.

.
V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S T E M P O F R E U D E N A T U R

Dienstag, 26. Juli 2016

Deutsche Meisterschaft Crosstriathlon - Marco Weisbecker auf Platz 5

Marco Weisbecker vom Team Spessartchallenge absolvierte am vergangenen Samstag in Zeulenroda (Thüringen) die Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon.
Die Veranstalter in Zeulenroda richteten zum ersten mal die Meisterschaften aus und boten den Athleten ein perfekt organisiertes Rennen in traumhafter Kulisse. Geschwommen wurden 1,5km im Zeulenroda Maat. Die 34km lange Mountainbike- und die 10km Crosslaufstrecke verliefen überwiegend am See entlang. Für Weisbecker war es bereits die vierte Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon. Es ist deutlich zu erkennen, dass sich diese Sportart positiv entwickelt und das Starterfeld qualitativ und quantitativ zunimmt.
"Beim Schwimmen ohne Neopren habe ich mir einige Minuten Rückstand auf meine direkten Konkurenten eingehandelt, die habe ich aber auf dem MTB wieder aufgeholt. Die Mountainbikestrecke war zwar technisch nicht besonders anspruchsvoll, aber dafür konditionell sehr fordernd. Der abschließende Traillauf war durch ständiges Auf- und Ab die größte Herausforderung des Tages", erzählt Weisbecker.
Hier zeigte sich, wer sich das Rennen gut eingeteilt hatte. Am Ende belegte Weisbecker nach starker Aufholjagd den 28. Gesamtplatz und den 5. Platz in seiner Altersklasse.

Montag, 25. Juli 2016

Florian Brosch mit einem starken 7. Platz beim Römerman

Für Florian Brosch vom TV Bad Orb stand nach dem ersten großen Wettkampfblock im Juni nun der zweite Wettkampfblock an, der beim Römerman in Ladenburg an Samstag mit einem sehr guten 7. Gesamtplatz eingeläutet wurde.
Schon im Vorjahr hatte der Bad Orber Triathlet sehr erfolgreich an den Wettbewerben des BASF Rhein Neckar Triathlon Cups teilgenommen und konnte dort einen 5. Gesamtrang in der Cupwertung erreichen. Für Brosch ein sehr großer Erfolg, ist das Starterfeld alljährlich mit Ironmansiegern, Startern mit Bundesliga- oder gar Europacuperfahrung und einigen Jungprofis gespickt. Aus den vier Wertungsrennen werden dann die drei besten Ergebnisse für die Cupwertung zusammengefasst. Da Brosch beim ersten Wertungsrennen in Mußbach ein Start mit dem Regionalligateam des TV Bad Orb in Darmstadt vorzog, ging es jetzt beim zweiten Wertungsrennen an die Startlinie.
Der Römerman in Ladenburg zeichnet sich, wie alle Rennen des BASF Rhein Neckar Cups, durch reizvolle, mit einigen Höhenmetern gespickte und anspruchsvolle Radstrecken aus. Eine weitere Besonderheit ist die Fährfahrt zum Schwimmstart im Neckar, die durch Alphornbläser am Ufer begleitet wird. Beim Blick auf die diesjährige Startliste mischte sich jedoch das Gefühl der Vorfreude über die tolle Strecke mit einer gehörigen Portion Respekt gegenüber des diesjährigen nochmals stärkeren Starterfeldes. Eine Top15 Platzierung und im Idealfall ein Top10 Resultat wurde somit als Zielsetzung im Voraus ausgegeben. „Ich wollte einfach meinen bestmöglichen Wettkampf machen und schauen, wo ich dann landen werde. Aber die Anspannung ist schon etwas größer, wenn man mit der Startnummer 6 an der Startlinie steht.“Doch neben einem erfolgreich absolvierten Trainingsblock, hatte der Orber Athlet auch noch das Wetter auf seiner Seite. Für den Renntag waren hochsommerliche Temperaturen mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit vorausgesagt, was Brosch sehr gut liegt und womit er im Vergleich zu anderen Athleten sehr gut umgehen kann.
Schon beim Schwimmen konnte sich Brosch unter den Top20 behaupten und verließ den Neckar in der zweiten Verfolgergruppe. Beim anschließenden Radpart, der die Athleten nach einer kuren Anfahrt zu einem langen Anstieg führte, konnte Brosch weitere Plätze gutmachen. Sowohl bei den bergauf, als auch bei den bergab Passagen konnte Brosch seine frühere Mountainbikeerfahrung sehr gut ausspielen. Auf Platz 13 ging es dann für Brosch in der Mittagshitze und schwülem Wetter auf die Laufstrecke. Hier spielte Brosch seine Laufstärke und seine Vorliebe für warme Temperaturen aus und konnte stetig Plätze gutmachen. Mit der fünftbesten Laufzeit des Tages erreichte Brosch überglücklich und erschöpft als 7. Gesamt und 1. in der Altersklasse 30-34 das Ziel. „Mit diesem Ergebnis bin ich total zufrieden. Beim Laufen war es zwar echt hart, aber ich konnte bei den Wendepunkten sehen, dass ich auf viele vorderen Athleten den Abstand verkürzen konnte. Das motiviert unheimlich.“ 
Am kommenden Wochenende steht mit dem Heidelbergman ein weiteres Wertungsrennen des BASF Rhein Neckar Cups an, das als eines der härtesten Rennen über die olympische Distanz gilt. Man kann gespannt sein, wie sich der Orber Athlet hier schlagen wird.

Sonntag, 24. Juli 2016

Erfolge im Frankenland für Orber Triathleten

Platz Eins und Zwei für Julia Ertmer und Dana Wagner beim Velburg Kirchweih Triathlon – Tim Stutzer und Ann Parthemore mit erfolgreicher Staffel bei der Challenge Roth

Alle Jahre mitten im Juli wird das Frankenland um die Kreisstadt Roth zum Anziehungspunkt von Detuschlands Triathlon-Szene. An dem Wochenende in diesem Jahr, an dem Olympia- und Hawaii-Sieger Jan Frodeno sonntags bei der Challenge Roth - Deutschlands größter Veranstaltung über die Ironman-Distanz - eine neue Weltbestzeit aufstellte und den bisherigen Rekord auf 7:35 Stunden verbesserte,  ließen es sich einige Orber Triathleten nicht nehmen, im „Mekka“ des Triathlon vorbeizuschauen.
Bereits am Tag vor Frodenos  Glanztat starteten Julia Ertmer und Dana Wagner über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen – 40km Rad – 10km  Laufen) beim Velbruger Kirchweih Triathlon, nur einige Kilometer von Roth entfernt. Nach dem Auftaktschwimmen folgte ein Zweirunden-Radkurs, der es mit einem strammen Anstieg in sich hatte. Ertmer gelang es, nach etwa drei Kilometern auf dem Rad die enteilte Teamkollegin Wagner einzufangen. Ertmer gab die Führung auch beim Laufen nicht mehr her und baute ihren Vorsprung stetig aus. Andere Konkurrenz hatten die beiden Topstarterinnen des Team Spessasrtchallenge TV Bad Orb zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr zu fürchten. Ihnen gelang mit ihrem starken Auftritt eine lupenreiner Doppelerfolg. Mit einem Siegerlächeln konnten die beiden Kurstädterinnen am Tag darauf entspannt staunen wie Jan Frodeno einen neuen Weltrekord aufstellte.
Sportlich aktiv waren während Frodenos Sieg zwei andere Orber.
In einer Staffel, bei der sich drei Athleten die 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und den abschließenden Marathon teilen, waren die letztjährige Bundesligastarterin Ann Parthemore und Tim Stuzer stolz, nach 9:50 Stunden im Ziel zu sein. Dabei schwamm Parthmore in einer für sie starken Zeit 1:05 Stunden. Um den Vergleich zu Frodeno herzustellen, muss man festhalten, dass dieser sensationelle 20 Mintuen schneller war in der Auftaktdisziplin. Der starke Radfahrer Stutzer konnte bei seinem Part die 180km auf dem Rad in 4:44 Stunden hinter sich bringen. Auch hier gelang Frodeno mit 4:08 Stunden eine überwältigende Leistung. Diese Vergleiche sind natürlich alles andere als fair, bedenkt man, dass alle Orber Athleten ihren Lieblingssport zwar ambitioniert, im Gegensatz zu Vollprofi Frodeno jedoch in ihrer Freizeit und erst nach getaner bruflicher Arbeit erledigen. Alle anwesenden Kurstädter applaudierten laut und zogen den Hut vor Frodenos Leistung, waren aber auch „happy“ über ihre eigenen Erfolge.
Ertmer & Wagner beim Doppelpodium!!!

Sonntag, 17. Juli 2016

Gallerie der BorkenBoys & -Girls!!!

LANDSTART!!!
Jan out of Water!
Alex nach der ersten Disziplin
2500m Atacke beim Swim & Run
Lauso mit toller Schwimmleistung als 10. aus dem Wasser!
... geflogt von Julia N.

.... und Julia K.
... und Julia H.
Eric spurtet zum Rad!
Jan "fliegt" in die zweite Wechselzone
Eric rennt...
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen!

Hessenliga: Großer Sport der Bad Orber Triathlonteams beim Celticman in Borken


Damen auf Platz 7 - Herren landen auf Rang 8 – Metzler mit toller Leistung in der offenen Wertung


Mit einem zweigeteilten Wettkampftag mussten die beiden zweiten Mannschaften des Teams Spessartchallenge TV BAD ORB beim Celticman im nordhessischen Borken antreten. Am Morgen galt es, zunächst einen – bei den Orbern nicht beliebten – Swim and Run zu absolvieren. Dabei mussten 400m im Stockelache Badesee zurückgelegt werden, um danach sofort in die Laufschuhe zu wechseln und 2500m wie entfesselt zu rennen. Nach einer Stunde Pause ging es dann mit einem klassischen Liga-Sprint – bestehend aus 750m Schwimmen, 18km Radfahren und 5km Laufen – weiter. 
Landstart der Herren
Nachdem im Juni etliche personelle Ausfälle die Erfolgschancen der Ersten Garden des TV Bad Orb zu Nichte machten und die Startformationen weit entfernt von den geplanten Idealbesetzungen waren, sah es für die beiden zweiten Teams endlich mal gut aus. Einziges Manko war die Tatsache, dass Jürgen Metzler – der sich durch seine Einsätze im Juni in der Regionalliga in der hohen Liga „festgespielt“ hatte – dem zweiten Herrenteam fehlte. Er unterstützte sein Team am Morgen als Fan und startete am Nachmittag im Rennen der Offenen Wertung. Dafür standen erstmals das Ehepaar Nikolopoulos – Julia (1:12:25 Std - Platz 18) und ihr Gatte Alexander (1:02:21 Std - Platz 4) – nach ihren Langdistanz-Erfolgen in den Alpen und den Pyrenäen, zwar mit etwas müden Beinen, aber gewillt, das Team mit allen Kräften zu unterstützen, an der Startlinie. Außer ihnen starteten für die Herren Marco Weisbecker (1:06:07 - Platz 22), Adi Kohr (1:06:54 Std - Platz 28), Jan Grießmann (1:07:44 Std - Platz 31) und Eric Rainer (1:09:37 Std - Platz 42). Bei den Damen komplettierte Laura-Sophie Usinger (1:09:38 Std - Platz 4) das Team mit einem sensationell starken Auftritt bei ihrem ersten Ligarennen, ebenfalls stark und wieder genesen nach einem Trainingsunfall auf dem Rad Julia Karrasch (1:12:57 Std - Platz 20) und Julia Hündersen, die das Rennen auf der Laufstrecke aufgab als klar war, dass alle Wertungsstarterinnen gut im Rennen lagen. In der höchsten Hessischen Triathlon-Liga, in der die Damen um den Hessenmeistertitel der Mannschaften kämpfen, belegte das Team in der Addition von Swim and Run und Sprint-Triathlon den 7. Gesamtrang. 
Lauso auf dem Weg zu ihrem 4. Platz!!!
Bei den Herren merkt das Team, wie stark die Konkurrenz in der zweiten Hessenliga mittlerweile ist. Die Truppe kam auch im zweiten Ligarennen nicht über Rang 8 hinaus, hat damit zwar nichts mit dem Abstieg zu tun, versackt aber im Mittelfeld der Tabelle. Beim dritten Rennen steht für beide Teams dann endlich eine olympische Distanz an, bei der die Orber sich jetzt schon jetzt auf die doppelte Wettkampfdistanz und speziell auf die 40 Radkilometer freuen, die ihnen mehr liegen als Sprints.  
Marco nach starker Radleistung
Jürgen Metzler (1:03:52 Std) wiederum konnte beim Sprint in der Offenen Wertung in Borken noch ein kleines Ausrufezeichen für die Orber setzen. Mit dem 8. Gesamtplatz und dem Sieg in seiner Altersklasse bewies er eine gute Form und blickt zuversichtlich in Richtung seines Saisonhighlights – der Europameisterschaft über die halbe Ironman-Distanz im österreichischen Walchsee. 
Metzler auf dem Podium
Neben ihm gelang Triathlon-Neuling Simon Brend’Amour (1:05:31 Std) mit einem 12. Platz in der Offenen Wertung ein toller Einstand und er freut sich schon, das Team des TV BAD ORB in der kommenden Saison in der Liga zu unterstützen. Vervollständigt wurde der Wettkampftag der Kurstädter von „Sonnenschein“ Aldona Lyschik, die als Ersatzfrau des Damenteams in einer Staffel einen stürmischen Auftritt auf dem Rad zeigen konnte.

Samstag, 16. Juli 2016

Pyrenäen-Held: Alex Nikolopolous wird Zweiter beim Altriman

Wenn sich Dramen abspielen in den Pyrenäen denkt man meist an die Tour de France und die epischen Etappen am Mount Ventoux, an großes Scheitern oder Helden- und Husarenritte. 
Einen solchen Heldenritt kann Alex Nikolopolous bei seinem dritten Start bei einer der weltweit anspruchsvollsten, aber leidenschaftlich top organisierten Triathlon-Langdistanz, vorweisen. Nachdem er bei seinem ersten Altriman-Auftritt schonmal knapp geschlagen auf Rang zwei gelandet war, konnte er im letzten Jahr den Sieg einfahren. Einziges Manko war die Tatsache war, dass das Schwimmen damals durch Nebel abgesagt wurde. Für einen waschechten Triathleten fühlt sich ein Sieg eben am besten an, wenn man bei einem über die klassische Ironman-Distanz ausgetragenem Rennen eben auch die 3,8km im Wasser vor den 180 Rad- und 42,195 Laufkilometern absolvieren "darf". 
In diesem Jahr durfte der passionierte Athlet des TV BAD ORB, der als "nimmersatt" auf dem Drahtesel in der Vorbereitungszeit an den Wochenenden gerne mal Ausfahrten über 300km praktiziert, alle drei Disziplinen absolvieren. Seine Trainingsdistanzen auf dem Rad, die Großteile des eigenen Teams "schaudern" lassen, sind teilweise ungewöhnlich. Nicht unüblich ist der Klassiker, von seinem Wohnort Frankfurt nach Fulda zu radeln, dort drei Stücke Kuchen zu verdrücken und dann wieder zurück zu fahren
Vorbereitungsmethoden, die zunächst als extrem wirken, aber anscheinend extrem Erfolg versprechend sind. Mit der schnellsten Radzeit aller Teilnehmer beweist Nikolopoulos bei seinem Saisonhighlight in den Pyrinäen, dass sein Training gefruchtet hat. Als 17. Athlet enstieg der Athlet vom Team Spessartchallenge TV BAD ORB dem Bergsee und lieferte eine Glanzleistung auf dem Rad ab. Lediglich der spätere Sieger Francois Duranton aus Frankreich zeigte dem Orber wie ein flotter Berglauf-Marathon aussieht und verdrängte Nikolopoulos von der Spitze. Nach 12:39 Stunden waren die 226 Gesamtwettkampfkilometer abgespult. Mit drei Podestplätzen bei drei Teilnahmen kann Nikolopoulos auf eine tolle Erfolgsserie blicken.  

Mittwoch, 13. Juli 2016

Stutzer wird Hessenmeister in Waldeck - Amend erfolgreich in Seligenstadt

Topleistung mit 70! Wer ein paar Trainingstipps haben möchte, der sollte mal nach Bad Orb radeln und Klaus Stutzer besuchen. Dort angekommen, kann man gleich bei einer Tasse Kaffee, die Wettkampfstrecken des berühmten "Haselman" bestaunen.
Auch dieses Jahr verteidigte Stutzer in der AK 70 seinen Titel bei der Triathlon-Hessenmeisterschaft über 1,5-42-10 in und um Waldeck am schönen Edersee. Die Wetterbedingungen kommentierte Klaus folgendermaßen: "Strömender Regen und Kälte machen mir nichts aus."
Peter Amend in Seligenstadt erfolgreich
Bei der 25. Austragung des Seligenstädter Triathlons kämpfte sich Peter über 0,7-18-5 durch das Teilnehmerfeld und belegte in seiner Altersklasse mit 1:10,34 Std. den 6. Platz. Ganz weit oben auf Gesamtrang 6 und Platz 1 in seiner Altersklasse finishte Steffen Swoboda in 59:44 Min vom EOSC Offenbach. Wir erwähnen das hier, weil Nicole Swoboda-Töpfer in der Regionalligamannschaft des Team Spessartchallenge an der Startlinie steht und wir immer auf der Suche nach sympathischen und schnellen Athleten sind. Der Gewinner Steven Scheuring vom TSG Kleinostheim benötigte 55:31 Min - den würden wir auch nehmen.