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V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S T E M P O F R E U D E N A T U R

Montag, 22. August 2016

Erfolgreiche Orber beim Königreich Triathlon in Flieden

Dana Wagner gewinnt Frauenwertung - Michael Rademacher wird Dritter bei den Herren

Während einige Teamkameraden beim Allgäu-Triathlon bei den Deutschen Meisterschaften über die "olympische" Distanz wetteiferten, ließen es sich andere nicht nehmen, in heimischen Gefilden ihrer ihren Lieblingssport zu treiben. Beim diesjährigen Königreich Triathlon in Fieden standen mit Dana Wagner, Julia Hündersen, Michael Rademacher, Jan Grießmann, Adi Kohr, Swen Kailing, Jean-Marc und Bernd Parczakowski gleich acht Ligastarter des Teams Speassrtchallenge TV BAD ORB an der Startlinie des als Sprints (500m Schwimmen, 20km Rad, 5km Laufen) ausgetragenen Rennens.  
Julia Hündersen in Action
Michael, Dana, Julia H, Jan, Bernd, Adi und Triathlon-Urgestein Gerd Scheibe
Der Truppe gelang ein furioser Auftritt. Sowohl in der Gesamtwertung wie auch in den Altersklassen setzten die Orber ein Ausrufezeichen. In der Gesamtwertung lagen mit Michael Rademacher (Platz 3, AK 1.), Jan Grießmann (Platz 5, Ak 2.), Adi Kohr (Platz 7, AK 1.) gleich drei Athleten in den Top10. Mit Swen Kailing (Platz 11, AK 2.), Bernd Parczakowski (Platz 19, AK 1.) und Jean-Marc Parczakowski (Platz 23, AK 6.) tummelten sich weitere Orber im vorderen Feld aller 115 Starter. Dana Wagner, deren Endzeit tatsächlich sogar noch für die Top10 der Männer gereicht hätte, wurde souverän Siegerin des Frauenfeldes und sicherte sich damit auch den Sieg in der Altersklasse. Julia Hündersen verpasste das Frauen-Podium und landete auf dem vierten Platz (AK ebenfalls Platz 4) im Frauenfeld. 
Michi, Dana, Swen & Adi

Orber im Allgäu: Julia Ertmer & Michael Lik sind Deutsche Meister

Altersklassen-Gold für Ertmer & Lik - Pech für Klaus Stutzer & Florian Brosch - Katharina Kreit mit einem starken 4. Rang 

Pech im Allgäu: Klaus Stutzer
Als Altmeister Klaus Stutzer beim jährlichen Abteilungstreffen vor einigen Jahren eine Video-Kassette vom Allgäu-Triathlon 1983 einlegte, staunten die anderen Mitglieder des Team Spessartchallenge TV BAD ORB nicht schlecht: In dem Fernsehbericht waren Männer mit Vollbärten auf abenteuerlichen Fahrrädern zu sehen. Eine damals "neue" Sportart wurde gezeigt. Im Nachgang der Entwicklung der Sportart "Triathlon" kann man festhalten: Triathlon in seinen Anfangstagen war alles andere als der "boomende" Sport, der er heute ist. Und weit entfernt, "olympische" Sportart zu sein. In den 80'ern war es eher ein "Abenteuer" einiger weniger Sportverrückter. 
Mehr als 30 Jahre später stand Klaus Stutzer erneut an der Startlinie der mittlerweile als "Kult-Triathlon" in der Szene gefeierten Veranstaltung in Immenstadt im Allgäu. Auf der "olympischen" Strecke über 1500m Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen wurden die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen-Amateure ausgetragen. Neben dem Haudegen Stutzer rangen die Vereinskollegen um DM-Titelverteidigerin Julia Ertmer, Katharina Kreit und Michael Lik um die begehrten nationalen Titel. Auf der halben Ironman-Distanz von 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21,1km Laufen versuchte Florian Brosch sein Glück.  
Julia Ertmer auf dem Weg zum DM-Titel
Bei wechselhaften äußeren Bedingungen von Wind, über Sonnenschein und Regen starteten die Athleten in ein Rennen, bei dem zwei der Orber das nötige Glück verwehrt blieb.
Sowohl Florian Brosch wie auch Altmeister Klaus Stutzer konnten den Wettkampf auf Grund von Defekten am Fahrrad nicht beenden. Brosch lag zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem 8. Gesamtrang und auch Klaus Stutzer wäre ein Garant für gute Leistungen in seiner Alterklasse gewesen. 
Mit Julia Ertmer und Michael Lik konnten jedoch zwei Athleten für den TV BAD ORB einen Doppelsieg einfahren und holten beide den Deutschen Meistertitel in die Heimat. 
Und auch Katharina Kreit schlug sich bei ihren ersten nationalen Meisterschaften mehr als gut. Ertmer und sie konkurrierten dabei mit einigen in der Vergangenheit erfolgreichen Damen aus Worms, München und Hagen um die Platzieurngen. Ertmer duellierte sich auf der Laufstrecke mit der Bundesligastarterin Sarah Baumann aus Hagen. Mehrfach wechselten die Positionen. Dabei kamen beide - der durch einen starken Auftritt auf dem Rad enteilten - Leonie Konczalla vom KaiFi Tri-Team extrem nah. Im Ziel hatte Ertmer Baumann distanziert und musste sich im Gesamtklassement lediglich Konczalla geschlagen gegen. Zwanzig Sekunden fehlten Ertmer letztlich zum Gesamtsieg. Ihre Altersklasse dominierte sie dagegen und distanzierte die Zweitplatzierte um fast 10 Minuten. 
Katha in Action
In der selben Altersklasse wie Ertmer schrammte Katharina Kreit zwar mit dem 4. Rang (31. Gesamt) knapp am Podest vorbei, zeigte sich jedoch mit ihrem Wettkampf sehr zufrieden: "Nach dem Schwimmen haderte ich zunächst etwas mit meiner Leistung. Danach machte ich Platz um Platz gut. Der Kalvarienberg mit seiner 15-prozentigen Steigung auf der Radstrecke und der ebenfalls steile "Kuhsteig" beim Laufen waren extrem schwer. Der 4. Platz bei der Deutschen Altersklassenmeisterschaft fühlt sich super an, der Sprung aufs Podest war einfach zu weit weg gewesen." 
Als Gesamtachter konnte Michael Lik in der starken Männerkonkurrenz zeigen, dass er - wie Ertmer - auf nationaler Ebene ein Wörtchen mitreden kann. Ein starkes Rennen bescherte ihm ebnfalls das Altersklassen-Gold bei den nationalen Meisterschaften. 
Neben den beiden Pechvögeln Brosch und Stutzer kann die Orber Delegation im Allgäu im Fazit mit einen 4. Platz und zwei Deutschen Meistertiteln zufrieden in Richtung Saisonfinale steuern, das mit der Europameitserschaft über die halbe Ironman-Distanz für Brosch, Ertmer, Lik und Kreit noch ein besonderes Highlight parat hält.

Sonntag, 21. August 2016

Marco Weisbecker erfolgreich beim Crosstriathlon in Schweden

Marco Weisbecker vom Team Spessartchallenge startete vergangenen Samstag beim Xterra Schweden. Der Wettkampf fand wenige Kilometer von Stockholm statt und bot den Athleten optimale Bedingungen für einen Crosstriathlon in einer traumhaften Kulisse, angefangen von einem tollen See mit klarem Wasser, über die anspruchsvolle Mountainbikestrecke mit sehr hohem Trailanteil und dem abschließenden technischen Crosslauf mit einigen Höhenmetern. "Für mich bieten die Xterra Events die Möglichkeit neue schöne Fleckchen in Europa zu entdecken, wo man normalerweise vielleicht nicht unbedingt Urlaub machen würde. Die Events sind immer perfekt organisiert und bieten anspruchsvolle Strecken, was mir sehr gefällt.", so Weisbecker.

Beim Schwimmen konnte er sich diesmal gut behaupten und den See im vorderen Drittel verlassen. Die Mountainbikestrecke wurde aber zur echten Herausforderung, da die Strecke sehr vorblockt war mit vielen Felsen, Wurzeln und spitzen Steinen, hier fuhr Weisbecker kontrolliert, um keinen Sturz oder Platten zu riskieren. Durch einen schnellen abschließenden Lauf konnte er dann aber nochmal einige Plätze gut machen und sogar noch den bis dahin Drittplatzierten in seiner Altersklasse überholen. In der Gesamtwertung belegte er den 28ten Rang.
Weisbecker hofft nun, dass seine Platzierung für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft auf Maui/Hawaii im Oktober reicht.

Freitag, 19. August 2016

Team "intim": Lach- & Sachgeschichten...

Aus der Kategorie: Was sonst noch geschah... Einige Snapshots der Saison 2016
"Uns" Lauso gratuliert ihrem Patrick zum Sieg beim IM Texas
Adis Radwerkstatt
Klettergerüst & Team beim Kinzigman
Eric in den Alpen...
SMILE: Fotoshooting für die Mädel



Trainingsgruppe Offenbach/Frnkfurt in der Woche vorm Liga-Auftakt

Eli on the Run zu Platz 8 beim Woogsprint
Aldona & Julia E "after Race"@Woogsprint
Boys2 "after Race" @Woogsprint: PROST
Swen "the man" in Büdingen
Chefkoch Flo
Der Gang zum Schafott beim Mittelmosel--- ähh: -duathlon


Dawid gegen Goliath... Nee: Bartels gegen Lik in Worms!
Julia N beim Swissman
Alex N beim Altriman
Jürgen M nach dem Eschathlon-Halbmarathon
Landstart in Borken

video

24 Stunden Feldberg: 35 Faher 132 Auffahrten!!! WOW
Trainingslager anders: Aldona auf ihrer Radreise durch Sardinien...
Solo mit Bike!!!
Sardiniens Küstenstreifen
Marco W beim Xterra Sweden
Swen... Was für geile (Kerb-)Burschen!!! ;-)
Und immer wieder Cafépause!!!

Dienstag, 16. August 2016

Gelungener Auftritt der Orber Triathleten beim Hanau City Triathlon

Michael Lik wird Gesamtzweiter - Dreimal Altersklassen-Gold für den TV BAD ORB

Krisin Riess, Eric Rainer, Michael Lik, Bernd und Jean-Marc Parczakowski standen gleich 5 Starter vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB beim diesjährigen Hanau City Triathlon an der Startlinie. Alle Athleten mussten bei der 5. Auflage dr Veranstaltung 550m im Freibad zurücklegen, danach über eine flache, schnelle Radstrecke 20km ihr Bestes geben, um dann bei einem abschließenden 5km-Lauf um die Platzierungen zu wetteifern. 
In Hanau gelang dies am erfolgreichsten Regionalligastarter Michael Lik, der sich nach flotten 55min Endzeit mit einem starken zweiten Gesamtrang lediglich Jannick Trunk vom TUS Griesheim geschlagen geben musste. Mit der tagesschnellsten Radzeit aller Athleten legte er das Fundament für seinen Erfolg. Den 5km-Lauf erledigte er obendrein in schnellen 16:22 Minuten, so dass er am Ende eine halbe Minute Abstand zwischen sich und dem drittplatzierten Alex Schmitz aus Bonn bringen konnte. 
Michael Lik bei der Siegerehrung!
Ein ebenfalls starkes Rennen lieferte Mannschaftkollege Jan Griesmann ab. In 1:02 Stunden wurde er 18. und sicherte sich den Sieg in seiner Altersklasse. Eric Rainer holte nach überstandener Erkältung in 1:05 Stunden einen zufriedenstellenden 30. Gesamtrang und den Bronzetitel in seiner Altersklasse. "Meine Erkältung hat mich im Training etwas aus der Bhn geworfen. Vor allem im Schwimmen merkt man leider sofort, wenn man mal zwei Wochen nichts trianieren konnte. Aber so ein toll veransteltetes Rennen im Main Kinzig Kreis wollte ich mir nicht entgehen lassen. Hanau ist eine tolle Veranstaltung mit einer schnellen Radstrecke. Ich komme nächstes Jahr wieder", so Eric Rainer in seinem Rennfazit.  
The "ORBs"
Weiter ging es mit dem erfolgreichen Vater-Sohn-Duo Bernd und Jean-Marc Parczakowski. Beide kamen als 36. und 39. kurz nacheinander ins Ziel. Noch hat Vater Bernd in 1:07 Stunden die Nase vorn und sicherte sich eine Minute vor Sohnemann Jean-Marc den Sieg in seiner Alterklasse. Für Jean-Marc reichte seine Endzeit von 1:07 Stunden für Rang 6 in der Altersklasse.
Komplettiert wurde das Team von Kristin Riess, die sich an ihrem Arbeitsort Hanau präsentierte und nach 1:22 Stunden als 35. des Frauenfeldes und Neunte in ihrer Altersklasse die Fahne für die Orber "Damen" hochhielt.

Montag, 8. August 2016

Ertmer triumphiert beim Grand-Prix im Münsterland


Julia Ertmer vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB suchte sich den Münsterland Grand-Prix innerhalb des Sassenberg Triathlons als Vorbereitungsrennen für ihre beiden noch anstehenden Highlights, die Deutschen Meisterschaften über die Kurzdistanz in Immenstadt/Allgäu und die Europameisterschaften über die halbe Ironman-Distanz im österreichischen Walchsee Anfang September aus. Über beide Distanzen ist die Bab Oberin amtierende Deutsche Meisterin in ihrer Altersklasse. Gerade am Walchsee, wo die Kurstädterin in den vergangenen Jahren stets ihre Altersklasse dominierte, ist Ertmer stolz, die Deutsche Altersklassen-Nationalmannschaft auf europäischer Ebene vertreten zu dürfen. 
Ertmer ganz links = Ertmer ganz oben!!! ;-)
Der bisherige Saisonverlauf von Ertmer kann ohne Zweifel als hervorragend bezeichnet werden. Und auch in Sassenberg zeigte Ertmer über die etwas ungewohnte Distanz von 1,7km Schwimmen, 68km Radfahren und 15km Laufen Bestform. Als 4. Frau entstieg die Bundesligastarterin des vergangenen Jahres dem Wasser und legte sofort mit der Aufholjagd los. Auf dem verwinkelten, aber flachen Dreirundenkurs hatte die Vorzeigesportlerin des TV Bad Orb auf dem Rad schon bald ihre Konkurrentinnen eingefangen. Beim Laufen holte sie dann alles aus sich heraus. Und das, obwohl die Laufstrecke über häufig wechselnden Untergrund führte und anspruchsvoll kupiert war. Mit einem Tempo von 3:55min pro Kilometer zeigte Ertmer, dass das Laufen ihre Paradedisziplin ist. Sie deklassierte mit ihrem Auftritt die Konkurrenz und siegte mit einem Vorsprung von 16 Minuten vor Ilka Hebenstreit aus Bielefeld.

„Das war eine sehr schön und gut organisierte Veranstaltung. Mein Rennen lief sehr gut und ich konnte vor allem beim Laufen sogar noch etwas schneller sein als erwartet“, so die Kurstädterin zu ihrem Auftritt im Münsterland. Mit diesem Erfolg blickt Ertmer zuversichtlich in Richtung Saisonfinale und freut sich auf die beiden anstehenden Highlights im Allgäu und am Walschsee.

Montag, 1. August 2016

Brosch und Kreit "rocken" den Heidelbergman


An diesem Sonntag ging es für Florian Brosch vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB zum zweiten Rennen des BASF Rhein Neckar Cups, bei dem Brosch seinen 5. Rang in der Cupwertung des Vorjahres bestätigen möchte. Auch Katharina Kreit suchte sich mit dem Heidelbergman einen der anspruchsvollsten Triathlons der Kurzdistanz aus, um sich für ihre erste Mitteldistanz bei der Challenge Walchsee vorzubereiten.

Wie schon am letzten Wochenende in Ladenburg lockte auch der Heidelbergman viele Spitzenathleten, unter anderem den Sieger des Ironman Texas 2016 Patrick Lange, der auch schon mehrfach die BASF Cupwertung gewinnen konnte.

Für Kreit und Brosch ging es zum ersten mal zum „Heartbreak Hill“ Triathlon nach Heidelberg. Eine malerische Kulisse rund um den Neckar mit Blick auf das Schloss und der schönen Altstadt lockten rund 600 Einzelathleten zu diesem Wettkampf. Von den Distanzen mit 1,6km schwimmen im Neckar, 36km auf dem Rad und 10km laufen lesen sich die Distanzen zuerst wie eine normale Kurzdistanz mit einer leicht verkürzten Radstrecke. Jedoch warten auf den 36km insgesamt über 800 Höhenmeter mit Anstiegen über 14%, weshalb man in der Wechselzone nicht die sonst üblichen Zeitfahr- sondern zu 95% Rennräder sah. Auch die Laufstrecke führt die Athleten über den Philosophenweg über 4km mit über 160HM bergauf und ermöglicht einen tollen Blick auf die Stadt, bevor es wieder bergab in Richtung Ziel am Neckar geht. Da es für Kreit um einen guten Trainingsreiz für die anstehende Mitteldistanz und für Brosch um eine möglichst gute Platzierung ging und somit im Rennen keine Zeit sein sollte, um den guten Ausblick zu genießen, ging es am Vortag nach Heidelberg, um sich die Stadt noch etwas anzuschauen.

Am Wettkampftag ging es gemeinsam mit den restlichen Startern zu Fuß zum Schwimmstart. Nachdem sich Brosch in einer Verfolgergruppe unter den Top20 wiederfand, konnte sich auch Kreit im Hauptfeld behaupten und mit einer guten Schwimmzeit auf das Rennrad steigen.

Brosch konnte sofort couragiert losfahren, merkte jedoch schon am ersten steilen Anstieg, dass er sich für eine falsche Übersetzung entschieden hatte und musste deshalb mit viel Kraft und wenig Frequenz die langen und steilen Anstiege erklimmen. Für Kreit lief es von Beginn an gut und sie konnte die teils „ungeliebten“ Berge flüssig bergauf und bergab fahren. Nach der langen Auffahrt folgte eine rasante und kurvige Abfahrt, bevor es wieder auf die zweite Runde ging. Auf dieser verlor Brosch in der ersten Runde aufgrund fehlender Streckenkenntnisse etwas Zeit, obwohl auch er mit knapp über 80km/h Höchstgeschwindigkeit die Abfahrten kontrolliert und zügig nahm. In der zweiten Runde konnte Brosch jedoch auch bei der langen Abfahrt seine Höchstgeschwindigkeit nochmals erhöhen und den Abstand zu den heimischen und den Topstartern mit Streckenkenntnis konstant halten.
Katha und Flo beim Heidelbergman

Nachdem das Rad in der zweiten Wechselzone abgestellt wurde, ging es für den laufstarken Brosch in den Top 20 auf die bergige Laufstrecke. „Das erste Stück ist so steil, da ist man fast im gehen schneller“, so Ironman Texas Sieger Patrick Lange im Gespräch mit Kreit und Brosch im Vorhinein. Nach 500 flachen Laufmetern wusste Brosch, was Lange am Wettkampfmorgen beschrieben hatte: „Auch wenn ich im Training aufgrund der überwiegend flachen Laufstrecken im Triathlon keine Bergauf- und Bergabläufe trainiere, hat sich bei mir das Gefühl von langen und steilen Bergaufpassagen aufgrund des Berglaufs der Spessartchallenge eingebrannt. Ich war zumindest mental recht gut vorbereitet.“ Schon auf dem 4km langen Bergaufstück des Philosophenwegs konnte Brosch einige Plätze gut machen und drehte dann bergab nochmal richtig auf. „Auch hier habe ich ein Szenario meines ersten Berglaufs der Spessartchallenge noch vor Augen. Als ich dachte, dass man sich beim Bergablaufen erholen würde und etwas locker laufe und dann mein Teamkollege Adi Kor bergab an mir vorbeigeflogen kam. Dieses Bild hat mir in den Jahren danach und auch in Heidelberg wieder enorm geholfen", so Brosch zu seinen Erfahrungen mit schwierigen Rennpassagen. Kreit, die in den Wochen zuvor nochmal Tempoläufe am Berg gelaufen ist, konnte ebenfalls ihren Platz im Frauenfeld behaupten.

Brosch lief als 14. des Gesamrfeldes ins Ziel. Im Zwischenranking nach zwei Rennen steht Brosch aktuell auf dem 4. Gesamtplatz des BASF Rhein Neckar Cups und kann trotz sehr starker Konkurrenz sein selbstgestecktes Ziel eines erneuten 5. Gesamtrangs beim letzten Wertungsrennen in Viernheim erreichen. Kreit konnte mit einem sehr starken Wettkampf ebenfalls ein Top 20 Resultat im Damenfeld holen und blickt optimistisch auf ihre erste Mitteldistanz bei der Challenge Walchsee.