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V I S I O N K R A F T L E I D E N S C H A F T P U L S T E M P O F R E U D E N A T U R

Sonntag, 10. Dezember 2017

GNZ-NEWS: Kalli Flach in höchsten Höhen


GNZ-News: Julia Nikolopoulos holt Bronze bei der UCI Cross WM


Mission Titelverteidigung bei der GNZ Sportlerwahl des Jahres

Bereits letztes Jahr konnte sich Julia Ertmer den Titel der Gelnhäuser Neuen Zeitung "Sportlerin des Jahres" sichern... mit ihrem Weltmeistertitel gehört sie auch dieses Mal sicher zum Favoritenkreis!!!



Samstag, 2. Dezember 2017

Weltmeisterschaft UCI Masters Cyclocross - Julia Nikolopoulos erstrampelt furios Bronze


Was macht man im Winter, wenn es regnet und schneit? Auf dem Sofa liegen? Nicht ganz! Manche, denen es auf der heimischen Couch zu langweilig wird, die holen ihr Rad aus dem Keller und fahren durch den Matsch. Julia Nikolopoulos vom Team Spessartchallenge fröhnt im Winter dieser Leidenschaft und erkämpfte sich nun mit einem dritten Platz bei der Masters-WM das Podest - wieder eine sportliche Sensation für die Athletin und den TV Bad Orb!


Es wird nicht nur mit pinken Socken geradelt beim Cyclocross - Niklopoulous in Action beim Sandsprint!

"Nach jahrelangen Erfolgen über die Langdistanz und im Regionalligateam motiviert mich die Matscherei im Herbst und Winter." Während man beim Triathlon immer nach unten schaut und sich auf das Pedalieren mit gleichmäßigem Druck konzentriert, sind die Rennen im Cyclocross technisch und taktisch eine enorme Herausforderung - das macht auch sehr viel Spaß, so die frischgebackene Bronze-Medaillen-Gewinnerin nach dem Rennen im belgischen Mol.

Am Ende fehlten sogar nur 11 Sekunden auf Platz 2 (42:33 min), den Martina Sichtova vom Team KPHC Turcianske Teplice (Tschechien) belegte. Kate Eedy aus England holte in 41:42 min die Goldmedaille.

Ehemann Alexander Nikolopoulos war auch am Start und belegte im Männerrennen den 20 Platz. Dabei verlor er nur rund vier Minuten auf den Sieger Agustin Navarro Vidal aus Spanien.

Eine WM-Medaille um den Hals - kann es Schöneres geben? Nikolopoulos freut sich mit Martina Sichtova.


Freitag, 24. November 2017

GNZ-Sonderseiten unserer HAWAII-HELDEN!!!

Julia Ertmer, Florian Brosch und die Triathlon-Abteilung des TV Bad Orb danken FRANK HAU 
für die tollen Fotos unserer WM-Helden!!! Danke dafür... 
Diese Bilder zeigen unseren Sport treffend und sind für immer!!! 

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Montag, 13. November 2017

Kreit und Brosch starten in die Vorbereitung für die kommende Saison

Nach einer unvergesslichen Zeit auf Hawaii, bei dem neben dem Ironman Hawaii auch eine ereignisreiche Urlaubszeit anstand, folgte für Brosch eine vierwöchige Pause. Katharina Kreit konnte sich auf Hawaii komplett von der mit einem erfolgreichen Marathondebut abgeschlossenen Triathlonsaison erholen und Motivation für ihre im kommenden Jahr anstehende erste Langdistanz sammeln.
Für Kreit und Lik begann die Saison schon am vorangegangen Wochenende mit dem Start bei der Winterlaufserie in Jügesheim. Hier konnten beide Athleten mit ihren Leistungen nach der Saisonpause sehr zufrieden sein und schon mit guten Zeiten in die anstehende Vorbereitung für 2018 starten.
Runner's run!
An diesem Wochenende stand für Kreit ein weiterer Laufwettkampf bei der Winterlaufserie in Goldbach an. Ist die Strecke in Jügesheim aufgrund des flachen Profils für schnelle Zeiten bekannt, ist die Goldbacher Crossstrecke durch ständige Bergauf- und Bergabpassagen sowie einem hohen Trailanteil sehr kräftezehrend und keinesfalls bestzeitenfähig. Jedoch bringt dieses Streckenprofil neben wöchentlich witterungsbedingt wechselnden Bedingungen und der mit Trails gespickten Strecke Abwechslung in das Wintertraining und setzt nebenbei läuferische Kraft- und Schnelligkeitsreize.
Die 35. Winterlaufserie findet jeden Sonntag statt und zieht seit vielen Jahren etliche Läufer bei jeder Witterung an. Die familiäre Atmosphäre,die unkomplizierte Organisation, die abwechslungsreichen Sonderwertungen für alle Leistungsklassen und nicht zuletzt der hochgelobte heisse Zitronentee ziehen neben ambitionierten Läufern auch ein breites Teilnehmerfeld sonntäglich nach Goldbach bei Aschaffenburg.
Brosch trainierte nach seiner Saisonpause wieder nach Lust und Laune und entschied sich spontan für einen Start in Goldbach, wo er in den Jahren 2008 bis 2010 schon des öfteren gelaufen ist, da seine Freundin Kreit dort auch starten wollte.
Für beide Athleten des TV Bad Orb Team Spessartchallenge ging es bei nassen Verhältnissen auf die Laufstrecke. Kreit konnte ihre gute Form von der Vorwoche trotz einer trainingsreichen Woche bestätigen und beendete den anspruchsvollen Lauf in der 50min Marke.
Brosch setzte sich kurz nach dem Start an Position zwei und konnte diesen auch bis ins Ziel mit einem großen Vorsprung nach hinten und einer Zeit unter 37min verteidigen. 
Da Kreits und Broschs Zeiten nicht viel langsamer als deren jeweilige Bestzeiten auf dieser Strecke bei trockeneren Bedingungen sind, sollte die gewünschte Erholung in der Pause mit einem geringen Formverlust eingetreten sein. „Ich freue mich total auf meine erste Langdistanzvorbereitung und konnte sehr gut ins Training einsteigen. Die Wettkämpfe stecke ich deutlich besser weg als in den Vorjahren, das bringt Selbstbewusstsein für 2018.“, so Kreit. Auch Brosch freut sich nach seiner groben Saisonplanung am vorangegangenen Freitag auf den Trainingsbeginn „Der Crosslauf in Goldbach war ein toller Start mit einer unverhofft guten Zeit und Platzierung. Ich freue mich jetzt so lansgam wieder in das strukturierte Training einzusteigen. Die Pause nach Hawaii tat sehr gut und ich konnte mich sehr gut erholen. Jetzt merke ich aber schon wieder das Kribbeln in den Armen und Beinen“
Beide sind sich einig, dass sie in den kommenden Wochen nochmal hier starten wollen.
Triathletisch wurde der Tag dann mit einer Schwimmeinheit und Kaffee und Kuchen passend abgeschlossen.

Donnerstag, 9. November 2017

Dienstag, 31. Oktober 2017

"Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft" - Die Orber beim Frankfurt Marathon

Für Aldona Lyschik vom Team Spessartchallenge TV bAD ORB war es nun schon der 10. Frankfurt Marathon... als Fan und Betreuerin! Immer wieder zieht es sie an die Strecke der 42,195km durch Frankfurt, bei Wind und Wetter. Fazinierend scheint die Königsdisziplin der Läufer zu sein, auch zum Zuschauen. Der Elan zu Beginn, der Wille dabei, der Kampf, das Scheitern, das Wiedererstarken und das Strahlen in den Gesichern der Läufer, es geschafft zu haben. Vom "Hammermann" erschlagen oder nicht... es ist stets ein Kampf, sich selbst so herauszufordern. Auch für die vielen Zuschauer ist die Bewältigung dieser langen Laufdistanz immer eine Faszination. 
Für drei Sporter des Team Spessasrtchallenge TV BAD ORB sollte der diesjährige Frankfurt Marathon der große läuferische Saison-Abschluss sein. 
Das hat Spaß gemacht... Klappe, die Elfte!!!
Allen voran trat Neumitglied und Laufheld Kalli Falch an, um zum 36. Mal dabei zu sein. Für Phllip Huth war es das Debüt in Frankfurt auf der Marathondistanz. Und Jürgen Metzler bestritt seinen 11. Frankfurt Marathon in Serie und sicherte sich nach 10 erfolgreichen Finishs, bei denen er sich "zeitlich" stets knapp über den magischen drei Stunden sehr treu blieb, seine persönliche erwige Startnummer. All seine Rennen in Frankfurt finishte Metzler zwischen 3:14 und 3:02 Stunden. Dieses Mal war sein Trianingsaufwand sehr gering ausgefallen und er wollte den Lauf mit seiner eigenen Startnummer "genießen". "Nichts wollen, viel bekommen: So ist der Sport! Ich bin entspannt losgerannt und am Ende so gut und mit völlig konstantem Tempo durchgekommen. Es gab eigentlich keinen Moment der Schwäche. Das hatte ich schon oft ganz anders. Mit der Zeit von 3:10 Stunden bin ich mehr als zufrieden. Es ist schon grandios, am letzten Sonntag im Oktober seit über einem Jahrzenht immer fit, verletzungsfrei und gesund für 42,195 flotte Kilomter zu sein. Das allein ist schon sensationell", so Metzler zu seinem elftem Finish.
Immer wieder am Start! Kalli Flach!
Doch es geht noch "doller"! Gegen Metzlers Leistung ist die von Altmeister und Neumitglied Kalli Flach ein Klacks. Seit dem ersten Frankfurt Marathon nimmt Flach die Königsdiziplin alljährlich in Angriff. Und auch dieses Mal gelang ihm das Finish. Fast doppelt so alt wie Metzler durfte Flach auch fast doppelt so lang brauchen. Nach 6:21 Stunden kam "Kalli" in der Festhalle an. Es war ein schwerer Gang in diesem Jahr: "Mein schlechtestes Ergebnis in Frankfurt. Ich weiß nicht, was los war. Ich bin ins Ziel gekommen. Das war mir wichtig. 35 Mal in Frankfurt angekommen. Bin nächstes nächstes Jahr wieder am Start", so Flach zu seinem Rennen. 
Daumen hoch! Phliip im Ziel!
Zum 35. Finish hat Debütant und Vereinskamerad Phillip Huth den längsten Weg der drei Orber vor sich. Für Huth lief sein erster Marathon in Frankufrt gut. Der Orber war mit seiner Leistung auf dem Asphalt der Main-Metropole sehr zufriden. In 3:47 Stunden platzierte er sich zwischen den beiden anderen Kurstädtern. ;-) 

Und auch Aldona Lyschik wird wohl im kommenden Jahr wieder an der Strecke stehen und wie viele andere treue Fans ihre Vereinsmitglieder anfeuern. Sicherlich werden sich auch wieder Orber auf die 42,195km trauen... Kalli Flach allemal! 

Denn: "Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft" 

Mehr geht nicht: Kallis Medaillensammlung vom FFM-Marathon!!!

Montag, 30. Oktober 2017

Großer Bahnhof für die Ironman-Helden

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Freitag, 20. Oktober 2017

Wir suchen Dich!

Das Damenteam des TV Bad Orb sucht Athletinnen zur Verstärkung der Bundesligamannschaft für die Saison 2018.



"Wir suchen Athletinnen, die eine 400 m Schwimmstrecke unter 6 Minuten zurücklegen können. Weiterhin solltest du eine 5 Kilometer lange Laufstrecke in mindestens 22 Minuten abrennen können. Wir sind natürlich sehr erfreut, wenn es auch schneller geht", so Teamleiter Adi Kohr und Jürgen Metzler.


"Wir bieten dir einen Rundum-Service, wir kümmern uns um alles: Organisation, Abholung, Anfahrt, Rückfahrt, Unterkunft, Radservice, Wettkampfklamotten, Käsebrötchen, Wärmflasche, Geels... du musst nur starten. Wir sorgen für die tolle Stimmung und super Bilder, die dir nach dem Rennen zur Verfügung stehen. Zudem verfassen wir tolle Zeitungsberichte und garantieren Medienpräsenz auf unserem Blog und in regionalen Zeitungen - auch in deiner Heimatregion. Notfalls besorgen wir auch ein kostenloses Rennrad für die Saison", so Kohr.

Bei Interesse einfach eine Email an: adi.kohr@gmx.de oder juergen.metzler@gmx.de





Montag, 16. Oktober 2017

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Sonntag, 8. Oktober 2017

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Sonntag, 24. September 2017

Eric Rainer rennt Bestzeit und gewinnt Altersklasse 

beim Hugenottenlauf über 21,1 Km


Herausforderung Frankfurt Marathon





"Was auf dem Halbmarathon geht, geht bestimmt auch auf der doppelten Distanz"-  Gedanken von Eric Rainer nach der Halbmarathon-Bestzeit in Neu-Isenburg. Rainer, der sich im Oktober der Herausforderung über 42,2 Kilometer stellen wird, ergänzt: "Durch die Mainmetropole - vorbei an Tausenden Zuschauern - vielleicht ist es kalt - vielleicht warm - windig oder nicht, alles Variablen, die man vorher nicht weiß und beeinflussen kann. Aber das macht so einen Ausdauerwettkampf einfach spannend."

Zur Vorbereitung lief Rainer beim Internationalen Hugenottenlauf die 21,1 Kilometer und  erreichte von 856 Teilnehmern den 18. Gesamtplatz. Ziel war es, die Kilometer im Schnitt 10 Sekunden schneller zu laufen als im Marathon - also ein Test.

"Bei besten Läuferwetter konnte ich trotz hoher Laufumfänge in der Woche mein Ziel sogar unterbieten - gleichmäßig lief ich 4 min den Kilometer und darunter. Meine Beine fühlten sich bis zum Schluss sehr gut an. Mit der Endzeit von 1:22,24 Std. bin ich sehr zufrieden - eine neue Bestzeit und den Altersklassensieg noch oben drauf",  so Rainer.

Als nächster Testwettkampf steht der Mainunferlauf in Offenbach auf dem Terminplan - zuerst den 10er, dann den Halbmarathon.


Dana Wagner und Adi Kohr beenden die Triathlonsaison 

mit Gesamtplatz 1 + 8 beim Alzenau-Triathlon




"Das war der erste Wettkampf in diesem Jahr, an dem mein Körper völlig erholt an der Startlinie stand. Man glaubt es kaum, zu welcher Kraftleistung man auf dem Rad und beim Lauf fähig ist, wenn das System erholt ist. 1:03,07 Std. Vollgas - und man wird nicht müde. So muss sich das bei Profiathleten auch anfühlen", bemerkt Kohr nach dem Rennen in Alzenau. Dana Wagner hatte das gleiche Power-Erlebnis. Wagner bestimmte von Beginn an das Rennen bei den Damen und zeigte beim ersten Part mit Gesamtplatz 3 auch den schwimmstarken männlichen Kollegen ihre Kräfte.

Kohr stieg als 12. aus dem Meerhofsee und legte zusammen mit Rafael Ruppel vom SV Gelnhausen eine Aufholjagd auf den Asphalt. "In der ersten Runde hatte ich Rafael immer im Blick, in der zweiten Runde habe ich ihn dann ein wenig fahren lassen, um noch schnell laufen zu können", so Kohr.

Der Schnitt von 39 km/h über 23 Kilometer war der schnellste Split des Jahres und brachte Kohr nach dem Radpart auf  den 6. Platz. Auch beim Lauf lies Kohr nicht nach und drückte ständig aufs Tempo, um den Sieg in der Altersklasse zu sichern. 

Dana Wagner holte mit 1:05,10 Std. souverän den Gesamtsieg und gewann im internen Duell gegen Partner Michael Rademacher, der nach einer Müdigkeitsattake auf der Laufstrecke das Rennen vorzeitig beenden musste.

Effizienz-Mann Sven Kailing belegte mit 1:07,50 Std. den 25. Gesamtrang und sicherte sich Silber in seiner Altersklasse. 31 Sekunden vor Kailing kam Haselman-Sieger Egmont Pietruschka vom SV Gelnhausen ins Ziel.


Donnerstag, 7. September 2017

Triathlon - Orber Solisten in Österreich, der Schweiz und Niedersachsen

Kälterennen in Tirol - Borstorff bei Duathlon in der Schweiz - Wagner wird niedersächsische Staatsmeisterin 
Immer dabei: Der FanClub des TV BAD ORB tortzt jedem Regen und jeder Kälte!!!
Kälte und Regen erschweren Orber Triathleten die Challenge Walchsee 
Während viele ihrer Teamkollegen beim großen Ligafinale in Bauatal oder bei der letzten Austragung des Heimrennens der Spessartchallenge bei angenehmen Temperaturen um Platzierungen kämften, zog es die Teamleiter Adi Kohr und Jürgen Metzler als Einzelsportler und Aldona Lyschik, Sandra Sturm und Mark Pizzo als Staffel nach Österreich, wo sie bei der Challenge Walchsee über die halbe Ironman-Distanz (1,9km Schwimmen, 90km Rad, 21,1km Laufen) antraten. Sie erlebten ein Kälterennen bei strömendem Regen. „Sowas habe ich in meiner 30-jährigen Triathlonkarriere noch nicht erlebt. Soviel Regen bei 7 Grad Außentemperatur machte den Wettkampf zu einer großen Herausforderung“, so Adi Kohr im Nachgang. Allein die Tatsache, dass der Veranstalter sowohl das Schwimmen als auch die Radstrecke kurzfristig zum Schutze der Gesundheit aller Athleten verkürzte, beweist die besonderen Umstände, unter denen die Veranstaltung durchgeführt wurde. Von dem 1000 Sportler großen Starterfeld, schieden dann letztlich mehr als 300 aus auf Grund der Tatsache, dass sie erst gar nicht angetreten waren oder wegen Unterkühlung ausschieden. 
Adi Kohr - eingepackt in Rettungsdecke nach dem Finish am Walchsee!!!
Alle angetretenen Triathleten des TV BAD ORB bissen sich jedoch durch, wobei die Wettkampf-Szenerie eher einem „Wintersport“ ähnelte denn einem Sommer-Triathlon. Mit dicken Regenjacken, Handschuhen und untypisch viel Zeit in den Wechselzonen packten sich all die, die den Wettbewerb durchzogen, ein, um ihn durchzustehen.
Adi Kohr konnte dabei sportlich glänzen wurde in der Gesamtwertung unter den hunderten Finishern 70. Und erreichte nach 4:14 Stunden damit den 5. Platz in seiner Altersklasse. Metzler finishte 2 Minuten hinter Kohr auf Rang 80. Der Gesamtwertung und holte den 10. Platz in der Altersklasse.
Auch die Staffel des TV BAD ORB war nach 5:18 Stunden froh, den Wettkampf hinter sich zu haben. Die mixed-Staffel wurde 41. in der Gesamtwertung. Und obwohl es in diesem Jahr sehr ungemütlich am Walchsee zuging, kommen die Orber Dauergäste auch im kommenden Jahr gerne wieder zu ihrer Lieblingsveranstaltung in Tirol. 
Wie im Winter... Aldona Lyschik auf dem Weg zum kältesten Radrennen ihrer Karriere
Borstorff erfolgreich beim Powerman Zofingen
Mit einer der traditionsreichsten Duathlon Veranstaltungen im schweizerischen Zofingen beendet Holger Borstorff seine Saison. Über die Ditanzen 10km Laufen, 50km Rad und erneut 5km Laufen konnte sich der Kustädter nach 2:42 Stunden auf dem 81. Gesamtrang und als 25. In seiner Altersklasse positionieren und geht zufrieden in die wohl verdiente Multisport-Saisonpause. 
Holger Borstorff in Zofingen
Dana Wagner
 


Wagner erkämpft weiteren Landesmeistertitel
Die gebürtige Niedersächsin Dana Wagner ließ es sich nicht nehmen, neben dem Bundesligafinale in Baunatal auch noch den Versuch zu unternehmen, am selben Wochenende beim Maschsee-Triathlon in Hannover bei den niedersächsischen Landesmeisterschaften über die olympische Distanz erfolgreich zu sein. Dies gelang ihr mit Bravour, denn nach dem Landestitel über die Sprint-Distanz, den Wagner sich in diesem Jahr bereits sichern konnte, gelang ihr auch der Sieg über die längere Distanz von 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und einem abschließenden 10km-Lauf. Nach 2:17 Stunden siegte Wagner in der Frauenkonkurrenz.

Dienstag, 5. September 2017

Ein turbulentes Triathlon-Saisonfinale


Die Ligateams des TV BAD ORB beenden ihre Saison: Bundesligateam behält rote Laterne – Damenteam 2 feiert Nichtabstieg – Regionalligateam der Herren landet auf Rang 9 - Zweites Herrenteam feiert Aufstieg in Hessens höchste Liga


Das letzte August- und das erste Septemberwochenende war für das Team Spessartchallenge TV BAD ORB das große Saisonfinale. Mit den Rennen in Viernheim und  Baunatal wurde die Ligasaison beendet. Mit drei Teams traten die Orber dabei an. Und trotz der vielen Ligastarts konnte das Ende der Heimveranstaltung - der Spessartchallenge - mit einem ordentlichen Teilnehmerfeld des Teams belgeitet werden. 
Allen voran zeigte Michael Lik mit seinem starken Zweiten Gesamtplatz in der Challenge-Wertung, was in ihm steckt.

Das Team Spessartchallenge bei der letzten Spessasrtchallenge
Absage in Viernheim
Bereits am letzten Augustwochenende jedoch begann das turbulente Saisonende für Bad Orbs Triathleten. Das Bundesligateam sollte zum vorletzten Rennen in Viernheim antreten. Allein, es fehlten die „gesunden“ Sportlerinnen. Die Folge war die – erstmals in der Geschichte der Abteilung – verletzungsbedingte Absage eines Rennens. „Das war natürlich ein Drama. Unser Kader – das zeigt sich im Rückblick – ist schlicht zu klein, um für alle Fälle gewappnet zu sein. In Roth haben die Mädels gezeigt, dass sie mithalten können. Und es ist eine starke Leistung, dass die drei übrig gebliebenen Mädels beim Finale in Baunatal an den Start gegangen sind, um ein ordentliches Saisonfinale zu bestreiten“, so Abteilungsleiter Jürgen Metzler zum schwierigen Finale von Bad Orbs Vorzeige-Damenteam. Die zweite Herrenmannschaft machte mit ihrer herausragenden Leistung in Viernheim und dem dritten Platz in der zweiten Hessenliga die Rennabsage der Damen jedoch schnell vergessen (Die GNZ berichtete). 

Mit drei Teams zum großen Finale in Baunatal

Zum großen Finale traten in Baunatal beide Damenteams (2. Hessenliga & 2. Bundesliga) an. Außerdem das zweite Herrenteams, das sich durch seine starken Auftritte im Laufe der Saison immer noch die Chance auf den Aufstieg in Hessens höchste Triathlonliga bewahrt hatte. Als Wettkampfformat wurde in Baunatal ein Teamsprint ausgetragen. Zunächst wurden bei einem 750m langen Schwimmen im Hallenbad die Zeitabstände für das nach einer kurzen Unterbrechung mit Jagdstart ausgetragene Radfahren (20km) und Laufen (5km) ermittelt.

Bundesligateam verabschiedet sich

Mit Dana Wagner, Katharina Kreit und Anne Kaiser traten die einzig übrigen Athletinnen der Bad Orber zum Teamsprint an. Mit den beiden roten Laternen aus Kulmbach und Darmstadt und der Rennabsage von Viernheim war der siebte und damit letzte Platz in der zweiten Bundesliga Süd nicht mehr abzuwenden. Allein im fränkischen Roth konnte die erste Garde der Kurstädter mit einem starken vierten Platz die Tageswertung durcheinander wirbeln und sportlich glänzen. Vor allem Dana Wagner zeigte mehrfach mit Top10-Platzierungen, was in ihr steckt. 
Durch das Teamformat, bei dem es vor allem auf Bundesliganiveau auf schnelles Schwimmen ankommt, war klar, dass auch in Baunatal kein Pokal zu holen sein würde. Deswegen stand für die Damen im Vordergrund, sich mit einer geschlossenen Teamleistung zu verabschieden von der großen Bühne „Bundesliga“. Auch in Baunatal sprang am Ende Rang 7 heraus. „Wir sind stolz auf die Mädels. Eine wahrlich schwierige Saison geht zu Ende. Zwei Terminverschiebungen durch den Verband und verletzungsbedingtes Pech machte die Ausgangslagen vor den Rennen personell stets problematisch und die internen Planungen mehr als spontan. Den Mädels, die sich hier durchgebissen haben, gebührt großer Respekt. Platzierungen spielen da eine untergeordnete Rolle“, so Metzler zur Bundesligasaison.  
Strahlend zum Abscied: Das Bundeligateam Dana, Katha, Anne!
Die doppelte „Julia“ hilft dem zweiten Damenteam beim Nichtabstieg
Was die erste Damenmannschaft als leidvoll erlebte, war für das zweite Damenteam nahezu vorherzusehen gewesen. Als Perpsektivteam mit vielen neuen Gesichtern und Triathlonneulingen vor der Saison ins kalte „Liga“-Wasser geworfen, war der Abstieg für das Team um Teamkapitän Kristin Riess fast vorprogrammiert gewesen. Mit zwei letzten Plätzen in Fritzlar und Darmstadt schien der Gang in die zweite Hessenliga fast schon besiegelt. Beim dritten Saisonrennen im Rodgau konnte durch die Tatsache, dass Julia Ertmer – durch die spontanen Terminverschiebungen des Verbandes bei den Bundesligarennen noch kaum eingesetzt – mit der Dritten des Ironman Hamburg ungeahnt eine Topathletin für das zweite Damenteam antreten. Heraussprang dort mit Rang 9 das erste Teamergebnis, das nicht auf dem letzten Platz beendet wurde.

Und auch in Bauntal war mit Julia Nikolopolous eine altbekannte Top-Sportlerin gefunden, die neben Krisitn Riess und Jessica Schreiber, das zweite Damenteam komplettierte. Und das, obwohl Nikolopolous ihre Liga-Karriere eigentlich für beeendet erklärt hatte. „Das war ganz stark von Julia Nikolopolous. Erst durch ihre Unterstützung hatten wir das Team komplett“, so die Teamführerin Kristin Riess zur spontanen Zusage von Nikolopolous. Heraus sprang in Baunatal Rang 8 für die Kurstädterinnen.

Die Sensation zeigte sich erst in der Saison-Abschlusstabelle. Mit den Ergebnissen der letzten beiden Rennen und durch die Aushilfe der beiden "Julias" schob sich die zweite Mannschaft der Damenabteilung mit hauchdünnem Vorsprung vor das Team aus Bruchköbel und feierte somit völlig unerwartet den Nichtabstieg in Hessens höchster Triathlon Liga. Dort erwarten sie Damen im kommenden Jahr ihre männlichen Kollegen des zweiten Herrenteams. 
Nichtabstieg: YEAH!!! Jessica, Kristin, Julia N!
Bad Orbs Herren holen den Aufstieg trotz Disqualifikationen
Die die zweite Herrenmannschaft traten in Baunatal Sebastian Heinl, Alexander Nikolopolus, Alexander Wallrath, Michael Rademacher und Marco Weisbecker an. Beim Schwimmen konnten die Orber durch eine homogene Teamleistung sich auf dem fünften Rang platzieren, mit knapp einer Minute Rückstand auf das führende Team der TSG Kleinostheim. Mit dem Radfahren folgte die stärkste Disziplin der Kurstädter. Mit einem hohen Tempo und Durchschnittsgeschwindigkeit von über 40km/h fuhr das Team des TV BAD ORB bis auf Position Eins vor. Hier ist besonders die starke Radleistung von Alexander Nikolopolus zu erwähnen, der fast die gesamte Strecke im Wind fuhr. In der dritten Radrunde passierte dem Team allerdings ein kleines Missgeschick mit großen Folgen. Sie überfuhren regelwirdig im Eifer des Gefechts in einer Kurve die Fahrbahnmarkierung der gesperrten Radstrecke. Dies wurde sofort von den Kampfrichtern mit einer „roten Karte“ geahndet. Der kurze Schock über die Karte war deutlich zu spüren, das Team nahm kurz das Tempo raus. Unklar war in diesem Moment,  ob ein Athlet, mehrere oder sogar alle vom Team disqualifiziert wurde. Die Jungs entschieden sich jedoch schnell, das Rennen fortzusetzen. Auf der Laufstrecke gaben nochmal alle ihr Bestes. Das Team überquerte mit über einer Minute Vorsprung auf die weiteren Mannschaften das Ziel. Nach Mitteilung durch die Kampfrichter war klar, dass das Team durch die rote Karte auf den vorletzten Platz im Tagesergebnis strafversetzt wurde. Nicht nur der Tagessieg, sondern wohl möglich auch der sicher geglaubte Aufstieg schienen dahin. Entsprechend groß war die Freude bei der Siegerehrung, als klar war, dass es trotzdem zum dritten Rang in der Abschlusstabelle  gereicht hatte und das Team im nächsten Jahr in der höchsten hessischen Triathlonliga starten darf.  Damit konnte sich die zweite Mannschaft im fünften Jahr seit Teamgründung von der fünften bis in die erste Hessenliga hocharbeiten. Im kommenden Jahr kommt es nun erstmals zum „Derby“ zwischen der ersten Mannschaft des SV Gelnhausen und der zweiten Mannschaft des TV BAD ORB. 
Erste Hessenliga, wir kommen: Alex N, Sebastian, Alex W, Marco W
Regionalliga Herren landen nach Rennabsage auf einem ordentlichen 9. Rang
Für die erste Garde der Herren war die Saison früher beendet als erwartet. Das für den 9. September angesetzte Rennen am traditonsreichen Brückenkopf von Remagen wurde vom Veranstalter abgesagt. Somit wurde die Saison bereits nach drei Rennen für beeendet erklärt. Mit dem 9. Rang verbessert sich das Team um Florian Brosch und Michael Lik sogar um einen Platz zum Vorjahresergebnis.

„Beine hoch oder Hawaii“

Für die meisten Triathleten geht nun eine lange Saison zu Ende. Die beiden Hawaii-Qualifikanten Florian Brosch und Julia Ertmer verausgaben sich jedoch weiter, um bei der Weltmeisterschaft im Oktober eine ordentliche Figur zu machen. Alle anderen dürfen nun auch mal die Beine hochlegen.

Montag, 28. August 2017

Bad Orber zweites Herrenteam holt Podestplatz in Viernheim

Diesen Sonntag stand das vorletzte Liga Rennen für das zweite Männerteam des Team Spessartchallenge TV Bad Orb beim V Card Triathlon in Viernheim an. Dort galt es den Aufstiegsplatz in Richtung 1. Hessenliga zu verteidigen.
Neben dem Team des TV Bad Orb, das in der zweiten Liga startet, war auch das befreundete Team des SV Gelnhausen in der 1. Hessenliga am Start. Zusammen gingen beiden Mannschaften in der zweiten von drei Startgruppen an den Start. Doch schon vor dem Startschuss erfolgte der erste Dämpfer, da Teamkapitän Sebastian Heinl disqualifiziert wurde. Die in den Ligen obligatorische Teamleitersitzung wollte Heinl pünktlich erreichen und entschied sich deshalb für ein Check In seines Rads nach dieser. Noch vor Ende der Teamleiterbesprechung wurde die Wechselzone am Hemsbacher See geschlossen und Heinl durfte zwar am Wettkampf teilnehmen, wurde aber nicht für das Team gewertet.
Der Frust darüber wurde von den startenden Athleten Brosch, Heinl, Rainer, Wallrath und Weisbecker sofort sportlich umgewandelt und alle fünf Starter konnten mit einem guten Schwimmstart den Grundstein für das weitere Rennen legen. Auf der anspruchsvollen Radstrecke erwartete die Starter dann gleich zu Beginn der gefürchtete Anstieg mit bis zu 17% zur Juhhöhe. Hier konnten die Bad Orber Starter weiter Boden gut machen und bei einer rasanten Abfahrt ihre Mountainbikekenntnisse nutzen, um sich für die kommenden eher flachen Passagen weiter nach vorne zu arbeiten. Da einige Starter etwas unsicher und langsamer unterwegs sind, lässt es sich nicht vermeiden, dass man vor Kurven eine kurze Zeit hinter langsameren Athleten fährt, um diese nicht zu gefährden. Just in diesem Moment wurde Heinl zum zweiten Mal an diesem Tag vom Wettkampf wegen Windschattenfahrens disqualifiziert, was laut Ergebnisliste wohl aufgehoben wurde.
Nachdem die längere Flachpassage gemeistert war, konnte Brosch als Führender der Ligawertung auf die abschließenden 10km gehen. Heinl, Rainer, Weisbecker und Wallrath konnten ebenfalls in aussichtsreichen Positionen auf die Laufstrecke wechseln und fuhren dabei versetzt beinahe identische Radzeiten, was für den kommenden Teamsprint und abschließenden Wettkampf in Baunatal auf ein sehr homogenes Team hoffen lässt.
Für Brosch stand parallel neben dem Ligarennen auch noch das letzte Rennen im BASF Cup an, wobei er durch seinen Ligastart zeitversetzt startete und die Cup Konkurrenz nicht direkt im Blick hatte.„ Natürlich ist es in Bezug auf den BASF Cup besser, wenn man in einer Startgruppe mit den anderen Teilnehmern startet. Als zu Beginn der Saison noch ein Starter für das 2. Team fehlte, war für mich aber sofort klar, dass ich gerne mit unserem Team starten und aushelfen möchte.“ So konnte Brosch mit einem schnellen Lauf mit einem komfortablen Abstand von 10 Minuten die 2. Hessenliga gewinnen. Auch Alexander Wallrath konnte sich auf der Laufstrecke noch weiter nach vorne arbeiten und mit einem Zielsprint den 5. Platz in der Ligawertung und damit eine weitere Top 10 Platzierung einfahren. Für Marco Weisbecker lief es auf der Laufstrecke trotz kurzer Verletzungspause und dadurch bedingtem fehlenden Lauftraining ebenfalls sehr gut und er landete auf dem 23. Ligaplatz. Rainer, lautstark angetrieben durch sein Team, sicherte sich mit einem langen Schlusssprint den 28. Ligaplatz und landete damit direkt hinter Heinl.
Platz 3!!!
Mit diesen Einzelergebnissen konnte der 3. Platz im Tagesklassement erreicht und somit der Aufstiegsplatz gewahrt werden. In einer Woche wird sich entscheiden, ob es durch ein Aufstieg endlich zum lang ersehnten Ligaduell zwischen dem TV Bad Orb und dem SV Gelnhausen kommt.