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V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S T E M P O F R E U D E N A T U R

Sonntag, 17. Juni 2018

RaceNEWS: Großer Kampf wird nicht belohnt – Bad Orbs Triathletinnen werden Siebte beim Rothsee-Triathlon

One Minute to go... Vorstartanspannung am Rothsee!!!
Bei sengender Hitze trat das Bundesligateam des TV Bad Orb zum zweiten Saisonrennen der zweiten Bundesliga im fränkischen Roth an. Verkraften musste das Team den geplanten Ausfall von Lisa Gerß, die zuletzt in Darmstadt als beste des Teams auf Rang 6 ins Ziel kam und ein deutliches Ausrufezeichen setzte. Gerß wurde „geschont“, um am Folgetag ihren Hessenmeistertitel auf der Mitteldistanz beim Morettriathlon in Münster bei Dieburg verteidigen zu können. In der Formation Antonia Gardeike, Dana Wagner, Lea Brand traten erneut drei Damen an, die ebenfalls in Darmstadt beim Saisonauftakt für das gute Abschneiden des TV Bad Orb (Platz 4) verantwortlich waren. Hinzu kam Vereinsneuling Tabea Sander, die am Rothsee ihr erstes Bundesligarennen absolvierte. 
The Orb's@Rothsee: Antonia, Lea, Tabea, Dana
Wie alle Bundesligarennen wurde auch der Sprint am Rothsee über 750m Schwimmen, 20km Rad und 5km Laufen durchgeführt. Das Radfahren erfolgt mit Windschattenfreigabe, d.h. die Athleten dürfen in Gruppen fahren und den Windschatten nutzen. Gerade deshalb ist es von Vorteil in der Triathlon-Bundesliga, wenn man beim Schwimmen „vorne“ dabei ist, um möglichst in der ersten Radgruppe zu landen und nicht gleich eine Aufholjagd starten zu müssen.

Antonia „Toni“ Gardeike zeigte einmal mehr, dass sie dies verinnerlicht hat. Als zweite Athletin des 32 Damen großen Starterfeldes entstieg sie dem Rothsee. Ein starkes Schwimmen absolvierte auch Tabea Sander. Sie kam kurz hinter ihrer Teamkollegin aus dem Wasser. Auch Dana Wagner und Lea Brand positionierten sich in der Auftaktdisziplin unter den ersten 12 Athletinnen. 
In Damrstadt noch ein Novum für eine Athletin des TV Bad Orb, in Roth erneut "vorne" dabei beim Schwimmen: "Toni" Gardeike als Zweite aus dem Wasser! WOW! 
„Was dann folgte, war schlichtweg ein ungünstiger Rennverlauf. Antonia Gardeike rutschte mit ihren Radschuhen aus der Pedale und verpasste so die Spitzengruppe. Sie verschoss ihre Kräfte und musste lange alleine Radfahren. Genauso ging es Dana Wagner, die fast die erste Rennhälfte auf dem Rad alleine ackerte und mehr Kräfte ließ als geplant. Tabea Sander merkte auf dem Rad, was es heißt, in einem Bundesligarennen mit hügeligen Anstiegen, ständigen Attacken und Tempowechseln mitgehen zu müssen. Sie konnte auf dem Rad, genau wie Lea Brand, in der zweiten, großen Verfolgergruppe mithalten. Letztlich stiegen alle unsere Athletinnen in der Top 16 vom Rad“, so Abteilungsleiter Jürgen Metzler, der zusammen mit Teamleiter Adi Kohr am Streckenrand mitfieberte. Beim Laufen gaben die Orberinnen alles, wurden jedoch nicht belohnt, sondern von starker Konkurrenz gefordert und teilweise noch auf den letzen Laufkilometern abgefangen. Im Ziel liefen Dana Wagner als 11., Antonia Gardeike sogar mit blutigen Füßen als 14., Lea Brand als 19. und Tabea Sander bei ihrem Bundesligadebüt auf Platz 27 ein. 
Dana führt die Verfolgergruppe an
In der Addition landeten die Kurstädterinnen in der Endtabelle leider nur auf Rang sieben der acht Bundesligateams. Der Sieg ging an den SSV Forchheim. „Die Plätze 1 bis 7 werden jedes Mal neu gemischt, das deutet sich jetzt schon an. Auf dem letzten Laufkilometer kann man noch nach hinten durchgereicht werden. Würzburg und Erlangen sind so heute noch an uns vorbeigegangen. Die Teams liegen vom Leistungsniveau eng zusammen. Im Vergleich zum letzten  Jahr hat sich das Leistungsniveau deutlich erhöht. Lediglich Spiridon Frankfurt hält sich nach zwei letzten Plätzen an der roten Laterne fest. Unsere jungen Athletinnen waren zunächst etwas enttäuscht über den Rennverlauf. Alles in allem müssen wir das Rennen als Erfahrungszuwachs sehen“, so Teamleiter Adi Kohr in seinem Fazit. 
Lea on the Run
Das Team rangiert auf Grund der starken Leistung beim Saisonauftakt trotz des siebten Platz vom Rothsee in der Zwischentabelle nach zwei Saisonrennen auf dem 6.  Gesamtrang. Der Abstand auf den Dritten aus Würzburg beträgt gerademal 3 Punkte, was sich in nur einem Rennen ändern kann. Es bleibt spannend. Nun haben die Orberinnen erstmal Zeit zum Durchschnaufen. Das nächste Rennen findet am 22. Juli in Mühlacker in Baden-Würtemberg statt.

Montag, 11. Juni 2018

RaceNEWS: Starker Auftritt des Orber Bundesligateams in Darmstadt

Bad Orber Bundesliga-Damen mischen vorne mit beim Saisonauftakt in Darmstadt – Zweites Herrenteam landet auf Rang 12

Tabea, Lisa, Lea, Antonia, Dana, Mareike
Gleich zwei Triathlonteams vom TV Bad Orb hatten am vergangenen Wochenende ein Ligarennen beim Darmstädter Woogsprint (750m Schwimmen, 20km Rad, 5km Laufen) zu absolvieren. Neben der zweiten Herrenmannschaft, stand vor allem das personell neu aufgestellte Bundesligateam der Damen im Mittelpunkt des Geschehens. 

Vorstartfreude: GIVE ME FIVE!!!
Man kann festhalten, die Damen des TV Bad Orb haben alle Erwartungen übertroffen. Denn gleich beim ersten der fünf Wettkämpfe in der 2. Bundesliga zeigte das Damenteam des TV Bad Orb mit Platz 4 eine herausragende Leistung. Was anders ist als in den beiden vergangenen Bundesliga-Saisons der Orberinnen (2015 in der 1. Bundelisga & 2017 in der 2. Bundesliga) ist die Tatsache, dass die Damen das Renngeschehen in Darmstadt mitbestimmten und nicht nur „hinterhereilten“. Der Abstand zum Tagessieger – dem favorisierten DSW Darmstadt – war gering. "Das war ein spannendes, knappes Rennen. Wir wissen nun, dass wir diese Saison zu den schnellen Teams in der 2. Bundesliga gehören, das macht uns sehr stolz. Die harte Arbeit in den letzten Monaten hat sich gelohnt", kommentiert die Dana Wagner den Saisonauftakt beim Woogsprint in Darmstadt. 
Der Fight im Wasser wurde belohnt: Antonia Gardeike kommt als Gesamtdritte bei einem Bundesligarennen aus dem Wasser! Für Orber ein absoltues Novum... CHAPEAU!!!
Im Vorfeld des Wettkampfes hatte niemand das Damenteam des TV Bad Orb im Fokus. Selbst im Pressetext der Deutschen Triathlon Union waren die Kurstädterinnen lediglich eine Randnotiz. Wenige Sekunden nach dem Startschuss schwamm die Orber Athletin Antonia Gardeike in erster Reihe. Nach 750m Schwimmen stieg Gardeike als Gesamtdritte nach 10:57min mit der Spitzengruppe aus dem 26 Grad warmen Badesee und setzte sich nach einem schnellen Wechsel gemeinsam mit acht anderen Athletinnen auf die Rennmaschinen. Knappe 40 Sekunden später folgte das Orber Trio Lisa Gerß, Dana Wagner und Lea Brand. Gemeinsam mit Lena Gottwald vom SSV Forchheim bildeten sie die Verfolgergruppe. Auf der zweiten Radrunde schob sich allerdings eine große Gruppe von zehn Fahrerinnen immer näher an das Orber Trio heran. "Das war schade, da wir viel Kraft investiert haben, um an die Spitzengruppe heran zu fahren. Trotzdem kam es zum Zusammenschluss der Verfolgergruppen, wodurch wir unseren Schwimmvorsprung eingebüßt haben“, so Lisa Gerß.
Dana, Lisa und Lea "keulen" auf dem Rad und führen die Verfolgergruppe an!!! Ganz stark!!!
Auf der Laufstrecke war es vor allem Gerß, die sich unbeeindruckt aus der Verfolgergruppe immer weiter nach vorne kämpfte und nur 19:33min für die 5km benötigte. Ihre Aufholjagd brachte ihr im Ziel Gesamtplatz 7 ein. Dabei überholte Gerß sogar noch die mit einer Minute Vorsprung auf die Laufstrecke gestartete Teamkollegin Gardeike. Diese ging jedoch mit und setzte sich von einigen Konkurrentinnen ab, was mit Gesamtplatz 9 belohnt wurde. Auch Wagner investierte auf den letzten 500m der Laufstrecke alle Kräfte, überholte noch kurz vor der Ziellinie zwei Athletinnen im Sprint und schob sich vor auf Platz 13. Lea Brand belegte den 18. Platz. 
No Time to chill... Lisa und Antona geben Gas auf der Laufstrecke!!!
In der Endtabelle, die in der Bundesliga aus der Addition der drei schnellsten Platzziffern eines Teams resultiert, schrammten die Kurstädterinnen mit zwei Platzziffern am Podium vorbei. In der Zeitaddition waren die Orber Athletinnen sogar vier Minuten schneller als die Drittplatzierten aus Forchheim. 
Im Rennen der offenen Wertung lieferten die nicht im Bundesligarennen eingesetzten Teammitglieder Tabea Sander und Mareike Czakert ihre Lesitung ab. Czakert landete im Rennen der weiblichen Jugend auf Rang 5, Sander wurde 3. in der Alterklasse W20.
Bereits am kommenden Wochenende steht am fränkischen Rothsee das zweite Rennen für die Zweite Triathlonbundesliga auf dem Programm. Die Ober Mädels sind nach dem tollen Auftakt hoch motiviert.
PROST!!! - Lea, Dana, Lisa & Antonia im Ziel!!!
Der Einsatz von Orbs zweiter Herrenmannschaft wird nicht belohnt – Platz 12 in der ersten Hessenliga
Bad Orbs zweite Herrengarde hatte nach dem eigenen Rennen vor allem große Freude daran, die Bundesliga-Mädels anzufeuern. Das machte das eigene Abschneiden etwas vergessen. Nach dem 10. Platz vom Saisonauftakt in Fritzlar war schon im Vorfeld klar, dass es Bad Orbs zweite Herrenmannschaft nicht so leicht haben würde im Jahr 2018 wie in den vergangenen Saison, in denen ihnen der Durchmarsch von der 5. Bis in die 1. Hessenliga geglückt war. 
Simon versuchts mit Kühlung beim Run!!!
In der Formation Alex Wallrath (Platz 38.), Simon Brend’Amour (Platz 45.), Jürgen Metzler (Platz 46.), Jan Grießmann (Platz 50.) und Michael Rademacher (Platz 57.) gelang den Orbern in der Endtabelle ein 12. Rang der mit 13 Teams besetzten höchsten hessischen Triathlonliga. „Wir sind alle gut durchgekommen, dennoch reicht es nicht für eine bessere Platzierung. Wir spüren deutlich, wie stark besetzt diese Liga ist. Wir sind aber guter Hoffnung, da in den kommenden Wettkämpfen, Rennen über längere Distanzen anstehen, die uns traditionell besser liegen als Sprints, dass wir uns von den Absteigrängen fernhalten können“, so Abteilungsleiter und Starter Jürgen Metzler zum Abschneiden des Teams. Den nächsten Auftritt hat Orbs zweites Herrenteam am 23. Juni am Edersee. 

Fotos des BundesligaTeams by Frank Hau! Visit: http://frankhau.com/

Deutsche Meisterschaft über die 'Hälfte' - Titel für Flo Brosch - Bronze für Katha Kreit

Für Flo Brosch war es das erste längere Rennen nach dem Ironman Hawaii, für Katha Kreit stand bei der Mitteldistanz in Ingolstadt das letzte Rennen vor ihrem großen Projekt Ironman Klagenfurt an.
Den beiden Ordern Modellathleten ging es nicht nur um den reinen Wettkampf über die Halfironman- Distanz über 2km schwimmen, 90km radfahren und 21,1km laufen. Die Ziele waren höher: Brosch und Kreit wollten bei der Podestbesetzung der Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse ein Wörtchen mitreden.




Kurz nach den Profis ging es für Brosch auf die 2km lange Schwimmstrecke durch den Baggersee in Ingolstadt, den Brosch im Top 10 Bereich verlassen konnte. Auf den folgenden knapp 90km konnte Brosch weiterhin Plätze gutmachen, wobei er durch den gemeinsamen Start mehrerer Altersklassen keinen Überblick über seine zwischenzeitliche Positionierung hatte.

Beim abschließenden Laufpart in der Mittagshitze Ingolstadts konnte Brosch in seiner Paradedisziplin in einem konstant hohen Tempo den Titel des Deutschen Meisters in seiner Altersklasse mit eine komfortablen Vorsprung von über 3min nach Hause laufen und weiterhin als zweitschnellster Amateur insgesamt das Zieltor mit einer Zeit unter 4 Stunden bei heißem Sommerwetter durchqueren. 

Für Kreit ging es zehn Minuten nach Brosch an den Start. Nach einem guten Schwimmpart befand sich Kreit auf der meist flachen und schnellen Radstrecke umgeben von den vor ihr gestarteten Männern und Staffelradfahreren, wodurch ständige Konzentration gefragt war. Trotz hohen Umfängen in den letzten Wochen konnte Kreit eine starke Leistung auf dem Rad zeigen und auch beim abschließenden Lauf mit einer Laufzeit unter 1.45h aufhorchen lassen.

Mit einer Zeit unter 5h schob sich Kreit auf den dritten Platz in ihrer Altersklasse und bringt die Bronzemedaille nach Hause.
Für Brosch geht es über die weiteren Regionaligawettkämpfe und den BASF Cup in die Vorbereitung für den Ironman Barcelona im Herbst diesen Jahres.
Für Kreit stehen die letzten anspruchsvollen Trainingseinheiten vor ihrem Ironmandebut am 01. Juli in Klagenfurt an. 

Mittwoch, 6. Juni 2018

2. Bundesliga: „Erfahrungen sammeln, um stärker zu werden“

Geballte TV Bad Orb-Power, die am Wochenende entladen wird
Drei Wochen nach dem Saisonstart im Norden greifen am kommenden Sonntag (10. Juni) auch die Teams der 2. Triathlon-Bundesliga Süd ins Renngeschehen ein. Im Rahmen der 6. Auflage des Woogsprint- Triathlons im Herzen von Darmstadt wollen die acht Frauen- und 13 Männerteams möglichst gut aus den Startlöchern kommen. Wie gewohnt steht auch dieses Mal eine Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und einen 5-Kilometerlauf auf dem Programm.  
Das Team Spessartchallenge vom TV Bad Orb steht in Bestbesetzung an der Startlinie. Mit der Mannschaftskapitänin Dana Wagener, der Kinzigtal-Triahlon-Siegerin Lisa Gerß und den starken Schwimmerinnen Antonia Gardeike und Lisa Brand möchte  der TV Bad Orb gleich beim ersten Wettkampf Stärke zeigen. Tabea Sander und Mareike Czakert komplettieren durch ihren Start in der offenen Wertung, drei Stunden vor Start des Bundesliga-Rennens, den starken Auftritt der Kurstätter Damen. Katha Kreit, die sich gerade auf den Ironman Klagenfurt vorbereitet, steigt erst in der zweiten Hälfte der Saison in die 2. Bundesliga ein.
"Das erste Rennen ist so etwas wie eine Standortbestimmung. Wir wissen noch nicht genau, wie stark wir dieses Jahr sind - daher wird es spannend. Wir haben die letzten Monate sehr gut trainiert und wünschen uns einen erfolgreichen Start. Für Lisa, Lea und Antonia ist Darmstadt der erste Bundesligawettkampf - wir müssen Erfahrungen sammeln, um in den nächsten Wettkämpfen noch stärker antreten zu können", so die Mannschaftskapitänin Dana Wagner.
Frauen-Quartett feiert Zweitliga-Debüt 
Nachdem die Saison 2017 noch in Trebgast eröffnet wurde, rückt Darmstadt in diesem Jahr als erstes von fünf Rennen in den Fokus. Vor allem bei den Frauen dürfte der Kampf um die Tagessiege nach dem Dreifach-Aufstieg von Seriensieger MRRC Triathlon, Mey Post-SV Tübingen und dem 3defacto Teams asc Darmstadt spannend werden. Dafür sind gleich vier Teams in die zweithöchste Triathlonliga nachgerückt. Und mit dem Triathlon Team DSW Darmstadt erneut eins, das sich an der Woog bestens auskennt. Dazu schnuppern der SV Würzburg 05, Spiridon Frankfurt und der SSV Forchheim am Sonntag erstmals Zweitligaluft. Komplettiert wird die Liga von Tristar Regensburg, dem KiWAMi Team TV 1848 Erlangen und dem Radbar TriTeam SV Bayreuth. Der TV Bad Orb wird sicherlich schon beim Schwimmen durch die schnelle Schwimmerin Antonia Gardeike dem Rennen seinen Stempel aufdrücken und in der Spitzengruppe aus dem Wasser kommen. Der Startschuss für die 32 Frauen fällt um 11:30 Uhr. 
Das zweite Herrenteam vom TV Bad Orb nimmt auch in Darmstadt teil und startet nach Fritzlar zum zweiten Wettkampf in der 1. Hessenliga.

Montag, 28. Mai 2018

RaceNEWS: Ein Derby in aller Freundschaft

SVG holt beim Regionalligadebüt Platz 5 – TV Bad Orb gelingt nach Ausfall von Michael Lik nur Platz 7 – Zweite Mannschaft wird 10. in der 1. Hessenliga – Tabea Sander mit starkem 5. Rang in der offenen Wertung

Rivalität sieht wahrlich anders aus. Zumindest wenn man die Entstehungsgeschichten der Triathlonteams des TV Bad Orb und des SV Gelnhausen blickt, wird dies schnell klar. 2004 waren es allen voran der gebürtige Gelnhäuser Adi Kohr, der sich für die Idee der Orber begeisterte, in der neu gegründeteten Hessenliga für den TV Bad Orb als Vereinsmitglied aktiv zu werden. Aushelfen bei den ersten Orber „Gehversuchen“ im Ligabetrieb musste zudem Egmont Pietruschka, noch heute aktiver Traithlet im SVG und trotzdem mit seiner Anwaltskanzlei ein Förderer des Bundesliga-Projekts der Damenabteilung der Kurstädter. Und auch im Damenbereich sind seit jeher die Verbindungen eng verknüpft. Zunächst hatten die Orber gar keine Damentruppe auf Ligaebene, sondern der SVG leitstete vorbildliche Arbeit. Mit Nina Vabic und Julia Hündersen wechselten dann nach der Abmeldung des Gelnhäuser Damenteams gleich zwei weitere SVG-Sportlerinnen zum TV Bad Orb, als dieser sich anschickte, mit der neu formierten Damenabteilung sportlich für Furore zu sorgen. All dies sind Beweise dafür, dass seit jeher eher ein freundschaftliches denn ein rivalisierendes Verhältnis zwischen den beiden Triathlon-Abteilungen herrschte. Zudem begegnete man sich im Ligabetreib als Konkurrent bis zum vergangenen Sonntag noch nie. Stets wetteiferte man in unterschiedlichen Ligen. Bad Orbs erste Garde seit 2011 in der höheren Regionalliga, die zweite Mannschaft der Kurstädter kämpfte sich erfolgreich hoch bis in die erste Hessenliga, während die zweite Mannschaft des SVG in der 4. Hessenliga sportlich ihr Bestes gibt. Durch den Aufstieg der ersten Garde des SVG in die Regionalliga kam es beim Ederauen Triathlon nun endlich zum Aufeinandertreffen.
Die Main-Kinzigtal-Allstars
Ligaauftakt beim Ederauen Sprint: SVG hat im MKK-Derby die Nase vorn
Nach 750m Schwimmen, 20km Radfahren inklusive zweier garstigen Anstiege und einen flachen abschließenden 5-Kilometer-Lauf hatte der SVG die Nase vorn. In der Endabrechnung aller 12 Teams landete der SVG auf Rang 5, Bad Orb gelang trotz dem Ausfall von Erfolgsgarant Michael Lik Rang 7. Den Tagessieg holte der Schwimmclub Oberursel.
Mit einem erwartungsgemäß starken Schwimmauftakt der Gelnhäuser Truppe setze vor allem David Behnsen gleich ein Ausrufezeichen und entstieg mit der schnellsten Schwimmzeit des Tages dem Wasser. Zu dieser Zeit hatte Bad Orbs Vorzeige-Sportler, Florian Brosch, bereits mehr als zwei Minuten Rückstand aufgebrummt bekommen. Doch dann begann seine Aufholjagd. Im Ziel hatte Brosch lediglich Tagessieger Uwe Drescher aus Darmstadt und den diesjährigen Sieger des Kinzigtal-Triathlons und des Kinzigmans – Vincent Größer - vor sich. Mit dem Podestplatz legte Brosch den Grundstein für Rang 7 seines Teams, das ersatzgeschwächt, den Ausfall von Michael Lik kompensieren musste. David Behnsen als bester SVG-Athlet kam auf Rang 9 ins Ziel. „Für uns ist ein Ausfall immer schwer zu kompensieren. Die Regionalliga hat wirklich in den letzten Jahren enorm an Leistungsdichte zugenommen. Wenn es uns nicht gelingt, dass die besten 4 Starter unter den ersten 20-30 Athleten ins Ziel kommen, wird es schwer, in der Endtabelle unter den ersten 4 Teams der Liga zu landen. Ein 7. Rang ist von daher ein gutes Ergebnis im Mittefeld“, so Florian Brosch zur großen Konkurrenz in Deutschlands dritthöchster Liga. Und zu dieser Konkurrenz stößt jetzt auch noch der SVG als zweites Team aus heimischen Gefilden hinzu. Neben David Behnsen bewiesen an diesem Wochenende Christian Senzel (24.), Felix Gundlach (27.), Rafael Ruppel (33.) und Andreas Hinrich 47.), dass sie in dieser Liga durchaus konkurrenzfähig sind. Maximilian Ostermeier (20.), Adi Kohr (35.), Alex Wallrath (44.) und Jörn Galber (45.) komplettierten das Orber Team. Das nächste Aufeinandertreffen folgt beim Nibelungen-Triathlon in Worms; in aller Freundschaft versteht sich.

Bad Orbs zweite Mannschaft kommt mit Rang 10 in der 1. Hessenliga an

Was von der Platzierung her für die erste Mannschaft eher weniger erhofft, ist für das zweite Team eine passable Leistung. In der mit 13 Teams voll besetzten höchsten Hessenliga erkämpften die Orber Buben  beim selben Wettkampfformat den 10. Platz in der Teamwertung. Marco Weisbecker (28.) lieferte einen starken Auftritt und wurde bester Orber. Die weiteren Starter waren Simon Brend’Amour (39.), Jürgen Metzler (41.), Sebastian Heinl (57.) und „Liga-Debütant“ Phillip Huth (59.). Erwähnenswert ist, dass es wirklich knapp herging in dem sehr kompakt agierenden Starterfeld. Allein Brend’Amour und Metzler konnten auf dem letzten Laufkilometer noch 4 Konkurenten überholen, was letztlich mit ein Anteil daran hatte, dass sich die Kurstädter in der Endtabelle gerademal um einen Punkt in der Pltzziffernaddition vor den Verein aus Traisa schob. Dominant gesiegt hat in der 1. Hessenliga der TuS Griesheim. Das nächste Rennen der 1. Hessenliga findet am zweiten Juniwochenende im Rahmen des Darmstädter Woogsprints statt. 

Tabea Sander brilliert mit Rang 5 in der offenen Wertung  
Einen weiteren Testwettkampf im Hinblick auf ihren ersten Einsatz für den TV Bad Orb in der zweiten Bundesliga absolvierte Vereinsneumitglied Tabea Sander. Als viertbeste Schwimmerin kam sie aus dem Wasser – lediglich drei männliche Starter waren bei der Auftaktdisziplin schneller. Am Ende musste sie aber 4 Athletinnen ziehen lassen und brachte ein ordentliches Ergebnis für einen Testwettkampf hinter sich. Das erste Rennen der zweiten Bundesliga wird ebenfalls beim Darmstädter Woogsprint ausgetragen.

Sonntag, 27. Mai 2018

Katha Kreit im Interview: Mein Weg zum IRONMAN Klagenfurt

Während sich die Orber Jungs auf kurzen Triathlonstrecken die Kante geben, hat Katha Kreit dieses Jahr ein langes Ding im Fokus - den IRONMAN Klagenfurt. In fünf Wochen geht es für die Offenbacher Orberin an die Startlinie in Österreich, an den malerischen Wörthersee. Im Interview gibt's Hinweise, wie man sich in einer Langdistanz-Vorbereitung fühlt und was da alles abtrainiert werden muss, damit man lächelnd die Ziellinie überquert. Face it...!




Dienstag, 22. Mai 2018

RaceVORSCHAU: Saisonauftakt für die Herrenteams des TV BAD ORB

Regionalliga- & Hessenliga-Auftakt in Fritzlar

Im Nordhessischen Fritzlar steht am kommenden Wochenende der Saison-auftakt der ersten Hessenliga und der Regionalliga Mitte im Triathlon an. Beide Herrenteams des TV BAD ORB gehen an den Start. Die zweite Mannschaft reist als Aufsteigerteam der vergangenen Saison an und versucht beim Saisonauftakt in Hessens höchster Liga Fuß zu fassen. Die erste Garde der Kurstädter kämpft in der Regionalliga Mitte – dem Verbund aus den besten Teams der Landesverbände Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland - um den begehrten Aufstieg in die Zweite Triathlon Bundesliga. Für alle Ligen steht in den Ederauen von Fritzlar ein Sprint-Triathlon an. Nach 750m im Schwimmbad, stehen 20 Radkilometer und ein abschließender 5km-Lauf für die Athleten an. Erstmals kommt es in dieser Saison zum „Derby“ zwischen dem befreundeten SV Gelnhausen. Angedacht war regulär eigentlich das der Wettstreit zwischen Bad Orbs zweiter Mannschaft und der ersten Mannschaft des SVG in der ersten Hessenliga. Dadurch jedoch, dass eine andere Mannschaft ihr Aufstiegsrecht nicht annahm, rückte der SVG als Aufsteiger in die Regionalliga nach. Nun kommt es zum Kräftemessen zwischen den besten Orbern und Gelnhäusern auf höchster Ebene. Dafür reisen die Orber top besetzt an: Mit Florian Brosch, Michael Lik und Neuzugang und Ex-Zweitligastarter Maximilian Ostermeier haben die Kurstädter Athleten in ihren Reihen, die Vorne mitmischen können. Außerdem ergänzen Jörn Gabler und Altmeister Adi Kohr das Regionalligateam; beide sind mit großer Ligaerfahrung ausgestattet und immer in der Lage, auf diesem Niveau Ausrufezeichen zu setzen für das Team.
Der Leader im Regionalligateam: Flo Brosch
Die zweite Garde der Orber möchte zeigen, dass die 4 Aufstiege innerhalb von 5 Jahren kein Zufall waren. Mit Sebastian Heinl, Jürgen Metzler, Phillip Huth, Marco Weisbecker, und Simon Brend’Amour bietet der TV Bad Orb eine zuverlässige Truppe auf, bei der fast alle auf jahrelange Ligaerfahrung zurückschauen können. Lediglich Phillip Huth debütiert in Hessens Oberhaus im Ligabetrieb. 

Neuzugang mit Bundesliga-Erfahrung: Max Ostermeier
„Es ist immer spannend, wenn das erste Ligarennen der Saison ansteht. Jeder ist aufgeregt und freut sich, in unserem geliebten Einzelsport auch wieder im Team antreten zu dürfen. Das Aufeinandertreffen mit dem SVG ist da ein netter Nebeneffekt, der auch nochmal eine Extraportion Motivation für jeden aus der ersten Mannschaft sein wird. Wir wissen um die Stärke der Gelnhäuser. Gerade im Schwimmen sind sie traditionell sehr stark. Alles in allem ist es jedoch bereits jetzt schon eine unfassbare Leistung, dass mit Gelnhausen und Bad Orb zwei Teams aus der Region auf diesem hohen Niveau sportlich vertreten sind. Das ist Werbung für unseren tollen Sport und für beiden Vereine aus dem Main-Kinzig-Kreis“, so Abteilungsleiter Jürgen Metzler vor dem Saisonauftakt.  


Samstag, 12. Mai 2018

Nachgereicht: Team Spessartchallnge dominant bei bei einem neuen Format: SwimRun Urban Challenge in Frankfurt

Maximilian Ostermeier und Florian Brosch siegen im Team vor Vereinskamerad Simon Brend'Amour und seinem Mitstreiter Sascha Robertson
 
Eine SwimRun Challenge ist ein - ursprünglich aus Skandinavien stammendes Wettkampfformat, bei dem ursprünglich zwischen Inseln geschwommen und diese Läuferisch überquert wurden. Dementsprechend gilt es, viele Wechsel zwischen den disziplinen zu bewältigen. Es wird mit Schuhen, Pullboy und Paddels geschwommen und gelaufen, im Team sind sogar auch Zugleinen erlaubt; Haiuptsache, man überwindet die vorgegebene Strecke schnellstmöglich. 
Bei iher ersten Austragung in Frankfurt galt es, ca. 300m zu Schwimmen, dann ca. 2,1 km zu laufen (Asphalt und Feldweg). Das Ganze fand im und um das Freibadgelände Eschersheim statt. Die Runde musste ganze 7-mal absolviert werden inklusiver der 13 Wechsel zwischen den Disziplinen. In Summe waren die Athleten bei der Erstaustragung Ende April insgesamt 16,8 km bei herrlichen Temperaturen unterwegs. 
Das Siegerteam Ostermeier/Brsoch
Gleich zwei Teams machten sich auf, um die Farben des Team Spessartchallenge TV BAD ORB hochzuhalten. Gar dominant traten dabei das Duo Florian Brosch & Max Ostermeier auf, die nach 1:36 Stunden deutlich siegten. Auf Rang zwei landete abgeschlagen, jedoch nur vom Siegerteam das Duo - bestehend auch Teamkollege Simon Brend‘amour, der gemeinsam mit Kumpel Sascha Robertson nach 1:56 Stunden die Ziellinie überquerten. Ein besseres Teampotraining der ersten und letzten Traithlondisziplinen "kompiniert" kann man sich wohl kaum vorstelllen. Die Orber Buben scheinen in Form zu sein. 
Silber ging an Brand'Amour/Robertson
Die Orber Buben

Sonntag, 6. Mai 2018

Dana Wagner gewinnt Kinzigman - Hessenmeisterschaft MTB in Bad Orb - Interview

Auf den Artikel klicken, dann kann man den besser lesen.

Wagners Triumph in Bildern und Hessenmeisterschaft MTB in Bad Orb - Nikolopoulos gewinnt Silber im Elite-Rennen - Marco Weisbecker im Interview


Montag, 30. April 2018

Starkes Teamergebnis beim Kinzigtal-Triathlon - Streckenrekord durch Lisa Gerß


Lisa Gerß pulverisiert den von Julia Ertmer aufgestellten Streckenrekord aus dem Jahr 2017

Ganze 30 Sekunden schneller absolvierte das Teammitglied der Bundesligamannschaft den Kurs in Gelnhausen als die Hawaii-Altersklassen-Weltmeisterin. Auch die Zweitplatzierte Dana Wagner blieb 40 Sekunden unter ihrer letztjährigen Bestzeit. Antonia Gardeike schwamm sensationell 6:45 Min über 500 m - da konnte keine Frau mithalten, auch nicht die Erst-Bundesligaathletin Franziska Schildhauer - nur drei Männer waren im Wasser schneller als die eingebürgerte Orber Vereinsathletin.

Katha Kreit belegte, trotz hartem Training für ihr Saisonziel 'Ironman Klagenfurt,' einen sehr guten 9. Platz. Lea Brand schwamm gute 7:30 min und lief 21:52 min über 5 km - eine sehr gute Gesamtleistung des Teams. Mareike Czakert finishte auf Platz 27. Bedenkt man, dass Brand, Gardeike und Czakert noch letztes Jahr auf wesentlich kürzeren Strecken unterwegs waren, kann man erahnen, welches Potential in den 16- und 17-jährigen Athletinnen liegt. Besonders glücklich äußerte sich auch Hannelore Heinl nach dem Zieleinlauf im Freibad:
"Ich hatte einen platten Reifen und  habe dennoch weiter gemacht - wegen so einer Lappalie darf man doch den Wettkampf nicht beenden".

Bei den Männern kämpften die beiden Teamkollegen Florian Brosch und Max Ostermeier mit und gegeneinander in der Spitzengruppe über die ganze Renndauer. Brosch hämmerte dabei mit seiner neuen Waffe 'CUBE C68' über den Radkurs von Gelnhausen nach Wächtersbach und zurück - und rannte noch 17:34 min über die Wendepunkt-Laufstrecke. Ostermeier  wechselte mit knapp 20 Sekunden Rückstand auf Brosch und setzte gleich zu Beginn der Laufstrecke ein Ausrufezeichen; dabei holte er gleich auf dem ersten Kilometer seinen ehemaligen Teamkollegen Sven Bartels vom Triathlonteam Wetterau ein - musste aber gegen Ende des Rennens ein wenig den Speed reduzieren und Bartels wieder ziehen lassen - Gesamtplatz 8 für Ostermeier: "Es ist noch früh im Jahr, in einem Monat kann ich kontern", so Ostermeier selbstbewusst.

Beide Athleten offerierten mit Gesamtplatz 5 und 8, dass sie für die anstehende Regionalligasaison gerüstet sind. Teamkollege Jörn Gabler zeigte an diesem herrlichen Sonnentag mit einer sehr guten Laufzeit von 19:32 min, dass er ein wichtiger Mann für das große Ziel "Aufstieg" ist.

Michael Radermacher, der 17 Sekunden nach Gabler ins Ziel lief, hatte nette Worte für die Triathlonabteilung des SV Gelnhausen übrig:

"Das war ein top organisierter Wettkampf, ich komme schon seit Jahren sehr gerne nach Gelnhausen.
Hier merkt man, dass die Organisatoren viel 'Herzblut' in den Wettkampf stecken, das ist nicht selbstverständlich".

Nebenbei stellte das Team Spessartchallenge TV Bad Orb mit insgesamt 16 Startern die größte Teilnehmergruppe aller gemeldeten Vereine.

Gerß, Wagner, Gardeike, Brosch und Parczarkowski holen den Altersklassensieg!

Die Ergebnisse

1.  Lisa Gerß 59:25                             1. AK
2.  Dana Wagner 1:01,03                    1. AK
7.  Antonia Gardeike 1:03,56             1. AK
9.  Katha Kreit 1:05,28                       2. AK
11.  Lea Brand 1:06,15                       2. AK
27.  Mareike Czakert 1:12,17             3. AK
73.  Hanneloren Heinl 1:29,11

5.   Flo Brosch 53:40                          1. AK
8.    Max Ostermeier 54:06                 2. AK
22.  Jörn Gabler 58:43
23.  Michael Radmacher  59:00
35.  Holger Borsdorf 1:01,43             3. AK
46.  Bernd Paczarkowski 1:03,22      1. AK
48.  Matthias Schmitt  1:04,22
111. Philipp Huth 1:11,02
178. Heinrich Heinl 1:20,53

Donnerstag, 26. April 2018

Saisoneinstieg beim Kinzigtal-Triathlon - WIR KOMMEN!


Am kommenden Wochenende steht das komplette Damen-Bundesligateam des Team Spessartchallenge an der Startlinie des Kinzigtal-Triathlons. Die Strecke über die Sprintdistanz dient als Formbarometer für die fünf anstehenden Wettkämpfe in der 2. Bundesliga, die am 10. 6 mit dem ersten Wettkampf in Darmstadt beginnt.

"Wir sehen den Wettkampf als Leistungstest und möchten Rückschlüsse für die Startaufstellungen in den nächsten Wochen gewinnen, umschreiben die Teamleiter Adi Kohr und Jürgen Metzler die Zielsetzung für das Wochenende.

Mannschaftskapitänin Dana Wagner ist optimistisch, dass es mindestens eine Teamkameradin auf das Podest schafft:

"Mit Franziska Schildhauer vom Erst-Bundesligateam TSV Amicitia Viernheim startet eine sehr schnelle Athletin in Gelnhausen - da ist die Favoritenrolle schon vergeben. Wir werden uns aber in guter Form präsentieren und besonders beim Schwimmen richtig schnell anschwimmen", so Wagner. 

Nach Wagners Einschätzung wird Teamkameradin Antonia Gardeike zusammen mit Schildhauer als Erste aus dem Wasser steigen. Lisa Gerß, die letztes Jahr Hessenmeisterin über die Mitteldistanz in Moret wurde, dürfte dann am Ende nach knapp über einer Stunde ganz vorne das im Ziel im Freibad erreichen und ist neben Wagner und Schildhauer die stärkste Athletin im Feld. 

"Das restliche Damenteam um Lea Brand, Mareike Czakert, Tabea Sander und Katharina Kreit ist bis in die Haarspitzen motiviert und möchte zum guten Teamergebnis ein großes Stück beitragen", so Teamleiter Metzler.

Bei den Herren treffen die Orber Athleten auf den Vorjahressieger Vincent Größer vom Triathlon Team Gießen. Der Drittplatzierte aus dem letzten Jahr Florian Brosch wird zusammen mit dem Neuzugang Maximilian Ostermeier alles daran setzen, den Zuschauern in Gelnhausen ein spannendes Rennen zu präsentieren.

Am Sonntag nimmt auch ein ganz besonderer Athlet am Wettkampf teil. Nach mehr als 20 Jahren Pause wird der ehemalige Orber Bub Matthias Schmitt, ein Gründer der Triathlonabteilung, wieder das Wettkampfparkett in Gelnhausen betreten. Reichlich Freude werden auch die weiteren Athleten des Teams haben: Hannelore Heinl, Heinrich Heinl, Seb Heinl, Philipp Hut, Bernd Parczakowski, Michael Radermacher Holger Borstorff und Jörn Gabler.

Dana Wagner
Katha Kreit
Mareike Czakert
Lisa Gerß
Antonia Gardeike
Tabea Sander



Sophie Egl - verletzt + nicht am Start




Lea Brand






Eric Rainer und Tim Stutzer nehmen sich Auszeit vom Triathlonsport

Während die Bad Orber Triathletinnen und Triathleten die Fahrräder putzen, die Wettkampfflaschen langsam füllen, den Neo zurechtlegen und die Beine rasieren, hat sich Eric Rainer nach einem grandiosem Trainingslager auf Lanzarote unter das Messer gelegt, um seine Beinachse vom ärztlichen Fachpersonal der Ortho-Klinik in Offenbach korrigieren zu lassen. "Nächste Woche lege ich wieder mit dem Schwimmtraining los", hält Eric auf Krücken stützend fest. Wir sind der Meinung, so hört sich ein motivierter Athlet an. 

Altersikone Tim Stutzer, der dieses Jahr wieder mal richtig Bock auf Training und Wettkampf hatte, durfte sich ebenfalls unter ärztliche Aufsicht begeben, um seine beim Tennisspiel gerissene Achillessehne flicken zu lassen - wir wünschen den beiden von hier aus gute Genesung und drücken die Daumen!

Braungebrannt und frisch von Lanzarote nach Offenbach ins Bett gelegt!

Einen Tag nach der OP - könnte auch als Haiattacke durchgehen!

Eine Woche nach der OP -  man sieht deutlich, wie schnell der Heilungsprozess bei einem trainierten Athleten voranschreitet.

Dienstag, 20. Februar 2018

Montag, 12. Februar 2018

Orber Triathleten erfolgreich bei ersten Testwettkämpfen

Ob Skilanglauf, Swim & Run oder nur Laufen - Bad Orbs Triathleten basteln am Formaufbau für die Saison 2018

Startkulisse im Tannheimer Tal
Während die Neumitglieder des Team Spessartchallenge TV BAD ORB Tabea Sander, Antonia Gardeike und Lea Brandanderen beim Swim & Run in Darmstadt schonmal die erste und die letzte Disziplin testeten, machten sich andere Athleten aus der Kurstadt auf, um in winterlichen Gefilden ihre Form bei Skilanglauf-Wettkämpfen zu zeigen. Beim Skitrail im Tannheimer Tal gingen Dana Wagner, Michael Rademache und Michael Lik über stolze 60km in der freien Technik an den Start. Andreas Kohr und René Breite zog es nach Thüringen, wo sie über 30km "klassisch" in Oberhof beim traditionsreichen Rennsteig-Skilauf antraten. Und weil es nicht genügt, packten Wagner, Rademacher und Lik noch bei der Jügesheimer Winterlaufserie einen 10km-Lauf eine Woche später drauf. 

Orber Neumitglieder zeigen ihre Schwimmstärke
Tabea Sander, Antonia Gardeike und Lea Brand zeigten beim Swim & Run in Darmstadt vor allem starke Schwimmleistungen. Die erste Damenmannschaft des TV BAD ORB hatte oft mit der Auftaktdisziplin so seine Last. Die drei neuen Mitglieder lassen hoffen, dass diese Schwäche bald der Vergangenheit angehört. Mit tollen Schwimmleistungen über 500m Schwimmen legten Sander (7:06min), Brand (7:19min), vor allem aber Gardeike (6:35min) den Grundstein für einen ordentlichen Test in Darmstadt. Den abschließenden 5,5km Lauf absolvierten die drei ambitionierten Neumitglieder des TV BAD ORB solide. Sander benötigte 25:32min, Gardeike 23:04min und Brand in starken 22:40min. Am Ende sprang für Gardeike Platz 4, für Brand Platz 5 in der Wertung der weiblichen Jugend A heraus. Sander holte in der Alterklasse W20 den 5. Rang.    
Adi & René strahlen nach 30km "klassisch"
Skilanglauf Ausdauersport für die kalten Monate
Dana Wagner, Michael Rademacher und Michael Lik zeigten im Tannheimer Tal ihr Können unter den Spezialisten. Und das gar nicht schlecht. Lik meisterte die 60km-Distanz mit Bravour, blieb in 2:58 Stunden unter der magischen 3-Stunden-Marke, wurde Gesamt 48. und belohnte sich in seiner Alterklasse mit Platz 16. Rademacher benötigte 3:28 Stunden und kam in der gleichen Altersklasse auf den 24. Rang. Wagner torpedierte ihre Zeit aus dem Vorjahr um "sportliche" 20min. Gemeinsam mit Rademacher kam sie ins Ziel und wurde in ihrer Altersklasse W30 stolze 4. Frau. 
Im thüringischen Oberhof glänzten Breite und Kohr in der "klassischen" Variante. Für die 30km schob sich Breite unter den Spezialisten wie Lik im Tannheimer Tal unter die Top50.  Als 44. der Gesamtwertung lief Breite nach 1:59 Stunden im Biathlon-Stadion ins Ziel ein. Kohr folgte in 2:04 Stunden auf Rang 59. Breite holte damit den starken 8. Rang  in seiner Altersklasse M50, Kohr wurde 12. in der M45.  
Michi R., Dana & Michael L im Tannheimer Tal
Jügesheimer Winterlaufserie
Das 60km-Skatingrennen haben Wagner, Rademacher und Lik gut weggesteckt. Mit einer Zeit von 42:09min zeigte Wagner ein gutes Testrennen über 10km. Sie liegt in der Serienwertung auf einem aussichtsreichen 4. Platz nach drei von vier Wertungsrennen.
Rademacher kam mit Wagner nach 42:10min. Die Zeit reichte ihm für den 16. Platz in der Altersklasse M35. Michael Lik zeigte, dass mit den Orbern Herren dieses Jahr ebenfalls zu rechnen sein wird. In starken 34:20min für 10km, holte Lik unter den Laufspezialisten einen starken 14. Gesamtrang und siegte in der Altersklasse M40.  
Michael Lik holt in Jügesheim den AK-Sieg!