäuser Tageblatt hatte Julia Nikolopoulos wegen ihres Siegs beim Norseman 2012 zur Zahl der Sportlerin des Jahres nominiert, jetzt hat die Gelnhäuser Neue Zeitung nachgezogen.

Als Sportlerin des Monats August  ist sie mit elf anderen SportlerInnen der Region dort zur Wahl der Sportlers des Jahres nominiert. Da es nicht nur für Julia ein Preisgeld zu gewinnen gibt, sondern auch der Verein mit bis zu €1.000 für die Jugendarbeit unterstützt wird, bitten wir um Unterstützung. Als kleines Bonbon hat die GNZ auch interessante Preise für die "Wähler" dieser Abstimmung ausgelobt: Es gibt viele Sachpreise und Geldpreise bis zu € 500 zu gewinnen.

Wie läuft die Wahl?

1. Breifwahl
Den Ausgaben der GNZ vom 12., 14. und 19. Januar liegen Abstimmungscoupons bei, die ausgefüllt und an die Redaktion geschickt werden wollen. Am 16.01. gibt es einen Coupon im Mittelhessen-Boten.

2. Online-Abstimmung über Facebook
In der Zeit vom 12.-22.01. kann man auf der Facebook-Seite der GNZ abstimmen.

Weitere Details zum Wahlprozedere und den Preisen gibt's hier nachzulesen.

Also: Ran ans Kiosk und den Rechner am kommenden Samstag!

Im Voraus schon mal vielen Dank für Eure Mithilfe und fürs teilen bzw. weiterleiten.

Euer TEAM SPESSARTCHALLENGE

Ausklang gleich Auftakt - Das Team beim Silvesterlauf in Frankfurt


Auch in diesem Jahr wollte ein Teil des Team Spessartchallenge das Jahr 2012 sportlich ausklingen lassen und gleichzeitig die neue sportliche Saison mit einem Wettkampf beginnen. Schon am 30.12. fand der 34. Silvesterlauf der Spiridon Frankfurt an der Commerzbank Arena statt, bei dem neben den vier Bad Orber Sportlern auch noch weitere 1300 Sportler teilgenommen haben.

Von der Fancrew Metzler wurde dann auch noch der erkrankte Neuzugang für 2013, Katharina Kreit, in die hohe Kunst des Klapperns und Fan seins eingeweiht, bevor Adi die Zielzeitenprognose für die Athleten Julia Ertmer, Jürgen Metzler, Florian Brosch und für sich selbst mitteilte.

Nach kurzem Einlaufen ging es dann auch schon an die Startlinie, wo Brosch als Erster der vier Athleten im Elitefeld mit einer Minute Vorsprung vor den weiteren Athleten im Hauptfeld startete. Hier waren neben hochkarätigen Läufern auch mehrere hochkarätige Nachwuchstriathlonprofis am Start. Das Rennen sollte also schnell werden.

Auch für Ertmer, Metzler und Kohr ging es auf die 10km Strecke, die bei km6 noch mit einem kleinen Hügel auf die Läufer wartete und nochmal alles abverlangte, wie es auf den Bildern gut zu sehen ist.





Brosch konnte mit einer super Zeit von 34.36min unter die Top 20 laufen und auch Kohr (38.58min) und Metzler (39.07min) waren mit ihrer Zeit sehr zufrieden und somit konnten alle die Zielzeitprognosen einhalten. Ertmer, die ebenfalls noch erkältungsmäßig geschwächt war, ging deshalb den Lauf verhalten an, damit das kommende Wintertrainingslager nicht gefährdet ist.

Nach ein paar Minuten waren die Strapazen des Laufs auch schon fast vergessen und die Spekulation über eventuelle Bestzeiten in der neuen Saison mit dem kommenden Tempotraining begannen schon auf dem Weg zum Panoramabad, wo sich noch kurz ausgeschwommen wurde.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Strampeln im Schnee: Nikolaus Duathlon 2012

Genau 5 Wochen haben es Jürgen Metzler und Julia Ertmer nach einer zehrenden Triathlonsaison 2012 ausgehalten und ihre wohl verdiente Pause mit wenig Sport, viel Gönnung und Faulheit genossen.  Am Sonntag, 02. Dezember, standen beide dann aber spontan beim diesjährigen Nikolaus Duathlon wieder an der Startlinie. Über die "kurze" Distanz von 2,5km Laufen, 15km Crossrad und wieder 2,5km Laufen sollte nicht nur das "verlorene" Tempogefühl wieder gefunden, sondern vor allem die neuen Crossräder im Wettkampf getestet werden. Aber allein waren die beiden Orber keinesfalls. Die üblichen Verdächtigen in Person von Julia und Alex Nikolopolous tümmelten sich ebenfalls im - von Schnee bedeckten - Frankfurter Niddapark. Beide traten auf der Classic-Distanz über 5km Laufen, 22,5km Crossrad und abschließend 2,5km Laufen an. Mit Ramona Walz wurde die Orber Truppe komplettiert. 
Jürgen Metzler und Julia Ertmer konnten beide in der Spitzengruppe mithalten. Ertmer bog nach einem sensationellen Lauf, als 7. aller Starter in die Wechselzone ein, nur drei Plätze hinter Metzler, der als 4. des Feldes wechselte. Schade war, dass Ertmer die Radgruppe der Führenden verpasste und große Teile der Radstrecke alleine fahren musste in diesem Rennen, dass mit Windschattenfreigabe gefahren wurde. Metzler dagegen konnte in der Spitzengruppe mitmischen. Als 7. wechselte er dann wieder in die Laufschuhe, nur zwei Minuten dahinter folgte Ertmer, immer noch mit Tuchfühlung zur Top10, klar führend im Frauenfeld. Die beiden leidenschaftlichen Läufer konnten ihre Trümpfe ausspielen und sich weiter nach vorne arbeiten. Am Ende landete Metzler auf dem guten 5. Rang und holte den Sieg in seiner Altersklasse. Ertmer lief auf Rang 10 hinter den 9 schnellsten Männern und gewann damit deutlich die Frauenwertung.
Das Ehepaar Nikolopolous war nicht minder erfolgreich auf der längeren Distanz. Alex blieb immer dem Spitzentrio um Rudolf von Grot und Heimo Kiefer von Skills Frankfurt auf den Fersen. Auf dem Rad ging auch für ihn ordentlich die Post ab, aber auch beim abschließenden Lauf blieb er dicht hinter den Duatlhon-Spezialisten und sicherte sich den 4. Platz der Gesamtwertung. Auf dem 4. Platz in der Frauenwertung beendete Julia Nikolopolous ihren ersten Advent, zwar wenig besinnlich, dafür aber sehr erfolgreich. Ramona Walz, für den ADAC Triathlonclub Main-Kinzig startend, landete nach einem Wettkampf durch das verschneite Frankfurt in ihrer Altersklasse auf dem 5. Rang. 

Ergebnisse: http://intern.triathlon-eintracht.de/uploads/media/Jedermann_2012.pdf

Sonntag, 2. Dezember 2012

Julia Nikolopoulos bei der GT-Sportlerwahl 2012 nominiert





Mit Julia Nikolopoulos ist zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte des TV Bad Orb eine unserer Athletinnen bei der Wahl des Gelnhäuser Tageblattes zur Sportlerin des Jahres nominiert, s. Anhang.

Gewählt wird ausschließlich mit den Original-Wahlcoupons, die noch bis zum 31.12. täglich im GT abgedruckt werden.

Also ran ans GT, Coupon ausfüllen und ans GT schicken.

Danke für Eure Mithilfe und fürs teilen bzw. weiterleiten.

Radcross in Rossbach - Rennbericht Julia Nikolopoulos


Diesen Winter sind Alex und ich auf Crossrennen gekommen. In Belgien Nationalsport, in Deutschland weitestgehend unbekannt ist das Format idR ein 2-3 km langer Rundkurs, durch Wald oder Wiese mit Trage- und Hindernispassage. Schlamm spielt je nach Wetter auch mit.
Vergangenen Samstag stand für Alex und mich das 2. Crossrennen der Saison an – dieses Mal in Biebergemünd. Flo als Neuling war ebenfalls dabei.
Weil wir erst relativ spät vor Ort waren, blieb keine Zeit, die Strecke zu erkunden. Leider war ich die einzige Frau am Start und als der Startschuss fiel, fand ich mich ganz schnell am Ende des Feldes wieder. Es ging mehrheitlich über eine Wiese, abgesperrt mit Flatterband in schönen 180° Kurven einen Hang rauf, dann ein kurzes Stück über einen Feldweg, runter und wieder über die mehr oder weniger grüne Wiese. Immer kurze harte Antritte standen also auf dem Programm.
Der Vorteil, hinten zu fahren war zumindest für die ersten 3 Runden, dass ich viel Platz zum Navigieren hatte. Bis ich dann überrundet wurde. Aber auch das machte nicht wirklich viel aus. Spaß hatte ich allemal, auch wenn ich zwischenzeitlich nicht wusste, ob mir als erstes die Beine abfallen oder die Lunge explodieren würde.
Ergebnis von knapp über 30 min Allesgeben: Flo wurde 4., Alex 5. und ich vorletzte.
Weil ja 30min hochintensive Belastung im November nicht ausreichen, hatten Alex und ich uns für den späteren Run+Bike noch angemeldet (da unsere ursprüngliche Teamzusammensetzung mit Sandra-Julia und Markus-Alex nicht zustande kam), das bedeutete im Wechsel 800m laufen, 800m Rad fahren bis die Zeit von 45 min um war. Flo wurde von einem anderen Radfahrer (Christoph) gefragt, ob er nicht Lust habe, mit ihm zu starten, so dass er noch kurzfristig nach Hause fuhr, um seine Rennschlappen zu holen. Die Läufer gingen auf die Strecke. 800m Anschlag bis ich dann den Alex auf seine Runde schickte. So ging das noch weitere 7 Runden.
Flo und Christoph gewannen die Overall-Wertung und Alex und ich die Mixed. 

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Frankfurt Marathon 2012 - Laufen in der Eisbox


"Kollege" Jung, Julia und Jürgen im Ziel

"Es sollte wieder mal nicht sein!", so ähnlich könnte die Überschrift zum 6. Unterfangen von Jürgen in Folge beim Frankfurt-Marathon lauten, die magische Drei-Stunden-Marke zu unterbieten. "Endlich mal wieder Bestzeit über 42,195km!", klingt als Überschrift des Saisonfinales weitaus besser. "Bestzeittage sind besondere Tage", pflegt Ver-einskollege Adi Kohr nur zu gerne hervorzuheben. Und Recht hat er! Es wäre schade, sich an solch besonderen Tagen darüber zu ärgern, was man nicht geschafft hat, wenn man doch et-was Besonderes erreicht hat: 42,195km durch die Straßen von Frankurt mit einem Tempo von im Schnitt 4:19min/km, was einer Gesamtzeit von 3:02:22 Stunden entspricht! Für Julia war ihr Marathon-Debüt ebenso anstengend, teilweise hatte sie sogar Probleme am Ende des Ren-nens, ihren sonst gewohnsten flotten Laufschritt aufrechtzuerhalten. Grund war wohl die sehr schnell angegangene 1. Hälfte des Wettkampfs. Teilweise war Julia da nur 2min hinter Jürgen, ging mit ausgezeichneten 1:31 Stunden bei der Halbmarathon-Marke durch, was auf der 2. Hälfte aber seinen Tribut forderte. Mit 1:46 Stunden lief sie den zweiten Rennteil dann zwar deutlich langsamer und spürte, was der Unterschied zwischen Halbmarathonrennen und Rennen über die volle Distanz bedeutet. Letztlich kam Julia aber nach hervorragenden 3:17:42 Stunden, völlig K.O., aber happy, in der Festhalle an.





Sonntag, 14. Oktober 2012

Ironman Hawaii: 9:42h für Alex Nikolopoulos



In die Hosen gemacht vorm Rennen hat sich Alex vor dem Rennen gestern - es war ja sein fünftes in Folge auf Hawaii - sicher nicht. Dafür aber hat ihn dann leider im Rennen die Verdauung den ein und anderen Streich gespielt... So wurde es leider nix mit einer schönen neuen Salatschüssel für zuhause. Trotzdem sind 9:42 unter den harten äußeren gestern aller Ehren wert.

Die nackten Zahlen:
Gesamtzeit: 9:4243h
Swim: 1:09:56min
Bike: 4:53:158h
Run: 3:31:54h

T1 3:22min
T2 4:04min

AK-Rang: 46
Gesamtrang: 198

Sonntag, 7. Oktober 2012

Der Oberhammer: Florian Brosch Deutscher Meister im Crossduathlon



Spät entscheid sich die Deutsche Triathlon Union bei ihren Planungen für das Jahr 2012, erstmals eine Meisterschaft im Crossduathlon auszutragen. Ebenfalls spät konnte Florian Brosch nach Verletzungsproblemen in die Saison 2012 einsteigen. Und so kam dem angehenden Sportlehrer diese Herausforderung gerade recht, um ein zufrieden stellendes Ende hinter ein schwieriges Sportjahr zu setzen. Ausgetragen wurden das Rennen in Eichelberg, Kraichgau. Beim so genannten "Eichelberg-Man" müssen die Athleten zunächst einen 7,5 Kilometer langen Crosslauf absolvieren, bevor eine Mountainnbikestrecke von 22,5km vor ihnen liegt. Nach dem Rad fahren folgt erneut ein abschließender Crosslauf über 5 Kilometer. Gemeinsam mit Marco Weisbecker, für den das Rennen der offenen Wertung als Vorbereitung auf die Cross-Triathlon-WM auf Hawaii diente, nahm Florian an dem Wettkampf das Rennen in Angriff. Mit vielen Höhenmetern gespickt, verlangte das Rennen beiden Sportlern alles ab.
Sofort nach dem Start konnte sich Florian an der Spitze des Feldes festbeißen, lag nach der ersten von drei Laufrunden auf Rang 4. Bis zum Wechsel aufs Rad konnte er sich auf den aussichtsreichen dritten Platz vorarbeiten. Marco wechselte mit einigen Minuten Rückstand auf die Führungsgruppe aufs Rad. Auf der Mountainbikestrecke konnte Florian alle Angriffe der Konkurrenz mitgehen und sogar noch einen Platz gutmachen, so dass er auf Rang 2 auf den abschließenden 5km-Lauf wechselte. Dort lieferte er sich einen harten und von den Zuschauern gefeierten Kampf mit René Hördermann (BMC Development Team), der den Wettkampf ohne Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in der offenen Wertung bestritt. Nachdem Florian auf der letzten Laufrunde alles in die Waagschale warf , eine Attacke setze und den bis dahin Führenden überholte, konterte dieser am letzten Berg.
Florian entschied sich hier mit Blick auf die DM-Wertung nichts mehr zu riskieren – die Beine zeigten schon Krampfansätze – und ließ Hördemann ziehen. Trotzdem feierte Florian auf den letzten Metern des Rennens ausgelassen: Die mitgereisten Fans abklatschend, konnte er im Ziel freudestrahlend den Deutschen Meistertitel im Crossduathlon bejubeln. "Was für ein hartes Rennen! Vor allem die Laufstrecke hatte es in sich. Jetzt freue ich mich einfach nur, Deutscher Meister zu sein. Ein tolles Gefühl", resümierte er abschließend. Marco beendete das Rennen der offenen Wertung auf einem hervorragenden 2. Platz.

Detailergebnisse Eichelberg-Man/DM Crossduathlon:

1. BROSCH, Florian             TV Bad Orb/Team Spessartchallenge               1:36:04h
2. WETZEL, Michael             WMF BKK-Team AST Süßen                       1:37:29h
3. FROHN, Mathias               TuS 1908 Schleiden                                       1:37:43h


2. Platz offene Wertung. WEISBECKER, Marco    BikeWorkDesch/RVG Bad Orb                     1:47:10h

Freitag, 5. Oktober 2012

Drei Mal Top5 fürs Team beim Lauf gegen das Vergessen


Der Lauf gegen das Vergessen, dem Benefizlauf zugunsten Alzheimerkranker des Lauftraffs Ginnheim (Frankfurt) bietet Rennen über 5, 10 und 15 Kilometer an. Drei Strecken, drei Athleten – da dachten sich Julia Ertmer, Florian Brosch und Jürgen Metzler, mal Streckenlängen besetzen und mal die Spätform testen. Für Florian Brosch, der nach langer Verletzungspause 2012 erst sehr spät wieder die Laufschuhe schnüren konnte war es ein kurzer Formtest für die am kommenden Samstag anstehenden Deutschen Meisterschaften im Cross-Duathlon. Und diesen meisterte er mit Bravour. Gleich zu Beginn hielt er das Tempo hoch und ihm konnte lediglich Lienhard Hersel vom SSC Hanau-Rodenbach folgen konnte.  Der aber ließ sich nicht abschütteln und ließ in klassischer Läufermanier Florian die Arbeit machen. Die Attacke, die Hersel rund 800 Meter vor dem Ziel startete, konnte Florian dann nicht mehr kontern und wurde in neuer persönlicher Bestzeit von 16:35min hervorragender Zweiter.
Zusammen mit Florian auf den fünf Kilometer langen Rundkurs gegangen war der Plan von Jürgen und Julia , zusammen die ersten 10km in unter 40 Minuten zu laufen. Jürgen sollte dann noch eine Runde dranhängen und die 15km voll machen.

Bei Kilometer 3: Julia und Jürgen noch im Gleichschritt
Obwohl Julia das Frauenfeld souverän anführte und den Lauf überlegen gewann, war sie am Ende nicht ganz zufrieden. Denn sie hatte Jürgen kurz vor der 4km-Marke ziehen lassen müssen und kam an Ende in immer noch sehr guten 41:10min als erste Frau und Gesamt-11. über die 10km ins Ziel. Jürgen dagegen hatte sehr gute Beine und spulte die 15km genau nach Plan ab: Er blieb mit 57:57min sogar zwei Minuten unter der avisierten 1h-Marke.

Rot/Schwarzes Urmel gesichtet!
Ergebnisse - Lauf gegen das Vergessen

5km-Lauf
1. Hersel, Lienhard SSC-Hanau-Rodenbach 16:29
2. Brosch, Fabrian TV Bad Orb 16:35
3. Wittig, Jens BSG Commerzbank 17:03

10km-Lauf
1. Ertmer, Julia TV Bad Orb 41:10
2. Richter, Nadine TSV Ostheim v.d.Rhön 41:36
3. Pfeilschifter, Waltraud Spiridon Frankfurt 44:14

15km-Lauf
1. Spaich, Christian TSG Oberursel 53:04
2. Baudek, Gerald ASC Marathon Friedberg 57:12
3. Tecza, Jakub LG Eintracht Frankfurt 57:12
4. Zabudkin, Alexei ohne Verein 57:39
5. Metzler, Jürgen TV Bad Orb 57:57





Donnerstag, 4. Oktober 2012

Ironman Wales - Rennbericht von Alexandra Fellmann

Schöne Strände, wilde Küste, magische Orte.

Erst kamen die Wikinger, dann die Normannen und dann... ... der Regenbogenhai!

Das Foto war zu "gut", um es nicht mit aufzunehmen (Amn. d Redaktion)
Kalt, klamm, skurril, grüner Tunnel & grüne Hölle, enge Straßen, rauer Asphalt, Wind, Wind, Wind, die besten Zeiten sind vorbei, bröckelnde Fassaden, fettiger Fisch & Chips, extrem freundliche und aufgeschlossene Menschen. Da unser Cottage ein wenig außerhalb von Tenby lag und wir schon am Dienstag eintra-fen, wollte sich gar keine Wettkampfstimmung einstellen. Das regnerische Wetter mit den heftigen Böen und den nasskalten klammen Knochen stellten Körper und Geist eher in eine Winterstarre als in Wettkampfmodus. In Tenby, dem Ort des Geschehens, war die Stimmung Anfang der Woche ebenso träge und verschlafen. Außer ein paar Fahnen, die auf den Ironman hinwiesen, war von dem großen Event nichts zu bemerken.
Alex & Andreas beim Sightseeing vor dem Rennen (Carew Castle)
So verbrachten wir den Anfang der Woche mit kleineren Trainingseinheiten, Nahrungs-aufnahme und warten auf das Rennen. Beim Abfahren der Rennstrecke mit dem Auto und Teilstücke mit dem Rad stellten sich schon unruhigere Gefühle bezüglich der steilen Rampen und sehr engen, schlecht einsehbaren Kurven ein. Donnerstags kamen Michelle und Tim an und bezogen das Cottage direkt neben unserem, abends feierten wir Tims Geburtstag in einem netten urigen, typisch walisischen Restaurant.

Freitags
kam dann endlich mehr Bewegung in Richtung Wettkampf-Feeling auf, Mittags war die „Official Swim session“ und anschließend die Wettkampfbesprechung und Pastaparty.

Noch voller Vorfreude aufs Probeschwimmen... aber dann..
Als wir ins Wasser gingen, waren meine Füße von dem 16 Grad kaltem Wasser so extrem kalt, dass ich schon nach wenigen Schritten kein Gefühl mehr in den Zehen hatte. Ich konnte mir in diesem Moment nicht vorstellen, diese Kälte zu überleben. Zum Glück hatte ich einen Sailfish Neo und nicht den 1mm dicken Orca Schwimmanzug wie auf Lanzarote an. Beim Anschwimmen kam das eiskalte Wasser in den Neo, der Atem stockte kurz, nach ein paar Zügen wurde es aber merklich besser und ich genoss sogar das Schwimmen. Ich fand es super und wusste ab diesem Zeitpunkt schon, dass ich das Wettkampfschwimmen ebenso sehr gut meistern würde. So war es dann auch tatsächlich im Rennen. So ist doch jedes Gewässer anders und vermittelt auch andere Gefühle. Meer ist nicht gleich Meer, auf Lanzarote fand ich das Wasser viel „anstrengender“.
Die restlichen Tage vergingen zügig und die Aufregung stieg stetig an. Samstag dann bike/bag check in.


Raceday:
Da ich das Wasser ja schon als toll einordnete und mir über die Schwimmerei kaum noch Gedanken machte, war ich die Ruhe selbst am WK-Morgen. Ich war die letzte die T1 ver-ließ und mit den anderen Athleten in Richtung North-Beach schlenderte. Ein kurzes Einschwimmen und dann ging die Reise und das Abenteuer IM-Wales 2012 schon los.

Ich habe mich ganz rechts eingeordnet und bin im hinteren Drittel völlig relaxt ins Wasser. Ich hatte Platz, meine Atmung war sehr ruhig und entspannt, ich fand über-raschend schnell meinen Rhythmus. Plötzlich kam totaler Wellengang auf und tausende von Luftblasen bildeten sich unter mir, leichte Panik kam in mir auf, ich schaute kurz nach vorne und sah 3 Jetskis dicht an mir vorbeidonnern, um „Abkürzer“ vor der ersten Boje wieder einzufangen. Puhhh, Gefahr erkannt – Gefahr gebannt, zum Glück war es keine Orca-Familie die mit mir spielen wollte. Ich hatte ein gutes Gefühl. Mir fiel schon auf, dass mich eigentlich gar nicht so viele Schwimmer überholten. Beim Landgang schaute ich auf meine Uhr und sah 35 Minuten… what ? Das motivierte mich derartig, dass ich noch einmal auf die Tube drü-cken konnte und das Wasser mit einer 1:11 h verließ. Nun, der erste IM mit Menschen beim Verlassen des Wassers um mich herum, was war das für ein tolles Gefühl ! Ich rannte die steile Rampe wie elektrisiert hoch und überholte noch gefühlte 1000 Athleten bei den 1,2 km bis zu T1 im Herzen von Tenby.

Der Wechsel verlief gut, obwohl mehr Athleten auch mehr Gewühl bedeuteten und man nicht ganz so schnell durch die Wechselzone fliegen konnte.Auf dem Rad lief es erschreckend gut, ich überflog wieder gefühlte 1000 Athleten. Im Nationalpark sah ich den ersten Unfall, ein Athlet fuhr eine Abfahrt runter und knallte mit dem Rad an eine kleine Mauer, das Rad landete vor der Mauer der Athlet flog über die Mauer und verschwand. Ich fuhr weiter, da genügend Menschen dort standen. Mir wurde kurz ganz schlecht, da wusste ich allerdings noch nicht, dass es mich ein paar Kilometer weiter selbst erwischen würde. Bei der ersten Verpflegungsstelle nach ca. 40 km schmiss mir ein Radfahrer einfach die Radflasche vor mein Vorderrad, er schmiss nicht nach rechts oder nach links, nein, er ließ die Flasche einfach fallen. Ich hatte null Chance auszuweichen und fiel wie im Traum und in Zeitlupe, da mein Gehirn nicht bereit war den Sturz zu verarbeiten. In der Regel falle ich nicht soooo dooooof und fange mich ansonsten besser ab. Ich knallte auf die rechte Schulter. Es waren nur Bruchteile von Sekunden, aber ich durchlebte gefühlte Stunden. Was mir beim Fallen alles durch den Kopf ging, war in etwa so wie ein ablaufender Film. Ich sah Natasche Badmann bei ihrem Sturz auf Hawaii mit der verletzten Schulter, ich sah mein Rad demoliert und nicht mehr fahrtauglich, ich sah… bis mich ein Helfer quasi aus meinem Traum riss und mich versuchte hochzuziehen. Ich war noch nicht in der Lage normale Sätze zu sprechen und wiederholte ständig „such an idiot“. Ich dachte das war es dann wohl mit dem Rennen. Als ich wieder stand, wollte ich als erstes Wasser. Da ich noch total neben der Spur war, versuchte ich ständig das Wasser mit einem noch geschlossenen Nippel in meine Aerobottle zu füllen. Der Helfer nahm mir die Flasche behutsam aus der Hand und füllte das Wasser ein. Danach sortierte ich erst einmal meine Gedanken und merkte, dass die Schulter sehr weh tat. Ich konnte nur mit dem linken Arm mein Rad checken. Nachdem der Helfer mir noch ein paar Fragen stellte und der Meinung war mich wieder auf die Strecke entlassen zu kön-nen, fuhr ich vorsichtig, aber immer noch völlig fassungslos und verwirrt los. Ok… ich dachte: „Alex., sortiere dich erst einmal“. Das Fahrrad fuhr, klang aber nicht gut. Ich hörte permanent einen hellen fiepsenden Ton und das für die restlichen 140 km. Meine Schulter tat immer noch sehr weh, auf dem Auflieger liegen ging, aber an den An-stiegen aus dem Sattel und Gewicht auf die Arme tat in der Schulter höllisch weh. Am schlimmsten war, dass mich der Sturz mental sehr weich gemacht hat. Als ich auf der Straße eine co2 Kartusche liegen sah, habe ich einen richtigen Schrecken bekommen. Bei den Abfahrten war ich auch nicht mehr so die Kamikazefahrerin wie sonst. Wer weiß es schon, vielleicht war es besser und das Fallen hat mich vor weitaus Schlimmeren bewahrt. So fuhr ich weiter und betete, dass ich mit der Schulter noch den Marathon laufen kann.
Alex nach der ersten Radrunde
Nach ca. 130 km sah ich komische Doppelbilder und machte mir schon Gedanken, ob ich auch auf den Kopf gefallen war und unter Umständen eine Gehirnerschütterung hatte. Es war der raue, unebene Asphalt, der permanent mein Hirn durchschüttelte und die Dop-pelbilder hervorriefen. Zitat von Anja B. Zweite Frau im Jahr 2011 „your brain can not relax“ Wahre Worte Anja !Irgendwann fing es an zu regnen und es wurde noch windiger, die schlimmeren Unfälle mehrten sich. Ich sah 3 Athleten in steilen Kurven abgedeckt auf dem Boden liegen, umringt von Helfern, die auf einen Krankenwagen warteten. Ich hatte nach 165 km so was von keine Lust mehr. Offen gestanden ich verfluchte das Rennen in der grünen Hölle von Wales und tröstete mich mit dem Gedanken in T2 einfach aufzuhören. Als ich Richtung Tenby die ersten Läufer auf der Marathonstrecke sah, kamen die Kampfgeister wieder.

Die ersten Meter waren sehr schmerzhaft, ich musste versuchen die Schulter sehr ruhig zu halten. Ich beschloss den Arm dicht an den Körper zu halten und möglichst wenig zu bewegen. Es ging!  Aus der Wechselzone raus sah ich Andi, er dachte ich lache und fing das wilde Fotografieren an, dabei bekam ich so einen Heulkrampf als ich meinen Mann sah und ihm endlich mitteilen konnte, was mir auf der Radstrecke passierte. Da bin ich echt kein Hai, sondern ein richtiges Mädchen. Er teilte mir mit, dass ich richtig gut im Rennen liegen würde und ob ich nicht versuchen könnte ruhig weiterzulaufen. Einen Kilometer weiter stand Michelle, ich riss den Arm hoch um ihr meine Schürfwunden zu zeigen. Anstatt mich zu trösten, rief Michelle mir zu „ Das will ich jetzt gar nicht sehen, lauf ! Jammern kannst du später, du bist zweite in deiner AK, LAUF !!!! Danke Michelle, das hat in diesem Moment zwar nicht wirklich gut getan, aber ich lief weiter 4 Runden gespickt mit ordentlichen Höhenmetern. Da hilft nur eins und zwar sich selbst zu verar…..en. Ich sagte mir: „Ok Alex. eine Runde läufst du und dann gehst du raus aus dem Rennen“, jawohl das hilft mit der Selbstver....erei. Als ich Andi in der zweiten Runde traf und mir das Laufen richtig weh tat, teilte ich ihm mit, dass ich eh gleich rausgehe, lief aber weiter.


Alex auf dem einzigen, ca. 200m langen Flachstück der Laufstrecke
 Ich dachte mir, ich suche mir jetzt einen geeigneten Rausgehplatz, hahahahaha und da kam auch schon die Ecke und dem Abzweig in die nächste Runde. Auf der letzten Höllenrunde mit dem letzen Bändchen am Arm ging es wieder erstaunlich gut. Mein Schellsche (Michelle) teilte mir noch mit, dass ich nur noch 6 Minuten hinter der Ersten meiner AK liege und ich sollte doch gefälligst mal schneller laufen

Dann endlich der so lange ersehnte Abzweig zum Ziel ich bekomme beim Schreiben gerade Gänsehaut. Herrlich, wunderbar, ach das war doch gar nicht so schlimm…..
Ohne meine Supporter Andi und Michelle wäre der Marathon nicht so gut gelaufen, das steht mal fest. Danke an euch beiden *BUSSI*

Der Arzt untersuchte mich sehr genau und stellte fest, dass es wahrscheinlich eine Prel-lung sei. Falls ich aber nach einer Woche noch Schmerzen haben sollte, müsste ich zum MRT.Tim der ein exorbitantes Rennen in Wales gemacht hat und schon wieder herumsprang als hätte er einen Urlaubstag in Wales verbracht, hat sich sehr lieb um mich gekümmert.

LÄCKA !!!!! Spanferkel im Ziel – jammmmmy
Ausruhen nach Spanferkelgenuss ;-)
Ironman Wales – ja, auf alle Fälle machen, aber nur 1x !!!



Fazit:
15. Frau
AK 2.

Swim: 1:11 h
Bike: 6:19 h
Run: 3:28 h
Gesamt: 11:11:30

Ironman Wales: Podiumquote 100%


Hart, härter, Wales  und vielleicht noch Lanza oder Embrun oder so!

Die Ruhe vor dem Sturm!
So war das Fazit von Alexandra Fellmann und Tim Stutzer, nachdem sie – beide sehr erfolgreich - am 16. September das Ziel des Ironman Wales erreicht hatten. Mit jeweils Platz 15 im Gesamtfeld hatten sich die beiden wacker ganz im Vorderfeld platziert. In der Altersklassenwertung gelang es Tim, seine Altersklasse zu gewinnen, Alex landete knapp geschlagen auf dem 2. Platz. Für Tim bedeutete das die direkte Qualifikation für die Ironman-WM 2013, Fellmanns Hoffnung darauf, dass eventuell die Siegerin ihrer Altersklasse den Startplatz ablehnen würde, erfüllte sich leider nicht.


Späßle vorm Start.
„Die Grüne Hölle“. Mit schlechtem Asphalt, gemeinen Kurven, gefährlichen Abfahrten und giftigen Anstiegen ist das eigentlich der Spitzname der Nordschleife auf dem Nürburgrings. Diese Beschreibung passt aber auch auf den Kurs des Ironman Wales sehr gut. Auch das Wetter war am Renntag in Wales ähnlich dem für die Eifel typischen. Böiger Wind um 40km/h aus Südwest und Regenschauer waren vorausgesagt.

So gab es nur im Wasser für die Athleten ein paar ruhige Minuten im flachen, danach geht‘s stetig auf und ab, nie aber auf mehr als 150 über Meereshöhe. So komisch es klingt, Alex und Tim freuten sich drauf, mal was anderes zu sehen, als den Einheitsbrei der Ironmanrennen auf dem europäischen Festland.
Rennstart
Nach gutem schwimmen ging es für beide (Tim 52:35min, Alex 1:11h) gingen beide schon in den Top10 ihrer Altersklassen auf die mit mehr als 2.600 Höhenmetern gespickte Radstrecke. Dort erwischte Alex zunächst überhaupt keinen guten Start: schon an der ersten Verpflegungsstation war ihr Rennen fast vorbei. Ein vor ihr fahrender Athlet hatte seine Radflasche unachtsam direkt vor ihr fallen lassen. Sie konnte nicht mehr ausweichen und stürzte.

Tim nach Radrunde 1
Zwar schmerzte die Schulter ordentlich, Alexandra entschied jedoch, das Rennen fortzusetzen. Für Tim dagegen lief zu Beginn alles glatt und er spielte seine Radstärke aus, konnte auf den 180 Radkilometern fast in die Top10 der Gesamtwertung vorfahren und erreichte den Wechsel zum Marathon nach 5:21h auf dem Rad als Gesamtelfter. 

Alex & Tim im Gegenverkehr: Abklatschen unmöglich ;)
Trotz ihrer weiter schmerzenden Verletzung schob auch Alex sich stetig weiter im Feld nach vorn und stellte ihr Rad auf Gesamtplatz 18 und Rand zwei ihrer Altersklasse in der Wechselzone zum Laufen ab. Für Alex ging es dann trotz des Gedankens, wegen der verletzten Schulter das Rennen aufzugeben, immer weiter nach vorn. Mit einem überra-genden Marathon schob sie sich bis auf Platz 15 der Gesamtwertung nach vorn und kam in jeder der vier Laufrunden näher an die Führende ihrer Altersklasse heran. Am Ende aber gingen ihr einfach die Kilometer aus, um die Altersklasse doch noch zu gewinnen. Tim dagegen hatte, allerdings ohne es selbst zu wissen, schon zu Beginn der Laufstrecke mehr als zehn Minuten zwischen sich und die ärgsten Verfolger in seiner Altersklasse gelegt. Eben aber weil er dies nicht wusste, kämpfte er um jeden Platz, verlor aber auf der ersten Laufrunde bereits vier Plätze.Genau wie Alex aber hatte sich Tim den Marathon gut eingeteilt, war nicht zu schnell angegangen. Er konnte deshalb die Geschwindigkeit auch im zweiten Teil der Laufstrecke die Geschwindigkeit noch hoch halten und ließ auf den weiteren drei Laufrunden keine Konkurrenten an sich vorbei. Für den wohl etwas athletenfreundlich vermessenen „Marathon“ benötigte Tim 3:03h und erreichte das Ziel in 9:28h, keine 35 Minuten hinter dem Tagessieger. Angefeuert von ihrem Mann Andreas holte Alex zum Ende alles aus sich heraus. Das Ergebnis : 3:28h für den Marathon, Gesamtzeit 11:11h. Zusammen standen Fellmann und Stutzer dann tags darauf fast zu 100% zufrieden auf dem Siegerpodest.


Detaillierte Rennberichte:
Alexandra Fellmann: http://team-spessartchallenge.blogspot.de/2012/10/ironman-wales-rennbericht-von-alexandra.html
Tim Stutzer: http://team-spessartchallenge-tim-stutzer.blogspot.de 



Name________________Country_Swim__Bike_____Run______Finish_Div. Rank_Overall Rank
Female
1. Rohrbach, Regula______SUI__00:51:29__05:34:35__03:09:48__09:45:09__1__ 1
2. Mullan, Eimear________IRL__00:53:41__05:54:57__03:04:14__10:01:32__2__1
3. Carritt, Joanna________GBR__00:57:38__05:55:01__03:09:12__10:12:34__3__3
15. Fellmann, Alexandra___GER__01:11:23__06:19:09__03:28:51__11:11:30__15__2


Male
1. Rota, Sylvain_______FRA__00:48:12__05:04:16__02:52:42__08:52:43__1__1
2. Niederreiter, Daniel__AUT__00:47:13__05:13:15__02:48:05__08:55:20__2__2
3. Ritter, Christian_____GER__00:45:07__05:17:36__02:48:26__08:58:49__3__ 3
15. Stutzer, Tim_______GER__00:52:35__05:21:25__03:03:56__09:28:43__1__15